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571

Wednesday, February 6th 2019, 5:51pm

Hallo Wolfgang,

das mit meiner Suche war mehr ein Selbstgespräch. Du hast recht, Datenträger zum Anfassen bekommen allmählich Seltenheitswert. Ausgenommen Vinyl ...

Gruß, Anselm

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572

Tuesday, February 12th 2019, 8:53pm

habe jetzt seit 2 Wochen meinen neuen Octavia, als Re-Import ohne DAB.
Kein Vergleich mit dem Radio in seinem 13 Jahre alten Vorgänger. Sehr stabiler Empfang, zum Teil sogar in Tunneln. Hatte kurz einen Leihwagen mit DAB - da gabs hier in der Stadt ständig Verbindungsabbrüche. Tolle neue Technik....

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573

Saturday, April 13th 2019, 2:42pm

Hallo,

von einem Radio-Insider (Privates Radio in Hamburg) habe ich ein paar Infos bekommen, die vielleicht auch noch andere interessieren:

1) "Es gibt grundsätzlich keine analogen Sendeleitungen mehr."
Auch UKW-Sender bekommen ihr Modulations-Signal digital aus dem Studio (zB per 384 kbps Broadcast-mp3-Format).

2) W-Tel bekommt zwar ein spezielles digitales Signal aus dem Studio (192 kbps), betreibt aber auch professionelle DAB+-Empfänger. Es könnte deshalb sein, daß das Signal im Kabel von W-Tel vom DAB+-Signal abstammt, das in Hamburg bei den privaten Stationen mit 72 kbps (zT sogar nur mit 64 oder gar noch weniger) übertragen wird. Zur Erinnerung: DAB+ zerlegt das Audio-Spektrum in ein Low-Band und ein High-Band. Bei 72 kbps geht das Low-Band bis 10,1 kHz und wird quasi mit mpeg 1 bei halber Sample-Rate (24 kSps) codiert. Die Höhen bis zur Obergrenze bei 15...16 kHz werden mit SBR durch eine parametrische Beschreibung mittels weniger Bits aus dem Low-Band plus nötigenfalls Extrasignalen dazu-konstruiert.
Andere Programme werden wohl per Satelliten-Empfang bezogen und in die Kabel-Signale umgesetzt.

MfG Kai

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574

Sunday, April 14th 2019, 10:21am

Absolut gruselig! Trotz 384k ist es immer noch ein verlustbehaftetes Signal. Wenn man bedenkt, dass UKW einmal HiFi-Qualität lieferte, dann ist das ganze sehr wohl ein technischer Rückschritt.

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575

Sunday, April 14th 2019, 6:30pm

Hallo,

von einem Radio-Insider (Privates Radio in Hamburg) habe ich ein paar Infos bekommen, die vielleicht auch noch andere interessieren:

1) "Es gibt grundsätzlich keine analogen Sendeleitungen mehr."
Auch UKW-Sender bekommen ihr Modulations-Signal digital aus dem Studio (zB per 384 kbps Broadcast-mp3-Format).

Was soll denn ein "Broadcast-mp3-Format" sein?
Es gibt zwar einige Privatsender, die per Internetstream zuführen (und da mag MPEG 1 Layer 3 auch vorkommen), aber das sind Ausnahmen. I.d.R. wird mit MPEG 1 Layer 2 bei 320 bis 384 kBit/s zugeführt.



Absolut gruselig! Trotz 384k ist es immer noch ein verlustbehaftetes Signal. Wenn man bedenkt, dass UKW einmal HiFi-Qualität lieferte, dann ist das ganze sehr wohl ein technischer Rückschritt.

Im Vergleich zu dem Soundprocessing (Dynamikkompression, Stereobasisverbreiterung, Pre-Emphasis-Limiter usw.), ist der Klangverlust durch MPEG 1 Layer 2 nicht der Rede wert. Die mit heutigen Encodern erreichbare Qualität ist dem UKW-Multiplex-Stereo weit überlegen.
BTW: Analoge Zuführungen waren auch nicht Verlustfrei, egal ob Leitungszuführung oder Ballempfang.


Viele Grüße

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576

Sunday, April 14th 2019, 7:45pm

Was soll denn ein "Broadcast-mp3-Format" sein?
Zitat aus der Mitteilung des Informanden:
"Das digitale Programm geht dann in einen Barco Encoder mit 384 kbps (Broadcast-MP3-Format) . Dieses wird dann über eine Telekom-2mB-Standleitung zum Fernsehturm geleitet. "
Das ist also wohl eine für Nicht-Insider gedachte Umschreibung für mpeg 1 Layer 2.

Man bekommt bei den verfügbaren Informationen den Eindruck, daß Signale aus den Studios auf manchem Weg zum Hörer mehrfach (skrupellos) zwischen digitalen Formaten umgewandelt werden. Mir ist nicht bekannt, ob es "verlustlose Cross-Codecs" oder zumindest "verlust-minimierte" Cross-Codecs (eigene Wortschöpfung) gibt. Wenn jedesmal die Standardlösung Coder-Decoder->Coder... angewandt wird, wird gegen den Imperativ der nur einmaligen mpeg-Wandlung verstoßen und potenziert mit der hörphysiologischen Rechtfertigung vermeintlich Nichthörbares zur Datenreduktion aus dem Audio eliminiert.
Dafür scheint bei den Verantwortlichen niemand sensibel zu sein. Es wird gemacht, was technisch möglich ist und wogegen sich niemand beschwert.

Übrigens kann man in dem Standardwerk "The MPEG Handbook", von John Watkinson, in Kapitel 4.25 kritische Anmerkungen zur angewandeten Audio-Kompression lesen. Er berichtet dort, daß die hörphysiologischen Erkenntnisse, die bei mpeg zum Weglassen von wegen Verdeckungseffekten nicht hörbarem Audio-Detail genutzt werden, alle nur an Mono-Signalen erforscht wurden. Bei räumlich-differenzierter Wiedergabe (zB Stereo) seien die Verdeckungseffekte kleiner. Dafür gebe es drastische Hörbeispiele. Es werde also bereits bei Stereo mit teils unzutreffender physiologischer Begründung Datenreduktion durchgeführt.

MfG Kai

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577

Sunday, April 14th 2019, 8:55pm


Man bekommt bei den verfügbaren Informationen den Eindruck, daß Signale aus den Studios auf manchem Weg zum Hörer mehrfach (skrupellos) zwischen digitalen Formaten umgewandelt werden. Mir ist nicht bekannt, ob es "verlustlose Cross-Codecs" oder zumindest "verlust-minimierte" Cross-Codecs (eigene Wortschöpfung) gibt. Wenn jedesmal die Standardlösung Coder-Decoder->Coder... angewandt wird, wird gegen den Imperativ der nur einmaligen mpeg-Wandlung verstoßen und potenziert mit der hörphysiologischen Rechtfertigung vermeintlich Nichthörbares zur Datenreduktion aus dem Audio eliminiert.
Dafür scheint bei den Verantwortlichen niemand sensibel zu sein. Es wird gemacht, was technisch möglich ist und wogegen sich niemand beschwert.

Es war Entwicklungsziel bei MPEG 1 Layer 2, daß das Verfahren Mehrfachkodierungen ohne großen Schaden übersteht, damit es u.a. auch auf Übertragungsstrecken vor der Bearbeitung eingesetzt werden konnte.


Viele Grüße

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578

Sunday, April 14th 2019, 9:51pm

Es war Entwicklungsziel bei MPEG 1 Layer 2, daß das Verfahren Mehrfachkodierungen ohne großen Schaden übersteht, damit es u.a. auch auf Übertragungsstrecken vor der Bearbeitung eingesetzt werden konnte.

Das mag ja sein, hilft aber nicht viel, wenn das Signal im Kabel von W-Tel (so ein Verdacht) auf folgende Weise entsteht:
Aus dem Studio als mpeg 1 Layer 2 384 kbps zum Hamburger Fernsehturm, dort als UKW und DAB+ mit 72 kbps ausgestrahlt, in Norderstedt (bei Hamburg) bei W-Tel mit professionellen DAB+ Geräten empfangen und in DVB-C umgewandelt. Die Hoffnung des Pogramm-Anbieters ist, daß dazu ein extra gelieferter 192 kbps Stream verwendet wird, sicher ist er sich dessen nicht. Außerdem gibt W-Tel das Signal weiter an den Internet-Provider des Programm-Anbieters, der daraus einen Internet-Stream mit 192 kbps/64 erzeugt. Die Erwartung, daß in dem 192 kbps Stream noch das entsprechend bestmögliche Audio-Signal drin ist, ist allenfalls Glaubens- bzw. Hoffnungs-basiert. Gewußt wird es nicht.

MfG Kai

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579

Friday, April 19th 2019, 4:49am

War grade auf der Strecke Hamburg - Chemnitz via Hannover, Magdeburg, Halle, Leipzig
Diese Technik braucht kein Mensch, sie reduziert grade die Sendevielfach.

Viele Grüße
Volkmar

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580

Friday, April 19th 2019, 7:09pm

War grade auf der Strecke Hamburg - Chemnitz via Hannover, Magdeburg, Halle, Leipzig
Diese Technik braucht kein Mensch, sie reduziert grade die Sendevielfach.

Viele Grüße
Volkmar

War letzte Woche auf der Strecke von Kassel nach Schifferstadt unterwegs. Störungsfreier Empfang und mit dem Bundesmux und dem HR sind es 19 Programme (ohne Hessen-Nord und Hessen-Süd).
Möchte auf DAB+ nicht mehr verzichten!


Viele Grüße

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581

Friday, April 19th 2019, 7:43pm

Bei DAB+ wird das Audio-Spektrum in ein "Low-band" und alles darüber aufgeteilt und unterschiedlich verarbeitet.
Da es vielleicht nicht allen bewußt ist, möchte ich darauf aufmerksam machen, daß bei DAB+ das "Low band" mit einer Sample-rate von 24 kSps verarbeitet wird. Zwangsläufig muß das "Low band" deshalb auf weniger als 12 kHz Tiefpass-begrenzt werden.
Konkret findet man im Hamburger Raum bei
DLF Kultur (112 kbps) 11,2 kHz
DLF & DLF Nova (104 kbps) 11,2 kHz
NDR-Programme (96 kbps) 11,2 kHz
Übrige Programme:
mit 72 kbps : 10,1 kHz
mit 64 kbps: 9 kHz
mit 48 kbps: 6,75 kHz
Die hohen Frequenzen bis etwa 15...16 kHz werden aus einer parametrischen Beschreibung mittels weniger Bits aus dem "Low band" konstruiert und spektral dem Original ähnlich hinzugefügt. Wenn es dort diskrete Signale gab ohne Bezug zum Low-band, werden spektral ähnliche Signale (soweit durch wenige Bits beschreibbar) hinzugefügt.

MfG Kai

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582

Friday, April 19th 2019, 8:07pm

Bei DAB+ wird das Audio-Spektrum in ein "Low-band" und alles darüber aufgeteilt und unterschiedlich verarbeitet.
Da es vielleicht nicht allen bewußt ist, möchte ich darauf aufmerksam machen, daß bei DAB+ das "Low band" mit einer Sample-rate von 24 kSps verarbeitet wird. Zwangsläufig muß das "Low band" deshalb auf weniger als 12 kHz Tiefpass-begrenzt werden.
Konkret findet man im Hamburger Raum bei
DLF Kultur (112 kbps) 11,2 kHz
DLF & DLF Nova (104 kbps) 11,2 kHz
NDR-Programme (96 kbps) 11,2 kHz

Nicht so in Hessen beim HR, der verwendet LC-AAC und KEINE "SBR" (Spektralbandreplikation).


Viele Grüße

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583

Saturday, April 20th 2019, 12:07am

Das ist noch das alte DAB.
Das ist nicht DAB+.
Man beachte auch hier den "kleinen Unterschied".

MfG Kai
Nachtrag: Merke: "+" ist, wenn man weniger kriegt...

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584

Saturday, April 20th 2019, 12:24am

Das ist noch das alte DAB.
Das ist nicht DAB+.
Man beachte auch hier den "kleinen Unterschied".

MfG Kai
Nachtrag: Merke: "+" ist, wenn man weniger kriegt...

Selbstverständlich ist LC-AAC auch DAB+. DAB (ohne "+") könnte nur MPEG 1 Layer 2.
Niemand wird gezwungen, bei DAB+ HE-AAC (mit oder ohne "SBR") zu verwenden, wie man am Beispiel des HR sehr schön sehen kann.


Viele Grüße

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585

Saturday, April 20th 2019, 1:14am

DAB+ ist HE-AAC v1.
Es ist nicht verboten DAB zu verwenden. In dem Sinne sind DAB+ Geräte abwärts kompatibel.
Man sollte die Ausnahme HR nicht als typisch oder repräsentativ darstellen.

MfG Kai

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586

Saturday, April 20th 2019, 1:41am

DAB+ ist HE-AAC v1.
Es ist nicht verboten DAB zu verwenden. In dem Sinne sind DAB+ Geräte abwärts kompatibel.
Man sollte die Ausnahme HR nicht als typisch oder repräsentativ darstellen.

MfG Kai

Du kannst es noch so oft schreiben, es stimmt nicht! AAC war bei der Einführung von DAB noch gar nicht verfügbar, weshalb LC-AAC auch nicht DAB sein kann.
LC-AAC ist genau wie HE-AAC DAB+!
Die Aussendungen des HR in LC-AAC kannst Du mit einem DAB-Radio (ohne "+") nicht hören, es ist ein DAB+-Radio nötig.
BTW: Der BR sendet BR-KLASSIK und BR Heimat auch in LC-AAC.

Anstatt Dich negativ über ein gutes System wie DAB+ auszulassen, solltest Du mal beim NDR nachfragen, warum sie kein LC-AAC verwenden.


Viele Grüße

96k

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587

Saturday, April 20th 2019, 2:32am

Das ist alles Wort-Klauberei.
Es geht um den Unterschied Codierung mit/ohne SBR und noch eine Stufe verschärft schließlich um mit/ohne "Parametric Stereo".
HR & BR-Klassik & BR-Heimat sind immer noch 3 Ausnahmen in der DAB+ Landschaft der Menge der anderen Programme.
Der Drang zum Unterbringen möglichst vieler Programme (-> Programm/Meinungs-Vielfalt) führt zum Drang immer stärkerer Komprimierung auf Kosten der Übertragungsqualität.
Die Medien-Anstalten setzen sich per Auftrag für *-Vielfalt ein, nicht für Übertragungsqualität.

DAB+ mit SBR zähle ich nicht zu HiFi. Solange es noch andere Übertragungsverfahren ohne SBR gibt, ziehe ich die vor und nutze DAB+ nicht.
Der NDR zieht es offenbar vor, lieber viele lokale Varianten seiner Programme senden zu lassen, als wenige in hoher Qualität.

MfG Kai

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588

Saturday, April 20th 2019, 2:55am

Hallo,

irgendwie habt ihr mich nicht so richtig verstanden, ich bin nur Anwender und kein Techniker.
Dem flachen Programminhalt und die Bassbetontheit des MDR kann ich auf UKW in deren Sendegebiet nicht umgehen,
es sei denn man bekäme auf DAB die Chance mal den rbb oder ndr oder... zu empfangen.
Geht aber nicht oder ich bin einfach zu blöd das Auto-Radio zu bedienen, ist ein Neuwagen 1 Jahr Alt.

Das einzige, für den Hörmuskel inhaltlich und akustisch erträgliche Programm, ist MDR-Info, keine Basslast trotz linear eingestelltem Ton auf UKW.
Zwischen Halle und Magdeburg habe ich auf DAB umgeschaltet und festgestellt das ich weniger empfange als über UKW, ich war auf der Suche nach dem rbb.
Fritz vom rbb habe ich noch auf UKW empfangen können, auf DAB war der Sender weg, so mal als Beispiel.

Ich verstehe die angeblichen Vorteile von DAB gegenüber UKW nicht.
Ich erwarte, als wirklichen Vorteil, den Empfang des rbb im hintersten Teil von Sachsen oder Baden-Würtemberg.
Im Auto gibt es einen Vorteil nicht wirklich, es sei denn man ist ein Lobbyist, die Nebengeräusche überlagern jeden Ton und die AF-Funktion bei UKW arbeitet sauber.
Muß wohl ein rollendes Wohnzimmer oberhalb der 75000 Euro sein mit denen sich 96k bewegt.

Für feststehende Empfänger in den eigenen 4 Wänden wäre eine Umstellung auf DAB sehr ernüchternd.
Alle alten UKW Empfänger gehen ohne Not auf den Müll.
Das betrifft auch alle Sozialhilfe Empfänger wo zusätzliche Kosten endstehen, für was?

Mit dem entsprechenden Tuner ausgestattet, ist ein UKW Signal nicht besser und nicht schlechter als ein DAB Signal, alles dazwischen ist Theorie.

Viele Grüße
Volkmar

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589

Saturday, April 20th 2019, 7:11am

Ich nutze selbst DAB+ im Auto und bin sehr zufrieden damit. Mir käme aber nie in den Sinn DAB+ für den stationären Empfang zu nutzen. Dafür gibt es bessere Empfangsquellen, wie DVC-C, DVB-S oder sogar Internetradio.

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590

Saturday, April 20th 2019, 11:21am

Das ist alles Wort-Klauberei.
Es geht um den Unterschied Codierung mit/ohne SBR und noch eine Stufe verschärft schließlich um mit/ohne "Parametric Stereo".
i

Lieber Kai,

Deine Aussage war, daß der HR mit LC-AAC in DAB (ohne "+") sendet, was falsch ist. LC-AAC verwendet weder "Parametric Stereo" noch "SBR".



HR & BR-Klassik & BR-Heimat sind immer noch 3 Ausnahmen in der DAB+ Landschaft der Menge der anderen Programme.

Um mal wirklich Wortklauberei zu betreiben: Der HR hat mehr als ein Programm, es sind also nicht nur 3 Ausnahmen.
Diese "Ausnahmen" zeigen aber sehr schön, was mit DAB+ möglich ist. HR2 z.B. mit seinen 144 kBit/s klingt über DAB+ deutlich besser als über UKW.



Der Drang zum Unterbringen möglichst vieler Programme (-> Programm/Meinungs-Vielfalt) führt zum Drang immer stärkerer Komprimierung auf Kosten der Übertragungsqualität.

Dann frag doch mal z.B. beim NDR nach, warum sie nicht wie der HR LC-AAC nutzen und damit eine bessere Qualität als auf UKW anbieten.
Meiner Meinung nach ist aber beim NDR das Soundprocessing teilweise so schlimm, daß da "SBR" auch nicht mehr viel zerstören kann.



DAB+ mit SBR zähle ich nicht zu HiFi. Solange es noch andere Übertragungsverfahren ohne SBR gibt, ziehe ich die vor und nutze DAB+ nicht.

Ich auch, nur ist das im Auto nicht so einfach den ARD-Hörfunktransponder per DVB-S zu empfangen. ;)
DAB+ wurde für den mobilen Empfang entwickelt, und das macht es in versorgten Gebieten sehr gut.



Ich verstehe die angeblichen Vorteile von DAB gegenüber UKW nicht.
Ich erwarte, als wirklichen Vorteil, den Empfang des rbb im hintersten Teil von Sachsen oder Baden-Würtemberg.
Im Auto gibt es einen Vorteil nicht wirklich, es sei denn man ist ein Lobbyist, die Nebengeräusche überlagern jeden Ton und die AF-Funktion bei UKW arbeitet sauber.
Muß wohl ein rollendes Wohnzimmer oberhalb der 75000 Euro sein mit denen sich 96k bewegt.

Trotz Deiner seltsamen Erwartung der Ausstrahlung des RBB in Baden-Würtemberg, der dämlichen Unterstellung Lobbyist zu sein und ein Auto für EUR 75.000 zu fahren, antworte ich Dir kurz.
Fahre mal durch Bayern und vergleiche "BR 2" oder " BR-Klassik" auf UKW und DAB+. Es ist schon ein deutlicher Qualitätsgewinn, wenn die bei UKW vorhandenen Störungen durch z.B. Reflexionen und Mehrwegeempfang beim Umschalten auf DAB+ verschwinden.
Selbst beim DLF mit "SBR" ist die Umschaltung auf DAB+ im Auto eine Qualitätsverbesserung. Aber auch beim DLF ist das Soundprocessing klanglich viel schlimmer als "SBR".


Viele Grüße

96k

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591

Saturday, April 20th 2019, 1:31pm

Wenn ich mich über DAB+ äußere, bezieht es sich immer auf HE-AAC v1, da das hier im Hamburger Raum der Normalfall ist. Programme in LC-AAC gibt es hier nicht.
Über HR habe ich mich anfänglich garnicht ausgelassen, sondern nur nach deinem Einwand das in für Laien verständlicher Weise als altes DAB bezeichnet, weil LC-AAC in seinem Resultat dem alten mpeg 1 layer 2 nahe kommt. Außer HE-AAC v1 gibt es hier allenfalls noch Programme mit <= 48 kBps, bei denen wohl HE-AAC v2 (mit Parametric Stereo) angewandt wird, um bei der niedrigen Bitrate noch erträgliche Tonqualität erzeugen zu können.
Da wird "joint stereo" durch ein mit wenigen Bits dargestelltes "Schein-Stereo" ersetzt.
Es gibt hier per DAB+ überhaupt kein für mich interessantes Programm, das ich nicht auf einem anderen Verbreitungswege in besserer Qualität empfangen könnte.
Deshalb habe ich gar keinen Grund, beim NDR über dessen Motivation nachzufragen. Ich vermute allerdings, daß die Sende-Dienstleister sich per genutzter Bandbreite/Kanalkapazität bezahlen lassen und deshalb (insbesondere bei den kleinen privaten Programmen) Formate mit niedrigerer Bitrate bevorzugt werden. Nur der DLF leistet sich hier 104 & 111 kbps, der NDR bescheidet sich mit 96 kbps, alle anderen benutzen 72 kbps oder noch weniger. LC-AAC macht erst ab etwa 128 kbps Sinn.
Diesen DAB+ Formaten mit per SBR erzeugten Schein-Höhen ziehe ich das auf 13,5 kHz amputierte DVB-C Signal von Vodafone immer noch vor, ganz zu schweigen vom Sat-Radio.

Mach doch mal eine Liste aller in Deutschland per DAB+ gesendeten Programme und kennzeichne darin die, die LC-AAC benutzen.

MfG Kai

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592

Saturday, April 20th 2019, 2:32pm

Wenn ich mich über DAB+ äußere, bezieht es sich immer auf HE-AAC v1, da das hier im Hamburger Raum der Normalfall ist.

Nicht jeder lebt in Hamburg! ;)



... sondern nur nach deinem Einwand das in für Laien verständlicher Weise als altes DAB bezeichnet ...

Und genau das ist falsch und hilft niemanden. Es stiftet nur Verwirrung in der Diskussion.



Es gibt hier per DAB+ überhaupt kein für mich interessantes Programm, das ich nicht auf einem anderen Verbreitungswege in besserer Qualität empfangen könnte.
Deshalb habe ich gar keinen Grund, beim NDR über dessen Motivation nachzufragen.

Und was in dann Deine Motivation für die Kritik am NDR hier im Forum?



Mach doch mal eine Liste aller in Deutschland per DAB+ gesendeten Programme und kennzeichne darin die, die LC-AAC benutzen.

So eine Liste mußt Du Dir schon selbst erstellen.

Anbei aber mal die Programme, die LC-AAC nutzen:
hr1 120 kbps LC-AAC Stereo
hr2 144 kbps LC-AAC Stereo
hr3 120 kbps LC-AAC Stereo
hr4 Rhein-Main 112 kbps LC-AAC Stereo
hr4 Nord/Ost 112 kbps LC-AAC Stereo
hr4 Mittelhessen 112 kbps LC-AAC Stereo
YOU FM 112 kbps LC-AAC Stereo
hr-iNFO 88 kbps LC-AAC Mono
BR-KLASSIK 144 kbps LC-AAC Stereo
BR Heimat 128 kbps LC-AAC Stereo
Smart Radio 88 kbps LC-AAC Stereo
MDR KLASSIK 112 kbps LC-AAC Stereo
WDR 3 128 kbps LC-AAC Stereo
SWR2 120 kbps LC-AAC Stereo
DASDING 112 kbps LC-AAC Stereo
RadioEIT AAC 128 kbps LC-AAC Stereo


Viele Grüße

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593

Thursday, April 25th 2019, 9:03pm

Und was in dann Deine Motivation für die Kritik am NDR hier im Forum?
Ich habe keine Kritik am NDR ausgesprochen. Das ist eine Fehl-Interpretation.

So eine Liste mußt Du Dir schon selbst erstellen.
So eine Liste gibt es unter
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_…schland#Hamburg
Leider werden dort nur die Bitraten, aber nicht die Codierungs-Verfahren präzise genannt.
Nach den Empfehlungen von Fraunhofer und Coding Technologies zu ihren Verfahren kann man aber wohl davon ausgehen, daß alle Programme mit Bitraten <128 kbps entweder in HE-AAC v1 oder HE-AAC v2 codiert sind. Bei Bitraten >= 128 kbps empfiehlt Fraunhofer LC-ACC. Der WikipediaText nennt auch noch das alte Musicam-Verfahren.
Scrollt man die Liste aller Programme mal durch, ist unübersehbar, daß die große Mehrheit der Programme mit Bitraten < 128 kbps übertragen wird.
Da mag nun jeder seine Schlüsse draus ziehen.
In und um Hamburg gibt es 37 Programme per DAB+. Darunter ist kein einziges mit LC-AAC oder Musicam.
Zu anderen Bundeslöndern kann ich mich nicht äußern.

MfG Kai

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594

Friday, April 26th 2019, 2:38am

Und was in dann Deine Motivation für die Kritik am NDR hier im Forum?
Ich habe keine Kritik am NDR ausgesprochen. Das ist eine Fehl-Interpretation.

Dann entschuldige bitte, es fällt mir oft sehr schwer Deine Motivation zu erkennen / zu verstehen.




Mach doch mal eine Liste aller in Deutschland per DAB+ gesendeten Programme und kennzeichne darin die, die LC-AAC benutzen.

So eine Liste mußt Du Dir schon selbst erstellen.
So eine Liste gibt es unter
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_…schland#Hamburg
Leider werden dort nur die Bitraten, aber nicht die Codierungs-Verfahren präzise genannt.

Also gibt es die Liste nicht bei Wikipedia.
Das ist genau so ein Beispiel. Du möchtest eine Liste alle DAB+-Programme, in der die Programme in LC-AAC gekennzeichnet sind. Jetzt schreibst Du, die Liste gibt es unter $Link, schreibst jedoch selbst, daß die Information, ob LC-AAC oder nicht, dort nicht enthalten ist.
Was soll das?



Nach den Empfehlungen von Fraunhofer und Coding Technologies zu ihren Verfahren kann man aber wohl davon ausgehen, daß alle Programme mit Bitraten <128 kbps entweder in HE-AAC v1 oder HE-AAC v2 codiert sind. Bei Bitraten >= 128 kbps empfiehlt Fraunhofer LC-ACC.

Die Programme, die in LC-AAC senden, hatte ich hier schon mit der Datenrate gepostet. Man muß also gar nichts vermuten oder glauben, man kann die Liste einfach verwenden.
Genau so, wie Du einfach mal bei W-Tel anfragen könntest, was tatsächlich gemacht wird, anstatt hier Vermutungen in den Raum zu stellen.
Wie Du an der Liste erkennst, gibt es Programme unter 128 kBit/s, die LC-AAC nutzen. Man kann also nicht davon ausgehen, daß alle Programme unter 128 kBit/s HE-AAC verwenden.
Ich habe diese für Dich mal in rot makiert, damit Du sie nicht übersiehst:
hr1 120 kbps LC-AAC Stereo
hr2 144 kbps LC-AAC Stereo
hr3 120 kbps LC-AAC Stereo
hr4 Rhein-Main 112 kbps LC-AAC Stereo
hr4 Nord/Ost 112 kbps LC-AAC Stereo
hr4 Mittelhessen 112 kbps LC-AAC Stereo
YOU FM 112 kbps LC-AAC Stereo
hr-iNFO 88 kbps LC-AAC Mono

BR-KLASSIK 144 kbps LC-AAC Stereo
BR Heimat 128 kbps LC-AAC Stereo
Smart Radio 88 kbps LC-AAC Stereo
MDR KLASSIK 112 kbps LC-AAC Stereo

WDR 3 128 kbps LC-AAC Stereo
SWR2 120 kbps LC-AAC Stereo
DASDING 112 kbps LC-AAC Stereo

RadioEIT AAC 128 kbps LC-AAC Stereo



Der WikipediaText nennt auch noch das alte Musicam-Verfahren.


MPEG 1 Layer 2 ist DAB, nicht DAB+, egal was bei Wikipedia steht.



Scrollt man die Liste aller Programme mal durch, ist unübersehbar, daß die große Mehrheit der Programme mit Bitraten < 128 kbps übertragen wird.
Da mag nun jeder seine Schlüsse draus ziehen.

Was genau an meiner Liste verstehst Du nicht?



In und um Hamburg gibt es 37 Programme per DAB+. Darunter ist kein einziges mit LC-AAC oder Musicam.

Layer 2 wäre eh kein DAB+.



Zu anderen Bundeslöndern kann ich mich nicht äußern.

Deshalb ja meine Liste. Wäre doch schade, wenn z.B. in Hessen wegen Deinen Postings jemand auf DAB+ verzichten würde, obwohl hier mit LC-AAC gesendet wird.


Viele Grüße

96k

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595

Sunday, April 28th 2019, 12:46am

meine Freundin hatte sich das Teil auch gekauft, aber es klingt sehr "topfig". Ich würde da schon ein paar Euro mehr ausgeben.
Das Teil ist jetzt wieder bei Aldi und zwei andere Radios wurden zum Test bestellt.


Hallo 96k,

schade. Leider kann man's ja bei Aldi nicht probehören, aber immerhin tauschen sie es bei Nichtgefallen anstandslos um.

Berichte mal bitte, welches Radio Euer Favorit geworden ist.

Gruß,
Timo

Hallo Timo,

es wurde damals ein Würfel von Sony, der mir aber auch nicht gefallen hat.

Die Tage habe ich ein "DIGITRADIO 1 S" von Technisat geschenkt bekommen.
Auch wenn es nur Zimmerlautstärke schafft und auch nicht ganz frei von Resonanzen ist, so hört sich Sprache ganz ok an. Ich hatte es beim Aufräumen der Garage tatsächlich mit und es hat mir Freude gemacht.
Es ist leicht, der Suchlauf ist schnell und es hat einen austauschbaren Akku. Auch die Empfangsleistung (DAB+) kann sich sehen lassen.
Mit einem Suchlauf am Fenster findet es auch Kanal 10A aus Bayern und bei passender Aufstellung im Zimmer ist BR1 und BR2 dann auch hörbar (BR auf UKW geht hier mit Zimmerantenne auch in Mono nur stark verrauscht und verzerrt wegen Mehrwegempfang).

Die manuelle Frequenzeingabe (geht auch bei DAB+!) von 11D zeigt dann auf dem Display etwas Signal an, aber es reicht leider nicht. Schön aber, daß es die Möglichkeit gibt.
Nochmal zum Vergleich: BR auf UKW mit Zimmerantenne geht hier gar nicht.

Hat sich das Radio mal auf einen MUX synchronisiert, empfäng es diesen auch an Stellen im Raum, an denen es sich auf diesen MUX dort nicht synchronisieren würde. Hier ist also für Änderungen in der Firmware noch etwas Luft nach oben.
Leider sind die Anzeigen der Radios für die Fehlerraten nicht vergleichbar. An der o.g. Problemstelle zeigt das Technisat 50-60 Signalfehler, so bei ca. 80 gibt es dann Aussetzer. Das DAB+-Autoradio läuft bis ca. 67.000 BLR ohne Aussetzer.

Der wechselbare Akku freut mich sehr und die fehlende Klangregelung vermisse ich nicht. Oft sind es eh nur Presets, die dann anders schlecht sind.


Viele Grüße

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Friday, June 21st 2019, 9:03am

Niedersachsen steigt aus DAB+ aus. Es ist nicht zu fassen. Jetzt hat sich ein neuer Standard einigermaßen durchgesetzt, (hatte man nicht vor, die Autohersteller zu zwingen DAB+ als Einstiegsradios anzubieten?) und schon gibt es wieder was Neues. In Niedersachsen will man das Streaming von Audio fördern (5G). Dann ist es aber vorbei mit 'kostenlosem' Radio hören. Und es bleibt vorerst UKW, weil scheinbar der Bürger es so will. Liegt aber meiner Meinung nach an fehlende Alternativen, z.B. günstige (Auto-)Radios. UKW kann aber keine Dauerlösung sein. Ich vermute, dass bei genügender Verbreitung von 5G-fähigen Empfangsgeräten UKW nach und nach verschwinden wird. Der Anschaffungspreis wird aber bei 5G-Geräten höher sein, als bei DAB+, da der technische Aufwand höher ist. Und es werden teure Lizenzen fällig.

Und was ist mit 6G? Dann haben wir wieder massenhaft Elektro-Müll? Die Entwicklung geht weiter, da können wir sicher sein.

Wenn weiterhin UKW-Empfangsgeräte zu kaufen sind, entscheidet sich der Bürger doch weiterhin für UKW. Denn dieses Durcheinander an Standards verwirrt doch nur. Dann landen DAB, DAB+ und 5G (Streaming-Geräte) eben auf den Schrott.
Übrigens, wenn 6G 5G ablösen sollte, dann wird 5G abgeschaltet. Die Tage von 3G (UMTS) sind gezählt. 2020 werden einige Sendemasten schon auf 4G (LTE) umgestellt. Dann können nicht-LTE-fähige Geräte nur noch GSM empfangen, viel Spaß bei 64, oder 200 kbit/s.

https://www.golem.de/news/landtag-nieder…906-142046.html
Gruß,
Michael/SH

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)

This post has been edited 1 times, last edit by "mash" (Jun 21st 2019, 10:33am)


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Friday, June 21st 2019, 9:31am

Niedersachsen steigt aus DAB+ aus. Es ist nicht zu fassen.

Das gibt's ja nicht! Ich habe vergangenes Wochenende in einem Vorführwagen erstmals ein DAB+-Radio im Auto gehabt und die Senderauswahl - es gibt doch mehr und etliche andere als auf UKW - genossen. Aber die Rundfunkgeführen "darf" man weiterhin zahlen. Ich bin gespannt, ob die anderen Bundesländer nachziehen. :(

Gruß, Anselm

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Friday, June 21st 2019, 10:21am

Wenn weiterhin UKW-Empfangsgeräte zu kaufen sind, entscheidet sich der Bürger doch weiterhin für UKW.
Und zwar zurecht. So weit kommt es noch, Internetanbindung kommt mir nicht ins Auto.

Viele Grüße
Nils

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Friday, June 21st 2019, 10:38am

Wenn ich Elektroschrott einigermaßen vermeiden möchte, erachte ich einen Verbleib von UKW nicht als das Schlechteste....
und mir ist nicht recht klar, inwiefern DAB / DAB+ / DAB++ / DAB+++ weniger Obsoleszenz erzeugen soll als 2/3/4/5/6/7G...

Schöne Grüße
Frank

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Friday, June 21st 2019, 10:47am

Wenn ich Elektroschrott einigermaßen vermeiden möchte, erachte ich einen Verbleib von UKW nicht als das Schlechteste....
und mir ist nicht recht klar, inwiefern DAB / DAB+ / DAB++ / DAB+++ weniger Obsoleszenz erzeugen soll als 2/3/4/5/6/7G...

Schöne Grüße
Frank
Man könnte sich ja darauf Festlegen, dass DAB+ jetzt UKW ablöst und die Technik bleibt. UKW hat sich bis heute 70 Jahe gehalten. Warum sollen ähnliche Laufzeiten nicht auch für neue Techniken gelten können. Gerade, weil die Resourcen knapp sind, müssen wir weniger E-Schrott erzeugen. Wenn aber Politiker selbst dafür sorgen, dass sich kein neuer Standard etablieren kann, sind wir davon noch weit entfernt. Der plötzliche Erfolg der Grünen (zumindest in Deutschland) ist ein klares Zeichen, dass in den Köpfen der Bürger schon ein Umdenken statt findet.
Gruß,
Michael/SH

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