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Tuesday, February 28th 2017, 7:07pm

Was es nicht alles gibt. Zum Glück lässt sich das am PC wieder korrigieren ;)
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Hobbybastler

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Wednesday, March 1st 2017, 5:08pm

Lange nicht mehr Aktiv gewesen :D aber vergessen werde ich das Forum nicht^^

Hab ein Kassettenrecorder bei eBay entdeckt, den ich zur Kindheit hatte, der Verkäufer bietet 2 Stk an, hab mal auf eins geboten.
Schaut mal:
Universal tragbarer Kassettenrekorder

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Wednesday, March 1st 2017, 5:20pm

@Hobbybastler wirst du den Recorder an eine Anlage anschließen oder so nutzen? ^^
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Hobbybastler

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Wednesday, March 1st 2017, 6:26pm

Ich denk mal so nutzen :) da ich ja ein Tapedeck an der Anlage habe.
Kann man den am PC anschließen? DIN zu Klinke, gibt es sowas?

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Wednesday, March 1st 2017, 8:08pm

@Hobbybastler du brauchst sicherlich sowas hier -> http://www.ebay.de/itm/like/201121685065…s&ul_noapp=true
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Wednesday, March 1st 2017, 8:28pm

Brauchst man bei DIN -> Cinch bzw Cinch -> DIN nicht auch eine Pegelanpassung? Ich kann mich noch gut an mein Erstes Technics Tapedeck erinnern, welches ich an einem ELAC-Receiver benutzen wollte. Vernünftig aufnehmen war nicht möglich, weil selbst bei Vollausteuerung kaum 0db auf der Auststeuerungsanzeige erreicht wurden.

Hobbybastler

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Wednesday, March 1st 2017, 8:49pm

@Inokuma
Und mit dem Kabel kann ich auch theoretisch vom PC auf dem Gerät aufnehmen oder?

@Technics123
Auf meinem Gerät worauf ich geboten habe steht die Funktion "ALC" für Automatic Level Control Recording, evtl ist es das was du meinst, mit der Pegelanpassung, damit die Musik nicht zu laut und verzerrt aufm Band kommt?
Man kann ja sonst über Windows in der Einstellung gehen und den Ausgang der Soundkarte einstellen.

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Wednesday, March 1st 2017, 10:24pm

@Hobbybastler

Nein, da bei DIN-Steckern immer zwei Steckerstifte zusammengehören. Ich habe die genaue Belegung nicht im Kopf, aber beispielweise gehören die Stifte 2+4 zur Wiedergabe und 1+3 zur Aufnahme. Stift 5 wäre dann die gemeinsame Masse. Du brauchst also jeweils das richtige Kabel zur benötigten Funktion. Du hast ja normalerweise bei der Soundkarte am PC auch zwei Klinkenbuchsen, eine für Wiedergabe und eine für Aufnahme.

Hobbybastler

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Thursday, March 2nd 2017, 1:03am

Hmm das wird dann schwer, welches Kabel das richtige ist, ich dacht, die stifte wären jetzt alle an der Klinke angelötet.

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Tuesday, March 7th 2017, 11:33am

@Hobbybastler hab leider keine Erfahrung mit DIN Adaptern sorry :(

Bist du schon weiter gekommen, welches Kabel das richtige ist?
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Wednesday, March 8th 2017, 8:32pm

Hallo zusammen
Ich möchte die kleine Verwirrung, die hier grade entsteht, gerne noch am Anfang versuche zu verhindern.
Um von DIN (auch Überspielkabel oder Diodenkabel genannt, also die 5 Pole im grossen runden Stecker) an Cinch (auch RCA genant, also die roten und weissen (letztere auch schwarz) getrennten Kabel anzuschliessen, braucht man eine Pegelanpassung, also irgendwas Aktives dazwischen. DIN hat viel zu geringen Pegel gegenüber Cinch. Mit einem einfachen Kabel ohne aktive Bauelemente hat man nur rein elektrischen Kontakt, aber in irgendeiner Richtung ist es dann viel zu leise.
Vor langer Zeit (ich hab das ca. 1990 mal gebaut, aber mittlerweile nicht mehr in meinem Besitz) gab es die DIN-Cinch-Pegelanapassung als Bausatz bei EL*, V*lkner oder den anderen üblichen Verdächtigen und die fertige Schaltung brauchte auch eine eigene Stromversorgung, um genügend verstärken zu können. C*nrad hat einen gleichnamigen Artikel unter der Nr. 325075 - 62, wo aber nur passive Widerstände als Anpassung drin sind. Das Teil taugt halt allenfalls nur für eine Richting, aslo eine Dämpfung des Signals. Es geht aber auch ohne, da ein zu hoher Pegel i. d. R. eher verkraftbar ist als ein zu niedriger.

Tante Googl* hilft mit DIN-Cinch-Pegelanapassung bestimmt weiter.
Die einfachen und günstigen Kabel-Adapter von Mini-Klinke auf Cinch sollten aber den Anschluss des "antiken" Jugendtraums von "Hobbybastler" an einen Eingang oder Ausgang eines Verstärkers ermöglichen, allerdings nur in einer Richtung (entweder Aufnahme oder Wiedergabe). Hängt vom Jugendtraum-Gerät ab, welche Richtung unterstützt wird. Möglicherweise beide, dann aber über 2 Mini-Klinke-Buchsen und demzufolge auch unter Zuhilfenahme von 2 Adapterkabeln.
Gegenüber Korrekturen der ganzen Theorie bin ich aufgeschlossen, aber einen DIN-Cinch-Adapter braucht der Hobbybastler nicht, da keine entsprechende Buchse am Jugendtraum-Gerät vorhanden ist.
Viele Grüsse, Sebastian

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Thursday, March 23rd 2017, 9:58pm

Hallo Leute

Ich nehme jetzt mal an dass das hier der primäre Plauder-Thread ist für die Kassettenfreaks. ^^

Also - ich stehe vor folgendem Luxus"problem": Als ganz grosser Fan der Elektropioniere Yello habe ich vor, mir ein persönliches Best-of-Tape der späteren Werke ab ca. 1990 zusammen zu stellen, die ich alle auf CD habe. Und weil ich Yello eben schon seit meiner Jugend so super finde, kommt nur das beste Tape in Frage, das ich hier habe.

Eigentlich wollte ich dafür ja meine einzige Sony Super Metal Master opfern (ein Weihnachtsgeschenk meines Schwagers - der hatte das Tape doch tatsächlich 20 Jahre in einer Schublade herumliegen). Nur habe ich nun im Web einige Posts gelesen, gemäss denen die SSMM zwar eine gute, aber nicht unbedingt überragende Typ IV-Kassette ist. Und Fakt ist ja auch, dass sich deren Wert massiv reduziert wenn sie mal geöffnet ist.

Deshalb bin ich nun am Grübeln, ob es nicht doch eine andere Kassette sein soll.

Folgende Tapes aus meiner Grabbelkiste kommen in Frage:
- FUJI Z M (gebraucht)
- MAXELL MX (1983-86, also mit dem silbernen Etikett und lila Streifen, ebenfalls gebraucht)
- SONY Metal-ES (NOS und gebraucht)
- SONY Super Metal Master (NOS)
- THAT'S CD/IV F (NOS und gebraucht)
- THAT'S MR-X Pro (gebraucht)

Die gebrauchten Tapes sind alle in einem guten Zustand, noch unbeschriftet und haben bis auf die Sony Metal-ES auch unbeschriftete Einleger.

Welche wären Eure Favoriten?

LG
Manuel

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Thursday, March 23rd 2017, 10:14pm

Für CD reichen auch TypII, die rauschen etwas weniger. Von den aufgeführten TypIV hätte ich keinen Favoriten. Sie alle werden von der CD nicht ganz gefordert und haben alle eine sehr gute Wiedergabe.

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Thursday, March 23rd 2017, 11:35pm

Hallo Manuel,

mein Favorit wäre ganz klar die MR-X Pro. Das vielleicht beste Einschicht-Metallband überhaupt, so hoch läßt sich bei mir keine andere Cassette aussteuern ohne hörbare Verzerrungen. Und sie läßt sich auch völlig problemlos einmessen.

Aber: Du hast doch ein Revox B-215, oder? Dann würde ich auch mal die Sony Metal-ES probieren. Zumindest die ersten beiden Versionen davon (1985er und 1986er Serie) haben ein Zweischichtband mit einem für Typ IV sehr geringen Rauschniveau, und sehr hoch aussteuerbar ist es auch. Die Dynamik könnte die der That's sogar noch übertreffen. Mit den Einmeßmöglichkeiten meines Sony-Decks K 770 ES bekomme ich nur den Frequenzgang nicht ganz verfärbungsfrei. Das Revox sollte mit seinem Einmeßcomputer besser an das Zweischichtband anpaßbar sein.

Die (Super) Metal Master ist im Grunde genommen ähnlich wie die ES, da auch in Zweischichttechnik. Bei mir klingt sie einen Tick gedeckt, was natürlich auch wieder an den begrenzten Einmeßmöglichkeiten liegen kann, aber auch in einem Stereo-Test erreichte sie seinerzeit nicht ganz die Spitzengruppe der Metallbänder.

Die anderen von Dir genannten Metallbänder unterscheiden sich nur in Nuancen, das sind alles sehr gute Einschichtbänder mit etwas erhöhtem Rauschteppich. Die 1983er Maxell MX fällt wohl in der Dynamik etwas ab, da eine gute Ecke älter als die anderen - aber sie hat finde ich ein wesentlich schöneres Gehäuse als die Fuji Z oder die That's CD-IV F :-)

Viele Grüße,
Martin

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Saturday, March 25th 2017, 10:35am

Morgen miteinander

Junior guckt "Superwings", Frau ist am arbeiten - optimaler Zeitpunkt um mit den verschiedenen Tapes auf dem Revox B215 etwas zu pröbeln. Ich habe auch noch eine 3M/Scotch Metafine dazu genommen, die ich vor 20 Jahren oder so mal bei meinem Vater mitlaufen liess. Ein Bild seht ihr ganz unten, mit dem Einfügen klappt's heute irgendwie nicht so richtig.

Rein nach Gehör machen auf mich die That's MR-X Pro und die ja schon etwas ältere Maxell MX den besten Eindruck. Bei beiden Bändern ist der Klang extrem klar und knackig. Vielleicht mit einem Mikrominivorteil für die That''s, was die Maxell aber mit der nahezu geräuschlos arbeitenden Mechanik wieder wett macht. Mechanisch ist die Maxell von den Kandidaten hier nämlich die Nummer eins

Die Sony Metal-Es gefällt mir auch gut, sie scheint mir sogar noch etwas mehr Druck zu machen wie die That's, klanglich kommt in meinen Ohren der Sound aber nicht ganz so superrein herüber wie auf der That's und der Maxell. Vielleicht liegt's auch am Aufnahmegerät, möglicherweise kommt das B215 mit diesem Band nicht ganz so gut klar wie mit den That's- und Maxell-Bändern. Zudem hört man die Laufgeräusche etwas stärker, was ich nicht unbedingt erwartet hätte (ich habe mehrere Exemplare unterschiedlicher Herkunft ausprobiert, aber stets dasselbe festgestellt).

Auch ganz ordentlich sind die Ergebnisse mit der Fuji Z M. Und nicht unbedingt gedacht hätte ich schliesslich, dass sich die Uralt-Metafine im Vergleich zu diesen doch angesehenen Typ IV-Kassetten noch recht wacker schlägt. Hier gibt's zwar einen leichten Pegelverlust, punkto Detailwiedergabe aber vermag das alte 3M-Band durchaus mitzuhalten.

Fazit: Sony und Fuji sind damit draussen; ich schwanke nun zwischen der That's MR-X Pro und der Maxell MX.

LG
Manuel
Marsilio has attached the following image:
  • DSC_1246.JPG

This post has been edited 3 times, last edit by "Marsilio" (Mar 25th 2017, 11:05am) with the following reason: Tipser korrigiert...


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Saturday, March 25th 2017, 7:16pm

Keine TDK oder DENON vorhanden, um sie mit in den Ring zu werfen? :D
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Saturday, March 25th 2017, 8:52pm

Wenn Dich die Laufgeräusche stören, dann kannst Du mal folgende Maßnahmen testen:

- Tausche den Andruckfilz gegen den einer beliebigen Maxell aus den 80ern. Maxell setzte hier nämlich - Tierfreunde mal kurz die Augen zumachen - Kaninchenfell ein, was ein anderes Reibungsverhalten hat als die rein synthetischen Filze. Mit etwas Glück, wenn nicht eine rauhe Rückseite des Bandes selbst die Geräuschquelle ist, dann dürfte die Cassette schon ruhiger laufen.

- Andere Gleitfolien könnten auch noch ein wenig helfen, wobei die eigentlich bei der niedrigen Geschwindigkeit im Play-Betrieb kaum hörbaren Einfluß haben sollten, solange es sich um solche aus durchsichtiger Kunststoffolie handelt. Beim Umspulen gibt es deutlichere Unterschiede, aber bei Wiedergabe hört man normalerweise nur die alten Papierfolien von Agfa heraus, oder manche der mit Graphit oder Teflon beschichteten Folien. Trotzdem, den Versuch wäre es mir wert. Zu den "leisesten" Folien zählen die durchsichtigen Modelle mit Querfalzen aus den Maxell XL-I/II S und MX/S mit schwerem Gehäuse, und die Standardfolien von BASF aus den 80ern und 90ern mit Querfalzen. Bei beiden wird nämlich die Auflagefläche sehr gering gehalten, und sie sind mit einer Art dünnem Ölfilm versehen.

Viele Grüße,
Martin

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Saturday, March 25th 2017, 9:03pm

Denon HD-M aus den späten 80ern habe ich hier, allerdings bereits von mir bespielt. Eine tolle Kassette, sehr laufruhig; von der Klangcharakteristik her nahe an der HD-8, die mir super gefällt.

Von TDK liegt hier neben der profanen MA auch eine "Druckguss"-MA-XG herum, von der ich aber eher enttäuscht bin. Zweifelsohne zwar eine gutes und laufruhiges Kassetten-Schwergewicht, wenn auch nicht ganz so laufruhig wie die Denon HD-M. Die mitunter absurd hohen Preise für die MA-XG finde ich allerdings nicht gerechtfertigt. Denn klanglich - autsch! - gefällt ich die Fuji FR Metal, die man für einen Zwanzigstel des Preises der MÄ-XG kriegt, nicht schlechter...

Vielleicht liegt's aber hier auch wieder am Aufnahmegerät... :S

Die TDK MA sind aus meiner Sicht ok, leider sind die Gehäuse ab den frühen 90er-Jahren nicht mehr wirklich überzeugend; wenn ich die Wahl habe nehme ich da für den gleichen Preis lieber die SA-XS, die hat das interessantere Band. Keine Erfahrungen habe ich mit der MA-X. Muss ich mir mal welche besorgen.

LG
Manuel

EDIT: Interessanter Ansatzpunkt mit dem Andruckfilz, muss ich mal testen. Erstaunlich leise laufen bei mir übrigens die verschweissten Memorex-Kassetten der frühen 80er-Jahre (da gibt es dafür andere Schwachpunkte).

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Saturday, March 25th 2017, 10:04pm

- Tausche den Andruckfilz gegen den einer beliebigen Maxell aus den 80ern. Maxell setzte hier nämlich - Tierfreunde mal kurz die Augen zumachen - Kaninchenfell ein, was ein anderes Reibungsverhalten hat als die rein synthetischen Filze.


Kleiner Exkurs, weil ich mir tatsächlich ungläubig die Augen reiben musste: Beschränkt sich das verbauen von (Angora-) Kaninchen oder Schaf (?) in einer Kassette tatsächlich nur auf Maxell ? Von Maxell hab ich ein Patent gefunden, Fuji und Sony hielten aber anscheinend auch mal welche (Textsuche nach "rabbit", "fur" bzw. "wool" liefert die relevanten Passagen).

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Saturday, March 25th 2017, 10:38pm

Natürlich können auch andere Hersteller tierische Fasern für die Filze verwendet haben. Danke für die Links zu den Patenten! Von Maxell war es mir nur gerade in Erinnerung, daß es mal explizit in einem Cassettentest erwähnt wurde, ich glaube es war eine Ausgabe der "Audio" Mitte der 80er Jahre.

Die Zusammensetzung der Andruckfilze wurden im Laufe der Jahre immer mal wieder geändert. Neben der gleichmäßigen Kraftverteilung über die Fläche und den rein mechanisch hörbaren Laufgeräuschen ging es dabei auch um Modulationsrauschen, das z.B. bei der BASF Cr Maxima mit einem neuen Filztyp Mitte der 90er Jahre laut "Stereo" deutlich gesenkt werden konnte.

VIele Grüße,
Martin

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Sunday, March 26th 2017, 1:13pm

Unter dem Motto "Pimp My ICM" gab es heute morgen eine Bastelstunde - eine gute Gelegenheit, um zu testen, ob man wirklich mit dem Wechsel von Andruckfilz und Gleitfolie punkto Laufeigenschaften noch etwas herausholen kann.

Das Versuchsobjekt ist diese M-Electronic MHQ II-S mit eher mediokrem Chromdioxid-Band nicht klarer Herkunft, aber gutem ICM-Gehäuse mit schon recht feinen Laufeigenschaften. Geopfert habe ich eine NOS-Maxell XLII-S - bekanntermassen eine Kassette mit sehr gutem FeCo-Band und weit überdurchschnittlicher Laufruhe.

Nebst dem Band habe ich auch die Gleitfolien sowie den Andruckfilz getauscht.




Fazit der Aktion: Die Maxell läuft auch mit der ICM-Gleitfolien und dem ICM-Andruckfilz kaum schlechter als vorher, also ausgesprochen ruhig. Auf der anderen Seite scheint mir die Laufruhe der ICM im Play-Modus in der Tat noch etwas besser geworden zu sein; zwar ist sie nicht ganz auf dem Niveau der Maxell angelangt, aber bereits besser als alle TDK-Typ II-Kassetten, die mir je unter die Finger gekommen sind. Beim schnellen Vor- und Rücklauf scheint mir die ICM zudem etwas seidiger geworden. Um Klassen besser ist natürlich das Band - jetzt wird sie der Aufschrift "SuperChrome" gerecht.




Und wenn ich schon eine NOS-Maxell opfere dann darf natürlich auch deren Hülle in Rauchglas-Optik statt der alten Billig-Schachtel zum Einsatz kommen. Derart getunt ist die M-Electronic MHQ II-S aus dem Supermarkt eine echt coole Understatement-Cassette geworden.




LG
Manuel

This post has been edited 4 times, last edit by "Marsilio" (Mar 26th 2017, 3:33pm)


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Sunday, March 26th 2017, 8:33pm

Optisch wirkt die M-Electronic jetzt in dem Rauchglas Gehäuse sehr edel ;)
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Sunday, March 26th 2017, 10:54pm

Hallo Manuel,

schön, daß Deine Bastelstunde erfolgreich war! Manch ein Originalitätsverfechter mag sich zwar schütteln, auch ob der getauschten Hülle. Aber ich finde sowas bei Gebrauchscassetten eher spannend als störend. Solange für die Sammlung ein unverbasteltes Exemplar übrig bleibt.

Viele Grüße,
Martin

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Monday, March 27th 2017, 10:11am

Der "Rückbau" bleibt möglich (bis aufs Schrottband, so was hebe ich nicht auf).

Nochmals zur Typ IV-Kassette für meinen Yello-Zusammenschnitt: Zum Zuge kam schliesslich die THAT'S MR-X Pro wegen der scheinbar unendlichen Aussteuerbarkeit. Das Ergebnis kann sich sehr hören lassen. :thumbsup:

LG

Manuel

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Monday, March 27th 2017, 4:44pm

- Tausche den Andruckfilz gegen den einer beliebigen Maxell aus den 80ern. Maxell setzte hier nämlich - Tierfreunde mal kurz die Augen zumachen - Kaninchenfell ein, was ein anderes Reibungsverhalten hat als die rein synthetischen Filze.


Kleiner Exkurs, weil ich mir tatsächlich ungläubig die Augen reiben musste: Beschränkt sich das verbauen von (Angora-) Kaninchen oder Schaf (?) in einer Kassette tatsächlich nur auf Maxell ? Von Maxell hab ich ein Patent gefunden, Fuji und Sony hielten aber anscheinend auch mal welche (Textsuche nach "rabbit", "fur" bzw. "wool" liefert die relevanten Passagen).
Hmmm spannend! Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich einmal eine BASF Chromdioxid aus den 70ern oder frühen 80ern hatte, deren Andruckfilz mottenzerfressen war! Das würde auf Wollfilz hindeuten. Nachdem Wolle i.a. von lebenden Tieren kommt, würde mich das auch nicht sonderlich beunruhigen (anders als Kaninchenfell).

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Tuesday, April 11th 2017, 3:24pm

Hab mich gerade in der Bucht und in den Kleinanzeigen nach Audio Cassetten umgeschaut. Die Sofort-Kauf Preise sind schon sehr hoch, auch die Preise von privaten Verkäufern. Also Schnäppchen kann man da eher nicht machen. Sehr erschreckend, was man für Type IV CC zahlt bzw. was Verkäufer für wahnsinnige Wunschpreis Vorstellungen haben!! :thumbdown:
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Tuesday, April 11th 2017, 7:31pm

Typ IV kannste vergessen. Mit viel Geduld gibts schon noch Schnäppchen, so habe ich meinen Bestand etwas aufgefüllt. Nimm aber Gebrauchte, OVPs gehen nicht mehr unter 30€/Stück. Die Preise haben SL-1210-Niveau angenommen, der stieg auch von 200 auf nun >600 mit Gebrauchsspuren. Auch gute Decks ziehen wieder an. Spätestens jetzt sollte man sich also damit versorgen. TypII ist aufgrund der Angebotsmenge immer noch leistbar.

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Tuesday, April 11th 2017, 8:41pm

Nun, SONY XR oder neuere TDK MA findet man gebraucht schon noch für drei bis fünf Euros das Stück. Für eine THAT'S MR Pro oder so legt man aber schon mal einen Zehner oder mehr hin, dito Maxell MX oder Denon HD-M. NOS ist natürlich nochmals teurer, wobei hier erneut die SONY XR am bezahlbarsten bleibt.

Typ II ist es in der Tat noch leistbar. Erstaunlicherweise gibt es sogar noch attraktive NOS-Angebote. Immer wieder stolpere ich in der Bucht auf attraktive Fuji-Angebote: Z II für zwei bis drei Euros das Stück sind durchaus möglich.

LG
Manuel

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Tuesday, April 11th 2017, 9:29pm

Eine Alternative ist auch, nach unbenutzten, guten Metallcassetten "ohne Image" zu suchen, dann kommt man noch relativ günstig weg. Also die ganzen CD-ing/-ix/-it IV, Metal UD und dergleichen, Axia, Raks, ein paar Handelsmarken wie Radio Shack, Einstiegsmodelle von That's. Am meisten davon gibt es bei eBay-Händlern aus USA, aber auch in Deutschland stellt jemand in unregelmäßigen Abständen Mehrfachpacks Sony CD-irgendwas ein. Zwar in krummen Längen wie C-54 oder C-74, aber zu vertretbaren Kursen.

Viele Grüße,
Martin

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Saturday, May 20th 2017, 4:24pm

Hallo!

In meinem Gebraucht-CC-Fundus dümpelten seit Jahren einige
DENON-CC HD6/75 und HD8/100 herum. Für diese krummen
Spielzeiten hatte ich lange Zeit keine rechte Verwendung.
Bis jetzt.

Auf einer HD6/75 fand das CREAM Reunion Concert 2005 Platz.
Und eine HD8/100 reichte genau für Jeff Beck at "Ronnie Scotts" 2012.
Prima!

Aufgenommen mit TELEFUNKEN HC3000 (der hängt nun mal am
Ausgang des TERRATEC DMX 6fire Kistchens). Die beiden ASC-CR
sind im Wohnzimmer "fest verdrahtet".

Gruß
Wolfgang