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Dienstag, 6. März 2018, 09:16

Zusammenarbeit Beomaster 5000 und MCP5000

Hallo guten Morgen,

hier passieren mal wieder komische Dinge. Aber vielleicht kennt jemand ja dieses Problem oder hat bessere Ideen als ich.

Ich habe einen Receiver Beomaster 5000, der, für sich allein, problemlos funktioniert. Er ist überholt und repariert. Alles lässt sich so schalten, wie es soll. Dazu gibt es eine Fernbedienung Master Control Panel (MCP) 5000. Bestückt man die MCP mit Batterien und tippt auf diverse Tasten, reagiert der Receiver, die Uhr lässt sich stellen, Status lässt sich abfragen; also alles, was möglich ist, funktioniert. Dann aber gehts los ...

Nimmt man die Finger von den Tasten, schaltet die MCP nach ein paar Sekunden das Display aus. Danach kann man auf alle möglichen Tasten drücken - es passiert nichts mehr. Der Receiver macht das weiter, was er zuletzt gemacht hat und lässt sich nur über die Tasten direkt am Receiver steuern, oder man unterbricht kurzzeitig die Stromversorgung des MCP ... Dann beginnt das Spiel von neuem. Einen Fehler der MCP schließe ich vorsichtig aus. Denn das passiert auch 1. mit einem anderen MCP, was ich mir besorgt hatte und 2. mit externer Stromversorgung, wobei keine auffälligen Stromspitzen auftreten o.ä.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Receiver der Fernbedienung den Befehl gibt, sich in den Tiefschlaf zu begeben. Das wäre eigentlich kontraproduktiv. Aber was sollte sonst passieren? Danke fürs Mitdenken.

Gruß
Michael

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2

Dienstag, 6. März 2018, 11:41

Hallo Michael,ich würde versuchen die Sendediode im Display zu lokalisieren,z,B. mit einer Kamera und diese versuchsweise abzukleben.Damit wäre die Übermittlung von Rec. zur FB geblockt.Die Sendediode sollte nicht allzuweit von der Empfangsdiode entfernt sein.

Gruss
Gerhard

3

Mittwoch, 7. März 2018, 11:08

Hallo Gerhard,

danke für den Tipp. Nachdem ich das Fenster am Receiver abgeklebt habe, reagiert das MCP mit dem Hinweis "NO TRANSMISSION". Die müssen sich unterhalten, sonst geht nichts. Beim Blick durch die Digicam ist mir auch nichts besonderes aufgefallen.

Gruß
Michael

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4

Samstag, 10. März 2018, 14:36

Zwei Wege Steuerung das war damals highest HighTech! Ich dachte zuerst an Inkompatibilitäten innerhalb der 5000er Serie, aber das Problem haben auch einige bei Beoworld gepostet. Nachdem alles mögliche ausgetauscht wurde und das Problem immer noch besteht, scheint es wohl am Receiver zu liegen.
https://forum.beoworld.org/forums/t/2589.aspx?PageIndex=1

Ein anderer hat Probleme wenn er über einen Meter weg ist: IR-Dioden ersetzen oder reinigen, ebenso die Fenster reinigen.
Grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum

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5

Samstag, 10. März 2018, 15:02

Das User Manual sagt: alle Teile stromlos machen, nach mindestens 1 Minute gibt es einen automatischen Reset.
Grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum

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6

Samstag, 10. März 2018, 20:10

Und noch ein Tip aus dem Beoworld Forum (Siebkondensator und störende Hintergrundbeleuchtung des TV):
Hi,

Few tips about this problem:

The IR circuit is feed by +34V from the power supply which is
filtered bu 100uF cap under the main transformer and that could be
defect. Try to measure the voltage on the IR board at the front of the
receiver. At all, the elements are 30yrs old and the electrylithics
require maintence. If you are not familiar with electronics, give it to a
friend/service, but i bet that the problem is small.

Recently I foung smth curious: my Beomaster is near my LCD TV and
when the TV is On, both remotes (MCP5000 and Terminal5000) don`t work or
barely work. Obvousely the TV (probably the high-voltage backlight) is
disturbing the signals.
Grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum

7

Montag, 12. März 2018, 09:32

Hallo,

danke für die Tipps.

Ich habe am MCP gemacht:
- Steckverbindungen gereinigt
- Blenden vor den IR Dioden gereinigt
Am Receiver:
- Front ausgebaut
- Platinen entfernt, auf schlechte Lötstellen, etc., kontrolliert
- Blenden gereinigt
- Elkos hatte ich schon
- Spannung an C8 kontrolliert: ist da

Alles nix. Meine Digicam hat keine Aktivität bei den IR Dioden gezeigt, obwohl ich Tasten gedrückt habe. Ich muss mal ne andere nehmen, vlt. hat die ja einen IR Filter eingebaut. So eine richtige Idee hab ich jetzt auch nicht mehr ...

Gruß
Michael

8

Montag, 12. März 2018, 10:05

Du könntest auch die Digicam überprüfen, indem Du eine Dir als funktionierend bekannte Fernbedienung (Fernseher ...) fotografierst.


Aufleuchtende Grüße

TSD

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9

Montag, 12. März 2018, 12:42

Digicams mit CMOS-Sensoren sind unempfindlich gegen IR-Strahlung. Du müsstest schon ein älteres Gerät mit CCD-Sensor benutzen.

10

Montag, 12. März 2018, 22:55

Hallo,

ich bin heute dem Teil mal mit Oszi, DMM, Lötkolben und Reinigungsmittel auf den Leib gerückt. Ist ja nix genaues bisher ... Hier erstmal die Schaltung:



In der Mitte die CPU µPD650. Im Uhrzeigersinn von rechts unten angefangen: Spannungsversorgung, Keyboard, IR Sender, IR Empfänger, Zuordnung Display, Anzeigetreiber (Kathode), darüber die Displays und rechts schließlich nochmal die Anzeigetreiber (Anode), darunter dann die Power-on-Resetschaltung mit TR51. Zuerst wurde gemessen, vorsichtshalber die Elkos getauscht. Spannung an den Batterien 5,95 Volt, die nach dem "Abschalten" auf 6,05 Volt anstieg. Spannung an C von TR52 lt. SM auf 4,75 Volt eingestellt. Die Spannung ist stabil, ob die CPU läuft oder nicht. Alle Dioden sind ok. Ich habe nirgendwo einen Kurzschluss oder ähnliches gefunden. Signale an Pin9 "Transmit" erwartungsgemäss. Der Oszillator läuft mit ~398 kHz stabil. Signal an Pin11 fällt für ca. 1 Sekunde auf "low", sobald eine Taste gedrückt wird (solange das Ding läuft), dann wieder zurück auf "high". Im "Ruhezustand" geht der Ausgang auf "low". Resetsignal ist sauber, auch eine zusätzliche Abblockung mit 10µF gegen Masse brachte keine Änderung. Spannung am "Battery Sensor" liegt immer deutlich über 4 Volt. Bis hierhin arbeitet m.E. alles so, wie es muss.

Nun das Oszi an die "Strobe" Ausgänge, Pins 2-5 und 12. Nach Anlegen der Spannung eindeutige Impulse mit etwa 70 kHz an jedem der Ausgänge. Irgendwann fallen die Impulse aus und es gibt keine Reaktion auf einen Tastendruck. Oszillator läuft aber weiter. Versuchsweise direkte Masseverbindung des Resetanschlusses oder Erhöhung der Spannung am "Battery Sensor" brachte nichts. Ein vermuteter Kurzschluss im Tastenblock war auch nicht vorhanden (alle Tastenkontaktplättchen raus und mit Alkohol gereinigt). Widerstände an den Pins 8 und 33 bis 40 bei 20 kOhm gegen Masse.

Ich hab jetzt nicht mehr wirklich eine Idee. Oder ich übersehe was. Jetzt ihr ... :)

Gruß
Michael

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11

Dienstag, 13. März 2018, 10:17

Hallo Michael,

ist die Spannung an den Strobe-Ausgängen nach Ausfall der Impulse High oder Low ?
Wie verhält sich gleichzeitig die Spannung an TP15 ?

Das Scannen der Tastatur-Matrix setzt wohl voraus, daß deren Anschlüsse 3, 11, 10, 4, 14 entweder über die Dioden D7..12 von den Strobes oder über D13...17 von TP15 und der Schaltung davor (R149...) "hoch"gezogen werden.

Ich vermute, daß das Verdunkeln des Displays Absicht zur Strom-Einsparung ist. Bei Drücken einer Taste sollte es sicher wieder aktiv werden.
Der Low-Level an Pin 11 der CPU zeigt an, daß die IR-Receiver aktiviert sind und das Gerät für Signale vom Hauptgerät empfangs-bereit ist.

Eine 51-seitige Beschreibung der CPU (NEC Microcomputers) gibt es als
µCOM-43_SINGLE_CHIP_MICROCOMPUTER_USERS_MANUAL.pdf
bei
https://en.wikichip.org/wiki/nec/µcom-43

Für die Variante µPD650 gibt es nur ein (uninteressantes) 2-seitiges Datenblatt.

MfG Kai

12

Dienstag, 13. März 2018, 13:32

Hallo Kai,

an Pin 2 kann ich im "Ruhezustand" etwa 50-60 mV messen. An Pin 3 etwa 30 mV. An Pin 4-12 sind es unter 20 mV, wobei tendentiell die Spannung an Pin 12 am geringsten ist. TP15 hab ich in dem Zusammenhang nicht gemessen, mache ich noch.

Jetzt verstehe ich das auch (glaube ich) ... ich hab mich schon immer über TR55 gewundert. Also: Haben die Strobeausgänge normales Signal, dann erzeugen die Anstiegsflanken Impulse über C31 auf die Verbindung D22/D23. Ähnlich macht das auch TR50 beim Reset als "Startimpuls". Die positive Spannung gelangt über D22/R146 an die Basis von TR55, der dadurch aufgesteuert wird und die Gleichspannung, die über TR54/D25/R150 anliegt, kurzschließt - wohl um die Strobeimpulse am Keyboard nicht zu stören. Bleiben die Strobeimpulse aus, liegt an der Basis von TR55 keine Spannung, selbiger sperrt und die Spannung über TR54/D25/R150 sollte dann weiter über R149 eine statische Spannung an das Keyboard legen. Damit sollte eine Detektion einer gedrückten Taste möglich sein.

Also TP15 messen, ggf. eine regelbare externe Spannung zuführen - wenn ich das so richtig beschrieben habe.

Danke für den geistigen Schubs!

Gruß
Michael

13

Dienstag, 13. März 2018, 23:10

Hallo,

Fehler gefunden - aber nicht ganz.

Der Reihe nach: Spannung an TP15 in Betrieb 0 Volt, "in Ruhe" ~1,5 Volt. An der Verbindung von R149/TR55/R150 waren es ~3,5 Volt. Dafür, das sich eigentlich nirgendwo ein Verbraucher befand, war das ein wenig viel Spannungsabfall über R149. Beim Betätigen einer Taste brach die Spannung an TP auf ~0,25 Volt zusammen. Das ist natürlich zu wenig, um von der CPU als "high" erkannt zu werden. Ein 15 kOhm Widerstand parallel zu R149 brachte die Spannung auf ~0,35 Volt. Reicht auch nicht (mind. 0,7 Volt sind gefordert). Jetzt mal die Spannungen gegen Masse an den Verbindungspunkten der Dioden D8 bis D17 gemessen. Es lagen "in Ruhe" knapp 1,2 Volt an. Mit einer Ausnahme: an der Verbindung D8/D17 waren es nur ~0,9 Volt. D17 entfernt und das wars. Ein Tastendruck brachte die CPU wieder ins Leben zurück, nach ein paar Sekunden fiel sie in den Ruhezustand und ließ sich problemlos wieder aufwecken. Sieg!

Dummerweise funktionieren ohne D17 aber ein paar Tasten der Fernbedienung nicht ... also weiter messen. Nach etlichen Durchgängen blieb eins übrig: zwischen Anschluss 2 und 3 der Keyboardplatine habe ich einen Widerstand von 45 kOhm. Alle anderen Anschlüsse haben keinen Widerstand zueinander oder gegeneinander oder miteinander. Keyboard ausbauen, die Taste "SET CLOCK", naheliegend, inspiziert, alles normal. Die Kontaktplättchen wieder raus, alle Kabel von der Platine abgelötet, der Widerstand ist immer noch da. Alles mit Alkohol abgerieben, leicht mit Schmirgelpapier drüber, nochmal abgespült, immer noch ein Widerstand. Bevor ich jetzt nacheinander die Leiterbahnen trenne, hab ich die Platine mal auf den Scanner gelegt. Vielleicht sieht jemand ja was, was ich nicht sehe.

Danke und Gruß
Michael
»MichaelB« hat folgendes Bild angehängt:
  • MCP5000-key.jpg

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14

Dienstag, 13. März 2018, 23:52

Spricht irgendwas außer höherem Stromverbrauch dagegen, "einfach" R150 auch noch so klein zu machen, daß trotz des 45 kOhm Widerstandes zwischen 2 & 3 ausreichend Spannung an der Matrix und den CPU-Inputs ankommt ?

Falls jemand vergeblich versucht hat, unter dem in #11 angegebenen Link das CPU-Manual zu bekommen, ist hier ein zweiter Link, unter dem es eben möglich war:
http://blog.kevtris.org/blogfiles/Handhe…3-uPD546-dv.pdf

MfG Kai

15

Mittwoch, 14. März 2018, 09:09

Eigentlich spricht nichts dagegen. Ich werde das heute später mal ausprobieren.

Gruß
Michael

16

Mittwoch, 14. März 2018, 22:18

Hallo,

was soll ich sagen, das Teil läuft wieder. Aber nacheinander ...

Ich habe Kais Vorschlag ausprobiert. Dabei floss dann im Ruhezustand ein Strom von etwas über 1 mA, damit die Erkennung sicher funktionierte. Ziemlich viel. Aber als letzte Rettung ...

An der Platine hab ich dann um die Anschlüsse 2 und 3 den Stopplack entfernt, d.h. abgekratzt. Dann noch mit einem sehr dünnen Schraubendreher zwischen den Pads einen Graben ausgeschabt. Dann stieg der Widerstand auf einmal auf ~100 kOhm - und fiel wieder auf ~45 kOhm ab. Etwas, was in solchen Fällen immer hilft, ist eine angelegte Spannung, die so hoch ist, das ein signifikanter Strom fließt. Ich hätte dazu etliche hundert Volt gebraucht. Mein Netzteil mit max. 80 Volt tat es auch. Nach zwei Minuten bei 80 Volt und danach einem Sturz vom Werktisch auf den Boden, war der Widerstand weg und blieb auch weg. So eine Fernbedienung macht schon Spaß, so sie denn funktioniert ;) Irgendwas muss ich beim Zusammenbauen wieder falsch gelötet oder kaputt gemacht haben, denn etliche Tasten funktionieren nicht mehr. Aber das ist jetzt nicht mehr so schlimm und kann warten.

Was es jetzt endlich war, kann ich nur spekulieren. Möglicherweise eine Reaktion des Stopplacks mit der Luft oder mit Feuchtigkeit. Evtl. hat auch das Platinenmaterial (wohl einfaches Pertinax) Feuchtigkeit aufgenommen. Oder es ist sowas ähnliches wie Whiskerbildung gewesen. Ich hab mir vorsichtshalber schon eine zweite Fernbedienung bestellt. Ich schwanke noch, ob ich mich mehr freuen soll, wenn die einwandfrei arbeitet oder auch so einen Fehler hat ;) Auf jeden Fall kann ich jetzt die Suche nach den anderen Komponenten des Beosystem 5000 fortsetzen.

Danke für alle Hilfe.

Gruß
Michael

17

Donnerstag, 15. März 2018, 10:39

Mann, Mann ... wenn man von einem Kabel mit 7 Leitungen nur 2 anlötet (schon intelligent, weil nur die äußeren um das evtl. noch ausrichten zu können), die restlichen einfach vergisst, braucht man sich nicht wundern, das nix klappt. Jetzt sind alle Tasten wieder da und auch heute morgen funktionierte noch alles.

Das mit dem Whisker, bzw. Dendriten, scheint gar nicht so abwegig. Hier gibts eine interessante Beschreibung. Beim Öffnen der Fernbedienung fiel mir immer ein komischer Geruch auf. So etwa zwischen Essig und verbrannt. Das sind definitiv die Pertinaxplatten für das Keyboard. Mal sehen, was die andere Fernbedienung macht.

Gruß
Michael

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18

Donnerstag, 15. März 2018, 14:02

Hallo Michael,

zu deiner Anmerkung in #12, daß 1mA im Ruhezustand fließen würden, wenn du R150 hinreichend verkleinerst, hab ich noch eine Verständnisfrage:
Bei R149 auf 15 kOhm reduziert, einem Leckwiderstand von 45 kOhm über der "SET CLOCK"-Taste, 10 kOhm dahinter nach Masse und demgegenüber hochohmig angenommenem CPU-Eingang würde von von dem Speisungspunkt von R150 "BZ", an dem wohl ca. 4.5 Volt liegen, selbst bei R150=0 nur ein Strom von 4.5 V / 70 kOhm ~64 uA durch diesen Pfad fließen. Wenn die Dioden D8-D12 schön sperren, bliebe als Strompfad nur noch TR55 übrig, der aber in dem Zustand doch wohl eigentlich auch sperren sollte. Tut er das nicht ?

MfG Kai

19

Donnerstag, 15. März 2018, 14:29

Hallo Kai,

ich habe R149 beim zweiten Mal immer weiter verringert, dann überbrückt. Danach R150 soweit verringert, bis ich sicher 0,7 Volt an der CPU erreichte. Dabei war R150 bei 4,7 kOhm. Am C von TR55 liegt Spannung von der 6 Volt Leitung über TR54 und D25. Im Originalzustand etwas über 5 Volt. Ich habs nicht genau weiter verfolgt, aber der Spannungsanstieg bei verkleinerten Widerständen kam mir nicht linear vor. In #13 hatte ich das kurz erwähnt: mit 100 kOhm ~0,25 Volt, 100||15 kOhm ~0,35 Volt.

Gruß
Michael

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20

Donnerstag, 15. März 2018, 17:12

Daraus ergibt sich, daß es wohl noch einen unerwünschten Stromabzweiger gibt, zB TR55 oder eine defekte Diode oder ...

MfG Kai

21

Freitag, 30. März 2018, 21:36

Hallo,

ich glaube, ich hatte es erwähnt, dass ich mir noch eine zweite Fernbedienung geordert hatte. Die kam inzwischen. Und sie funktionierte auch auf Anhieb ... für drei Tage. Dann trat das gleiche Problem auf, wie zu Anfang beschrieben. Schon nett. In meinem Keller wird nur spärlich geheizt. Ob die niedrigen Temperaturen die Fehlerbildung begünstigen? Ich werde ihr über Ostern mal auf den Pelz, bzw. die PCBs rücken und messen.

Gruß
Michael

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22

Freitag, 30. März 2018, 21:52

Geht der Fehler denn wieder weg, wenn du das Teil auf einem Heizkörper ablegst ?

Mal was ganz anderes:
Wenn man dem Datenbuch des Prozessors glaubt, dann lägen die Schwellspannungen für High an den Port-Eingängen bei 2/3 der Betriebsspannung. Danach dürfte der Keyboard-Scan bei den von dir gemessenen Spannungen eigentlich nie funktionieren.

Ich erneuere nochmal meine Vermutung, daß es da noch einen unerwünschten Strom-Abzweigpfad bei den beiden beteiligten Transistoren gibt, der verhindert, daß die Spannungen an den Scan-Leitungen ausreichend hohe Werte annehmen.

MfG Kai

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23

Samstag, 7. April 2018, 18:11

Meine Fernbedienung geht immer kaputt weil ich den Keller nur sparsam heize...gibt es das? Diese Platinen sollten doch -10 Grad vertragen, auch wenn sie die ersten mehrschichtigen waren. Feuchtigkeitskondensat gibts nur bei schnellen Temperaturänderungen, scheidet auch aus. Es ist doch eher so daß man immer an einer bestimmten Stelle drückt (Wiedergabe?) und dann ein Kontaktproblem, sei es an der Verbindung Chip - Platine oder an der Durchkontaktierung, auftritt.
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