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61

Freitag, 24. Juni 2016, 08:18

Hallo!

Ein paar Sticker, die mir vor einiger Zeit in die Hände gefallen sind:











Gruß
Wolfgang

62

Freitag, 24. Juni 2016, 09:06

Der Prospekt hatte ne Rückseite, da sind aber nur die drei Qulitäten der VHS-Cassetten drauf. Technische Daten gibt es überhaupt nicht- weder für Audio noch für Video.
Das ist natürlich etwas enttäuschend. Dann muß ich meine Anerkennung über die Dominanz der technischen Abteilung etwas einschränken.


Die Sonderprospekte für die Chrome Maxima und Chrome Super Jahrgang 1999
Von denen hast du nicht zufällig auch einen Scan? :)

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63

Freitag, 24. Juni 2016, 10:36

Der Memorex-Sticker sieht ja toll aus. Und unten rechts ist sogar das Glas zu sehen, welches nur Ella und Memorex zum Springen bringen können :-)

Viele Grüße,
Martin

64

Freitag, 24. Juni 2016, 12:05

Da bin ich jetzt wirklich überfragt, ob die Reference Super als überall verfügbares Modell geplant war oder regional unterschiedlich. Ragnar, liest Du hier mit? Hast Du von dem Modell mal irgendwo bei Dir im Land was gesehen, auch nur eine Reklame oder eine Erwähnung in einer Zeitschrift?

Ich muss dich enttäuschen, nie! Keine einzige reale Sichtung und nicht einmal Werbung. Von diesem Modell lese ich hier gerade zum ersten Mal!

BASF aus der Zeit ist sowieso ein mageres Sammelgebiet, aus einheimischen Quellen habe ich wenn ich mich richtig erinnere gerade einmal ein oder zwei Ferro Extra vom Hüllenfresser und einige Chrombänder. In der ersten Hälfte der 80er war BASF dagegen noch ganz massiv vertreten und in den 90ern auch wieder etwas stärker. In der zweiten Hälfte der 80er dominieren irgendwie massiv die Japaner. Mein Vater hat in den 80ern und 90ern fast nur TDK, Sony und Maxell gekauft, abgesehen von den beruflich genützten und im 80er-Karton (8 Zehnerpackungen) gekauften BASF Ferro Extra 100. Bevor er auf die gewechselt ist, hatte er Sony Walkman 100, von denen liegen sicher 50 Stück hier, einmal bespielt und nie abgehört, also genau einmal durch sein Technics RS-M04 gelaufen. Von den FE I gibt es noch einen fast vollen Karton, der ihm übergeblieben ist. Muss die letzte Serie vor den chinesischen Gehäusen sein.

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65

Montag, 4. Juli 2016, 01:43

BASF Chrome Maxima II: Verdammt nah an der CD

Ich habe nochmals meinen Scanner angeschmissen und das ausführliche Prospekt der Chrome Maxima abgescannt. Es gab zwei Varianten davon.
EInmal das zur Produkteinführung 1988/89.



Und dann das leicht überarbeitete für die neue Serie ab 1991.



Es gibt ein paar kleine aber feine Unterschiede.

Viele Grüße
Sebastian
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66

Montag, 4. Juli 2016, 10:00

Z.B. machte die Rechtschreibkorrektur in der zweiten Version aus "computergestützt entwickelt" das natürlich viel logischere "computergeschützt entwickelt" :)

Außerdem ist das Band besser geworden. Es gab ja noch mindestens zwei kleinere Aktualisierungen des älteren '88er-Designs, die auch schon das bessere Band enthielten. Erstaunlich aber, daß gleichzeitig die Beschichtung dünner geworden sein soll (5.5 µm statt 6 µm; das müßte man ja sogar an der Bandwickelgröße sehen können), die Kopierdämpfung und alle magnetischen Eigenschaften sich aber verbesserten.

"Um den Dynamikumfang von Digitalaufnahmen nahezu verlustfrei übertragen zu können" ist auch lustig. Fehlen ja nur 30–40 dB :)

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67

Montag, 4. Juli 2016, 11:17

Die geringere Schichtdicke wird beim Betrachten des Bandwickels zumindest teilweise dadurch ausgeglichen, daß gleichzeitig die Bandlänge der C-90 von 132 m auf die international üblichen 135 m umgestellt wurde. Auch wurde damit die Einführung der C-100 möglich, welche bei der Cr Super und Maxima ja erst innerhalb der Serie 1988-91 nachgereicht wurde.

In dem Zusammenhang wäre es mal interessant, eine 100er Chrome Super aus dieser Serie näher anzuschauen, ob deren Gehäuse von innen auch die neue "High Capacity"-Bauweise oder noch die alte hat. Die Maxima mit großem Fenster hatte ja bereits die neue Innenkonstruktion für alle Spielzeiten. Das erste "Transversally Reinforced"-Gehäuse der 1989er Cr Extra und Cr Super gab es in zwei Versionen: Im Normalfall innen unverändert, aber die 120er Chrome Extra haben innen die Neukonstruktion mit Platz für etwas größere Bandwickel, genau wie bereits die 1988er Fe Extra 120 und Cr Extra 120.

Verbesserte magnetische Eigenschaften bei dünnerer Schichtdicke kann ich mir durchaus vorstellen, wenn beispielsweise die Magnetpartikel dichter gepackt oder feiner gemahlen werden konnten. Da haben ja eigentlich alle Bandsorten mehrere Evolutionsstufen erfahren.

Rein subjektiv empfand ich damals allerdings die Erstausgabe der 1988er Chrome Maxima, mit "Microcoating Technology" auf dem Einleger, etwas besser als die Nachfolgegenerationen, was natürlich ein Kompatibilitätsproblem mit dem Recorder sein kann. Wie sind da Eure Erfahrungen?

Viele Grüße,
Martin

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68

Montag, 4. Juli 2016, 14:47

Ich bin ja kein Chemiker, aber das Trägermaterial scheint ja auch anders beschaffen zu sein: Aus einem "tensilized" Polyester wurde ein gerecktes Polyester...

Aber ich denke, die veränderten tehnischen Daten weisen schon daraufhin, dass hier der Herstellungsprozeß verändert wurde. Und wir hatten ja schon die These aufgestellt, dass die Cassettenbänder nach der Zusammenlegung beider Magnetbandsparten von AGFA und BASF in München produziert wurden. AGFA hatte ja ein anderes Beschichtungsverfahren. Wilhelmus Andriessen sprach 2013 von einem Besprühen bei den Unternehmen, die Filmmaterial beschichten bzw. herstellen. Wobei ich mir dann die Beschichtungsfehler in der Maxima No4-Edition nicht erklären kann, das waren Löcher und Schlieren, wo die Chrombeschichtung regelrecht fehlte. Auch schimmerte die Beschichtung in den ersten Serien nach der Umstellung auch in länglichen Schlieren unterschiedlich. Physikalisch hatte das aber offenbar keine Auswirkungen. Hab das bei meinem Musiklehrer, der einen Dragon besaß. mal austesten lassen.

Ich bin mit dem Band auch nie so richtig glücklich geworden. Im Nachhinein klingen viele Radioaufnahmen, die ich mit meinem Philips 850 aufgenommen habe, etwas verzerrt... hätte ich eigentlich hören müssen. Offenbar waren dann doch viel zu viele Tapedecks auf TDK und maxell eingemessen... was es ja gar nicht geben sollte. Und eines darf ich auch nciht vergessen, der Radioklang änderte sich ja auch Anfang der 1990er Jahre, er wurde verdichtet und komprmniert - da wurde schon fließig mit den Errungenschaften des Optimods experimentiert. Im Nachhinein klingen die "neuen" CR-M-Bänder mit meinen einmessbaren Deck von Grundig oder marantz verdammt gut. Dennoch bin ich dann gegen 1993/94 als auch die 353-Serie rauskam auf Kobaltdotierte Bänder umgesteigen und 1996 komplett auf DAT, weil - für mich - der verdichtete Klang von damals sich nicht mehr richtig auf ein Cassettenband abbilden ließ - ohne richtige Einmessung. Im NAchhinein bin ich klüger geworden. ;-)

Viele Grüße
Sebastian
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Montag, 4. Juli 2016, 15:21

Stimmt, die 135 m hatte ich natürlich nicht auf dem Schirm.

Was die Raumerweiterung im Gehäuse angeht: ich habe mich schon länger gefragt, wie das bei den von Agfa übernommenen transparenten Gehäusen war. Die wurden ja auch für Ferro Extra/Maxima und Chrome Extra benutzt, und zumindest die Ferro Extra gab es auch in 100er Länge im Agfa-Gehäuse. Auch alle mir bekannten 100er aus der '88er-Serie haben noch das "alte" schwarze BASF-Gehäuse, nicht das neue mit den Ziffern drauf, das ich nur von den 120ern kenne. Gab es nun vom Agfa-Gehäuse und dem alte BASF-Gehäuse auch schon Varianten mit erweiterten inneren Maßen, oder war das C-100-Band in diesen Serien einfach noch dünner als das C-90-Band?

Das "gereckte" Polyester scheint mir einfach die etwas ungelenke Übersetzung von "tensilized" ins Deutsche zu sein.

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Montag, 4. Juli 2016, 16:30

Bei Ferro Extra und Chrome Extra war das Band insgesamt etwas dünner, da es mit einer einzelnen Magnetschicht auskam. So paßte ein etwas mehr bepackter C-100-Wickel gerade noch in ein Standardgehäuse. Bei den Zweischichtbändern ging das dann nicht mehr.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatten einschichtige Typ-I- und Typ-II-Bänder der Längen C-60 und C-90 eine Schichtstärke von 5 µm, Typ-IV-Bänder kamen mit 3 µm aus. Bei Zweischicht-Chrombändern waren es ursprünglich 6 µm, und Zweischicht-Eisenoxide oder Ferrochrom benötigten wohl noch etwas mehr. Die Zahlen stammen aus einer alten BASF-Publikation, wahrscheinlich aus dem Buch "Compact-Cassetten - Handbuch für die Praxis" von Friedrich Engel, das natürlich unpraktischerweise an meiner deutschen Adresse liegt.

Diese Phänomene erklären folgende Kuriositäten unter den BASF-Cassetten:

- Die metal IV 120 konnte mit stärkerer Trägerfolie hergestellt werden als C-120 der Typen I und II
- Ferrochrom und Chromdioxid Super gab es nie als C-120
- Bei Ferrochrom haben schon die C-90 eine derart dünne Trägerfolie, daß das Band sich sehr leicht kräuselt, wenn man das Gehäuse öffnet
- Die doppelschichtige LH-MX I hatte schon 1985 keine SM-Elefantenzähne mehr, als diese in allen anderen Modellen noch vorhanden waren - der volle Wickel einer LH-MX I 90 ist deutlich größer als der einer LH-E oder LH-M und nutzt die Toleranz des alten Gehäuses nahezu voll aus.

Dennoch gab es die 1988er Chrome Extra 100 vereinzelt auch mit dem "High Capacity"-Gehäuse.

Viele Grüße,
Martin

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71

Montag, 4. Juli 2016, 21:42

Ich habe nachgeschaut: Im "kleinen Engel" (Compact Cassettenbuch, Stand: 1983) sind nur die allgemeinen Dicken angegeben: C60: 5 µm Schicht, 12 µm Trägerfolie; C90: 5 µm Schicht, 7 µm Trägerfolie; C120: 3 µm, 6 µm Trägerschicht. Menschliches Haar 60 µm. Ich denke, im "großen Engel" also den Zeitschichten steht das mit der Metal-kassette. Andriessen sprach leider im Gespräch 2013 nur von einer "realtiv dünnen Schicht". So konnte ich da jetzt keine Daten rausziehen.

BASF hat ja nur das transparente AGFA-Gehäuse benutzt, da das hitzstabil war (wohl Bayer-Plastik)... das Ohrengehäuse verschwand umgehend. Lag auch daran, weil BASF nämlich offiziell nur an der Videobandsparte Interesse hatte. Audiokassetten spielten keine Rolle bei der Übernahme. Vom Design war das transparente AGFA-Gehäuse auch schon ein HighCapacity-Gehäuse. Nur ich habe die Kombination AGFA-Gehäuse und 100-BASF-LH-Band in der ÜBergangszeit gesehen. 120er im AGFA-Gehäuse habe ich bisher noch nicht gesehen. Aber aus der Übergangszeit fehlt mir auch ein 120er-Modell mit nem BASF-Gehäuse. Die ersten 120er FE, die ich sah, hatten dann schon das neue Gehäuse mit den Balken-Muster. Aber das war erst 1992/93.


Viele Grüße
Sebastian

EDIT: Laut "Zeitschichten" wurde ab 1988 mit dem High Capacity-Gehäuse auch eine reißfestere Trägerfolie bei 120er-Bändern benutzt. In der Tat beträgt die Schichtdicke bei der BASF Metal IV 120 nur 3 µm. (nachzulesen auf Seite 474, Ausgabe 2013).
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rauschabstand« (4. Juli 2016, 22:59)


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72

Montag, 4. Juli 2016, 23:09

Jetzt wo Du es schreibst, fällt mir auf: Eine 1991er Ferro Extra I 120 im glatten Transparentgehäuse habe ich auch noch nicht bewußt gesehen. Sondern genau wie Du erst die spätere Version mit dem schrägen Rillenmuster.

Also entweder haben wir davon einfach noch keine erwischt, oder es gab für etwa ein Jahr keine 120er, oder es wurden einfach die 120er im 1988er Design weiterproduziert, bis das High Capacity-Gehäuse auch in transparent verfügbar war. Ich vermute Letzteres und werde verstärkt auf die Seriennummern schauen, wenn mir welche davon durch die Hände gehen.

Danke fürs Nachschauen in der einschlägigen Literatur - dann hatte ich die Zusatzinformationen über die Zweischichtbänder woanders gelesen. In den Zeitschichten ist im Abschnitt über die metal IV 120 der Zusammenhang indirekt beschrieben: "HiFi-Niveau war bei der de facto vorgegebenen Schichtdicke 3 μm nur mit Metallpigment zu erreichen" (S. 474). Zum Thema Ferrochrom findet sich der Eintrag "eine C 120 war wegen der notwendigen Schichtdicke von ca. 5 μm nicht realisierbar" (S.458). Die übrigen Angaben muß ich dann aus einer anderen Publikation noch im Kopf gehabt haben. Zumindest die prinzipiell dünnere Beschichtung von Metallbändern wurde irgendwo noch explizit beschrieben.

Nunja, ich merke gerade, daß wir hier tiefste technische Details im Thema "TV-Werbung, Anzeigen etc..." diskutieren :-) und schlage vor, das bei Bedarf in den Cassettenschätzen oder einem neuen Thema fortzusetzen.

Viele Grüße,
Martin

PS: Da haben wir gleichzeiteig auf der gleichen Seite geblättert... Interessant auch die Aussage über die 1988er Fe Extra 120, man habe eine "dickere[n] Schicht aus feinteiligeren Oxiden" eingesetzt. Das erhärtet unseren Verdacht, daß die Ferro Extra 120 die gleiche Beschichtung wie die Ferro Super hat, welche es nur bis C-90 gab.

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Montag, 4. Juli 2016, 23:33

Wir schreiben in Sachen 120er Bandschichtdicke und High Capacity Housing nun hier weiter.
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Donnerstag, 12. Juli 2018, 03:07

Meine Güte... die Posts nach 2014 habe ich gar nicht mitbekommen. Vielen Dank besonders an Sebastian für die Scans der Maxima Sonderkataloge.

Endlich mal konkrete offizielle technische Daten für die Maximas. Danach habe ich solange gesucht und nie was gefunden.
MOL 5,5 und 6,0db. Was für ne Hausnummer. Dass die Werte nicht weit von den guten FeCo Bändern weg waren, konnte man ja auch in einigen alten Tests sehen.
Und ich hatte das auch von der eigenen Verwendung damals in Erinnerung, auch wenn fast in allen Foren gebetsmühlenartig gepredigt wird, die Bänder waren auch damals nicht ansatzweise so hoch aussteuerbar, wie die FeCo Pendants.
Dass die Zahlen sich auf 250nWb/m beziehen daran dürfte kein Zweifel bestehen, auch wenn nicht angegeben, da sich alle BASF Daten immer auf die IEC 94 Normen bezogen haben.

Mit 6db MOL habe aber auch ich nicht gerechnet, eher mit ca. 5db. Damit war die Austeuerbarkeit bei 315Hz. 6db bei 315Hz wurden nur von ganz wenigen FeCo Bändern erreicht.
Standardwerte für FeCo Bänder Mitte der 80er waren etwa 4db. Ende der 80er erreichten TDK und Sony mit den Top Bändern SA-X und UX-Pro 5,5db. Die zweite Auflage der Maxell XLII-S Black Magnetite kam soweit ich mich erinnere wohl auch auf 6db.
Auch die SOL Werte sind nicht schlechter als von guten FeCo Bändern.

Oli

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75

Donnerstag, 12. Juli 2018, 07:44

BASF Maxima

Wenn hier gerade die Maxima II ein Thema ist....

Ich habe festgestellt, daß die Maxima II, zumindest in der 100er Länge, NOS also frisch ausgepackt, extrem verzerrt bzw. nur extrem niedrig aussteurbar ist.

Festgestellt habe ich das auf einem Sony 870.

Die Maxima II hat bereits bei 0VU Aussteurerung (=160nWb/m) 1,7% K3, bei 0dB (=250nWb/m) sind es über 3% K3
Die Sony UX-S liegt bei 0VU liegt bei 0,65% und bei 0dB, bei 2,2%
Die TDK - SA liegt 0VU, bei 0,5% und bei 0dB, bei 1,1% K3

Gemessen mit Nakamichi T100. Selbst wenn man jetzt behaupten wollte, dieses Teil würde nicht stimmen, so gibt es doch eindeutig eine Tendenz aus.
Auch das Ohr meldet bei 0dB Aussteuerung mit der Maxima II Verzerrungen.

Ich spreche von dieser hier:


Sprecht Ihr von einer anderen?
Gruß
Manfred

2 x Grundig TS 1000. Jeweils wahlweise als 2Spur, 4Spur oder Autoreverse. Beide mit Dolby, drahtloser Fernbedienung, mit Op-Amp Ausgang zur Impedanz und Pegelanpassung und jetzt neu....die VU Meter zeigen Hinterband an. Tägliche Verwendung: Grundig SXV 6000, Grundig ST 6000, CF5500-2,TS 1000, Grundig A5000 und Dual 731Q an Canton Plus E Subwoofer. Werkstatt: Grundig V 5000, T6500 und Revox B77/HS. Im Esszimmer: Grundig V5000, T5000, CF 5500 und Grundig CF 5500-2./size]

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76

Donnerstag, 12. Juli 2018, 11:17

Nein, genau die meine ich auch.

Bei 0db DIN schon über 3%, die ist aber besonders schlecht. Normalerweise schaffen die oft noch +1db.
Von den ehemals +6db ist nicht mehr viel übrig, schau mal hier rein. (Der Titel und die erste Seite ist etwas irreführend, da tappte ich noch völlig im Dunklem)

https://forum2.magnetofon.de/board13-ver…ten/index2.html

OLi

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77

Donnerstag, 12. Juli 2018, 22:00

Ich denke, es sind zweierlei Dinge, die das alte Chrome Maxima- Band zu Verzerrungen bringt. Zum einen ist es tatsächlich dieser von uns allen BASF-Freaks festgestellte Höhenverlust des Bandes und mit einhergehendem Verlust des Sättigungsvermögens von CrO2. Es kommt halt in der Natur nicht vor. Ich konnte mit meinem Philips FC-870 auch den Pegel bis an die + 6dB hochdrehen, ohne dass die Chrome Maxima mir das krumm nahm. Jetzt geht da nicht mehr, dümpeelt um die Null, auf Rekorder mit Einmessmöglichkeit (CT-905, marantz SD-62) bekomme ich das so hin, dass ich den vollen Sound bei + 1dB unter Dolby und ohen Mittensenke hinbekomme.

Und das zweite ist, dass sich der Klang unsere Musik oder der heutigen Musikproduktionen durhc die digitale Produktionsweise auch verändert hat. Früher mußte man viel genauer aussteuern und abmsichen, damit es auf dem Masterband richtig ankam. Wenn alles digital ist, muss man auf Bandsättigung oder ähnliche Dinge keine Rücksichtnehmen, man kann Spuren und Sound beliebig komprimieren und verdichten... und wenn auf dem Master was vom Pegelm übermäßig ausschlägt, wirds per Limiter abgeschnitten. Das reine Chromdioxidband ist für fette dichte Sounds nicht gemacht. Der verdichtete Sound der Popradiowellen war für mich um 1993 auch ein Grund, mich von Chrome Super als Standard-Cassette zu verabschieden. Ich konnte meist nur noch um + 1 dB aussteuern. Wenn ich mittlerweile diese alten Aufnahmen anhöre, höre ich erst recht wie verzerrt die denoch klingen. Ich bin damals auf die 353-Serie umgestiegen, die es bei der Stuttgarter Lerhe echt zum Schnäppchenpreis gab.

Komischerweise hat man diese ganzen Probleme mit dem alten Cr-Band, was noch der DIN bzw der ersten IECII-Norm entsprach, nicht. Mit nem entsprechend eingestellten Rekorder und dem alten Chrome Extra-Band bis 1988 bekommt man noch gute Ergebnisse... halt alles sehr dezent im Klang. Aber das ist genaus das, weshalb ich gerne auf das Chromdioxid-Band zurückgreife: weil es in meinen Ohren filligraner klingt als Metal- oder Eisenoxid-Bänder. Wobei bei den Reineisenbänder mir das eigene BASF 120-Band (bis 1989) und das That's MR-X sehr gut gefällt.

Viele Grüße
Sebastian
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