Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Bandmaschinenforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 11. Juli 2018, 00:12

Glücklicher Besitzer einer Uher Royal de Luxe - die nicht läuft.

Hallo zusammen.
nach dem ich lange Zeit im Forum mitgelesen habe, habe ich eine Uher royal de luxe bekommen. Sie hat wohl Ewigkeiten rumgestanden. Nachdem ich herausgefunden habe wie man das Gerät einschaltet- es war aber bereits eingeschaltet - habe ich das Gerät aufgeschraubt, Netzschalter ausgebaut, gereinigt und gefettet und wieder eingebaut. Ein neuer Versuch. Der Motor setzt sich unüberhörbar in Gang. Beim Vorlauf verstärkt sich die Geräuschkulisse, aber den Lautsprechern ist kein Ton zu entlocken. Vor und Rückspulen so wie Vorlauf wird brav, wenn auch etwas zögerlich ausgeführt. Sonst tut sich nix. (Ehrlich gesagt: Habe ich auch nicht erwartet) Das wird wohl einige Zeit dauern bis es seinen Dienst wieder so tut wie einst. Dazu werde ich Euere Hilfe brauchen. Meine Erst Frage wäre dazu: wo bekomme ich Serviceunterlagen her?
Gruß Franz

Beiträge: 532

Registrierungsdatum: 5. Dezember 2005

Wohnort: Wurmannsquick

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 11. Juli 2018, 01:08

Grüße

Peter
»peter_l« hat folgende Datei angehängt:

Beiträge: 479

Registrierungsdatum: 1. März 2008

Wohnort: An der schönen blauen Müritz

Beruf: Elektroniker a. D.

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 11. Juli 2018, 06:59

Moin moin Franz,
schaue dir mal die Sekundärseitigen Sicherungen im Netzteil an, oft haben Sie und ihr Halter eine intensive Reinigung nötig, der Glashaarpinsel ist da das Mittel der Wahl.
Messe dann die Spannungen über den Elkos C 30 und C 33 und teile uns diese mit, dann sehen wir weiter.
Das Mechanik die Jahrzehnte untätig war, sich über neues Schmiermittel freut, weist du sicherlich, auch das selbiges fern von Gummi behafteten Rädern und Riemen zu halten ist.
M.f.G.
justus



Onkyo TX8050; Onkyo TA2760; Philips N4520; 2x Grundig TS1000; TK19;24;27 ; 2x Pioneer RL1011L; Telefunken M3000; M3002L; Uher 4000 Report L; Report 4400; Report Monitor 4200; Tesla B41; Mikro Seiki DQ44; Heco Victa 601
.

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:31

Vielen Dank für Eure Unterstützung und den Link.
Die Sicherungen habe ich bereits gefunden und werde die Halter reinigen und die Sicherungen erneuern. Leider habe ich keinen Schaltplan und bin im Forum auch nicht fündig geworden. Ich bin mir fast sicher das es den hier gibt, aber ich weiß nicht wo. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?
Gruß Franz

Beiträge: 716

Registrierungsdatum: 9. September 2006

Wohnort: Erkelenz

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:35

.. siehe Posting Nr. 2,der Anhang !!!
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Revox A77, Dual TG29, Uher Report4400 und RdL, Lenco L75, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:40

Hallo Manni,
das habe ich mir schon ausgedruckt. Aber ein Schaltplan ist leider nicht dabei.
Gruß Franz

Beiträge: 122

Registrierungsdatum: 11. Februar 2013

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 11. Juli 2018, 15:30

Hallo Franz,Schaltplan gibts auch hier: https://elektrotanya.com/uher_royal-de-l…f/download.html
Ca 30 sek. warten dann links unten get Manual anklicken.
Gruss
Gerhard

Beiträge: 722

Registrierungsdatum: 13. Februar 2005

Wohnort: Rhein-Main

Beruf: Tonbandler

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 11. Juli 2018, 16:10

...oder in unserem Downloadbereich (da musst du dich nochmal neu für registrieren, dann ist der Download möglich).

Grüße
Ralf

Beiträge: 2 233

Registrierungsdatum: 21. März 2005

Wohnort: Rhein-Main Gebiet

Beruf: Rentenanwärter

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 11. Juli 2018, 16:39

Hallo Franz,

wenn du die Sicherungen gefunden hast, kannst du sicher auch etwas über deren Zustand sagen, sind sie noch intakt ?
Falls nicht, wird ein Ersatz wahrscheinlich nicht zielführend sein, sie werden wieder durchgehen. Ich würde Justus Vorschlag beherzigen und die beiden Elkos testen. Der Ersatz dieser beiden Brüder dürfte deinem Netzteil sicher nicht schaden, sondern wohl sogar vonnöten sein. Denn die sind als Sicherungskiller wohlbekannt.

Gruß
Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 11. Juli 2018, 19:29

Hallo zusammen,
Die 0,16 A Sicherungen war heile. Bei der 2A Sicherung kann ich es nicht sagen weil die Kontaktkappen abgingen, als ich die Sicherungen aus ihrem Halter nahm. Nach dem ich die Halter gereinigt und neue Sicherungen eingesetzt habe, höre ich aus den Lautsprechern ein Rauschen. Lings lauter, rechts ziemlich leise. Bei voll aufgedrehten Reglern höre ich je nach Stellung des Betriebs-Modusschalters auch leise Musik vom Band oder ein Rauschen und knattern, was wohl in den Kontakten zu suchen ist. Ich nehme an das dieses Gerät wegen des defekten Netzschalters in den Vorruhestand geschickt wurde. Der Gehäuseboden war aufgeschraubt. Und eine defekte Sicherung hätte der Vorbesitzer gefunden.
Die Spannungen an den besagten Kondensatoren betragen für C 30 =33,2V, für C33 =26,0V. Gibt es außer diesen beiden noch andere Wechselkandidaten?
Nachdem sich die Mechanik wieder etwas bewegt hat, geht das Spulen auch bedeutend williger. Ich bin überrascht wie gut die alten Schmierstoffe noch sind. Das heißt aber nicht, das sie noch lange im Gerät bleiben sollen.
Bei offenem Deckel strömt mir ein Duft entgegen, der mich an meine verräucherte Junggesellenbude erinnert. Wie heißt es bei Kik?: "Alles muss raus" und gereinigt werden.
Ein guter Vorsatz - mal sehen wie weit ich damit komme wenn es wieder vernünftig läuft.
Gruß Franz

Beiträge: 3 329

Registrierungsdatum: 20. Dezember 2015

Wohnort: bei Hamburg

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 11. Juli 2018, 19:54

Die vordringlichste Maßnahme an so einem Gerät ist, erstmal allen Betriebsartenschaltern zu sauberen funktionierenden Kontakten zu verhelfen.
Da die genannten Spannungen der Stromversorgung im üblichen Rahmen liegen und die Sicherungen nicht gleich wieder durchknallen, besteht vorerst auch kein Austauschbedarf bei den beiden Elkos. Bei verminderter Kapazität würde sich das in einem erhöhten Brumm im Ausgangssignal äußern. Von einer Beurteilung von dessen Qualität bist du ja aber noch weit entfernt.

MfG Kai

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 11. Juli 2018, 21:10

Hallo Kai,
so sehr ich weiß wie recht Du mit den Kontakten hast, so sehr sträuben sich bei mir die Nackenhaare beim Anblick der Schalter ins Besondere des langen mit den vielen Schaltebenen. Nur mit Kontaktspray und WD40 will ich da nicht drangehen. Das ist nichts für die Dauer. Aber wie reinigt man so`n Monsterschalter? Alle Drähte ablöten, ausbauen und zerlegen?
Ich fange erst mal mit kleineren an. Vielleicht bekomme ich bis dahin ja einen Tipp.
Gruß Franz

13

Donnerstag, 12. Juli 2018, 13:04

Aus meiner Sicht hast du zwei Möglichkeiten. Die erste, für zartere Gemüter, hat etwas unberechenbare Erfolgschancen, aber dafür auch wenig Risiko etwas zu zerstören. Als da wäre Einsprühen mit einem milden, vollständig verdunstenden Kontaktreiniger wie etwa Kontakt Chemie Tuner 600 oder Oszillin T6. Kann helfen, muss nicht. Das "schlimmste" was dabei passieren kann ist, dass Dreck irgendwo hingespült wird wo er nicht sein soll. Bei oberflächlich angelaufenen Kontakten hilft das ganz brauchbar, bei härteren Fällen bewirkt es wenig.

Oder aber die von dir schon genannte Variante der Totalzerlegung mit Reinigung, z.B. mit einem Glasfaserpinsel. Birgt ein gewisses Risiko der Totalzerstörung, ich hab auf die Art einmal einen japanischen Quellen-Umschalter ruiniert.

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

14

Montag, 16. Juli 2018, 15:41

Sehr geehrte Freunde des Restmagnetismuses,
Nachdem ich die Schiebeschalter ausgebaut, zerlegt und gereinigt, und den Walzenschalter gründlich mit Tuner 600 bearbeitet habe, bleibt das Fehlerbild erhalten. Eine weitere Fehlersuche hat ergeben, das beide Spulen im Wiedergabekopf einen Widerstand gegen unendlich haben.

Ein Aufkleber auf dem Tonkopfträger zeigt eine: große 4, gefolgt von: Lk8324. Darunter steht: RdL. Etwas weiter rescts steht: TONKOPFTRÄGER Z324. Auf dem Tonkopf steht: Bogen. Im bunten Warenhaus gibt es einige, aber das gesuchte Teil ist leider nicht dabei.
Weiß vielleicht jemand eine Bezugsquelle für ein Neu - oder Gebrauchtteil oder hat eine Alternative?
Gruß Franz

Beiträge: 722

Registrierungsdatum: 13. Februar 2005

Wohnort: Rhein-Main

Beruf: Tonbandler

  • Nachricht senden

Beiträge: 282

Registrierungsdatum: 23. März 2016

Wohnort: Hamburg

Beruf: habe ich hinter mir

  • Nachricht senden

16

Montag, 16. Juli 2018, 17:18

gelöscht
Meine Elektronik-Kenntnisse: Ich löte nach Zahlen :)

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

17

Montag, 16. Juli 2018, 21:15

Danke Ralf,
warum hab ich den nicht selber gefunden? Na - ja wohl falsches Suchwort.
Hat jemand eine Erklärung warum bei einem Wiedergabe- Tonkopf die Spule oder gleich beide durchgehen können? Habe mal die Spannung an den Eingang der Verstärker gemessen. Das Messgerät zeigte eine Gleichspannung von ca. -0,4 bzw. -0,7 Volt am C7 bzw. C8 gegen Masse.
Gruß franz

Beiträge: 3 881

Registrierungsdatum: 12. November 2004

Wohnort: Am Hohen Ufer der Leine

Beruf: Stadtbahnfahrer i.R.

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 17. Juli 2018, 11:10

Das ist bei diesen Bogenköpfen wohl ein mechanisches Problem. Durch Schrumpfung der Vergussmasse reißen die haarfeinen Drähtchen innen von den Lötstiften ab.
Von 0,7 V brennt keine Wicklung mit 150 Ohm durch, denn dazu müsste die Gleichspannung wohl zweistellig sein!

Gruß
Holgi

  • »Rheinländer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 24. Januar 2018

Wohnort: Alpen

Beruf: Rentner ehemals Elektriker

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 17. Juli 2018, 19:57

Danke Holgi,
das ist eine Erklärung. Das heißt aber auch, das mit der Zeit alle diese Köpfe aussterben. Gibt es vielleicht eine Alternative zu diesen Köpfen?
Gruß Franz

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher