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  • "Wombat07" started this thread

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Sunday, June 9th 2019, 9:35am

Probleme mit dem SuperBLE XD eines Pioneer CT-S 670D

Kennt sich jemand mit der Justage des SuperBLE XD Einmess-Systems eines Pioneer CT-S 670D Cassettendecks aus?
Alle eingemessenen Cassetten auf dem Gerät aufgenommen haben fehlende Höhen. Bandführung und Köpfe sauber und entmagnetisiert. Wiedergabe fremdbespielter Tapes von einem Technics RS-B 965 klingen super und differenziert. Höhen vorhanden.

Ich habe die Serviceunterlagen. Dort ist eine automatische Kalibrierung des Systems erwähnt und es stehen dafür 3 Nummern zu benötigten Cassetten hierfür dabei. Bei diesen Tapes steht dann "blank", also leer. Ich interpretiere das dann als jeweils eine leere Cassette Typ 1, 2 und 4. Weiter ist zu den Cassetten nichts erwähnt. Also keine spezielle Marke etc. Wenn aber extra Nummern angegeben sind, dann gehe ich davon aus, dass es von Pioneer spezielle Tapes sind. Oder doch nicht? An der Stelle hänge ich. Das Manual ist nicht gerade klar. Der Autokalibrierungsvorgang beschreibt den Vorgang für Typ 1. Was ist mit Typ 2 und 4? Es ist keine Umschaltung zwischen den Bandtypen für die Kalibrierung beschrieben. Aber auch kein Hinweis da, dass der Vorgang dann automatisch für die anderen zwei Typen so weiterläuft. Ich will das nicht starten und am Ende mit einem ganz unbrauchbarem BLE enden.

....

Ja, es ist ein Problem mit dem Kalibrierungscomputer. Ich habe mal Testaufnahmen gemacht bei denen ich die Kalibrierung deaktivierte und die Grundeinstellung des Gerätes nutzte. Dann klingen die Tapes, auf die japanische Geräte in der Regel eingemessen werden auch einwandfrei..TDK AD, SA, MA...

Schon einmal vorab ein Danke.

This post has been edited 1 times, last edit by "Wombat07" (Jun 9th 2019, 10:41am)


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Sunday, June 9th 2019, 12:57pm

Das werden von Pioneer mit proprietären Bestellnummern versehene Referenzbänder gewesen sein, damit man die auch schön dort kauft und nicht etwa beim eigenen Hersteller. War doch bei Ersatzteilen auch fast immer so. Ich würde meinen, dass es jedes Referenz-Leerband des entsprechenden Typs tun soll, man beeinflusst damit halt die Grundeinstellung. Aber das können dir sicher die Profis genauer sagen!
Dann auch noch mein Senf zu Typ 2 bis 4: eventuell muss man die Grundeinstellung einfach wiederholen und die Elektronik erkennt den passenden Typ über die Gehäusekennung?

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Sunday, June 9th 2019, 1:58pm

Habe es mal mit einer TDK AD probiert. Die klingt zwar jetzt besser, aber andere NICHT-Typ 1 Bänder haben das selbe Problem wie vorher. Habe auch den Versuch gemacht und danach den Vorgang mit einer TDK SA und einer MA wiederholt. Nope...nicht drei Mal für drei Sorten...er nimmt nur einmal und überschreibt bei jedem weiteren Vorgang. Ich vermute, dass er die Grundeinstellung vom Type 1 nimmt und vielleicht intern noch Potis hat für Abweichungen von der Grundeinstellung als Grundeinstellung für die anderen Sorten. ODER die Serviceanleitung ist in dem Punkt unvollständig.

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Sunday, June 9th 2019, 2:19pm

Hallo!

Ich interpretiere die BDA in Sachen BLE so:

Einlegen einer (neuen) CC, BLE ausführen lassen -> CC ist danach optimiert für Aufnahmen.
Sobald jedoch eine andere CC eingelegt wird, bei der BLE ausgeführt wird, werden die Werte
der Vor-Einmessung überschrieben.

D. h., eine Einmeßdaten-Speicherung bleibt nur so lange erhalten, bis wieder BLE ausgeführt wird.

Hat man viel CC aus einer Charge, reicht ein einmaliges Ausführen der BLE-Funktion.





Gruß
Wolfgang

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Sunday, June 9th 2019, 2:22pm

Das stimmt für die normale Bandkalibrierung per Button. Ich meine aber eine Grundkalibrierung des BLE Systems auf tieferer Ebene über das Servicemenü. Denn der Erfolg des BLE ist bei mir fraglich, sprich es mangelt an Höhen. Egal mit welchem Band.

Reingeguckt..irgendwelche Potis zur Grundeinstellung der Bandwerte gibt es nicht. Also muss es mir noch nicht bekannte Möglichkeiten des Servicemenüs geben...kann ja eigentlich auch nicht sein, dass es nur eine Basiskalibrierung für Typ 1 gibt und nicht Typ 2 und 4 auch.

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Monday, June 10th 2019, 5:24pm

Eine (scheinen mehrere zu sein) Ursachen habe ich in einem Kabel gefunden. Kontakte am Stecker. Nach Reinigung deutlich besser. Aber immer noch Abweichungen über das Normale hinaus.

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Thursday, June 13th 2019, 8:00am

Interessant ist auch Folgendes:

Schalte ich BLE aus, dann klingen TDK SA, MA, AD optimal. Eine Maxell UR schlechter..andere Tapes auch. Aber nicht unbedingt viel.

Kalibriere ich die Tapes, dann wird die Maxell UR besser, die AD, SA, MA aber schlechter als ohne BLE. Viele Bänder sind mit BLE dumpfer als ohne. Eigentlich nicht der Sinn der Sache.

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