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Monday, February 12th 2018, 11:28pm

Vor 10 Jahren habe ich auch noch locker bis 16Khz gehört. Heute ist bei mitte 40 bereits bei 13,5Khz schluss und dies ohne meine Ohren bewusst gequält zu haben.


Du hasts gut. Ich habe vor ein paar Wochen festgestellt, daß es bei mir iwo zwischen 11 und 12kHz "aufhört". Habe meine Ohren auch nicht bewußt gequält. Hin und wieder war ich auf Punk-Konzerten, aber nicht öfters als 1x bis 2x im Jahr. Und nicht regelmäßig jedes Jahr.
Bin jetzt knapp 51.

Viele Grüße,
chris

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32

Tuesday, February 13th 2018, 10:21pm

Wenn schon einen ohmschen Ersatzwiderstand dann bitte "R mal 1,25". Also nicht 4 - 6 - 8 Ohm sondern 5 - 7,5 - 10 Ohm.

Gruß luedre
Fostex R8; REVOX B77; Uher 4200 Report IC, Uher 4000 L, Tesla B115; Tesla B90; Tesla B56; Tesla Start; Technics RS AZ7;

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33

Wednesday, February 14th 2018, 7:39pm

Wenn man nur einen L-C Tiefpass 2.Ordnung vor dem Bass betrachtet und den Bass-Lautsprecher durch einen Widerstand ersetzt, erhält man das maximale Impedanz-Minimum über der Frequenz bei dem auf sqrt(L/C) normierten Widerstand r=R*sqrt(C/L)=sqrt(2/3)~0.817.
Es beträgt sqrt(1/2*L/C) ~ 0.7071*sqrt(L/C).

Wählt man stattdessen den normierten Lastwiderstand mit r=1.25, geht das Impedanz-Minimum auf 0.6164*sqrt(L/C) runter.

MfG Kai

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34

Monday, March 5th 2018, 10:27pm

Hallo Leute,

möchte hier noch mitteilen, wie der Stand der Dinge ist:
habe also wieder Vifa Tieftöner eingebaut --höre keinen Unterschied im Bass zu den Westra Tieftönern die ich vorher eingebaut hatte.Klingt genau so gut.
da ich von den Hochtönern sehr wenig hohe Töne hören konnte habe ich die Grenzfrequenz von 12Khz runter auf ca 9Khz verändert.Nun höre ich die Höhen etwas lauter,vermutlich doppelt vom Mitteltöner und vom Hochtöner.Aber ob sie auch wesentlich höher sind,den Eindruck habe ich nicht.Es hat bestimmt was mit meinen Ohren zu tun.
Bleibt noch zu sagen,daß die Hochtöner tatsächlich gegenphasig angeschlossen sind .Hatte probehalber einen Umschalter eingebaut der mich aber beim Testhören in der Stellung Mitphasig nicht überzeugte. Obwohl das unlogisch scheint.

Freundliche Grüsse
vom Ostsee Rentner

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35

Tuesday, March 6th 2018, 6:50am

Damit dürfte Deine Frequenzweiche 1. (6dB) oder 3. Ordnung (18dB) sein. In beiden Fällen ist es normal das LS Chassis gegenphasig anzuschließen.

Je höher die Ordungszahl desto steiler der Pegelabfall, bzw der Pegelanstieg ab der Einsatzfrequenz.

Da passive Frequenzweichen 3.Ordnung, auch wegen dem Wirkungsgrad, sehr selten sind, tippe ich auf 1. Ordnung. Will heißen es dürfte sich somit ein Kondensator vor dem HT befinden.
Bei 3. Ordnung befindet sich eine Schaltung aus 2 Kondensatoren und einer Spule vor dem LS Chassis.

Bedingt ist das alles durch die Phasendrehung die die Bauteile erwirken. Handelt es sich um ungerade Ordnungen (1,3,5 etc...= 1, 3, 5 Bauteile) findet eine Phasendrehung von 180° statt.
Handelt es sich um gerade Ordnungen (2,4,6 etc = 2, 4, 6 etc Bauteile) findet keine Phasendrehung des Signals statt. Das LS Chassis wird dann "richtig rum" angeschlossen.

Natürlich gibt es jetzt noch Laborbetrachtungen. Dabei wird man feststellen daß es keine Optimalen Kondensatoren und optimale Spulen gibt und es deshalb dennoch zu geringfügigen Phasendrehungen kommt.
Gruß
Manfred

2 x Grundig TS 1000. Jeweils wahlweise als 2Spur, 4Spur oder Autoreverse. Beide mit Dolby, drahtloser Fernbedienung, mit Op-Amp Ausgang und Hinterbandanzeige. In täglicher Verwendung: Grundig SXV 6000, Grundig ST 6000, CF5500-2,TS 1000, Grundig A5000 und Dual 731Q an Canton Plus E Subwoofersystem. Werkstatt: Proline 3000 Endstufe , Grundig T6500 und Sony TC 377. Im Esszimmer: Grundig V5000, T5000, CF 5500 und Grundig CF 5500-2 an Canton Plus C Subwoofer.

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36

Tuesday, March 6th 2018, 1:08pm

In der Betrachtung fehlt völlig der Mitteltöner mit seiner Weiche.
Wesentlich für den Summenfrequenzgang im Übergangsbereich ist die Differenz der Phasen zwischen Mitteltöner und Hochtöner.
Die Phasen sind auch nicht konstant, sondern drehen iA von positiveren zu negativeren Werten.
Wenn Weichen im der Nähe der Eigenresonanzen von Chassis ihre "Grenz"-Frequenzen haben, ist zu bedenken, daß sich die Chassis dort selbst wie Hochpässe 2.ter Ordnung (für den Schalldruck im Fernfeld) verhalten aber als Resonanzkreis mit Serien R-L in der elektrischen Impedanz. Dadurch wird das Zusammenspiel von Weiche und Chassis unübersichtlich und erfordert Rechnung oder Simulation zur "Zähmung".

MfG Kai
PS.: Der Hochtöner ist mit einem Hochpass 2ter Ordnung angeschlossen.