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31

Sonntag, 2. Dezember 2018, 11:35

Robert,
herzlichen Dank für die ersten Eindrücke. Lässt ja hoffen.
Ich bin gerade am überlegen mein eingemottetes ASC 3001 wieder zu reaktivieren.

Gruß Reimar

32

Sonntag, 2. Dezember 2018, 12:36

Hallo Reimar!

Zitat: "Ich bin gerade am überlegen mein eingemottetes ASC 3001 wieder zu reaktivieren."

Was gibt´s denn DA zu überlegen???
Wir möchten den Vollzug hier zu Foren gerne lesen.

Gruß
Wolfgang

PS.: Bei längerem Herumstehen verweigern die ASC-CR-Decks mit Doppel-Capstan leider oft den
Betrieb (eigene Erfahrungen).

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33

Sonntag, 2. Dezember 2018, 18:05

Habe verschiedene Musik Aufnahmen von Compact Disc getätigt und bin begeistert . Sicherlich , Grundrauschen ist vorhanden , doch stehe ich darüber . Der Wiedergabepegel entspricht dem Aufnahmepegel . Der Klang ist echt Super , nicht vergleichbar mit Maxell UR . Die Höhen und Bässe kommen gut !

Sehr qualifizierte Aussage :whistling:
Viele Grüße
Jörg

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34

Sonntag, 2. Dezember 2018, 20:26

Meine Exemplare sind auch eingetroffen. Wenn sich morgen etwas Zeit findet, kann ich was zu Klirrgrad und Frequenzgang beitragen (dem T100 sei Dank)
Bin im Moment wegen Renovierungsarbeiten noch etwas ausgeknockt. X(
Gruß
Manfred

2 x Grundig TS 1000. Jeweils wahlweise als 2Spur, 4Spur oder Autoreverse. Beide mit Dolby, drahtloser Fernbedienung, mit Op-Amp Ausgang zur Impedanz und Pegelanpassung und jetzt neu....die VU Meter zeigen Hinterband an. Tägliche Verwendung: Grundig SXV 6000, Grundig ST 6000, CF5500-2,TS 1000, Grundig A5000 und Dual 731Q an Canton Plus E Subwoofer. Werkstatt: Grundig V 5000, T6500 und Revox B77/HS. Im Esszimmer: Grundig V5000, T5000, CF 5500 und Grundig CF 5500-2./size]

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35

Sonntag, 2. Dezember 2018, 20:59

Hallo Reimar!

Zitat: "Ich bin gerade am überlegen mein eingemottetes ASC 3001 wieder zu reaktivieren."

Was gibt´s denn DA zu überlegen???
Wir möchten den Vollzug hier zu Foren gerne lesen.

Gruß
Wolfgang

PS.: Bei längerem Herumstehen verweigern die ASC-CR-Decks mit Doppel-Capstan leider oft den
Betrieb (eigene Erfahrungen).
Wolfgang, da hast du sicher recht.
Wirklich überlegen sollte man da niculange. Das gute Stück steht halt schon über diverse Jahre und es bedarf viel Zeit und Hingabe, es zu reaktivieren.
Ich bin mir sicher, dass da einiges "geservicet" werden muss. Über Weihnachten habe ich Zeit mich darum zu kümmern. Ich werde hier berichten.

LG Reimar

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36

Montag, 3. Dezember 2018, 17:10

@ Timo: Die 88 m waren wohl großzügig aufgerundet. Oder aber die Toleranz betrug einst 2,5 % und wurde später auf 2 % verringert. Die entsprechende DIN-Vorschrift habe ich gerade nicht gefunden. Bei einer erlaubten Geschwindigkeitstoleranz von 2 % ergibt sich jedenfalls eine notwendige Bandlänge von 4,7625 cm * 1800 s * 1,02 = 87,44 m.

Warum bei den Japanern immer noch ein paar Meter mehr drin waren (90 m bei C-60), was dann später auch von den meisten anderen Herstellern übernommen wurde, weiß ich nicht genau. Allerdings passen diese Maße wiederum in das bei Spulenbändern übliche Längenschema, das mit Vielfachen von 90 arbeitete (z.B. 270, 360 oder 540 m), bevor auf die aus amerikanischen feet umgerechneten Längen umgestellt wurde.

Viele Grüße,
Martin

37

Montag, 3. Dezember 2018, 19:49

Vielleicht haben die Japaner die Bandgeschwindigkeit auf 5 cm/s gerundet. Dann passt es doch wieder, oder?

Hat jemand die Längen mit einem präzise linear arbeitenden Zählwerk mal gemessen und verglichen?

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

38

Montag, 3. Dezember 2018, 21:49


Habe verschiedene Musik Aufnahmen von Compact Disc getätigt und bin begeistert . Sicherlich , Grundrauschen ist vorhanden , doch stehe ich darüber . Der Wiedergabepegel entspricht dem Aufnahmepegel . Der Klang ist echt Super , nicht vergleichbar mit Maxell UR . Die Höhen und Bässe kommen gut !

Sehr qualifizierte Aussage :whistling:


Hallo Jörg ,
Hast ja recht . :) Nun noch mal von vorn . Habe keine Messinstrumente usw , verlass mich klassisch nur auf mein Gehör . Finde ich die Aufnahme auf der HIFI Anlage gelungen , so schließe ich das Tape Deck an unsere große PA Disco und Musiker Anlage ( analog ) an . Und hier zeigt sich für mich am besten , was das Band kann . Und... die Höhen und Bässe kommen echt gut . Der Gesang und die Instrumente natürlich auch . Bin mit der neuen Kassette echt zufrieden und halte diese klanglich für gelungen . War erst neulich wieder auf einer Familienfeier mit Laptop DJ . Am nächsten Tag tat mir noch das Ohr weh von diesem furchtbaren Klang oder was auch immer es sein sollte bzw wollte :thumbsup:
Beste Grüße
Denny

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39

Montag, 3. Dezember 2018, 23:04

Ausgemessen habe ich die Bandlängen noch nicht, wohl aber die Spielzeit mit auf Sollgeschwindigkeit justierten Geräten auf die Sekunde ausgereizt. Die Faustregel war, daß die 88-m-Bänder pro Seite mindestens 30:45 Minuten laufen, und die 90-m-Bänder mindestens 31:30.

Viele Grüße,
Martin

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40

Dienstag, 4. Dezember 2018, 07:00

So jetzt ein kleiner, nicht representativer Bericht über die Fox C60.

Wenn die Cassette eingemessen ist, habe ich bei einem Bandfluss von 200nWb/m und 400Hz einen Klirrfaktor von knapp 1% ------> Gut
Die 3% Klirrgrenze wird bei ca. +5dB erreicht, was einem Bandfluss von ca. 440nWb/m entspricht.
Der Klang ist sehr gut. Ein Unterschied zwischen Vor und Hinterband ist praktisch nicht festzustellen. Das ist aber bei allen eingemessenen Cassetten so.
Der Frequenzgang geht linear bis zur Grenze des Gerätes. In meinem Fall gut 18 KHz.

Die Haptik und Optik des Gehäuses dürfte für meinen Geschmack etwas mehr "Professionalität" vermitteln.

Alles in allem eine gute Cassette.

An die BASF LH Extra I (Grün) kommt sie aber, zumindest in meinem Gerät nicht ran.
Mit der BASF habe ich bei 200nWb/m 0,55% Klirr. Die 3% Grenze wird damit erst über +6dB erreicht.

Die Sache mit dem etwas höheren Klirr kommt, zumindest bei mir, daher daß die Fox C60 mehr Pegel beim 400 Hz Punkt braucht.
In Reglerstellung ausgedrückt:
Die Fox C60 liegt bei 400Hz kurz vor 12 Uhr Stellung (also praktisch Mittelrast), bei 10KHz bei 9 Uhr Stellung.
Die grüne BASF liegt sowohl bei 400 Hz als auch bei 10 KHz bei 9 Uhr.
Gruß
Manfred

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41

Dienstag, 4. Dezember 2018, 13:44

Meine Fox-Cassetten sind gestern auch angekommen. Zum Ausprobieren bin ich noch nicht gekommen, und technische Daten messen können hier andere viel besser als ich. Daher nur soviel: Ich freue mich sehr über die Wahl des Gehäuses! Es dürfte das beste derzeit noch erhältliche Modell sein. Mit Schrauben und Abschirmblech. Einziger Wermutstropfen: Die Umlenkrollen haben seitlich ein wenig Spiel. Immerhin laufen sie rund.

@ Manfred: Wenn Du von "grünen" BASF schreibst, dann meinst Du sicher das Modell LH super I. Das ist ein kobaltdotiertes Eisenoxidband und spielt damit in einer höheren Liga. Das Fox-Band ist herkömmliches Eisenoxid ohne Kobalt-Beimischungen. Vergleichsmaßstab wären damit eher die orangen bzw. roten LH-E I, Ferro Extra I, FE I sowie andere Modelle mit den Bandtypen LH-D und PE x49, z.B. Agfa Ferrocolor HD, LNX, F-DX I, HR und BASF/Emtec Ferro Standard I, Sound I, 353/FE I Live, Record I. Falls Du eine oder mehrere verschiedene davon hast, wäre eine vergleichende Messung mit der Fox auf demselben Gerät interessant.

Viele Grüße,
Martin

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42

Dienstag, 4. Dezember 2018, 14:36

Hallo Martin,
Du hast Recht. Genau die meinte ich mit "Grün".

Leider habe ich nicht sehr viele Normalband Cassetten. Und wenn ist nicht immer garantiert ob das Band noch i.O. ist.
Aber ich schaue nach. Eine Maxell UR ist aber auf jedenfall vorhanden.

Wenn es dann noch interessant ist kann ich gerne noch das eine oder andere "Klirr" Ergebnis mitteilen.
Gruß
Manfred

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43

Dienstag, 4. Dezember 2018, 21:13

Hallo Manfred ,
Besten Dank für Deine Arbeit und Mühe ! Finde ich echt super !
Gruß

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44

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 06:53

Sodele, hier mein nicht representativer Nachtrag:

Agfa HD Color C90

400Hz bei 11 Uhr / 10kHz bei 11 Uhr / Klirr @ 200nWb/m = 1,1% / 3% Klirr @ +4,5dB

Maxell UR

400Hz bei 11 Uhr / 10kHz bei 13 Uhr / Klirr @ 200nWb/m = 1,2% / 3% Klirr @ +4,5dB

BASF LH C60 (Gelb)

400Hz voll auf / 10kHz voll auf / Klirr @ 200nWb/m = 3% / Klirr Minimum = 2,5% -----> Dieses Band hat einen Vor / Hinterband Unterschied von 2dB)
Ich vermute dieses Band ist schlechter als es wirklich wäre.

BASF LH (Grau) C120 von 1971 oder 1972

400Hz bei 13 Uhr / 10kHz voll auf / Klirr @ 200nWb/m = 3% / Klirrminimum = 2,5% ------> Große Pegelschwankungen. Dieses Band ist wohl nicht mehr zu gebrauchen.

Zusammenfassung:
Sobald die Einsteller an meinem Gerät linksseitig der 12 Uhr Stellung sind, handelt es sich um "Gute Bänder"
Sind die Einsteller beide rechtsseitig der 12 Uhr Stellung handelt es sich um "nicht so dolle Bänder"
Der Frequenzgang aller Bänder reicht bis mindestens 18kHz, solange sie einmeßbar sind.
Unterschiede gibt es eigentlich erst > 18kHz. Während sehr gute Bänder bei 20kHz noch innerhalb des -3dB Bereiches liegen, schaffen andere die 20kHz Grenze nicht mehr ganz innerhlab der -3dB Grenze.

Demnach dürfte die Fox C60 tatsächlich ein überdurchschnittlich brauchbares Band sein.

Anmerkung:
Bei meinem Gerät ist die Einsteller Logik so eingerichtet, daß sich die 10kHz "voll auf" sich auf max. Höhenanhebung bezieht, was in Wirklichkeit das Bias Minimum ist.
Gruß
Manfred

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45

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 09:32

Hallo zusammen,
@mampfi: danke für die interessanten Messergebnisse. Ich hoffe, ich hab es jetzt nicht überlesen, deshalb frage ich mal: mit welchem Gerät hast Du die Ergebnisse gemessen? ^^

Grüße,
Ben

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46

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 09:51

Das hast du nicht überlesen.
Ich habe das absichtlich unterschlagen, weil die Cassette im Mittelpunkt stehen sollte.

Das Gerät findest Du in meiner Signatur. Dort gibt es (vorerst) nur ein Gerät welches mit Normalband umgehen kann.
Es ist "nur" ein Grundig CF 5500. Die 5500-2 Modelle versuche ich noch so umzubauen, daß sie antatt FeCr dann Normalband können.
Die Meßwerte sind vom Nakamichi T100 abgelesen.
Gruß
Manfred

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47

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 11:01

Ah ok, alles klar. Kann das 5500-2 tatsächlich kein Typ I Band? Ist ja interessant, das ist glaube ich ein Alleinstellungsmerkmal.. :)

Grüße, Ben

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48

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 11:33

Ja Grundig ist ja dafür bekannt hin und wieder sehr unpopuläre Entscheidungen getroffen zu haben.

Eine der merkwürdigsten dürfte sicher die, des CF5500-2 sein. 1981 als Ferrochrom praktisch bereits "tot" war noch darauf zu setzen.
Gruß
Manfred

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49

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 11:44

Der eigentliche Unterschied zwischen dem 5500 und dem 5500-2 besteht allerdings darin,
daß das 5500 Typ I kann und das 5500-2 kann dafür Typ IV - Typ II und III können beide.
Ich selbst hatte das 5100, welches unterhalb der 5500 angesiedelt war, dafür aber alle vier Bandsorten beherrschte.
Es war tatsächlich eine seltsame Produktpolitik die Grundig da betrieben hat, wobei die Geräte aus dieser Zeit absolut top waren
und sich keineswegs vor der japanischen Konkurrenz verstecken mußte.
Leider ging's danach richtig steil bergab, denn bereits die Nachfolger (7-er Serie) war ziemlicher Blödsinn.

Sorry für mein Abschweifen :rolleyes:
Viele Grüße
Jörg

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50

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 12:01

Danke für die weiteren Vergleichsmessungen. Die Werte der Agfa Ferrocolor HD und Maxell UR bestätigen die bisherigen Berichte, daß das Fox-Band sogar einen kleinen Tick besser ist als die besten der klassischen Standard-Eisenoxidbänder. Welche UR hast Du denn gemessen? Eine aktuelle Panggung mit Acme-Band oder noch eine echte Maxell? Oder gar eine Saehan- oder Emtec-UR?

Die Ergebnisse der alten LH-Bänder verwundern auch nicht. Wenn Dein Gerät in der Grundeinstellung auf die IEC-I-Referenz von 1981 oder 1994 eingemessen ist, dann passen Empfindlichkeit und Vormagnetisierung nicht zu den noch nach DIN-Bezugsband hergestellten LH-Cassetten. Durch Anpassen mit den Reglern verschiebst Du wahrscheinlich den Arbeitspunkt noch weiter vom Sollwert, weil eigentlich auch die Entzerrung angepaßt werden muß. Bei der C-120 kommt als zusätzliches Handicap noch die dünnere Magnetschicht hinzu, die zu einer geringeren Aussteuerbarkeit führt.

FeCr war 1981 noch nicht ganz tot - Agfa, BASF, Denon, Sony und 3M hatten sie noch im Programm und brachten sogar teilweise 1982 nochmal überarbeitete Versionen heraus. Metallbänder waren noch astronomisch teuer (Preise damals um die 15-25 Mark) und hatten noch mit hohem Grundrauschen zu kämpfen. Der Abschied von Typ III kam ein wenig später, dann aber sehr plötzlich, als Metallbänder nur noch 10-15 DM kosteten und das Rauschen auf ein erträgliches Niveau gesunken war.

Viele Grüße,
Martin

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51

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:16

Welche UR hast Du denn gemessen? Eine aktuelle Panggung mit Acme-Band oder noch eine echte Maxell? Oder gar eine Saehan- oder Emtec-UR?


Wenn Du mir sagst auf was ich beii der UR schauen muß um diese zu unterscheiden, mach ich das gerne.

wobei die Geräte aus dieser Zeit absolut top waren und sich keineswegs vor der japanischen Konkurrenz verstecken mußte.


Deshalb habe ich auch das "nur" in Apostrophen davor gesetzt

Aber jetz Schluß mit OT
Gruß
Manfred

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Mittwoch, 5. Dezember 2018, 17:17

Gruß
Manfred

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Freitag, 7. Dezember 2018, 19:43

Kleine Zusammenstellung, nicht ganz vollständig:
Maxell UR aus eigener Produktion:
Maxell UR von Agfa:[...]
Maxell UR von Emtec:[...]
Maxell UR von Saehan:[...]
Maxell UR von Panggung:[...]
Martin


Hallo Martin, vielen Dank für die Auflistung. Sehr aufschlussreich und das hilft sehr, Missverständnisse zu vermeiden.
Viele Grüsse, Sebastian