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Friday, May 15th 2020, 10:56am

mp3 (320 kbps) versus Compact-Cassette

Hi,
ich möchte die Frage aufwerfen, ob eine gute Cassettenaufnahme mit einem mp3-File in höchster Auflösung (320) mithalten kann?
Ich persönlich höre leider keinen Unterschied zwischen dem Original (CD) und einem 320er mp3.
Wie ist das bei euch?
Gruss, Maddin

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2

Friday, May 15th 2020, 11:01am

Tja, da hast Du beim Vergleich einen Fehler gemacht. Bezüglich der Fragestellung must Du folglich die "mpeg 1 audio layer 3" mit der Cassettenaufnahme vergleichen.

Oder wohin soll der Vergleich hin?

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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3

Friday, May 15th 2020, 11:29am

Man kann die Fragestellung auch ohne Fehler interpretieren:
Es liege eine CD als Quelle vor.
Was ist besser als Kopie davon: Eine Cassettenband-Kopie oder ein mp3-File ?
Wenn man schon keinen Unterschied zwischen der mp3-Version und dem Original hört, braucht man sich mit der Cassetten-Kopie garnicht mehr befassen (es sei denn man zieht sie aus anderen Gründen vor).
Zusatzhinweis: Wenn man mehr Kompression bei praktisch gleicher Qualität erreichen möchte, sollte man mp3 statt mit fester höchster Bitrate mit variabler Bitrate in höchster Qualitätsstufe (0) erzeugen.

MfG Kai

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4

Friday, May 15th 2020, 11:47am

Ich verstehe den Sinn dieser Frage auch nicht.
Es ist vermutlich vom Musikmaterial abhängig ob es einen hörbaren Unterschied gibt.
Mit deiner Frage wirst du vermutlich nur wieder die berühmten "Ich höre das Gras wachsen" Typen auf den Plan rufen,
die auch der festen Überzeugung sind, daß LP das einzig wahre Medium ist :D
Viele Grüße
Jörg

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5

Friday, May 15th 2020, 11:48am

ich würde die Qualität der Frage noch ganz anders in Frage stellen:
welche Cassette?
auf welchem Gerät?
Und da wir gerade dabei sind, warum nur Cassette und nicht auch Tonband? Da tut sich nämlich das gleiche "Problem" auf ;)

6

Friday, May 15th 2020, 11:55am

mp3 hat weniger Grundrauschen und auch weniger k3.
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.

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7

Friday, May 15th 2020, 11:59am

Äh jo... ich werde versuchen, das nochmal klarer zu formulieren:
Eine Aufnahme von gleicher Quelle (egal ob LP, CD oder Magnetband).
Hört Ihr einen Unterschied zwischen hochwertigem mp3, wav oder Cassette?

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8

Friday, May 15th 2020, 12:05pm

Derartige Vergleiche haben mich vielleicht noch vor 25 Jahren interessiert, heute ist mir die Musik als solches wichtiger.
Entweder sie gefällt mir, oder eben nicht.
Bei Aufnahmen ebenfalls: entweder sie gefallen mir, oder eben nicht - es gibt auch viele Quellen (CD, LP) die mir zwar musikalisch gefallen,
aufnahmetechnisch jedoch gruselig sind.
Viele Grüße
Jörg

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9

Friday, May 15th 2020, 12:43pm

Da fällt mir z.B adhoc die Ekseptional Classics ein. Die Aufnahmen dieser LP sind allesamt unglaublich verrauscht.
Beim Ende eines Stückes hört man deutlich wie nicht nur das Lied selbst, sondern auch die Rauschfahnen mit ausgeblendet wurden.
Gruß
Manfred

....und jetzt mit einer weiteren Verbesserung der Grundig TS1000.....

10

Friday, May 15th 2020, 3:00pm

Hängt davon ab. Darf die Kassette auf einem Fremdgerät wiedergegeben werden? ;)
Welche Dynamik hat das Original und mit welcher Lautstärke hörst du ab?

niels

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11

Friday, May 15th 2020, 3:03pm

ich würde die Qualität der Frage noch ganz anders in Frage stellen:
welche Cassette?
auf welchem Gerät?
Und da wir gerade dabei sind, warum nur Cassette und nicht auch Tonband? Da tut sich nämlich das gleiche "Problem" auf ;)
die Aufarbeitung Deiner Anfrage ändert doch an der Unzulänglichkeit dieser als solchen nichts...

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12

Friday, May 15th 2020, 3:07pm

Ja, die Frage ist so vielschichtig, dass wahrscheinlich mancher sich schon vor dem ersten eigenen Posting ausblendet.
Würde mir vielleicht auch so gehen. 8)
Also nochmal anders gedacht:
In den 80ern haben wir mit Cassetten rumgeeiert. Mit einem guten Gerät und einer guten Cassette konnte man schon richtig gute Aufnahmen machen.
Was ich mich frage: Ist nicht eine heutige mp3-Aufnahme (hohe Qualität) möglicherweise nicht ebenso gut, wie damals eine Cassettenaufnahme, zB auf BASF chromdioxid super II und einem mittelpreisigen, also halbwegs vernünftigen Deck?

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13

Friday, May 15th 2020, 3:21pm

Da Plattenplatz heutzutage nicht mehr so teuer ist wie früher, würde ich grundsätzlich das WAV-Format (oder FLAC) benutzen. Damit hat man keine Kompressionsverluste, wenn man die Stücke archivieren und bearbeiten möchte. Meine Hauptmusikquelle für Bänder sind CDs. Ich "rippe" die CDs als WAV auf die Festplatte, bearbeite die Dateien falls nötig (Lautstärke, Ein- und Ausblendungen, ...) und kopiere dann diese aufs Band. Die WAF-Dateien archiviere ich dann auf einer externen Festplatte, falls ich später weitere Bänder bespielen möchte.

Gruß

Nelson

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14

Friday, May 15th 2020, 5:11pm

...Also nochmal anders gedacht:
In den 80ern haben wir mit Cassetten rumgeeiert. Mit einem guten Gerät und einer guten Cassette konnte man schon richtig gute Aufnahmen machen.
Was ich mich frage: Ist nicht eine heutige mp3-Aufnahme (hohe Qualität) möglicherweise nicht ebenso gut, wie damals eine Cassettenaufnahme, zB auf BASF chromdioxid super II und einem mittelpreisigen, also halbwegs vernünftigen Deck?

Mit einem guten bis sehr guten Deck bist Du MP3 überlegen, aber ich verstehe Deine Intention weiterhin nicht.

Entweder will man sowas wie MP3 - und zum dudeln ist das doch auch völlig ausreichend. Oder man will richtig gute Qualität, dann reicht das eben nicht. Dann, wie Nelson schon schrieb, WAV oder FLAC, oder CC oder Senkel, DAT oder MiniDisk...ist doch egal, alles besser als MP3. Aber das ist doch keine neue Erkenntnis?!

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Friday, May 15th 2020, 8:15pm

Na ja ... "alles besser als MP3" - die Aussage halte ich für etwas ideologisch überfrachtet (milde ausgedrückt).
Einfach mal hier schauen: https://www.heise.de/ct/artikel/Kreuzverhoertest-287592.html

Meine eigene Hörerfahrung: mit Mühe und unter guten Umständen kann ich Unterschiede zwischen einer 128 Kbit-Kodierung und einer 256 Kbit-Kodierung hören. Unterschied zu einer CD-Aufnahme? Fehlanzeige. Auch wenn jetzt eine Senkelaufnahme "schlechter" klingen sollte, zählt für mich das Gesamtkunstwert.

Gruß
Peter

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16

Friday, May 15th 2020, 9:24pm

Na ja ... "alles besser als MP3" - die Aussage halte ich für etwas ideologisch überfrachtet (milde ausgedrückt)...
Sorry, das kommt höchstens auf den Rest hinter dem Abspielgerät an...reden wir über Komponenten, die dynamikbehaftete Musik auch wirklich wiedergeben können, ist das kein wirkliches Problem, das auseinander zu halten...es sei denn, die Nicht-MP3-Aufnahme ist Murks/schlecht aufgenommen. Für gewisse Musik ist das aber tatsächlich schwer auseinanderzuhalten... :D

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17

Friday, May 15th 2020, 9:50pm

Kann man die Frage überhaupt objektiv beantworten? Letztendlich sind die Einschränkungen, die ein MP3 gegenüber dem Original hat, doch völlig anders geartet als die die einer Aufnahme auf Magnetband. Ob man die einen oder die anderen als weniger störend empfindet, ist m.E. eine höchst subjektive Sache.

Ich höre bei MP3s mit 192 kbit/s nur noch mit Mühe und in Ausnahmefällen einen Unterschied zur CD. 320 kbit/s müsste ich mal bewusst ausprobieren, aber wahrscheinlich nehme ich da selbst mit größter Mühe keine Einschränkungen mehr wahr.

Kassette... ich hatte bis zum letzten Jahr runde 15 Jahre keine Aufnahmen auf CC gemacht, und meine Erinnerungen verblassten langsam. Nach meinen ersten neuerlichen Versuchen war ich doch einigermaßen beeindruckt, wie gut sich mein "neues" KX-670 selbst mit einer mittelmäßigen Typ-II-Kassette wie der Sony CDing II schlägt. Trotzdem glaube ich, daß ein hochwertiges MP3 zumindest bei einer digitalen Quelle gewinnt. Ich weiß nicht, wie es aussähe, wenn man das ganze mal auf die Spitze treiben und bei Deck und Medium wirklich zum höchsten technischen Standard greifen würde.

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18

Saturday, May 16th 2020, 12:15am

Ich habe selbst viele Jahre die Minidisc genutzt. Das war einfach genial und ich trauere heute noch dieser Technik hinterher.
Andererseits kann ich mit meinem Tascam SS-R 100 Schallplatten in wav auf USB-Stick oder SD-Karte aufnehmen.
Und das klingt definitiv besser als das damalige Sony-ATRAC.

Im direkten Vergleich Atrac vs. Original-CD verlor die Atrac-Minidisc generell an innerer Substanz, an Ausdruck, an Lebendigkeit, obwohl man das nicht an wirklich hörbaren Parametern festmachen konnte. Am ehesten vielleicht noch im Tiefbassbereich.
Diesen negativen Effekt habe ich bei 320 kbit/s mp3 vs. Original-CD nicht.
Der Codec scheint also intelligenter gemacht zu sein.

Außerdem: Oft gefällt mir eine CD, die ich auf Band aufgenommen habe vom Band besser.
Ich vermute, dass es an analogen "Fehlern" liegt, die das Bandgerät in das Original hineinzaubert.

Ein Röhrenverstärker gefällt mir klanglich generell auch besser als ein Transistor, obwohl die Laborwerte der Röhre im Vergleich mit dem Transistor unterirdisch sind und sie von daher schlechter klingen müsste.

Vielleicht ist es sogar so, dass durch die Verlustcodierung bei mp3 "Fehler" ins Klangbild hineingeraten, die aber subjektiv angenehm auf das Gehör wirken... :?:

Sehr seltsam...

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19

Saturday, May 16th 2020, 9:18am

...Vielleicht ist es sogar so, dass durch die Verlustcodierung bei mp3 "Fehler" ins Klangbild hineingeraten, die aber subjektiv angenehm auf das Gehör wirken... :?:

Sehr seltsam...
...es klingt flacher und hat weniger Dynamik, das kann nicht angenehmer klingen (es sei denn, es gibt Musik, die damit besser klingt?!). Röhre, Band usw. ist doch ganz was anderes. Und außerdem, wenn Du das gut findest, ist es doch egal. Die Frage lautete aber anders. Eine sehr gute CC auf einem sehr guten Recorder kann nahezu alles besser...bis auf das rauschen :D aber das nimmt man im zunehmender Alter ja eh nicht mehr so wahr :thumbup:

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20

Saturday, May 16th 2020, 11:25am

Also rein von der technischen Seite betrachtet fängt es ja schon damit an, dass es keinen festen Standard für eine 320 kbit mp3 gibt. Generell ist im mp3-Standard nur die Dekodierung klar definiert, die Enkodierung nicht. Darum sind die mp3 Enkodierer im Laufe der Jahre immer besser geworden, das Ergebnis lässt sich aber trotzdem auf einem 20 Jahren alten Gerät bzw. mit einer ebenso alten Software abspielen.

Ein Teil der Datenreduktion bei mp3 ist das Abschneiden aller Frequenzen über einem bestimmten Wert. Bei 320 kbit liegt der meist zwischen 18 und 20 khz. Mit einem guten Kassettendeck kommt man über 18khz. Außerdem nehmen im Analogen die hohen Frequenzen ja langsam ab und nicht schlagartig.
Weiterhin werden bei mp3 auch Frequenzen im hörbaren Bereich verändert. So werden entweder bestimmten Frequenzen reduziert oder sie werden minimal verändert, damit sie leichter komprimierbar sind (weniger Nachkommastellen). Das alles passiert bei Kassette natürlich nicht.
Dafür hat mp3 systembedingt kein Rauschen, keine Gleichlaufschwankungen und eine höhere Dynamik. Wobei letztere von einem Großteil der Musik eh nicht ausgenutzt wird.

Und was das Hören betrifft ist das ja eh alles Geschmackssache. Zu Hause höre ich nur mp3, wenn es keine Alternative gibt, sonst eben CD (flac), LP, Band usw. Nur im Auto ist mp3 bei mir Standard.

Gruß
Robert
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21

Saturday, May 16th 2020, 11:54am

Der Vorteil von mp3 gegenüber der Cassette ist das Ersteres ggf. keinen Riemenwechsel und keine neue Andruckrolle benötigt. Ob eine mp3 letztlich gut oder nicht so gut klingt hängt letztlich vom Ausgangsmaterial ab. Am codec selber sicher nicht. Selbst die Bitzahl ist nicht eindeutig. Es gibt mp3 die klingen mit 128kBit richtig gut. Andere mit höherer Auflösung nicht. Genau wie bei Vinyl. Da gibt es auch unterschiedliche Pressungen. Die CD hat auf jeden Fall weniger Nebengeräusche. Ob sie auch besser gemastert ist wie Vinyl ist damit noch lange nicht gesagt.



Was die 18kHz anbetrifft stellt sich die Frage ob man das was da noch drüber liegt überhaupt noch Musik nennen kann. Man darf hier nicht den Werbesprüchen der 70er, wo technische Stagnation als Fortschritt verkauft werden musste, auf den Leim gehen. Magnetbandtechnik ist letztlich ein ganz einfaches Verfahren wo du zunächst den Frequenzgang - ähnlich wie beim Phono - verbiegst, das ganze ein eine Trägerfrequenz aufmodulierst und dann mit dem Ergebnis ein Magnetband bearbeitest. Beim Anhören wird demoduliert, der Frquenzgang wieder gerade gebogen und fertig. Ich meine mein Tascam Cassettenrecorder wird vom Hersteller mit einen Frequenzgang bis 12.5 kHz beschrieben und ich kann dort auch schon keinen Verlust an Musik feststellen. Je älter man wird desto weniger spielt das Thema Klang überhaupt noch eine Rolle. Bei Männern über 50 ist bei 12 kHz eh Schluß mit lustig. Also warum den Kopf zerbrechen. Du kannst einfach alles benutzen wozu du Lust und Laune hast.

VG Martin

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Saturday, May 16th 2020, 8:50pm

...es klingt flacher und hat weniger Dynamik, das kann nicht angenehmer klingen


Genau das würde ich erstmal per se auch so vermuten.

Dann habe ich aber zB mal den Stern-Test im Internet gemacht, wo man mp3 128, mp3 256 und wav miteinander blindhören kann. Verschiedene Arten von Musik.

mp3 128 habe ich immer als schlechtesten File erkannt. Flacher, weniger Dynamik. Genau wie Du auch sagst.

Aber wav und mp3 256 habe ich fast immer verwechselt. Und zwar zugunsten von mp3 256.

Das gab mir erstmal echt zu denken...denn wav MUSS doch besser klingen. ?(

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Sunday, May 17th 2020, 1:36pm

technischer Firlefanz

....so lassen wir doch mal das ganze technische zerpflücken sein.......ist nicht so wichtig....

Für mich persoenlich habe ich MP3 abgeschlossen und speichere nur noch Musik oder alles was mit Ton zu tun hat als .wma !
War eine ganz einfache Endscheidung.....MP3 egal ob 128er oder 320er klangen für mich kopiert auf Band einfach immer nur ""Scheisse""---schon alleinig
die Datei selber.

WMA ist für meine Ohren angenehmer.....und kling als Bandkopie auch schön analog.

Wie gesagt...meine Ohren.....



Liebe Gruesse


Wolfgang
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Sunday, May 17th 2020, 3:16pm

Zitat aus "https://de.wikipedia.org/wiki/Windows_Media_Audio"

"Das standardmäßige verlustbehaftete Kompressionsverfahren von WMA basiert auf demselben Prinzip wie die MP3-Kompression: Nach einer Umwandlung in eine Frequenz-Amplituden-Domäne werden Maskierungseffekte (nahe Frequenzen, die nicht unterscheidbar sind) oder Töne, die generell nicht hörbar sind (Hörgrenze), gelöscht. Dadurch wird Speicherplatz gespart. "
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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25

Sunday, May 17th 2020, 3:43pm

@ Gyrator

..jetzt hastes mir gegeben.....grinz

Aber irgendwas muss doch anders sein.....warm WMA`s ein wenig besser klingen als MP3.

Wenns so weiter geht...gehe ich nur noch auf Live Concerte.......gut bei z.Bsp.: Sinatra wirds bissel --- nun ja---huste---aufwändiger---aber wir sind ja alle
Kummer gewohnt.



Gruss

Wolfgang
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Sunday, May 17th 2020, 8:42pm

Hi,
ich möchte die Frage aufwerfen, ob eine gute Cassettenaufnahme mit einem mp3-File in höchster Auflösung (320) mithalten kann?
Ich persönlich höre leider keinen Unterschied zwischen dem Original (CD) und einem 320er mp3.
Wie ist das bei euch?
Gruss, Maddin

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Viele Grüße

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Sunday, May 17th 2020, 11:50pm

Rein technisch betrachtet ist eine MP3 mit 320kbps einer Kassette haushoch überlegen, wenn es um die möglichst exakte Reproduktion des Originals geht - selbst eine professionelle Studiobandmaschine kann da hinsichtlich Messwerte nur schwer mithalten. Die Frage ist jedoch, ob man überhaupt eine exakte Reproduktion des Originals anstrebt, oder ob man die Veränderungen, die durch die analoge Aufzeichnung entstehen, als vorteilhaft und angenehm empfindet. Ich beispielsweise zähle zu den ganz Verrückten, die eine CD auf Band überspielen, und anschließend das Band wieder digitalisieren, um das dann unterwegs auf dem digitalen Player zu hören. Allerdings nicht als MP3 sondern verlustfrei als FLAC, es gibt in der heutigen Zeit eigentlich auch keinen Grund mehr, sich mit verlustbehafteter Audiokompression rumzuschlagen - das war früher, als Speicherplatz noch ein kostbares Gut war, nicht zu vermeiden, aber heute bringe ich meine komplette analoge und digitale Musiksammlung verlustfrei auf einer 256GB Speicherkarte zum Preis von rund 30€ unter.
Ja, und was bei der analogen Technik natürlich noch hinzukommt ist einfach die Freude an der Technik, wovon man bei einer MP3 relativ wenig hat.