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Monday, June 20th 2016, 9:44pm

Jetzt widme ich mich mal meinen Neuzugängen der letzten Wochen, zuerst kommen die Alben/Kassetten von Peter Gabriel:


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Monday, June 20th 2016, 9:59pm

Warum tust Du sowas? Hat Dein schönes Revox-Deck keinen Löschkopf? :-)

Die Cassette nimmt zwar keinen Schaden, aber das Band wird dermaßen bis in die Sättigung aufmagnetisiert, daß die Gefahr besteht, daß es seinerseits Metallteile in Deinem Deck magnetisiert. Und das wiederum löscht Dir dann andere Bänder an, die Du damit abspielst, bevor Du das Deck mit einer Drossel entmagnetisiert hast.

Meiner Meinung nach ist die einzig sinnvolle Anwendung für solche Dauermagnet-Löschgeräte, wenn man Cassetten schnell löschen muß, weil sie jemand Anderes vorsichtshalber wegwerfen will, um die alten Aufzeichnungen nicht für unbefugte Ohren zugänglich zu machen. Manche eBay-Verkäufer schieben aus Prinzip alle gebrauchten Cassetten durch so ein Löschgerät. Da bin ich immer erstmal am Fluchen, weil ich alle, die ich wieder bespielen will, erstmal mit einem alten Deck ordentlich löschen muß, bevor sie in ein "richtiges" Gerät dürfen, denn das will man sich ja nicht ohne Not aufmagnetisieren.

Wenn nach dem Löschen per Cassettendeck (oder währenddessen, mit Hinterbandkontrolle) noch Reste der alten Aufzeichnung hörbar sind, dann liegt einer der folgenden Fehler vor:

- Das Band wurde mechanisch derart beansprucht, daß ein Teil der Magnetpartikel gebrochen ist und nicht mehr in "Nullstelung" ausgerichtet werden kann. Das Phänomen wurde vor kurzem bei Tapeheads gut beschrieben. Suchtip für Google: "magnetostriction Wilhelm site:tapeheads.net" Betroffen sind vor allem kobaltdotierte Eisenoxidbänder sowohl der Typen I und II, aber ich hatte auch schon stärker gebrauchte Metallbänder, die sich partout nicht mehr komplett löschen ließen.

- Das Deck hat einen zu geringen Löschstrom für die verwendete Bandsorte. Viele einfachere Decks "schaffen" es nicht, ein hochkoerzitives Metallband zu löschen. Ganz alte Geräte aus den 60ern und 70ern können teilweise auch Chromdioxidbänder nicht richtig löschen. Mit beidem sollte Dein Revox aber keinerlei Probleme haben.

Viele Grüße,
Martin

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Monday, June 20th 2016, 10:15pm

Warum? Weil es so viele unterschiedliche Aussagen zu dem Thema gibt und ich´s mal probieren wollte 8)
Ergebnis und Siegerehrung: Aussteuerung bis plus 6dB und bei Dolby B eine astreine Aufnahme ... also ich hab da jetzt kein schlechtes Gewissen :whistling:


Das Revox löscht ohne Probleme, aber ich dachte schon länger drüber nach es so vorzubehandeln - ist zwar kein Degausser, aber so werden alle Partikel schön gleichmässig ausgerichtet was ich jetzt so nicht als schädlich identifizieren könnte. Außerdem wird doch beim Bespielen dann zuvor eh der Löschkopf bemüht, oder?

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Tuesday, June 21st 2016, 12:01am

Natürlich bekommst Du auf einem guten Band eine gute Aufnahme hin, aber ob die Cassette vorher mit einem Dauermagneten behandelt wurde oder nicht, macht für das Endergebnis keinen Unterschied, solange der Löschkopf ordentlich funktioniert und genug Leistung für das verwendete Band hat.

Sobald das Band auf allen beiden Seiten über einen aktiven Löschkopf gelaufen ist, kontaminiert es natürlich auch keine metallischen Bandführungselemente mehr mit seiner Magnetisierung. Beim Durchlauf der ersten Seite löschst Du aber erstmal nur das halbe Band. Und der linke Capstan sitzt im Bandpfad auch vor dem Löschkopf...

Das "schön gleichmäßige Ausrichten" kann ein Dauermagnet nicht leisten - vielmehr liegen die Partikel danach kreuz und quer in alle Richtungen verstreut. Daher auch das starke Rauschen und Rumpeln in den Lautsprechern, wenn man eine so behandelte Cassette vor der Neuaufnahme abspielt. Zum (annähernd) gleichmäßigen Ausrichten braucht man ein magnetisches Wechselfeld. Mit elektrischen Löschdrosseln ist das sehr gut möglich - die sind aber leider viel teurer als die einfachen Löschgeräte mit Dauermagnet.

Schlechtees Gewissen brauchst Du keins zu haben - der Spieltrieb an sich, das mal auszuprobieren, ist ja was Schönes :-) Ich wollte hauptsächlich deshalb was dazu schreiben, damit Du Dir nicht versehentlich andere Cassetten mit wertvollen Aufnahmen anlöschst, weil Dein Deck magnetisierte Bandführungen hat. Mir war das Phänomen nämlich auch bis vor ein paar Jahren völlig unbekannt, was Dauermagneten indirekt alles anrichten können, bis hier im Forum technisch versiertere Mitglieder das diskutierten. Ich glaube, damals ging es um minderwertige Löschköpfe in Billigst-Radiorecordern, die nur aus einem, ja genau, Dauermagneten bestehen, der bei Drücken der Aufnahmetaste ans Band geklappt wird und beim reinen Abspielbetrieb in der Versenkung bleibt.

Viele Grüße,
Martin

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Tuesday, June 21st 2016, 12:33am

Waber ich dachte schon länger drüber nach es so vorzubehandeln - ist zwar kein Degausser, aber so werden alle Partikel schön gleichmässig ausgerichtet was ich jetzt so nicht als schädlich identifizieren könnte. Außerdem wird doch beim Bespielen dann zuvor eh der Löschkopf bemüht, oder?[/size]
Der Löschkopf funktioniert aber ganz anders als dein Permanentmagnet.

Zunächst dürfte klar sein, daß ein Magnet nicht die "Partikel schön gleichmäßig ausrichtet". Sowas kann man bekanntermaßen mit Eisenspänen machen, die lose auf einer Glasplatte rumliegen. Die Magnetpartikel auf den Bändern sind allerdings fest vergossen und bewegen sich nicht. Dennoch ist das Bild mit dem "Ausrichten" hilfreich. Ein hinreichend starkes äußeres Magnetfeld bewirkt, daß die magnetischen Momente der Bandpartikel in Richtung des Magnetfeldes orientiert werden.

Auf diese Weise läßt sich aber nur die Orientierung, nicht aber die Stärke der einzelnen Elementarmagneten ändern. Um also ein Nullsignal zu erzeugen, müssen die Elementarmagneten alternierend oder zufällig ausgerichtet sein. Deshalb liegt am Löschkopf eine sehr hochfrequente Wechselspannung an (typischerweise zwischen 80 und 210 kHz). Ein Bandpartikel direkt unterm Löschkopf wird abwechselnd in die eine und die andere Richtung magnetisiert; je weiter es sich entfernt, desto schwächer wird aber das Magnetfeld, und desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß die Magnetisierung dem äußeren Magnetfeld widersteht und sich nicht mehr ändert.

Im Gegensatz dazu richtet ein Permanentmagnet sehr viele benachbarte Elementarmagneten gleich aus. Für ein Magnetband ist das ein sehr unnatürlicher Zustand. Ich kann nicht pauschal sagen, was passiert, wenn man ein Magnetband auf diese Weise in die Sättigung bringt; typische Probleme eines stark übersättigten Bands sind aber: schwankende Aussteuerbarkeit; regelmäßige Störungen im aufgenommenen Signal (gern alle an derselben Stelle im Bandwickel), die auch bei Neuaufnahmen nicht verschwinden; eine alte Aufnahme, die sich einfach nicht vollständig löschen läßt. Wilhelm hat bei den Tapeheads mal beschrieben, daß durch Bandsättigung auch tieferliegende Bandschichten magnetisiert werden, die vom Lösch- und Aufnahmekopf nicht richtig erreicht werden.

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Tuesday, June 21st 2016, 9:32am

Danke für die anschauliche Erklärung! Wenn ich Deinen letzten Absatz lese, dann kommen mir Bedenken, ob ich per Dauermagnet behandelte Bänder überhaupt noch verwenden sollte. Wenn die Sättigung wirklich nicht durch Lösch- und Aufnahmekopf wieder rückgängig gemacht werden kann, dann hilft also auch vorheriges Löschen in einem "Verschleißdeck" nicht :-(

Oder ich muß mir doch noch eine professionelle Löschdrossel mit elektrisch erzeugtem Wechselfeld besorgen.

Viele Grüße,
Martin

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Tuesday, June 21st 2016, 9:49am

Santana wird dir dankbar sein, dass du ne DENON genommen hast ;) @0300_infanterie
Meine Musikseite: https://soundcloud.com/inokuma

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Tuesday, June 21st 2016, 12:52pm

Wenn die Sättigung wirklich nicht durch Lösch- und Aufnahmekopf wieder rückgängig gemacht werden kann, dann hilft also auch vorheriges Löschen in einem "Verschleißdeck" nicht :-(
Das kommt drauf an. Ich hatte selbst noch keinen so hartnäckigen Fall, aber im Tapeheads-Forum wird sowas manchmal diskutiert. Hier oder hier. Vor allem die Posts von Wilhelm sind (wie eigentlich immer) lesenswert.


Oder ich muß mir doch noch eine professionelle Löschdrossel mit elektrisch erzeugtem Wechselfeld besorgen.
Da brauchst du aber ein ganz anderes Kaliber als diese Entmagnetisierungsdrosseln für Tonköpfe. So was zum Beispiel. Aber auch damit kann man ordentlich Unfug anstellen, wenn man nicht ganz langsam und vorsichtig ist. Weil die Wechselfeldfrequenz relativ gering ist (typischerweise die 50 Hz des Versorgungsstroms), können sehr kleine ruckartige Bewegungen schon hörbare Effekte hinterlassen. Umso mehr bei Typ-II- und besonders Typ-IV-Bändern.

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Tuesday, June 21st 2016, 4:56pm

Ich werde das Band sicher noch ein paar Mal anhören und dann mal berichten, ob mir was negatives aufgefallen ist.

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Tuesday, June 21st 2016, 7:40pm

Die Erklärungen auf Audiokarma sind wirklich gut. Und ja, ich meinte schon einen elektrischen Löschmagneten, am liebsten ein Standgerät mit einer flachen Platte obenauf, über die man die zu löschenden Cassetten langsam drüberzieht. EIne einfache Entmagnetisierungsdrossel für Tonköpfe und Bandführungen ist bereits vorhanden (und wird trotzdem nur sträflich selten benutzt).

Viele Grüße,
Martin

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Wednesday, June 22nd 2016, 12:09am

Ich klau mir ein Bild

Wer mal eine verphilipste BASF Chrome Maxima sehen möchte, kann sich mal im polnischen Forum umkucken.
Da werden auch entsprechende Baugleichheiten von Hänssler und Bang&Olufsen gegenüber gestellt

Es geht um die Philips MCX Master, die in der BASF-Version gegen 1993 auf dem Markt war, davor kam sie von General Magnetics. @Martin: Oder wars umgekehrt?



www.audiostereo.pl mit Google-Übersetzung

Das allerschönste ist ja immer, wenn dann Bilder aus unserem Forum eingeklinkt werden, ohne Originallink. Nettikette sehen anders aus.
>> He Jungs in Polen, wenn ihr schon die Bilder aus unserem Forum nutzt, dann verweist bitte auf die Quelle - der Fairness zuliebe.

Viele Grüße
Sebastian
Ob analog oder digital, es rauscht überall. ~:-9~

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Wednesday, June 22nd 2016, 9:40am

Hundertprozentig sicher bin ich nicht, meine aber, die von General Magnetics hergestellten UCX und MCX kamen etwas früher. Dafür spricht, daß bei jenen auf der Rückseite noch das Metallband gelistet ist, während das bei den BASF-Exemplaren schon gestrichen ist. Stattdessen gab es dann zusätzlich das Typ-II-Billigmodell "CD Extra" mit australischem Band und chinesischem Gehäuse, also in der Kombination, die sich in der nachfolgenden Generation auf die komplette Serie ausbreiten sollte.

Mit den Bilderquellen nehmen es manche wirklich nicht so genau - der User, von dem Du das Bild der MCX hier gezeigt hast, ist aber sehr anständig und zeigt eigentlich nur eigene Bilder. Rate mal, wo seine Hänssler herkommt :-)

Viele Grüße,
Martin

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Wednesday, June 22nd 2016, 2:21pm

Es war nicht das erste Mal, dass er sich hier bedient hat - ohne auf den Originalbeitrag zu verlinken.

Und so eine Hänssler habe ich ja aus gleicher Quelle. -)
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Wednesday, June 22nd 2016, 7:50pm

So, hab mir mal die Links durchgelesen ... hab ich´s überlesen, aber so richtig finde ich den Effekt nach Bandsaturrierung, der auf mein Deck übergehen soll und andere Bänder anlöscht nicht.

So richtig kann ich nun auch den Punkt nicht ausmachen wo so ein dauermagnet schadet ... er macht den Job nicht so gut wie ein Daugausser, aber bei der Neuaufnahme wird ja wieder gelöscht ?(


Macht mich doch mal schlauer bitte, denn die Denon (oben gezeigt) klingt astrein!

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Thursday, June 23rd 2016, 9:44am

aber so richtig finde ich den Effekt nach Bandsaturrierung, der auf mein Deck übergehen soll und andere Bänder anlöscht
Richtig, in den verlinkten Threads geht es eher darum, was das Bulk-Erasing mit einem Band machen kann (z.B.: alte Aufnahme durchhörbar und nicht zu löschen) und was für Probleme man sich einhandelt, wenn man das zugehörige Werkzeug falsch verwendet (z.B. nicht mehr löschbare Störsignale, die in regelmäßigen Abständen auftreten). Ebenso steht da auch, daß man diese Cassetten wieder nutzbar machen kann, wenn man einen richtigen Bulk-Eraser (einen mit einem möglichst starken Wechselfeld) richtig verwendet. Man sollte eben nicht vergessen, daß der vorgesehene Einsatzzweck von Bulk-Erasern die Datenvernichtung ist, so daß man die Bänder hinterher guten Gewissens in den Container kippen kann. Die Nutzbarmachung des Bandmaterials steht da nicht im Vordergrund.

Der von Martin beschriebene Effekt mit dem Magnetisieren von Laufwerksteilen ist mir auch neu. Ich kann mir schon vorstellen, daß sich sowas ergibt, wenn man einen Permanentmagneten zum Löschen verwendet. Aber eigentlich sollten die bandführenden Elemente aber nicht magnetisierbar sein, vor allem nicht von so geringen Feldstärken wie auf einem Magnetband.


Macht mich doch mal schlauer bitte, denn die Denon (oben gezeigt) klingt astrein!
Wenn es bei dir funktioniert, ist es ja gut. Wir beschreiben ja nur, daß dabei einiges schiefgehen kann, nicht muß. Ich kenne deinen Dauermagneten nicht näher, aber vielleicht ist er einfach schwach genug, so daß er keinen größeren Schaden anrichten kann. Gerade bei einem Metallband ist das plausibel, denn die haben so hohe Koerzitivitäten, daß ein Dauermagnet meistens gar keine nennenswerte Änderung bewirkt. (Die meisten Bulk-Eraser mit Permanentmagnet sind auch explizit nur für Typ-I-Bänder ausgelegt.) Hast du denn mal getestet, ob das zuvor aufgezeichnete Signal durch deine Behandlung überhaupt beeinträchtigt wurde?

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Thursday, June 23rd 2016, 3:16pm

Danke Dir, dann bin ich doch nicht so ganz auf dem Holzweg.
Ich habe ich hier noch ein paar "Probierbänder" (also geflickte SA-X, MA usw., oder auch welche mit Aussetzern, wo aber der Löwenanteil tipp-top ist), denke da werde ich mal Versuche machen, wenn ich wieder mehr Zeit habe.
Der Eraser/Dauermagnet ist ein ebensolcher aus den 70er/80ern mit passendem Schacht für eine CC - war also dafür gedacht.

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Friday, June 24th 2016, 12:12am

Das Problem des Magnetisierens von Metallteilen im Laufwerk wurde vor längerer Zeit irgendwo hier im Forum angesprochen, als es um Löschköpfe mit Permanentmagnet in Billigrecordern ging. Als reine Vorsichtsmaßnahme gegen diesen Effekt hat auch der nette und kompetente Techniker, der mir mal ein Deck gewartet hat, meine Leercassetten über den elektrischen Bulk-Eraser gezogen, die ich mitgebracht hatte, damit er das Gerät darauf einmessen konnte. Alternativ hätte er jedes Mal, bevor er anschließend eines seiner Bezugs- und Meßbänder eingeworfen hat, das Gerät entmagnetisiert, um sich die teuren Meßbänder nicht versehentlich zu ruinieren.

Von daher glaube ich schon, daß an dem Effekt was dran ist, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob die Größenordnungen des Restmagnetismus auf dem Band vernachlässigbar sind oder nicht.

Viele Grüße,
Martin

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Friday, June 24th 2016, 12:08pm

Mit den Bilderquellen nehmen es manche wirklich nicht so genau

Süß finde ich Leute, die dann versuchen eine Quelle anzugeben - und schreiben: "Bildquelle: Google"...

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Friday, June 24th 2016, 5:42pm

Der Dauermagnet ist ein solcher:









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1,490

Friday, June 24th 2016, 5:48pm

Damit es nicht langweilig wird, hier der nächste Schwung Neuzugänge:















Die ein oder andere Kassette/Typ halt auch mehrfach ... da ich aber einige noch gar nicht kannte musste ich zugreifen und werde mal wieder etwas rumprobieren.

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1,491

Friday, June 24th 2016, 7:35pm

Bei der PDMagnetics würde mich interessieren, ob Du darauf noch eine gute Neuaufnahme machen kannst. Das ist ein recht frühes Metallband aus der Zeit 1981-83. Bei mir klangen die ziemlich rauh, wahrscheinlich durch Verzerrungen wegen nicht korrekter Einmessung. Da war der Einstellbereich meines Geräts wohl zu klein. Dein B215 kann da vielleicht mehr.

Die anderen sind alles modernere, gute bis sehr gute Metallbänder, die sich problemlos einmessen lassen, und zwischen denen Du wahrscheinlich nur geringe klangliche Unterschiede hören kannst. Viel Freude damit!

Viele Grüeß,
Martin

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Saturday, June 25th 2016, 8:23am

Hallo!

Gerade gefunden - für den "faulen" Cassettenhörer (Bildquelle: US-ebay)



Wurde das Monstrum hierzuforen schon einmal vorgestellt (die Suchfunktion ergab nichts)?

Gruß
Wolfgang

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1,493

Saturday, June 25th 2016, 1:54pm

In Nachbarforen hab ich den schon gesehen ... ist schon ein cooles Teil!

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Saturday, June 25th 2016, 5:56pm

Hier mal der Test, ob die olle PDM-Typ-IV noch zu bespielen/nutzen ist:





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Saturday, June 25th 2016, 6:18pm


Bei der PDMagnetics würde mich interessieren, ob Du darauf noch eine gute Neuaufnahme machen kannst. Das ist ein recht frühes Metallband aus der Zeit 1981-83. Bei mir klangen die ziemlich rauh, wahrscheinlich durch Verzerrungen wegen nicht korrekter Einmessung. Da war der Einstellbereich meines Geräts wohl zu klein. Dein B215 kann da vielleicht mehr.

Die anderen sind alles modernere, gute bis sehr gute Metallbänder, die sich problemlos einmessen lassen, und zwischen denen Du wahrscheinlich nur geringe klangliche Unterschiede hören kannst. Viel Freude damit!

Viele Grüeß,
Martin
Hi Martin,

habe jetzt mit hohem Pegel an den Monitoren und auch mit dem KH an den Übergängen gehört ... absolut einwandfrei Aufnahme, keine Rest-Echos oder ähnliches.
Die PDM ist bei +4dB ausgesteuert und die Aufnahme ist absolut sauber.

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1,496

Saturday, June 25th 2016, 11:31pm

Wunderbar, danke! Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, den Recorder auf das Band genau einmessen zu können. Die PDMagnetics Metal, die ich seinerzeit probiert hatte, war sogar noch unbenutzt, kann also gar nicht abgenudelt gewesen sein. Höchstens falsch gelagert. Mein Sony-Deck "mag" die wahrscheinlich einfach nicht.

Viele Grüße,
Martin

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Sunday, June 26th 2016, 10:11am

Das Problem hatte ich mit AGFA/BASF auf meinen damaligen Onkyo-Decks ... war einfach zum Davonlaufen die Kombination. Das B215 macht aber auch hier nen guten Job!

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Saturday, July 2nd 2016, 12:04am

Erster Schwung vieler Neuzugänge an Kassetten ... ich werde hier berichten:



Super Zustand (Tapes wie Hüllen), jetzt werden die erstmal umgespult.

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Monday, July 4th 2016, 7:10pm

So muss das klingen ... analog!

Da ich den B760 gerade zur Neu-Beleuchtung abgestöpselt habe läuft hier SANTANA - IV vom Band:





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Best of B52s:




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Blink 182 mit California ... das rockt!


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Weiter mit der ENEMA OF STATE!


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Monday, July 4th 2016, 7:42pm

Hallo!

Ein Freund von mir hat diesen "CC-Stammtisch" bei PINTEREST.COM gefunden,
und mir zugemailt. Den möchte ich Euch nicht vorenthalten:



Wenn Ihr mich fragt, ist der Tisch für praktische Anwendungen zu uneben.
Hoffentlich hat das Teil keine Wendeautomatik. Sonst ist das Chaos in der
guten Stube vorprogrammiert...

Gruß
Wolfgang