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61

Donnerstag, 8. November 2018, 23:50

Nabend Rainer,
Wenn Du so ein Rad schonmal demontiert hättest, der Gummi ist wie verschweisst auf dem Alukörper. Das geht nur mit roher Gewalt. Eine Dämpfung kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

es ist schon klar, dass es sich hier um ein Rad mit hartem Gummi handelt, ein Rad mit weichem Gummi würde natürlich niemand zerstören.
Wenn mir jemand mal so ein Rad schicken will, ich werde gerne mal ein neues bauen, falls nicht unmöglich, natürlich erst mal umsonst, um die Probleme zu erkennen.
Gruß
Peter

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62

Freitag, 9. November 2018, 11:42

Nochmal zu den Reibrädern
Habe meins nochmal aus der SG561 (ETNr.:011090) ausgebaut um es zur Erneuerung wegzuschicken, da nur "im Austausch" möglich.
Die Bemerkung, wird dann nach Vulkanisierung auf Maß geschliffen, machte mich nachdenklich. :!:
Betrachte ich mir das Rad und die Antriebsfläche und fahre dann mit dem Fingernagel darüber,fühlt sie sich glashart an und die Seitenränder dagegen weich.
Dabei kommt mir der Gedanke, nur die Antriebsfläche zu bearbeiten, die Dellen und harte Oberfläche abzuschleifen!
Der Durchmesser ist ja nicht relevant und das Rad muss ja nicht für unsere alten Maschinen neu sein, um wieder 30 Jahre zu halten! 8o

Hat das schon mal jemand ausprobiert? Man braucht dazu eine Drehbank, weil in ein Bohrmaschinenfutter (meins), welches nicht weit genug aufgeht, der Flansch des Rades nicht eingespannt werden kann und auch die Präzision fehlt.

@Peter, du hast ja eine Drehbank, könntest du dir Vorstellen so etwas zu machen?

Nachtrag

Das Reibrad von dem ich spreche. Dazu eine kleine Skizze ohne Maßstab
MfG
Dietmar

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dietmar« (9. November 2018, 12:54)


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63

Freitag, 9. November 2018, 11:54

Moin Peter,
es macht mir nichts aus, das abgebildete Rad zu Dir zu schicken. Den Gummi musste ich erst im Papierkorb suchen, mich hatte lediglich die Neugierde dazu getrieben, es auseinanderzunehmen (Monsterwort, habe aber nachgelesen).

Bei Bedarf schicke mit die Adresse per PN
Gruß, Rainer
Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser. (Sokrates)
Zusatz: der Kluge gibt solange nach, bis er selbst der Dumme ist. (von mir)

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64

Freitag, 9. November 2018, 14:11

Hallo,

nach einem netten Telefongespräch mit dem Seniorschef der mir bekannten Vulkanisierungsfirma ist seit heute ein Brief mit einem alten Reibrad als Muster zu dem Unternehmen unterwegs. Bei dem Telefonat hatte ich den Eindruck, dass sehr viel Verständnis für unser Anliegen besteht. Offenbar hat der Mann, dessen Sohn inzwischen das wegen der guten Konjunktur auf Hochtouren laufende aktuelle Geschäft des Unternehmens übernommen, hat, Zeit und Lust, um sich um unser Problem zu kümmern. Sobald ich eine Rückmeldung habe, teile ich diese mit.

Gruß

Wolfgang

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65

Freitag, 9. November 2018, 20:13

Hallo Dietmar,
@Peter, du hast ja eine Drehbank, könntest du dir Vorstellen so etwas zu machen?
ich denke das krieg ich hin, allerdings,
Betrachte ich mir das Rad und die Antriebsfläche und fahre dann mit dem Fingernagel darüber,fühlt sie sich glashart an und die Seitenränder dagegen weich.

manchmal lese ich bei den Uher Report Geräten, dass das Antriebsrad neu geschliffen wurde. Bei diesen Geräten halte ich das für einen faulen Kompromiss. Die Lauffläche verhärtet immer zuerst, bei den Uher Report ist die Höhe des Gummis aber sehr wichtig, weil die Funktion in Verbindung mit der Antriebswelle sonst schnell nicht mehr gegeben ist.

Wenn bei den hier genannten Rädern genug Gummi drauf ist, sagen wir mal 3 mm, kann man sicher einen halben mm abschleifen, weil bei den hier beschriebenen Friktionsräder der Durchmesser eine nicht so große Rolle spiel.

Das Forum nervt hier, ständig bin ich nicht berechtigt, trotz Anmeldug, dann kann ich nichts zitieren usw.

GrußPeter

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66

Freitag, 9. November 2018, 21:08

Hallo Peter!

Wir dürfen die Benennung der Räder im Antrieb der Uher Tonbandgeräte nicht durcheinander bringen.
Dazu nochmals # 52/53 von Kai und # 35 von Wolfgang und mein # 28 ! Hier geht es um die Uher RdL-/SG- nicht um Uher Report Geräte!

Zu den Report's habe ich keine Meinung, besitze keines.
Wenn bei den hier genannten Rädern genug Gummi drauf ist, sagen wir mal 3 mm, kann man sicher einen halben mm abschleifen, weil bei den hier beschriebenen Friktionsräder der Durchmesser eine nicht so große Rolle spielt.

Die Bemaßung habe ich von meinem Reibrad abgenommen, dürfte noch genug Gummi vorhanden sein. Habe allerdings nur zwei Geräte und keine Ersatzräder um es auzuprobieren.
Das Forum nervt hier, ständig bin ich nicht berechtigt, trotz Anmeldug, dann kann ich nichts zitieren usw.
Habe bisher keine Probleme, vielleicht dein Browser? Schau mal in Hilfe was falsch laufen kann, oder beschreibe es in "Probleme im Forum"
MfG
Dietmar

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dietmar« (9. November 2018, 22:03)


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67

Sonntag, 18. November 2018, 22:33

Hallo!

So, ich habe nun mein neues Reibrad im Austausch erhalten. Folgendes ist zu sagen, deutlich ruhiger Lauf. :thumbsup:

Aber bei genauer Betrachtung, der Durchmesser 48mm ist Plan geschliffen, die Seitenflanken leider nicht bearbeitet. Nach dem Einbau ein ganz leichter Höhenschlag von etwa 0,1-0,2mm, schlecht zu messen.
Ob es bessere Räder gibt?
Man kann es hören und erkennen am Auf und Ab des Andruckgestänges. Eine Auskunft, ob Fertigungstoleranzen hier eine Rolle spielen, wurde mir gesagt, es gäbe eben keinen anderen Hersteller und bei der sehr kleinen Stückzahl die im Jahr benötigt werden, findet sich auch kein anderer. Zumal auch das erforderliche Werkzeug schon eine erhebliche Investition bedeutet. Man hat aber ein Rückgaberecht.

Bei meiner anderen SG561 erkenne ich mit dem alten Rad eine leichte Seitenbewegung, die auch zu Laufgeräusche führt, ein deutlicher Unterschied, wenn man das Reibrad abhebt dann wird es ruhig. Kann auch die ausgehärtete Lauffläche sein?

Ob einem der Neukauf das wert ist, muss man sich überlegen, jetzt bei meiner zweiten ?( es geht ja momentan nur ums Geräusch, alles andere funktioniert.
MfG
Dietmar

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68

Donnerstag, 29. November 2018, 11:25

Hallo,

ich habe heute eine telefonische Rückmeldung des von mir mit einem alten RdL-Reibrad als Muster versorgten Vulkanisierungsbetriebs - siehe Beitrag 64 - bekommen. Der Seniorchef schickt mir im Januar ein Musterrad mit neu aufvulkanisiertem Gummi. Dieses werde ich dann in meinen Royals kurz testen und dann einem langjährigen Forumsmitglied (gern cisumgolana) zur Prüfung schicken. Falls alles zufriedenstellend verläuft, kann eine Kleinserie aufgelegt werden. Der Preis ist noch offen, könnte aber niedriger als bei aktuellen Angeboten ausfallen. Das hängt aber auch von der Nachfrage ab. Wer ein neues Reibrad haben möchte, muss aber den alten Alukern einsenden und vorher auf jeden Fall den Kunststoffnippel entfernen, weil dieser den Vulkanisierungsprozess nicht unbeschadet überstehen würde.

Gruß

Wolfgang

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69

Donnerstag, 29. November 2018, 11:38

Dabei ist zu bedenken, daß der Kunststoffnippel eine wichtige Funktion hat:
Er bestimmt die Höhenposition auf der Achse (Oberlager) und damit auch die auf dem gestuften Motorpulley.

MfG Kai

70

Donnerstag, 29. November 2018, 15:58

Hallo!

Peter (pkm) hatte mir freundlicherweise für meine HiFi 22special/24special zwei Reibräder
aus Kunststoff mit Gummiauflage zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Testergebnisse
möchte ich Euch nicht vorenthalten. Der Einfachheit halber habe ich die Texte der mails
an Peter hierher kopiert
mail1:

mit Orginal-Reibrad

Soeben habe mit ich meinem 24special einen Geräuschtest erfolgreich abgeschlossen.

mit Kunststoff-Reibrad (Gummiring nicht verklebt, mit Metalllager)

Die Ergenisse in Kurzform:
orginales Reibrad (seit Auslieferung des 24special in 1966 nie gewechselt) = ca. 40,5dB (30cm Abstand)
graues Reibrad mit Kunststofflager = ca. 40,5dB (30cm Abstand)
rotes Reibrad mit Metalllager = ca. 40dB (30cm Abstand)
Alle Werte im Mittel (Schwankungsbereich +- 1,5dB), je nach Umgebungsgeräuschen.

Bei montiertem Oberteil erhöht sich der Geräuschpegel im Mittel um ca. 1dB (Lautsprecher-Effekt der Metall-
abdeckung).

Der Geräuschpegel könnte insgesamt 1,5dB niedriger sein, wenn ich einen strammeren Motorriemen zur Verfügung
hätte. Der verbaute Riemen schlägt zwischen Motorpulley und Spulentellerantrieb beidseitig um mind. 20mm
um die Riemenachse. Diese Geräusche gehen leider in die Messung mit ein.

Übrigens, das 24special war noch nie von oben geöffnet worden. Gab bis dato keinen Anlaß dazu. Erstaunlich wenig
Ablagerungen haben sich in 52 Jahren angesammelt.
Von unten hatte ich es dagegen mehrmals geöffnet. Die famosen EpoxySteckplatinen (damals etwas ganz besonderes
im Amateurbereich) hatten Kontaktprobleme (1 Kanal fehlte mal sporadisch, mal permanent). Nach intensiver Radierung
mit einem Läufer plast Ratzefummel tritt dieser Fehler seither nicht mehr auf (Tipp hatte ich aus der Prozeßdaten-Rechner-
wartung).

Mein Fazit:
Für einen ersten Versuch ein tolles Ergebnis. Respekt!
Ein wenig weniger Geräuschentwicklung ließe sich m. E. erreichen, wenn der Gummibelag dicker wäre.
U. U. müßte dann ggf. auch mit der Gummimischung (shore!) experimentiert werden. Das ist bestimmt
schwierig.

Ich habe das rote Reibrad jetzt eingebaut gelassen. Werde das 24special vermehrt herannehmen (O-Ring Längung?).

mail2:

mit Orginal-Reibrad

Insgesamt ist das HiFi22special sowohl mit orginalem Reibrad, als auch mit Deinem grauen Nachbau-Rad
um ca. 3dB leiser. Soll heißen, es liegen durchschnittlich 37dB (30cm Abstand) bei offenem Gerät an. Mit
Abdeckplatte kommen ca. 1dB dazu.

mit Kunststoff-Reibrad (Gummiring verklebt, mit Kunststofflager)

Fazit:
Mein 22special ist leiser als mein 24special im Betrieb. Dazu brauchte ich aber kein Meßgerät. Das habe ich
auch so wahrgenommen.
Und daß Dein Nachbau-Reibrad auf gleichem Geräuschniveau liegt, wie das O.-Reibrad. Aber, daß wußte ich
ja gestern schon.

Auch das 22special war noch nie geöffnet worden. Die Ablagerungen der >50 Jahre halten sich auch hier
in Grenzen.

"Peter, nochmals vielen Dank für Deine Arbeit und die tollen Resultate."

Es ist für den Betrieb von 7xx-/special/Variocord/RdL/SG-5xx-Tonbandgeräten m. E. nicht zwingend
notwendig, daß die Reibräder einen Metallkern haben. Und für unsere sporadische Verwendung dieser
Bandgeräte ist auch kein Metalllager von Nöten. Das kann die Kosten deutlich reduzieren...

Gruß
Wolfgang

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71

Sonntag, 23. Dezember 2018, 11:08

Das hört sich doch im wahrsten Sinne des Wortes schonmal gut an!
Eine Sorge hätte ich bei einem Kundststoffrad: Die Motoren der 700er Uher, namentlich des 22/24special, werden nach meiner Erinnerung sehr heiß. Das Rad sitzt mehr oder weniger oberhalb des Motors. Nicht, dass es sich durch die Wärme mit der Zeit verzieht?
Gruß
Stefan

72

Sonntag, 23. Dezember 2018, 13:57

Hallo Stefan!

Deine Einwände/Sorge bezgl. Hitzeverzug bei den eingesetzten Kunststoff-Reibrädern
sind m. E. unbegründet. So heiß wird die Umgebung auch bei längerem Betrieb nicht.

Das kann ich natürlich nur auf meine "specials" beziehen. Es gibt sicher eine Streubreite
bei der Hitzeentwicklung der Synchronmotore anderer HiFi special.

Genaueres werde ich vermutlich erst nach einem längeren Zeitraum wissen, in dem
die Geräte häufiger längere Zeit (>2h) in Betrieb waren. Falls sich Deine Befürchtungen
bewahrheiten, werde ich hier darüber berichten.

Gruß
Wolfgang

PS.: Haben die HiFi special nicht andere Motore als die 700er-Baureihe? Ich meine in Erinnerung
zu haben, daß UHER extra mit dieser Verbesserung geworben hat (Hysteresis-Synchronmotor).
In den E-Listen sind unterschiedliche Nummern gelistet. Und auch die Preise unterscheiden sich
deutlich (78xE = 42 DM, special = 82 DM).

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73

Sonntag, 23. Dezember 2018, 16:56

Hallo,

ich hab hier mal interessiert mitgelesen und mir sind 2 Sachen zu der Thematik eingefallen. 1. Bitte keine Metallbuchsen in Kunststoffrädern ! Bei allen Konstruktionen solcher Kunststoffräder mit Metallbuchsen, die ich in meinem Berufsleben gesehen habe, ist das Kunststoffrad irgendwann von der Metallbuchse aus zum Rand gerissen. 2. Wenn es um das Abdrehen von Gummi geht und man hat keine Drehbank, aber eine Bohrmaschine. Durch die Bohrung der Rolle/des Rades eine Gewindeschraube mit Unterlegscheiben auf beiden Seiten stecken und mit einer Mutter festziehen. Je nach Spiel der Schraube in der Bohrung muss das Rad vielleicht noch etwas zentriert werden. Dann kann man das Ende der Schraube in die Bohrmaschine einspannen und schleifen.

MfG, Tobias
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74

Montag, 24. Dezember 2018, 09:46

"Haben die HiFi special nicht andere Motore als die 700er-Baureihe?"
Haben sie. Alle ausser den Special haben Asynchronmotoren. Die werden alle heiß. Aus meiner Erinnerung aber auch der Synchronmotor im special. Wenn meine Sorge aber unbegründet ist - umso besser!
VG Stefan

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75

Freitag, 11. Januar 2019, 13:58

Hallo Sigi

was ist eigentlich aus der Vulkanisierung geworden?
MfG
Dietmar

76

Freitag, 11. Januar 2019, 14:24

Hallo Dietmar!

Fragst Du nicht den Falschen?
Siehe Beitrag "68":
"... Der Seniorchef schickt mir im Januar ein Musterrad mit neu aufvulkanisiertem Gummi...

Und der Januar ist erst knapp zur Hälfe herum.

Gruß
Wolfgang

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77

Freitag, 11. Januar 2019, 19:08

Hallo Wolfgang!
Passage habe ich überlesen oder nicht mehr im Gedächtnis gehabt.
Und der Januar ist erst knapp zur Hälfe herum.

Da hast du natürlich recht :thumbup:
MfG
Dietmar

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Dienstag, 5. Februar 2019, 14:11

Hallo,

hier ist der richtige "Reibrad-Wolfgang"! Ich habe soeben erfahren, dass ich das Musterrad von dem Vulkanisierbetrieb (siehe auch die Beiträge 64 und 68)
bis Ende dieser Woche (also bis zum 9.Februar) erhalte. Dann kann ich es testen und werde berichten. Außerdem will ich es noch MichaelB zum Ausprobieren zu senden

Gruß

Wolfgang

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79

Donnerstag, 14. Februar 2019, 10:36

Reibrad-Muster eingetroffen

Hallo,

ich habe das Musterrad von den von mir kontaktierten Vulkanisierbetrieb erhalten. Es hat einen Durchmesser von 48 Millimetern und macht einen sehr guten Eindruck (siehe Foto links) Beim ersten Test in meinem Uher SG 561 war es nur halb so laut wie das aktuell benutzte gute Reibrad. Weitere Tests folgen, eventuell mache ich auch noch Tonaufnahmen. Außerdem wird ein anderes Forumsmitglied ebenfalls die Qualität prüfen. Danach spreche ich mit dem Hersteller über Kosten und Modalitäten für ein Forumsprojekt. Auf dem Foto ist das Musterrad (links) im Vergleich mit einem gebrauchten Reibrad zu sehen. Interessenten müssen den Alukern einschicken und vorher unbedingt den Kunststoffnippel in der Mitte entfernen, weil dieser den Vulkanisierungsprozess nicht überstehen würde.

Gruß

Wolfgang
»Tonkopf65« hat folgende Datei angehängt:

80

Donnerstag, 14. Februar 2019, 11:38

Hallo Wolfgang!

Das Muster sieht erst einmal gut.
Und Deine Kurz-Erfahrung im eingebauten Zustand ist auch prima.

Klar muß die verstemmte Kunststoffkappe entfernt werden. Sie muß
aber hinterher wieder gut befestigt werden. Ohne die Kappe geht nichts.
Vermutlich reicht es aus, mit Sekundenkleber (oder besser 2-K-Kleber?)
die Kappe zu verkleben.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht...

Gruß
Wolfgang

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81

Gestern, 12:12

Und wie bekommt man die Kappe zerstörungsfrei ab?
fragt Stefan

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Gestern, 12:25

Hallo Stefan,

ich habe einen runden Holzstab von unten eingesteckt und mit einem kleinen Hammer leicht darauf geklopft. Daraufhin ist die offenbar beim Original nur verstemmte Kappe herausgekommen. Nach Erhalt des Musterrades musste ich die Kappe rundherum leicht abschleifen., bis sie sich wieder eindrücken ließ. Auf Klebstoff habe ich (vorerst) verzichtet. Im Testbetrieb (leise!) haben sich bis jetzt keine Probleme ergeben. Da wird die Kappe ja auch noch von den Metallfinger gehalten. Es wäre aber grundsätzlich nicht schlecht eine Alternative zu haben, falls die Kappe doch mal kaputt gehen sollte. Da setze ich mal voll auf die Kreativität der Forumsmitglieder.