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  • "Zinngiesser" started this thread

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1

Friday, August 14th 2020, 4:43pm

EQ mit Spectrum Analyzer gesucht

Hallo zusammen,
nachdem ich lange ein Freund der Flat-Klangkurve war, liebäugle ich nun doch wieder zu einem EQ, am besten mit Spectrum-Analyzer, nur wegen der Optik. DSP muss nicht.

Da ich sehr unterschiedliche Musik höre und auch von div. Quellen, mein Wohnzimmer unperfekt für guten Klang ist, dachte ich, warum nicht? So kann ich mir den Sound nach Gusto eben etwas tunen. So weit, so gut.

Gerne Vintage, also gebraucht, muss nichts hochwertiges sein, eher optisch ansprechend. Dachte preislich an 100-150, max 200€. Im Grunde könnte ich ja alles mögliche nehmen aber ich frage trotzdem mal hier in die Runde, ob und was sich lohnt, natürlich im Klang aber auch der Optik. Und vlt hat ja jemand hier was im Angebot.

Was meint ihr? Benutzt ihr einen EQ und worauf kommt es euch an? Könnt ihr irgendwas empfehlen?

Danke & Gruß :-)
Akai GX-230D, Dual 731Q, Technics SL-PG460A, Vincent PHO-701, Sony SB-700, Nubert nuPro A-200, Beyerdynamic DT 770 M.

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2

Friday, August 14th 2020, 5:20pm

Hallo,

ich hatte mal einen Equalizer von Sony (ich glaube 2 x 7-Band), aber ohne Spectrum Analyzer. Modell müsste ich nachsehen, stammte m.W. aus dem 1985er Programm. Ich hatte ihn mir aus Neugier gekauft, aber irgendwann musste er dann doch wieder gehen. Inzwischen nutze ich gar keine Klangregelung mehr, steht alles auf Neutral.

Wenn ich einen Equalizer mit "Optik" haben wollte, würde ich wahrscheinlich mal Ausschau nach dem hier halten:

https://www.radiomuseum.org/r/wangine_st…_equalizer.html

Den gab's bei Völkner und Conrad für relativ kleines Geld, wird heute also wohl auch noch zu den eher bezahlbaren Geräten gehören.

Gruß,
Timo

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3

Friday, August 14th 2020, 5:52pm

gelöscht weil Fehler im Link
Gruß Ulf

This post has been edited 1 times, last edit by "sensor" (Aug 14th 2020, 8:30pm)


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4

Friday, August 14th 2020, 6:01pm

Hallo Ulf,

die Adresse in Deinem Beitrag ist mit einem völlig anderen Link hinterlegt, als der Text suggeriert. Man landet nicht auf der Thomann-Seite, sondern irgendwo, wo man garantiert nicht hinwill. Hat das einen tieferen Sinn?



Wenn sich jemand für den Equalizer interessiert, bitte diesen Link verwenden:

https://www.thomann.de/de/behringer_deq2…racurve_pro.htm

Gruß,
Timo

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5

Friday, August 14th 2020, 6:38pm


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6

Friday, August 14th 2020, 7:57pm

Hallo Ulf,

die Adresse in Deinem Beitrag ist mit einem völlig anderen Link hinterlegt, als der Text suggeriert. Man landet nicht auf der Thomann-Seite, sondern irgendwo, wo man garantiert nicht hinwill. Hat das einen tieferen Sinn?

index.php?page=Attachment&attachmentID=35486

Wenn sich jemand für den Equalizer interessiert, bitte diesen Link verwenden:

https://www.thomann.de/de/behringer_deq2…racurve_pro.htm

Gruß,
Timo



ist ja sehr merkwürdig, wo landet man denn da?? bei mir wird angezeigt, Die Website ist nicht erreichbar
Gruß Ulf

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7

Friday, August 14th 2020, 8:05pm

Ich krieg' da eine seltsame Werbeseite. Möglicherweise vom Provider geschaltet.

Ist aber auch wurscht, der Link gehört da nicht hin.

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8

Friday, August 14th 2020, 11:54pm



Wenn ich den TE richtig verstehe, dann möchte er einen EQ in seine bestehende Anlage integrieren.
Da bietet sich eher klassische Hardware an wenn man nicht gerade einen Rechner mitlaufen lassen möchte.
Von der fragwürdigen Optik mal ganz abgesehen.
Viele Grüße
Jörg

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9

Saturday, August 15th 2020, 1:50am

Wenn ich den TE richtig verstehe, dann möchte er einen EQ in seine bestehende Anlage integrieren.
Mag ja sein, es ging aber nicht aus der Frage hervor, ob er weiß, was alles mit einem PC möglich ist, ohne einen Euro ausgeben zu müssen. Mal davon abgesehen, daß es keine Hardware gibt, die die Möglichkeiten/Flexibilität der Software erreicht.
Musik-Genießer schließen beim intensiven hören oft die Augen. Da bedarf es keiner "Optik".

MfG Kai

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10

Saturday, August 15th 2020, 6:43am

Wenn man das HiFi-Hobby so rationell angeht, bleibt für Bandmaschinen aber auch nicht viel Platz. :)

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11

Saturday, August 15th 2020, 8:47am

So ist es,
man benutzt sie allenfalls, um "Altlasten" (Bänder aus dem vorigen Jahrhundert) zu digitalisieren,
oder Dinge zu messen, für die man sich früher kaum interessiert hat oder damals noch nicht messen konnte :D
Belohnung für solches Verhalten ist die Befreiung von einer Vielzahl von Problemen, von denen man hier täglich lesen kann.

MfG Kai

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12

Saturday, August 15th 2020, 10:25am

Dinge zu messen, für die man sich früher kaum interessiert hat oder damals noch nicht messen konnte :D

... was ich regelmäßig übersetze mit "Dinge, die man damals noch nicht messen konnte und deswegen nur wenige kümmerten" :whistling:

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13

Saturday, August 15th 2020, 11:04am

Moin,

ich nutze den Technics SH-GE90, der einen Equalizer mit einem DSP-Klangfeldprozessor "verheiratet" hat inkl. kanalgetrennte Spektrum-Analyse und Kurvenanzeige.

Bekommt man so um die 150 €.

Gruß
Peter

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14

Saturday, August 15th 2020, 4:38pm

Ich müßte mich sehr täuschen, wenn ich da nicht noch einen Sherwood EQ hätte. Muß mich allerdings erst auf die Suche machen :)
Den würde ich Dir für nen kleinen Taler überlassen.
Sag Bescheid, wenn Interesse besteht.

Zur Flat Klangkurve und Verteufelung von Klangreglern habe ich eine klare Meinung:
Hochwertige Aufnahme und gute Wiedergabekette bei mittlerer Lautstärke: --> Flat ist gut
Alles Andere: Klangregelung gefällt mir besser :)

LG
Mike

This post has been edited 2 times, last edit by "dynamike" (Aug 15th 2020, 7:24pm)


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15

Saturday, August 15th 2020, 9:29pm

Ich nutze den Behringer DEQ 1024.
Gibts in der Bucht.

Gruß Dietmar
Fostex R8; REVOX B77; Uher 4200 Report IC, Uher 4000 L, Tesla B115; Tesla B90; Tesla B56; Tesla Start; Technics RS AZ7;

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16

Saturday, August 15th 2020, 11:22pm

Habe in Erstbesitz diesen hier: https://www.hifiengine.com/manual_librar…d/ge-1100.shtml Dieser Graphic Equalizer GE-1100 von Kenwood hatte zusätzlich auch noch einen regelbaren Nachhallverstärker. Man bekommt ihn noch häufiger z.B. in den Kleinanzeigen...
Mit besten Grüßen
Studer B67; REVOX A700; Uher R4200st, 4200RM; Pioneer CT-F 1000

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17

Sunday, August 16th 2020, 7:51pm

Der Behringer DEQ2496 ist unschlagbar, sowohl was den Preis, als auch die Leistung angeht, wenn man „spielen“ möchte. Damit kann man alles ausprobieren, was einem gefallen könnte. Nichts für ernsthafte „Analogies“ aber viel Spass fürs Geld.
Gerhard

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18

Thursday, September 10th 2020, 11:55am

Hallo zusammen,
nachdem ich lange ein Freund der Flat-Klangkurve war, liebäugle ich nun doch wieder zu einem EQ, am besten mit Spectrum-Analyzer, nur wegen der Optik. DSP muss nicht.

Da ich sehr unterschiedliche Musik höre und auch von div. Quellen, mein Wohnzimmer unperfekt für guten Klang ist, dachte ich, warum nicht? So kann ich mir den Sound nach Gusto eben etwas tunen. So weit, so gut.

Gerne Vintage, also gebraucht, muss nichts hochwertiges sein, eher optisch ansprechend. Dachte preislich an 100-150, max 200€. Im Grunde könnte ich ja alles mögliche nehmen aber ich frage trotzdem mal hier in die Runde, ob und was sich lohnt, natürlich im Klang aber auch der Optik. Und vlt hat ja jemand hier was im Angebot.

Was meint ihr? Benutzt ihr einen EQ und worauf kommt es euch an? Könnt ihr irgendwas empfehlen?

Danke & Gruß :-)
Nun, im allgemeinen scheinen ja Frequenzbandverbieger recht verpönt zu sein.


Aber: Nun hat nicht jeder die idealsten Bedingungen zum Boxen aufstellen, oder sich die ganze Bude mit Diffusoren, Eierpappen und weiß der Fuchs was, zuzuhängen. Bei mir ist das ähnlich. Ich habe erst in den letzten 3 Jahren meine ursprüngliche Anlage wieder komplettieren können, bzw. überhaupt aufstellen können, da kam mir z.B. Frauchen mit einer Lümmel-Ledercouch zuvor. Dass ich die, jetzt zuletzt, oppulenten Boxen nicht nach Norm aufstellen kann, ist meinerseits der Kompromiss dazu, die Anlage halt in 2 Schwerlastregale zu verpacken. Das zum einen.
Zum anderen entstammen viele Konserven unterschiedlichsten Aufnahmequellen, bis hin zu meinen ersten eigenen Aufnahmen auf einem Mono-Sternrecorder. Damals nahm man an Kassetten und Bändern, was man kriegen konnte, somit teilweise auch CR- und CH-Bänder, hundertmal überspielt, Klangqualität Mittelwelle bei Gewitter. Aber Aufnahmen darauf, die man so schnell nicht wieder bekommt, wie z.B. Opa an der heimischen Hammond-Orgel.

Zuletzt Bootlegs aus der ganzen Welt. Zugeflogen als Konvolut präsentieren sich Pink Floyd, Jefferson Starship, usw, usw. in (Raub?)-Kopien unterschiedlichster Qualität. "The Wall" aus Malaysia, wahrscheinlich "produziert" irgendwann in den End-70ern, klingt fast wie eine Mikrofon-Aufnahme von Platte. Knistern inklusive. Fehlt nur noch das Husten des Aufnehmenden.
Andere wiederum, insbesondere das "label" Thomsun, klingen sehr gut, wenn nicht sogar hervorragend. Hier wurde sogar gutes Bandmaterial von Maxell, BASF und TDK verwendet.

Kurzum, ein EQ ist manchmal von Vorteil. So lassen sich verschiedene Aufnahmen so zurechtbiegen, dass es passt, um nicht Ohrenkrebs zu bekommen, andererseits, um bestimmte Unzulänglichkeiten im Raum auszugleichen oder zu kaschieren.
In meinem Fall übernimmt das der Vorverstärker Sony TA-2000ESD, welcher einen parametrischen EQ (allerdings ohne Zappelanzeige) mitbringt.
A77 2- und 4-Spur, G36, RFT SK 3930, RFT CAW-WI, SP 3930 und REMA 2072 + B2725 konstant