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Monday, July 4th 2016, 8:53pm

Nun ja, wie man sieht ist nur der Bereich der Kopfaussparung tatsächlich uneben, im Bereich der Wickel liegt ja eine Glasplatte. Super-praktisch macht das den Tisch noch lange nicht, aber immerhin passabel verwendbar.

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Tuesday, July 5th 2016, 6:24pm

Eher was zum anschauen ... oder mit einer kompletten Platte inkl. Höhenausgleich.

Hobbybastler

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Monday, August 1st 2016, 7:15pm

Mich würde es mal Interessieren, glaubt Ihr das der Wert mit der Zeit steigt für Neue & OVP Leerkassetten, so Ferro und Chrome Bändern aus den 80er/90er?
Über Metal Bänder braucht man ja nicht drüber zu diskutieren, die werden ja schon ordentlich gut verkauft bei eBay.

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Monday, August 1st 2016, 10:07pm

Das ist unterschiedlich. Für seltene Sammlerstücke werden immer verrücktere Preise gezahlt, egal welche Bandsorte. Bei aus Sammlersicht eher uninteressanter Massenware, die zum Benutzen gekauft wird, entwickeln sich die Presie je nach Qualität und vor allem Ruf der Marke (der nicht immer mit der Qualität einher gehen muß) teils deutlich, teils fast gar nicht nach oben:

- Typ IV hat die größten Seigerungsraten. Als sie neu waren, hatten Metallbänder einen Marktanteil von schätzungsweise 5 bis 10 Prozent. Die heute übriggebliebenen Nutzer sind oft Enthusiasten wie wir, die natürlich die beste Qualität aus ihren Geräten herausholen wollen. Wenn sich also 50 Prozent der Nutzer auf 10 Prozent der NOS-Ware stürzen, sorgt das logischerweise für steigende Preise.

- Bei Typ II werden vor allem anerkannt gute, weit verbreitete Sorten auch langsam teurer. Vor allem TDK SA(-X), Maxell XL II(-S), Sony UX-S und BASF TP II. Völlig unter Wert verkauft werden dagegen BASF Cr Extra, Super und Maxima der Serien ab Anfang der 90er. Da gehen nur die älteren Serien, die schon wieder für Sammler und Designliebhaber interessant sind, sowie die Sonderditionen teurer weg. Bei TDK ziehen derweil schon die Preise für die letzten Rumpel-SA der Serie EB an.

- Nicht seltene Typ I sind in den meisten Fällen noch fast unverkäuflich. Damit meine ich solche Sachen wie neuere TDK D, Maxell UR, Sony HF, BASF Fe Extra, Fuji DR und dergleichen. Das liegt hauptsächlich daran, daß es nach wie vor neue "Maxell" UR (hergestellt von Panggung) zu kaufen gibt. Sobald es die nicht mehr gibt, werden auch die Preise für solche Allerweltscassetten anziehen. Ich verwende sie heute schon lieber als die aktuellen UR, weil die Fertigungsqualität einfach noch deutlich besser war, vor allem bei den Gehäusen. Was inzwischen eher teuer wird, sind hochwertige Typ-I-Bänder wie TDK AR, Maxell UD I, BASF LH-M, Sony HF-S. Die sind allerdings auch relativ selten, besonders in Deutschland, so daß hier wieder die Nutzer mit den Sammlern konkurrieren.

Viele Grüße,
Martin (Nutzer und Sammler)

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Wednesday, August 3rd 2016, 12:40pm

Derzeit bastelt gerade NAC an der Neuproduktion eines hochwertigen Typ-1-Bandes (Superferro), mal sehen wie das sich auf die Preise auswirkt. In GB hat gerade eine Elektronik-Kette neue Billig-Ferrobänder vermutlich chinesischer Herkunft unter der Eigenmarke Bush ins Sortiment genommen, also da entwickelt sich was. Billig ist bei den Bush allerdings nur die Aufmachung der Kassetten selbst, preislich liegen sie weit über den Maxell UR, die in GB spottbillig sind (für den Preis einer Bush C60 bekommt man eine Fünferpackung UR 90).

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Wednesday, August 3rd 2016, 6:45pm

wieso sollte man sich Typ I-Bänder neu kaufen, wenn es genug (sehr gute) gebrauchte Typ II gibt??? Aber die Frage habe ich vermutlich schon öfter (auch hier) gestellt...

Mit einer UD-XL I o.ä. können die "Neuen" doch in keinem Fall mithalten, somit ist das doch alles Murks, es sei denn, es geht wirklich nur darum, irgendwas in nicht wesentlicher Qualität zu sichern. Das mag ja bei einigen Cassettendecks auch das einzige Ziel sein und damit wäre mein Anspruch einfach zu groß. Ich komme noch aus der (Ur- ;-) ) Zeit der möglichst perfekten Kopie...das ging mit einer UD-XL I manchmal, mit guten Typ II nach Einmessung eigentlich immer.

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Wednesday, August 3rd 2016, 11:00pm

wieso sollte man sich Typ I-Bänder neu kaufen, wenn es genug (sehr gute) gebrauchte Typ II gibt???
Die Frage wäre sinnvoller, wenn man Typ I- und Typ II-Bänder unter denselben Bedingungen verwenden würde. Das ist aber i.d.R. nicht der Fall.

Viele Superferrobänder kann man z.B. in den hohen Frequenzen weiter aussteuern als vergleichbare Typ-II-Bänder, was hauptsächlich an den unterschiedlichen Entzerrungskurven liegt (120 µs bei Typ I vs. 70 µs bei Typ II/IV). Zwar ist die Höhendynamik der Typ II-Bänder rechnerisch meist besser, weil sie weniger rauschen; dafür können hohe Töne weit weniger hoch ausgesteuert werden als tiefe. Je nach Musik kann also Typ I oder Typ II, oder besser gesagt: 120 µs- oder 70 µs-Entzerrung besser geeignet sein.

Wenn du ein Deck benutzt, bei dem du die Entzerrung manuell wählen kannst (und zwar getrennt von der Vormagnetisierung!), dann kannst du natürlich auch Typ II-Bänder mit 120 µs benutzen. Das war ja auch gängige Praxis bei vorbespielten Cassetten mit Chromdioxidband (die dann eben Gehäuse mit Typ I-Codierung verwendeten). Aber so ein Deck haben die Wenigsten.


...möglichst perfekten Kopie...das ging mit einer UD-XL I manchmal, mit guten Typ II nach Einmessung eigentlich immer.
Eigentlich immer ?( Ich mag die Cassetten ja sehr, aber die meisten meiner Aufnahmen sind von einer perfekten Kopie weit entfernt. Wenn ich ein Orchester oder einen Gesangssolisten aufnehme, muß ich mich immer zwischen einem Rauschteppich oder dem klanglich nicht ganz neutralen Dolby C entscheiden :-/

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Thursday, August 4th 2016, 9:25am

Die Frage wäre sinnvoller, wenn man Typ I- und Typ II-Bänder unter denselben Bedingungen verwenden würde. Das ist aber i.d.R. nicht der Fall.

Ich frage mich wirklich, was du da versuchst, zu behaupten... ?(
Wenn du tatsächlich Orchester und Solisten -ja nun wirklich 2 grundverschiedene Aufnahmesituationen- auf die CC bannnen willst, dann brauchst du ein verdammt hochwertiges Deck. Hast du das nicht, kann ich Probleme nachvollziehen.

Ansonsten ist bei erstklassigen Decks die hochwertige Typ II der Typ I nahezu immer überlegen, Aussteuerbarkeit hin oder her. Auch die Dolby-Diskussion sollten wir hier nicht zum X-ten Mal führen. Auch hier ist schlicht und ergreifend die Qualität des Decks entscheidend dafür, ob ich negative Auswirkungen höre, oder nicht und wie "haltbar" und reproduzierbar die Aufnahmen sind. Letztlich lohnt(e) sich da die Investition in ein hochwertiges Deck, welches man Jahre oder Jahrzehnte nutzt(e).

Und Typ II mit 120 µs bei einem hochwertigen Deck? Sorry, aber das widerspricht jeglicher Logik und kann nur Ausdruck eines schwachen Decks sein...Behelf ist immer Behelf.

Selbst die letzten (von Martin als "Rumpel-SA" benannten) SA oder Super CDing sind klangtechnisch den meisten Typ I überlegen...ich mag sie auch nicht und habe diese Version auch weitgehend ausgemerzt, das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Qualität.

Daher bleibe ich bei meiner Feststellung: neue Typ I zu kaufen, wenn man erstklassige Typ II gebraucht noch zu Hauf erstehen kann, macht nur dann Sinn, wenn ich ein schlechtes Deck habe und es eh nicht drauf ankommt.

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Thursday, August 4th 2016, 3:53pm

Frank, das was Joseph beschreibt, ist durchaus richtig. Bei der Normung der Chromdioxid-Cassetten Anfang der 70er Jahre gab es eine Diskussion, ob man für diese ebenfalls die Wiedergabeentzerrung 120 (+3180) µs wählen soll oder nicht. Vorteil wäre vor allem eine weit höhere Aussteuerbarkeit in den hohen Frequenzen gewesen, Nachteil ein etwas erhöhtes Grundrauschen. Man entschied sich dann für 70 (+3180) µs, eben um das Grundrauschen so gering wie möglich zu halten, da einerseits damals Dolby B auch gerade erst brandneu war und noch lange nicht standardmäßig bei allen besseren Geräten verbaut, und andererseits die damaligen Köpfe den theoretischen Vorteil der Höhenaussteuerbarkeit von Chromdioxid bei 120 µs wahrscheinlich noch gar nicht ausschöpfen konnten. Später wurde das dann bei vorbespielten Casseten mit Chromband korrigiert, die aufgrund der beharrlichen Überzeugungsarbeit von kundigen Leuten bei BASF tatsächlich mit Dolby B und 120 µs verkauft wurden. Lustigerweise akzeptierte die Musikindustrie diesen Schritt aber weniger wegen der besseren Klangqualität, sondern vor allem aufgrund des Arguments, daß sie nicht extra Typ-II-kodierte Gehäuse für die Veröffentlichungen auf Chromband vorhalten mußte.

Nachzulesen mit wesentlich mehr technischem Tiefgang findet man das alles in den "Zeitschichten" und bei Tapeheads.net in den Postings des Mitglieds "Wilhelm".

Man kann einfach nicht pauschal sagen, daß ein gewöhnliches Feld-, Wald- und Wiesen- Typ-II-Band wie die SA oder XL II grundsätzlich besser sei als die meisten Typ-I-Bänder. Okay, sicher besser, als die meisten bei uns gewöhnlich auffindbaren Typ I, die fast alle zur Einstiegsklasse gehören, weil man hierzulande für "bessere" Aufnahmen sofort zu Typ II gegriffen hat. Aber die richtig guten Typ I, also TDK ab AR, Maxell ab UD I, Sony ab HF-S, BASF ab LH-M/Ferro Super I spielen qualitativ in der gleichen Liga wie die besseren und besten Typ II. Es kommt wirklich sehr auf die aufzunehmende Musik an. Da gibt es Fälle, zum Beispiel Baßtrommeln mit hohen Pegeln, die man mit keinem Typ-II-Band verzerrungsfrei aufgezeichnet bekommt, wenn man nicht den gesamten Pegel so weit zurückfährt, daß der Dynamikvorteil insgesamt futsch ist. Da würde ich ohne Zweifel die XL I-S der XL II-S vorziehen. Umgekehrt gibt es Fälle mit obertonreicher Musik und leisen Passagen, die auf Typ II besser aufgehoben ist. Und nein, mein Deck hat keine Schwierigkeiten mit hochwertigen Typ II oder IV, daran kann es nicht liegen.

Dein Fazit kann ich nachvollziehen, noch gibt es genug gute Gebrauchtware, die auch ich lieber verwende als die neuen UR mit ihren dünnen Gehäusen und dem Einstiegs-Fe-Band. Aber eine wirklich hochwertige Typ I als Neuware wäre schon sehr begehrenswert, gerade weil man sowas auf dem Gebrauchtmarkt nur sehr spärlich oder teuer findet.

Viele Grüße,
Martin

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Thursday, August 4th 2016, 4:46pm

Hallo Martin,

vielen Dank für die informativen Worte. Nun gehöre ich noch der Generation an, die die ersten Philips CC kennenlernte...und der CC seitdem auch konsequent gefolgt bin. Seit Anfang der 80´ er Jahre bin ich einer einzigen Firma treu geblieben -zugegeben immer mal wieder Versuche links und rechts davon- und weiterhin hochzufrieden.

Ich weiß noch, wie teuer ursprünglich der Kauf von UD-XL I und UD-XL II CC war, bis endlich einige HiFi-Läden das 10-er Pack mal günstiger ´rausrückten. Glaub mir, ich habe alles gründlich ausprobiert und auch die damaligen noch recht technisch orientierten Veröffentlichungen zu Decks und Cassetten gelesen...wenn nicht verschlungen. An einen Tipp Typ II mit 120 µs aufzunehmen kann ich mich nicht erinnern, somit gehe ich davon aus, dass dieser Weg nicht nur Vorteile haben konnte. Die UD-XL I war rauschärmer als die II, aber die II war tatsächlich besser/Höher aussteuerbar. Auch hatte ich nie ein Problem mit Dolby C, somit hat sich das gut ergänzt.

Ich bleibe zumindest in meiner Deck-Güte dabei: eine ordentliche Typ II ist den Typ I in nahezu allen Belangen überlegen. Und ja, meine Decks sind auch mit Typ I so gut, dass da kein nennenswerter Unterschied zum Original übrig bleibt. Und ich nutze auch Typ IV dann, wenn ich besonders gute Aufnahmen erhalten möchte.

Die wirklich guten Typ I kann man heute eh kaum noch bekommen oder sünd-teuer, somit ist die Diskussion eher akademisch. Selbst gebraucht gab es da nie so viele von. Somit war es mir weiter oben auch so unverständlich, dass hier auf die Angebote neuer Typ I hingewiesen wurde...

Gruß
Frank

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Thursday, August 4th 2016, 10:46pm

Natürlich ist die Diskussion hier eher akademisch, heute muß man in der Praxis das Bandmaterial nehmen, was bezahlbar verfügbar ist - da gebe ich Dir Recht. Aber gerade weil ich seit jeher auch gerne mit exotischen Bandsorten experimentiere, finde ich es trotzdem spannend. Glücklicherweise ist die Häufigkeitsverteilung der Bandsorten unter den Gebrauchtcassetten in Schweden fast genau umgekehrt zu Deutschland: Hier sind SA und XL II eher die Exoten. Die häufigsten "besseren" Cassetten sind hier Maxell und Hitachi UD (I), TDK AD, Sony HF-ES, Fuji FX-I/FR-I und Agfa Superferro. Mittlerweile nehme ich alle davon mit, die sich noch auf Flohmärkten in gutem Zustand finden lassen. Besonders die HF-ES sind Gold wert. Gute Typ II wiederum bekommt man in Deutschland gebraucht bis zum Abwinken, da habe ich mir einen kleinen Vorrat an XL II-S und den verschiedenen Echtchrom-Typen von BASF angelegt.

Typ II mit 120 µs hat natürlich auch Nachteile:

- Es ist bei kobaltdotierten Eisenoxidbändern überhaupt nicht sinnvoll, da kann man gleich ein ebensolches verwenden, das von Haus aus für Typ I vorgesehen ist, und erhält ein sehr ähnliches Ergebnis. Einen wirklichen Vorteil bekommt man nur mit echtem Chromdioxid.

- Das Grundrauschen wird stärker weidergegeben als bei 70 µs, weshalb man das Verfahren "Chromdioxid mit 120 µs" sinnvollerweise mit einem Rauschunterdrücungssystem kombinieren sollte. (Aber das funktioniert ja bei Dir prima - bei mir auch, solange die Empfindlichkeit des Bandes im Einstellbereich des Decks liegt.)

- Die so erstellten Aufnahmen sind nicht mehr kompatibel mit Decks, die automatisch die Bandsorte erkennen. Außer natürlich, man klebt die Typ-II-Löcher zu.

Vor allem aufgrund der Kompatibilitätsprobleme wurde das Verfahren kaum propagiert. Es war einfach nicht in den DIN- und späteren IEC-Normen vorgesehen. Aber schon im semiprofessionellen Bereich kommt es vor: Das Revox B215 hat beispielsweise extra eine manuelle Bandsorteneinstellung "Cr 120" dafür. Das gab es bestimmt auch bei anderen Decks, das Revox ist halt das einzige, von dem ich es sicher weiß. Und: BASF hat für professionelle Nutzer etwa ab 1987 extra eine Cassettenserie namens "Studio Master" aufgelegt. Das Band darin war nichts anderes als in den bekannten CR-E II - es steckte aber bewußt in Typ-I-Gehäusen.

Viele Grüße,
Martin

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Friday, August 5th 2016, 9:01am

da ich keine reinen Chrom-Bänder nutze, ist das somit für mich wirklich keine Option. Allerdings brauche ich auch keine... ;) können könnte ich das alles, bei mir ist alles manuell einstellbar.

Da ich z.B. die Sony UX-ES noch in großer Stückzahl gebraucht ´rumliegen habe, kann ich verstehen, dass du die HF-ES schätzt, die dürfte vermutlich bei Typ I ähnlich gut sein, wie die UX-ES bei Typ II. Letztere ist hier in D übrigens sehr verkannt, daher kann man da durchaus mal einen Schnapp machen...

Dann habe auch ich das Thema zumindest inhaltlich einigermaßen verstanden. Es scheint aber auch wirklich von der Güte der Decks abzuhängen, was man wie versucht. Meine Entscheidung, früh in ein hochwertiges Deck zu investieren und der Marke seitdem treu zu bleiben, hat sich bis heute jedenfalls als richtig bewiesen. Ich kann weiterhin über 30 Jahre alte Cassetten sogar mit Dolby in ausgezeichneter Qualität abspielen. Ob wirklich 1:1 kann ich bei fehlenden Originalen natürlich nicht objektivieren, aber fehlen tut mir da klanglich zunächst mal nichts. Und eine paar UD-XL I sind auch dabei :thumbsup:

Hobbybastler

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Friday, August 5th 2016, 10:23am

Ich denke mal, die meisten entsorgen die Tapes eh, wobei ich dann glaube, das die Nachfrage und der Preis natürlich steigt.
Ich habe gerade mal meine NEU & OVP Tapes nachgezählt, ca. 90 stk habe ich 8) meist Ferro und Chrome :)

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Friday, August 5th 2016, 11:00am

Ich habe gerade mal meine NEU & OVP Tapes nachgezählt, ca. 90 stk habe ich 8) meist Ferro und Chrome :)

Das ist doch eine sehr ordentliche Zahl. Ich gebe immer mal wieder einige von mir nicht so geliebte CC ab -teils auch OVP- und finanziere mir damit die, die ich gerne nutze: hauptsächlich XL-II, SA-X und MA...

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Friday, August 5th 2016, 2:54pm

UX-ES sind in der Tat nicht zu verachten, besonders als UX-Pro mit Keramikbandführung. Nur findet man die nicht so oft. Bei neueren UX-Pro aus den 90ern ist zwar das Band auch sehr gut, aber die Gehäuse leider nicht mehr ganz so präzise und noch dazu oft verschweißt, was ich irgendwie gar nicht mag, obwohl modernere Cassetten wirklich selten kaputtgehen. Bei der Bänderwahl spielen halt doch persönliche Vorlieben eine Rolle, die nicht immer rational sein müssen :-)

UD-XL I und II mag ich auch beide. Vor allem, wenn man bedenkt, was bei deren Erscheinen um 1976 sonst auf dem Markt war. Da waren diese beiden Cassetten fast der gesamten Konkurrenz voraus.

Viele Grüße,
Martin

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Friday, August 5th 2016, 3:44pm

...UD-XL I und II mag ich auch beide. Vor allem, wenn man bedenkt, was bei deren Erscheinen um 1976 sonst auf dem Markt war. Da waren diese beiden Cassetten fast der gesamten Konkurrenz voraus.

Jein, es gab ja baugleich auch die Hitachis...die aber kaum günstig zu bekommen waren, also mehr "akademisch"...aber die ersten SA waren vom Band auch sehr gut. Allerdings merke ich bei meinen aus der Zeit, dass die Maxell hinsichtlich der Gehäuse und Bandführungen erheblich besser verbaut waren/sind.

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Saturday, August 6th 2016, 11:53pm

Wenn man vom Teufel spricht... in diesem Falle meine ich damit zwei völlig unerwartet gefundene UX-Pro, eine davon sogar in der ungewöhnlichen Länge C-50.

Unsere kleine Reise von der einen an die andere schwedische Küste und zurück führte an zahlreichen Schildern "Loppis" (Flohmarkt) vorbei, bei denen wir natürlich gerne mal auf gut Glück anhalten und schauen, was es so gibt. Nebst einem Tisch, einem Kaffeekocher und anderem Kleinkram für dem Haushalt, was vor allem die bessere Hälfte erfreute, kam nach längerer Flaute auch mal wieder eine kleine Cassettenbeute für mich mit:



Alle sind ziemlich schön erhalten und durften mit, auch wenn ich von fast allen schon welche habe - irgendwann kann man wieder jemandem eine Freude damit machen. Und den Flohmarkt-Läden ab und zu mal ein paar Cassetten abzunehmen, ist sicher auch nicht verkehrt. Nachfrage signalisieren sozusagen :-)

Recht selten sind die Memorex, welche eigenes Band in einem Magna- oder Polimer-Gehäuse haben und mit Made in Ireland beschriftet sind. Und bei den BASF waren natürlich wieder lauter verschiedene Varianten drin. Die Grüntöne auf den Einlegern der beiden ferro super LH I sind schon unterschiedlich. Bei der LH handelt es sich um eine aus USA-Produktion, mit glänzendem Etikettenpapier und vor allem dem DPS-Band anstelle des normalen Staub-LH:



Viele Grüße,
Martin

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Friday, September 2nd 2016, 9:43am

Hab diese 3 verschweißte BASF Cassetten von jemanden aus einem anderen Forum abgekauft. Er hat sie vom Trödel und hat an mich gedacht :)
Inokuma has attached the following image:
  • IMG-20160825-WA0008.jpeg
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Friday, September 2nd 2016, 7:00pm

Um noch einmal auf die Typ 1 Bänder Diskussion zurückzukommen. Ein Grund warum es heutzutage in der Bucht so wenige XLI-S, AD-X und ähnliche dieser Klasse gibt, liegt sehr wahrscheinlich in der Vergangenheit. Die Bänder waren zu damaligen Zeit im Vergleich zu Typ 2 Bändern einfach zu teuer. Da kostete eine Maxell XLI-S mal locker sieben bis acht Mark, wo die SA für fünf über den Tisch ging. Die Bänder hat halt damals kaum einer gekauft und dementsprechend wird es in der Bucht auch nur selten welche geben, weil nirgendwo eingebunkert. Eigentlich schade, da auch ich früher sehr gerne auf Type 1 Bändern aufgezeichnet habe. Zum Glück habe ich noch einige dieser höherwertigen Typ 1 Cassetten, aber das hilft halt denen nicht die gerne solche mal testen würden. Natürlich wäre es erfreulich wenn sich irgendwo jemand finden ließe und neue Bänder in guter Qualität produzieren würde, am Besten Typ 1,2,4, aber ich befürchte dass das Know-How in den letzten zehn Jahren einfach verloren gegangen ist und das vor allem die Technik für eine Band- und Gehäuseproduktion nicht mehr da ist. Aber vielleicht belehren mich bush und NAC ja eines Besseren.

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Friday, September 2nd 2016, 8:40pm

@Technics123
Vielleicht gibt es noch irgendein Lager, wo die besagten Type 1 Cassetten lagern. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
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Friday, September 2nd 2016, 9:19pm

"Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Das Erste Gebot des Rheinländers :D

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Thursday, October 13th 2016, 7:03am

Zum 50. Geburtstag der MAXELL Cassetten gibts eine limitierte Sonderausgabe in Japan. Eine UR in einem Retro-Gehäuse einer 1972er UD

https://www.maxell.co.jp/news/pdf/maxellnews_20161006.pdf

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Thursday, October 13th 2016, 7:54am

@2245 danke für die Info. Die will ich unbedingt haben! Laut dem Text in der pdf soll die Cassette in begrenzter Stückzahl am 25.11. veröffentlicht werden. Würde mich interessieren, wie man das Tape bestellen kann!? :O
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Friday, October 14th 2016, 1:23pm

Nice! Von denen eine 46er und eine 90er wäre schon sehr geil!

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Friday, October 14th 2016, 5:22pm

Im Tapeheads-Forum sind mehr Infos aufgetaucht. Erstens: derzeit darf man nur eine Kassette pro Person vorbestellen. Zweitens: die Preise liegen zwischen ca. 2,50 und 4 Euro je nach Bandlänge. Da kommt natürlich noch Länge mal Breite Versand dazu.

Interessant fand ich, dass auch eine für den japanischen Markt regulär erhältliche UL mit besserem Band als die UR erwähnt wurde!

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Monday, October 17th 2016, 11:54pm

Wie und wo kann man die Cassetten vorbestellen?

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Tuesday, October 18th 2016, 1:21am

Wie und wo kann man die Cassetten vorbestellen?

Wahrscheinlich nur direkt in Japan.

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Wednesday, October 19th 2016, 11:35am

Ich war am Sonntag bei schönem Wetter auf einen Trödelmarkt - es hat sich sehr gelohnt. Habe diese Cassetten gefunden, größtenteils bei einem Entrümpler. Freue mich vor allem über die FUJI und THAT'S Cassetten. Diese habe ich zum ersten mal auf einem Trödel gesehen/gefunden :)
Inokuma has attached the following image:
  • Cassettenfund-Großmarkt-A-16.10.2016.JPG
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Wednesday, October 19th 2016, 3:16pm

Ich war am Sonntag bei schönem Wetter auf einen Trödelmarkt - es hat sich sehr gelohnt. Habe diese Cassetten gefunden, größtenteils bei einem Entrümpler...

Da sind ja richtig gut (nutzbare!!! ;-) ) Stücke drunter. Darf ich mal fragen, wo in und um DD sowas getrödelt wird und was so ein Entrümpler dafür aufruft?
Grüßle

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Wednesday, October 19th 2016, 5:58pm

Ich denke mal am Trödel am Großmarkt oder am Aachener Platz.