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  • "MichaelB" started this thread

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Friday, December 11th 2015, 7:44pm

3-Wege Aktiv Box - Identifizierung

Hallo,

diese beiden Boxen habe ich ersteigern können. Leider ist nirgendwo zu sehen, wer der Hersteller ist. Kennt die jemand zufällig?

Danke und Gruß
Michael











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Friday, December 11th 2015, 7:49pm

Sieht nach Braun SM 1002 aus


Gruß Bernd


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3

Friday, December 11th 2015, 8:10pm

Sieht schwer nach Passivboxen aus, die nachträglich vom Hobbybastler aktiviert wurden.

Braun? Möglich, glaube ich aber nicht.

Gruß Achim.

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4

Friday, December 11th 2015, 8:55pm

Ich auch nicht. Das sieht viel zu unprofessionell aus mit dem ganzen Silikonzeug! Außerdem ist die Verdrahtung von der Netzbuchse zum Trafo mit nicht zulässiger dünner Litze gemacht, soweit man das erkennen kann! Wenn das ein Profi gebaut hätte, wären da blaue und braune (schwarze) 0,75²-Drähte zu sehen.
Und dieser kleine Netztrafo ohne Fußwinkel? Nee, nee, das ist Eigenbau.

Steht auf der Platine nicht irgendwas aufschlussreiches drauf? Vielleicht war das mal ein Bausatz. Die Chassis könnten von Heco sein.

This post has been edited 3 times, last edit by "hannoholgi" (Dec 11th 2015, 9:01pm)


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5

Friday, December 11th 2015, 9:38pm

Nee, an einen Eigenbau kann ich nicht glauben. Abgerundete Ecken, versenkte Lautsprecher und Terminals - das wäre sehr untypisch aufwendig für einen Hobbybastler. Ich denke eher, daß das Silikon nachträglich aufgetragen wurde.

Heco klingt plausibel. Man beachte diese Chassis. Eventuell ist sogar die ganze Box von denen? Eine von denen eventuell?

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6

Friday, December 11th 2015, 10:49pm

Hallo,

der Chassis-Umbau ist meines Erachtens zu gut für einen Eigenbau gelungen. Das Silikon wird wohl bei einem Buchsenwechsel drangemacht worden sein, immerhin sind auch zwei versch. Netzbuchsen verbaut.
Das Gehäuse erinnert schon stark an die Brauns, aber welche in solchem Stil gab es zu der Zeit ja zu Hauf... Mich erinnern Mittel- und Hochtöner spontan an alte Visaton, die in einer ähnlichen (allerdings wirklich) Eigenbaubox wohnen, allerdings haben meine alten BRAUNs genau dasselbe eingebaut sehe ich grade... Die Gummisicke ist zumindest bei den BRAUNs immer so gewesen.


Gruß
Andreas
Festina lente!

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7

Friday, December 11th 2015, 11:24pm

Hallo Michael,

kennen tue ich die Teile definitiv nicht.

Leider kann ich auf den Bildern von der Rückseite nicht lesen, was drauf steht, wie die diversen Anschlüsse berschriftet sind.

Kannst Du z.B. an der Elko-Beschriftung lesen, wann die datieren?

Mir kommt insbesondere der Ausschnitt im Gehäuse für die Verstärker-Einheit so vor, als sei die möglicherweise nachträglich eingebaut worden. Mir sieht auch das rückwärtige / äußerliche Design der Verstärker-Einheit zumindest nicht nach Serie bzw. Groß-Serie aus.
Beispielsweise bei Heco hatte, soweit ich weiß, natürlich "Heco" auf der Verstärker-Einheit gestanden.

Es hatte ja eine ganze Reihe von Klein-Firmen gegeben, die so etwas wie Studio-Equipment auf der Basis von Serien-HiFi-Boxen gebaut hatten. ENB in Berlin kommt mir dabei in den Sinn.
Allerdings weist das Fehlen von Zulassungs- und Service-Aufklebern, ebenso das Fehlen der Verschraubung / Zugentlastung für das Netzkabel darauf hin, dass diese Boxen wohl eher nicht für die Öffentlich Rechtlichen gebaut worden sein dürften.

Steht denn überhaupt irgendetwas von VDE, Funkentstörung, zulässige Netzspannungen usw. drauf?

Wenn die Vielzahl der Buchsen darauf hindeutet, dass ein Signal durchgeschleift und zur nächsten Box weiter geführt wird, dann wird dieses Teil wohl eher von einem ELA-Hersteller stammten. Davon hatte es viele gegeben und war auch viel in Handarbeit in Kleinst-Serie entstanden.

Kannst Du denn die Platine identifizieren? Für eine einzelne Endstufe sind da ja vergleichsweise viele Lötpunkte zu sehen. Ist das eine echte 3-Wege-Endstufe?

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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8

Friday, December 11th 2015, 11:24pm

Hallo,Hoch und Mitteltöner könnten von Braun sein,sehen so aus wie bei meinen 720ern.Aber wenn man sich die Schallwand ansieht,das ist nicht sehr professionell gemacht.Die Fräsung der Rückwand dagegen schon eher.Aber wie Holgi schon bemerkte, die Verdrahtung der 230V sieht auch nach Bastelwerk aus.Allenfalls ein Prototyp.Aber stehen da nicht 230Volt als Spannungsangabe,gabs das in den 70ern schon?

Gerhard

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9

Friday, December 11th 2015, 11:25pm

Sieht schwer nach Passivboxen aus, die nachträglich vom Hobbybastler aktiviert wurden.

Ich meinte natürlich, dass die Boxen ursprünglich industriell gefertigte Passivboxen waren, die nachträglich ... siehe oben.

Heco könne gut möglich sein.

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10

Friday, December 11th 2015, 11:28pm

Glaube ich auch nicht. Der versenkte Einbau dieser "Platten" sieht für mich auch nicht nach einer Bastelei aus.

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11

Friday, December 11th 2015, 11:32pm

Ich habe zwar keine Ahnung von nix nich. Aber wenn das "offizelle" LS wären, würde ich auch irgendwo eine Herstellerangabe erwarten.
Das Drumherum:
Liebe(r) ...
(Beitragstext s.o.)
LG, Jochen

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12

Friday, December 11th 2015, 11:44pm

Ich habe zwar keine Ahnung von nix nich. Aber wenn das "offizelle" LS wären, würde ich auch irgendwo eine Herstellerangabe erwarten.


Moin, moin,

sollte man meinen. Doch sind solche Hersteller- und Typenschilder oft aufgeklebte Papier- oder Alu-Schilder gewesen, die sich im Laufe der Jahrzehnte gelöst haben.

Die genannte Firma ENB hat z.B. Isophon-Boxen genommen und ungebaut. Es findet sich sogar noch die originalen Seriennummern und Markenbezeichnung auf solchen Boxen. Zusätzlich sind dann einfache Papier-Aufkleber mit "ENB Berlin", mit der Typenbezeichnung, mit der RBT-Prüfnummer usw. aufgeklebt worden.

Was mir auffällt: Das Furnier rings um das Aktiv-Modul ist recht angeschlagen. Öfter ausgebaut oder beim Einsägen verpfuscht?

Die Softline-Form war damals verbreitet und gehörte zum Standard-Programm jedes Lautsprecherboxen-Herstellers, ebenso jedes Gehäuse-Lieferanten.

Der Mitteltöner sieht mir von hinten definitiv nicht nach Braun aus. Von vorn erinnert der mich sehr stark an die Heco-Kalotten.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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Saturday, December 12th 2015, 9:28am

Nach gründlicherem Bilderbekucken bin ich mir inzwischen doch ziemlich sicher, dass es sie um industriell gefertigte Aktivboxen handelt, bei denen die Verstärkermodule von einem der Vorbesitzer sowohl optisch als auch elektrisch "modifiziert" wurden.

Gruß Achim.

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14

Saturday, December 12th 2015, 12:57pm

Hallo Michael,

der Hersteller ist auch mir unbekannt, das Gehäuse ist definitiv ein industriell gefertigtes... ...HT und MT sehen schwer nach Heco aus, beim TT bin ich nicht sicher. Heco-Zukaufchassis hatten aber Heco-Aufkleber auf dem Magneten. Diese fehlen hier ganz, auch scheint der MT rückwärtig matt lackiert worden zu sein... ...möglicherweise um seine Herkunft zu verschleiern. Da so etwas ein heimwerkelnder Selbstbauer i.d.R. nicht tut und die Fräsarbeiten in der Schallwand und der Rückwand zumindest mit professionellem Werkzeug (Oberfräse) und ruhiger Hand (oder maschinell) durchgeführt wurden, tippe ich, wie einige Vorposter auch, auf einen professionellen Kleinstserienumbau einer Box, die es in dieser Ausführung evtl. "von der Stange" gegeben hat (möglicherweise auch passiv). An der Box wurde aber unzweifelhaft nachträglich "herumgefrickelt". Die Silikonpantscherei sieht schwer nach Heimarbeit aus, die hellen Kabelstrapse sind nachträglich verbaut, die Wärmeleitpaste an den Transen ein wenig zu grosszügig aufgetragen, der ein- oder andere Lötpunkt zu schlampig ausgeführt, der Trafofuss verbogen usw. usw.. Kurzum - die Schätzchen scheinen eine bewegte (Bastel-)Geschichte hinter sich zu haben. Zur weiteren Identifikation kann es hilfreich sein, die Platine mal abzuheben und genauer unter die Lupe zu nehmen. Hier lässt sich evtl. erkennen, ob es sich um eine Ätzvorlage aus einer Elektronikzeitschrift handelt oder ob die Vorlage "per Hand" erstellt wurde. Platinenrouting-Programme, die auf Heimcomputern laufen, waren m.W. in den 70er Jahren noch nicht verfügbar. Etwas anderes wäre aber für einen Kleinstserienhersteller kaum bezahlbar gewesen (...und für einen Heimwerkelnden erst recht nicht).
Soweit meine Meinung...

Gruß
P.

PS: bei der Box mit dem Verstärker geht ein Kabelbündel nach vorne zur Front. Von vorn ist aber nichts zu sehen... ...was ist das für ein Kabelstrang, wozu dient der? ?(
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

This post has been edited 2 times, last edit by "PeZett" (Dec 12th 2015, 1:06pm)


15

Saturday, December 12th 2015, 1:25pm

PS: bei der Box mit dem Verstärker geht ein Kabelbündel nach vorne zur Front. Von vorn ist aber nichts zu sehen... ...was ist das für ein Kabelstrang, wozu dient der?


Betriebsanzeige?
Über dem Hochtöner befindet sich ein Loch, das auch auf der Front sichtbar ist.

Ich denke auch, das hier eine professionell gefertigte passive Box nachträglich unprofessionell aktiviert wurde. Das Verstärkermodul kann ja da durchaus ein Bausatz gewesen sein.
Diese weiße "Knetmasse" zur Abdichtung findet man hingegen auch in anderen Lautsprechern.
Bei Zuführung der Netzspannung wurden allerdings sämtliche Sicherheitsvorschriften missachtet.

Wozu dient eigentlich der kleinere Trafo? Standby kann es ja nicht sein, da der große Trafo direkt (auch ohne Netzschalter) an der Netzspannung hängt.

Gruß Ulrich

This post has been edited 1 times, last edit by "uk64" (Dec 12th 2015, 1:46pm)


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16

Saturday, December 12th 2015, 1:27pm

PS: bei der Box mit dem Verstärker geht ein Kabelbündel nach vorne zur Front. Von vorn ist aber nichts zu sehen... ...was ist das für ein Kabelstrang, wozu dient der?

6 von den 8 Strippen gehen auf die Lautsprecher, 2 auf eine LED oder Lampe oberhalb des Hochtöners.


Gruß Achim.

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17

Saturday, December 12th 2015, 6:19pm

Hallo,

um nochmal zwei Namen in den Raum zu werfen:

hier um´s Eck hat die Firma ITT/Schaub-Lorenz Mitte der 70-iger Bausätze für Boxen/Chassis und Elektronik, aber auf Wunsch auch Bausätze für´s Gehäuse verkauft.
Und rechteckige Platten der Hochtöner gab´s bei Transonic Life....

Viele Grüße
Frank

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18

Saturday, December 12th 2015, 6:21pm

... Diese weiße "Knetmasse" zur Abdichtung findet man hingegen auch in anderen Lautsprechern....



Moin, moin,

das sehe ich auch so. Ich habe Trentin-Boxen, bei denen ist die Front deutlich mehr mit der Dichtungsmasse beschmiert. War ja egal, weil die Bespannung davor gehört.

Dem Design nach stammen die Boxen ursprünglich aus den späten Siebzigern, spätestens aus den frühen Achtzigern. Es wäre also interessant zu schauen, ob die Produktionsdaten der Elkos in diesen Zeitraum passen.

Die Aktiv-Module von Heco aus dieser Zeit sahen jedenfalls ganz anders aus und waren zudem mit dem Heco-Schriftzug lackiert. Auch die Module, die Canton, Grundig usw eingesetzt hatten, haben an der Außenseite in der Regel Kühlrippen. Nach Philips oder Braun sehen die auch nicht aus.

Wie ist denn die Bauteil-Bestückung der Endstufe? Made in Germany oder eher Japan?

Tschüß, Matthias


@ Frank
Transonic hat zwar Softline-Gehäuse verwendet, aber ebenso nur zugekaufte Chassis. Aktivboxen erinnere ich hingegen aus deren Programm nicht.
Die ITT-Bauelemente-Sparte hat in der zweiten Hälfte der Siebziger, nach eigenen Angaben, die halbe Boxenproduktion Deutschlands gemacht; darunter viel "markenloses". Aktive ITT-Boxen kenne ich nicht. Du?
Zudem bin ich der Meinung, die Chassis sehen nicht nach SEL aus.
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

This post has been edited 1 times, last edit by "Matthias M" (Dec 12th 2015, 6:29pm)


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19

Saturday, December 12th 2015, 6:23pm

Es sah zunächst so aus, als ob da in der Mitte zwischen den drei Chassis irgend ein Stecker/ eine Buchse oder so etwas sitzt aber da habe ich mich wohl getäuscht. In der Tat sind es 8 Strippen, von denen 6 zu den Chassis gehen (müssen). Bleiben 2 übrig, mehr als eine Leuchte/LED wirds also nicht (gewesen) sein.
Die Frage ist für mich ausreichend beantwortet - danke.
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20

Saturday, December 12th 2015, 6:35pm

Wie ist denn die Bauteil-Bestückung der Endstufe? Made in Germany oder eher Japan?

Die Transen sind durchweg BDs und BCs. An den Endtransen kann man sogar das Siemens erkenen, aber die sehen so aus, als wären sie schon mal getauscht worden (ein "richtiger" Hersteller matscht nicht so diletantisch mit der Wärmeleitpaste rum). Auch auf der Beschriftung auf der Platine ist viel von BC und BD zu lesen.

Ich bleibe bei meiner zweiten Meinung: das sind fabrikmäßig hergestellte Aktivboxen, deren Verstärkermodule irgendwann zumindest optisch versaut wurden.

Gruß Achim.

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Saturday, December 12th 2015, 7:32pm

Hallo,

vielen Dank für alle Hinweise. Ich habe die eine Platine mal ausgebaut. Vielleicht gibt das noch Hinweise. Da hat sowieso der Blitz eingeschlagen ... der Print unter zwei Dioden ist etwas gebraten worden, die Isolation der Leitungen vom Trafo zu den eben genannten Dioden ist etwas geschmolzen, der grpße Trafo hat mittig einen ziemlich dunklen Streifen und es hängen ein paar Nasen von der Lackierung schräg nach unten, ein Elko ist geplatzt ... ob Halbleiter beteiligt waren, werde ich sehen. Oder ich tausche gleich alles. :)

Danke und Gruß
Michael





22

Saturday, December 12th 2015, 7:58pm

Wenn sich keiner meldet, der diese Dinger bzw. den Bausatz oder auch nur die Bauanleitung kennt wird es ein Rätselraten bleiben.
Zumindest sind die verbauten Siemensbauteile durchaus aus der gehobenem Qualitätsstufe.

Das Relais deutet (ursprünglich?) in Zusammenhang mit dem kleinerem Trafo auf eine Standbyschaltung.
Ich vermute mal zwei der sichtbaren Dioden sind 15 Volt Z-Dioden für die Betriebsspannung der Operationsverstärker.

Gruß Ulrich

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Monday, June 13th 2016, 9:58pm

Hallo,

das hat mir alles keine Ruhe gelassen. Ich habe mir mittlerweile ein Paar Heco P7302 besorgt. Es gibt es viele Ähnlichkeiten.

Die 7302 schaltet sich automatisch ein, sobald ein Signal am Eingang liegt. Das macht diese auch.
Die Einschaltautomatik wird mit zwei µA741 realisiert. Bei dieser werden 2 TBA221 verwendet.
Es sind bei beiden zwei Trafos verbaut, ein kleiner für die Automatik, ein großer für die Verstärker.
Die aktive Frequenzweiche ist mit 5 µA741 bestückt. In dieser mit 5 TBA221.
Die Speisespannung für die OpAmps werden mit Z-Dioden mit anschließender Siebung aus der Speisespannung für den Verstärker gewonnen.

Nun ist ein Nf-Verstärker ja nicht übermäßig kompliziert und irgendwie sind sie doch alle gleich aufgebaut. Aber diese o.g. Dinge sind nicht unbedingt üblich. Ob es nun tatsächlich ein Heco Typ ist, läßt sich immer noch nicht sicher sagen. Vielleicht findet sich mit der Zeit noch was ...

Von der P7302 Restaurierung (elektrisch, mechanisch kann ich nicht ;) ) gibt es demnächst eine Fotostrecke.

Gruß
Michael