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  • »ernst« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 15. September 2018, 19:26

Uher CG362...

Moin,

Nach mein Uher SG631 abenteuer, was übrigens für mich gut abgelaufen ist (Funktioniert nun Super), konnte ich natürlich nicht
wiederstehen an einer andere Uher Rarität: das cassettengerät CG362. :D




Sieht noch sehr gut aus für sein Alter, Tonköpfe sind ok, vor-und rückwärts spulen mit Affenzahn.

Nur der Capstanmotor dreht sich nicht, Riemen ist auch ausgeleiert. (den hab ich mit gerade bestellt)
Mal kurz alle Sicherungen kontrolliert, alle io.

Weiter ist die Kiste volgestopft mit Frako und Roe Mülltonnen, ersetzen ist für später. Erst einmal am laufen bekommen...

Jemand eine idee wo ich hier ansetzen soll? :?:

LG, Ernst ;)
Vintage HiFi, besser dann diese Digitalen Dinger.... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ernst« (15. September 2018, 19:47)


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2

Samstag, 15. September 2018, 20:12

Hallo Ernst,
ich kann Dir lediglich berichten, was mir kürzlich bei meinem Luxman K250 Deck passiert ist. Nach vielen Jahren Stillstand habe ich es bekommen, und nach etwa 20 Minuten Spielzeit gab es erste Gleichlaufschwankungen. Kurz danach war Stille.
Grund war ein festgefressener Capstanmotor. Ein paar Tropfen Klüberöl brachten Besserung.
Lässt sich Dein Capstanmotor leicht drehen?
Gruß
Heinz

3

Sonntag, 16. September 2018, 05:11

Relativ beliebt sind bei Capstanmotoren auch Kontaktprobleme zwischen Bürsten und Kollektor. In dem Fall bringt man ihn unter Umständen nach einigen händischen Umdrehungen (die die Oxydschicht abreiben) wieder zum Laufen, schlimmstenfalls wenn man ihn mit der Hand anwirft, allerdings wird er wohl Gleichlaufschwankungen behalten.
Möglichkeiten sind dann:
- Zerlegung und Reinigung (inklusive Öffnen des verpressten Gehäuses und Auseinanderbau der Teile ohne die sehr filigranen Bürsten abzureißen)
- Motortausch (wenn man generischen Ersatz auftreiben kann)
Eine Rustikalmethode wenn man der Meinung ist "kaputter kann es nicht werden" wurde mir einmal im Dualforum beschrieben: Motor zur Gänze in möglichst reinem Alkohol einlegen und an einem Labornetzteil mit passender Spannung 12 Stunden laufen lassen. Anschließend trocknen und die Lager neu ölen. Habe ich noch nicht getestet, würde es bei einem hoffnungslos wirkenden Fall aber vielleicht tun.

  • »ernst« ist der Autor dieses Themas

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4

Sonntag, 16. September 2018, 12:18

Danke für die gut gemeinten Ratschläge, denke jedoch das es ein elektronisches defekt ist.
Habe den Capstan schon einmal ausgebaut, er ist leichtgängig und frisch geölt...
Die zwei anderen (spulmotoren) funktionieren perfekt!




Im übrigen ist der Capstan nicht in einer Hulse, dreht normalerweise "offen" seine Runden...

:|
Vintage HiFi, besser dann diese Digitalen Dinger.... :D

5

Sonntag, 16. September 2018, 14:36

Ich war gestern schon relativ müde und in Eile, ich wollte eigentlich noch ergänzen, dass man als erstes die Versorgungsspannung auf Vorhandensein und Stabilität prüfen sollte. Wenn das gegeben ist, kann man den Motor näher in Augenschein nehmen.

  • »ernst« ist der Autor dieses Themas

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6

Sonntag, 16. September 2018, 16:23

Dafür brauche ich einen Service Manual, und der ist nirgendwo im Internet zu finden.
Ja, einer von Tanya, ist aber wie üblich bei denen, sauschlecht eingescant und leider unlesbar... ;(


LG, Ernst
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7

Sonntag, 16. September 2018, 22:07

Hallo Ernst,

das Laufwerk sieht aus wie beim CG 360, der Capstanmotor ist ein AC-Motor, der hängt beim CG 360 an einer 15V~ Wicklung auf der Sekundärseite des Netztrafos. Aus der Wechselspannung wird eine 15,5V DC gewonnen, eine Sicherung 1,25A vor dem Gleichrichter und dem Motor in der AC-Leitung könnte unterbrochen sein. Dann gibt es beim CG 360 den Schalter K5, der die Wechselspannung an den Motor und eine Glühlampe 14V/80mA schaltet. Laufen die Wickelmotore ? Die werden über die 15,5V DC versorgt. Weiter kann ich dir diesen Thread zum CG 360 empfehlen https://forum2.magnetofon.de/board13-ver…as-uher-cg-360/

MfG, Tobias
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