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  • "AKAI GX-6" started this thread

Posts: 275

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1

Monday, October 8th 2012, 7:31pm

Hallo,

ich habe mindestens 10 Stück dieser beiden Typen hier.



Keine einzige lässt sich auch nur ansatzweise gut bespielen!

2

Monday, October 8th 2012, 8:39pm

Hallo Herr Akai,

mit welchen Geraet wollten Sie die Baender neu bespielen ?

MFG Ralf
Ich putze hier nur...

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3

Monday, October 8th 2012, 9:17pm

Hallo auch!
Diesen seltsamen Effekt habe ich bei Chrome Maxima auch festgestellt (Ende der 90er gekaufte Exemplare). Pegelverlust Vor-/Hinterband 2-3 dB (bei einem auf Sony UX-S eingemessenen Gerät), vorher waren die Bänder einwandfrei bespielbar. Wenn man den Pegel erhöht, verzerrt es viel zu früh, regelt man Bias auf und verstärkt noch die Höhenanhebung, treibt man den Kopf (oder das Band?) in die Sättigung. Die Chrom Super II machen da (noch) keine Mucken. Getestet wurde auf einem Technics RS-BX404 im Originalzustand, einem getunten RS-B465 und einem RS-BX626 mit Sendust-Kopf, ebenfalls mit getunter Elektronik.
Ein Kumpel von mir, der früher (in den 80ern) nur Akai-Decks besaß, hatte mit BASF IEC-II Bändern allerdings meistens Ärger, mein ITT-Geraffel dagegen lief mit den BASF zu Höchstform auf...

Schon mal mit anderen Geräten probiert?

Gruß
Jochen

  • "AKAI GX-6" started this thread

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4

Monday, October 8th 2012, 9:29pm

Getestet wurde auf meinem AKAI GX-6.
Ich habe nur noch ein Telefunken Studio 1M. Dort ist es ähnlich. Wobei hier noch ein weiterer kleinerer Höhenverlust auftritt.
Das Band sieht mit bloßem Auge OK aus. Keine Knitter oder Falten.
Es sind bei mir eher 4-5 db Verlust Vor/Hinterband.

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5

Tuesday, October 9th 2012, 11:57am

Pegelverlust habe ich bei den beiden BASF Typen auf meinen Akais GX-6 und GX-A5 auch.
Beim GX-95 kann ich sie zwar einmessen, sind dann aber sehr empfindlich gegen Übersteuerung.
Gruß von

Rüdiger

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6

Tuesday, October 9th 2012, 12:17pm

Es scheint jetzt zu passieren, was zu befürchten war: einige Chromdioxid-Entwicklungsstufen - und zwar eben die relativ frühen - sind nicht besonders stabil, d.h., sie verlieren ihre magnetischen Eigenschaften zumindest teilweise. Wie weit sich das auf vorhandene Aufnahmen auswirkt, lässt sich schwer sagen - wahrscheinlich sind Pegelverluste, die möglicherweise mit einem ebenfalls niedrigerem Rauschen kommunizieren, so dass die Dynamik mehr oder weniger konstant bleibt.

Problem: es gibt kein Labor mehr, in dem man die Magnetwerte zur Zeit der Produktion mit den aktuell vorhandenen vergleichen kann - ausserdem bräuchte man dafür die Datenblätter.

Die CC war, ohne dass sich das jemand eingestanden hätte, eben nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern als Enderbraucherprodukt mit nicht garantierter Lebensdauer (... halte mir jetzt niemand anderslautende Werbesprüche vor ...).

F.E.

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7

Tuesday, October 9th 2012, 1:28pm

Hallo Friedrich,
was die älteren Bänder betrifft, klingt das ja plausibel, aber was ist mit den neueren, Ende der 90er gekauften Chrome Maxima? Ich habe die Lagerbedingungen nicht verändert, andere Chrome Maxima, um 1990 herum gekauft, laufen immer noch super und lassen sich wie neu bespielen, auch alte CR-S II, 1983/1984 gekauft. Waren das Ende der 90er noch echte Chrom oder Chrom-Substitute (ich frag einfach mal, bestimmt wurde das unter "Cassetten-Schätze" schon diskutiert...)

Gruß
Jochen

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8

Wednesday, October 10th 2012, 9:51pm

Hallo Jochen,

im Lauf der Entwicklung wurde in mehreren Schritten ordentliche Stabilität bei CrO2 erreicht, ich meine, das sei spätestens Anfang/Mitte der 1980er Jahre gewesen. Genaueres würde eine Analyse ergeben, wann BASF welche Patente angemeldet hat, die die CrO2-Stabilität zum Gegenstand haben.

Übrigens: haben Deine Cassetten auf der hinteren Schmalseite eine Seriennummer? Mich würden die ersten drei Ziffern interessieren, da steckt das Produktionsdatum drin. Es gibt hier im Forum einen Thread, in dem ich mich vor Jahren zu diesem Thema einmal ausgelassen habe.

In BASF-Chrom-IEC-II-CCs war immer Chromdioxid-Band drin; zwei Ausnahmen hießen Reference Super (oder Reference Maxima?) mit Eisenoxiden. Und, ohne meinem Ex-Arbeitgeber gegenüber illoyal zu werden: der etwas abfällige Beiklang in dem werbewirksamen Wort "Chrom-Substitute" war technisch nicht zu rechtfertigen, jedenfalls, seit auch die IEC-II-Typen aus Japan genau so wenig rauschten wie CrO2-Spitzenprodukte und in der Aussteuerbarkeit gleichgezogen hatten.

F.E.

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9

Thursday, October 11th 2012, 10:39am

Hallo Friedrich,

hab hier gerade mal in die Schublade gegriffen und eine "Chrome Maxima II 60", mit welcher ich die Tage getestet habe, vor mir liegen: 050514330R .
Eine C90 gleichen Typs und gleichem Problem hat diesen Code: 278714530O

Bei der Gelegenheit habe ich eine "SK CX-90" getestet, die ich als Ersatzteileträger letztens in einem fast nachbarschaftlichen Rewe-Markt gekauft habe, und mich hat es fast umgehauen: Das Band ist absolut brauchbar! Also doch keine Teileträger, die sind ganz normal einsetzbar, laufen auch nicht übermässig laut. Wer hätte das gedacht...

Gruß
Jochen

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10

Thursday, October 11th 2012, 9:26pm

Jochen,

leider lässt mich die Suchen-Funktion dieser website im Stich: ich finde die vor einigen Jahren hier eingestellte Decodierungs-Tabelle für die Rückseitenstempel von BAF-Cassetten nicht mehr. An meine Unterlagen komme ich erst Ende des Monats wieder - hoffentlich vergesse ich die Ermittlung des Produktionsdatums Deiner CCs nicht, sonst bitte eine PM zwecks Erinnerung.

F.E.

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11

Thursday, October 11th 2012, 9:39pm

Hallo Herr Engel,
meinten Sie diese Aufstellung von Ihnen?:

"Da keine Firmeninteressen mehr dagegen sprechen – dafür jedoch die Interessen von Technikhistorikern und Sammlern -, können heute Informationen über den Code der Produktions-Daten von BASF-Compact-Cassetten veröffentlicht werden. Diese Codierung, eingeführt im Dezember 1978 mit der CC FS LH I, findet sich als 10-stellige Ziffernfolge auf der hinteren Schmalseite der Compact-Cassetten, eingeprägt zwischen den beiden Löschlaschen. Gekennzeichnet – und damit freigegeben - wurden nur Exemplare, die bestimmte Prüfungen bestanden hatten. Neben der präzisen Zuordenbarkeit im Reklamationsfall war dieser Code auch ein gewisser Schutz gegen Fälschungen.

Die Produktionsdaten waren bei der Mehrzahl der BASF-Compact-Cassetten nach folgendem Schema codiert:
Stellen 1 bis 3: Kalender-Tag des jeweiligen Jahres
Stelle 4: Fertigungs-Jahr; nur die letzte Ziffer der Jahreszahl wurde verwendet, das Fertigungs-Jahrzehnt ist anhand des Designs, des Bandtyps usw. zu bestimmen.
Stellen 5 und 6 geben Auskunft über den Fertigungs-Ort. Die Ziffernfolgen 01 bis 29 waren für das Magnetbandwerk Willstätt reserviert. Zulieferer und Auslandsfertigungen hatten folgende Kombinationen:
33 Eurocassetta
30 Hoffmann
31 Schneider
32 Teldec
40 Brasilien
42 USA
43 Venezuela
44 Spanien
(Stand 1980, weitere Kennziffern sind nicht bekannt, können ggfs. anhand eindeutig zuordenbarer Exemplare ermittelt werden)
Stelle 7 kennzeichnet die Konfektionier-Einrichtung, Stelle 8 die Arbeitsschicht, Stelle 9 die Nummern der am Fertigungstag verarbeiten Magnetband-Blöcke.
Stelle 10: hier ist der Bandtyp codiert:
1 ferro LH
2 Chromdioxid
3 ferro super LH
4 ferrochrom
5 chromdioxid super
6 ferro super LH I
7 Metallpigment
(alles Stand Ende 1978, spätere Änderungen und Ergänzungen möglich)

Eine Ausnahme machte die Fertigung in den USA (Bedford, Massachusetts). Die hier 11-stellige Ziffernfolge bedeutete
Stelle 1 die Bandlänge:
3 C 30
4 C 45
6 C 60
9 C 90
1 C 120
Die Stellen 2 bis 5 geben den Kalender-Tag und das jeweilige Jahr an.
Die Stellen 6 und 7 lauten 42 – also Fertigung in den USA (siehe oben).
Stellen 8 bis 10 sind interne Daten.
Die Stelle 11 gibt codiert den Bandtyp an:
1 „D“
2 Chromdioxid
3 LHS
4 Ferro Chrome
5 Super Chrome
6 LHS I
7 Metal-pigment
8 DPS
(Stand Ende 1982)

Bitte zu beachten: dieser Code galt ausschließlich für BASF-Compact-Cassetten. Die Codes anderer Hersteller sind mir nicht bekannt."

Freundliche Grüße
Volkmar

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12

Thursday, October 11th 2012, 9:42pm

Hallo,
Ich hab da noch ein paar Methusalem's von BASF speziell die mit dem abgerundeten Fenster haben keinerlei Seriennummern auf dem Gehäuse, das Band glänzt zwar noch gut aber die Qualität ist maßig, Die Mechanik schrapelt und quitscht gerne.

Der nachfolger mit großem bündigen Fenster mit folgende Nummer: 0642105122 klingt schon besser aber da würde ich keine neuen Aufnahmen mehr drauf machen das Band ist nicht so das wahre.

Alles was danach kam ist deutlich besser zb. CR-S II (Nr. 2475075171) und CR-M II (Nr. 2457047181) sind noch top fit, natürlich auch nicht sonderlich hoch aussteuerbar (-3 db) aber die Aufnahmen damals auf einer UHER Miniport und AIWA AD-F350 klingen heute noch hervorragend.

Die Maxima II mit Riesenfenster (Nr. 1649058381) habe ich damals auch schon mit den AKAI GX-75 MK I bespielt aber auch da die maßige Aussteuerbarkeit, Klang und Qalitätsmaßig spitze und das heute noch.

Danach bin ich auf TDK / Thats und Sony Bänder umgestiegen kein Vergleich zur BASF, natürlich passen die Bänder besser zum AKAI aber schon die Aussteuerbarkeit liegt deutlich über 0 db

Mich wundert nur das die neueren BASF Chrom Kassetten an Stelle 10 eine "1" stehen haben.

mfg

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13

Thursday, October 11th 2012, 10:22pm

Chromdioxid-Bänder von BASF der Siebziger und Achtziger Jahre waren immer schon geringer aussteuerbar, als von anderen Herstellern. Vermutlich waren die Kassetten schon damals, als sie neu waren, so wie heute. Die ersten brauchbaren Chromdioxid-Kassetten in meiner Sammlung stammen von 1992, nämlich die BASF Chrome Extra II. Auf dessen Einleger steht:

Zitat:
"Die neue Chrome Extra II: Optimierte Chromdioxid-Beschichtung und ultrastabiles "HEAVY DUTY"-Präzisionsgehäuse für kristallklaren Klang und extreme Langzeitstabilität.
Technical profile:
Dynamic 315 Hz 64,5 dB
Dynamic 10 kHz 51,5 dB
Sensitivity 315 Hz -1,0 dB
Sensitivity 10 kHz -1,0 dB
Print through 58,0 dB bei C60
Print through 56,0 dB bei C90
measured according to IEC 94"
Zitatende

Deswegen sind die BASF-Kassetten nicht schlecht. Aber die Qualität wie bei Maxell XL-II oder TDK SA darf man eben nicht erwarten. Wenn man da bis auf +3dB aussteuert, werden bei Wiedergabe genau so +3dB angezeigt und dumpfer klingt auch nichts. Das schafft keine BASF CE II, egal, aus welchem Jahrzehnt sie stammen möge.

This post has been edited 1 times, last edit by "Manuel" (Jun 22nd 2013, 2:58pm)


14

Thursday, October 11th 2012, 11:06pm

So langsam wird es Albern.
Kassetten die "leiser" oder "lauter" sind, leise/lauter als Qualitätskriterium.
Bin ich hier noch im Bandmaschinenforum?

Gruß Ulrich

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15

Friday, October 12th 2012, 1:01am

Bei solchen Kommentaren kann man sich absolut sicher sein, dass es sich tatsächlich ums Bandmaschinenforum handelt.

Posts: 489

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16

Friday, October 12th 2012, 2:22am

Hallo Herr Engel,
ich weiß nicht ob ich Friedrich sagen darf, schließlich haben Sie einen nicht gerade unbekannten Namen und Status in der Magnetband-Branche.

Sie schrieben in 005:
"Es scheint jetzt zu passieren, was zu befürchten war: einige Chromdioxid-Entwicklungsstufen - und zwar eben die relativ frühen - sind nicht besonders stabil, d.h., sie verlieren ihre magnetischen Eigenschaften zumindest teilweise. Wie weit sich das auf vorhandene Aufnahmen auswirkt, lässt sich schwer sagen - wahrscheinlich sind Pegelverluste, die möglicherweise mit einem ebenfalls niedrigerem Rauschen kommunizieren, so dass die Dynamik mehr oder weniger konstant bleibt."

Kann ich das so verstehen, das sich für eine eventuelle Neuaufnahme, der Arbeitspunkt verändert, die Aufnahme an sich aber linear bleibt?
Oder zerlegt sich bei diesem Prozess die Chrom-Cassette so sehr, das Aufnahmen ohne Anpassung der Aufnahme- /Wiedergabe Verstärker evtl. sogar der Entzerrung, nicht mehr möglich sind?

Mit freundlichen Grüßen
Volkmar

Posts: 1,328

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17

Friday, October 12th 2012, 9:05am

Hallo Volkmar,

das forums-übliche "du" gilt auch für die älteren Semester (wie mich).

Besten Dank für das Ausgraben der Code-Tabelle; genau die habe ich nämlich gesucht. Kannst du bitte noch die URL nachtragen?

Zum Problem selbst kann ich momentan wenig sagen ("Urlaub" in Südtirol). Generell ist das Problem, dass es kein Labor mehr gibt, in dem sich die notwendigen Messungen machen (oder veranlassen ...) ließen. Hauptproblem ist ein Recorder mit IEC-Köpfen und variablem Bias UND das dazugehörige Kopfstrom-Messgerät (getrennte Messung von NF- und HF-Strom) sowie ein eindeutig anzeigendes Klirrfaktor-Messgerät - das könnte man zur Not mit einem Analysator-Programm nachstellen. Aber insgesamt erfordern die oben zitierten Messungen nach IEC 94/6 einen beachtlichen Geräte- und Auswerteaufwand.

F.E.

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18

Friday, October 12th 2012, 9:25am

´
[off topic] @ Friedrich: Urlaub? Wird zuhause Post angenommen?[/off topic]
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

Posts: 815

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19

Friday, October 12th 2012, 9:49am

Quoted

Manuel postete
Deswegen sind die BASF-Kassetten nicht schlecht. Aber die Qualität wie bei Maxell XL-II oder TDK SA darf man eben nicht erwarten. Wenn man da bis auf +3dB aussteuert, werden bei Wiedergabe genau so +3dB angezeigt und dumpfer klingt auch nichts. Das schafft keine BASF CE II, egal, aus welchem Jahrzehnt sie stammen möge.

Quoted

uk64 postete
So langsam wird es Albern.
Kassetten die "leiser" oder "lauter" sind, leise/lauter als Qualitätskriterium.
Bin ich hier noch im Bandmaschinenforum?
Vielleicht sollte sich Manuel mal mit dem Thema "Einmessen" beschäftigen.


Gruß

96k

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20

Friday, October 12th 2012, 10:39am

Einen Satz IEC Normköpfe von ALPS habe ich hier. Um den Rest muss ich aber jemand anderes kümmern ;)

Gruß
Michael

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21

Friday, October 12th 2012, 12:05pm

Quoted

96k postete
Vielleicht sollte sich Manuel mal mit dem Thema "Einmessen" beschäftigen.
Vielleicht hätte die BASF einfach bessere Tonbänder herstellen sollen.

Den Rat mit dem "Einmessen" bitte an jeden anderen Forenuser richten, der die selben Erfahrungen gemacht hat, wie ich. Viel Spaß!
Dann messen wir alle unsere zig-tausenden Kassettengeräte weltweit so ein, dass es für BASF passt und alle anderen Chromdioxid-Bänder wie z.B. Maxell, TDK, Fuji, Sony usw. nicht mehr verwendbar sind. :ugly:

Man stelle sich vor, Internet und Forum hätte es vor 30 Jahren auch schon gegeben: Ich kaufe mir ein teures Kassettendeck, gehe ins Forum, sage dort, dass BASF leiser und dumpfer klingt und bekomme zur Antwort, ich soll mein nagelneues Gerät einmessen. Adieu Garantie-Anspruch. :D Nein, so geht das nicht. Der Kassettenhersteller muß schon die passenden Bänder im Sortiment haben und kann nicht verlangen, dass ich erst meine Geräte auf deren Bänder einmesse. Umgekehrt gefragt - welche Kassettendecks harmonierten denn ab Werk mit BASF Chrome Extra II insofern, dass angezeigter Aufnahmepegel = angezeigter Wiedergabepegel? Mir ist noch keines begegnet. Auch das Drehen an BIAS-Reglern usw. nützt nichts.

Übrigens bezweifle ich, dass man es schafft, z.B. ein 1976er-BASF-Chromdioxidband wiedergabeseitig zu einem Pegel von +3dB zu bringen.

Posts: 815

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22

Friday, October 12th 2012, 2:26pm

Quoted

Manuel postete

Quoted

96k postete
Vielleicht sollte sich Manuel mal mit dem Thema "Einmessen" beschäftigen.
Vielleicht hätte die BASF einfach bessere Tonbänder herstellen sollen.

Den Rat mit dem "Einmessen" bitte an jeden anderen Forenuser richten, der die selben Erfahrungen gemacht hat, wie ich. Viel Spaß!
Gern! Steht hier im Forum aber schon oft genug.


Quoted

Manuel postete
Dann messen wir alle unsere zig-tausenden Kassettengeräte weltweit so ein, dass es für BASF passt und alle anderen Chromdioxid-Bänder wie z.B. Maxell, TDK, Fuji, Sony usw. nicht mehr verwendbar sind. :ugly:
Das "Einmessen" auf die verwendete Bandsorte ist eine Bedingung für gute Aufnahmen. Gern kann jeder mit einer Kompromisseinstellung viele verschiedene Bänder bespielen, sollte dann aber keine absoluten Qualitätsurteile über Bandmaterial abgeben.


Quoted

Manuel postete
Man stelle sich vor, Internet und Forum hätte es vor 30 Jahren auch schon gegeben: Ich kaufe mir ein teures Kassettendeck, gehe ins Forum, sage dort, dass BASF leiser und dumpfer klingt und bekomme zur Antwort, ich soll mein nagelneues Gerät einmessen.
Genau die Antwort hat man i.d.R. vor 30 Jahren von seinem HiFi-Händler bekommen. Alles andere ist Gebastel.


Quoted

Manuel postete
Adieu Garantie-Anspruch. :D Nein, so geht das nicht.
Meinst Du den gesetzlichen Gewährleistungsanspruch oder irgendeine Herstellergarantie? In der Regel machte die Einmessung der Händler ohne Garantieverlust und das Öffnen des Gerätes zur genauen Einstellung verwirkt auch nicht den gesetzlichen Gewährleistungsanspruch.


Quoted

Manuel postete
Der Kassettenhersteller muß schon die passenden Bänder im Sortiment haben und kann nicht verlangen, dass ich erst meine Geräte auf deren Bänder einmesse.
Man muß für gute Ergebnisse immer einmessen. BTW: Waren die BASF-Bänder nicht näher am Referenzband als die anderen Mitbewerber?


Quoted

Manuel postete
Umgekehrt gefragt - welche Kassettendecks harmonierten denn ab Werk mit BASF Chrome Extra II insofern, dass angezeigter Aufnahmepegel = angezeigter Wiedergabepegel? Mir ist noch keines begegnet. Auch das Drehen an BIAS-Reglern usw. nützt nichts.
Beschäftige Dich doch bitte mal mit dem Thema "Einmessen", dann lernst Du auch die Funktionen der Regler "BIAS", "Rec.-LV" und "EQ" kennen.


Quoted

Manuel postete
Übrigens bezweifle ich, dass man es schafft, z.B. ein 1976er-BASF-Chromdioxidband wiedergabeseitig zu einem Pegel von +3dB zu bringen.
+3dB von was?


Gruß

96k

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23

Friday, October 12th 2012, 2:45pm

Ach 96k, gib es auf. Deine ewigen Unterstellungen, ich würde keine Ahnung vom Einmessen haben, langweilen mittlerweile bestimmt nicht nur mich.
Hab's Dir schon mal gesagt: Such Dir jemand anders für Deine sinnlosen Diskussionsrunden.

24

Friday, October 12th 2012, 5:10pm

Manuel, der Frage von Ulrich ist sehr berechtigt. Ob du nun Ahnung von Einmessen hast oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Deine Äußerung oben lassen eher vermuten, dass nicht.

Wie wäre es, wenn du dir für das Ignorieren von Grundlagen eine andere Öffentlichkeit sucht?

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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25

Friday, October 12th 2012, 5:17pm

Quoted

niels postete
Manuel, der Frage von Ulrich ist sehr berechtigt.
Wenn Du 96k meinst, der heißt nicht Ulrich.
Wenn man hier keine Tatsachen mehr schreiben darf - und dass BASF CR II nun mal nicht kompatibel zu vielen anderen handelsüblichen Chromdioxidbändern ist, brauche ich nun wirklich nicht nachzuweisen - dann verabschiede ich mich freiwillig aus diesem seltsamen Forum.

26

Friday, October 12th 2012, 5:22pm

Wieder triffst du nicht den Kern der Diskussion.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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27

Friday, October 12th 2012, 5:25pm

Frank, zu (017):

keine Sorge, außer unserer Katze ist auch noch ein kompetenter Zweibeiner im Haus.

Ansonsten habe ich - hier und heute - nicht den Nerv, nochmals auf die für die Kompatibilität ungemein wichtige IEC 94 hinzuweisen. So schmerzlich das für manchen sein mag: Grundlage jeder CC-Austauschbarkeit sind nun mal die Referenz-Leerbänder. Ich kann mich mangels Unterlagen hier auch nicht darüber auslassen, wer welche Toleranzen in der Bandherstellung (chargenabhängig!) und im Geräteabgleich hat durchgehen lassen - da treffen wir nämlich auf die Urmutter aller Diskussionen über das individuelle Einmessen von CC-Bändern auf individuell eingestellte Recorder. Also: Schluss für heute.

F.E.

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28

Friday, October 12th 2012, 5:38pm

In der Praxis sieht es so aus: Maxell XL-II oder TDK SA kann ich in Telefunken, Technics, Akai, Sharp, Hitachi, Teac, Denon und Grundig-Geräte verwenden, ohne vorher "einmessen" zu lassen und stelle fest: Input = Output. Verwende ich jedoch eine BASF CR II in diesen Geräten, muß man sehen, aus welcher Zeit stammt die BASF-Kassette. Ab 1992 ist der Output nur um 2 dB leiser, als der Input. Ältere Kassetten können noch leiser sein, die Bänder aus den Siebzigern bis zu 6 dB leiser und die Höhen sind auch vermindert.

Hat sich überhaupt schon mal jemand die Mühe gemacht und Kassetten aus drei Jahrzehnten in 20 verschiedenen Geräten miteinander verglichen und Listen erstellt? Dann bitte melden. Ich war kurz nach der Jahrtausendwende einmal so doof und habe mir diese Arbeit gemacht. :D

Wenn jemand noch doofer ist, als ich, und z.B. einen kleinen tragbaren Mono-Kassettenrekorder für DM 29,95 noch aufwändig "einmessen" lässt, dann bitteschön. Ich greife eben lieber stattdessen zu einer Kassette, die auf Anhieb mit dem Gerät harmoniert. Die BASF hätte ja auch solche Kassetten auf den Markt bringen können, wenn sie gewollt (oder gekonnt) hätte. Oder sie hätten im Einleger einen Hinweis drucken können: "Liebe Kunden! Um in den Genuß des vollen Klangumfangs unserer Produkte zu kommen, lassen Sie bitte ihr(e) Kassettengerät(e) von einem Fachmann regelmäßig einmessen."

This post has been edited 1 times, last edit by "Manuel" (Jun 22nd 2013, 3:03pm)


29

Friday, October 12th 2012, 7:00pm

Lieber Friedrich, falls du morgen wieder dabei bist:

Die Norm für IEC zwei wurde doch mehrfach geändert?
Wenn ich die Tabelle 33 aus Zeitschichte, 1. Auflage richtig lese wurde BASF TP 18 C 401 R im Jahr 1971 eingeführt.
1982 wurde das Bezugsband auf BASF S 4592 A 182 geändert, gefolgt im Jahr 1988 auf BASF U 564 W. Wobei hier allerdings die Entzerrung nicht mehr geändert wurde.


Manuel:
Von Monorecordern war bislang noch gar nicht die Rede und hat auch nichts mit dem Thema zu tun.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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30

Friday, October 12th 2012, 7:26pm

Quoted

niels postete
Manuel:
Von Monorecordern war bislang noch gar nicht die Rede und hat auch nichts mit dem Thema zu tun.
Mit welchen Geräten ist es denn gestattet, eine BASF Chromdioxid SM neu zu bespielen, von der hier in diesem Thema eigentlich die Rede sein soll? (Antwort: Mit all jenen, die darauf eingemessen sind? :D - also auch Monorecorder!)