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  • "dicker007" started this thread

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Friday, September 13th 2019, 11:05am

Kenwood KX 880, Wiedergabepegel (richtiger Output-Level)

Hallo,
ich möchte bei einem Kenwood KX-880 u.a. den Wiedergabepegel einstellen. Im SM stehen folgende Angaben (s. Foto):
- 0dBs = 0,775V
- Bezugsband = MTT-150 (= müsste 400Hz, 200nWb/m sein ….?)
- Output Level -1,8dBs


Interpretiere ich die Angaben richtig, wenn ich als Output-Level bei einem 200nWb/m Testband 0,630V einstelle? Oder wie sind diese Angaben zu verstehen …?

Danke und VG
Michael
dicker007 has attached the following image:
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Friday, September 13th 2019, 3:24pm

Das ist soweit korrekt - hier kann man sowas relativ einfach nachkontrollieren
Viele Grüße
Jörg

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3

Monday, September 16th 2019, 3:31am

Ja, MTT150 ist ein DOLBY Band mit 200nWb/m aber nach ANSI Norm nd entspricht 218nWb/m nach DIN
Die meisten europäischen 200nWb/m sind nach DIN bespielt und etwa 0,7db leiser.

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4

Monday, September 16th 2019, 2:03pm

Das bedeutet doch, dass eine MTT-150 Dolby Cassette einen höheren Ausgangspegel erzeugt als eine AGFA Dolby Cassette. Wenn ich also keine MTT-150 zum Abgleichen habe, sondern eine AGFA Dolby Cassette muss ich den Pegel um ca. 0.7dB höher einstellen um den MTT-150 Wert zu erhalten, oder mache ich jetzt einen Denkfehler? Beim Kenwood KX-880 hieße dies z.B. MTT-150 = 630mV (-1.8dB), AGFA = 682mV (-1.1dB).

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Monday, September 16th 2019, 4:53pm

Ja, das wäre so korrekt... aber statt
Die meisten europäischen 200nWb/m sind nach DIN bespielt und etwa 0,7db leiser.


...hätte ich besser: Viele, besonders ältere, europäische200nWb/m Bänder sind nach DIN bespielt und etwa 0,7db leiser.
Eigentlich immer wenn Sie mit 315Hz statt 400Hz bespielt sind oder das Wort Dolby nicht erwähnt wird.
Aber oft auch wenn nur einfach Dolbyeinstellung oder Dolbypegel draufsteht.

Es gibt AGFA Pegelcassetten aus den späten 80ern mit "Dolby® Reference Leve"l Aufschrift
Oder die König DTC61... Die sollten eigentlich auch korrekt nach ANSI bespielt sein.
Ich habe aber noch keine testen können.

Ohne Vergleich mit einem Band von dem man den Pegel und die Norm (ANSI oder DIN) kennt immer schwierig.


Ich habe mal gelesen, dass Dolby bis Dolby B eine Pegelabweichung von 1db toleriert hat. ab Dolby C nur noch 0,5db.
Somit hätten die 200nWb/m DIN Bänder die Vorgaben auch noch erfüllt und durften Dolby draufschreiben.

Ab Dolby C waren laut Specs der Dolby Labs wohl nur 0,5db, da das C erheblich empfindlicher auf Pegelabweichungen reagiert.
Wenn das stimmt sollten auch Dolby Bänder die das DD Symbol oder Dolby® tragen und nach 1984 erschienen sind eher bei 218nWb/m DIN liegen.

Es ist aber einfach ein Durcheinander, da man die Norm zur Ermittlung des Bandflusses meist nicht dazu geschrieben hat.

Es gibt z.B. ein Dolby Pegelband von Philips (TC18 ) da steht dann 220nWb/m drauf.
Da kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass es nach DIN bestimmt ist und ziemlich genau dem richtigen Dolby Pegel 200nWb/m nach ANSI entspricht.

Am einfachsten, 160 oder 250nWb/m Bänder benutzen, die sind immer nach DIN, oder Bekannte Dolby Bänder wie Teac MTT150 oder Abex TC130 die sicher nach ANSI bespielt sind.

Normalerweise sollte man sowieso mindestens zwei verschiedene Bänder haben....