You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Bandmaschinenforum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

211

Thursday, September 8th 2011, 4:45pm

@Frank:

Das ist keine Übersteuerung, das ist ein Syncronisationsproblem. Vermutlich kommen aus dem Technisat keine 48kHz.
Ist das Problem auch bei der Aufzeichnung von Fernsehton vorhanden?


Gruß

96k

Posts: 128

Date of registration: Feb 16th 2011

  • Send private message

212

Thursday, September 8th 2011, 5:14pm

Hallo Frank,

bei mir sind auch gelegentlich kurze Aussetzer im digitalen Sat-Radio Empfang.
Vielleicht sind atmosphärische Störungen die Ursache ?
Sonnenstürme ?
Kurvt die MIR eigentlich noch da oben rum ?

Was mir auffällt, sind die ungleichmäßigen Aussetzer. Mal ständig, mal ein paar Tage gar nichts.

Viele Grüße
Michael

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

213

Thursday, September 8th 2011, 5:53pm

´
Die Aussetzer bei Radio sind sehr häufig, alle paar Sekunden. TV habe ich grade mal für ca. 30 Minuten laufen lassen, da scheint alles ok zu sein, keine Aussetzer, keine Over´s. Allerdings geht die Aussteuerungsanzeige nur bis etwa -10 bis -8 db, da im Moment nur Sprache gesendet wird. Bei Radio mit (klassischer) Musik geht es erheblich höher, bis so - 2 db, da kann ein Impuls schon mal in den (nicht vorhandenen) roten Bereich gehen. Aber jetzt grade kam während der Moderation auch ein Over, und der durchschnittliche Pegel lag um die -6 db - . Notfalls muß ich zukünftig die analogen Eingänge nutzen, wenn das Stottern verschwindet.

Laut heruntergeladener BDA werden Abtastraten von 32, 44,1 und 48 kHz unterstützt, abhängig vom gesendete Programm.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

214

Thursday, September 8th 2011, 6:48pm

Quoted

Frank postete
Aber jetzt grade kam während der Moderation auch ein Over,
Eigentlich ein Ding, das es nicht geben kann.

Was die Aussetzer betrifft, da hilft kein Raten, da muss gemessen werden.
Pegel, Fehlerrate (BER und MER) und so weiter.
Grundsätzlich gilt das höhere QAMs eine höheren Rauschabstand erfordern.
Auf der anderen Seite liegt so was auch häufig an ungeeigneten oder übersteuerten Verstärkern.
Das kann man mit Hausmitteln aber nicht ermitteln.

Gruß Ulrich

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

215

Thursday, September 8th 2011, 7:46pm

@Frank:

Sind die Störungen auch am analogen Ausgang oder nur über S/P-DIF vorhanden?


Gruß

96k

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

216

Friday, September 9th 2011, 11:52am

´
S/P DIF habe ich nicht probiert, nur Toslink und die Cinch- Ausgänge; es setzt bei beiden aus. Da ich in Büro und Wohnung jeweils eigene Kabel verwende, scheiden die als Fehlerquelle aus.

Da der Fernsehton einwandfrei ist, gehe ich mittlerweile davon aus, dass es nicht am Gerät liegt.

Hinzugefügt 9. 9. 2011, 13:08h:

Die Heißleitung des Kabelbetreibers nimmt sich der Sache an und veranlaßt, dass sich ein Techniker hier meldet. Die Ferndiagnose vermutet eine Störung im Hausnetz.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

217

Friday, September 9th 2011, 3:18pm

Quoted

Frank postete

S/P DIF habe ich nicht probiert, nur Toslink

Das ist kein Gegensatz, TOSLINK ist nur eine mögliche Steckverbindung der S/PDIF
Schnittstelle.

Gruß Ulrich

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

218

Friday, September 9th 2011, 4:45pm

´
Nur, das Eine ist optisch, das Andere Cinch.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

219

Friday, September 9th 2011, 5:00pm

…und S/PDIF kann beides sein, eine elektrische oder eine optische Übertragung.

Gruß Ulrich

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

220

Tuesday, September 13th 2011, 5:54pm

Quoted

Remanenz postete
Hallo Frank,

bei mir sind auch gelegentlich kurze Aussetzer im digitalen Sat-Radio Empfang.
Vielleicht sind atmosphärische Störungen die Ursache ?
Sonnenstürme ?
Kurvt die MIR eigentlich noch da oben rum ?

Was mir auffällt, sind die ungleichmäßigen Aussetzer. Mal ständig, mal ein paar Tage gar nichts.

Viele Grüße
Michael
Grade war ein Techniker des Kabelanbieters bei mir. Schon nach wenigen Sekunden des Stotterfunk- Hörens war ihm die Sache klar. Eine Messung bestätigte seine Vermutung, dass an der Antennendose zu weing Pegel anlag, bzw. grenzwertig war.

Er hat im Keller im Anschlußkasten etwas verändert, was schlagartig den Empfang verbesserte. Da ihn das Ergebnis der erneuten Messung nicht befriedigte, wollte er an dem Hauptverteiler / Verstärker ein paar Häuser davor auch noch etwas prüfen oder ändern.

Vielleicht ist bei Dir auch der Pegel "auf Kante"? Die Balkendiagramme der Receiver hätten keine wirkliche Aussagekraft, meinte der Mann- er scheint zu wissen von er redet. Er hat mit einem teuer aussehenden Gerät gemessen, eine Art Prüf- & Messempfänger, schien es mir.

Die ebenfalls von mir monierten Pegelspitzen, die den DAT- Recorder übersteuern, kämen angeblich von einem Abriß des Datenstreoms. Bin mal auf die nächste Aufnahme gespannt.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

Posts: 128

Date of registration: Feb 16th 2011

  • Send private message

221

Wednesday, September 14th 2011, 12:38pm

Hallo Frank,

danke für deinen Hinweis.
In letzter Zeit sind die Störungen fast verschwunden. Aber ich werde der Sache mal nach gehen und den Pegel kontrollieren.
Beim TV sehen, war mir bisher nichts aufgefallen. Aber scheinbar wirkt sich ein niedriger Pegel eher auf den Empfang des Sat-Radios aus.

Viele Grüße
Michael

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

222

Wednesday, September 14th 2011, 2:43pm

´
Fernsehen war bei mir auch ok, aber da ist der Ton im Gesamtsignal untergebracht. Allerdings fand ich das TV- Bild etwas unscharf, aber das kann daran liegen, dass ich auf einem Monitor geschaut habe und nicht auf einem "echten" Fernsehgerät.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

223

Wednesday, September 14th 2011, 3:26pm

Quoted

Remanenz postete
Aber scheinbar wirkt sich ein niedriger Pegel eher auf den Empfang des Sat-Radios aus.
Diese Vermutung ist falsch.
BTW: Frank hat Kabel-TV.


Quoted

Frank postete
Fernsehen war bei mir auch ok, aber da ist der Ton im Gesamtsignal untergebracht. Allerdings fand ich das TV- Bild etwas unscharf, aber das kann daran liegen, dass ich auf einem Monitor geschaut habe und nicht auf einem "echten" Fernsehgerät.
Der TV-Ton ist auch nur ein Datenstrom, da gibt es keine Unterschiede zum Radio.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transportstrom

Das TV-Bild ist nach dem Besuch des Technikers bestimmt auch noch so unscharf.


Gruß

96k

224

Wednesday, September 14th 2011, 7:34pm

Wie von 96k schon geschrieben, im Transportstrom gibt es keinen Unterschied zwischen Bild oder Ton.

Um Unterschiede zu sehen müssen wir eine Ebene weiter bzw. tiefer gehen, zur Trägerfrequenz und zur Modulation.

Mal ein kleiner und vereinfachter Exkurs zur digitalen Modulation (DVB-C)
Bei DVB-C wird die Quadraturamplitudenmodulation (QAM) verwendet, das heißt die Information steckt in der Amplitude und in der Phase des Trägers.
Zwei Träger mit identischer Frequenz aber der Phasenlage 0 und 90 Grad werden addiert.
Der sich ergebene Zeiger weißt auf die vorgegebene Bitfolge (ein Symbol).



Um mehr Möglichkeiten zu haben, höhere Zahlen bzw. mehr „Bits“ im gleichen Zeitraum (mit einem Symbol) übertragen zu können, wird das Raster verfeinert.
16 QAM hat 16 mögliche Werte = 4 Bit
64 QAM hat 64 mögliche Werte = 6 Bit
256 QAM hat 256 mögliche Werte. = 8 Bit
Da aber bei Erhöhung der möglichen Werte die Entscheidungsfelder kleiner werden muss auch das Rauschen entsprechend kleiner sein.
Kabelbetreiber benutzen meist 64 und 256 QAM.
Es ist daher möglich, das 64 QAM Übertragungskanäle noch funktionieren, 256 QAM hingegen nicht mehr.

Zur Veranschaulichung helfen die sogenannten Konstellationsdiagramme, das sind über eine Zeiteinheit gesammelte Symbole.
Hier 64 QAM mit normalem Rauschanteil:



Hier mit starkem Rauschanteil:



Ich fasse noch mal zusammen, 256 QAM kann mit einem Symbol 8 Bit übertragen.
Der Übertragungskanal muss dafür einen Mindestrauschabstand besitzen.


Zur Ergänzung,
die Symbolrate gibt die Anzahl der Symbole an die Pro Zeiteinheit übertragen werden.
Bei DVB-C sind das in der Regel 6900 kBd, 6.900.000 Symbole pro Sekunde.
Das ergibt eine Bruttodatenrate von 6.900.000 S/s * 8 Bit = 55,2 MBit/s.
Davon ziehen wir den Anteil der FEC (Vorwärtsfehlerkorrektur) ab.
Diese Angabe ist nach dem Muster Netto/Brutto.
Eine FEC Rate von 3 / 4 bedeutet dann bei der oben ausgerechneten Bruttodatenrate von
55,2 Mbit/s eine Nettodatenrate von 41,4 MBit/s für den eigentlichen Transportstrom.
Diese 41,4 MBit/s können nahezu beliebig (ist natürlich vereinfacht), verteilt werden, Audio, Video, Daten usw.

Jetzt nehmen wir mal einen typischen DVB-S Kanal mit QPSK Modulation, einer Symbolrate von 27500 kS/s und einer FEC Rate von 3/4.

(27500 kS/s * 2 Bit *3 )/4 = 41,25 MBit/s

Dieser DVB-S Kanal passt somit vollständig in den DVB-C 256 QAM Kanal.

Ich hoffe erfolgreich verwirrt zu haben :).

Gruß Ulrich

Edit: Flüchtigkeitsfehler korrigiert.

Posts: 1,546

Date of registration: Jul 8th 2006

  • Send private message

225

Wednesday, September 14th 2011, 10:28pm

Hallo Ulrich,

das war keinesfalls verwirrend, im Gegenteil, es war eine der verständlichsten Erklärungen zu diesem Thema, die ich je gesehen habe. Das sind Beiträge, die bei mir u.a. auf meiner Festplatte landen. Vielen Dank.

***

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass auch zu hohe Feldstärken zu Empfangsproblemen führen können. War bei mir der Fall. Je nachdem, welchen Kabelreceiver ich getestet habe, war mal der Empfang möglich oder nicht. Es gibt leider kein Zwischending, beim digitalen Empfang sind die Übergange hart, entweder 100% oder gar nichts.

In Hausverteilanlagen können ein oder mehrere Breitbandverstärker (noch aus Analogzeiten) eingesetzt sein, die zu hohen Feldstärken übersteuern den Eingang des Digitalreceivers und somit ist kein Empfang mehr möglich. Beim automatischen Sendersuchlauf wird nichts gefunden. Selbst wenn die Empfangsfrequenz bekannt ist und manuell einprogrammiert wird, kommt nichts. Aber sobald man das 75-Ohm-Koaxkabel etwas lockert und beim analogen TV-Bild schon "Schnee" zu sehen ist... wird ganz plötzlich Hokuspokus Fidibus der Empfang von so manchem digital übertragenen Programmpaket möglich.

Man kann dann den Stecker so weit aus der Antennenbuchse entweder herausziehen oder wieder hineindrücken, bis man die Feldstärke erreicht hat, die für den Receiver die Schwelle darstellt. Da gibt es ständig Bild- und Tonaussetzer. Ein ähnliches Verhalten, wie von Dir beschrieben, Frank. Und so ähnlich war es bei Dir letztendlich auch, wie Du selbst sagtest, war der "Pegel auf Kante". Wobei man auf die Feldstärkenanzeigen und Signalqualitätsbalken der einzelnen Receiver wirklich nichts geben kann, da hatte der Techniker völlig Recht.

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

226

Wednesday, September 14th 2011, 11:01pm

Quoted

Manuel postete
Es gibt leider kein Zwischending, beim digitalen Empfang sind die Übergange hart, entweder 100% oder gar nichts.
Der Anzeige für die Signalqualität kann man ruhig trauen, die zeigt auch bei billigen Empfängern was nützliches an. Es wird i.d.R. nur eine Vergleichsmessung benötig.
Beim beobachten dieser Anzeige sieht man auch schön die Zwischenräume im Bereich von 0-100%.


Quoted

Manuel postete
In Hausverteilanlagen können ein oder mehrere Breitbandverstärker (noch aus Analogzeiten) eingesetzt sein, die zu hohen Feldstärken übersteuern den Eingang des Digitalreceivers und somit ist kein Empfang mehr möglich.
Wieso sollten ältere Verstärker höhere Pegel liefern?
Bei Empfangsproblemen ist ggf. der kleinere Frequenzbereich das Problem.


Quoted

Manuel postete
Selbst wenn die Empfangsfrequenz bekannt ist und manuell einprogrammiert wird, kommt nichts. Aber sobald man das 75-Ohm-Koaxkabel etwas lockert und beim analogen TV-Bild schon "Schnee" zu sehen ist... wird ganz plötzlich Hokuspokus Fidibus der Empfang von so manchem digital übertragenen Programmpaket möglich.
Da kommt auch schon vorher etwas, Du mußt nur mal auf die Anzeige der Signalqualität schauen.
BTW: Wie wärs mal mit einer richtig eingestellten Verteilanlage und guten Empfängern.


Quoted

Manuel postete
Man kann dann den Stecker so weit aus der Antennenbuchse entweder herausziehen oder wieder hineindrücken, bis man die Feldstärke erreicht hat, die für den Receiver die Schwelle darstellt. Da gibt es ständig Bild- und Tonaussetzer. Ein ähnliches Verhalten, wie von Dir beschrieben, Frank.
Man kann auch mit dem Finger in der Nase bohren.


Gruß

96k

Posts: 1,546

Date of registration: Jul 8th 2006

  • Send private message

227

Thursday, September 15th 2011, 12:31am

Quoted

96k postete
Der Anzeige für die Signalqualität kann man ruhig trauen, die zeigt auch bei billigen Empfängern was nützliches an.
Stimmt, irgendetwas wird angezeigt, aber es fragt sich nur, was? :D

Quoted

96k postete
Wieso sollten ältere Verstärker höhere Pegel liefern?
Ich habe nicht behauptet, dass ältere Verstärker höhere Pegel liefern. Sie liefern den Pegel, den sie gemäß ihrer Spezifikation liefern sollen. Eingebaut wurden diese Dinger aber nicht erst nach Einführung des digitalen Kabelfernsehens, sondern kurz nachdem das Wohnhaus Kabel bekam, was viele Jahre in der Vergangenheit zurückliegt. In meinem Fall im Jahr 1992. Was für das analoge Fernsehen gut war, muß nicht zwangsläufig mit dem Digitalfernsehen klappen.

Quoted

96k postete
Da kommt auch schon vorher etwas, Du mußt nur mal auf die Anzeige der Signalqualität schauen.
Es wird auch dann etwas angezeigt, wenn ich eine Frequenz einstelle, wo ein analoges TV-Programm übertragen wird. Angezeigt wird immer überall irgendwas, nur was genau? Siehe ganz oben in diesem Beitrag.

Quoted

96k postete
BTW: Wie wärs mal mit einer richtig eingestellten Verteilanlage und guten Empfängern.
Sage das unserem Vermieter und schreibe einen Brief an die Gerätehersteller dieser Welt. Mir das zu schreiben bringt nichts. :D Ich kann nichts daran ändern. Außerdem wohnen noch 7 andere Familien in diesem Haus, die alle am selben Kabelanschluß hängen.

Quoted

96k postete
Man kann auch mit dem Finger in der Nase bohren.
Man kann auch nur dasitzen, die Hände in den Schoß legen, schimpfen, und nichts tun. Zum Glück gibt es Menschen wie z.B. ich, die nicht nur dumm daherlabern, sondern auch was tun.

So kann man sich z.B. einen Abschwächer selbst bauen. So wie es auch für Dachantennen entsprechende Empfangabschwächer oder Dämpfungsglieder gibt, wenn der Empfänger nicht großsignalfest ist. Aber bevor ich mir die Mühe mache und so etwas bastle (oder mir einen Abschwächer kaufe), muß ich erst mal in Erfahrung bringen, ob solche Maßnahmen das Problem lösen würden. Dies kann ich ganz schnell feststellen, indem ich den Stecker ein wenig herausziehe. Andere Leute dürfen mir bei meiner Arbeit zusehen und meinetwegen mit ihrem Finger bohren, wohin sie wollen. :D

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

228

Thursday, September 15th 2011, 8:15am

Quoted

Manuel postete

Quoted

96k postete
Der Anzeige für die Signalqualität kann man ruhig trauen, die zeigt auch bei billigen Empfängern was nützliches an.
Stimmt, irgendetwas wird angezeigt, aber es fragt sich nur, was? :D
Oft wird die Signalqualität in einer dem normalen Benutzer verständlichen Form angezeigt.
Und das wichtigste hast Du mal wieder nicht zitiert/gelesen: Es wird i.d.R. nur eine Vergleichsmessung benötigt.
Dafür ist die aus der Arbeit der Fehlerkorrektur errechnete Anzeige sehr brauchbar. Auch die von Dir genannten Übersteuerungen sind auf dieser Anzeige als Signalverschlechterung i.d.R. sichtbar.


Quoted

Manuel postete

Quoted

96k postete
Wieso sollten ältere Verstärker höhere Pegel liefern?
Ich habe nicht behauptet, dass ältere Verstärker höhere Pegel liefern.
<Loriot>
Ach.
</Loriot>

Quoted

Manuel postete
In Hausverteilanlagen können ein oder mehrere Breitbandverstärker (noch aus Analogzeiten) eingesetzt sein, die zu hohen Feldstärken übersteuern den Eingang des Digitalreceivers und somit ist kein Empfang mehr möglich.

Quoted

Manuel postete
Sie liefern den Pegel, den sie gemäß ihrer Spezifikation liefern sollen.
Und der war zu analogen Zeiten höher? Na dann klär mich bitte mal auf ...


Quoted

Manuel postete

Quoted

96k postete
BTW: Wie wärs mal mit einer richtig eingestellten Verteilanlage und guten Empfängern.
Sage das unserem Vermieter und schreibe einen Brief an die Gerätehersteller dieser Welt. Mir das zu schreiben bringt nichts. :D
Kümmer Dich selbst um Deine Probleme.


Quoted

Manuel postete
Man kann auch nur dasitzen, die Hände in den Schoß legen, schimpfen, und nichts tun. Zum Glück gibt es Menschen wie z.B. ich, die nicht nur dumm daherlabern, sondern auch was tun.
Was denn? Dumm daher schreiben?


SCNR

96k

Posts: 1,546

Date of registration: Jul 8th 2006

  • Send private message

229

Thursday, September 15th 2011, 12:33pm

Quoted

96k postete
Und das wichtigste hast Du mal wieder nicht zitiert/gelesen: Es wird i.d.R. nur eine Vergleichsmessung benötigt.
Dafür ist die aus der Arbeit der Fehlerkorrektur errechnete Anzeige sehr brauchbar. Auch die von Dir genannten Übersteuerungen sind auf dieser Anzeige als Signalverschlechterung i.d.R. sichtbar.
Bei halb herausgezogenem Stecker steigt die Feldstärkeanzeige... wo es bei analogem TV-Empfang schon rauscht (Schnee im Bild) und die tiefen Frequenzen (TV-Band III Kanäle 2 bis 4) das Bild schon gar nicht mehr in Farbe empfangen wird. Bei richtig eingestecktem Kabel und höheren Feldstärken zeigt der Receiver niedrigen Pegel an. Bei "Signalqualität" 100%, wenn der Bildschirm schwarz bleibt und kein Ton rauskommt. Bei störungsfreiem Empfang um die 46%. Was auch immer verglichen oder angezeigt wird, wissen wohl nur die Hersteller dieser Geräte.

Quoted

96k postete

Quoted

Manuel postete
In Hausverteilanlagen können ein oder mehrere Breitbandverstärker (noch aus Analogzeiten) eingesetzt sein, die zu hohen Feldstärken übersteuern den Eingang des Digitalreceivers und somit ist kein Empfang mehr möglich.

Quoted

Manuel postete
Sie liefern den Pegel, den sie gemäß ihrer Spezifikation liefern sollen.
Und der war zu analogen Zeiten höher? Na dann klär mich bitte mal auf ...
Zum zweiten Mal frage ich dich zurück: Wer hat behauptet, dass der Pegel zu analogen Zeiten höher gewesen ist?
Damit habe ich nur erklärt, dass Kabel(verteil)anlagen zwar vor geraumer Zeit für den analogen Empfang (mehr oder weniger gut) optimiert wurden und bei der Umstellung zum Digitalempfang es möglich sein kann, dass es zu unerwartenden Problemen kommt. Bei mir war es zu hoher Pegel.

Quoted

96k postete

Quoted

Manuel postete

Quoted

96k postete
BTW: Wie wärs mal mit einer richtig eingestellten Verteilanlage und guten Empfängern.
Sage das unserem Vermieter und schreibe einen Brief an die Gerätehersteller dieser Welt. Mir das zu schreiben bringt nichts. :D
Kümmer Dich selbst um Deine Probleme.
Du schreibst mich doch immer wieder an, also signalisiert Du doch reges Interesse an "meinen Problemen". :D

Quoted

96k postete

Quoted

Manuel postete
Man kann auch nur dasitzen, die Hände in den Schoß legen, schimpfen, und nichts tun. Zum Glück gibt es Menschen wie z.B. ich, die nicht nur dumm daherlabern, sondern auch was tun.
Was denn? Dumm daher schreiben?
[/quote] Nein, das können andere besser, als ich. :D Solche Dinge zum Beispiel:

Quoted

96k postete
SCNR
Sorry could not resist either... :D

230

Thursday, September 15th 2011, 12:46pm

Vielleicht sollten wir wieder zum Thema DAB zurückfinden.

Hier im Thread ist das “Grundrauschen” so hoch geworden, das der “Demodulator” nicht mehr synchronisiert und eine Signalqualität nicht mehr angezeigt werden kann.

Gruß Ulrich

231

Thursday, September 15th 2011, 1:17pm

###########################
Kommentar der Moderation, 15.09.2011 / Mf
###########################
Das sind exakt die Beiträge, die völlig überflüssig sind und dafür sorgen, daß aus einem sachlich orientierten Technikforum eine Quasselbude für Gelangweilte wird.
Ich bitte, solche Postings in Zukunft zu unterlassen, sie werden kommentarlos gelöscht.
Sollte das kommentarlose Löschen zu viel Arbeit bereiten, kann auch ersatzweise der ganze user gelöscht werden.
###################################################################


Proesterchen, Ulrich :-)



Ploepp, Zisch, glurgs glurgs :bier:
Ich putze hier nur...

232

Thursday, September 15th 2011, 1:55pm

Lieber Michael Franz, dann haette mann das Ganze schon frueher angehen sollen ! Denn auch DVB-S,C,T passt hier normal nicht rein. Aber es scheint so, das die letz gekommenden User als 1. wieder gehen sollten, Schade. Aber OK, zu kenntnis genommen.
Ich putze hier nur...

Posts: 6,789

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Filderstadt (b. Stuttgart)

  • Send private message

233

Thursday, September 15th 2011, 2:07pm

DVB-S, C, T passen als Alternativen zum diskutierten digitalen DAB besser als das von dir hineingeschüttete flüssige DAB.

Dies kannst Du, wenn Du magst, gerne hier vertiefen:
http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=12745

In diesem thread bitte ich darum, zum Thema und dessen direkter Peripherie zurück zu kehren.
Michael(F)

234

Thursday, September 15th 2011, 4:55pm

Um DAB von der technischen Seite zu betrachten kann man durchaus
DVB-S, -C, -T heranziehen.
Um digitale Modulation zu verstehen kann es durchaus Sinnvoll über QPSK (DVB-S), 8PSK (DVB-S2), QAM (DVB-C,-T, DAB) nach OFDM und COFDM (DVB-T und DAB) zu gehen.
Dann sieht man warum in der Grundlage DAB als UKW Ersatz oder Ergänzung geeignet ist und sogar in vielen Bereichen Vorteile hat.
Das geht unvoreingenommen ohne Vorurteile und auch ohne Klangbeschreibungen.
Die reale Umsetzung hat da erst mal nichts mit zu tun, die kommt später.

Gruß Ulrich

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

235

Thursday, September 29th 2011, 3:09pm

Eigentlich habe ich nach einem günstigen Empfänger mit S/P-DIF gesucht ...

Probleme mit DAB+ Surround:
http://www.radiomuseum.org/forum/dvb_wer_zu_frueh_einen_empfaenger_kauft_den_bestraft.html

Interessant ist die Antwort vom FHG IIS.


Gruß

96k

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

236

Wednesday, October 5th 2011, 2:45pm

´
Da ich mittlerweile Rundfunksender via Kabel digital empfangen kann, ist DAB+ vorläufig keine Thema mehr.

Heute fand ich auf der Internetseite des WDR folgend Textpassage:

Zitat Anfang: Für die Digitalisierung von Lang-, Mittel- und Kurzwellenausstrahlungen des Hörfunks ist das Übertragungssystem Digital Radio Mondiale (DRM) konzipiert worden. Das DRM-Konsortium beschäftigt sich nun mit der Weiterentwicklung (DRM+) dieses Systems für den UKW-Bereich. Erste Pilotversuche zu DRM+ finden bereits statt. Zitat Ende

Der ganze Text findet sich hier:
http://www.wdr.de/unternehmen/technik/zukunft_rundfunktechnik/uebertragungswege.jsp

Das macht einen zumindest ein wenig mißtrauisch, ob es sich wirklich lohnt, in DAB+ oder neue Techniken generell zu investieren. Man könnte fast glauben, dass hier schon an der Inthronisation eines noch nicht einmal etablierten Systems gearbeitet wird. Mit Glück laufen beide Systeme parallel, aber dann ist ein heute (voreilig?) angeschaffter DAB+ - Empfänger auch nur noch die Hälfte wert.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

Posts: 13,762

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

237

Wednesday, October 5th 2011, 2:54pm

Quoted

Frank postete
Digital Radio Mondiale (DRM)
Ob die Benennung klug ist? Bei DRM denke ich bzgl. digitaler Audioanwendungen eher an Digital Rights Management.

Posts: 5,270

Date of registration: Apr 12th 2004

  • Send private message

238

Wednesday, October 5th 2011, 4:02pm

´
...ob das ganze Hickhack mit dauernden Systemwechseln oder eventuell miteinander konkurrierten Systemen klug ist?
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

239

Wednesday, October 5th 2011, 4:15pm

Das ist mit Sicherheit nicht klug, nur ist das Abwegen der Vor und Nachteile der Systeme auch nicht einfach und bis ein System etabliert ist, ist es eh schon technisch überholt.
DRM bzw DRM+ hätte den Vorteil, das das jeweilige Kanalraster beibehalten würde.
Für den klassischen UKW Bereich wäre sogar ein Mischbetrieb möglich.

Damit das Chaos noch größer wird, neben DAB+ und DRM+ gibt es dann auch noch HD-Radio.

http://de.wikipedia.org/wiki/HD_Radio

und FMeXtra

http://www.lfk.de/fileadmin/media/pdf/SchlussberichtFMeXtraV12008.pdf

Gruß Ulrich

Posts: 822

Date of registration: Feb 23rd 2006

  • Send private message

240

Thursday, October 6th 2011, 12:31am

Quoted

uk64 postete
Damit das Chaos noch größer wird, neben DAB+ und DRM+ gibt es dann auch noch HD-Radio.

http://de.wikipedia.org/wiki/HD_Radio
Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,

danke für den Hinweis auf den neuen Namen. Ich dachte dieser Unsinn (IBOC) wäre schon gestorben.
Hoffentlich verhilft der neue (coole?) Name "HD-Radio" dem System nicht zum Erfolg.


Gruß

96k