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31

Donnerstag, 9. August 2018, 14:18

Variocord hat zur Geburt einen Rundriemen bekommen, Rdl einen Dreikantriemen. Zudem ist der Rdl-Riemen (wenn ich micht recht entsinne) länger.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

32

Freitag, 10. August 2018, 08:16

Moin,
ich danke Euch allen für die Hilfe.
Ich habe dann jetzt ein Mischpult A124 Mix 500 erstanden.
Hat jemand vielleicht ein Netzteil Z131 übrig und möchte es verkaufen?
Die Riemen für RdL und Variocord 263 sind tatsächlich unterschiedlich, habe für Variocord ebenfalls Ersatz bestellt - und den Tragegriff mit Muttern - der fehlt auch.
Vielleicht sollte ich erst einmal schauen, ob das Gerät überhaupt arbeitet - na ja, egal!
Ich werde berichten.
Thomas

33

Samstag, 11. August 2018, 16:02

Variocord 263

Moin,
sollte ich jetzt für die Variocord ein neues Thema erstellen?
Anstatt mich erstmal um die RdL zu kümmern, habe ich ja, wie bereits beschrieben, noch eine notleidende Variocord 263 erstanden.
Die sagt jetzt aber mal gar nichts!
Ich habe etwas Probleme, den Schaltplan richtig zu lesen (na, hast Du denn dann das richtige Hobby?).
Die 230 V kommen ins Gerät und werden auch über den Schalter mit der Klaue weitergeschaltet.

Dann geht es über die Sicherung weiter (Sicherung ist ok).
Dann verliere ich die Übersicht.
Fakt ist, dass an den beiden Wicklungen kein Strom ankommt.
Dort sollten doch auf beiden Seiten 230 V anliegen?
Erst mal bis hierher, dann schauen wir weiter.
Vielen Dank
Thomas

34

Samstag, 11. August 2018, 16:24

Hallo Thomas!

Auf die Gefahr hin, Torf in´s Moor zu tragen:
Du weißt schon, daß unter der unteren TK-Abdeckung links ein
Mikroschalter sitzt, der betätigt werden will (im Normalfall durch
Bandeinlegen), soll das 263 zum LEben erweckt werden...

Gruß
Wolfgang

35

Samstag, 11. August 2018, 18:01

Hallo Wolfgang,

es ist mir unendlich peinlich!!
Genau das war‘s!

Das kleine Geheimnis kannte ich nicht.

Wie gut, das wir unter uns sind!

Vielen Dank für Deine Hilfe.

Ich mache an der Stelle jetzt mal weiter, mit der Überprüfung.

Beste Grüße

Thomas

36

Samstag, 11. August 2018, 18:15

Zwischenbericht:
Tonband spielt.
Rücklauf funktioniert nicht.
Bei Schalterstellung „Pause“ wird das Band ganz schnell und stoppt nicht.

Thomas

37

Samstag, 11. August 2018, 18:23

Noch eine Frage:

ich habe hier ein altes Band, dass ich mit dieser Maschine bekommen habe.
Sie hat einen Kopf mit einer großen 4 drauf.
Das Band ist beschriftet mit A 1-2/3-4 und B 1-2/3-4.
Sollten doch wohl vier Spuren sein?
Wie schalte ich denn da um?
Bei Mono 1, Mono 2 oder Stereo ändert sich nichts.

Kann man den Microschalter zu Wartungszwecken überbrücken?
Mit einem Klebestreifen?

Danke

Thomas

38

Sonntag, 12. August 2018, 00:12

Moin,


Jetzt noch einmal in Ruhe mit Bildern.Problem 1: Bei Schalterstellung "Pause" läuft das Band weiter.

Ich habe die Druckscheibe und auch das Bremsgummi gesäubert, das Gummi ist weich und elastisch.


Das Bremsgummi liegt bei Schalterstellung "Pause" gar nicht an der Druckscheibe an!



Problem 2: Rückspulen funktioniert nicht.
Die Druckscheibe scheint keine Verbindung zum Spulenteller zu haben.
Wenn ich den Spulenteller mit der Hand drehe, dreht sich die Spule auf dem Spulenteller nicht mit.
Steht ja eigentlich alles im SM, ich verstehe es nur nicht.


Das mit den Spuren klären wir dann, wenn die Kiste läuft.

Vielen Dank für Eure Geduld.
Grüße
Thomas

39

Sonntag, 12. August 2018, 09:12

Hallo Thomas!

Du kannst das Mix 500 mit jedem stabilisierten 9V-Netzteil (0,5A) betreiben.
Dazu mußt Du an den passenden DIN-Stecker entsprechend dem Schaltplan
die beiden Kabelenden (+/-) des NT anlöten.



Gruß
Wolfgang

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40

Sonntag, 12. August 2018, 09:37

Nur mal eine Zwischenfrage. Hat das Mix 500 einen Mikrofonvorverstärker mit drin?
VG Martin

41

Sonntag, 12. August 2018, 10:46

ich habe hier ein altes Band, dass ich mit dieser Maschine bekommen habe.
Sie hat einen Kopf mit einer großen 4 drauf.
Das Band ist beschriftet mit A 1-2/3-4 und B 1-2/3-4.
Sollten doch wohl vier Spuren sein?
Wie schalte ich denn da um?
Bei Mono 1, Mono 2 oder Stereo ändert sich nichts.
Ändert sich wirklich absolut nichts? Mein Verdacht wäre, dass das Band in Stereo aufgenommen ist, aber die Signale der beiden Stereokanäle so ähnlich sind, dass du auf Anhieb keinen Unterschied hörst. Im Extremfall könnte sogar ein Monosignal in Stereo aufgezeichnet worden sein, dann sind die beiden Kanäle natürlich identisch.

Kurz ausgeholte Theorie-Erklärung: bei 4-Spur (ganz pedantisch Viertelspur) gibt es Mono und Stereo, in beiden Fällen werden in die eine Laufrichtung zwei Viertel des Bandes (abzüglich eines gewissen "Schutzstreifens" dazwischen) bespielt, nach dem Umdrehen des Bandes die beiden anderen. Bei Mono bespielt man erst die eine Spur auf Seite 1 und Seite 2, dann schaltet man auf die andere Spur um und bespielt die auf beiden Seiten. Bei Stereo werden beide Spuren gleichzeitig bespielt, 1 (bzw. auf der Rückseite 4) und 3 (bzw. 2) sind dann die beiden Stereokanäle.

Die Nummerierung der Spuren ergibt sich folgendermaßen: wenn du ein Tonbandgerät für liegenden Betrieb hast, sind die Spuren auf dem eingefädelten Band von oben nach unten 1, 2, 3, 4 nummeriert. Beim Abspielen von links nach rechts liegt erst 1 oben, nach dem Umdrehen der Spulen dann 4. Du bespielst also die äußere Spur. Dann kommt noch ein kleiner Witz ins Spiel: anders als bei der Kassette liegen die Spuren einer Richtung nicht nebeneinander, da es zwangsläufig zu Übersprecheffekten kommt und man meinte, die rückwärts laufende Musik sei weniger störend als die gleich laufende. Daher wird beim zweiten Durchgang nicht Spur 2 bespielt, sondern erst Spur 3. Optisch kannst du dir das darstellen indem du dir einen Streifen waagrecht auf ein A4-Blatt zeichnest, mit 4 Pfeilen untereinander, immer abwechselnd rechts/links/rechts/links. Diese Grafik gab es seinerzeit auch in den Bedienungsanleitungen.

Der einzige mir bekannte Ausreißer war Grundig, deren Geräte hatten eine abweichende Nummerierung (und wieder andere wie Uher und Telefunken hatten überhaupt Bezeichnungen wie Mono 1/2), aber typisch war 1/4 für die eine Monospur und 3/2 für die andere.

42

Sonntag, 12. August 2018, 11:01

Hallo Ragnar,

vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.
Ich werde nochmal andere Bänder aus dem Konvolut ausprobieren.
Zuerst muss ich aber mal zusehen, dass die Technik wieder funktioniert.
Da gibt es ja noch einige Fragen.

Grüße

Thomas

43

Sonntag, 12. August 2018, 13:09

Mahlzeit,

kleines Update.

Es läuft alles!

Nach intensivem Lesen des SM habe ich die Fühlhebel als Ursache der Fehler ausgemacht.
Kontermuttern gelöst und zuerst die abgebende Seite so eingestellt, das der schnelle Rücklauf funktioniert.
Dann die aufnehmende Seite so eingestellt, das die "Pause" wieder funktioniert!!!
Ich verstehe zwar immer noch nicht ganz warum, aber es hat geklappt.
Ob die Fühlhebel jetzt korrekt eingestellt sind, bezweifle ich allerdings.
Der Fühlhebel auf der aufnehmenden Seite zittert machmal ziemlich oder schlägt sogar!
Muss ich wohl nochmal bei!
Die mechanischen Funktionen sind jetzt gegeben: Abspielen, Vorlauf und Rücklauf (sogar richtig schnell) und die verschiedenen Geschwindigkeiten.
Jetzt kommt der Klang.
Die alten Bänder klingen nicht besonders, die Höhen fehlen.
Ich habe ein Band genommen, auf dem ich auf der RdL eine CD aufgenommen habe, mit 19 cm/s.
Klingt auf der RdL fabelhaft!
Auf der Variocord besser als die alten Bänder, aber nicht so gut als auf der RdL.
Da ich denke, dass an dieser Maschine ziemlich viel verstellt ist, werden wohl auch die Tonköpfe verstellt sein.
Das ist dann das nächste Thema.
Ich werde mal weitersuchen und lesen.
Wenn jemand einen Tipp hat - ich wäre dankbar.

Grüße

Thomas

44

Sonntag, 12. August 2018, 14:50

Hallo,

Es geht rasend weiter.

Ich habe den Fühlhebel auf der aufwickelnden Seite nochmals nachgestellt, jetzt ist Ruhe; Der Fühlhebel bleibt ruhig in Position.
Jetzt also zum Ton.

Der ist zu dumpf.
Ich habe nochmals Köpfe und Rollen etc. gereinigt.
Und dann nochmals die Aufnahme der RdL abgespielt - zu dumpf.

Dann habe ich gesehen, dass man den verbauten Kopfträger Z 338 nicht einstellen kann - der hat keine Schraube wie der Z 322 der RdL??
Kann man da trotzdem was machen?

Äußerdem fehlt beim Z 338 die linke Rändelmutter und auf der rechten Seite die blanke Senkkopfschlitzschraube, die von der Rändelmutter verdeckt wird.
Ist das wichtig?

Danke

Thomas

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45

Sonntag, 12. August 2018, 15:22

Die Justage des Kombikopfes wird im Abschnitt 2.42 des Service Manuals beschrieben.
Dazu gibt es drei Schrauben, mit denen Höhe und Neigungen eingestellt werden.

MfG Kai

46

Sonntag, 12. August 2018, 15:45

Hallo Kai,

vielen Dank für die Info, hab ich wohl übersehen.
Brauche ich dann dieses Justierband oder erstmal nach Gehör.

Grüße

Thomas

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47

Sonntag, 12. August 2018, 15:57

Das ist immer die Frage, ob du einen "amtlichen" Abgleich machen willst,
oder ob du "nur" Aufnahmen der RdL bestens wiedergeben möchtest.
In letzterem Fall kannst du dir selbst auf der RdL eine Bezugsaufnahme für diesen Zweck machen, sobald die optimal eingestellt ist.

MfG Kai

48

Sonntag, 12. August 2018, 16:30

Ich behaupte, dass alle (!) Filze in den Rutschkupplungen der Spulenteller bei RdL und Variocord (wenn sie nicht gerade in denl letzen paar Jahren ausgetauscht wurden) hinüber sind. Wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, haben sie maximalen Anpressdruck. Die Filze werden also seit 45-50 Jahren plattgedrückt.
Vor einigen Jahren habe ich im Forum gefragt, ob mir jemand belegen kann, dass seine Maschine nach Vorgaben funktioniert. Das ist noch nicht geschehen.
Das schließt allerdings nicht aus, dass so ein Gerät noch läuft.
Schlackernde Fühlhebel deuten für mich auf kaputte Filze/nicht stimmender Bandzug hin.

Hast du die Bandzüge gemessen, Thomas, oder "nur" geschraubt?

niels

Edit: Hier ist meine Frage von vor zwei Jahren:

Uher Bandzugkomparatoren
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
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49

Sonntag, 12. August 2018, 16:44

Hallo Niels,
eine klare Vorstellung von der Funktionsweise dieser Filzringe habe nicht,
aber gar keine Idee, wieso du meinst, der Anpressdruck bei Stillstand sei höher als im Betrieb.
Wie kommst du darauf ?

Als Mechanik-Laie hätte ich eher den Verdacht, daß das Schleifen im Betrieb über deren Oberfläche der Sollfunktion abträglicher ist.

MfG Kai

50

Sonntag, 12. August 2018, 17:21

Der Filzring kuppelt die Hälfte es Wickeltellers, der über Riemen/Reibrad vom Motor angetrieben wird, bzw. die durch den Bremsklotz gebremste Hälfte, an die Hälfte, die die Spule trägt
Wenn die Fühlhebel, über die das Band läuft, in Richtung Kopfträger bewegt werden, wird der Filzring entlastet, der Bandzug wird stabilisiert, indem die Brems-/ bzw. Zugkraft durch die Maschine verringert wird. In der Ruheposition ist der Anpressdruck maximal.

Habe ich es halbwegs verständlich beschrieben?

Tatsächlich mag der Verschleiß während des Betriebes in einem identischen Zeitraum durch die Bewegung höher sein als im Stillstand. Aber es sind die Jahre, der Dauerbelastung.

niels
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51

Sonntag, 12. August 2018, 17:34

Jetzt dämmert mir was.
Da wird irgendwo die Horizontal-Bewegung der Hebel in eine Vertikal-Bewegung eines der Teller umgesetzt...
Ja dann leuchtet es ein.
Allerdings hätte man ja mit dem Ausschalten des Gerätes ein Entlasten der Filze einstellen können,
vermutlich aber zu Lasten der Andruckfedern.

Der Austausch der Filze wurde, glaube ich, schon mal beschrieben, möglicherweise von Holger.

MfG Kai

52

Sonntag, 12. August 2018, 17:34

Hallo Niels,

Ich habe nur geschraubt.
Aber ich denke, wenn man zwei große Fehler hat, einmal kein Rüchspulen und zum anderen keine Pausenfunktion, und das ist beides nach wenigen Umdrehungen der beiden Schrauben verschwunden, dann kann es ja nicht ganz falsch sein.
Die Fühlhebel stehen jetzt ruhig in Position.

„Nach Vorgabe“ ist dann allerdings etwas anderes.
Und was die Filze angeht - keine Ahnung, gibt es die als Ersatzteil?
Ich bin schon ganz froh, dass ich soweit gekommen bin.
Ich mach das jetzt seit zwei Wochen.

Wo gibt es denn diese kleinen Federwaagen?

Grüße

Thomas

53

Sonntag, 12. August 2018, 22:52

Hallo,

die drei Schrauben habe ich gefunden, aber jetzt einfach dran rumdrehen?
Kann jemand sagen welche Schraube was bewirkt?

Vielleicht mache ich erst einmal mit dem Variocord eine Aufnahme von CD, mit 19 cm/s auf der gleichen Anlage, mit der ich auch die Aufnahme mit der RdL gemacht habe.
Dann sehen wir weiter.

Grüße

Thomas

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54

Sonntag, 12. August 2018, 23:06

Siehe Service Manual Abschnitt 2.42:
Kombikopf
durch Drehen der Schrauben (N) und (0) auf
die erforderliche Höhe einstellen. Hierbei ist
die jedem Justierband beiliegende Anweisung
zu beachten. Ein Neigen des Kopfes nach
vorne oder hinten ist durch gleichmäßiges
Drehen beider Schrauben zu vermeiden.
Durch Drehen der Schraube (P) wird die
maximale Ausgangsspannung des Justier-
tones am NF-Voltmeter eingestellt. Damit ist
die Senkrechtstellung des Kombikopfes er-
reicht.

M.a.W.: Mit P wird der Azimuth eingestellt.

MfG Kai

55

Montag, 13. August 2018, 18:05

Auf der Suche nach den "Höhen"

Hallo,
was würdet Ihr sagen?


Die Schrauben "N" und "O" sind doch schon einmal benutzt worden.
Die Schraube "P" anscheinend nicht.
Bei "N" und "O" werden ich wohl mit den "Höhen" nichts erreichen.
Auf jeden Fall wurde an den Schrauben für den Löschkopf rumgedreht.
Was könnte es noch sein?
Sollten die Köpfe mal entmagnetisiert werden?
Grüße
Thomas

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56

Dienstag, 14. August 2018, 18:08

Hallo Thomas,

ich weiß zwar nicht, ob die Bezeichnungen für die Schrauben aus der Serviceanleitung stammen, aber die verlackte Madenschraube rechts, oberhalb der gekonterten Schraube für den Bandführungsbolzen, ist für den Azimut des Tonkopfes zuständig. Dein Kopfträger stammt übrigens vom August 1971.
Du solltest aber vorher auf jeden Fall überprüfen, ob die Kopfspiegel senkrecht stehen, sprich, parallel zueinander, zur Tonwelle und den Führungen. Korrektur gemeinsam mit der Höheneinstellung mit den Madenschrauben über und unter dem Messing-Federteller. Die korrekte Höhenjustage (oberes Kopfsystem muss genau an der Bandkante abschließen) kann eigentlich nur bei laufendem Band mittels Spiegel und Taschenlampe kontrolliert werden (aber bitte nur bei beidseitig festgeschraubtem Kopfträger). Da die Uher-Kopfträger leider links keine angebaute Bandführung besitzen, kann man nicht, wie bei anderen Fabrikaten (Braun, ASC...) ein Stück Band bei abgenommenem Träger darüber ziehen und dabei die Kopfhöhe überprüfen...

Wenn diese Einstellungen stimmen, kannst du dich an den Azimut wagen. Verstärker dabei auf Mono schalten!

Entmagnetisieren ist sinnvoll, wenn man nicht weiß, ob und wann das überhaupt schon mal gemacht wurde.

Kannst du mal ein (oder zwei) aussagekräftiges Foto(s) vom Kopfträger und den Köpfen einstellen? Ich sehe so was immer gerne 8o !

Die Filzringe für die Rutschkupplungen gibt es selbstklebend als Ersatzteil bei Herrn Sprang. Kosten nicht viel (um die 4 Euro?...).

LG Holgi

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »hannoholgi« (14. August 2018, 22:54)


57

Donnerstag, 16. August 2018, 12:11

Hallo Holgi,
vielen Dank für Deine ausführliche Hilfe.
Werde ich so machen, Entmagnetisierdrossel ist unterwegs (nächste Frage: wie macht man das richtig?).
Fotos von den Köpfen stelle ich ein.
Vielen Dank
Thomas

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58

Donnerstag, 16. August 2018, 21:55

Zum Thema Entmagnetisieren bemüh doch bitte die Suchfunktion! Das ist hier schon so oft durchgekaut worden... ;)

59

Freitag, 17. August 2018, 08:57

Moin Holgi,
ich habe ein paar Bilder gemacht.















Bisschen reinigen könnte ich wohl noch :whistling:
Grüße
Thomas

60

Freitag, 17. August 2018, 09:12

Mischpult Uher Mix 500

Nochmal Moin,
ich erstelle mal ein neues Thema für das Mischpult.
Ist das richtig?
Muss das woanders hin?
Gestern ist mein Mischpult gekommen.
Ziemlich schmutzig - erstmal gereinigt, damit man es anfassen kann.
Batterie eingesetzt - Netzteil ist auch unterwegs.
Den Ausgang habe ich an einen Receivereingang "Tape" angeschlossen (da war vorher das Variocord direkt angeschlossen)
Mit einem zweiten Kabel dann von Eingang "2" des Mischpultes zum Tonband.
Große Enttäuschung!
Der Sound war schrecklich - leise und mit "piepsartigen" Störungen.
Und der Pegelton ist zwar über die Lautsprecher zu hören, aber das UV-Meter des Tonbandes sagt bei "Aufnahme - Pause" nichts.
Wird wohl auch ein längeres Thema.
Das Beste ist aber, dass der Netzteileingang mit "15 Volt" beschriftet ist.

Mein Netzteil Z 131 mach aber nur 9 Volt!?
Es wird immer besser!


Grüße
Thomas