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Saturday, October 20th 2018, 11:50am

NEAL Interview Recorder

Techmoan stellt immer mal wieder Geräte vor, die man nicht alle Tage sieht. Jetzt präsentiert er einen Rekorder für Verhöre, der seinen Dienst auf einem Flugzeugträger verichtet hat.

https://www.youtube.com/watch?v=8jjEMLhPn9M

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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Wednesday, November 14th 2018, 10:13am

Hallo!

Ich habe da ein sehr schönes Zeitdokument zur CC gefunden.
Das muß in einer Fabrikationsstätte in Hannover aufgenommen
worden sein. Der Fotograf hat >50 Jahre lang Geschehnisse in
und um Hannover mit seiner Kamera dokumentiert. Seit seinem
Tod verwaltet seine Tochter die gewaltige Fotosammlung.

Ich hoffe, daß der Quellenhinweis auf dem Foto ausreichend ist,
daß ich das Bild hier präsentieren darf (meine Frau hat es auf
facebook in einer nichtöffentlichen Gruppe, bei der sie angemeldet
ist, gefunden).
Wenn nicht, bitte ich um zeitnahe Information, damit ich das Bild
innerhalb der 24h-Frist herausnehmen kann.

EDIT:
Leider mußte ich das Bild sicherheitshalber entfernen (Hinweis aus "1685").
Habe z. Zt. genug Brassel am Hals. Da brauche ich keinen Kontakt zu einem
Abmahn-Geier.

Sorry...



Gruß
Wolfgang

This post has been edited 2 times, last edit by "cisumgolana" (Nov 15th 2018, 8:22am)


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Wednesday, November 14th 2018, 10:23am

Danke für dieses schöne Zeitdokument. In und um Hannover hatten meines Wissens sowohl Teldec als auch Polygram Produktionsstätten. Der charakteristischen Hüllenform nach handelt es sich hier wahrscheinlich um Polygram, also eine Aufnahme von Philips, Polydor, Fontana oder der Deutschen Grammophon.

Ist eine der anwesenden Personen eindeutig als musikalischer Interpret identifizierbar, oder sind das auf dem Bild alles anonyme Tonträgerfabrikanten? :-)

Viele Grüße,
Martin

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Wednesday, November 14th 2018, 10:32am

Hallo Martin!

Nein, leider gab es zu dem Bild keinen ergänzenden Kommentar.

"Meister Wichtig" im Vordergrund könnte der Direktor von Polygram
sein. Jedenfalls alles "Großkopferte" in den vorderen Reihen... :D

Gruß
Wolfgang

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Wednesday, November 14th 2018, 7:38pm

Inetressantes Bild... ja die Bosse lassen die Leute ,die eigentlich dort arbeiten für solch einen AUftritt mal eben verschwinden.
Sympathischer wäre es doch wenn einige Arbeiter aus der Produktion die Cassette präsentieren dürften, die Herren aus den oberen Etagen könnten sich ja dazustellen.

Zum Rechtlichen, nein das Bild dürfte hier eigentlich nicht so gezeigt werden, der Qellenhinweis hilft nur bedingt, da er zwar die durchsetzbare Entschädigung vermindert aber eben nicht verhindert.
Nur ein Link würde die Sache sicher machen, da das Bild aus einer nicht öffentliche Gruppe stammt ist das nicht möglich. Nicht öffentliche Gruppe bedeuttet aber ja auch, dass die Inhalte ja absichtlich nicht für jeden sichtnar sein sollen.
Da es sich bei dem Bild aber eher um ein Lichtbild (Zeitdokument), als um ein Lichtbildwerk (Schöpfungssöhe) handelt ist die Verwendung nach 50 Jahren frei. Bei einem Lichtbildwerk erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.
Aber die 50 Jahre sind ja noch ein Weilchen hin.

Das ist Polygram in Langenhagen 1980, Hier der Billboard Artikel dazu:

https://books.google.de/books?id=3SQEAAA…polydor&f=false

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Saturday, November 17th 2018, 1:35am

Nur ein Link würde die Sache sicher machen, da das Bild aus einer nicht öffentliche Gruppe stammt ist das nicht möglich.
Technisch sehr wohl, die Bilder liegen bei Facebook samt und sonders ungeschützt auf den Servern, der Bild-URL reicht für den Zugriff völlig aus.

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Sunday, November 18th 2018, 3:14am

Ok... Das wusste ich nicht.

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Friday, January 18th 2019, 10:53pm

Habe heute im Musikexpress einen netten Artikel über eine Cassetten DJane gelesen: Sandra Heinzelmann aus Berlin legt mit Cassetten auf.

Mag heute verwunderlich klingen, ich selber kenne es noch von mir selber aus der Jugendisco und eine große Rockdiscothek hier bei uns konnte gar nicht anders als Cassetten zu verwenden. Tonarme von Plattenspieler wären denen nämlich bei jedem Basston von der Rille gesprungen :rolleyes: Die haben es bis zur Perfektion getrieben mit der Cassetterei und einen großen technischen Aufwand betrieben damit. Nakamichi Decks waren Pflicht, später irgendso eine Profimaschine mit diversen Laufwerken.
Computer wurden dann später auch schon eingesetzt aber darin befanden sich nicht die Songs sondern die Datenbanken mit den Songtiteln und Zählwerkangaben. Da sass schon mal einer, der nur fürs korrekte spulen zuständig war.



Cassetten hören ist ein geheimer Akt. Streams und Computer verbinden dich mit allen. Mit der Cassette bist du allein.

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Saturday, January 19th 2019, 3:26pm

Mag heute verwunderlich klingen, ich selber kenne es noch von mir selber aus der Jugendisco und eine große Rockdiscothek hier bei uns konnte gar nicht anders als Cassetten zu verwenden.
Das erinnert mich an die Zeit kurz vor meinem Abi, um 1990. Ich war da für die Musik auf einigen Abi-Vorfeten zuständig - und legte da zuerst ausschließlich mit Kassetten auf! Ich hatte zwei Yamaha-Tapedecks und ein Mischpult. Die Tonqualität der Kassetten war sehr unterschiedlich, es waren auch mal schlechte Aufnahmen dabei, aber das fiel bei so einer Party kaum auf. Damals wusste ich (meist) noch, welches Lied sich auf welcher Kassette befindet. Denn bis dahin war die Kassette noch mein Hauptmedium (Kassetten hatte ich rund 200 Stück, LPs und CDs nur sehr wenige).
In den nächsten paar Monaten legte ich auch noch mehrmals auf Partys auf, da stand dann auch schon mal ein CD-Player zur Verfügung, dann wechselte ich die Medien schon mal ab. Ähnlich war das auch, wenn ich DJ-Mixkassetten mit Überblendungen für kleinere Partys zu Hause vorproduzierte. Dazu verwendete ich sowohl Vinyl und CDs als auch Kassetten.
Gruß
Michael

Kassetten-Wiedereinstieg 2007 nach längerer digitaler Phase


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Friday, March 15th 2019, 4:13pm

Hallo!

Heute wurde mir ein link zu diesem (Wackel)-Video zugemailt,
was einen ungewöhnlichen Pioneer-CR zeigt, der mir und viel-
leicht Einigen hier im Forum unbekannt ist:

https://www.youtube.com/watch?v=fChP9dekpaY

Gruß
Wolfgang

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Friday, March 15th 2019, 7:49pm

Ach, der Kassettenwechsler... Danke für die Erinnerung an dieses sonderbare Gerät.
Viele Grüsse, Sebastian

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Saturday, March 16th 2019, 11:17am

Hallo,
Philips hatte auch mal einen Kassettenwechsler im Programm.

Sorry wenn der euch schon bekannt war.

Gruß vom Bodensee
Gerd
Gruß vom Bodensee
Gerd

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Saturday, March 16th 2019, 12:13pm

Da gab es noch von anderen Herstellern welche. Mus so in den 80iger Jahren gewesen sein. Allerdings fürs Auto. Weiß aber nicht mehr von wem, Sony, Alpine, Naka, Pioneer???
Viele Grüße
Michael

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Saturday, March 16th 2019, 10:33pm

Hier noch ein Cassettenwechsler von Sony mit Karussell-System:
https://www.youtube.com/watch?v=MFOM3W2FBfA

Und einer meiner absoluten Favoriten, von Panasonic aus den frühen 70ern:
https://www.youtube.com/watch?v=RJo13FP4UpI

Viele Grüße,
Martin

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Wednesday, March 20th 2019, 9:55pm

TEAC W-890 MK2 bzw, Nachfolger W-1200

Hi@all,

hat irgendjemand Erfahrtungen mit dem TEAC W-890 MK2 bzw. dem Nachfolger W-1200, insbesondere Bandmaterial oder was das es mit der Wiedergabe-Rauschunterdrückung auf sich hat?

Viele Grüße
Sebastian

Anmerkung: Ich wunder mich, dass hier immer wieder behauptet wird, in den letzten EMTEC-TypII-Bändern sei kein Chromdioxid mehr enthalten. Ums nochmals zu verdeutlichen, Chromdioxid wurde von der früheren Mutter BASF in Ludwigshafen bis zum bitteren Ende für EMTEC hergestellt. Und das TypeII-Duplizierband von EMTEC ist das ChromePlus-Band, das in der CE II und in der SOUND II enthalten ist - und das war schon seit den 1980ern so, dass das Duplizierband in der CRII bzw. Chrome Extra enthalten war. Die Duplizierwerke brauchten seit jeher gleich bleibende Qualität, geringe Fertigungsschwankungen. Und das konnte eben nur EMTEC oder auch SKC (deshalb ließ 3M, AMpex und Quantegy seine Dupliziercassetten dort fertigen) garantieren. Jetzt anzunehmen, EMTEC hätte in seiner finanziellen Not seinen "VW Käfer" nämlich das Duplizierband ChromePlus verschrottet, finde ich ziemlich abenteuerlich.
Ob analog oder digital, es rauscht überall. ~:-9~

Pioneer D-05 | Grundig DAT-9000 | Philips DCC 951 | Philips DCC 600 | AIWA HD-S 200 | Roland EDIROL R-09 HR
Grundig CT-905 | Blaupunkt RC-1950 (Yamaha K-640) | Philips FC-870 | Philips FC-880 | Philips FC-950 | marantz SD-62 | Technics RS-BX701 | Harman Kardon TD 4500 | Grundig M100 CF
marantz CP-430 | Sony TCD-05 Pro
Telefunken DA 1000 | Telefunken HA 880 | Philips DFA 888 | Philips FA 950 | Grundig FineArts V11 & CF4 am PC
Telefunken IR-310

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Thursday, March 21st 2019, 11:03am

Hallo Sebastian,

jetzt habe ich erstmal nachdenken müssen, was Du mit Deinem kleinen Anwurf meinst :-) - und tatsächlich, ich hatte Bockmist geschrieben in diesem Beitrag:
Die Cassette im Jahr 2019

Hab's korrigiert und das Wörtchen "teilweise" eingefügt. Mir war schon klar, daß zumindest die CE II noch sehr lange zu Emtec-Zeiten mit dem Chrome-Plus-Band (Einschicht, 85 % Chromdioxid, 15 % Ferrokobalt) produziert wurde und dies auch das Standard-Typ-II-Band für die Duplizierer war. Zumindest bis etwa 2002. Für die Zeit danach bin ich nicht ganz sicher: Die CE II verschwand etwas früher aus den Regalen als der Rest. Die letzten Lieferungen mit "Made in China"-Aufdruck waren nur noch Sound I, FE I und CS II. Auch wurde es spätestens ab 2003 unübersichtlich, welches Band in welchem Modell steckte. Ich meine, da gab es nur noch ein Typ-II-Band, das in allen Modellen (Sound II, CE II, CS II, Chrome Super Quality II) verwendet wurde. Andererseits ist mein Bestand aus der Emtec-Endzeit auch nicht gerade umfangreich, von daher gibt es bestimmt noch so manches, das ich nicht kenne.

Ansonsten kommt diese Unschärfe der Begriffe wahrscheinlich daher, daß einige Nutzer das Chrome-Plus-band irrtümlich für ein reines FeCo-Band halten, wenn sie ein Exemplar nehmen, dessen Empfindlichkeit noch auf Originalhöhe ist. Weil ja auch manchmal angenommen wird, daß Chromdioxid-Bänder _alle_ nicht mehr brauchbar sind, also _kann_ das doch gar kein echtes Chrom sein, wenn es sich noch so schön bespielen läßt.

Viele Grüße,
Martin

PS: Die 3M und Quantegy AVX/IRC/SX-Serien aus SKC-Produktion sind ja bekannt, aber Ampex-Cassetten mit Band von SKC? Jetzt machste mich schon wieder neugierig, die kenne ich noch nicht!

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Saturday, March 23rd 2019, 3:27pm

Hallo, ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich mein TCK808ES gerne gegen ein 909ES austauschen möchte und eine entsprechende Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen geschaltet. Jetzt meldet sich jemand und bietet mir ein TCK6ES an und argumentiert mit der angeblich besseren Klangqualität dieses letzten großen Sony Decks. Soweit ich weiß, hat das 909 Laser Amorph Köpfe (also ziemlich gute) und hingegen das TCK6ES "nur" SD Permalloy Köpfe - was ja nicht zwingend dazu führen muss, das es klanglich schlechter sein muss.

Welches der Decks würdet ihr, in Bezug auf Klangperformance, favorisieren? Preislich liegen sie auch nicht weit auseinander. Oder gibt es noch gewichtige Gründe pro oder versus das ein oder andere der Beiden?

Danke für euer Input und Grüsse..

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1,698

Saturday, March 23rd 2019, 4:39pm

Vielleicht hilft dir das hier weiter:

https://old-fidelity.de/thread-15416.html


Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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1,699

Saturday, March 23rd 2019, 4:52pm

Ich habe beide noch nicht besessen, kann mir also kein wirkliches Urteil zum Klang bilden. Wobei bei solch alten Geräten oft der Erhaltungszustand, den man nicht optisch sehen kann, entscheidener ist als das Modell.

Von der Verarbeitung und Komstruktionsaufwand liegt das 909 aber über dem 6ES.

Wie Joseph bereits richtig beschrieben hat, sind großen Sonys die Reihe 950 --> 970 --> 990 ES und hatten in Europa keine weiteren wirklichen Nachfolger.

Das 808 ist eher als Nachfolger des 790 und das 909 als Nachfolger des 890 zu betrachten.
Das 6ES folgt vom Aufbau dem 808, ist also technisch eher ein neueres 790 mit Dolby S

Ich würde mich daher, wenn ich schon so viel Geld für so ein Deck ausgeben wollte, für ein TC-K870ES/K890ES/950ES/K970ES/K990ES entscheiden, alle diese Decks hab Amorphe Köpfe und J-FET Eingänge im PB Versatärker.
Die Amorphen Köpfe sind haltbarer und haben wohl gewisse Vorteile beim Frequenz- und Sättigungsverhalten, und besonders die Kombi mit den J-FETs senkt den Rauschpegel nochmal deutlich.

Da ich vorzugsweise auf Dolby verzichte, ist ein möglichst geringes Grundrauschen wichtig, wenn man eh mit Dolby arbeitet, ist das natürlich nicht mehr so wichtig.


Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich kein TC-K6ES kaufen würde, es gibt einige Berichte über Risse in den Schwungrädern dieser letzten großen Sony Decks.
Auf Bildern, die bisher gesehen habe, sieht das meiner Meinung nach Zinkpest aus. Ein Problem das eigentlich lange Geschichte war, aber durch Einsparmaßnahmen und daher wieder nach China oder sonst wohin ausgelagerte Billigfertigung von Gussteilen wieder aktuell geworden ist.
Bei den Preisen wäre mir das zu riskant.

Also ich würde das 909 dem 6ES klar bevorzugen, noch liebver eines der oben genannten.

Oli

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1,700

Saturday, March 23rd 2019, 4:54pm

Das KA6ES kenne ich nicht persönlich, habe aber schon mehrfach die Meinung gelsesen, daß es zwar ein gutes Deck ist, aber den Mehrpreis gegenüber den anderen ES-Decks aus den 90ern durch nichts gerechtfertigt. Es stammt ja aus der Endphase, als schon an einigen Stellen gespart wurde. Die Permalloy-Köpfe hast Du schon erwähnt - die bieten einwandfreien Klang, sind nur nicht ganz so verschleißfest wie die amorphen Köpfe, welche es in Geräten gibt, die günstiger zu haben sind. Auch wurde schon geschrieben, daß ab einem gewissen Zeitpunkt keine selektierten elektronischen Bauteile mehr für die ES-Serie verwendet wurden. In der Praxis ist der Unterschied wahrscheinlich vernächlässigbar - aber warum mehr bezahlen und dafür ein Gerät bekommen, das mit geringeren Ansprüchen in der Qualitätskontrolle gefertigt wurde?

Wenn ich jetzt ein neues Deck als Ersatz für mein 770er bräuchte, dann würde ich mich nach folgenden Modellen umsehen: 870/90, 970/90, oder auch ein 777. Wobei letzteres wahrscheinlich noch teurer ist als ein KA6... aber zu der Zeit des 777 wurde noch relativ kompromißlos gebaut, also da wäre der Mehrpreis durchaus in Ordnung. Bei den späteren Modellen wie 808, 909 usw. stört mich vor allem das in der Mitte angeordnete Cassettenfach, was nur unnötig die Größe der Pegelanzeige einschränkt. Ob deren Auflösung tatsächlich geringer ist als bei den älteren Modellen mit seitlichem Cassettenfach, weiß ich zwar nicht, aber es reicht mir schon, daß es in meinen Augen einfach nicht gut aussieht.

Auch ein 770/90 würde ich jederzeit wieder kaufen, wenn der Preis stimmt. Trotz der Permalloy-Köpfe.

Viele Grüße,
Martin

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1,701

Saturday, March 23rd 2019, 11:20pm

Auch ein 770/90 würde ich jederzeit wieder kaufen, wenn der Preis stimmt. Trotz der Permalloy-Köpfe.



Warum auch nicht, wollte nicht sagen Decks mit Permalloy Köpfen taugen nichts. Aber bei den Preisen die für ein 6ES meist gefordert werden... da bekommt man halt auch die besser ausgestatteten Sony Decks.

oder was das es mit der Wiedergabe-Rauschunterdrückung auf sich hat?


Das ist eine DOLBY B kompatible Dekodierung, also für die Wiedergabe von Aufnahmen mit Dolby B.

Oli

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1,702

Sunday, March 24th 2019, 8:12am

@ Sebastian: Schau mal bei den Tapeheads, da wurde das quasi baugleiche Tascam-Deck 122 mk 7(?) ausführlich besprochen. Zwar nicht, mit welchen Bändern es besser oder schlechter zurechtkommt, aber die grundsätzlichen Unterschiede zum Vorgängermodell wurden herausgearbeitet. Dolby gibt wohl keine Lizenzen mehr für B und C, deshalb ist nur noch eine Abspielfunktion unter neutralem Namen enthalten. Die Gleichlaufwerte sollen unterirdisch sein, und die elektrischen Eigenschaften nicht besser als bei einem beliebigen Einsteiger-Gerät der großen Marken aus den späten 80ern. Fazit war so grob: Wenn man nicht unbedingt ein neues Deck kaufen muß, dann gibt es viel Besseres und Haltbareres für kleineres Geld auf dem Gebrauchtmarkt.

@ Oli: Genau so hatte ich Dich auch verstanden. Bei meinem ersten 770er von 1992 habe ich, obwohl es vor allem in den ersten 10 Jahren quasi im Dauerbetrieb lief, bis heute nicht geschafft, die Köpfe so weit abzunutzen, daß sie unbrauchbar wären. Klar, Einschliff ist sichtbar, und wenn man messen würde, fände man bestimmt einen kleinen Höhenabfall. Nach Ohr ist aber noch alles im grünen Bereich. Wenn ich jetzt die Wahl hätte, dann würde ich trotzdem gerne mal die amorphen Köpfe probieren, solange der Mehrpreis nicht völlig überzogen ist.

Viele Grüße,
Martin

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1,703

Sunday, March 24th 2019, 10:51am

Danke, dann werde ich zum 909 greifen....denn Dolby S ist schon der Hammer, zumindest wenn man einen Amp mit der Signalverstärkung beauftragt, der auch die tiefsten Bassregionen detailiert ausleuchten kann - und das kann mein Devialet.

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1,704

Monday, April 1st 2019, 4:51pm

Kassettenrekorder, Walkmän und Ghettoblaster wieder neu erhältlich!

bei Monoprice ab heute erhältlich

leider recht teuer...
:D
:whistling:
Viele Grüsse, Sebastian

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1,705

Monday, April 1st 2019, 5:39pm

Cooles Feature:

Say "Monolith, eat tape" and that mix tape you made for your significant other will immediately become entangled in the gears and mechanisms of your player. Revenge is always sweet.

So manches Tape Deck kann das aber auch ohne Zuruf!

Posts: 174

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1,706

Monday, April 1st 2019, 8:09pm

Das Monolith-Logo erinnert mich an:
Viele Grüsse, Sebastian

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1,707

Monday, April 1st 2019, 9:57pm

Mit Dolby A.....gabs das nicht ausschließlich diskret aufgebaut für Studiomaschinen ?(

Vorsicht, es ist immer noch der 1. April... :D

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1,708

Tuesday, April 2nd 2019, 10:25am

Korrekt, Dolby A ist die Profi- Variante für den Betrieb mit normgängigen Pegeln an Maschinen mit Studio- üblicher Geschwindigkeit. Gab es für Konsumergeräte nie. Bin ja mal gespannt, wann der Nächste mit Telcom C4 um die Ecke kommt... :D :D

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1,709

Sunday, May 26th 2019, 11:26pm

Nachdem ich am Donnerstag mein Kassetten-Überraschungspaket erhalten habe, habe ich heute mal einen ersten Versuch mit dem KX-670 und dieser Kassette gemacht:



Das Gehäuse macht einen eher einfachen Eindruck, so etwa auf dem Niveau der TDK CDing (ohne Super), was bei der ähnlichen Bezeichnung nicht unbedingt verwundert. Die Ergebnisse waren aber gut. Automatische Einmessung funktionierte auf Anhieb, Vor- und Hinterbandsignal waren bei Überspielung von CD recht nah beieinander.

Ich habe nicht den allerschärfsten Blick für Details, die Kassette müsste aber der oberen hier (2. Bild) oben entsprechen, oder? Also eine von Sony selbst aus Fremdkomponenten zusammengeschraubte Kassette?

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Sunday, May 26th 2019, 11:37pm

Achtung! Von den CDit II gibt es eine Serie, die auf höchst mysteriöse Art und Weise Tonköpfe zerstört! Ein Durchlauf und die Oberfläche hat solche Krater, dass nur mehr Läppen hilft! Details gibt es in einem älteren Thread im Tapeheads-Forum.