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571

Sunday, March 13th 2016, 9:05pm

Jau, Philips. N2511



Keine Angst, ich hab es nicht totgemacht, Foto während des Reparierens geknipst.
Ob man diese Dinger nun mag oder nicht, eine interessante Konstruktion. Das Laufwerk
sieht noch nach einer Evolutionsvariante des archaischen Ur-Cassettenrecorderlaufwerks aus.



Für 1976 alles noch im guten Zustand, spielt auch "schön".

Gruß
Peter S.

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572

Monday, March 14th 2016, 9:53pm

Hallo

Das ist ein schönes Gerät.

Ein günstiger Einsteiger HiFi Recorder mit Tachogeregeltem Antriebsmotor und Hysteresis-Friktion anstelle einer Filzkupplung für den Wickelantrieb im Play Modus, das Laufwerk zwar Antiquiert aber Bewährt und Solide.

mfg 8)

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573

Friday, May 6th 2016, 3:51pm

Handelt es sich bei den FSX-Tonköpfen für das Philips N-2521, die gerade durch die Bucht schwimmen eigentlich um Ferritköpfe, oder sind das nur einfache Permalloy Tonköpfe? Wenn es Ferritköpfe sein sollten, wären die vergleichbar mit den HPF-Tonköpfen die in den alten RS-6xx Geräten verbaut wurden und ggf. kompatibel, oder spielt Technics da in einer anderen Liga?

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574

Friday, May 6th 2016, 6:49pm

Hallo,

Das Kürzel FSX hatten viele Köpfe bei Philips, die ersten waren von Philips selbst leider nicht sehr langlebig danach wurden verschiedene Köpfe von ALPS auch Canon verwendet.

Es währe hilfreich gewesen die Ebay Nummer anzugeben, ich habe etwas gesucht und einen FSX Kopf gefunden mit einem echt unscharfen Bild die Ebay Nr.: 322071127870

Das ist ein Canon Sendust Kopf leider nicht zu erkennen ob noch OK :whistling:

Soweit ich weis gab es nur im 5748 und 5756 den ALPS Ferrit Doppelkopf mit Hinterbandkontrolle

mfg 8)

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575

Friday, May 6th 2016, 7:04pm

Auf dem grottig schlechten Bild in der Bucht ist ja nicht viel zu sehen. Für einen Ferritkopf scheint mir allerdings der Kopfspiegel etwas zu hell und metallsch zu sein. Ferrit hat eher die Farbe von Hämatit, also glänzend dunkelgrau. Wer so unterirdische Bilder in die Bucht stellt, sollte nicht mit einem Kaufgebot belohnt werden. Mich ärgert das immer etwas, wenn jemand nicht Willens ist, ein einigermaßen aussagekräftiges Bild hochzuladen, bei der verbalen Beschreibung geben sich die Leute ja ohnehin wenig Mühe, man müsste ja kurz überlegen und einen Satz formulieren. Nachdenken? Wo kämen wir da hin...
Viele Grüße
Lukas

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576

Saturday, October 1st 2016, 11:18am

Tonkopf Anatomie

Mal eine Verständnisfrage, ist eigentlich bei einem Zweikopfdeck jeder Wiedergabekopf automatisch auch eine Aufnahmekopf? Bei den Zweikopfdecks mit nur einem Tonkopf für Aufnahme und Wiedergabe muss ja irgendwie ein Mittelweg für die Spaltbreite gefunden werden, wohingegen bei den Dreikopfdecks jeder Tonkopf die "ideale" Spaltbreite mitbringt. Im Netz findet man an und ab mal Tonköpfe mit so nichtssagenden Bezeichnungen wie "223-99" oder "CYBT2345" bei denen höchstens der Ohm'sche Widerstand angegeben ist. Wie erkennt man ob das nicht ggf. nur ein Tonkopf für die reine Wiedergabe ist? Gibt der Ohm'sche Widerstand ggf. Auskunft darüber?

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577

Saturday, October 1st 2016, 12:09pm

Hallo,

Ein einzelner Tonkopf ist immer ein Kompromiss für die Aufnahme ist ein breiterer Kopfspalt, für die Wiedergabe ein möglichst schmaler besser das gilt auch für die elektrischen Parameter, ein reiner Wiedergabekopf wird ja nicht mit ca. 100 KHz Bias beaufschlagt.

Wobei man bei einem Einzelkopf nicht immer davon ausgehen kann das es ein Kombikopf ist es gibt ja auch reine Abspielgeräte zb. bei Doppelkassetendecks oder Dreikopfdecks mit Singlekapstanantrieb wo der Aufnahmekopf auch zwischen Lösch und Wiedergabekopf sitzt oder der Aufnahmekopf sitzt mittig während der Wiedergabekopf rechts davon sitzt.

Zu dem Spulenwiderstand der Tonköpfe 100 - 200 Ohm ist meist ein Aufnahmekopf, 300 - 400 Ohm in der Regel ein Wiedergabekopf aber auch nicht immer teilweise gab es auch Kombiköpfe mit unter 200 Ohm.

mfg 8)

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578

Wednesday, October 5th 2016, 8:44am

Von Akai gab es mal einen Twinfield GX-Kopf. Der hatte 3 Wicklungen und 2 verschieden breite Spalte, die ziemlich eng nebeneinander lagen. Je nach Betriebsart (A/W) waren 2 der 3 Wicklungen beschaltet und damit der passende Kopfspalt aktiv. Bei dieser Lösung liegen beide Spalte im Bereich des Andruckfilzes in der Cassette, was bei Doppelköpfen nicht der Fall ist. Hinterband geht damit aber nicht !

MfG, bitbrain2101
Da wo der geistige Horizont tief steht, werfen selbst Zwerge riesige Schatten.

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579

Wednesday, October 5th 2016, 11:05pm

Hallo,

Der Twinfield GX Kopf hatte zwei Wicklungen und der Löschkopf war auch integriert, ein gutes Konzept und im GX-52 kombiniert mit einem direktgetriebenen Singlekapstan Laufwerk übrigens baugleich mit dem des GX-75/95 nur ohne linken Kapstan.

Der Twinfield GX Kopf wurde auch in folgenden Decks eingesetzt:

GX-F37 / 35 / 25 GX-M10 / 30 GX-R55 / 60 / 66 / 70 und GX-32

mfg 8)

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580

Tuesday, November 29th 2016, 4:37pm

Hallo!

Noch völlig verdreckt und teilweise rostbehaftet:



???

Gruß
Wolfgang

581

Tuesday, November 29th 2016, 10:40pm

geht wohl in richtung Technics panasonic.
Ich putze hier nur...

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582

Wednesday, November 30th 2016, 8:54am

Hallo!

PANASONIC stimmt...

Gruß
Wolfgang

583

Wednesday, November 30th 2016, 9:36am

PANASONIC-Kompaktanlage mit fehlendem LS-Anschluss?

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.
-----
Was will uns der Autor damit sagen? Interpretationshilfe:
"Mutter und Tochter waren da; diese (= die Tochter) trug einen Hosenanzug, jene (= die Mutter) ein Kostüm"
Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/dieser
:D

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584

Wednesday, November 30th 2016, 7:28pm

Hallo Niels!

"Spielverderber!"

Insiderwissen (aus unseren Telefonaten) benutzen - tss, tss...

Stimmt natürlich.

PANASONIC SA-PM15

Gruß
Wolfgang

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585

Wednesday, November 30th 2016, 10:08pm

Hallo zusammen
War das dazumal üblich, dass der Autoreverse-Tonkopf in dieser halbschrägen Standard-Position verblieb?
Ich hab auch eine Kompaktanlage im 2013 zum "Überprüfen" bekommen, die Laufwerke sahen so aus:

Leider habe ich keine Infos zum Hersteller mehr gefunden (Panasonic wäre aber sehr wahrscheinlich). Die Ähnlichkeit der Köpfe ist verblüffend, wenn man sich die Fusseln wegdenkt.
Viele Grüsse, Sebastian

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586

Wednesday, November 30th 2016, 10:19pm

Hallo Sebastian!

Ich denke, daß es sich um ein baugleiches Laufwerk handelt.

Bei Deinem Gerät scheint die CC-Klappe eine längere Zeit offen
gestanden zu haben.
Ich hatte einmal ein Doppel-CR, der vom Vorbesitzer unter´m
Bett gelagert worden war. Durch Anstoßen (vermutlich die
Hausfrau, als sie mit dem Besen unter´m Bett gekehrt hat)
waren beide Klappen offen. Außer Staubgewölle war da nichts
mehr zu sehen.
Nach einer Grundreinigung funktionierte das C-Deck wieder.

Gruß
Wolfgang

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587

Thursday, December 1st 2016, 9:33pm

Hallo
Ja, dass das Gerät längere Zeit mit offenen Kassettenklappen herumstand, wäre wahrscheinlich. Nach gründlicher Reinigung hat es auch wieder anstandslos Kassetten abgespielt. Zurück zur Frage nach den schräg gestellten Tonköpfen in der Ruheposition: Hat jemand eine Idee, warum das (bei Technics, Panasonic, vermutlich) so ist? Bei Wiedergabe/Aufnahme sind die Köpfe selbstverständlich in bandparalleler Lage...
Mein Pioneer CT-W650R (mein einziges Deck mit Autoreverse) belässt die Köpfe auch in Ruhelage bandparallel ausgerichtet.
Viele Grüsse, Sebastian

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588

Friday, January 13th 2017, 6:24pm

heads S280

Hallo zusammen ! S280 sendust , TEAC JAPAN REC/PLAY



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589

Friday, January 13th 2017, 6:49pm

Vielleicht!

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590

Thursday, February 2nd 2017, 12:33pm

Hallo!

Dieser (s. Bilder) CANON-Kombi(?)kopf ist mir zugelaufen.
Die Kopf-Vorderseite sieht für mich etwas merkwürdig aus,
im Vergleich zu meinen sonstigen Cassettenrecorder-Köpfen.





Wer kann Auskunft geben?

Gruß
Wolfgang

PS.: CANON steht auf der Plastikschutzkappe, die vorn drauf steckt.
Daraus schloß ich, daß es sich um einen CANON-TK handelt...

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591

Thursday, February 2nd 2017, 1:10pm

Also rein gefühls- und erfahrungsmäßig würde ich den nicht als Canon-Kopf einstufen. Dafür passt die Bauart, die Beschriftung ("Hi-Fi") und die Verabeitung nicht. Canon hat immer Vollmetallköpfe gebaut. Die Form ist auch ungewöhnlich, zu länglich. Irgendwie assoziiere ich dieses Ding mit einem Ostprodukt. Aber konkret weiß ich es leider auch nicht. :huh:

LG Holgi

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592

Thursday, February 2nd 2017, 2:51pm

Grober Spalt mir Versatz, ins Blechgehäuse gedrückt läßt eine billige Produktion schließen. Scheint mir eher ein Einsteigergerät gewesen zu sein, wo der Preis knapp kalkuliert werden mußte.

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593

Friday, February 3rd 2017, 12:35am

Hallo,

Das ist ein Tonkopf von Woelke München die Teile waren richtig gut auch wenn sie nicht danach aussehen wurde auch bei Philips und UHER verbaut.

Siehe auch: Zeigt her eure Köpfe

Den habe ich Damals als Muster bei Woelke bestellt.

mfg 8)

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594

Friday, February 3rd 2017, 9:29am

Hallo!

Ich danke Euch für die Einschätzungen dieses Kombikopfes.
Also für ´ne Billiggurke, wie z. B. ein noname-Radiorecorder.
Kommt in die Grabbelkiste. Verwendung dafür werde ich wohl
nie haben.

Die Bauform ist m. E. aber nicht so ungewöhnlich. Die von
UHER in den CompactReport z. T. verwendeten TK haben
ähnliche Abmessungen:

CR124


CR210


CR???


Später wurden aber auch TK-Bauformen verbaut:

CR160


CR???


CR???


CR???


Gruß
Wolfgang

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595

Monday, September 11th 2017, 11:07am

Hallo,

Ist der unbekannte Kopf (3 Bild von unten) nicht dem auf dem Bild CR160 ähnlich ?

Ich hab noch eine Zweispurversion davon, das ist auch ein UHER Ersatzteil.







Die weißen Tonkopfträger sind interessant das Material ist echt hart !


mfg 8)

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596

Friday, January 4th 2019, 9:37am

Suche Canon Kopf HAJCH5444A für NAD 6340

Hallo liebe Analogfreunde. Habe mich extra in diesem interessanten Forum angemeldet weil ich diesen Thread gefunden hatte.

Ich bin auf der Suche nach einem bzw. zwei neuen Köpfen für meine NAD 6340 Decks. Ich habe die Typenbezeichnung aus dem Servicemanual und auf den Köpfen steht es auch aufgedruckt. Nach allen Informationen die ich über diese NAD Decks habe sind es Köpfe von Canon die auch bei Tandberg, Revox, ACS verbaut wurden. Es handelt sich um Wiedergabe/Aufnahmeköpfe - also kein 3-Kopf System.

Part No: HAJCH5444A



Beispielfoto:



Evtl. kann mir sogar der deutsche NAD Service noch helfen, der entsprechende Mitarbeiter ist aber noch im Weihnachtsurlaub. Trotzdem würden mich natürlich alternative Bezugsquellen interessieren oder auch welchen Kopf man alternativ verwenden könnte.


Wie findet man eigentlich heraus welcher Alternativkopf geeignet ist? Die Bauform scheint ja normaler Standard zu sein. Reicht es die Impedanz zu messen? Mir fiele sonst nichts ein wie man das angehen würde. Vielleicht wissen die Profis hier mehr.

Vielen Dank schon mal.
Cassetten hören ist ein geheimer Akt. Streams und Computer verbinden dich mit allen. Mit der Cassette bist du allein.

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597

Friday, January 4th 2019, 12:12pm

Hallo,

bist du sicher, dass es sich um einen Canon Kopf handelt?
Ich würde aufgrund der Beschriftung und auch Bauform eher auf ALPS tippen. Ich habe leider keine Info gefunden welche Art von Kopf es ist, würde aber auf Hard Permalloy tippen. Dann wäre ggf. ein SS15RAA4 eine Option. Am Besten misst du mal den ohmschen Widerstand und falls möglich die Induktivität des Tonkopf.

Viele Grüße

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598

Friday, January 4th 2019, 2:06pm

Quoted

bist du sicher, dass es sich um einen Canon Kopf handelt?
Nein. Bin ich nicht. Habe mich hier auf die Aussage eines Tapedeck Freaks berufen - hier hat er das mal in Zeile 6 geschrieben . Ob das nun wirklich stimmt kann ich nicht prüfen.

Meine Tapedeck Bastelzeit ist schon einige Jahre her. Wo genau müsste ich den Widerstand an so einem Kopf messen. Es sind vier Pins nehme ich an. Muss ich dazu die Kabel von der Platine entfernen oder gar eine Testcassette dabei laufen lassen? Gibts hier irgendwo Infos in die mich rein lesen könnte?
Ich habe das Service Manual von dem NAD 6430 vorliegen. Der einzige Widerstandswert den ich in den Spezifikationen überhaupt finde lautet:

Input sens./impedance (to Dolby Level) - Nominal/Limit 40dB/10 - mV/KiloOhm

Dann jede Menge Daten über Frequenzgänge bei welchem Band, Noise Ratio bei welchem Band usw.
Evtl. noch hilfreich aus dem Service Manual: DOLBY NR level 200 nWb/m = 245 mV RMS on testpoints TP003 (Playback and Recording) on Main PCB; approximately 505 mV at line outputs.
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599

Friday, January 4th 2019, 6:11pm

Quoted

bist du sicher, dass es sich um einen Canon Kopf handelt?
Nein. Bin ich nicht. Habe mich hier auf die Aussage eines Tapedeck Freaks berufen - hier hat er das mal in Zeile 6 geschrieben . Ob das nun wirklich stimmt kann ich nicht prüfen.


Die Angabe zum Canon Kopf bezieht sich meines Erachtens auf die Dreikopfdecks von Revox, ASC.

Quoted

Meine Tapedeck Bastelzeit ist schon einige Jahre her. Wo genau müsste ich den Widerstand an so einem Kopf messen. Es sind vier Pins nehme ich an. Muss ich dazu die Kabel von der Platine entfernen oder gar eine Testcassette dabei laufen lassen? Gibts hier irgendwo Infos in die mich rein lesen könnte?


Am Kopf sind vier Drähte angelötet, pro Kanal zwei. Dabei gehören jeweils ein weißer und ein pinker zusammen, also einmal rechter Kanal und einmal linker Kanal. Die genaue Beschaltung steht im Service Manual. Ich würde aber denken, die vorderen zwei Drähte gehören zum linken Kanal und die hinteren zum rechten Kanal. Den Stecker vom Board ziehen und Multimeter an die jeweils zugehörigen Lötfahnen am Tonkopf halten, dann sollte ein vernüftiger Wert ablesbar sein. Ich denke so zwischen 200 - 400 Ohm.


Quoted

Ich habe das Service Manual von dem NAD 6430 vorliegen. Der einzige Widerstandswert den ich in den Spezifikationen überhaupt finde lautet:

Input sens./impedance (to Dolby Level) - Nominal/Limit 40dB/10 - mV/KiloOhm

Dann jede Menge Daten über Frequenzgänge bei welchem Band, Noise Ratio bei welchem Band usw.
Evtl. noch hilfreich aus dem Service Manual: DOLBY NR level 200 nWb/m = 245 mV RMS on testpoints TP003 (Playback and Recording) on Main PCB; approximately 505 mV at line outputs.


Mit einer Testcassette mit Dolbypegel 200nWb/m kannst du den Wiedergabepegel (Wiedergabeverstärker) abgleichen. Sprich, wenn du den Kopf einmal getauscht hast, müstet du mit so einer Cassette den Wiedergabepegel wieder auf die Werte einstellen die im Service Manual angegeben sind, also 245mV an TP003 gegen Masse, bzw. 505mV an Line-Out gegen Masse
Der RecordLevel/RecordGain (Aufnahmeverstärker) müsste danach entsprechend dem Service Manual auch angepasst werden.

Ferner muss der Azimuth noch eingestellt werden. Es sind also so einige Abgleicharbeiten zu erledigen. Diese sind bestimmt im Service Manual, zumeist der Reihenfolge nach, beschrieben. Das größte Problem sind die benötigten Testcassetten und entsprechende Messgeräte. Wobei man sich heute auch sehr gut mit entsprechender Soundkarte und Software helfen kann, aber die Testcassetten sind schwer zu "emulieren".

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600

Friday, January 4th 2019, 7:47pm

Quoted

aber die Testcassetten sind schwer zu "emulieren"
Hier sehe ich das grösste Problem. Das Service Manual von NAD ist wirklich vorbildlich gemacht. Jeder kleine Schritt ist genau beschrieben. Es sind auch sämtliche, wirklich sämtliche elektronischen Bauteile aufgelistet. Schon irre.


Allerdings benötigt man zum einstellen die Testtapes von Teac: MTT-111 oder MTT211. Und MTT-150. Dann noch MTT-113 oder MTT-114. Dann MTT-255 oder MTT-256 bzw. MTT-256U. Daneben noch ein Oszilloskop oder VTVM (was immer das sein soll), ein "Wow and Flutter Meter oder Frequenzzähler.

Da sehe ich so schon: Das überfordert meine Möglichkeiten auf jeden Fall. Da muss ich wohl dann auf Hilfe zurück greifen von jemanden der weiss was er da macht. Mal schauen wen es da so gibt
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