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1,201

Saturday, July 2nd 2016, 8:00pm

@ Rawavlad: I have shown pictures somewhere on this forum of all versions I have. It would be nice to take some new pictures with all of them side by side, but they are stored at different places right now. Here are links to some older postings instead:

Version 1: Cassetten-Schätze, Teil 1
Version 2: Cassetten-Schätze, Teil 7 (your posting)
Version 3: Cassetten-Schätze, Teil 7
Version 4: Cassetten-Schätze, Teil 1
Version 5 (sealed): Cassetten-Schätze, Teil 3
Version 5 (open): Cassetten-Schätze, Teil 2

@ Ragnar: Ja, sind es wirklich Torx-Köpfe, auch wenn man's auf den unscharfen Bildern im Link zur Version 4 nicht erkennt. Also noch ein Grund, die alle nochmal neu zu fotografieren.

Viele Grüße,
Martin

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1,202

Monday, July 4th 2016, 8:50pm

Wow, ich wusste nicht einmal, dass Torx damals schon erfunden war! Wobei, hätte ich mir eigentlich denken können, Apple hat bei den "Würfeln" auch schon Mitte der 80er Torx verwendet, ich vermute fast, um Hobbybastler daran zu hindern an die Hochspannung der Bildröhre zu kommen.

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1,203

Monday, July 4th 2016, 11:31pm

In Sachen 120er Bandschichtdicke und High Capacity-Housing ;-9 kommen wir von hier

Was das 120er Ferro Band anging, hatte ich immer schon den Eindruck, dass das eher der Megadium-Technologie entspringt. Das Band war schon immer transluzent wie das LH-M- / LH-MX I- Band (1986) bzw. Ferro Super / Maxima-Band ab 1988. Waren diese Eisenoxyd-Teilchen doch für nen Doppelschichtband konzipiert. Als Einschichtband gegossen genügten Sie doch auch in den späteren Ferro Maximas von 1989/90.

Viele Grüße
Sebastian
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1,204

Tuesday, July 5th 2016, 1:35am

Quoted from "Kirunavaara"

PS: Da haben wir gleichzeiteig auf der gleichen Seite geblättert... Interessant auch die Aussage über die 1988er Fe Extra 120, man habe eine "dickere[n] Schicht aus feinteiligeren Oxiden" eingesetzt. Das erhärtet unseren Verdacht, daß die Ferro Extra 120 die gleiche Beschichtung wie die Ferro Super hat, welche es nur bis C-90 gab.
Bei dem Zitat war wahrscheinlich eine "dichtere Schicht" gemeint...

Ist eigentlich bekannt, was BASF genau unter "Megadium" verstanden hat? Es gab ja im wesentlichen zwei Ansätze, ein Eisenoxidband zu verbessern: das Dotieren mit Kobalt und das Erhöhen der Packungsdichte. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die TDK AD und AR exemplarisch für die jeweils erzielten Effekte: beide rauschen weniger; die AD ist empfindlicher in den Höhen; bei der AR können die tiefen Frequenzen höher ausgesteuert werden. Aber was davon hat nun die BASF bei ihren Superferrobändern gemacht? Wilhelm hat sich mal abfällig über die erhöhte Packungsdichte geäußert (das erhöhe den Bandabrieb, weil dann weniger Bindematerial vorhanden sei); andererseits klingt das Zitat oben eher nach einer Pigmentverdichtung. Gegen die Kobaltdotierung spricht auch, daß das die Koerzitivität erhöht und das Band für einen linearen Frequenzgang mehr Vormagnetisierungsstrom braucht, als die Norm vorsieht. Der TDK AD ist das egal, die hat halt ein rising high end, vulgo "brillanter Klang". Aber bei BASF war sowas ja nicht egal.

War die FE I 120 denn spürbar leistungsfähiger als, sagen wir, die Sony HF 120 oder die TDK D 120? Letztere dürften den Trick mit dem besseren Band nicht verwendet haben, da es sowohl die HF-S als auch die AD als 120er gab.

Oder vielleicht unterschätzen wir auch die Flexibilität der Bandhersteller, was das Erzeugen von Mischungen angeht? Die Pigmentmischung für die FE I 120 könnte auch gerade so gewählt worden sein, daß die Aussteuerbarkeit der FE I 90 erreicht, aber eben nicht übertroffen wurde. Das könnte immer noch billiger sein als ein Superferroband, das hauptsächlich aus höherwertigen Partikeln besteht.

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1,205

Tuesday, July 5th 2016, 2:16pm

Leider kann ich zu den TDK's nichts beisteuern. Ich habe nur die 120er D ein paarmal für den Mitschnitt von Marathon-Hitparaden benutzt. Die normale D kam bei meinem BASF-dominierten jugendlichen Mitschnitt-Alltag nicht vor. Die 120er D war halt etwas günstiger als die BASF. Bei der Ferro Extra betrug der Sprung von der 90er auf die 120er ungefähr 1,50 DM pro Cassette - im Fachgeschäft meist mehr.

Ich habe mich nach technischen Daten umgekuckt, doch das ist bei der 1988er Serie ziemlich schwierig, weil nur 3D-Schaugrafiken auf dem Einleger abgebildet wurden.
Witzigerweise hat die überarbeitete 1989er 120er Ferro Extra wieder eindeutige Zahlenwerte. Zum Vergleich habe ich die 1991er Ferro-Bänder herangezogen, auch deshalb weil ab 1989 die Ferro Maxima nur noch einschichtig produziert wurde.

Ferro Extra 90 (1991):
Dynamik 315 Hz: 59,5 dB
Dynamik 10 kHz: 46,0 dB
Empfindlichkeit 315 Hz: 0,0 dB
Empfindlichkeit 10 kHz: 0,0 dB
Kopierdämpfung: 50,5 dB

Ferro Extra 120 (1989/90):
Dynmaik 315 Hz: 59,0 dB
Dynamik 10 kHz: 49,0 dB
Empfindlichkeit 315 Hz: - 0,5 dB
Empfindlichkeit 10 kHz: + 1,0 dB
Kopierdämpfung: 50,0 dB

Ferro Maxima 90 (1991):
Dynmaik 315 Hz: 62,5 dB
Dynamik 10 kHz: 49,0 dB
Empfindlichkeit 315 Hz: 0,0 dB
Empfindlichkeit 10 kHz: + 1,0 dB
Kopierdämpfung: 50,0 dB

Bei diesen Werten fällt auf, dass die 120er in den Höhen mit der Ferro Maxima vergleichbar ist, bei den Bässen jedoch gegenüber beiden 90er-Bandsorten abfällt. Also fehlen für die Speicherung der tiefen Frequenzen die gröberen Partikel bzw. eine entsprechende Schichttiefe.

Viele Grüße
Sebastian
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1,206

Tuesday, July 5th 2016, 3:39pm

Das hatte ich ganz verdrängt, daß die Empfindlichkeit der FE I 120 von der Norm abwich. Und das, obwohl wir genau darüber vor ein paar Monaten im Tapeheads-Forum diskutiert hatten...

Wo du gerade diese Meßwerte auf den Verpackungen erwähnst: die sammle ich auch schon länger. Hier ist mein Zwischenstand:

Source code

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			Dynamic			Sensitivity	Print through
			315 Hz  10 kHz  14 kHz	315 Hz	10 kHz	

LH-E I    '85:		57.0	41.0	35.0
LH-M I    '85:		59.0	46.0	42.0
LH-M X I  '85:		62.0	47.0	43.0
CR-E II   '85:		61.0	46.0	42.0
CR-S II   '85:		63.0	49.0	44.0
CR-M II   '85: 		64.0	50.0	45.0
MP IV     '85:		61.0	53.0	49.0

CS II  60 '88:		65.0	52.0		 0.0	 0.0	55.0
CS II  90 '88:		65.0	52.0		 0.0	 0.0	53.0
CM II  90 '88:		66.0	54.0		 0.0	 0.5	53.0

FE I  100 '89:		59.0	46.0		 0.0	 0.0	52.0
FE I  120 '89:		59.0	49.0		 0.5	 1.0	50.0
CE II  60 '89:		64.0	51.5		-1.0	-1.0	58.0
CE II  90 '89:		64.0	51.5		-1.0	-1.0	56.0
CS II  60 '89:		65.5	52.5		 0.0	 0.0	57.0
CS II  90 '89:		65.5	52.5		 0.0	 0.0	55.0
CS II 100 '89:		65.5	52.5		 0.0	 0.0	55.0
CM II  90 '89:		66.5	54.0		 0.0	 0.5	55.0

FE I   90 '91:		59.5	46.0		 0.0	 0.0	50.5
FE I   90 '91 (KR):	58.0	45.0		 0.0	 0.5	50.5
FS I   90 '91:		60.5	48.5		-0.5	 0.5	50.0
FM I   90 '91:		62,5	49.0		 0.0	 1.0	50.0
CE II 120 '91:		63.0	51.5		-1.0	-1.0	56.0
CS II  60 '91:		65.5	52.5		 0.0	 0.0	57.0
CS II  90 '91:		65.5	52.5		 0.0	 0.0	55.0
CS II 100 '91:		65.5	52.5		 0.0	 0.0	55.0
CM II  60 '91:		66.5	54.0		 0.0	 0.5	57.0
CM II  90 '91:		66.5	54.0		 0.0	 0.5	55.0
CM II 100 '91:		66.5	54.0		 0.0	 0.5	55.0

FE I   60 '93:		59.5	46.0		 0.0	 0.0	52.5
FE I   90 '93:		59.5	46.0		 0.0	 0.0	50.5

reCorD I 60 '95:	56.5	46.5		 0.0	 0.0 	53.5
FE I   60 '95:		56.5	46.5		 0.0	 0.0	53.5
FM I   60 '95:		57.0	48.5		 1.0	 2.5	52.0
reCorD II 60 '95: 	56.5	46.5		 0.0	 0.0	53.5
CE II  60 '95:		61.5	50.0		 0.0	 0.0	53.5
CS II  60 '95:		62.5	52.0		 0.0	 1.0	53.5
CM II  60 '95:		63.0	52.5		 0.0	 1.0	53.5
TP II  60 '95:		63.5	53.5		 0.5	 1.5	53.5
TP IV  60 '95:		64.0	55.0		 0.0	 0.0	53.5

Quelle für die '85er-Werte: Kassetten: TV-Werbung, Anzeigen, etc....
Quelle für die '95er-Werte: http://www.qsl.net/lz1bjr/boardman/link/bg_tapes.htm, siehe Prospektauszug am Ende der Seite (*)
Alle anderen Werte sind den Bedruckungen entnommen. Für die eigentliche '88er-Serie mit den 3D-Plots habe ich also keine Werte; deshalb ist es auch sehr schade, daß dein '88er-Prospekt keine technischen Daten aufführt. Mit »'88« sind oben also bezeichnet: die erste CS II im neuen Gehäuse ("Transversally Re-Inforced") und die erste CM II mit Panoramafenster ("Microcoating Technology").

Es ist unklar, ob die '85er-Meßwerte, die '95er-Meßwerte und die dazwischen vergleichbar sind. Aufgrund der deutlichen und sprunghaften Abweichungen bei den eigentlich konsistenten Bändern LH-E/FE I und CR-E/CE II vermute ich, daß nach unterschiedlichen Verfahren gemessen wurde.

Von der FE I 100 '89 gab es Varianten mit Meßwerten statt Graphik, deshalb kann man das enthaltene Quasi-C-90-Band gut mit dem C-120-Band vergleichen. Die haben also denselben Dynamikumfang, aber höhere Empfindlichkeit bei 315 Hz (-> höhere Packungsdichte?), außerdem ziehen bei der 120er sowohl Dynamik als auch Empfindlichkeit bei 10 kHz deutlich an (-> doch ein kobaltdotiertes Band?).


(*) In diesem Prospekt wundert mich allerdings der Unterschied zwischen Empfindlichkeit und Frequenzgang. Wenn die Bänder alle bei 315 Hz eine Empfindlichkeit von +0 dB im Vergleich zum Referenzband haben, wie können dann die Werte für den Frequenzgang abweichen (bei FM I und TP II)? Ist das ein Fehler in der Tabelle, oder verstehe ich da was falsch?

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Tuesday, July 5th 2016, 11:53pm

@ Joseph: Ich kann Dir die Tage noch die Werte von der 1982er Serie nachliefern. Habe per Zufall in der Bucht das Prospekt ergattert. ;-)

Die beiden innerlich unterschiedlichen Transversally Reinforced-Gehäuse kann man durchaus gut unterscheiden. Beim HighCapacity-Gehäuse sind nämlich die seitlichen Ränder durchgehend glatt, auch über die Schalenkante hinweg. Beim alten Gehäuse ist da vor der Kante immer noch eine Rille.



Links die Chrome Extra 120 und rechts die Chrome Super 100, welche noch Anfang 1991 in Willstätt vom Band lief.

Viele Grüße
Sebastian
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Wednesday, July 6th 2016, 7:00pm

Fuji Film FM C-120 1971-73


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Thursday, July 7th 2016, 7:04pm

Nakamichi Reference

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Tuesday, July 12th 2016, 4:14pm

@ Sebastian: Danke für das Vergleichsbild, womit dann auch geklärt ist, daß es die Chrome Super II 100 mit der alten Gehäusekonstruktion gegeben hat. Ich werde das bei meinen auch untersuchen, sobald sie wieder zugänglich sind.

In den letzten Tagen habe ich mehrere Versuche unternommen, Näheres über "Megadium" herauszufinden. Es fand sich nirgendwo (Zeitschichten, BASF-Prospekte, Internet-Foren, Markenregister...) ein Hinweis darauf, ob es nun ein kobaltdotiertes Eisenoxid ist oder nicht. Es war höchstens von "neuartigen Magnetpartikeln" die Rede, und davon, daß bei der LH-MX I zwei Schichten aufgetragen wurden.

Über das Vorgängermodell ferro super LH I bzw. LH super I, aus dem auch eine Charge für das erste IEC-I-Referenzleerband R723DG stammen soll, hat Wilhelm erwähnt, daß es mit kobaltdotiertem Eisenoxid beschichtet war. (In den USA lief dieses Band unter der Bezeichnung pro I super).

Viele Grüße,
Martin

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Tuesday, July 12th 2016, 5:53pm

TOSHIBA AX46 1983-87


A&D C-60EG (Akai) 1989


National for Demonstration (JASRAC M-178 ) 1967-68?


This post has been edited 2 times, last edit by "rawavlad" (Jul 12th 2016, 8:43pm)


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1,212

Tuesday, July 12th 2016, 8:34pm

Never seen the A&D before. Looks Denon-made. And the National must be really old, I guess 1960's. It's the first time I see a cassette where the nuts have sealing paint.

Cheers
Martin

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Tuesday, July 12th 2016, 8:57pm

"Never seen the A&D before." Martin


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Tuesday, July 12th 2016, 9:57pm

"Never seen the A&D before."


Are there Akai-branded versions of these cassettes as well? I know the A&D brand name on equipment distributed as Akai in Europe.

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Tuesday, July 12th 2016, 10:01pm

Many Akai products were sold under the name Roberts in the US, as well as A&D in Japan, Tensai and Transonic Strato in Western Europe.

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1,216

Wednesday, July 13th 2016, 1:24pm

I am not aware of any Akai cassettes which look like the A&D cassettes above. Neither of any Akai branded cassettes that were made by Denon. Typical Akai cassettes from the 90's were made by Saehan. Before, there was a longer gap when no Akai cassettes were sold at all, at least none that are shown on the collector web sites or appeared in Hifi magazines. You need to go back to the late 70's/early 80's, when Maxell and TDK OEM'ed some metal tapes for Akai. And in the 70's, there were some more basic versions which I don't know much about.

Here is a selection:
http://agfabasf.com/catalog/akai/
http://c-90.org/catalogue/tapes/Akai

Cheers
Martin

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1,217

Monday, July 18th 2016, 6:49pm

SONY CHF90



The cassette can be exchanged to one of this -
National RT-60SG

Technics RT-XD90

Technics RT-NX90

Technics RT-HG90

This post has been edited 1 times, last edit by "rawavlad" (Jul 19th 2016, 12:10am)


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1,218

Thursday, July 21st 2016, 10:22pm

So, ein paar neue Cassetten sind bei mir eingetroffen, besonders schwierig und teuer was die Teac Open Cassette.
Die Sansui habe ich durch Zufall bei Ebay.com enteckt. Verkäufer war aus Israel !
Auch ein paar seltene Minidisc (OVP) habe ich ergattert, aber hier geht es ja nur um Cassetten.
Die Tage mal mein Lichtzelt wieder aufbauen und noch ein paar nette Fotos machen :-)










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Friday, July 22nd 2016, 1:23pm

Die Sansui ist interessant. Ich habe eine CR in ähnlichem Design:
http://agfabasf.com/images/content/5236077867.jpg
http://agfabasf.com/images/content/5236077867_1.jpg

Sehr schön die "groBe Dynamik" im Text auf der Rückseite :-)

Sie stammt augenscheinlich aus der Endzeit der Ära, als Firmen wie Sansui noch Cassettendecks verkauften, also späte 90er Jahre. Das Gehäuse sieht aus wie das chinesische ICM-Fake, fühlt sich aber wesentlich wertiger an, also etwas schwerer und mit saubereren Schnittkanten als die vielfach anzutreffenden ICM-Fake-Gehäuse bei Dessauer und SK-Cassetten. Auch die Hülle ist eine andere Konstruktion, sie erinnert an die Slim-Hüllen von Sony.

So sehen die Cassetten ausgepackt aus:
http://www.c-90.org/catalogue/tapes/Sansui

Die Teac Ocasse ist ein nettes Spielzeug, leider inzwischen viel zu teuer. Dagegen werden solch nützliche Testcassetten wie die Audio Soundcheck oft unter Wert verkauft.

Viele Grüße,
Martin

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Monday, July 25th 2016, 11:20am

Stimmt, die Soundcheck hätte ich einmal für 18 Euro bekommen - ärgert mich heute noch, dass ich sie nicht genommen habe! ANdererseits, wenn die beim Vorbesitzer einmal gefressen worden wäre, hätte ich sie vergessen können und 18 Euro für nix ausgegeben.

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Saturday, July 30th 2016, 12:19am

Nicht ganz einfach war es, zwei brasilianische BASF-Cassetten zu besorgen, die es so bei uns nie gegeben hat. Aber ich hatte Bilder davon gesehen und etwas nachgeforscht, einen Cassettenfreund vor Ort ausfindig gemacht und ohne allzu große Hoffnungen angefragt, ob er für mich einkaufen gehen kann. So ganz ohne Portugiesisch-Kenntnisse wollte ich nämlich lieber nicht direkt mit den Verkäufern über Versand und Zahlung verhandeln. Etliche Mails und einige Real später war es dann soweit. Und die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt.

Es handelt sich um das untere Ende der Modellpalette. Später waren ja auch bei uns Billigversionen wie Ferro Standard und Sound I verbreitet. Zuvor gab es ja von ca. 1984-86 die blauen LH, aber dann klaffte eine Lücke, bis gegen Ende der 1991-93er Serie in Form der gelben Ferro Standard I wieder ein Modell unterhalb der Ferro Extra in Europa verkauft wurde.

In Brasilien wurde dieses Segment offenbar schon früher bedient. Zum einen gab es diese etwas schrullige "Cassette Standard" im Retro-Design:



Warum Retro-Design? Weil dieser Einleger ganz klar der 1980-81er ferro super LH I nachempfunden ist. Die brasilianische Standard hat aber schon das 1987 eingeführte, neue BASF-Logo mit Positiv-Schrift und dickeren Buchstaben. Das Gehäuse mit kleinem Femsterschlitz entspricht optisch noch fast dem Design von Mitte der 70er Jahre, wenn da nicht die schwarzen Schrauben und die eingeprägten Seitenzahlen wären. Innen ist die Konstruktion auf dem Stand von Anfang der 80er Jahre, also schon mit asymmetrischem Tonkopfbereich, aber noch mit Stahlachsen für die Umlenkrollen. Mein Exemplar wurde 1988 hergestellt, der komplette Code lautet 139 8 40 11 0 0. Interessant daran ist, daß hier der Bandtyp (vorletzte Stelle) mit 0 agegeben ist. Die LH-E bzw. Ferro Extra hatte 1. Nun sieht das Band der Cassette Standard deutlich dunkler aus als das 1988 aktuelle LH-D der Ferro Extra. Ich konnte es noch nicht austesten, vermute aber fast, daß es sich um Restbestände von LH super I handelt, das ja eigentlich 1984/85 durch die LH-M I mit neuer Beschichtung ersetzt wurde. Und damit schließt sich vielleicht sogar wieder der Kreis zur alten ferro super LH I, an die der Einleger erinnert. SM ist nicht verbaut, was korrekterweise sogar aus dem Bild mit den Bandwickeln herausretuschiert wurde.

Zum anderen gab es diese mir bis vor kurzem völlig unbekannte, blaue Ferro Standard I, deren Design an die Serie 1987-91 angelehnt ist:



Sie war nur in unbedruckte Klarsichtfolie verpackt, das Foliendesign der anderen Modelle wurde hier also auf den Einleger übertragen. Größte Überraschung war für mich die Kombination aus der Gehäuseform für große Etiketten mit der Skaleneinteilung im Fenster, die es eigentlich nur für die Gehäuse mit zwei kleinen Etiketten pro Seite gab. Von innen ist das Gehäuse auf dem Stand Mitte-Ende der 80er Jahre, also schon mit Kunststoffachsen für die Umlenkrollen. Der Code: 143 1 42 11 0 0, also 1991 hergestellt, und immernoch Bandtyp 0. Das Band sieht diesmal aber aus wie normales LH-D, das es auch in der Ferro Extra I gab. Einziges technisches Unterscheidungsmerkmal wäre also das fehlende SM.

Beim Betrachten des Kleingedruckten auf der Rückseite fällt auf, daß die beiden Modelle irgendwie verwandt sind. Einige Beschriftungen der grünen wurden für die blaue inklusive Schriftart übernommen. Und es fällt auf, daß die jüngere Ferro Standard I wieder eine schwarze Hülle hat, deren Form sogar genau der damals üblichen Transparent-Hülle von BASF entspricht. So eine ist mir sonst auch noch nicht in schwarz untergekommen. Ebenfalls bemerkenswert finde ich, daß bei beiden auf der Cassette selbst die Spielzeitangabe fehlt, während sie auf dem Einleger vorhanden ist. Das kannte ich bisher auch nur umgekehrt.



Hier noch zwei schöne Rücken:



Damit wäre mal wieder eine Zeitlang der Jagdtrieb nach BASF-Exoten gestillt. Wobei, wenn ich mir da das folgende Bild aus einer brasilianischen Auktion betrachte, dann juckt's mich schon wieder:



Kaum hat man also mal was an Land gezogen, taucht das nächste unbekannte Ding auf... da warte ich aber noch ein wenig, bis es mal eine komplette mit Einleger gibt.

Viele Grüße,
Martin

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Monday, August 1st 2016, 5:38pm

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Monday, August 1st 2016, 6:50pm

This Grundig EQ looks fantastic! Inside there is a Goldstar cassette with clear shell and all white j-card.

Cheers
Martin

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Monday, August 1st 2016, 8:17pm

MAGNEX

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Wednesday, August 3rd 2016, 4:30pm

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Thursday, August 4th 2016, 9:35pm

letztens zwei Kassetten bekommen eine TDK eine von Sony leider ohne Schachtel

Gruß Ulf

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Thursday, August 4th 2016, 9:42pm

Die TDK MA-R paßt ja optisch prima zu der Maschine! Die Sony dagegen ist irgendwie 10 Jahre zu jung :-)) (aber natürlich auch ne schöne und gute Cassette)

Viele Grüße,
Martin

Hobbybastler

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Friday, August 5th 2016, 10:28am

Habe ich günstig bekommen, noch NIE von gehört.



Doch, irgendwo hab ich den Namen schon gelesen... glaube aber nicht in einem positiven Kontext. Lässt auch schon der Herkunfts-Aufkleber vermuten...


Ich kenn diese auch, aus den 90ern, die gab es bei uns in so einem Ramschladen.
Dieser "Hersteller" Sipote, hab mal zwei Tapes aus Ungarn gefunden, ein bsp.
http://www.ebay.de/itm/SIPOTE-ZX-90-Blank-Audio-Cassette-Tape-C-90ZX-NEW-Sealed-/172276547334?hash=item281c7b7f06:g:Sk4AAOSwy5ZXCx6f
Dieses Tape habe ich von Sony, Sony ZX 90

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Saturday, August 6th 2016, 6:58pm

If anyone is interested, is ready to exchange AIWA 90MX vs AKAI C-60MX or C-60MT

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Sunday, August 21st 2016, 12:00am

In den letzten Tagen kunnte ich meine Neuzugänge der letzten 1-2 Jahre etwas besser ordnen und werde hier nun in loser Folge ein paar interessante, skurrile oder einfach nur schöne Exemplare davon zeigen.

Fangen wir an bei A wie Acme. Hier eine Art Luxusmodell der Rumpelschmiede aus Hong Kong - Low Noise und High Energy mit schwarzen Einlegern dürften ja bekannt sein, aber diese Super High Energy war mir neu:



Das Band ist sogar einigermaßen brauchbar, das Gehäuse aber gewohnt unpräzise. Auf dem Vorspannband gibt es neben Maxell-Markierungen auch die Spielzeitangabe C-92:



Gleicher Name, aber völlig andere Firma. Die folgende Acme stammt aus Litauen und ist laut Aufschrift mit Emtec-Band bespult, was dem Aussehen nach sogar korrekt sein könnte. Leider ist das Gehäuse sehr klapprig:



Die angegebene Internetadresse ist mittlerweile nicht mehr aktiv: