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  • »olav246« ist der Autor dieses Themas

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61

Dienstag, 4. September 2018, 17:17

"Pause 77 " ist nachgerüstet

Habe heute das kleine Modul in B77 hineingesteckt, funktioniert einwandfrei. Jetzt ist die Bedienung wirklich komfortabel.
Meine altes Gerät (B41) mit dem ich in den 70gern sehr viel gemacht hatte besaß auch eine Pausentaste und ich war daran gewöhnt.
Im übrigen stimme ich Jörg vollkommen zu.
Viele Grüße, Jürgen

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62

Mittwoch, 5. September 2018, 08:04

Und wo ist nun der praktische Unterschied = Vorteil?
Zum unterbrechen des Bandlaufs drückt man auf Pause statt auf Stop.
Zum wiederstarten des Bandlaufs drückt man auf Pause statt auf Play (bzw Rec und Play).
Verstehe ich nicht.
Gruß
Stefan

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63

Mittwoch, 5. September 2018, 08:56

Die Maschine läßt sich aus dem Stand auf REC schalten, ohne dass sie losrennt.
Die Aufnahme startet man dann mit dem Auslösen der Pausentaste.
Die Maschine läßt sich aus PLAY mit PAUSE anhalten, auf REC schalten und
mit dem Auslösen der PAUSE startet die Aufnahme.
Vermeidet den gefürchteten Einschaltknacks beim Start der Aufnahme (!).
Für die Freunde des konventionellen Betriebs läßt sich die Sonderfunktion abschalten, so dass das Modul einfach als selbsthaltende Pausentaste funktioniert, d.h. PAUSE bleibt gespeichert, bis weiterer Tastendruck erfolgt.

(Auszug aus der Anleitung von Ernst Schmid)

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64

Mittwoch, 5. September 2018, 21:06

Zum Mitschneiden eine feine Sache, kommt in meine B77 auch noch mit rein...
Gruß
André

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65

Donnerstag, 6. September 2018, 06:24

Hallo Holgi,

die B77 schaltet man mit den beiden Rec-Hebeln auf Aufnahme. Da rennt sie nicht los.
Einen Einschaltknacks beim Start der Aufnahme produziert mein Exemplar unter keinen Umständen. Erst recht keinen "gefürchteten".
Die 77 lässt sich immer (auch ohne rastende Pausenfunktion) aus Play in Rec schalten (fliegender Start).
Also, ich versehe es immer noch nicht.
Gruß
Stefan

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66

Donnerstag, 6. September 2018, 09:06


Also, ich versehe es immer noch nicht.
Gruß
Stefan


Stefan Du mußt es doch auch gar nicht verstehen.
Ich verstehe nicht wie man es nicht brauchen kann, aber ich muß doch auch niemanden missionieren.
Das Modul macht die Bedienung für mich rund - That's all
Viele Grüße
Jörg

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67

Freitag, 7. September 2018, 14:03

Hey Jörg,
alles gut. Ich will niemanden missionieren und unterstelle das auch niemandem hier.
:-)
Gruß
Stefan

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68

Mittwoch, 19. September 2018, 02:09

Vermeidet den gefürchteten Einschaltknacks beim Start der Aufnahme (!).

Will mich über den Sinn oder Notwendigkeit einer "richtigen" Pausentaste jetzt nicht äußern (ich finde sie schon auch gut), aber dieses "Knacksen" habe ich bei meiner A77 dadurch vermieden (als ich Bänder mit den besten Liedern verschiedener LPs gemacht habe), indem ich nach der Aufnahme des aktuellen Lieds das Band mit Hand einfach ein paar cm zurückgedreht habe. Hat gut funktioniert. Ein oder zwei Knackser habe ich auf meinen alten Bändern, da hatte ich wohl nicht aufgepaßt bzw. zurückgedreht...

Viele Grüße,
chris

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69

Mittwoch, 19. September 2018, 05:21

indem ich nach der Aufnahme des aktuellen Lieds das Band mit Hand einfach ein paar cm zurückgedreht habe.

So habe ich das seit den späten 1970ern jahrelang auch gemacht. Damals war es völlig normal und schlichtwg hinzunehmen, sich auf "liebenswerte Besonderheiten" der jeweiligen Maschinen einzustellen, und bei jeder war es was anderes, was nicht perfekt war.

Später kam ich auf die Idee, dem Aufnahmerelais einen Elko parallel zu schalten, sodass es beim Aufnahmestopp leicht verzögert abfällt, gerade so lange wie die Mechanik braucht, um das Band von den Köpfen abzuheben.

Grüße, Peter

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70

Mittwoch, 19. September 2018, 08:27

Es ist eben kein "Einschaltknacks" sondern ein Ausschaltknacks. Aber wenn man bereits bespielte Bänder neu bespielt, empfiehlt sich das händische Zurückdrehen sowieso, um nicht später Sekundenbruchteile der alten Aufnahme zwischen den Liedern zu hören. Und das passiert auch bei so manchen Geräten mit Pausenfunktion.

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71

Mittwoch, 19. September 2018, 08:57

Später kam ich auf die Idee, dem Aufnahmerelais einen Elko parallel zu schalten, sodass es beim Aufnahmestopp leicht verzögert abfällt, gerade so lange wie die Mechanik braucht, um das Band von den Köpfen abzuheben.

Das ist eine sinnvolle Sache. Du weißt nicht “zufällig“ noch den Wert des Elkos?

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72

Mittwoch, 19. September 2018, 10:11

... wenn man bereits bespielte Bänder neu bespielt, empfiehlt sich das händische Zurückdrehen sowieso, um nicht später Sekundenbruchteile der alten Aufnahme zwischen den Liedern zu hören.

Nur ganz wenige (Studio-)Geräte haben eine mehr oder weniger aufwendige Einrichtung, die dies automatisch erledigt.

Grüße, Peter

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73

Mittwoch, 19. September 2018, 10:33

Du weißt nicht “zufällig“ noch den Wert des Elkos?

Ich hätte es mir wohl damals in den Schaltplan einzeichnen sollen. Habe ich aber nicht, also nochmal von vorn …

Der Kapazitätswert wird vom Gleichstromwiderstand der Relaisspule bestimmt (ich kenne ihn nicht, also nachmessen). Der Zusammenhang ergibt sich aus der Zeitkonstantenformel: C= tau/R. Der Kondensator sollte seine Ladung mindestens 0,2 Sekunden halten können, kann andererseits kaum zu groß dimensioniert werden, weil er sonst nicht mehr auf die Platine passt. Ich würde das Experiment vermutlich mit 1000µF/35V starten.

Diese Maßnahme beseitigt gleichzeitig auch eine andere unleidliche Eigenschaft der A77: Wechselt man aus dem Wiedergabebetrieb fliegend in den schnellen Rücklauf, zieht bei fast allen A77-Exemplaren – abhängig von der Sequenz des Abfallens/Anziehens der Laufwerkrelais – kurzzeitig das Relais des Löschoszillators an, was bei gedrückten Vorwahlschaltern eine nur wenige Millisekunden dauernde, aber trotzdem wirkungsvolle Scharte in die Aufzeichnung schlägt. Bis ich vor 40 Jahren das endlich begriff, hatte ich mir so manches Bezugsband "verhauen".

Grüße, Peter

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74

Mittwoch, 19. September 2018, 22:47

Gibt es keinen Trick, das Anziehen des Relais zu verhindern? Und wenn es einen Ausschaltknacks gibt, liegt da nicht irgendwo Gleichstrom überlagert an?
Gruß
André

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75

Mittwoch, 19. September 2018, 22:54

Also es ist mir ja fast peinlich, aber meine A 77 macht keinen Ausschaltknacks. Ohne Eingriff, hat sie einfach noch nie gemacht.
Zur ausgleichenden Gerechtigkeit: Meine B77 und meine PR dagegen schon.
Gruß
Stefan

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76

Mittwoch, 19. September 2018, 23:19

Gibt es keinen Trick, das Anziehen des Relais zu verhindern? Und wenn es einen Ausschaltknacks gibt, liegt da nicht irgendwo Gleichstrom überlagert an?

Peters letzten Beitrag nicht gelesen? ;)

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77

Montag, 24. September 2018, 01:20

Ja, aber Peter beschreibt eine Umgehungslösung, mich interessiert, ob man die Ursache nicht angehen kann? Ich habe keine A77 wo ich das selbst untersuchen könnte....vielleicht später mal.
Gruß
André

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78

Montag, 24. September 2018, 04:16

ob man die Ursache nicht angehen kann?

Die Ursache ist schlicht darin zu finden, dass aus schlichter Sparsamkeit für die vier Funktionstasten der Laufwerksteuerung lediglich drei Relais verbaut wurden.

Die Verteilung der Funktion "Aufnahme" auf Relais A und B führte zu einer entsprechend verschachtelten Schaltlogik, die heutzutage kaum mehr in dieser Form realisiert werden dürfte:



Grüße, Peter

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79

Donnerstag, 27. September 2018, 21:31

Ok, danke :thumbsup: Später werde ich noch nach einer Zweitmaschine suchen, da wäre eine High-Speed-A77 ein potentieller Kandidat. Daher mache ich mir Vorab hier und da mal ein paar Gedanken dazu und es ist dann sehr hilfreich, die Macken kennen und einschätzen zu lernen, und ob sich diese abstellen lassen.
Gruß
André