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Dienstag, 7. August 2018, 08:48

Geschwindigkeitseinstellung am Revox A36

Hallo zusammen,
das Teil läuft aweng langsam.

Kann man da irgendwo die Geschwindigkeit einstellen? Oder mal kräftig warmlaufen lassen. Das gleiche Band (mit meiner A77 aufgenommen) läuft an der B36 einwandfrei. Nur am Rande. Die A36 spielt ansonsten klar und deutlich, Macht soweit eigentlich keine Probleme. Nur halt etwas zu langsam.
VG Martin

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2

Dienstag, 7. August 2018, 09:29

Der Antrieb ist auch so geräuschlos wie von meiner B36. Ich denke sie benötigt einfach mal einer Service. Naja da ich sie eh abgeben werde bleibt das meinem Nachfolger vorbehalten...
VG Martin

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3

Dienstag, 7. August 2018, 11:55

Wenn ich die Manuals recht verstehe, hat auch die A36 einen Synchronmotor verbaut.

Da gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten: entweder läuft er synchron mit der Netzfrequenz (also stabil), er zeigt z.B. wegen starker Lagerreibung Probleme beim Anlauf (was sich in starkem Jaulen bemerkbar macht), oder er läuft überhaupt nicht an.

Wenn der Capstan laut deiner Beschreibung stabil läuft, jedoch hörbar zu langsam, und falls die Andruckrolle (Material, Andruckkraft) als Ursache ausscheidet und falls als Capstan nicht versehentlich die 60Hz Version verbaut ist, kommt eigentlich nur noch eine abgenutzte Tonwelle mit zu geringem Durchmesser in Frage. (Sowas hatte ich tatsächlich mal bei einer stark gebrauchten G 36.) Dem würde dann nur ein Tausch des Capstan abhelfen.

Grüße, Peter

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4

Dienstag, 7. August 2018, 13:07

oder der Betrieb des Motors an einem LeistungsSinusGenerator mit einstellbarer Frequenz.

MfG Kai

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5

Dienstag, 7. August 2018, 13:31

oder der Betrieb des Motors an einem LeistungsSinusGenerator mit einstellbarer Frequenz.

Eine so elegante wie aufwendige Lösung, letztendlich aber womöglich günstiger als ein Tausch des Capstan :wacko:

Für mobile Produktionen im früheren Ostblock waren solche Generatoren für studioübliche Synchronmotoren (T9, M5a etc.) in der Reiseausrüstung unverzichtbar, weil die dortigen Netzfrequenzen beklagenswert instabil waren. Ohne diese zusätzlichen 200W-Röhrentrumms wären sämtliche mitgebrachten Aufnahmen wegen unzumutbaren Tonhöhenversatzes nicht zu schneiden gewesen.

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (7. August 2018, 14:22)


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Dienstag, 7. August 2018, 13:57

Soooo schlimm muß das garnicht sein.
Der Motor selbst hat in vielen Geräten nur einen Leistungsbedarf von x0 Watt. Oft sind sie für 110 Volt ausgelegt, damit man sie bequem an einem umkonfigurierbaren Netztrafo an der 110V Wicklung betreiben konnte.
Den nötigen Generator kann man heutzutage improvisieren aus einem Smartphone/Tablet/PC als Tongenerator, einem Audioverstärker mit der nötigen Ausgangsleistung und einem (mißbrauchten) Netztrafo, mit dem man die Ausgangsspannung des Verstärkers auf etwa 110V bringt. Das könnte zB ein 30W-Trafo mit 220, 110V und 16V Wicklungen sein.

MFG Kai

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7

Dienstag, 7. August 2018, 14:19

Oft sind sie für 110 Volt ausgelegt, damit man sie bequem an einem umkonfigurierbaren Netztrafo an der 110V Wicklung betreiben konnte.

Bei der 36er Serie wird die Stromversorgung der Motoren der 220V-Primärwicklung entnommen.

Grüße, Peter

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Dienstag, 7. August 2018, 15:53

Bei einer A36 würde ich von trockenen Sinterlagern im Motor ausgehen. Ich hatte schon mehrere D36 und G36 auf dem Tisch, bei den D36 waren die Sinterlager des Motors trocken, hatten aber noch keine Freßspuren. Eine weitere Fehlermöglichkeit ist der Phasenschieber-Kondensator des Capstanmotors. Die "Elastikkupplung" zwischen Motor und Schwungmasse war bei den D36 Motoren hart geworden und zerbröselt.

MfG, Tobias

P.S. Drück mal die Andruckrolle etwas fester an den Capstan und beobachte, ob sich die Geschwindigkeit dabei ändert.
<<--- Sony BVH-2000PS, prof. 1 Zoll "C"-Standard Videorecorder Bj. 1983
bildgenauer Insert- und Assemble- Schnitt für Video und 3 Tonspuren
Video Zeitlupen-Wiedergabe, Hinterband-Wiedergabe für Video und Audio

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Dienstag, 7. August 2018, 17:29

Also das andrücken der Rolle bringt keine weitere Abbremsung. Ich habe die Welle mit 2 Fingern etwas nach oben gezogen und am Rand etwas Öl ran getan. Sie stapft aber Innen ein klein wenig wie eine Dampflokomotive. Ich denke das fehlt halt der eine oder andere Tropfen Öl. Die B36 läuft wesentlich ruhiger. Fast unhörbar. Wenn man die A36 vorher ein wenig auf 19 warmlaufen lässt wird es etwas besser. Die Tonwelle hat jedenfalls keinen Einschliff o.ä.. Das kann es nicht sein. Wenn es ein Synchronmotor ist bleibt ja nur Wartung als Ursache. Wahrscheinlich zuviel gestanden....
VG Martin

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Dienstag, 7. August 2018, 17:52

Tobias hat sicher nicht Abbremsung des Motors (durch zu starken Andruck bei Asynchronmotor) ) sondern Schlupf zwischen Welle und Rolle erwogen (durch zu geringen Andruck).
Zitat aus Wikipedias Eintrag zum Synchronmotor:
Im Normalbetrieb tritt beim Synchronmotor kein Schlupf auf. Bei Belastung eilt das Läufermagnetfeld dem Statormagnetfeld um einen bestimmten Winkel (Polradwinkel) nach, welcher mit steigender Belastung zunimmt. Das ist aber nur bis zu einem maximalen Moment möglich, bei dem der Winkel 90° beträgt. Wenn das Lastmoment dieses Kippmoment überschreitet, dann bleibt der Läufer stehen.

MfG Kai

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Dienstag, 7. August 2018, 18:41

Was seltsam ist. Ich kann die Welle Capstanwelle nach oben ziehen bis sie an der Decke der Tonkopfaufhängung anstößt. Das müsste wenn unten ein Schwungrad dran hinge viel schwerer sein. Ist es aber nicht. Mittlerweile kann ich sie mit zwei Fingern stoppen. Ganz so als hätte die Welle gar keine Verbindung mit dem sie antreibenden Motor. Ich kenne nur Wellen die mit dem Schwungrad fest verbunden sind. Das Schwungrad speichert ja auch Energie. Keine Ahnung was die Revox da eingebaut hat. Nun nach gehörigen warmlaufen geht Play nun gar nicht mehr. Kein Wunder wenn die Welle stehen bleibt. Seltsam.
Ich müsste sie wohl mal rausheben und vorne den Lautsprecher abschrauben.VG Martin

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Dienstag, 7. August 2018, 19:11

Ich wage es mal, Peter zu widersprechen:
Aus dem Text im Service Manual auf den Seiten 2, 3 & 7, 8 schließe ich, daß es sich bei dem Capstan-Motor um einen Asynchron-Motor handelt (Pabst-Außenläufer).
Dieser Motor treibt die Tonwelle nicht direkt an. Dazwischen befindet sich eine elastische Kupplungsscheibe, die mit der Schwungmasse der Capstanwelle ein mechanisches Tiefpassfilter bildet (Seiten 2 & 3). Auf den Seiten 7 & 8 wird auf Tonhöhenschwankungen und die Bandgeschwindigkeit eingegangen. Letztere kann danach auch von der Betriebstemperatur abhängen.
Es gibt also Angriffspunkte für Schlupf und sonstige Last- und Temperatur-bedingte Geschwindigkeitsänderungen, wie für Asynchronmotore typisch.

MfG Kai

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Dienstag, 7. August 2018, 19:15

Mir scheint Kai hat Recht, offenbar war die G 36 das erste Modell mit Synchronantrieb.
Nicht zuletzt die im A36 SM [S. 8] angegebene Geschwindigkeitstoleranz von 2% (= 1/6 Halbton) weist darauf hin.
Danke für die Klärung!

Nach Martins jüngster Fehlerbeschreibung ist es sehr gut möglich, dass wie von Tobias vermutet die elastische Verbindung des Läufers zum Schwungrad gerissen bzw. zerbröselt ist. Dann dreht sich der Läufer weiter, während die Schwungmasse über ihm keinen Antrieb bekommt.

Die elastische Verbindung dient wohl dem Zweck, einen evtl. 100-Hz-Brumm des Motors nicht auf die Tonwelle zu übertragen und plötzliche Erhöhungen des Lastmoments beim Aufnahme/Wiedergabestart zu vermeiden.

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (7. August 2018, 19:38)


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Dienstag, 7. August 2018, 19:17

Ein Ausbau des Chassis wird auch der einzige Weg sein, um den Fehler lokalisieren zu können. Tobias dürfte mit seinen Mutmaßungen der Sache ziemlich nahe kommen, die Elastikkupplung wird sicher nicht ursächlich sein, defekt ist sie sicher. Das angesprochene "Stapfen wie eine Dampflok" spricht tatsächlich dafür.

Die Lady ist halt schon über sechzig, da bleiben kleinere Gebrechen nicht aus.

Thomas
Unbelehrbarer Verehrer der Grundig-TK-Serie, bei denen das Drücken der Stopp-Taste ein Geräusch erzeugt, als wenn jemand gegen einen Blecheimer tritt.

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Dienstag, 7. August 2018, 19:31

Doppelpost, weg damit ...

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Dienstag, 7. August 2018, 20:27

Ich kann das Chassis natürlich Morgen mal rausnehmen. Nur befürchte ich das es mit Ersatzteilen mau ausschauen dürfte. Riecht nach Tatalschaden.

Naja erst mal den Fehler genauer lokalisieren bevor geunkt wird. Vielleicht lässt sich was improvisieren.
VG Martin

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Dienstag, 7. August 2018, 20:38

Naja erst mal den Fehler genauer lokalisieren bevor geunkt wird. Vielleicht lässt sich was improvisieren.

Viel Glück!
Bei der G36 habe ich zerbröselte Kupplungen auch schon mal durch simple Einweckgummis ersetzt, die lange gehalten haben.
Ob die A36 die gleiche Konstruktion hat, wird sich herausstellen, lass' hören, was sich ergeben hat.
Die Schmierung des Unterlagers war bei der G36 das größere Problem, weil es nicht direkt zugänglich ist.

Grüße, Peter

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Mittwoch, 8. August 2018, 07:53

Eigentlich recht aufgeräut das Teilchen. Aber alles sauschwer. Arbeite hie und da noch mit ein paar Tropfen Öl.


Überlege auch ob das Bremsmoment der linken Spule etwas zu stark oder umgekeht das Drehmoment am Motor etwas schwach ist. Die Aktion gestern wo ich sie einige Zeit auf 19 im Leerlauf habe laufen lassen und Play dann gar nicht mehr ging verstehe ich auch noch nicht. Heute Morgen sprang sie wieder normal an.




Bleibe weiter auf der Spur. Denke aber das es her mit Wartung als mit einem Defekt zu tun haben könnte.VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 08:17

Der Capstanmotor läuft immer mit diesen leichtem Poltern und hochfrequenten Zwitschern. Einige Tropfen Öl auf den zugänglichen Teil der Welle brachten keinerlei Verändeung. Wenn man sich den Motor ansieht so besteht er aus zwei Teilen. Dem eigentlichen Motor und einem etwas was, wie Kai richtig vermerkt hat, in der Serviceanleitung "Tiefpassfilter" gennant wird und obendrüber sitzt. Beide Teile sind nicht starr verbunden . Sie lassen sich so 10-15 Grad gegeneinander verdrehen. Wen ich das tue und an den Endpunkt anstoße habe ich genau diese seltsame quitschen oder zwitschern was er im laufen die ganze Zeit vonsich gibt.
Ich vermute also das sich die Ursache meiner Probleme hinter diesem metallischen Ring verbirgt. Damit dürften sich meine Alpträume heute Nacht bestätitigt haben. Der Motor müsste wohl raus. Alles andere als einfach. Oder einfach so lassen. Die Chance das sich das Teil irgendwann mal wieder einkriegt dürfte jedoch gering sein.

VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 08:25

Ich kann wieder nur aus meiner Erfahrung mit der G36 beisteuern: Die Motoranschlusskabel sind etwas kurz geraten, und die Laufwerksplatte muss so weit wie möglich vorne angehoben und abgestützt werden, damit der Motor rausgeht. Ein bisschen fummelig, weil alles etwas eng gebaut ist, aber nicht wirklich schwierig. Auch die Demontage des Motors selbst geht ganz logisch vor sich.

Das Verdrehen der Schwungmasse gegenüber dem Motorläufer ist wegen der beiden Gummibänder möglich, und was da zwischert oder quietscht, wird nach der Demontage hoffentlich klar. Beim Poltern habe ich das Stützlager in Verdacht.

Grüße, Peter

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Mittwoch, 8. August 2018, 08:50

Hat das mechanische Tiefpassfilter nicht (wie die Wurst) zwei Endpunkte ?
Du schreibst nur von einem.
Tritt das Geräusch an jedem Ende auf oder nur an einem ?
Bewegt sich dieses Filter ständig von einem Anschlag zum anderen wegen großer Laufunruhe
oder quietscht es ständig an einem Anschlag, weil das angetriebene Teil (Capstan/Schwungrad) schwergängig ist und der Motor deshalb das Filter an den einen Anschlag treibt ?
Falls der Motor schwächelt, hast du den Motorkondensator schon überprüft ?

MfG Kai

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:12

Ich glaube nicht das der Motor schwächelt. Das rumpeln kommt wohl tatsächlich aus dem Stützlager unten Genüg Öl ist da allerdings dran. Schaut aus wie ein Zapfen der in einer Buchse steckt. Das rumpeln versacht dann wahrscheinlich die Schwingungen im Lauf die die Gummibänder im Tiefpassfilter auffangen. Insgesamt ein leichter Energieverlust der den etwas langsameren Lauf und das quitschen der Gummibänder verursacht.

Dir Frage ist was ich durch Ausbau des Motors an dem unteren Lager verbessern könnte.

VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:22

Ich habe das Chassis mal nach hinten gekippt und an alle Stellen wo ich hin kam noch mal einen Tropfen Öl ran. Komisch. Nach hinten gekippt läufts jetzt mit 19 Butterweich.

VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:36

Wobei es jetzt deutlich besser geworden ist! Immer noch ein bit langsamer als mit meiner Geschwindigkeits geeichten A77. Ich vermute dat Dingen steht einfach zuviel...

VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:47

Beach Boys - Do it again - Damm Damm Damm, Da Da damm Da damm. Die alte Dame kommt langsam in Schwung Leute! Das sind reine Standprobleme. Sonst nix!! :)
VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 10:09

Hallo in die Runde,

ihr wisst aber schon, dass sich die obere Chassisplatte leicht abnehmen lässt? Dann kommt man an fast alles einfach heran.

Andere Frage: Was macht man rein praktisch gesehen mit einer A 36, wenn mamn auch eine spätere 35 hat? Historisch natürlich interessant, die erste Generation eben, aber als Monogerät mit Kombikopf ist es nicht so die erste Wahl.

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Mittwoch, 8. August 2018, 18:19

Voila. Der rechte Nippel des Aluträgers scheint etwas gebogen. Aber ob das die Ursache sein kann. Werde mich morgen mal bis zum unteren Lager des Motors vorarbeiten. Alles gescheint reinigen. Hier scheint eher zuviel Öl als zuwenig im Umlauf zu sein...

VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 18:44

War doch neugierig. Ausser Schmutz nix Besonderes. Die berühmte Kugel...
Auf dem Motor stehr 11. Jan. 1958.

VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 19:08

Es begann also schon 1958 als man einen Gummiring mit 4 Löchern "Tiefpassfilter" nannte. Das ist der Grund warum mich gerade sehr einfach gehaltene Konstruktionen ansprechen....
VG Martin

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Mittwoch, 8. August 2018, 21:51

Dann ist dein Motor schon ein Austauschteil, denn die A 36 wurde nur von Anfang bis Ende 1956 gebaut. Oder ist die 8 eine 6? Lesebrille aufsetzten! :-)
Gruß
Stefan

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