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Dienstag, 8. Mai 2018, 21:12

Grundig CF7500 Reparatur-Tipps und Erfahrungen gesucht

Hallo, Leute ;-)
Ich bin neu hier im Forum und bin über die Grundig CF7500-Interessierten hier auf dieses Forum aufmerksam geworden.
Ich habe die gesamte Stereoanlage der GRUNDIG 7000er Serie und der 8000er Serie. Die meisten Original-Service Manuals besitze ich ebenfalls.
Das hilft schon mal sehr oft weiter, aber nur bis zu gewissen Grenzen. Ich bin leider kein gelernter Radio-Fernsehtechniker, wollte es jedoch einmal werden. Aber das Leben nahm einen anderen Verlauf. So bin ich zwar im Bereich der Elektronik/Technik gelandet, doch privat liebe ich diese alten Tapedecks und Bandmaschinnen immer noch ;-)

Nun komme ich zum eigentlichen Fragepunkt:
Mein Grundig Tapedeck CF7500 hat etliche Fehler und einige habe ich lösen können, andere noch nicht. Vielleicht könnt ihr mir helfen ?

Das berühmte Zwischenrad(Doppelzahnrad) habe ich glücklicherweise durch ein Original-Ersatzteil ersetzen können :-) uff
Das andere Zahnrad für die Servosteuerscheibe ist durch einen sehr guten Nachbau aus dem Internet ersetzt worden.
Der Antiebsriemen ist neu...soweit , so gut.

Ich habe ein Problem die exakte Geschwindigkeit von 4,76cm/s am Tonwellenmotor einzustellen. Einen passenden dünnen Schraubendreher habe ich und ich lasse das Gerät auch ca. ne halbe Stunde warm laufen etc. und stelle dann die Geschwindigkeit mit Hilfe einer selbst gebastelten Test-Cassette ein (3150Hz Sinus) und nutze den Frequenzzähler Philips PM6674 (bis 550MHz), um die Frezuenz am Output zu messen. Das klappt auch prima, aber je länger die Cassette läuft, um so schneller wird der Motor. Wenn ich die Geschwindigkeit auf 3150Hz eingestellt habe und sie laufen lasse, dann wird wird nach 10-20 Minuten schon 3170Hz oder 3180Hz angezeigt. Das geht natürlich nicht unendlich weiter, aber +/- 6,3Hz sind die Toleranzgrenze. Was kann ich tun? Kennt jemand eine Lösung?

Wenn das Gerät kalt ist, dann liegt die Frequenz bei ca. 3120Hz an...z.B. also zu langsam
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Dienstag, 8. Mai 2018, 21:46

Eine prinzipielle Möglichkeit wäre, die Motor-Regelung in einen Thermostaten zu stecken.
Die einfachere Variante ohne Kühlvorrichtung, bestünde darin, die Schaltung auf eine höhere Temperatur als normalerweise vorkommend aufzuheizen.
Eine noch einfachere Variante wäre, nur für ein schnelleres Aufheizen auf die sich meist einstellende Betriebstemperatur zu sorgen.
Das macht man mit einem Lestungstransistor und einem Temperaturfühler, der ersteren einfach Verlustwärme erzeugen läßt, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Konstante Geschwindigkeit ohne Thermostaten würde eine Neu-Entwicklung/Modifikation der nicht dokumentierten Motor-Regelung erfordern.

Wenn deine Version des Tonwellenmoduls keine spezielle Macke hat, war dieses Verhalten von Grundig offenbar als ausreichend/zumutbar angesehen.

MfG Kai

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Mittwoch, 9. Mai 2018, 08:37

Wie läßt Du das Gerät warmlaufen? Nur eingeschaltet oder läuft eine Cassette?
Wie kommst du auf die Toleranzgrenze von 6,3Hz? Das entspricht 0,2% bezogen auf 3150Hz!

Ich tippe auf Schwergängigkeit des Laufwerks,welche sich dann im Betrieb bessert und somit die Bandgeschwindigkeit ansteigen läßt.
Das kann man u.U. daran erkennen daß auf dem Ritzel des Motors eine schwarze Spur des Riemens (Schlupf des Riemens) sichtbar ist.

In solchen Fällen hilft nur das Lauferk zu zerlegen und penibel neu zu schmieren/fetten.
Ich gehe natürlich davon aus, daß beim Einbau der Zahnräder und Riemen alles passte.

Im Service Manual steht man solle die Bandgeschwindigkeit auf 4,76cm/sec +/- 1,5% einstellen. Also zwischen 4,752 und 4,83 cm/sec.
Das entspricht bei einer Wiedergabe von 3150Hz ein Bereich zwischen 3103 und 3197 Hz. Mir wäre der Bereich allerdings zu groß.

Das heißt aber sicher nicht (weder für Grundig, noch beim CF 7500) daß diese Abweichung während des Abspielens einer Cassette von Anfang bis Ende auftreten darf.
Da liegt also sicher etwas im argen.
Gruß
Manfred

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Mittwoch, 9. Mai 2018, 12:56

@mampfi (Manfred):
Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort.
Du hast Recht mit der Frage:"Woher ich die Angabe der Toleranz 0,2% = 6,3Hz her habe"

Das ist mein Fehler gewesen, denn dieser Toleranzwert stammt vom Grundig CCF8300 .

Für das Grundig CF7500 gilt : 1,5% = +/- 45,25 HZ

Das habe ich heute früh im Servive Manual gelesen !....ich war wohl der Meinung, dass dies auch für das CF7500 gilt.
Nach dem Wechsel des Antriebsriemen und Reinigung der Kunststoffauflagefläche des Flachriemens, ist die Abweichung deutlich weniger geworden. Beim "eiskalten" Gerät sofort mit der Testcassette 3150Hz auf START gedrückt....ergibt 3135Hz und nähert sich nach ca 10-15 Minuten Cassetten-Normallauf auf ca. 3150Hz an... mehr oder weniger;-) d.h. dass durch das Ölen der Lagerwelle des Tonmotors, dem Wechsel des Riemens und dem gesamten Fetten alle betroffenden Zahnräder, Stangen etc. hat es sich in diesem Punkte wohl erledigt. Das scheint so normal zu laufen. Juhu. Wieder ein Fehler weniger. Danke !
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Mittwoch, 9. Mai 2018, 13:13

@kaimex(Kai):
Ja, hallo! Ich lasse das Gerät warmlaufen im normalen "PLAY"-Modus...
mit einem Infrarotmessgerät habe ich bereits mal alle interessanten Punkte geprüft, ob nicht irgendwo irgendwas heiß wird etc.
Die 3 Motoren sind angenehm kühl , selbst bei langem Gebrauch. Ich vermute, dass das Ölen des Tonwellenmotors (ein winzigkleiner Tropfen Sinterlager-Öl) auf die Welle mit einer kleiner Spritze aufgebracht vielleicht den größten Faktor der Störung des Gleichlaufwertes ausgemacht hat. Allein mit der Spritze dort exakt hin zu kommen, war nicht so einfach. Zu viel Öl darf auch nicht sein...
Aber in diesem Punkte ist jetzt höchstwahrscheinlich erstmal alles ok soweit.

Das nächste Problem, welches sich stellt, ist:
Woher eine Testcassette bekommen mit definiertem Pegel und Frequenz zum Einmessen/Einstellen des Löschkopftromes, und Vormagnetisierung (BIAS) etc.
Da habe ich noch gar keine Erfahrungen mit. Die Eigenaufnahmen von CD (Sinus 3150Hz) auf Cassette waren bei Wiedergabe sehr unterschiedlich. Rechter Kanal bei der anschließenden Wiedergabe war anstatt 0dB (Aufnahmepegelanzeige) ca-6dB oder -9bB
Linker Kanal -3dB laut Anzeige im Display bei Wiedergabe.
Wie geht man man besten vor in diesem Falle?
Ich bin noch unsicher.

MfG
Armin
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Mittwoch, 9. Mai 2018, 15:00

Gibt's nicht vielleicht noch einen anderen Grund für die Abweichung? Du sprichst von selbstgebastelter 3150-Hz-Cassette - möglicherweise hätte das Selbstbastel-Aufnahmegerät einen ähnlichen Fehler, der sich dann mit dem Grundig-Fehler addiert? Und Frequenzmessung? Da gibt es nicht selten Meßfehler, u.a. durch zu kurze Torzeiten. Revox schreibt z.B. Torzeiten von mindestens 10 s vor... Merke: Wer mißt, mißt Mist. Und wer viel mißt, mißt viel Mist.

Solltest Du über einen Tongenerator verfügen, würde ich sowieso die Einstellung akustisch vornehmen: 3.150 Hz am Generator einstellen und den Tonwellenmotor auf Schwebungsnull abgleichen. Sofern die Testcassette einwandfrei ist, gibt es praktisch nichts Genaueres. (Btw.: Veränderungen im Langzeitbetrieb werden dann sofort "ohrenfällig". Es gibt nichts Geileres, als sich stundenlang zwei Töne von gut drei Kilohertz anzuhören...)
Gruss,

Hendrik

---

Sind wir nicht alle ein bisschen γ-Fe₂O₃?

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Mittwoch, 9. Mai 2018, 21:16


Das nächste Problem, welches sich stellt, ist:
Woher eine Testcassette bekommen mit definiertem Pegel und Frequenz zum Einmessen/Einstellen des Löschkopftromes, und Vormagnetisierung (BIAS) etc.

MfG
Armin


Wenn Du mir gute Kassetten zuschickst, kann ich Dir welche aufnehmen die für den Hausgebrauch ausreichen.

Eigentlich brauchst nur 3 Stück.

200nWb für 0dB Wiedergabe, 3000 und / oder 3150 Hz für Geschwindigkeit und Gleichlaufschwankungen und 10kHz für den Azimuth.

Bei Bedarf einfach per PN melden.
Gruß
Manfred

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Mittwoch, 9. Mai 2018, 22:51

Woher eine Testcassette bekommen mit definiertem Pegel und Frequenz zum Einmessen/Einstellen des Löschkopftromes, und Vormagnetisierung (BIAS) etc.
Bei den meisten Geräten wird der Löschkopfstrom nicht justiert sondern kriegt die "volle Pulle", die der Entwickler vorgesehen hat. Von einem zu hohen Löschstrom hab ich noch nichts gehört.
Die Vormagnetisierung wird nach einer mehrfach im Netz beschriebenen Prozedur eingestellt, wenn man sich an die Standards bzw. Empfehlungen der Bandhersteller hält. Dazu bedarf es keiner Testcassette sondern einer frischen Cassette des Bandtyps, den du benutzen willst.
Wenn du den Bias für den von dir bevorzugten Arbeitspunkt des Bandes eingestellt hast, sind noch der Aufsprechstrom für Normpegel, die Wiedergabe-Verstärkung und -Entzerrung für den gewünschten Ausgangspegel und Frequenzgang sowie die Pegelanzeigen einzustellen.

MfG Kai

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Donnerstag, 10. Mai 2018, 07:42



Das habe ich heute früh im Servive Manual gelesen !....


Das Service Manual hast also. + die 3 angebotenen Kassetten, dann dürfte der Justage Deines CF7500 nichts mehr entgegen stehen.

Kaimex hat Recht. Über den Löschkopfstrom, wirst Du im Service Manual nichts finden. Über die Löschfrequenz aber sehr wohl (allerdings nicht einstellbar, zur Überprüfung gedacht)
Gruß
Manfred

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Sonntag, 13. Mai 2018, 16:20

Du sprichst von selbstgebastelter 3150-Hz-Cassette - möglicherweise hätte das Selbstbastel-Aufnahmegerät einen ähnlichen Fehler, ...

@RealHendrik

Hallo Hendrik!

Meine selbst erstellte Cassette habe ich auf folgende Weise hergestellt.

Ich nahm ne C60 Fe normal Cassette und habe sie geöffnet, das Band auf exakt 800cm abgemessen und das Vorlaufband so gekürzt, dass nur die 800cm aufnahmefähig sind(logisch , geht ja auch nicht anders), aber dass das Vorlaufband sehr kurz ist. Dann habe ich somit eine Cassette, die 2:48 min:sek benötigt, um einmal durchzulaufen. Mit dieser Cassette und einer mechanischen Stoppuhr von Hanhart (Additionstopper) habe ich bequem und präzise die Zeiten messen können. Ich habe solange die Potis für die Geschwindigkeitseinstellungen geändert, bis die Zeit stimmte. Also das Gerät 2:48 Min benötigt. Jetzt konnte ich auf diese 800cm Bandmaterial von CD ein Sinussignal von 3150Hz aufzeichenen. Somit kann ich jetzt mit Frequenzzähler am Ausgang die Einstellprozeduren bei anderen Tapedecks beschleunigen und nicht jedesmal 2:48 min abzuwarten. Für die Geschwindigkeitseinstellung ist da meiner Meinung nach aussreichend ;-)



LG Armin
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Sonntag, 13. Mai 2018, 17:29

Und weil das Leben so viele Überraschungen bereit hält:

ist mir heute das dritte mal ein zugesendetes Ersatz-Zahnrad für den Servomotor Grundig CF 7500 kaputt gegangen. Das Original-Zahnrad war aus gummiähnlichem Material. Das hat die "harten" START/STOP/REC Behehle wohl besser "abgefedert", als die Nachbauten...

Wer hat einen guten Tipp, wo es ein wirklich brauchbares Ersatzteil gibt?



LG Armin
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Sonntag, 13. Mai 2018, 18:08

Hast Du auch schon bei Herrn Huber gekauft?

karl.huber2@aon.at

Die Zahnräder für die CF5500 waren immer einwandfrei.
Gruß
Manfred

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Montag, 14. Mai 2018, 13:11

@mampfi:

Hallo Manfred !

Nein, den Herrn Huber kenne ich noch nicht.

https://www.ebay.de/itm/Zahnrad-GRUNDIG-…m4383.l4275.c10

Dort habe ich zuerst bestellt, ...war aber sehr schlechte Qualität. Der Verkäufer war nett und schickte mir ein weiteres Zahnrad, welches jedoch auch in der Qualität nicht den Anforderungen gerecht wurde. Ware zurück, Geld zurück..Alles gut, aber ich hatte immer noch kein Zahnrad.

-----------------
Dann habe ich für 23€ das ServoMotor-Zahnrad aus Tschechien bekommen. Super Qualität...auf den ersten Blick. Nach ein paar Tagen waren aus dem kleinen inneren Zahnkranz auch schon wieder kleine Teile abgebrochen (aber noch fukntiontüchtig)
https://www.ebay.de/itm/Zahnrader-fur-GR…2EAAOSwJTta2DZ6


Dieser Verkäufer ist auch sehr nett und hat bereits gestern ein neues Rad mit geänderten Dimensionen des inneren Zahnkranzes angekündigt und schickt es mir zum Portopreis 5€ in den folgenden Tagen.... Das warte ich mal ab....schau'n mer mal. Hört sich schon mal gut an. Und von Anfang an war ich mit der ersten Ausführung skeptisch, obgenau dieser innere kleine Zahnkranz den Belastungen standhält. Sehr schmale und zierliche, gerade Flanken. Das Original sieht eher wie ein PIK vom Kartenspiel aus (Draufsicht).
Sollte er Nachbesserungsversuch auch nicht zufriedenstellend sein, werde ich mal HerrnHuber kontaktieren :-)

Gruß
Armin
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Montag, 14. Mai 2018, 13:33

Hier sind 2 Fotos:

Das erste Bild zeigt das defekte Originalrad aus gummiartigem Material.

Das zweite Bild is das z.Zt. eingebaute mit leichtem "Karies"
»Opa-Grundig-0815« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1060175.JPG
  • P1060452_3500x2625.JPG
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Montag, 14. Mai 2018, 23:09

Da muß man schon extremer Grundig Fan sein wenn man sich diese Fehlkonstruktion antut.
Ein guter Bekannter meiner Eltern arbeitete damals in einer Grundig Vertragswerkstatt und er berichtete von enormer Reklamationsquote von nicht gewohntem Ausmaß.
Meinem Vater (ein Grundig Fanatiker vor dem Herrn) riet er dringend ab, sich dieses Deck zu kaufen.
Nein, mit dieser Serie waren die goldenen Zeiten von Grundig leider vorbei.
Viele Grüße
Jörg

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Dienstag, 15. Mai 2018, 07:05

Ja das ist schon so daß die Serien nach den 5xxx und 6xxx ern nicht mehr so dolle waren.

Ein Ersatzzahnrad sollte aber dennoch wenigstens die Hälfte der Standzeit des Originalzahnrades haben. (geschätzt ca. 15 Jahre)
Gruß
Manfred

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Dienstag, 15. Mai 2018, 08:54

@Baruse:

Hallo Jörg!

Interessante Info. Die höre ich das erste mal.
Ich dachte, dass sei nach über 30 Jahren nicht unüblich, wenn die Kunstoffe nicht mehr die technischen Eigenschaften haben.
Das dies jedoch bereits zur Produktionszeit schon ein Problem war....hmmm interessant!

Na, mein aktuelles Zahnrad ist eine Woche alt und das Tapedeck hat noch einige andere Probleme. Während ich dabei bin die anderen Probleme anzugehen, Peng! geht das neue Zahnrad wieder kaputt.... Ein Alptraum. Der Hersteller hat schon ein neues in Aussicht gestellt, angeblich besser konzipiert ;-) Na, da bin ich ja mal gespannt. Und JA, ich mag die alte Grundig 7000 Serie gern. Die Röhren-Fluoreszenz-Anzeigen im Dunkeln....sehr nett anzusehen.

Frage: in deinem Profil...das Icon...ist das REXOV B77 Pegelanzeige?

LG Armin
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Dienstag, 15. Mai 2018, 09:17

Armin ich weiß nicht mehr um welche Fehler es damals ging, ich meine diese waren eher elektronischer Natur.
Die Zahnräder werden schon gehalten haben.
Jep - mein Avatar zeigt die VUs einer B77
Viele Grüße
Jörg

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Dienstag, 15. Mai 2018, 11:28

Zu dem Thema gabs ja hier auch schon etliche Beiträge,z.Bsp.: Warum haben Grundig Geräten immer Probleme mit Zahnräder?
Gruss
Gerhard

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Freitag, 18. Mai 2018, 22:46

Ja, hallo allerseits!
Im Moment überschlagen sich die Ereignisse bei mir. Es scheint, dass z.Zt alles auf einmal kaputt geht. :-(
Es fing mit der Reparatur von 3 Grundig Tapedecks CCF8300 an. Dann folgte das Grundig CF7500, weswegen ich diesen Thread ins Leben gerufen habe und zu guter Letzt, brach heute ebenfalls ein Zahnrad im meinem CD-Player Grundig CD7550 ab. Da ich heute das ersehnte ServoZahnrad aus Tschechien für das CF7500 erhalten habe und sofort eingebaut...
Scheint nun mechanisch wieder alles vorerst im Lot zu sein. Mit entsprechendem Kunststoff-Fett (weiße Zeug) läuft das Tapedeck wieder angenehm leise und zickt nicht mehr.
Wenn ich demnächst eine Test- und PrüfCassette erhalte, dann hoffe ich, dass die letzten Probleme auch aus dem Weg geräumt werden können.
Hier einpaar Beweisfotos vom neuen Zahnrad.
»Opa-Grundig-0815« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1060545_2000x1500.JPG
  • P1060549_2000x1500.JPG
  • P1060550_2000x1500.JPG
  • P1060552_2000x1500.JPG
  • P1060554_2000x1500.JPG
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Freitag, 18. Mai 2018, 23:14

Ich wünsche dir mit dem neuem Zahnrad die besten Erfolge und mit weißem Zeug meinst du bestimmt techn. Vaseline ?

Auch solltest du wissen, das deine Vorliebe auch meine ist, nachdem ich 40 Jahre nur durch die "Rosa Brille" sehen durfte.
M.f.G.
justus



Onkyo TX8050; Onkyo TA2760; Philips N4520; 2x Grundig TS1000; TK19;24;27 ; 2x Pioneer RL1011L; Telefunken M3000; M3002L; Uher 4000 Report L; Report 4400; Report Monitor 4200; Tesla B41; Mikro Seiki DQ44; Heco Victa 601
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Samstag, 19. Mai 2018, 00:02

@Justus

Hallo!
Ähm, nein! Keine technische Vaseline. Das habe ich vorher probiert, ist aber zu dünnflüssig.
Das weiße Zeug, wie im Bild zu sehen, ist Molykote EM-30L und ist speziell für Kunsstoffräder gedacht. Ob das wirklich besser ist, muss sich erst zeigen.
Ist das erste mal, dass ich es verwende. Soll angeblich gut sein. Schau'n mer mal.
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 19:37

Hallo Leute!
Da bin ich wieder mit dem Grundig CF7500.

@Mampfi(Manfred)
Viele, vielen Dank, deine Bezugsband-Cassetten sind angekommen und das sieht schon mal recht gut aus....aber!

Nach der ersten Euphorie folgte die Ernüchterung. Ich habe das Tapedeck nun mit ServiceManual und Bezugspegel 250nWb/m auf 0dB Pegelanzeige abgleichen wollen, doch im Service Manual steht auf Seite 31, man solle ein Millivoltmeter an Testpunkt D3 und D4 anschließen.
Voraussetzung: Cr Cassette, 250nWb/m, 315Hz Testfrequenz und dann R211 und R411 linker Kanal & rechter Kanal bei WIEDERGABE auf 580mV (bei 200 nWb/m) bzw. 725mV (bei250 nWb/m) an IC201 Pin7 (linker Kanal) und IC 401 Pin7 (rechter Kanal) einstellen. So die Theorie im Service Manual, doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

An Pin7 von IC201 und IC401 messe ich konstant 7,75V ja Volt, egal ob die Cassette auf Wiedergabe, oder Aufnahme oder STOP ist. An den Eingängen ist auch kein Signal(Kabel angeschlossen) vorhanden, wie es im Manual steht. Im Prinzip läuft das Tapedeck relativ normal, Musikcassetten hören sich relativ normal an, soweit meine Ohren das vernehmen können ;-). Nun bin ich ratlos, weil das Service Manual völlig andere Werte vorgibt...seufz.

Kann jemand mir das vielleicht erklären?

LG Armin
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 19:58

Kann es sein, daß du Gleichspannung und Wechselspannung durcheinander kriegst ?

MfG Kai

Nachtrag:
Du hast die Gleichspannung an Pin 7 gemessen. Gemeint ist natürlich die Wechselspannung. Dazu mußt du dein Mess-Instrument auf Wechselspannung stellen und über einen geeigneten Trenn-Kondensator mit Pin 7 verbinden (und Masse).
Das Service-Manual dokumentiert auf S.31 (pdf-Seite 13) sowohl die Gleichspannungen an den Pins als auch die Wechselspannung an einigen Pins. Danach beträgt die typische Gleichspannung an Pin 7 ca. 7,8 V.

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 22:23

Hast du das Service Manual mit Text, oder die heruntergeladene Version mit Deckblatt und Schaltplänen?
In der Textversion sollte alles explizit beschrieben sein. Auch besonders benötigte Meßschaltungen sind dort abgebildet.

Auf Seite 16 der heruntergeladenen pdf sind die Lagen der Messpunkte angegeben.
Das Multimeter muß mit passendem Meßbereich auf Wechselspg stehen. Gemessen wird gegen Masse.

Mit 250nWb/m mußt Du aber auf +2dB = 725mV abgleichen.
Das Dolby IC arbeitet bei Vollaussteuerung mit einem Bandfluß von 200nWb/m, was in Deinem Gerät 580mV = 0dB entspricht.

Das haben die schon 1980/81 gleich gemacht.
Gruß
Manfred

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 22:34

Nachtrag des Schaltplanausschnittes.

Bei mir ist das Seite 10 der pdf.

Gruß
Manfred

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27

Freitag, 15. Juni 2018, 00:08

Hallo Kai!
ja ich habe Gleichspannung gemessen. Das könnte die Lösung sein. Man, man man...das überprüfe ich sofort...melde mich gleich wieder ;-)
Pause...




So, das war mein Fehler...ok. verstanden. Jetzt habe ich viel gedreht und justiert und das Endergebnis ist, dass die Aufnahme nun lauter ist als die Quelle :-(


Ich gehe jetzt zu Bett. Morgen ist auch noch ein Tag.
Aber vielen Dank, für den Knoten im Kopf lösen ;-)
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28

Freitag, 15. Juni 2018, 07:02

....weil Dein Aufsprechpegel zu hoch ist..........

Da komme ich wieder auf meine Frage nach dem Service Manual zurück.

Mit oder ohne Kommentar?

In der Version mit Kommentar ist halt alles fein säuberlich erklärt.
Gruß
Manfred

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Freitag, 15. Juni 2018, 07:26

Für den Fall, daß Du die Version ohne Text hast.

Gruß
Manfred

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30

Freitag, 15. Juni 2018, 13:50

Hi, Leute !
Schon mal wieder 1000 Dank an die Profis ;-)

Man lernt ja nie aus. So so, dann wird das wohl der Grund sein, wenn bei der Wiedergabe der zuvor gemachten Eigenaufnahme, die Pegel um +2dB oder +4dB zuviel anzeigen und der Ausgang lauter ist , als sie Quelle zuvor. Ich habe 0 dB bei 725mV eingestellt.

Aussteuerungspegel 0dB = 580mV (200pWb/mm)

Aussteuerungspegel +2dB= 725mV (250pWb/mm)

ServiceManuals habe ich seit kurzer Zeit auch in Original Grundig Druckform, aber auch in pdf in farbiger Ausgabe (eigentlich wie die Druckausgabe).

Ergänzung:
---------------
Ich habe jetzt die letzten Stunden noch einmal ganz vorn vorn mit dem Abgleich angefangen.
Ich bin der Reihenfolge weitestgehend aus dem ServiceManual gefolgt. und habe die entsprechenden Einstellungen vorgenommen. Diesmal hat es etwas besser geklappt :-)
Laut Oszilloskop sind die Ausänge und Pegel gleich...sieht nicht schlecht aus, aber 100% ist es leider auch nicht geworden, obwohl ich es wirklich versucht habe.
An Geduld hat es nicht gemangelt. Die schwierige Passage war die Einstellung der Vormagnetisierung und Aufsprechstrom und die korrekte Pegelanpassung. Hat soweit ganz gut gepasst, aber.... als am Ende die Eigenaufnahme gemacht wurde und danach deren Wiedergabe, lag der Pegel nun 2dB unter dem Eingangssignal:-) immerhin besser als vorher, als es deutlich lauter war. Das lag sicherlich an der Kopfstromeinstellung. Da aber beim Einstellen alles gut aussah, bin ich nun überrascht, dass der Endpegel nun geringfügig kleiner ist. Na, da habe ich noch eine Frage. Während Justierung(Punkt 7.5 Aufnahme HF-Sperrkreise) sollte ich die Spulen L701 links und L702 rechta an den Testpunkten Q1 und Q2 auf Minimum bringen, aber ich habe meine Brille nicht aufgehabt und mich verguckt und stattdessen L202 und L402 verdreht. Ich habe den Fehler bemerkt und die zuvor gemessenen Spannungungen wieder eingestellt (hoffentlich) , aber schlau was das nicht. Nun ja, jetzt ist erstmal Kieler Woche in Schleswig-Holstein ab heute angesagt und ich lege das Projekt für 10 Tage auf Eis ;-) Es läuft ja soweit ganz normal und nur wenn man weiß, was noch nicht 100% ig ist,....dann "stört" es die innere Ruhe und Zufriedenheit.
Dann werde ich ich in den Trubel der Musik etc(Kieler Woche) begeben und die Tapedecks für ein paar Tage mal in Ruhe lassen ;-) Wer noch Verbesserungsvorschläge hat...immer gerne gehört. Ich übe ja noch ;-)

LG Armin

P.S. @mampfi Ja das vollständige Service Manual mit Texten,...man muss sie nur auch richtig verstehen ;-) :thumbsup:
aber gebe nicht auf zu lernen ;-)
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