Sie sind nicht angemeldet.

Beiträge: 1 127

Registrierungsdatum: 26. Dezember 2007

  • Nachricht senden

31

Donnerstag, 12. Januar 2017, 12:18

Hallo Rainer,

genau so ist bei meiner "Mono-Aufnahme" die Spurzuordnung. Bei meiner beschriebenen Vorgehensweise müssen die Spurwahlschalter
[1 -4 ] und [ 2 - 3 ] nur nach einem vollen Durchgang gedrückt werden. - > Revox beschreibt dies ebenso.

Will man jedoch die Spuren in der Reihenfolge 1 - 2 - 3 - 4 bespielen so kommt Deine Vorgehensweise ins Spiel.

Hallo Dieter,

Mit der oberen Kopfhälfte wird Spur 1 und Spur 2 bespielt.
Mit der unteren Kopfhälfte wird Spur 4 und Spur 3 bespielt.
Deshalb ist die Beschriftung [ 1 - 4 ] und [ 2 - 3 ] korrekt.
Siehe hierzu z. B. auch die Spurwahltasten eines UHER 4400 REPORT STEREO und UHER 4400 REPORT IC!

Gruß Bernd

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »besoe« (12. Januar 2017, 12:46)


Beiträge: 126

Registrierungsdatum: 29. September 2004

  • Nachricht senden

32

Donnerstag, 12. Januar 2017, 15:21

Ein Versuch noch.
Das Bild stammt aus der BDA der Saba TG564.


33

Donnerstag, 12. Januar 2017, 18:04

Die klassische Art die Spuren zu zählen ist schon das hier:



Nur haben sich halt nicht alle Hersteller daran gehalten.

Gruß Ulrich

Beiträge: 1 127

Registrierungsdatum: 26. Dezember 2007

  • Nachricht senden

34

Donnerstag, 12. Januar 2017, 19:38

Das zuvor von mir geschriebene diente nur zur Verwirrung!

Jetzt nochmal von vorne!

Monoaufnahme:

Spurwahlschalter [ 1 - 4 ] gedrückt
Aufnahme Spur ====1===>
Band wenden
Aufnahme Spur ====4===>

Spurwahlschalter [ 2 - 3 ] gedrückt
Band wenden
Aufnahme Spur ====3===>
Band wenden
Aufnahme Spur ====2===>

Oder

[ 1 - 4 ] ====1===>
[ 2 - 3 ] ====2===>
[ 2 - 3 ] ====3===>
[ 1 - 4 ] ====4===>

Gruß Bernd


35

Sonntag, 15. Januar 2017, 01:45

Rückwärtswiedergabe kann zwei Gründe haben:
1) Wiedergabe eines Halbspurbandes mit dem unteren Kopfsystem (Spurschalter 3-2 gedrückt)
2) Völlig versiffte Köpfe und Bandführung, und damit meine ich richtig von sich auflösenden Bändern dick zugesetzt

Keine Ahnung wie das technisch funktioniert hat, aber ich hatte das mit einem AGFA-Band reproduzierbar auf dem Philips N4504 - nach kurzer Spielzeit wurde der Ton erst unerträglich dumpf und leise, dann konnte man allmählich die Gegenspur (Viertelspur-Mono-Aufnahme) rückwärts durchhören, gemischt mit der korrekten Spur. Köpfe gründlich schrubben und der Spuk war wieder vorbei - bis man das Band wieder eine Zeit laufen ließ. Die 18er-Spule wurde dann nach mühsamer Digitalisierung auf einen Bleistift gesteckt, ein Papierkorb zwischen die Knie und am freien Bandende kräftig gezogen, bis der Inhalt der Spule im Papierkorb lag.

Beiträge: 3 219

Registrierungsdatum: 20. Dezember 2015

Wohnort: bei Hamburg

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

36

Sonntag, 15. Januar 2017, 10:44

Keine Ahnung wie das technisch funktioniert
Das Magnetfeld einer Spur ist nur bei kleinen Wellenlängen (hohen Frequenzen) und direkt an der Oberfläche auf (etwas mehr als) die Spaltbreite begrenzt. Schon bei großen Wellenlängen (Bassfrequenzen) dehnt sich das Feld seitlich weiter aus. Das Übersprechen zwischen Spuren ist deshalb immer "Bass-lastig". Mit zunehmendem Abstand vom Band (zB durch eine Dreckschicht) fällt das Magnetfeld stark ab, dehnt sich aber (wie jedes Magnetfeld außerhalb der Quelle) seitlich (räumlich) weiter aus.
Das dürfte die Erklärung für diese Beobachtung sein.

MfG Kai

37

Montag, 16. Januar 2017, 01:09

Keine Ahnung wie das technisch funktioniert
Das Magnetfeld einer Spur ist nur bei kleinen Wellenlängen (hohen Frequenzen) und direkt an der Oberfläche auf (etwas mehr als) die Spaltbreite begrenzt. Schon bei großen Wellenlängen (Bassfrequenzen) dehnt sich das Feld seitlich weiter aus. Das Übersprechen zwischen Spuren ist deshalb immer "Bass-lastig". Mit zunehmendem Abstand vom Band (zB durch eine Dreckschicht) fällt das Magnetfeld stark ab, dehnt sich aber (wie jedes Magnetfeld außerhalb der Quelle) seitlich (räumlich) weiter aus.
Das dürfte die Erklärung für diese Beobachtung sein.
Danke für die Erklärung! Einen Zusammenhang mit dem Abstand hatte ich schon vermutet, die Alternative "aus der Spur laufendes Band" war irgendwie wenig logisch.

Beiträge: 2 220

Registrierungsdatum: 21. März 2005

Wohnort: Rhein-Main Gebiet

Beruf: Rentenanwärter

  • Nachricht senden

38

Montag, 16. Januar 2017, 21:00

Helge,

gib uns mal einen Zwischenstand, geht es voran mit dem Saba-Koffer ?

Gruß
Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.

Beiträge: 95

Registrierungsdatum: 24. September 2016

Wohnort: Hamburg-Oldenfelde

  • Nachricht senden

39

Montag, 16. Januar 2017, 21:43

Stand der Dinge

Hallo,

mußte heute erstmal die oben liegende DIN Buchse wechseln, er hatte immer probleme mit einem der Kanäle, auch wenn man am Stecker wackelte. Ich schaute heute morgen nach, sah das eine gebrochene Lötstelle da war, tauschte sie trotzdem.

Das Band was ich jetzt abspeicher ist unterschiedlich aufgenommen, mal Links lauter, mal rechts lauter und ab der hälfte der Spule ist wieder rückwarts aufgenommen, davor war normale Musik.

Ausserdem haben die Fader und Schalter am Mischpult auch ab und zu kontakt-probleme, einige Schalter muß ich vorm Hören betätigen, da sie kratzen, und ein oder zwei Fader verlieren Kontakt, so das der kanal ausfällt, mit Kontaktspry und hin und her schieben gehts wieder, die sind nur nicht leicht zu reinigen, da der Schieber im Fader Gehäuse eine Führungsachse hat, wodrauf er läuft, damit man ihn nicht reindrücken kann.(Hoffe ihr wißt, was ich meine, sonst such ich mal ein Bild.

Ist nur etwas doof, wenn Unterschiedlich laut aufgenommen wurde, das eine Lied leise, nächste Normal, jetzt Sprache rückwärts, schreit ab und zu. Aber beim Abspeichern wäre es schlecht, die Lautstärke einzustellen.

An der ganzen Elektronik war ich nicht bei, habe nur die Schiebe Schalter überholt, die an dem PB, REC, LS Knopf verbunden ist, das Gerät steht auf LS, und die Schalter 1-4,2-3 nicht gedrückt, Stereo an der oberen DIN
Buchse.

Gruß Helge