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  • "Superhirn" started this thread

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1

Sunday, March 6th 2005, 5:32pm

Ich habe ein N 4504 bekommen und her im Forum viel drüber gelesen. Ich habe das Glück, dass das Gerät machanisch und elektronisch in Ordnung ist und gut spielt. Allerdings empfinde ich denKlang im Vergleich zur UKW-Rundfunkaufmahme deutlich dumpfer.
Ich habe: die Tonköpfe geeinigt. Man sieht eine "geringe" Abnutzung.
Entmagnetisiert
den Wiedergabekopf eingetaumelt.
Ich meine, bei 35-26000 Hz Übertragungsbereich dürfte doch eigentlich kaum eine VErschlechterung zu hören sein.

Was ist eure Meinung?

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2

Sunday, March 6th 2005, 5:55pm

Trifft das auch bei 19er-Geschwindigkeit zu? Was benutzt Du für ein Band? Bist Du sicher, daß es noch in Ordnung ist?

Matze

Unregistered

3

Sunday, March 6th 2005, 6:00pm

Moin

Quoted

Superhirn postete

Ich meine, bei 35-26000 Hz Übertragungsbereich dürfte doch eigentlich kaum eine Verschlechterung zu hören sein.

Was ist eure Meinung?
Wie haben sie denn den Frequenzgang gemessen?
Nach dem DIN Schlagmichtot Kennlinienfeld für Heimtonbandgeräte?
Das schreibt von 250Hz bis 6300Hz eine Abweichung von 5dB vor, darüber und darunter 7dB Abweichung. Und DAS misst dir der findige Techniker aus einem besseren Diktiergerät raus.

MfG Matthias

4

Sunday, March 6th 2005, 6:11pm

Quoted

Superhirn postete
Ich habe ein N 4504 bekommen und her im Forum viel drüber gelesen. Ich habe das Glück, dass das Gerät machanisch und elektronisch in Ordnung ist und gut spielt. Allerdings empfinde ich denKlang im Vergleich zur UKW-Rundfunkaufmahme deutlich dumpfer.
Ich habe: die Tonköpfe geeinigt. Man sieht eine "geringe" Abnutzung.
Entmagnetisiert
den Wiedergabekopf eingetaumelt.
Ich meine, bei 35-26000 Hz Übertragungsbereich dürfte doch eigentlich kaum eine VErschlechterung zu hören sein.

Was ist eure Meinung?
Hallo,

zum einen kann es sein, dass das Tonbandgerät nicht auf die verwendete Bandsorte eingemessen ist und die Geschichte mit dem Übertragungsbereich ist immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Die Frage ist halt, wie geradlinig die Übertragungskurve - insbesondere im Hinblick auf die hohen Frequenzen - verläuft. Vielleicht hat sie eine Abweichung von +/- 3 dB (glaube ich nicht) oder vielleicht von +/- 8 dB. In letzterem Fall können Frequenzen ab 10000 Hz schon deutlich abgeschwächt, also dumpf, klingen.

Gruß, Frank

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5

Sunday, March 6th 2005, 6:19pm

Quoted

Matze postete
Und DAS misst dir der findige Techniker aus einem besseren Diktiergerät raus.
Mit der 4504 kann man aber zumindest bei 19er Geschwindigkeit und einem einigermaßen ordentlichen Band schon Aufnahmen machen, die sich vom Vorbandsignal nicht merklich unterscheiden. Mein einstiges Gerät dieses Typs hatte noch die Werkseinmessung und kam mit den meisten gängigen Bändern gut zurecht.

Matze

Unregistered

6

Sunday, March 6th 2005, 7:14pm

Das ein Gerät trotzdem gut klingt ist eine andere Sache.
Ich wollte nur auf diese hohen Zahlen hinaus.

Ich meine, ich höre nur bis etwas über 16kHz. Was da drüber ist interessiert mich nicht.
Wenn ich diese Frequenzgänge lese, besonders die Japaner messen da ja das blaue vom Himmel, frage ich mich warum die CD trotzdem besser klingt.
Ganz einfach, die Toleranz spielt eine Rolle.

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7

Sunday, March 6th 2005, 7:30pm

UKW endet bei 15.000 Hz, und eine Philips 4504 sollte, zumindest bei 19 cm/sec in der Lage sein, dieses Programm so aufzuzeichnen, daß man beim Vor-Hinterbandvergleich keinen Schreck bekommt.

Die fantastischen Frequenzgangsangaben sind ein anderes Kapitel - da gebe ich Matze uneingeschränkt recht.

Für diesen Fall könnte es auch sein, daß der Tonkopf im Eimer ist, und zwar ganz im Eimer, also mit deutlich aufgweitetem Spalt. Es könnte aber auch sein, daß einfach ein altes, qualitativ schlechtes Band verwendet wird. Was für eines ist es denn?

Läßt man die Werkseinmessung wie sie ist, hat man zwar nicht das Optimum, aber in in der Regel eine noch brauchbare Qualität.

Immer interessant: Ein Band mit einer guten Aufnahme besorgen und abspielen. Ist die Wiedergabe da besser? Die Frage ist, ob es am Aufnahmezweig liegt oder am Wiedergabezweig.
Michael(F)

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8

Sunday, March 6th 2005, 7:32pm

Ergänzung:

Du hast den Wiedergabekopf eingetaumelt. Was ist mit dem Aufnahmekopf? Oder ist das ein Kombikopfgerät? Oder hast Du den Wiedergabekopf nach dem Aufnahmekopf eingetaumelt?
Michael(F)

9

Sunday, March 6th 2005, 7:42pm

@ Michael F: Die 4504 ist ein Dreikopfgerät! Also könnte Deine Vermutung stimmen.

Gruß, Frank

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10

Sunday, March 6th 2005, 7:54pm

UKW-Frequenzgang, da fällt mir eine Episode aus der DDR-Zeit ein, die wohl nichts mit der 4504 zu tun hat aber einiges veranschaulichen kann.

Es muß wohl Ende der 70er Jahre gewesen sein. Im DDR-Rundfunk, speziell im "Berliner Rundfunk" lief jeden Sonntag die Sendung "Sieben bis Zehn - Spreeathen" Jeden Sonntag war diese Sendung einem anderen Thema gewitmet. Da ging es um die Berliner Museen oder um Kleingärtnervereine. Eine Sendung befasste sich mit dem Hundesport. Da wurde ein Experiment gemacht: Ein Hundetrainer, der dort interviewt wurde, nahm eine Hundepfeife und pfiff darauf eine Signalfolge, die wohl im Hundesport etwas zu bedeuten hatte. Die Hörer, welche Hunde hatten, sollten beim Sender anrufen, wie ihr Hund reagiert hätte. Es hieß in etwa, das man mit diesem Versuch herausfinden wollte, ob alle Hunde auf dieses Signal hin richtig reagieren. Was es zu bedeuten hatte, wurde allerdings nicht verraten. Da kamen verschiedene Meldungen beim Sender an, vom Männchen machen bis "Platz" und "Sitz". Ein Hörer allerdings rief an und fragte, was dieser "Quatsch" nun solle. Der Rundfunk überträgt doch nur bis 15 KHz und das Signal der Hundepfeife läge doch viel weiter höher. Selbst mit den damaligen HiFi-Geräten wäre da nichts zu hören gewesen.

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11

Sunday, March 6th 2005, 8:28pm

Hallo,

15 kHz bei UKW kommen nicht von technischer unzulaenglichkeit, sondern sind eine recht vernünftige Festlegung. UKW geht bis über 38 kHz, da liegen die für Stereoempfang nötigen Summen- und Differenzsignale. Ich habe bei UKW immer, auch in meiner Jugend, als ich noch viel höhere Frequenzen konnte als jetzt, nie fehlende Höhen herausgehört.
Ich habe 3 Stück N4504. Alle nehmen die Höhen so auf dass alle "Testpersonen" bisher meinten, Hinterband hört sich besser an als Vorband. Allerdings habe ich bei allen dreien:
Köpfe-
-gereinigt
-entmagnetisiert
-eingestellt, alle beide

Das entscheidenste war aber die Einstellung der Vormagnetisierung. Die musste ich um einiges herunterdrehen, bis ich genug Höhen bei der Aufnahme bekam.

Ich will damit aber jetzt nicht diejenigen kraenken, die ganz grossen Wert auf eine penible Einmessung auf bestimmte Baender legen. Manche Baender brauchen nun mal mehr Hochfrequenzenergie.

Viele Grüsse

Semih