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Posts: 519

Date of registration: Mar 29th 2016

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31

Friday, January 10th 2020, 2:29pm

Siemens F2A Eintakt- Röhre.


Was bitte ist eine "Eintakt- Röhre" ?? Fährt die mit Diesel oder mit Gemisch ?? ;)

Die F2A ist Tetrode. Du meinst wohl, Du verwendest sie als Einzel- Endröhre (ohne Gegentakt- Schaltung mit 2. Röhre) ?

Grüße, Rainer

helmut

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32

Friday, January 10th 2020, 2:37pm

Hallo Rainer, Eintakt oder Single- Ended ist nichts anderes als Klasse A- Betrieb mit einem Verstärkersystem. Die komplette Signalwelle wird mit einer Röhre verstärkt, wohingegen bei Gegentakt (oder Push- Pull) zwei Röhren Hand- in Hand die Verstärkung übernehmen.
Den Dieselgenerator hat Greta verbannt. :D

Halmut

Posts: 519

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Location: Dresden

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33

Friday, January 10th 2020, 2:42pm

Helmut, dass weiß ich doch ! :)

Aber "Siemens F2A Eintakt- Röhre" war eine so herrliche Steilvorlage. Und heute ist außerdem Freitag. Da konnte ich einfach nicht anders... :D :D

Grüße, Rainer

helmut

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34

Friday, January 10th 2020, 3:09pm

Rainer, wenn der Herr Siemens den auch noch erfunden hätte, dat wär wat jewesen! :thumbsup:

Posts: 5,157

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35

Friday, January 10th 2020, 5:23pm

Ich habe, ehrlich gesagt, "Hornlautsprecher" nur mit Mittel- und Hoch-Ton assoziiert. Ich war nicht motiviert, einen 12 Jahre alten Thread nachzulesen, und habe angenommen, daß heutzutage niemand mehr bereit ist, Platz für ein oder gar zwei Bass-Horn-Lautsprechergehäuse zu opfern.

Der Sinn der MFB- Lautsprecher von Philips (angewandt auf das Bass-Chassis) war übrigens u.a., die Ein- und Ausschwingzeiten durch Gegenkopplung drastisch zu reduzieren bei normaler oder gar reduzierter Gehäusegröße. Da kommt man aber nicht mit einer Röhre aus sondern braucht im Gegenteil schnell sehr große Leistungen.

Hornlautsprecher haben nunmal den Nachteil (im Mittel- und Hochton-Bereich) der gerichteten Abstrahlung (was bei Saal- oder Stadien-Beschallung ein Vorteil ist). Zu Hause sind eigentlich Lautsprecher mit möglichst ungerichterer Abstrahlung nötig, damit der Klang im Zimmer überall ähnlich ist.

MfG Kai

helmut

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36

Friday, January 10th 2020, 6:28pm

Ja, Hornlautsprecher strahlen schon bevorzugt in eine Richtung ab. Je nach Horn mit unterschiedlichem Winkel. Ich hatte jedoch auch bei den konventionellen Lautsprechern immer das Gefühl, nur wirklich im Stereodreick gut zu hören. Diese Position hat sich bei meinem Lautsprecher nun aber doch verbreitert. Man hört sehr gut, dass er den ganzen Raum mit Musik füllt, selbst im Nebenzimmer hört es sich gut an und nicht nur dumpf. Viele Leute formen ja auch die Hand vor dem Mund zum Trichter um nachzuweisen, dass alle Hörner verfärben. Für mich ist es einfach eine Möglichkeit, der Dynamik etwas Nachdruck zu geben. Einmal Horn gehört, spielen viele konventionelle Lautsprecher zu brav, geradezu mickrig. Aber das sind halt andere Hörgewohnheiten. Auch die Größe eines Lautsprechers ist für die Größe der musikalischen Abbildung schon sehr wichtig. Für mich war es daher wichtig, hier mal etwas ausgewachsenes auf die Beine zu stellen. Aber jeder hat da andere Vorgaben und der Raum muss ja auch mitspielen.
Warum ältere Gerätschaften schlecher klingen sollen, erschliesst sich mir jedoch nicht. Es gab zu jeder Zeit gute und schlechte Musikwiedergabegeräte und die schlechten waren meist nur Durchschnitt. Keinesfalls sollte bei einem guten Gerät Rauschen überhand nehmen oder spitze/ schrille Töne vernehmbar sein. Ist das der Fall sind Lautsprecher/ Anlage von minderer Qualität. Ein guter Hochton zeichnet sich durch Unauffälligkeit aus.
Wenn ich an meine erste Hifi- Kaufphase in den 80er Jahren denke, war das meiste einfach minderwertig. Heco Boxen haben spitz geklungen und anderes, billliges aber auch teures war ebenfalls nur eines: nämlich teuer, aber nicht gut. Auch wenn man mir das damals einreden wollte und alle Zeitschriften den Geräten fünf goldene Ohren und 99 Klangpunkte auf der nach oben offenen Skala gegeben haben. Heute ist mir das bewusst, damals hat es mich viel Lehrgeld gekostet.
Gerade diese Geräte sind natürlich heute gefragt, die aus der Mittelmäßigkeit herausragen. Da nun auch andere auf diesen Zug Richtung Vergangenheit aufgesprungen sind, haben die Preise stark angezogen. Das ist ärgerlich für alle, die nun damit anfangen.
Es ist aber m. E. möglich, mit gutem aus der Vergangenheit sehr weit zu kommen, willl heissen, mit ein bischen Beschäftigung wird es am Ende doch das Geld mehr als wert sein. Vielleicht mehr, als bei Neuanschaffungen. Will man aber diesen Weg gehen, mus man sich den Klang ein Stück weit auch erarbeiten. Die perfekte Kette, die im eigenen Heim und Raum von Anfang an so spielt, wie man es sich erträumt, die gibts nur in der Werbung. Die Realität sieht viel nüchterner aus und lässt manche Träume aus der Werbung zu hause schnell zerplatzen.
Erwirbt man einen fertigen Lautsprecher, solllte man sicher sein, dass die Anforderungen dessen auch vom Verstärker erfüllt werden können.
Helmut

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37

Friday, January 17th 2020, 7:06pm

Hallo Dominik,

Du weißt, daß Du Threads ausgräbst, in denen seit Ewigkeiten (in diesem Fall hier 13 Jahren) keiner mehr schreibt? Matze (der TÖ) und Michael Franz (auf dessen Beitrag Du geantwortet hast) sind längst nicht mehr im Forum aktiv.

Gruß,
Timo
Sorry, vielleicht wäre es besser gewesen, einen neuen Faden zu eröffnen. Fand nichts aktuelles.....

Posts: 29

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38

Friday, January 17th 2020, 7:13pm

davon mal abgesehen,
dienen hornlautsprecher der gezielten beschallung mit hohem wirkungsgrad,
maw , man benutzt sie, wenn es darum geht, möglichst effizient viel krach zu machen.
für die hifi wiedergabe im wohnzmmer sind sie nicht die beste wahl.

mfg kai
Sicher?
Ich habe neulich in Stuttgart Schmacks Hörner mit HT Ergänzung (alles von Martion) hören dürfen (habe mir dort eine Tuner gebarucht gekauft) und war begeistert. (Musik Sting und was jazziges).
Martion ist jetzt nicht meine Baustelle...vom Preis her. Selbstbau Schmacks mit HT Ergänzung wären ein Traum.

Ein FB Freund von mir hat Klipsch Heresy (ich meine "1") und schwört darauf. Hört hauptsächlich Rockmusik.
Ich wollte schon längst zur Hörsession zu ihm.......

Gruß
Dominik

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39

Friday, January 17th 2020, 7:17pm

"Ich habe, ehrlich gesagt, "Hornlautsprecher" nur mit Mittel- und Hoch-Ton assoziiert. Ich war nicht motiviert, einen 12 Jahre alten Thread nachzulesen, und habe angenommen, daß heutzutage niemand mehr bereit ist, Platz für ein oder gar zwei Bass-Horn-Lautsprechergehäuse zu opfern."



MfG Kai
Klipsch sind jetzt nicht so riesig......

Ich war von den Schmacks so begeistert, dass würde ich mir hinstellen......
(Scheitert ehr am Preis bzw. ist das im Selbstbau ziemlich aufwändig und ich bräuchte auch erst einen guten Bauplan mit aktuellen günstigen Treibern und HT Ergänzung.....).

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40

Friday, January 17th 2020, 11:43pm

Hallo Dominik,

- na dann beleben wir den Thread mal wieder und antworten auf deine Frage nach "der Richtigen" bzw. nach einem "Hörnchen". :whistling:

Sowohl Schmacks als auch Klipsch-Hörner sind schon rechte "Trümmer". Vor allem die imposante Breite der Original-Nachbauten sind sehr erdrückend. Die Klipsch z.B. ist knapp über einen Meter breit - das wirkt in einem Raum schon sehr beein"drückend". Baupläne und seriöse Chassisempfehlungen für beide gibt es im WWW wie Sand am Meer aber zwei Dinge sollen gesagt sein: 1) da der Aufbau beider Hörner sehr aufwändig ist (es müssen zum Teil Platten mit den "irrwitzigsten" Gehrungswinkeln geschnitten werden) muss man sich die Platten sorgfältig schneiden lassen. Das wird sein Geld kosten - mit 300,- kommst du da nicht aus. 2) du solltest deine Aufstellsituation im Raum genau beurteilen. Beide Boxentypen wollen richtig gestellt sein. Die Klipsch müssen zum Beispiel in die Raumecken. Setzt man MT und HT dann oben auf, kann es je nach Raumgeometrie dazu kommen, dass sich keine richtige Phantomschallquelle ausbildet. Was du also anderenorts schon mal gehört hast, muss nicht unbedingt auf deinen Hörraum übertragbar sein.
Reizvoll sind diese Konstruktionen indes schon. Die angeschlossene Verstärkerleistung ist im Übrigen gar nicht so ausschlaggebend. Welche Impedanzsenken sich einstellen, richtet sich nach dem verwendeten Chassis, stellt also auch nicht zwingend grosse Ansprüche an die Stromfestigkeit des Verstärkers. Ich habe die Klipschhörner mal über längere Zeit u.a. an einem Wega-Receiver und an einem einfachen Strato-Verstärker gehört. Das verwendete Basschassis war ein 200er Isophon Basstreiber, die Mittel- und Hochton-Hörner waren von ACR. Das Ensemble war überraschend "Hifi-tauglich", also völlig unaufdringlich. Das Schmacks-Horn in seinen Original-Dimensionen habe ich noch nicht gehört, kenne aber jemanden, der sie sich gebaut hat. Auch hier ist wegen des üppigen Bass-Wirkungsgrades kein potenter Verstärker nötig. Die Loudness-Taste kann man bei diesen Konstrukten getrost vergessen. Aber auch hier will der richtige Aufstellort gefunden werden.
Vielleicht setzt du dich mal mit dem sogenannten Jericho-Horn auseinander: das Horngehäuse ist weniger kompliziert aufzubauen und baut insgesamt nicht so breit und üppig. Wenn du die Bauvorschläge der "Klang & Ton" mal in Augenschein nimmst, wirst du noch auf weitere, recht empfehlenswerte Horn-Konstruktionen stoßen, die noch schlanker sind, als das Jericho. Sie arbeiten meist mit Treibern von Fostex oder Tang Band. So etwas habe ich auch schon mal gehört und es hat auch recht angenehm gefallen - sowohl akustisch als auch optisch, Letzteres weil die Aufstellung wie bei einer üblichen Standbox zu wählen ist. Das lässt sich in den meisten Fällen mit gutem Willen problemlos realisieren. Und die Chance, so ein LS-Pärchen in dem von dir gesteckten Kostenrahmen auf die Beine zu stellen,ist auch eher gegeben. Den absoluten Tiefbass wie bei Schmacks und Klipsch erzielt man mit einem kleinen Tang Band im schlanken Horngehäuse natürlich nicht aber wer nicht ständig Kirchenorgel-Musik hört, braucht das vielleicht auch nicht. (Eine Kirchenorgel klingt im Übrigen, wie ich unlängst wieder live hören durfte, ohnehin am besten dort, wo sie nun mal steht... ...der Kirchenraum "trägt" einfach, da kommt eine im heimischen Wohnzimmer wieder gegebene Aufzeichnung kaum mit.)

Gruß
Peter

This post has been edited 2 times, last edit by "PeZett" (Jan 18th 2020, 12:17am)


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41

Monday, January 27th 2020, 12:26am

Danke dir erstmal!


Klipsch....da gibt es aber auch die Heresey. Das sind nicht so Trümmer.....

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42

Tuesday, January 28th 2020, 6:59am

Bei meinen Anmerkungen hatte ich Horn-Lautsprecher im Sinn, bei denen vor allem die Tiefton-Wiedergabe durch das Horn "hindurch" soll... ...die Heresy ist in dieser Disziplin eine geschlossene Box.

Gruß