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  • "Laetitia" started this thread

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Wednesday, June 25th 2008, 3:50pm

Hallo !!! Suche ein Service manual für den Technics SL-P1200 CD-Player, es geht einmal um das Laufwerk, hat jemand hierbei Erfahrung mit evtl. verharzten oder ähnl. gealterten Laufwerken bei CD-Playern ???
Ich kann jetzt insgesamt drei davon direkt vergleichen, bei zweien kann man sozusagen gegentreten und die Geräte verhalten sich völlig unbeeindruckt von jedweder Erschütterung.
Das dritte Maschinchen reagiert da schon deutlich empfindlicher und er braucht manchmal unwillkürlich etwas länger um den nächsten Track zu finden.
Dieses aber in beiden Richtungen. Nicht viel, aber deutlich mehr im Vergleich, ganz selten, ebenfalls willkürlich, dann ausserhalb jeder Toleranz.
Aber, Toc einlesen dauert garantiert 1 Sekunde, der Start auch. Nur eben das springen zu den Titeln kann ein Problem sein und die wesentlich höhere Erschütterungs empfindlichkeit zu den Vergleichsgeräten.
Also verharzt, Laser schwach (gereinigt habe ich den schon), Motor schwach, De-Justierung usw, usw, ??? Hat jemand Tipps ???

Würde gern daher mit hilfe des manuals an die elektrischen Messpunkte gehen
um zu schauen wie es da aussieht.

Zum anderen haben die Geräte einen sog. Subcode-Anschluss in Form einer Din-Buchse, diese ist in der normalen Anleitung nicht beschrieben.
Auf youtube habe ich einmal gesehen wie jemand den Player als Controller für eine Audiosoftware eingesetzt hat, a la Mackie-controller für die "Laufwerkssteuerung" in dieser. Sehr interessant !!!
Leider gibts das Video nicht mehr dort zu sehen.

Hätte daher sehr gern das manual um das gute Stück gesund zu pflegen, und endlich dieser Buchsenbeschreibung nahe zu kommen.

Ich weiss es sind Digitalos aber die haben es wirklich nicht verdient schlecht behandelt zu werden, so sind die Geräte doch möglicherweise 20 Jahre alt.

Kann mir jemand helfen ??? Danke schon mal.
Nein, ich habe eine Bandmaschine nicht dafür, um das Tonband in die Sättigung zu treiben, nein !

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2

Wednesday, June 25th 2008, 4:16pm

Hallo Laetitia,

Schaltpläne gibt es bei http://www.schaltungsdienst.de.

Ansonsten kann ich Dir nur meine Erfahrungen mit einem Sony CD-Player mitteilen. Dort war erstmal der Laser verschlissen, das Gerät machte ähnliche Sperenzchen, wie Deiner. Allerdings beseitigte der Ersatz der Lasereinheit gegen eine neue, nicht alle Probleme, weil die Führung der Lasereinheit verschlissen war. Lager von Zahnrädern, die aus weißen Kunststoff gefertig waren, hatten zuviel Spiel und der Laser konnte seine korrekte Position nicht finden. Ich habe einfach etwas Klebefilm (Tesa-Film) um die betroffenen Achsen gewickelt. Danach funktionierte er erstmal wieder. Ich weiß nur nicht wie lange. Für den harten Altagseinsatz käme da nur ein Austausch des gesamten Laufwerks in Frage. Da mein CD-Player ein 1 Euro-Kauf bei eBay war, lohnt sich sowas nicht. Bei Deinem vielleicht schon.

Mit etwas Geschick kann man auch die Laserleistung etwas erhöhen und probieren, ob es dann besser wird. Allerdings hält das durch den höheren Laser-Verschleiß nicht lange vor. Um die Ursache einzuschränken, hilft das aber schon.
Gruß,
Michael/SH

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)

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3

Wednesday, June 25th 2008, 4:23pm

Hallo, habe noch festgestellt das der Spindelmotor dann länger für die Laufwerksoperationen braucht, könnte das ein weiterer Hinweis sein?
Oder wartet der einfach nur auf den Laser? Mmmmhhh....
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Wednesday, June 25th 2008, 4:46pm

Quoted

Laetitia postete
Hallo, habe noch festgestellt das der Spindelmotor dann länger für die Laufwerksoperationen braucht, könnte das ein weiterer Hinweis sein?
Oder wartet der einfach nur auf den Laser? Mmmmhhh....
Ja, wenn der Laser die CD nicht erkennt, läuft der Spindelmotor gar nicht erst an. Das könnte ein weiteres Zeichen sein, dass der Laser zu schwach geworden ist.
Gruß,
Michael/SH

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Wednesday, June 25th 2008, 4:55pm

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mash postete
... wenn der Laser die CD nicht erkennt, läuft der Spindelmotor gar nicht erst an. ...
Hallo Michael,

gilt das als gesicherte Erkenntnis? Die Player, die ich mir bisher "von innen"
angesehen habe, fahren den Laser erstmal zur CD-Mitte um dort die
Startspur "abzugrasen". Dabei fährt der Laser auf kurzem Wege ein
paarmal hin- und her. Dazu muss aber eben d. CD drehen und der
Laser (egal ob Schlittenführung oder Armführung) einwandfrei
"laufen" (sprich: geführt werden). Natürlich findet ein "blinder Laser"
auf der Startspur nichts aber genauso kann auch nichts gelesen
werden, wenn die Mechanik keine saubere Laserbewegung zulässt.

edit: ...und im Falle des "Nichts-Erkennens" bleibt die ganze Mimik
natürlich stehen (...das meintest Du wahrscheinlich...)

Gruss

Peter
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Wednesday, June 25th 2008, 4:56pm

Weiss nicht ob es wirklich der Laser ist, das Gerät hat das Inhaltsverzeichnis einer CD nach ca. einer Sekunde auf dem Display !!!

Starte ich dann play, geht es trotz stehender CD innerhalb einer Sekunde los.
Das macht kein Player mit einem wirklich defektem Laser, oder ???
Die suchen dann doch immer... und suchen..... und suchen.....

Mmmmhhhh.....könnte wirklich Spiel in der Mechanik sein ????
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Wednesday, June 25th 2008, 5:08pm

Quoted

Laetitia postete
...Starte ich dann play, geht es trotz stehender CD innerhalb einer Sekunde los.
Das macht kein Player mit einem wirklich defektem Laser, oder ???
Die suchen dann doch immer... und suchen........
Also was genau in so einem Teil vorgeht, weis ich natürlich auch nicht
aber um innerhalb so kurzer Zeit (aus dem CD-Stand heraus) losspielen
zu können muss der Laser vorher etwas Brauchbares abgetastet haben
(und ggf. in einen Zwischenspeicher geschrieben haben - aber letzteres
ist nur vermutet!). In wieweit eine mit der Zeit "ermüdende" Elektronik
dazu noch in der Lage ist, kann ich nicht sagen. Verschmutzte und
verschlissene Mechaniken sorgen aber definitiv dafür, dass Startspuren
schlechter (langsamer) gefunden werden. Schlimmstenfalls trift beides
zu (langsam erblindender Laser UND verschlissene Mechanik).

Gruss
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Wednesday, June 25th 2008, 5:20pm

Hallo, die Startspur ist ja überhaupt nicht das Problem, auch im Abspielen selbst treten keine Probleme auf, nur eben willkürlich, unterwegs, beim Sprung zu einem angewählten track.

Das Gerät muss erst einmal richtig durchgereingt werden.

Bei Schaltungsdienst Lange habe ich im online-Katalog nichts finden können bezüglich des Service Manuals für dieses Gerät.
Eine Anfrage habe ich aber jetzt abgesetzt, ich hoffe ja noch darauf das Jemand im Forum einen Link parat hat oder das manual selbst als Pdf. besitzt.
Für die Technics SL1210er / 1200er habe ich jetzt endlich eine einigermassen brauchbare Pdf.-Datei gefunden.
Um die subcode- Anschlussdose gehts ja auch noch.
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Wednesday, June 25th 2008, 5:34pm

Quoted

PeZett postete
Hallo Michael,

gilt das als gesicherte Erkenntnis? ...
Ja, jedenfalls bei Sony-Playern. Und bei anderen habe ich das im Netz auch schon so gelesen. Bevor der Laser überhaupt die TOC lesen kann, muss er ja erstmal fokussieren und das macht er wohl im Stillstand der CD. Das könnte aus Sicherheitgründen so gewollt sein, falls die Linse bei einem Fehler auf die CD aufschlägt, wird diese bei Drehung beschädigt.
Gruß,
Michael/SH

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Wednesday, June 25th 2008, 6:02pm

Quoted

Ja, jedenfalls bei Sony-Playern....
....wieder was dazu gelernt. Thx!

Gruss
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11

Wednesday, June 25th 2008, 6:57pm

Hallo zusammen
Wie sich ein CD-Player bei der Fokussuche verhält ist nicht festgelegt.
Bei den meisten Playern bleibt der Radialmotor stehen und sie drehen die CD erst an wenn der Fokuspunkt gefunden ist.
Es gibt aber welche die den Radialmotor bewegen wenn der Fokus nicht sofort gefunden wird und auch
einige bei denen sich der Spindelmotor trotz nicht gefunden Focuspunkt kurz in Bewegung gesetzt wird.
Ein Beispiel dafür sind die Thomson (Telefunken) Geräte Ende der Achtziger.

Zum SLP1200

Ich würde da nicht allzu viel Geld und Zeit reinstecken.
Eine Reinigung der Fokuslinse und der Führungsachsen (der Lasereinheit). Je nach Zustand dieser Achsen, diese evtl. Polieren und neu Ölen (wie und wo steht im Manual). Diese Achsen haben schon mal Probleme gemacht.

Dann kann man noch das HF Signal (das was von der Optik kommt) an dem im Manual und auf der Platine markierten Testpunkt kontrollieren. Die Amplitude sollte nicht kleiner als 0,7Vss betragen.
Ist das nicht der Fall muss das Pickup (Lasereinheit) erneuert werden.

Die Lesereinheit ist meines Wissens nach aber nicht mehr (Original, es gab hier mehrer Versionen) Lieferbar.

Gruß Ulrich

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12

Wednesday, June 25th 2008, 7:35pm

Warum hier nicht investieren? Klingt selten gut das Gerät, und warum sollte man nicht in einen CD player investieren der fast 15Kg wiegt, und seiner Zeit 3500.-DM gekostet hat? Und das war ende der 80er, ein ganz anderer Geist!

Nur weil Technics draufsteht, ist ja für viele der falsche Name.

Im Zweifelsfall den Studer.

Mit Verlaub, ich habe selbst noch einen Studer A727. Als beide Geräte damals gerade noch auf dem Markt waren habe ich mich nach langem hin und her für den Studer entschieden. Da ich mir beide Geräte nich vorher irgendwo anhören und begutachten konnte.


Vor zwei Jahren habe ich mir dann den zweiten Traum doch noch erfüllt - und heute?
Der Studer ist nicht nur im Vergleich Digitalsound in persona. Auch selten.
Heute bin ich der Meinung der A727 kommt leider nicht in Schnelligkeit und Klangqualität hinterher. Der Studer klingt einfach nur analytisch.
Ich bin eine Freundin des Analogsounds, hier hat mich der Technics doch sehr überrascht. Endlich konnte ich, wenn ich Vinyl gehört habe, zwischendurch auch eine CD hören ohne vom Digitalsound schockiert zu sein.

Ausgestattet mit den Silverchrowns klingt der Studer nicht, damals haben Freaks die TDA1541Silver- gegen Goldchrowns ausgetauscht. Wohl zu recht.
(Das habe ich leider bis heute versäumt.)

Heute betreibe ich meinen A727 über einen externen Wandler.

Deshalb sollte man ruhig in einen Technics SL-P1200 investieren.
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13

Wednesday, June 25th 2008, 7:42pm

So meinte ich das nicht, das Gerät ist es sicherlich Wert.
Das Problem ist nur das man hier sehr schnell an einem Punkt angelangt an dem es nicht mehr weitergeht.
Eine fehlende bzw. nicht mehr vorhandene Ersatzteilversorgung ist da das Hauptproblem, da nutzt ein Manual wenig.
Daher verschwendet man leicht Zeit und Geld ohne ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen oder überhaupt erzielen zu können.

Gruß Ulrich

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14

Wednesday, June 25th 2008, 7:49pm

Hallo Ulrich!
Hast du das aus gesicherter Quelle mit den Ersatzteilen ?

Ansonsten hast Du natürlich vollkommen recht. Ohne Teile geht gar nichts, ohne funtionierende Teile kann ich das ganze auch nicht betreiben.

Sieht mehr nach den Achsen aus glaube ich.
Der Studer hat ja auch irgendwann so ein Problem: Der Pickuparm zieht immer das Fett vom Kugellager zur anderen Seite und dann muss ein neues Lager rein.
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15

Wednesday, June 25th 2008, 7:55pm

Die Information über die E-Teil Lage habe ich von Panasonic Deutschland (Hamburg).
Ob auf der weiten Welt noch irgendwo etwas rum liegt weiß ich natürlich nicht.

Gruß Ulrich

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Friday, June 27th 2008, 12:41am

Hallo Laetitia

Zum Laufwerk selbst kann ich weniger sagen, da weiß Ulrich wohl mehr. Ich meine mich nur (ohne Gewähr) zu erinnern, daß der 1200er einen Linearmotor fur den Laserantrieb besitzt. Daher wohl die Schnelligkeit. Eine Säuberung der Linse mit Q-Tip und Isopropanol, eine Neujustage von Focus und Tracking wären eine noch kostengünstige Arbeit mit einer guten Chance, das Gerät wieder einige Jahre störungsfrei betreiben zu können.

Die Subcodebuchse war eine kurzfristige Erscheinung bei CD-Spielern. Es sollten damit, entgegen des Namens, keine Steuerungsinformationen des Subcodes übertragen werden, sondern kleine Grafiken.

Die Idee war, wärend des abspielens der CD Songtexte oder einfache Bildgrafiken z.B. des Interpreten an einen dementsprechenden Decoder, und von dort an den Fernseher auszugeben. Der Decoder erhielt den kompletten Subcodeinhalt des jeweils gespielten Datenblocks, und extrahierte die darin untergebrachten Grafikdaten. Die Daten hierfür waren in ungenützten Subcodebereichen der CD untergebracht. Daher der Name der Buchse. Das System wurde schnell wieder eingestampft weil a: die Grafiken eher an Pac-man als an den jeweiligen Interpreten erinnerten, b: der Bildaufbau grottenlangsam war und c: die Kunden nicht bereit waren, für einen CD+G Decoder separat Geld auszugeben.

Da auch die Industrie von den Produktionsmehrehrkosten in Relation zum nahezu nichtvorhandenen Kundeninteresse nicht begeistert war, wurde das ganze recht schnell wieder beerdigt.Auch die Anzahl mit diesem Feature ausgestatteter Titel dürfte den dreistelligen Bereich nicht übersteigen.

Da bei den wenigen, mit dieser Technik ausgestatteten Geräten, der Subcodebereich einer JEDEN CD ausgelesen und an der genannten Buchse ausgegeben wird, ist es durchaus denkbar, daß mittles einer Bastellösung die Zeit- und Kanalstatusdaten der laufenden CD für Steuerungszwecke anderen Equipments benutzt werden können.

Nichtsdesto trotz gebührt dem CD +Graphics System die Ehre, der Vorlaufer und Ideengeber für ein viele Jahre später kommendes, in Japan extrem erfolgreichen Systems zu sein: Der Karaoke DVD

MfG

Wolfgang

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Friday, June 27th 2008, 12:37pm

Hallo, ich lerne doch nie aus, als ich das erste mal diese Subcode- Anschlussbuchse sah, standen auch erst einmal viele Fragezeichen in meinem Gesicht.

Nächste Frage, liegt da irgend etwas an Signal an welches ich mit einem anderen digitalen Audio-Eingang verlinken könnte ???

Zum anderen, das Gerät besitzt den Linearmotor, ist schon extrem schnell, ich habe schon viele CD-Player gesehen, ich kenne nur noch einen der ähnlich begeistert, ein ebenfalls sehr betagtes Philips Gerät einer Freundin, da staunte ich nicht schlecht. Die Typenbez. ist mir allerdings gerade nicht geläufig.

Der zweitschnellste ist in meiner Umgebung und wie schon betont dei dem was ich an Geräten kennengelernt habe, der besagte Studer.
Von dem ich mich trotz seiner hyperanalytischen Wandler nicht trennen möchte.
Also wollte den Studer oben nicht schlecht machen.
Evtl. rüste ich den doch mit besseren Wandlern nach. Andererseits dieses analytisch kalte Klangverhalten hilft so mancher muffig klingenden CD auf die Beine, sozusagen, und dann aufs Tape, dann ist es gut.

Überhaupt scheint für einige Marken zu gelten je älter desto widerstandsfähiger gegenüber dem Zahn der Zeit.
Dies gilt ja insbesondere für CD Player von Dat ganz zu schweigen.
Habe vor Jahren meinen Sony DT-C 59 es verkauft und mir dafür eine ganz normale B77 MK2 9,5/19 cm/s nach Nab, gekauft.
Ob wohl mein ex-Dat noch läuft? Vermisse den jedenfalls nicht.

Interessanter wär da noch ein PCM - Processor in verbund mit einem Videorecorder. Einen perfekten Telefunken habe ich irgendwann einmal ergattert, der diente mehr als Uhr, normalerweise, sind die weissen Nylon- Bandführungen vom Abrieb schon gefärbt - alles Schneeweiss!

Ende der Seitenhiebe,

ja der Technics, ich denke auch mit reinigen und justieren ist der erstmal wieder fit, Ein Service-manual von Lange trudelt hier auch bald ein.
Dann gehts los.

Über weitere Ausführungen hier an dieser Stelle würde ich mich weiterhin sehr freuen!!!
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18

Friday, June 27th 2008, 10:14pm

Hallo!

Zum Thema Subcode Ausgang: Auf den Gedanken, hier ein Digitalsignal abzuzapfen sind schon andere vor Dir gekommen. Leider liegt genau dies nicht an der Buchse an. Im Datenrahmen eines jeden Datenblocks im digitalen Signal liegt eine oder mehrere Präambeln, die dem Spieler, besser gesagt dem A/D Wandler sagen, ab welcher Stelle im Datenblock sich 16 bittige Musikinformationen, und an welchen Statusbits (Emphasis ja/nein, Kopierschutz ja/nein oder nur 1 mal, Category Code und eben auch eventuelle CD+G Daten) befinden. Der CD+G Filter im Gerät reagiert nur auf die Daten, die laut Präambel Subcodeinformationen sind, und leitet sie über die Subcode Buchse zum CD+Graphics decoder weiter, der daraus dann ein Videosignal generiert.

Den schnellsten CD Player, den ich kenne, habe ich seit über 10 Jahren zuhause im Schlafzimmer stehen. Es ist ein Onkyo DX 6850, mit Gußlaufwerk und Linearmotor für den Laserantrieb.
Selbst wenn ich vom ersten zum letzten Titel auf der CD springe, habe ich manchmal den Eindruck, die Wiedergabe beginnt, während ich die Taste noch gar nicht ganz gedrückt habe. Es ist ein unglaubliches Schauspiel, bei geöffnetem Deckel zuzusehen, mit welcher Beschleunigung der Laser aus dem nichts losrast, um in ich glaube deutlich weniger als 1/10 sec später wieder zu stoppen.

Als Nebeneffekt ist auch die Fehlerkorrektur von einer anderen Welt. Selbst von der Industrie für Dekorationszwecke gelieferte CD´s, die mit einem 2mm Bohrloch in der Scheibe (vermeintlich) unbrauchbar gemacht wurden, spielt er ohne jedes klicken ab.

(Spart nebenbei jede Menge Geld, und erweitert den musikalischen Horizont ungemein, grins).


MfG

Wolfgang

19

Saturday, June 28th 2008, 3:19am

Hallo Zusammen
Hallo Wolfgang
Im Prinzip hast du recht, nur auf der anderen Seite ist es nicht ganz so Einfach.

Zu allererst, der eigentliche D/A Wandler sieht nur den reinen Audio/PCM Datenstrom, hier interessiert die Datenstruktur der CD nicht. Die notwendige Bearbeitung geschieht vorher.
Auch im Norm S/PDIF Ausgang (Digital Out) sind die zusätzlichen Informationen nicht enthalten.

Die Datenstruktur auf der CD ist unterteilt in sogenannten Frames,
Der einzelne Frame hat nicht direkt etwas mit 16Bit oder 44,1kHz zu tun.
Die Framewiederholrate beträgt 7350/s.
Ein Frame enthält 588Kanalbits, daraus ergibt sich ein Datenstrom des Übertragungskanals Audio CD
Von 7350/s*588Bit=4,3218Mbit/s
Er setzt sich zusammen aus

24 Synchronisierbits ( zu Erkennung der einzelnen Frames und um die Drehzahl der CD zu Synchronisieren, immer mit der binären Wertigkeit 100000000001000000000010)

14 Kontrollbits (bilden den Subcode)

112 Paritätsbits (Fehlererkennung, Fehlerkorrektur)

102 Merginbits (Koppelbits, enthalten keine Information, nicht hintereinander sonder zwischen den einzelnen Datenwörtern, bestimmen die Lauflänge des Kanalcodes und damit die Pitlänge auf der CD)

336 Informationsbits (die eigentlichen Audiodaten)

Die zusätzlich Information die in den Kontrollbits (Subcode) übertragen werden können sind die sogenannten Kanäle R bis W (jeweils 1 Bit), diese Subcodebits stehen mit der Datenrate 7350/s zur Verfügung.

An der Subcodebuchse werden diese 14Bit/Frame dann mit zusätzliche Steuersignalen (Bidirektional) zur Verfügung gestellt.

Gruß Ulrich

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20

Monday, June 30th 2008, 11:27pm

Hallo Ulrich und alle Anderen!

Dank Dir für die präzise Auflistung. Ich besaß vor vielen Jahren selbst mal eine Abhandlung von Sony, die aufzeigte wie der Datenstrom einer CD aufgebaut ist. Leider ist mir diese schon vor langer Zeit abhanden gekommen. Schön, daß das jetzt mal wieder aufgefrischt wurde.

Gruß

Wolfgang

21

Monday, June 30th 2008, 11:45pm

Na ja, das Ganze war von mir auch nur Vereinfacht, in Wirklichkeit ist es etwas komplizierter.
Wenn man sich die Mühe gibt lässt sich aber jedes einzelne Bit auf der CD erklären.

Bezüglich der Sony Unterlagen, meinst du Diese?

http://forum2.magnetofon.de/bildupload/Sony-CD-Player-Technologie.jpg

Die waren mal recht verbreitet, unter anderem sind sie von Sony bei Lehrgängen für Techniker ausgegeben worden.

Gruß Ulrich

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22

Tuesday, July 1st 2008, 1:24pm

Hallo, erst einmal vielen Dank für die Zeilen !

Wahrscheilich ist der Laser zu schwach oder dejustiert, auch eine nach Red-book gebrannte CD-R wird nicht eingelesen.

Die Vergleichsgeräte sind auch hier einwandfrei.

Allerdings lesen auch die nur CD-R Medien mit einer matten Oberseite / Oberfläche.
Während komplette Silberlinge gar nicht gelesen werden.
Diese mag der Studer A727 aber wieder am liebsten!
Ich denke es hat was mit der unsichtbaren Lichtwellenlänge
zu tun ?!
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23

Tuesday, July 1st 2008, 1:56pm

Unsichtbare Wellenlängen des Lichtes?
Der Halbleiterlaser eines CD Players arbeitet immer mit einer Wellenlänge von 780nm und damit knapp an der Grenze der Sichtbarkeit für das menschliche Auge.

Die Qualität eines älteren CD Players sollte nicht mit CD-Rs überprüft werden, sie haben grundsätzlich andere Reflexionseigenschaften als fertig bespielte CDs.

Eine schnelle Überprüfung der Lasereinheit und des Justagezustands ist die Kontrolle des HF- Signals (Eye- Pattern, Augenmuster).
Die Beurteilung dieses Signals bedarf neben den nötigen Messgeräten auch ein wenig Erfahrung.

Gruß Ulrich

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24

Tuesday, July 1st 2008, 2:29pm

Hallo Ulrich, aber die Vergleichsgeräte lesen diese CD-R 's !!!
Ich will ja damit keine Messungen machen. Nur die baugleichen Geräte
lesen die CD-R.
Insofern sollte doch ein Vergleich in dieser Hinsicht möglich sein.

Oder kann es sein, das in den anderen Geräten in Ihrem Leben später einmal ein Laser eingebaut wurde der bessere / andere / zusätzliche Lesefähigkeiten besitzt, und dieser Laser in diesem Gerät gar nicht für die CD-R geeignetet ist.

Die CD-R kam ja später.

Die Vergleichsgeräte sind zumindest je einmal überholt worden.
Könnte also ein Laserupdate bei denen sein ?
Du hast ja schon im vorfeld geschrieben, das es verschiedene Ersatztypen gab.

Die Überprüfung würde ich nach Manual machen.
Und mit diesem Gerät würde ich dann auch meine ersten Erfahrungen machen.
Zu Gefährlich für den Laser ?
Habe ein Multivoltmeter und einen Oszilosskopen.

Licht kann ja auch unsichtbar sein, oder ist Licht nur Licht wenn man es sieht?
Aber es sind ja keine Röntgenstrahlen, es ist schon Licht.
Das Licht wird unsichtbar wegen der anderen Wellenlänge, eben, dieses, jenen
Lichtes. Oder ???
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25

Tuesday, July 1st 2008, 3:43pm

Hallo Laetitia
Natürlich gibt es Licht in verschiedenen Wellenlängen, im sichtbaren und im unsichtbaren Bereich.
Aber im CD Player gibt es nur die Wellenlänge die der Halbleiterlaser abgibt.

Wenn gleiche Geräte einmal eine CDR abspielen ein anderes mal nicht kann es natürlich an einer gealterten Lasereinheit liegen. CDR dienen hier nur nicht zur Beurteilung oder als
Maßstab.

Die Wellenlänge des Lasers und die Größe der mechanischen Strukturen auf der normalen CD haben einen Zusammenhang.
Auf der CD befinden sich so genannte „Pits“ und „Lands“, die haben einen Höhenunterschied von festgelegten 0,11µm, das entspricht ungefähr dem Viertel der Wellenlänge des Laserlichtes im Kunststoff des Trägermaterials (500nm). Wenn man jetzt Hin und Rückweg des Lichtes addiert ergibt das eine Phasenunterschied von 180 Grad. Dadurch bilden sich Interferenzerscheinungen, es kommt zu teilweisen Auslöschungen des Lichtes.
Auf diesen Interferenzen baut die optische Signalabtastung auf, das Prinzip existierte schon vor dem ersten CD Player.

Bei der CDR werden diese Interferenzen anders erzeugt, diese Verfahren sind jetzt nicht unbedingt mit jeder Lasereinheit 100Prozent kompatibel.
Ein Justage mit einer CDR führt zu falschen Arbeitspunkten.

Bei der Messung des HF Signals ist der Laser nicht gefährdet, normale Vorsichtsmassnahmen
die immer und überall gelten Vorrausgesetzt.
Nur von der Erhöhung des Laserstroms (falls überhaupt möglich) würde ich abraten.

Gruß Ulrich

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26

Tuesday, July 1st 2008, 5:11pm

Hallo!!!

Nein, nein, nein !!! Die Vergleichsgeräte, 2 x Technics SL-P1200, spielen die CD-R's
immer ab !

Dieser Technics Sl-P1200 spielt überhaupt keine CD-R ab !!!!?????

Aber gepresste werden schnell gelesen und immer ohne Fehler abgetastet, bis auf die ganz oben beschriebenen Eigenheiten.

Deshalb die Frage nach den unterschiedlichen Ersatztypen für dieses Model.
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27

Tuesday, July 1st 2008, 7:12pm

Ganz schön viele “Neins”.

Es ist schlicht und einfach so das ich es nicht 100% weiß.

Die originale Einheit hatte die Bestellnummer
SOALP1200KM
Die Ersatzeinheit die Nummer
SOALP1200KM3

Ich meine ( ich bin mir hier nicht sicher!) der einzige Unterschied ist mechanischer Natur, eine geänderte Lagerbuchse.
Beim Einbau der neuen Einheit musste auch das Laufwerk mechanisch leicht modifiziert werden.

Aber egal wie es ist, dran ändern kann man eh nichts. Die Lasereinheit ist nicht Lieferbar.

Alles was ich noch an zusätzlicher Information zum SLP1200 auf die Schnelle gefunden hab, Ordnung gehört nicht zu meinen Stärken, hab ich dir an deine E-Mail Adresse geschickt.

Gruß Ulrich

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Tuesday, July 1st 2008, 9:06pm

Nein , die neins sind ja nicht böse ja?

Vielen dank ! Interessant ist ja das Datum dieser Servicehinweise (2004, bei einem Gerät welches von 1986 bis 1992 verkauft wurde),
ausserdem wird ja auch geradezu gebetet die Lagerachsen zu reinigen.

Den Motor neu zu ölen das habe ich schon mal in Zusammenhang zu einem
anderen CD-Player gelesen.

Auch andere Transistoren, und mehr zu kühlen, all dies könnte dazu beitragen.
Letztendlich wird der Zustand des Lasers entscheiden.

Wenn ich das Manual habe werde ich die Hinweise beherzigen.
Vielen Dank nochmal für die mühe !!!!


Gibt es hier noch Leute die einen Technics SL-P 1200 besitzen ?
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Tuesday, July 1st 2008, 9:30pm

Quoted

Laetitia postete

(...)

Gibt es hier noch Leute die einen Technics SL-P 1200 besitzen ?
Hallo Laetitia,

ich habe jetzt nicht das ganze Thema verfolgt, aber zur letzten Frage kann ich "ja" sagen :)

Mein SL-P1200 hatte ähnliche Sypmtome als ich kaufte: Häufiges springen, schlechte Fehlerkorrektur und eine totale Abneigung gegen CD-Rs...

Ich habe zwar kein Servicemanual, aber der SL-P1200 lässt sich wunderbar justieren, bzw. abgleichen. Focus / Offset waren bei meinem Player dejustiert und (man staune) die Laserspannung war zu hoch eingestellt. Dadurch war das "Fisheye"-Signal (RF Signal) verzerrt, bzw. stark verrauscht. Mit ein bisschen Justiererei lies sich aber alles zum guten wenden und mein SL-P1200 läuft seit dem tadellos in meinem kleinen Ministudio als CD Player No. 1 :)

Viele Grüße,

Silvio

30

Wednesday, July 2nd 2008, 12:55am

Eigentlich wollte ich mich hier jetzt doch etwas zurückhalten, ich bin wahrscheinlich eh zu weit gegangen.

Nur die Sache mit dem Laserstrom (nicht Spannung) bringt mich dazu diese Zeilen doch noch zu schreiben.

Die vom Laser erzeugte Lichtmenge ist vom Strom abhängig, der Zusammenhang ist aber nicht linear.

Die Lebensdauer der Laserdiode sinkt bei zu hohem Strom rapide.

Die Laserdiode reagiert empfindlich auf Temperatur und Stromschwankungen, dazu kommt das die Lichtemission mit steigender Betriebsdauer sinkt.
Deswegen wird sie nicht einfach mit einem konstanten Strom betrieben sonder die Lichtmenge wird direkt überwacht und geregelt.

Zu diesem Zweck befindet sich in dem Gehäuse der Laserdiode eine Fotodiode (Monitordiode, optisch gekoppelt).
Über eine Regelschaltung (APC Schaltung) wird die Lichtemission konstant gehalten.
Zu Prüfzwecken kann meist der Laserstrom (nicht die Lichtmenge) als Spannungsabfall über einem Widerstand gemessen werden.
Typische Werte des Laserstroms sind 40 bis 80mA.

Die korrekte Einstellung des Laserstroms ist nicht einfach, er ändert sich ja durch die APC Schaltung im Laufe des Betriebes.

Der Abgleich des Laserstroms erfolgt daher beim Hersteller der Lasereinheit/CD-Players und sollte nicht verändert werden.

Gruß Ulrich