You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Bandmaschinenforum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

61

Wednesday, March 19th 2014, 3:24pm


ARCAM halte ich persönlich für vollig überteuert, produziert aber immerhin in UK.


Das schent nicht mehr so zu sein. Ich hab' mal nach Bildern von ARCAM-Geräten gesucht und spontan mehrere gefunden, auf denen "Made in P.R.C." zu lesen ist. "Designed an made in the UK" steht nur auf den ganz alten Modellen wie dem Ur-Verstärker A60.

Bei NAD hatte ich mich etwas über das vergleichsweise hohe Preisniveau gewundert, weil die in der Anfangszeit ja eigentlich den Ruf der "Studenten-HiFi-Marke" mit viel Klang für wenig Geld hatten (auf Kosten mäßiger Haptik und immer schon Fertigung in Fernost). Und die ständige Einstufung mit "Preis-/Leistungsverhältnis: Überragend" in der Presse hat mich angesichts der Tatsache, daß m.E. vergleichbare Geräte von Yamaha, Onkyo und Denon meist um die 30% billiger sind, auch etwas stutzig gemacht.

Ich hatte mal einen NAD-CD-Player aus den 90ern in den Fingern. Wirkt für meinen Geschmack... ich weiß nicht, irgendwie klobig. Mattgraues Gehäuse mit Gusseisenfeeling, leere Weiten ohne Bedienelemente auf der Front - eindeutig nicht meine Designkategorie.


Hallo Ragnar,

das Design bei NAD war schon immer speziell. Als ich meinen ersten hochwertigen Verstärker kaufen wollte, war der damals aktuelle NAD 3130 in der engeren Wahl. aber nicht zuletzt die skurrile Optik und die Farbgebung (grau mit grüner Power-Taste) hat mich abgeschreckt. Selbst wenn man das originell und eigenständig findet, bleibt das Problem, daß sich die Geräte nicht harmonisch mit solchen anderer Hersteller kombinieren lassen. Und ein Kassettendeck von NAD kaufen, nur damit es zum Verstärker passt, wollte ich nicht (CD-Player eigentlich dito).

Gruß,
Timo

Posts: 1,449

Date of registration: Dec 18th 2013

  • Send private message

62

Wednesday, March 19th 2014, 4:00pm

Den CD-Player konnte ich genau wegen des Schubladendefekts gratis mitnehmen, gekauft hätte ich ihn wohl nie. Die Optik ist genau die von Dir beschriebene in grau und grün. Gegen die hatte ich schon gewisse Vorurteile weil sie mich an den letzten von der Telekom Austria ausgegebenen Telefonapparat erinnert, ein Vollplastik-Monster in genau dieser Farbkombi.

Aber um zum Thema zurückzukommen, die Optik dieser Pioneer-Serie ist schon unsterblich geil! *lechz*

Posts: 2,370

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

63

Thursday, March 20th 2014, 7:15am

Das schent nicht mehr so zu sein. Ich hab' mal nach Bildern von ARCAM-Geräten gesucht und spontan mehrere gefunden, auf denen "Made in P.R.C." zu lesen ist.


Interessant, war mir noch gar nicht bekannt. Dann halte ich die Geräte für noch überteuerter.

Noch was zu NAD:
Als ich damals nach einem CD-Player gesucht habe, hatte ich auch ein Modell von NAD im Auge, das genaue Modell weiß ich jetzt nicht mehr. Den hatte ich damals auf der High End in München am NAD-Stand unter Augenschein genommen und war wenig begeistert. Die Verarbeitungsqualität rechtfertigte keineswegs den Preis, die Lade wirkte nicht besonders stabil und hintergrundbeleuchtete LC-Displays finde ich an CD-Playern auch nicht so toll.
Daher hatte ich mich damals für den empfohlenen Yamaha CDX-596 entschieden der auf mich hochwertiger wirkte und weniger als die Hälfte kostete. War damals auch mein erstes Yamaha-Gerät.
Grüße

Wayne

Posts: 5,573

Date of registration: Mar 23rd 2006

Location: NRW

  • Send private message

64

Thursday, May 1st 2014, 8:59am

...noch etwas zu NAD, die ich übrigens überhaupt nicht mit "Vintage Design" in Verbindung bringe...

NAD wurde erst Anfang der 1970er Jahre gegründet. Damaliger Firmensitz und Sitz der Entwicklungsabteilg. war in der Tat Grossbritannien, die Geräte wurden allerdings schon immer in Japan fremdgefertigt.(*)
(Anders als Marantz übrigens, die bis zum Verkauf an Superscope in der Mitte der 1960er Jahre noch in den USA fertigten...)
Die Geräte der frühen Jahre zeichneten sich noch durch das am US-Markt orientierte "Barockdesign" a la Marantz & Co, (mit gebürsteten Alufronten, Woodcase und geschwungenen Beschriftungen) aus.
Als Späteinsteiger in den Markt mag es der begrenzte wirtschaftliche Erfolg gewesen sein, der NAD bereits in den 80ern zu einem radikalen Designwechsel veranlasst hat. Aber das sind auch nur Vermutungen...
Auf jeden Fall zeichnen seit dieser Zeit die NAD-Geräte die bekannte "spartanische" Front aus, die manchem Betrachter das Wort "Plastik-Optik" entlockt. Und dieser Designlinie ist NAD im Grunde bis heute
treu geblieben. Meines Wissens nach ist mittlerweile der Firmen- und Entwicklungssitz Kanada.

Was die "Performance" der NAD-Geräte angeht, weis ich nur soviel zu sagen: die "Klassiker" der frühen Jahre ähneln im Klangbild durchaus dem damals üblichen, "weichen" Sound. Ein 140 oder 160-Receiver
unterscheidet sich in dieser Disziplin kaum von einem Marantz 2230 oder einem Scott 337 (**). Da war also noch nicht viel mit "New Acoustic Dimension"...
Erst mit dem Designwechsel wurde das Klangbild etwas analytischer - man näherte sich dem damals bei Puristen beliebten "britischen" Klangbild. (Sorry für die plakativen "Schwurbel"-Beschreibungen...)


Gruß
Peter

*Quelle: Herstellerhomepage, http://www.e30.de/nad/
**Quelle: eigene Hörerfahrung
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

This post has been edited 3 times, last edit by "PeZett" (May 1st 2014, 9:46am)


Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

65

Friday, May 2nd 2014, 1:24am

die Geräte wurden allerdings schon immer in Japan fremdgefertigt.


Ja, NAD war von Anfang an eine klassische "Fabless Company" ohne eigene Produktionsstätten. Was sich über die asiatischen Zulieferer herausfinden lässt:

- Für die Geräte mit Alufront und dem Logo in Schreibschrift aus den frühen Jahren: Foster Electric in Japan, später Muttefirma von Fostex und u.A. auch langjähriger Zulieferer für die "Realistic"-HiFi-Komponenten von Tandy/Radio Shack.

- Für die (meisten) Geräte mit dem bekannten graugrünen NAD-Design von Ende der 1970er bis bis Ende der 1990er Jahre: Proton Electronics (anfangs noch Fulet Electronics) in Taiwan. Die haben auf einigen Märkten auch Clones der NAD-Geräte unter ihrem eigenen Namen vertrieben (siehe hier).

- Für die "Made in China"-Modelle: Fa, Weltronics. Und auch die vertrieben unter ihrer Marke "AMC" Geräte, die auffallend nach NAD aussehen (siehe hier).

Quoted

Auf jeden Fall zeichnen seit dieser Zeit die NAD-Geräte die bekannte "spartanische" Front aus, die manchem Betrachter das Wort "Plastik-Optik" entlockt. Und dieser Designlinie ist NAD im Grunde bis heute treu geblieben.


Die Richtung wurde beibehalten, aber die aktuellen Geräte sehen dabei wieder recht gefällig aus. Die aus den 1980er Jahren hatten für mich nichts mit Eigenständigkeit und bewusstem Minimalismus zu tun, das war oft einfach nur potthässlich und wirkte zudem billig.

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

66

Friday, May 16th 2014, 2:14pm

Manche haben's vielleicht schon bemerkt, aber auch Pioneer scheint sich an alte Zeiten zu erinnern:


Der Wind dreht sich schnell: Pioneer erwägt Ausstieg bei Unterhaltungselektronik (golem.de)

Mal gespannt, ob die klassischen HiFi-Sparte unter neuer Regie fortgeführt wird.

(Nebenbei: Seit wann ist Funai chinesisch?)

Posts: 2,370

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

67

Monday, May 19th 2014, 7:09am

Aha, schade. Jetzt weiß ich auch, warum Pioneer auf der diesjähringen High End nicht mehr vertreten war. Das wundert mich doch etwas, da die Pioneer AV-Geräte immer Bestnoten in den Testzeitschriften einfahren.

Es gibt aber was neues von der Kunkurenz:

Yamaha hat die 2000er Serie aufgefrischt, es gibt jetzt einen A-S2100 und einen CD-S2100:


(Bild von Yamaha / der Yamaha-Hompage)

Dem Verstärker wurden jetzt auch VU-Meter wie bei der 3000er Serie verpasst.

Mehr Infos hier.
Grüße

Wayne

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

68

Wednesday, June 25th 2014, 1:00pm

Aha, schade. Jetzt weiß ich auch, warum Pioneer auf der diesjähringen High End nicht mehr vertreten war. Das wundert mich doch etwas, da die Pioneer AV-Geräte immer Bestnoten in den Testzeitschriften einfahren.


golem.de: Pioneer verkauft AV-Receiver an Onkyo und Investor

Ja, und die Zweikanal-HiFi-Geräte? Die werden gar nicht erwähnt. Bleiben die bei Pioneer?

Posts: 2,370

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

69

Wednesday, June 25th 2014, 3:05pm

Ja, und die Zweikanal-HiFi-Geräte? Die werden gar nicht erwähnt. Bleiben die bei Pioneer?

Ich denke mal, die zählen ebenfalls zu der "Home-AV"-Kategorie, die sowohl Audio als auch Videogeräte einschliesst. Ich gehe davon aus, dass die mitverkauft wurden. Was daraus wird, kann man noch nicht sagen, Onkyo stellt ebenfalls AV-Receiver wie auch Zwei-Kanal-Hifi her.
Grüße

Wayne

Posts: 637

Date of registration: Jul 20th 2006

  • Send private message

70

Wednesday, August 20th 2014, 3:48pm

Also die Poineer Geräte sind ja echt hübsch, aber wenn ich diese Werbetexte lese, vonwegen Soundtuning von den AIR Studios... Alles klar. Jeder Einstiegsverstärker gibt seit über 30 Jahren ein komplett lineares Signal heraus, wenn die Klangregler auf 0 stehen, wenn man da was tunt ist die Linearität nicht mehr gegeben, es findet ein Sounding statt und der Verstärker KLINGT. Ein Verstärker der, wenn Loudness und Klangregler aus sind klingt ist kein guter Verstärker und sein Geld nicht wert.

Es ist echt geil, wie man versucht mit solchen Äusserungen irgendwelche Voodoopriester anlockt, die tatsächlich immernoch denken, dass es sowas wie Kabel oder Verstärkerklang wirklich gibt. Ich habe so viele Verstärker besessen, von der Kompaktanlage, über Einsteigermodelle bis hin zu wirklich teuren, großen Geräten (AKAI AM 75 passt ja hier in dieses Konzept ganz gut rein), mittlerweile habe ich mir auch einen AVR günstig gekauft, für den Fernseher und auch bei dem ist es im Stereo Modus so wie bei allen anderen herkömmlichen HiFi Geräten auch. Ich höre, wenn ich die Klangregler und die Loudness nicht benutze keinen Unterschied zwischen dem billigsten und dem teuersten Gerät, das fängt erst an, wenn man eine gewisse Lautstärke erreicht und die Verstärker an ihre Leistungsgrenze kommen, logisch, dass da ein Gerät mit 2x150 Watt RMS und 0,008% Klirr dem Gerät mit 2x25 Watt RMS und 0,9% Klirr überlegen ist, aber das sind dann wirklich Discolautstärken - auch bei den kleinen Geräten - die man zuhause nicht wirklich braucht.

Dennoch ist der Unterschied zwischen einem Verstärker der tatsächlich nur 2x25 Watt RMS leistet gegenüber einem Boliden mit 2x150 Watt verschwindend gering, denn um die Lautstärke hörbar zu verdoppeln braucht man das 10 Fache an Leistung, nicht das Doppelte. Ich mag die Boliden natürlich auch lieber, als die Einsteigergeräte, allein schon wegen den Anschlussmöglichkeiten, dem getrennten Record Selector, der Haptik und dem edleren Design, aber es ist schon schade, dass die Leute immer noch solche Lügen hören wollen, wenn sich Jemand für solides HiFi entscheidet.

Ich denke, wenn ich mir was Neues kaufen würde, würde ich mir wohl eher einen AVR kaufen, weil der das, was HiFi Geräte können sowieso kann und noch Einiges mehr, es ist die perfekte Schaltzentrale, die alle Quellen akzeptiert und auch alle gängigen Formate, was bei HiFi schwierig wird, denn mein AKAI kann leider nur PCM bis 48 kHz - ich bin davon überzeugt, dass die heutzutage höheren Bitraten eigentlich überflüssig sind und ein Downsoampling nicht höbrar ist, ich glaube nicht, dass eine höhere Auflösung oberhalb der CD wirklich hörbar ist, denn die CD ist schon mehr als gut genug. Wer das Noise Shaping hört hat Fledermausohren und auch der bessere Klang der SACD gegenüber der CD Spur ist eine reine Master-Geschichte.

Trotzdem hört man z.B. rapide Unterschiede wenn es z.B. um einen Stereomix von einem 5.1 Master geht, da geht viel verloren, einfach weil die einzelnen Kanäle schon ne Menge ausmachen und trotzdem bin ich mir sicher, dass ein AVR gegenüber einem Stereoverstärker im Stereomodus genau so gut seinen Dienst verrichten. Durch die Frequenzgang -und Laufzeitkorrekturen mittels automatischer Einmessung ist er dem Stereoverstärker sogar grundsätzlich überlegen, für sowas haben die Leute früher viel Geld bezahlt (Soundprozessoren, JVC S.E.A. z.B.) und heute ist das Alles integriert, inklusive Netzwerk, Spotifyanbindung, Internetradio, etc.

Der größte Pioneer liegt bei 2x90 Watt, für ein audiophiles High End Modell mit Doppelmono Aufbau ist das eher wenig, zumal da keine ernstzunehmenden Werte stehen (Ausgangsleistung?! kann doch alles sein und meistens der Maximalwert), wie gesagt lege ich keinen Wert auf unglaublich hohe Leistungen, aber in der Zeit der Monstereceiver haben sich die großen Hersteller um den besten Klirr und die größte Leistung gebattelt, denkt mal an Marantz oder Kenwood, da kamen dann tatsächlich Geräte raus, die RMS Werte oberhalb 300 Watt pro Kanal boten...

Vor einigen Jahren waren Netzwerkplayer, mp3 und Internetradio im High End Bereich noch verpöhnt, jetzt ja angeblich nicht mehr, weil die Wandler viel viel besser geworden sind. So ein Unfug. Ich habe einen CD Player von 1985, der klingt kein Bisschen anders, als ein neuer, nur dass der DAC ein Bisschen lauter rauscht, was man aber auch nur hört, wenn man die CD auf Pause stellt und den Verstärker voll aufdreht.

Ich verstehe diese Verkaufsargumente nicht. Warum kann man denn nicht einfach hinschreiben: "Der Pioneer A70 ist ein solider Stereoverstärker mit hervorragenden Eigenschaften und guter Verarbeitung.", das wäre für mich ein überzeugender Kaufgrund, alles Andere gehört ins Reich der Mythen^^.

Trotzdem, schön, dass es mal wieder was klassisch Anmutendes gibt.

LG, Tobi

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

71

Tuesday, September 16th 2014, 11:32pm

Yamaha erweitert die Palette der "bürgerlichen" Verstärkermodelle nach oben um den neuen A-S801:

http://usa.yamaha.com/products/audio-vis…ts/amps/a-s801/

Die Ausgangsleistung und die meisten anderen Daten sind identisch mit denen des A-S701, aber es gibt ein paar zusätzliche Features - und Alu- statt Plastikknöppe, wie bei den großen 1000ern bis 3000ern! :)

Quoted


USB DAC function supports native DSD resolutions (2.8 MHz / 5.6 MHz) and PCM (384 kHz / 32-bit)
Digital signal indicator shows DSD and PCM playback formats and sampling frequencies
High efficiency ESS Technology 32-bit DAC (ES9010K2M)
Digital audio inputs for TV or Blu-ray Disc™ player
(...)
High strength chassis with double-bottom design for excellent dampening of vibrations
(...)
Simple yet sophisticated design (aluminum front panel and knobs)


Auf der deutschen Seite taucht er noch nicht auf, aber das wird (hoffentlich) nur eine Frage der Zeit sein.

This post has been edited 1 times, last edit by "timo" (Sep 16th 2014, 11:34pm)


Posts: 2,370

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

72

Wednesday, September 17th 2014, 7:08am

Auf der deutschen Seite taucht er noch nicht auf, aber das wird (hoffentlich) nur eine Frage der Zeit sein.


Auf der japanischen Seite ist er ebefalls zu finden. Ich vermute daher mal schon, dass er in Europa angeboten wird. Der Preis liegt 100 Dollar/30000 Yen über dem 701.
Grüße

Wayne

Posts: 417

Date of registration: Jan 19th 2009

Location: NRW

  • Send private message

73

Wednesday, September 17th 2014, 8:43pm

Yamaha erweitert die Palette der "bürgerlichen" Verstärkermodelle nach oben
och...der C-2 in silber ist ja soo selten...da würde ich mir einen C-S2000 wünschen...mit symmetrischem Ausgang, mind. 2 Tapeschleifen und diskrekt bestücktem MC-Eingang... :love: ...aber ohne Zappelmeter...

...oute mich mit CD-S2000, KX-1200 und CT-7000 als Liebhaber...

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

74

Wednesday, September 17th 2014, 10:05pm

och...der C-2 in silber ist ja soo selten...da würde ich mir einen C-S2000 wünschen...mit symmetrischem Ausgang, mind. 2 Tapeschleifen und diskrekt bestücktem MC-Eingang... :love: ...aber ohne Zappelmeter...


Ja, frag' doch mal freundlich in Hamamatsu an. :) Jetzt, wo Technics wieder mit einer sündhaft teuren Vorverstärker-Endstufen-Kombi auf den Markt kommt, ist der Anreiz für Yamaha zum Nachziehen vielleicht gegeben.

Zappelmeter gäbe es (wenn es sie gäbe) ja wahrscheinlich eh nur in der Endstufe. So macht es jedenfalls die Konkurrenz.

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

75

Sunday, October 19th 2014, 1:28pm

(Halb-OT) Sind die Prospekte von Saturn bundesweit einheitlich? Mir trudelte gestern eines in's Haus, das mich doch gewundert hat. Zweikanal-HiFi läuft bei den großen Elektronik-Handelsketten ja gemeinhin unter dem Motto "Wir haben es noch im Angebot, aber es spielt keine wirkliche Rolle mehr". Um so mehr staunte ich, daß in dem Prospekt drei Stereo-Verstärker (Pioneer, Yamaha, Marantz), diverse CD-Player (darunter SACD-Player von Pioneer und Sony), HiFi-Boxen und sogar zwei Plattenspieler (Denon DP 300 F, Sony PS LX 300 USB) auftauchten. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten fünfzehn Jahren ähnliches bei Saturn oder Media-Markt gesehen zu haben.

Ist HiFi wieder so ein großes Thema, daß es zum Lockangebot taugt, oder wollen die das Zeug nun endgültig loswerden?

Posts: 2,370

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

76

Monday, October 20th 2014, 7:12am

(Halb-OT) Sind die Prospekte von Saturn bundesweit einheitlich? [...]
Ist HiFi wieder so ein großes Thema, daß es zum Lockangebot taugt, oder wollen die das Zeug nun endgültig loswerden?


Ich galube nicht, dass die einheiltlich sind, bei uns gibt es im Moment keinen Prospekt. Das mit dem Abverkauf könnte u.U. stimmen. Welcher Typ war denn der SACD-Player von Sony? Dieser XE-800 oder so ähnlich? Der wurde m.W. schon letztes Jahr aus dem Programm genommen und wird daher wohl nicht mehr produziert. Daher würde "loswerden" hier zutreffen. Die Pioneer-Geräte sind ja noch aktuell, aber man weiß ja nicht, was der neue Eigentümer damit vor hat.

In derartirgen Geschäften in meiner Umgebung wurdem die als "HiFi-Studio" bezeichneten separaten Räume alle schon aufgelöst.
Grüße

Wayne

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

77

Monday, October 20th 2014, 9:09am

Welcher Typ war denn der SACD-Player von Sony? Dieser XE-800 oder so ähnlich?


Ja, genau. SCD-XE 800. Kostenpunkt: 189 €.

Quoted

In derartirgen Geschäften in meiner Umgebung wurdem die als "HiFi-Studio" bezeichneten separaten Räume alle schon aufgelöst.


Hier gibt es sie noch. Auch in der Saturn-Filiale auf der Düsseldorfer Kö, die erst drei Jahre alt ist.

Posts: 150

Date of registration: Dec 24th 2012

Location: Lkr. Göttingen

  • Send private message

78

Monday, October 20th 2014, 10:04pm

Auch hier im lokalen Blödmarkt findet sich noch ein solches HiFi-Studio, dessen Inhalt allerdings bereits dem geneigten Laien die Schamesröte ins Gesicht treibt... sieht mehr aus, wie die Rumpelkammer für alles, was sich auf den anderen (im Übrigen wesentlich besser zugänglichen und "inszenierten") Verkaufsflächen nicht (un)ordentlich unterbringen lässt. Irgendwie kommt es mir so vor, dass nicht nur Tonband und Co. sondern zunehmend auch klassisches HiFi-Equipment als anachronistisch empfunden wird. Und das wundert auch kaum, wenn man das durch anerzogene Konsumverhalten des Durchschnittkunden zu Grunde legt (was an vielen anderen Stellen schon hinreichend "zerkaut" wurde).

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

79

Sunday, August 27th 2017, 11:18pm

Yamaha-Komponenten im aktuellen Postbank-Fernsehwerbespot:

https://www.youtube.com/watch?v=eFEeW2RLYs0

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

80

Thursday, August 30th 2018, 11:22am

Yamaha führt als neue Spitze der Verstärker-Linie eine Vorverstärker-Endstufen-Kombi C-5000/M-5000 ein.

https://de.yamaha.com/de/products/audio_…5000/index.html

https://de.yamaha.com/de/products/audio_…5000/index.html

Und überraschend spät gibt's mit dem GT-5000 auch wieder einen Plattenspieler:

https://de.yamaha.com/de/products/audio_…5000/index.html

Die Preise werden wohl leider nichts für's Konfirmationsgeld sein. Für den Plattenspieler werden im Netz rund 5.000 € kolportiert. :(

Posts: 4,525

Date of registration: Dec 20th 2015

Location: bei Hamburg

Occupation: Rentner

  • Send private message

81

Thursday, August 30th 2018, 5:24pm

Die Promotion-Prosa zu den Komponenten ist streckenweise ganz amüsant zu lesen (aber auch durchaus informativ).
Ein paar Blüten daraus:
Der M-5000 überzeugt mit seinem überragenden Klangbild und begeistert mit griffiger Musikalität.
Über die Lautsprecherboxen NS-5000 (ca. 15000€ das Paar):
Sorgfältig laminiertes Schichtholzgehäuse aus japanischer weißer Birke ...
Glänzend schwarzer Pianolack verbessert den Signal-Rauschabstand
Zum Plattenspieler:
Der GT-5000 wird mit einem 24-poligen Zweiphasen-Wechselstrom-Synchronmotor angetrieben, der eine exakte Sinuswelle erzeugt.

Einen 4-teiligen aufschlußreichen Testbericht zu den Lautsprechern (an anderen Verstärkern) gibt es zB bei:
https://www.lowbeats.de/erster-test-yama…hightech-box/4/

In Teil 2 wird auf die Frequenzweiche der 3-Wege-Boxen eingegangen. Unter einem Foto ist zu lesen : "Die schwere Luftspule, die den Tieftöner nach oben hin begrenzt, ist wegen ihres stattlichen Gewichts am Boden der Yamaha NS-5000 verschraubt". Auf dem Foto sieht man eine Spule mit etwa rechteckigem Querschnitt auf einem lamellierten E-Kern (Trafoblech).

MfG Kai

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

82

Thursday, August 30th 2018, 7:51pm

Die Promotion-Prosa zu den Komponenten ist streckenweise ganz amüsant zu lesen (aber auch durchaus informativ).


Die Texte werden halt nicht von Technikern verfasst, sondern von irgendwelchen Werbe-Leutchen. Da kann sich schon mal die eine oder andere Absurdität einschleichen. :)

Ich staune übrigens, daß Yamaha sich so einen Gratwandel zwischen Massenhersteller und High-End-Anbieter traut. Ihr kleinster Vollverstärker kostet im Moment unter 200 €, für die obige 5000er-Kombi dürfte dagegen wohl irgendwas im knapp fünfstelligen Bereich (oder auch mehr) fällig werden. Da hätte ich eigentlich einen Opel-Senator-Effekt befürchtet (sprich: daß den zahlungskräftigen Kunden der Markenname nicht exklusiv genug klingt). Scheint allerdings nicht so zu sein.

Posts: 4,525

Date of registration: Dec 20th 2015

Location: bei Hamburg

Occupation: Rentner

  • Send private message

83

Thursday, August 30th 2018, 8:17pm

Vielleicht werden deshalb mehrfach Bezüge zu den Yamaha Konzertflügeln hergestellt, insbesondere zu deren schwarzem Pianolack...
Die Geräte verfügen auch über neuartige patentierte Füße, die dem Klang besondere vibrationsfreie Transparenz verleihen.

MfG Kai

Posts: 66

Date of registration: May 7th 2018

Location: Mülheim an der Ruhr

Occupation: Diplom-Elektron

  • Send private message

84

Friday, August 31st 2018, 11:24am

...wobei solche Vergleiche - Konzertflügel vs. Hifi-Anlage - durchaus problematisch sind: Musikinstrumente sollen klingen, Hifi-Anlagen eher nicht. Soll heißen: Bei Musikinstrumenten versucht man durch entsprechende Maßnahmen (und wenn es nur der schwarze Pianolack (übriogens meistens nur eine Polyesterbeschichtung) ist) einen charakteristischen Klang zu erzeugen. Bei Hifi-Anlagen ist man bestrebt (oder sollte es zumindest sein), eine möglichst große Klangneutralität zu bekommen, also keinen Eigenklang zu produzieren.

By the way: Yamaha-Konzertflügel sind klanglich sowieso kein Hit. Fast jeder Premium-Hersteller im Pianobereich fertigt besser klingende Instrumente. Stell mal einen Bösendorfer (österreischer Pianofabrikant, mittlerweile 100%ige Yamaha-Tochter) neben einen originalen Yamaha - innerhalb kurzer Zeit fragt man sich, warum die für das japanische Kinderklavier so viel Geld haben wollen...
Gruss,

Hendrik

---

Sind wir nicht alle ein bisschen γ-Fe₂O₃?

Posts: 835

Date of registration: Nov 22nd 2005

  • Send private message

85

Friday, August 31st 2018, 2:54pm

für das japanische Kinderklavier

Findest Du die echt so schlecht?

Ich bin zwar ein ausgewiesener Fazioli-Fan, mag auch gerne Bechstein und Bösendorfer, aber so schlecht finde ich die Yamahas jetzt auch wieder nicht.

Klar, die absolute Perfektion im Klangbild eines Steinway kriegt keiner hin, aber mir fehlt beim Steinway etwas das "lebendige". Der ist mir zuuu perfekt.

Aber das ist jetzt wohl etwas OT geworden... 8) sorry...

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

86

Friday, August 31st 2018, 3:09pm

Musikinstrumente von Yamaha scheinen generell sehr stark zu polarisieren. Zwei Freunde von mir, beide begeisterte Hobby-Musiker, konnten sich früher auch leidenschaftlich über die Qualität der E-Gitarren streiten. Der eine hielt die SG-Baureihe für völlig unterschätzt und ebenbürtig zu den legendären Modellen von Fender und Gibson, der andere für eine klanglich zweitklassige Kopie. :)

Posts: 66

Date of registration: May 7th 2018

Location: Mülheim an der Ruhr

Occupation: Diplom-Elektron

  • Send private message

87

Friday, August 31st 2018, 3:37pm

für das japanische Kinderklavier

Findest Du die echt so schlecht?


Naja, relativ. Sie haben einen relativ typischen, sagen wir mal: "japanischen" Klang: Eher brilliant, fast stählern. Dazu haben sie eine Tastatur, die ich (subjektiv) unangenehm finde.

Mein persönlicher Favorit ist Bösendorfer. Ich liebe diesen vollen, beinahe glockigen Klang. Ich schätze allerdings nicht viel weniger einen guten Kawai oder auch ein Samick (um mal bei den Asiaten zu bleiben), darf aber auch ein Grotrian-Steinweg sein oder ein Steingräber (die machen ganz hervorragende Upright-Pianos!). Bechstein habe ich lange nicht mehr gespielt - das letzte Mal kam es mir vor wie eine Mittelding aus Steinway und Yamaha. Vielleicht sind sie neuerdings besser. Achja, im März habe ich in Leipzig mal einen Blüthner ausprobiert. Die scheinen sich ihren Vorkriegsruf immer noch erhalten zu haben. (Man erkennt vielleicht: Ich bin auf der Suche. Mittelfristig soll etwas Pianisches ins Haus. SIcher eher etwas gestutztes Geflügel, wird doch sonst eng in den 45 m² Wohnzimmer.)

Steinways sind für ihren Perfektionismus bekannt, und sie werden dafür auch geschätzt: In jeder Hinsicht ausgeglichen. Wundert mich nicht, dass die meisten Pianisten diese Instrumente bevorzugen. Was das fehlende "Lebendige" angeht: Das kriegen gute Pianisten durchaus aus diesem Flügel. Das Vergnügen, einen Fazioli zu spielen, hatte ich leider noch nicht, aber der Italiener muss phänomenal sein.
Gruss,

Hendrik

---

Sind wir nicht alle ein bisschen γ-Fe₂O₃?

Posts: 835

Date of registration: Nov 22nd 2005

  • Send private message

88

Friday, August 31st 2018, 9:19pm

Ja, der Fazioli ist was sehr eigenes.
Aber für mich nicht bezahlbar.

Bei mir steht ein Ibach von 1920, 150er Stutzflügel.

Klingt gut, Mechanik ist von Langer, leider nicht Renner, aber besser als gedacht.

Für mich das Entscheidende, denn die Mechanik ist ja das Bindeglied zwischen mir und dem Instrument.

Neuere Bechsteine sind auch nicht so meins. Gibt halt gebrauchte 190er wie Sand am Meer. Aber zu groß...


Ich hatte halt vor Jahren nach was gebrauchtem kleinen bezahlbaren gesucht, hatte mein Auge auf einen Schimmeligen aus Braunschweig geworfen, aber der Ibach der direkt daneben stand, machte dann das Rennen. Klanglich zwischen Bösi und Schimmel einzuordnen, etwas brillanter als Bösendorfer, aber deutlich volumiger als Schimmel. Und die Mechanik passte. Immerhin die älteste Klaviermanufaktur Deutschlands, wenn auch nicht mehr in der Produktion. Kannte die Firma bis dahin gar nicht.
PS:

Du hast Recht was Steinway angeht. Das Instrument für Könner. Den musst Du beherrschen, sonst beherrscht er dich. Da ich nicht gut genug bin, beherrscht er eher mich, womit er für mich nicht das richtige Instrument ist. :D Aber Respekt vor der Leistung der Firma :thumbsup:

Posts: 32

Date of registration: Aug 23rd 2018

  • Send private message

89

Saturday, September 1st 2018, 11:12am

...wobei solche Vergleiche - Konzertflügel vs. Hifi-Anlage - durchaus problematisch sind: Musikinstrumente sollen klingen, Hifi-Anlagen eher nicht. Soll heißen: Bei Musikinstrumenten versucht man durch entsprechende Maßnahmen (und wenn es nur der schwarze Pianolack (übriogens meistens nur eine Polyesterbeschichtung) ist) einen charakteristischen Klang zu erzeugen. Bei Hifi-Anlagen ist man bestrebt (oder sollte es zumindest sein), eine möglichst große Klangneutralität zu bekommen, also keinen Eigenklang zu produzieren.

By the way: Yamaha-Konzertflügel sind klanglich sowieso kein Hit. Fast jeder Premium-Hersteller im Pianobereich fertigt besser klingende Instrumente. Stell mal einen Bösendorfer (österreischer Pianofabrikant, mittlerweile 100%ige Yamaha-Tochter) neben einen originalen Yamaha - innerhalb kurzer Zeit fragt man sich, warum die für das japanische Kinderklavier so viel Geld haben wollen...

Meine Mutter hatte eine Yamaha Anlage "Piano Craft" dazu fällt mir auch nichts diplomatisches ein. Viel Show mit schwarz glänzendem Plastik an den Boxen und Alufronten, das wars

Posts: 13,689

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

90

Saturday, September 1st 2018, 3:37pm

Meine Mutter hatte eine Yamaha Anlage "Piano Craft" dazu fällt mir auch nichts diplomatisches ein. Viel Show mit schwarz glänzendem Plastik an den Boxen und Alufronten, das wars

Das gilt aber für Mini-Anlagen anderer Hersteller in der Preisklasse (bei Yamaha m.W. zwischen 250 und 450 € inklusive Lautsprechern) genau so. Klanglich find' ich die Piano Crafs ganz nett.