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1

Dienstag, 14. August 2018, 16:10

Uher Report 4400 Stereo IC - Montagsmaschine?

Nachdem der Holger es schon mal vor etlicher in den Fitichen hatte und es wirklich toll eingestellt hat sowie zwischenzeitlich wirklich alle Kondensatoren getauscht sind, es wirklich toll spielt und aufnimmt ist ihm eine Eigenart leider nicht auszutreiben.

Egal welchen Tastenbefehl man auch wählt, es wird immer mit Gebrabbel über den Audioausgang quitiert.

Kann einer dafür einen Erklärungsansatz wonach man noch sehen könnte liefern oder muss man das unter Montagsgerät abhaken?

VG Martin

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2

Dienstag, 14. August 2018, 16:42

Wobei ich meine es hängt mit dem Spurwahlschalter zusammen. Wenn ich den häufiger bediene werden die Geräusche geringer.

VG Martin

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3

Dienstag, 14. August 2018, 16:52

Seltsamerweise, wenn ich nur jeweils nur einen der beiden Schalter drücke spielt immer der linke Kanal. Ist das normal? Ich hätte erwartet das die Kanalanzeige an meinem Braun A2 von links nach rechts wandert?

Wenn ich beide Tasten drücke passt es dann wieder. Es kommt Stereo.
VG Martin

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4

Dienstag, 14. August 2018, 17:59

Man kommt schon gar nicht mal so schwierig ran an den Spur Wahlschalter. Mal ehrlich. Die Lötstellen schauen doch extrem lausig aus? Bevor man mit Kanonen auf Spatzen schießt. Vielleicht erst mal vorsichtig aber sauber nachlöten?




VG Martin

5

Dienstag, 14. August 2018, 22:26


Egal welchen Tastenbefehl man auch wählt, es wird immer mit Gebrabbel über den Audioausgang quitiert.
Kann einer dafür einen Erklärungsansatz wonach man noch sehen könnte liefern oder muss man das unter Montagsgerät abhaken?


Hallo Martin,
denke nicht Du redest hier mit der Wand, es bekommen schon einige mit, was Dein Problem ist!
Du schreibst; "... egal welcher Tastenbefehl ...", also auch beim schnellen Vor- und Rücklauf?! Ich bin nicht der absolute Fachmann, aber ich meine - egal bei welchem Tastenbefehl, wird die bereitgestellte Betriebsspannung, dem Gerät zugeschaltet. Und parallel läuft der Motor an, der sicherlich in der ersten Zehntelsekunde etwas mehr Strom benötigt (mechanische Anlaufschaltung). Entweder ist das Netzteil kurzzeitig mächtig belastet, oder die Anlaufschaltung (Fliehkraftschalter im Motor) ist nicht ganz koscher, oder ein Elko (Netzteil, bzw. Audioverstärker).
Aber wie schon erwähnt, das sind die Ideen eines Berufskraftfahrers, sprich eines Nichtelektronikers und daher unverbindlich. Wird sowieso bald in Grund und Boden geredet.
MfG Frank

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6

Mittwoch, 15. August 2018, 12:19

der Schalter wird eher Kontaktprobleme haben
Gruß Ulf

7

Donnerstag, 16. August 2018, 12:15

Definiere bitte "Gebrabbel". Für mich bedeutet dies, jemand beginnt sinnloses Zeug zu reden, was kaum gemeint sein dürfte.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
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8

Donnerstag, 16. August 2018, 13:18

Wenn im Monobetrieb nur der linke Kanal ausgegeben wird, ist es in Indiz dafür, dass das Gerät heile ist. Das muss so.

niels
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9

Donnerstag, 16. August 2018, 17:27

Kann einer dafür einen Erklärungsansatz wonach man noch sehen könnte liefern oder muss man das unter Montagsgerät abhaken?

Eindeutig Montagsgerät, ist doch klar. Fahr in die Barmseestraße 11 in München-Obersendling, geh am Pförtnerhäuschen (rechts neben der Schranke) vorbei, steig geradeaus die Treppe hoch in den ersten Stock, reiß die Tür auf und ruf: "Montagsgerät von Mitte der 1970er Jahre!" Dir wird garantiert geholfen. :D

SCNR, Anselm

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10

Donnerstag, 16. August 2018, 19:09

Problem ist bereits gelöst! Das nachlöten der Platine hat das Problem beseitigt. Hätte ich auch schon mal früher darauf kommen können....
VG Martin

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11

Donnerstag, 16. August 2018, 19:23

Problem ist bereits gelöst! Das nachlöten der Platine hat das Problem beseitigt. Hätte ich auch schon mal früher darauf kommen können....

Nach vierzig Jahren ist leider keine Garantie mehr auf den Lötstellen. Aber man darf sich kostenlos wundern, wieviele noch halten. ;)

Gruß, Anselm

12

Donnerstag, 16. August 2018, 19:39

Glückstreffer? Oder kannst du uns mitteilen, was die Ursache deines Problems war?

niels
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13

Donnerstag, 16. August 2018, 22:07

Was möchtest du denn hören? Das schalten an den Tasten hat sich angehört als wenn du mit den Fingern an deiner Plattenspielernadel drüber fährst. Bei höherer Lautstärke kannst du dir vorstellen das da Freude aufkommt. Alsa musste der Ursache auf den Grund gegangen werden. Das Problem konnte durch nachlöten der Platine vollständig beseitigt werden. Es hat also nichts mit den Schaltern selbst zu tun gehabt. Nachdem an der Maschine schon sehr viel gearbeitet wurde denkt man zunächst nicht an sowas profanes, naheliegendes und so hatte ich Sorge das evtl. ein Problem in den Kabelsträngen vorliegen könnte. Sowas zu finden wäre mehr als aufwendig geworden.

So funktioniert das 4400 wieder wunderbar. Gut aufgenommen und gespielt hat sie ja vorher schon. Nun gibt es tatsächlich nur noch die Entzerrerplatine an der noch nichts gemacht wurde. Aber das stört mich nicht. Ich möchte das die Geräte gut funktionieren und nicht im Alter ergrauen.

VG Martin

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14

Donnerstag, 16. August 2018, 23:16

Hallo Martin,
also meine beiden IC´s machen beim schnellen Vor- oder Rücklauf immer diese "Geräusche" welches vom aufgenommenen Signal vom Band kommt. Da hab ich mich hier im Forum schlau gelesen und erfahren das der WV auch beim Spulen eingeschaltet ist und das Band im geringen Abstand am TK vorbeiläuft. Das "Geräusch" ist also funktionsbedingt normal.
Wundert mich jetzt das bei Dir Stille ist?
Bei Wahl am Spurwahlschalter nach Spur Links oder Rechts (1 oder 3) ist vom WV immer nur der linke Kanal aktiv, Du hast ja auch nur einen eingebauten LSP.
VG

Wolfgang
@Anselm: Ich liebe Deine "Montagsgeräte", und die von den anderen Wochentagen auch.

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15

Freitag, 17. August 2018, 06:42

Das "Geräusch" ist also funktionsbedingt normal.

Das Krachen und Scheppern in den Lautsprechern beim betätigen der Tasten war natürlich nicht normal. Hauptsächlich bei Start und Stop. Aber auch die anderen Tasten waren betroffen. Ist auch einigermaßen logisch wenn kalte Lötstellen im Spurumschalter direkt unter der Tastatur sitzen. Wie du jetzt auf Micky Maus beim spulen kommst weiss ich auch nicht. Ich schlage vor du liest mal etwas genauer was ich geschrieben habe zumal Ratschläge ja nicht mehr nötig sind da ich das Problem bereits selbst beseitigen konnte.

@Anselm. Die Bezeichnung "Montagsgerät" war natürlich etwas flapsich. Der Begriff war eher meiner jahrelangen Ratlosigkeit im Bezug auf das Problem geschuldet. Da hätte ich natürlich mal an das Befinden des ehemaligen Leiters der Uher Report Endkontrolle (Wenn ich das richtig in Erinnerung habe) denken können. :rolleyes:


Man sollte bei den Report IC das nachlöten dieser Platine in die Empfehlungen mit aufnehmen. Von Schalterproblemen dort liest man ja häufiger. Möglicherweise sind es aber häufig gar nicht die Schalter selber. Die schaun mir auch recht stabil aus. Allerdings ist dort Vorsicht geboten denn es sitzen ne Menge Kabel mit dran und die sollten nachher auch noch an der richtigen Stelle sitzen. Mit etwas Ruhe und Geduld ist es aber durchaus machbar.


P.S. Danke für den Hinweis das beide Spuren jeweils auf den linken Kanal der Radiobuchse geschalten werden. War mir jetzt nicht so bewusst. Dann passt ja alles. :thumbup:

VG Martin

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16

Freitag, 17. August 2018, 06:52


@Anselm: Ich liebe Deine "Montagsgeräte", und die von den anderen Wochentagen auch.

So fangen gute Tage an, danke! :D

Vom Gebrabbel über den Audioausgang, egal welchen Tastenbefehl man auch wählt, bis zur leichten Hörbarkeit der Aufzeichnung beim Umspulen ist schon ein gewisser Weg. (Die Kundendienst-Kollegen habe ich da nicht beneidet.) In meinen grauen Zellen ist ein Stummkontakt gespeichert, welcher die Wiedergabe beim Umspulen abgeschaltet hat. Aber bei welchen Geräten das war und bei welchen nicht mehr, weiß ich nicht mehr. Meiner Erinnerung nach sollte das "Brabbeln" auch ohne Stummkontakt nicht sein, war nur bei zu nahem Tonkopf am Band zu hören. Aber da ist vieles bei mir weg. Wenn überhaupt, blamiere ich mich mit.

Gruß, Anselm

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17

Freitag, 17. August 2018, 09:13

Hallo Martin,

Das Krachen und Scheppern in den Lautsprechern beim betätigen der Tasten war natürlich nicht normal. Hauptsächlich bei Start und Stop. Aber auch die anderen Tasten waren betroffen. Ist auch einigermaßen logisch wenn kalte Lötstellen im Spurumschalter direkt unter der Tastatur sitzen. Wie du jetzt auf Micky Maus beim spulen kommst weiss ich auch nicht. Ich schlage vor du liest mal etwas genauer was ich geschrieben habe zumal Ratschläge ja nicht mehr nötig sind da ich das Problem bereits selbst beseitigen konnte.

Ich denke, hier sind zwei ganz unterschiedliche Probleme durcheinandergeraten. Das "Gebrabbel" oder "Micky-Maus-Geräusch" (je nach Geschwindigkeit und Aufnahme) beim Umspulen ist das eine, das Krachen beim Betätigen des Spurwahlschalters das andere.

Zu Ersterem habe ich in meiner Endprüfanweisung des 4000 IC (mono) vom 13.7.1976 geschrieben: "Lautsprecher muß währenddessen [während des Umspulens] stumm sein (Stummkontakt)." Beim 4200/4400 IC fehlt dieser Passus. Natürlich habe ich die Prüfanweisungen nicht nach eigenem Gutdünken, sondern nach den grundsätzlichen Vorgaben der Entwicklung geschrieben, und die Geräte wurden stichprobenweise von der Qualitätssicherung auf Herz und Nieren kontrolliert. Ich kann mir nur vorstellen, dass das elektrische Umspulgeräusch konstruktiv ausgeschlossen sein sollte; Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass es einfach toleriert wurde, kann ich mir keinesfalls vorstellen. Aber das ist 42 Jahre her. Wer heutzutage laufend an UHER-Tonbandgeräten misst und schraubt (und auch mal daraus hört), hat in der Regel bessere Kenntnisse als ich noch.

Zitat

@Anselm. Die Bezeichnung "Montagsgerät" war natürlich etwas flapsich. Der Begriff war eher meiner jahrelangen Ratlosigkeit im Bezug auf das Problem geschuldet. Da hätte ich natürlich mal an das Befinden des ehemaligen Leiters der Uher Report Endkontrolle (Wenn ich das richtig in Erinnerung habe) denken können. :rolleyes:

Zweitens: Nur keine falsche Rücksichtnahme. Über die Abkürzung Unter hundert ein richtiges kann auch ich lachen. :) Ich halte die Bezeichnung "Montagsgerät" einfach für falsch angewandt. Darunter verstehe ich ein Gerät, das fehlerhaft vom Band läuft oder schon in der Garantiezeit oder kurz danach eine Macke nach der anderen hat (worüber ich auch Geschichten erzählen könnte). Aber ein Gerät, das nach vier Jahrzehnten beim Spurumschalten kracht, ist für mich kein Montagsgerät. – Nur Leiter der Endkontrolle war ich nie. Meine UHER-Laufbahn ist unter dem Titel "Vom Prüfer zum Fertigungsleiter des 4000 Report: Anselm Rapp" in der UHER-Geschichte beschrieben.

Nun bin ich mal wieder ins Quasseln geraten. Hoffentlich nicht langweilig.

Gruß, Anselm

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18

Freitag, 17. August 2018, 09:53

Hallo Anselm,

nein, keineswegs langweilig, im Gegenteil, aus dem Nähkästchen geplaudertes ist immer interessant.
Ich höre es oft, und gerade von Hobby-Novizen: "Da haben die aber einen Mist gebaut", egal ob Radio, Tonbandgerät etc. Kein Gedanke daran, dass ein Funktionieren aller (!) Teile nach einem halben Jahrhundert damals eben nicht in Pflichtenheften stand. Im Gegenteil, wir Sammler und 50-Jahre-später-Nutzer können froh sein, dass die alten Geräte noch der langen Zeit noch so gut beieinander sind. Man denke zum Beispiel an früh instabil werdende Kunststoffe! So manches Plastikteil könnte schon ungestraft seit 1985 zu Krümeln zerfallen sein!
Und jetzt noch ein ganz anderes Thema: In der Tube gibt es die erste Folge der TV-Serie "Büro Büro" von Anfang der 80er Jahre:

https://www.youtube.com/watch?v=vTcwN7wncAo
Ist dir bekannt, dass die in der Barmseestr 11 gedreht wurde? Schon im Vorspann deutlich zu sehen!
Beste Grüße
Stefan

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19

Freitag, 17. August 2018, 10:19

Hallo Stefan,


Und jetzt noch ein ganz anderes Thema: In der Tube gibt es die erste Folge der TV-Serie "Büro Büro" von Anfang der 80er Jahre:

https://www.youtube.com/watch?v=vTcwN7wncAo
Ist dir bekannt, dass die in der Barmseestr 11 gedreht wurde? Schon im Vorspann deutlich zu sehen!

Das ist ja 'n Ding. Zeitmaschine rückwärts, danke! Bei den Innenaufnahmen bin ich zwar sehr sicher, dass das Studio ist (nur der Blick aus dem Fenster ab 17:15 könnte original sein), aber der Bereich um die Werkspforte, den ich, äh ... ganz grob gerechnet mindestens 4.500 x 2 (morgens und abends) Mal durchquert haben dürfte, ist wie aus dem damaligen Leben gegriffen. Nur dass glücklicherweise nicht "LURZER KG" auf der Außenwand von Baron Hornsteins Zimmer stand und er selbst ein wesentlich stattlicherer Geschäftsführer war als der im Film. Jetzt habe ich nur gezappt; heute Abend schaue ich es mir mit meiner Frau zusammen an. Unvergesslich der Feierabend, als meine Frau mich mit Tochter im Kinderwagen dort abholte und mir eröffnete, dass weiterer Nachwuchs unterwegs war. Da wurde mir noch mehr bewusst, warum ich tagsaus, tagein dort hineinging. Es sollten nun bald vier Leute davon abhängen.

Gruß, Anselm

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20

Freitag, 17. August 2018, 10:29

Ok Martin,
hätte ich sicher genauer lesen sollen.
Anselm hatt es dann ja auch aufgeklärt. Das Problem bei Wiedergabe mit dem linken Kanal ist ja nun auch geklärt.
VG
Wolfgang

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21

Freitag, 17. August 2018, 11:02

Beleg meiner Vergesslichkeit. ;(

Gruß, Anselm

22

Freitag, 17. August 2018, 11:03

Die beiden Schalter wirken bei meinem 4400 IC etwas anders, vielleicht gibt es da verschiedene Ausführungen? Und dem ist definitiv so, denn ich habe 4-Spur-Mono-Bänder, wo auf einem Kanal Kirchenmusik zu hören ist, auf dem anderen Kanal spricht der Pfarrer (nicht von mir).
beide Schalter gedrückt = Stereo (ein heilloses Durcheinander, bei dem oben genannten Band)
beide Schalter gelöst = Stereo etwas leiser (ebenso)
linker Schalter gedrückt = ein Kanal Mono (Orgel)
rechter Schalter gedrückt = der andere Kanal Mono (Pfarrer)
MfG Frank

23

Freitag, 17. August 2018, 13:55

Von Krachen und Scheppern hast du oben nichts geschrieben. Nur von Gebrabbel. Du hast also ein Problem behoben, dass mir nicht bekannt war. Danke für die Aufklärung.

niels
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24

Freitag, 17. August 2018, 16:29

Frank, wenn du beide Schalter löst ist es m. W. so das beide Kanäle auf den einen Lautsprecher geleitet werden. Also rein für die Wiedergabe notwendig.

VG Martin

25

Donnerstag, 23. August 2018, 10:15

Hallo Anselm,

nein, keineswegs langweilig, im Gegenteil, aus dem Nähkästchen geplaudertes ist immer interessant.
Ich höre es oft, und gerade von Hobby-Novizen: "Da haben die aber einen Mist gebaut", egal ob Radio, Tonbandgerät etc. Kein Gedanke daran, dass ein Funktionieren aller (!) Teile nach einem halben Jahrhundert damals eben nicht in Pflichtenheften stand. Im Gegenteil, wir Sammler und 50-Jahre-später-Nutzer können froh sein, dass die alten Geräte noch der langen Zeit noch so gut beieinander sind. Man denke zum Beispiel an früh instabil werdende Kunststoffe! So manches Plastikteil könnte schon ungestraft seit 1985 zu Krümeln zerfallen sein!
Trotzdem gibt es die Erwartung oft genug - ich wollte mal ein von mir repariertes (überholt will ich nicht schreiben, war nur Riemen neu, Bandzug grob kontrolliert und eine gebrauchte Ersatz-Andruckrolle eingebaut und bisschen gereinigt, daseinzig verbleibende Problem war der Andruckfilz der bei Pause das Band festhalten soll, der war hart und mittig einfach weggeschliffen) verkaufen und der einzige Interessent war komplett angep*sst weil er nur ein Gerät kaufen wollte um zu beweisen, dass diese Geräte aufgrund ihrer ach so tollen Bauweise auch nach über 40 Jahren noch ohne jegliche Eingriffe tadellos funktionieren. Und das war ja bei meinem offensichtlich nicht der Fall. Selten mit so mühsamen Leuten telefoniert...

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26

Donnerstag, 23. August 2018, 10:52

In mich werden auch Erwartungen gesetzt – je deutlicher meine Hinweise in der UHER-Erinnerungen desto seltener allerdings – über die ich nur den Kopf schütteln kann. Beispiel: Welche RAL-Nummer hatte der Gehäuselack eines bestimmten UHER Report? Die mich anrufen, "mag" ich besonders. :thumbdown: Glücklicherweise gibt's auch erfreuliche Rückmeldungen.

Gruß, Anselm

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27

Donnerstag, 23. August 2018, 20:06

Wobei ich auch etwas vorschnell eine Lösung propagiert habe. Nach reiflichen Test ist das Problem zwar etwas abgeschwächt aber immer noch da. Was mich wundert das ich nach einem ersten Test das Problem als behoben betrachtet habe. Ein paar Tage später probier ich nochmal und...Mist.. :S

Habe mir jetzt mal einen Ersatzschalter geschossen und probier den sauber einzulöten. Wird wahrscheinlich ne mords Fummelei. Hoffentlich mach ich dabei keinen Fehler....
VG Martin

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Samstag, 25. August 2018, 17:24

Sodderle, heute mal an die Arbeit gemacht. Wie erwartet eine ziemliche Fummelei aber machbar. Einen Enschaltkracher gibts nun nicht mehr. Beim ausschalten jedoch schon noch aweng ein leichter Plopp. Wie wenn die Nadel am Ende einer beim abschalten von der Platte abhebt. Gut damit kann man leben. Eine Revox wird das Report halt nicht. Ich denke die Schalter sind nicht der Weisheit letzter Schluss und das Report wurde nicht dafür gebaut um an einer HiFi Anlage sein Leben zu fristen...

Was mir aber nunmehr einmal aufgefallen ist ist leichtes Übersprechen in leisen Passagen mit meiner 19er Aufnahme beim abspielen. Ist tatsächlich das erste mal das ich diesen Effekt wahrnehme. So hat Matthias Recht wenn er sagt das 19 nix für 1/4 Spur ist. Wenn 19 dann also Halbspur...

Noch ein paar Bilder. Der neue Schalter hatte noch verzinte Leiterbahnen.









VG Martin