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  • »Bandomatic1« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 1. Oktober 2018, 13:52

? Revision Braun PS 600

Hallo,

ich könnte einen PS 600 recht günstig bekommen, aber angeblich wäre was mit der Automatik.
Ist der schwerer zu machen als ein Dual 1219?

Gruß
Thomas

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2

Montag, 1. Oktober 2018, 14:18

Kennst du dieses Forum?
Vielleicht ein paar Leute mehr unterwegs, die sich mit Braun auskennen. Ich habe damals bei der Überholung meiner TG1000 einige nützliche Tipps und Ersatzteile dort bekommen...

LG
Holgi

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3

Montag, 1. Oktober 2018, 14:52

Bislang noch nicht. Danke für den Hinweis.

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4

Sonntag, 7. Oktober 2018, 15:18

Hallo Thomas,
man braucht sich nicht mit Braun auskennen. Der PS 600 ist ein ELAC Miracord 50 im Braun-Design. IM Dual-Forum gibt es auch einen ELAC-Bereich.

Gruß
Stefan

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5

Sonntag, 7. Oktober 2018, 15:42

ELAC Miracord 50 ist ein aktueller neuer Plattenspieler.
In den 70er Jahren gab es einen Miracord 50 H.
Nach den Bildern im Internet hat der PS600 mehr Ähnlichkeit mit dem 50H als mit dem neuen 50.
Da besteht mehr äußere Ähnlichkeit mit dem PS500.

Ich habe in meiner Jugend den Fehler gemacht, einen 50H zu kaufen. Sah hübsch aus, die ELAC Tonabnehmer hatten einen guten Ruf.
Leider ist er aufgrund des Reibrad-Antriebes ein furchtbarer Rumpelspieler.
Ich hatte zeitweise MFB-Boxen in Betrieb und sah die Bass-Membran mit dem Gerumpel flattern, bis steilere Rumpelfilter etwas mehr Abstand schafften.
Von Plattenspielern mit Reibradantrieb kann ich nur abraten.

MfG Kai
Kleine Korrektur: Den Miracord 50H gab es bereits in der zweiten Hälfte der 60er Jahre. Hab gerade die Rechnung vom August 1967 gefunden.

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6

Sonntag, 7. Oktober 2018, 16:14

Von Plattenspielern mit Reibradantrieb kann ich nur abraten.

Hallo Kai,

das kann ich nicht so stehen lassen. Mein Lenco L75 hatte auch ein Reibrad, aber da hat nix gerumpelt.

MfG, Tobias
<<--- Sony BVH-2000PS, prof. 1 Zoll "C"-Standard Videorecorder Bj. 1983
bildgenauer Insert- und Assemble- Schnitt für Video und 3 Tonspuren
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7

Sonntag, 7. Oktober 2018, 16:21

Von Plattenspielern mit Reibradantrieb kann ich nur abraten

Nun, ich nicht! Offenbar hast du noch nie den druckvollen Sound eines Dual 1219/1229, eines Garrard, Lenco L75 oder PE 2020 gehört. Ein gut gewarteter Reibradler mit überholtem Motor hat einen Rumpelpegel, der ohnehin meist unter dem Störpegel der Platte liegt (vor allem, wenn sie älter ist) und klingt einfach.... wumms! :thumbsup:

Ich habe eigentlich in den vergangenen Jahren meist Direkttriebler benutzt und tue das gelegentlich immer noch (etwa einen Technics SL-M1 oder die Duals CS 721 und 731 Q), aber nachdem ich mir letztes Jahr erstmals einen Dual 1219 fertig gemacht habe, incl. Motorzerlegung und Auskochen der Sinterlager in Motoröl, kompletter Zerlegung der Mechanik, Schmierung des Reibradlagers mit Haftöl und Neulagerung des Tellers mit Keramikkugeln im Axiallager, bin ich zum Reibradfan geworden! Streng genommen war ich das schon immer, denn meine ersten Dreher hießen PE Rex A/4, Dual 1004 und Lenco L75. ;)

Aber im Ernst: natürlich ist der Rumpel-Geräuschspannungsabstand eines Reibradlers etwas kleiner, aber dafür hat er etwas, das im Wesen der Abtastung liegt, das man schwer beschreiben kann. Er klingt direkter, präsenter, druckvoller, rockiger als ein DD. Mir fehlen die Wochte.... :S

Eine pauschale Ablehnung dieses Antriebsprinzips ist jedenfalls nicht fair. Man kann sich leicht in diese Dreher verlieben und fortan keine anderen mehr hören wollen! Wenn man freilich die Rumpelfreiheit über alles andere stellt, ist ein Direkttriebler die bessere Wahl. Aber wer eher musikalisch als "störpegelfixiert" hört, findet in einem solchen (gut gewarteten) "Rumpelstilzchen" sicher seinen Lieblingsdreher.

Mit dem Nagaoka MP-200 habe ich einen idealen Spielpartner für den 1219 gefunden:



LG Holgi

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8

Sonntag, 7. Oktober 2018, 16:57

Damals hab ich den Plattenspieler benutzt wie gekauft und mich nicht mit Wartung befasst.
Der Rumpelabstand war eher in den unteren 3X dB.
Kann natürlich sein, daß ich ich Pech hatte und eines der schlechteren Exemplare erwischt habe.

aber dafür hat er etwas, das im Wesen der Abtastung liegt, das man schwer beschreiben kann. Er klingt direkter, präsenter, druckvoller, rockiger als ein DD.

Da hätte ich keinerlei Idee, wo das wohl herkommen sollte. Der Antrieb hat nichts direkt mit der Abtstung zu tun sondern nur mit der Laufunruhe, die sich in Störsignalen wie Rumpeln und FM-Modulation der Töne auswirkt. Letzteres dürfte den Klang eigentlich nicht veredeln.

Warum also mit einem Reibradler ein Pech-Risiko eingehen ?
Mit Direkt-Antrieb und wohl noch mehr mit der Filterung durch den Riemenantrieb vermeidet man das.
(Mit Ausnahme der Geräte, die wegen des Riemens glauben, einen billigeren, unruhigeren Motor verwenden zu können)

MfG Kai

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9

Sonntag, 7. Oktober 2018, 19:45

Dazu ist schon viel geschrieben worden und woher das mit dem rockigen Sound kommt, weiß ich auch nicht. Ich gehöre weißgott nicht zu diesen Hai-End-Voodoo-Spinnern, aber ich habe ziemlich musikalische Ohren, die dir wohl nicht gegeben sind. ;)

Ich habe es vorher selbst nicht geglaubt, aber es ist so. Es gibt viele Vinylfans, die nur mit Reibradlern hören, auf Reibradler schwören und das bestimmt nicht, weil sie Wert auf Gerumpel legen...
Man muss doch auch mal Freude am Musikhören haben dürfen und ein bisschen Spaß zulassen, der nicht technisch zu erklären ist! :thumbsup:

Außerdem hat der Thomas schon einen 1219er Dual und weiß, wovon ich rede. 8)
Ich habe übrigens gerade eben ein fabrikneues "NOS"-Reibrad für meinen 1219 für 28 Euro gekauft! Das war das Einzige, was mir zur perfekten Restaurierung noch gefehlt hat... ^^
Bei Thakker kosten die Dinger 99 Thakken!

LG Holgi

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hannoholgi« (7. Oktober 2018, 21:33)


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10

Sonntag, 7. Oktober 2018, 23:13

Hey,

ja, n 1219 hab ich, die Lautsprechermembrane zuckt immer etwas, also leichtes Rumpeln. Aber was soll’s.
Das V15-III läuft so einigermaßen ok da drauf.

Den 600er Braun fand ich optisch interessant, aber defekte Exemplare sind immer so eine Sache. Zudem der 500er auch erheblich öfter angeboten wird.

Den 1219 hab ich mir wieder hergerichtet, aber das hat schon lange gedauert. Im Grunde war das auch nur Flickwerk. So sirrt der Motor schon erheblich (trocken?), die Automatik zeigt wieder Ansätze von Verharzungen... aber wenn man an einem Aspekt stellt, hat man anderswo auch gleich wieder Probleme. Und sei es nur durch die Erschütterung.

Thomas

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Montag, 8. Oktober 2018, 13:44

Ich kenne ein wenig die Antriebe, die wurden bei Dual nur mit geringen Anpassungen in fast alle Spieler eingebaut. Leider wurde die Mechanik mit einem harzenden Fett geschmiert, das sollte man erneuern. Damit ärgere ich mich auch gerade ein wenig bei meiner 1210-PWM. Der Motor will manchmal nicht abschalten, Schaltstange hängt dann im zähen Fett fest. Habe aber gerade keine Zeit, die zu Servicen...

Ein Reibrad sollte noch recht frisch sein und der Motor gut geschmiert, dann sollten sich die Geräusche sehr in Grenzen halten. Der 1219 war eigentlich der erste "richtige" HiFi-Dreher von Dual, haben wir uns als Jungen die Nasen am Schaufenster gedrückt.
Gruß
André

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12

Montag, 8. Oktober 2018, 16:33

Nun, ich nicht! Offenbar hast du noch nie den druckvollen Sound eines Dual 1219/1229, eines Garrard, Lenco L75 oder PE 2020 gehört. Ein gut gewarteter Reibradler mit überholtem Motor hat einen Rumpelpegel, der ohnehin meist unter dem Störpegel der Platte liegt (vor allem, wenn sie älter ist) und klingt einfach.... wumms!
Kann ich nur bestätigen! Auch ich fahre hauptsächlich mit Reibräder, die klingen eben besser. Muss natürlich ordentlich gewartet werden...

Tekst ist Flämisch, wohne ja in Belgiën, Bilder sagen aber genug: https://photos.app.goo.gl/JvJEKclDFPs5MsK02

:D
Vintage HiFi, besser dann diese Digitalen Dinger.... :D

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13

Montag, 8. Oktober 2018, 18:45

Tekst ist Flämisch, wohne ja in Belgiën, Bilder sagen aber genug: https://photos.app.goo.gl/JvJEKclDFPs5MsK02

Klasse! :thumbsup:

Vor dem Foto in deinem Avatar kriege ich immer Angst ;( :huh:
Hast du keins, wo du ein wenig freundlicher aussiehst? ;)

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14

Montag, 8. Oktober 2018, 20:04

Moin,
Vor dem Foto in deinem Avatar kriege ich immer Angst
Echt? Ich finde das Klasse :thumbup:

Viele Grüße
Tobias

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15

Montag, 8. Oktober 2018, 20:43

Dazu ist schon viel geschrieben worden und woher das mit dem rockigen Sound kommt, weiß ich auch nicht. Ich gehöre weißgott nicht zu diesen Hai-End-Voodoo-Spinnern, aber ich habe ziemlich musikalische Ohren, die dir wohl nicht gegeben sind. ;)

Ich habe es vorher selbst nicht geglaubt, aber es ist so. Es gibt viele Vinylfans, die nur mit Reibradlern hören, auf Reibradler schwören und das bestimmt nicht, weil sie Wert auf Gerumpel legen...
Man muss doch auch mal Freude am Musikhören haben dürfen und ein bisschen Spaß zulassen, der nicht technisch zu erklären ist! :thumbsup:

Außerdem hat der Thomas schon einen 1219er Dual und weiß, wovon ich rede. 8)
Ich habe übrigens gerade eben ein fabrikneues "NOS"-Reibrad für meinen 1219 für 28 Euro gekauft! Das war das Einzige, was mir zur perfekten Restaurierung noch gefehlt hat... ^^
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LG Holgi

Hallo
Habe gerade auch ein neues "NOS"- Reibrad für meinen 1019 gekauft, warscheinlich vom gleichen Anbieter. Hoffendlich ist das Gummi nicht so alt wie mein Dual, der ist dieses Jahr 50 zig geworden. :rolleyes:

Gruß
siggi

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16

Dienstag, 9. Oktober 2018, 19:13

Tekst ist Flämisch, wohne ja in Belgiën, Bilder sagen aber genug: https://photos.app.goo.gl/JvJEKclDFPs5MsK02

Klasse! :thumbsup:

Vor dem Foto in deinem Avatar kriege ich immer Angst ;( :huh:
Hast du keins, wo du ein wenig freundlicher aussiehst? ;)
Tja, hatte an diesem Morgen gerade meine 14 tabletten geschluckt. Und das war auch noch im Zug...
Wenn ich mal wieder richtig Entspannen bin, und dran denke, werde ich versuchen ein "Vornehmes" Bild von mir rein zu stellen.

:D
Vintage HiFi, besser dann diese Digitalen Dinger.... :D

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17

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 13:30

Hm nun ja, es kann ja jeder schwören auf was er mag. Ich selber habe aktuell einen Elac Miracord 50 H ( also der alte aus Endeder 60ziger) ebenfalls Reibrad getrieben. Ebenso schon diverse Duals mit Riemen im Einsatz gehabt. Mein Fazit es nützt der beste Antrieb nichts wenn die Nadel Schei….. äh schlecht bzw minderer Qualität ist. Die beste Nadel nützt nichts wenn der Reibradler beim laufen Geräusche eines Schaufelradbaggers macht.
Stimmt eigentlich alles können mir sowohl Reibrädler als auch Riementriebler Freude machen.

Aktuell ist mein Favorit der Elac Miracord 50 H was nicht alleine dem guten Klang zu schulden ist, sondern der gefällt mir einfach auch vom Aussehen her gut.

Gruß
holger

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Samstag, 13. Oktober 2018, 08:09

Ehrlich gesagt, immer wenn ich lese, dass ein Plattenspieler "druckvoll" spiele, krieg' ich die Krise. Was soll das sein, "druckvoll"? Für mich ein leeres Highendspinner-Wort. (Sorry, Holgi).

Und wenn behauptet wird, dass sich bei einem gut gelagerten Dreikommafünf-Kilo-Plattenteller (1219) die Antriebsart auf den Klang auswirkt, ist das schlicht Voodoo. Auch ich mag Reibradler. 1009, 1019, 1219,1229, 17H, 40H, 50H, L75, alles in der Sammlung. Weil es tolle alte Plattenspieler sind. Aus dem Vollen geschnitzt, mit entsprechender Haptik und Solidität. Nicht wegen angeblich "druckvoller" Klänge. Den Klang macht das System und ein bisschen der Tonarm.

Der Unterschied zwischen High-End-Jüngern und Sammlern teurer Armbanduhren: Beide geben zwar ein Vermögen für Gebrauchsgegenstände mit edlelster Verarbeitung aus, weil sie sich am Objekt und an der Exklusivität erfreuen, aber der Uhrensammler behauptet nicht, wegen der brillantenbesetzten Lunette ginge die Uhr genauer!

@ Kai: Selbstverständlich meinte ich den Miracord 50H. Dass es einen aktuellen Miracord 50 gibt, wusste ich bislang nicht. Aber dass ein Braun-Plattenspieler von 1970 nicht das Chassis eines 2018er Elac hat, sollte eigentlich klar sein, oder? :DBeste Grüße
Stefan

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19

Samstag, 13. Oktober 2018, 09:28

Hallo Stefan,
Dass es einen aktuellen Miracord 50 gibt, wusste ich bislang nicht.

ich auch nicht. Erst als ich suchte, was einen Miracord 50 von einem 50H unterscheidet, stieß ich auf die aktuellen ELAC Infos zu (ich glaube) drei neuen Plattenspielermodellen.

Mit deinen übrigen Ausführungen gehe ich auch konform.

Wo hätte man denn überhaupt die Möglichkeit, zwei Plattenspieler zu vergleichen, die sich nur im Antrieb (Riemen vs Reibrad) unterscheiden, nicht aber im System, Tonarm, etc. ?
Der Eindruck eines "druckvolleren" Klanges dürfte von einem etwas höheren Pegel der unteren Mitten und der Bass-Resonanz oder zumindest einer etwas kräftigeren Bass-Wiedergabe herrühren.
Vielleicht gibt es da ja eine Korrelation zum Reibrad-Antrieb. Jedenfalls wissen die wenigsten um die Details des Wiedergabefrequenzgangs ihres Plattenspielers. Wer mißt den schon mal aus ?

Ich war damals jedenfalls sehr enttäuscht über das Mißverhältnis von Antriebs- und System-Qualität beim 50H.

MfG Kai