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Sonntag, 3. Dezember 2017, 00:36

Schwebender Plattenspieler


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Sonntag, 3. Dezember 2017, 11:55

Bloß keine Tonbänder in weniger als drei Meter Entfernung lagern!
Außerdem erzeugt das Magnetfeld sichtbar eine federnde Auf- und Ab-Schwingung des Plattentellers. Er vibriert. Ob das wirklich der Weisheit letzter Schluss ist? Ich weiß nicht... Ein richtiger Druckgussteller mit Axiallager und Direkt- oder Reibradantrieb ist mir da doch lieber. Unbestreitbar ist das völlige Fehlen von Lagerreibung und damit wahrscheinlich sehr gute Rumpelwerte.
Aber davon abgesehen habe ich zehn Plattenspieler aus den Jahren 1957 bis 1985. Kein Bedarf füf so'nen "neumodischen Kram!" ;)

LG Holgi

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3

Sonntag, 3. Dezember 2017, 12:42

Das ist ein "Gag" zum angucken und angeben. Ob das starke Magnetfeld sich nicht störend/brummend auf den Abtaster auswirkt? Ausserdem "eiert" der Teller bei kleinsten Einflüssen von aussen. Ein "guter" Plattenspieler ist das nicht.

4

Sonntag, 3. Dezember 2017, 14:51

Das ist ein Startup. Den Player gibt es wohl noch nicht in Serie. Finde ich aber schon interessant.

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5

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:34

Das ist ein Startup. Den Player gibt es wohl noch nicht in Serie. Finde ich aber schon interessant.

Der sollte ab August 2017 lieferbar sein und rund 750 Ocken kosten.

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6

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:35

Ob das starke Magnetfeld sich nicht störend/brummend auf den Abtaster auswirkt?

Störend eventuell, brummend nicht. Gleichfelder brummen nicht.

7

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:55

Um den Plattenteller in Position zu halten muss ein Regelkreis vorhanden sein, das Gleichfeld wird so ständig von einem Wechselfeld bestimmter Frequenz überlagert. Außerdem bewegt sich ja auch der Tonarm in diesem Feld, ob sich nun das Feld oder der Tonabnehmer bewegt spielt keine Rolle.

Das ist im Endeffekt ein Abwandlung der "schwebenden Kugel", eine alte und beliebte Übung im Bereich Mess und Regeltechnik.

Gruß Ulrich

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8

Sonntag, 3. Dezember 2017, 17:04

Ein Gleichfeld bringt auch keinen Teller zum Drehen. Der wird ja keinen "Luft"Düsenantrieb haben.
Bei ~33 Upm hat man ca. 0.5 Hz, also Faktor 40 Abstand zu 20 Hz. Ergibt bei einem Hochpaßverhalten 2.Ordnung etwa -64 dB Absenkung gegenüber unbekannter Pegelhöhe.

Gegen das Rumpeln des Tonabnehmers auf unebener Platte hilft das Verfahren nicht.

Was wohl passiert, wenn eine größere Stubenfliege bis Wespe mal auf dem Rand Karussel fahren will ?

Es ist schon erstaunlich bis grotesk, welcher Aufwand getrieben wird, um an die Störfreiheit einer CD heranzukommen und sie doch nicht zu erreichen.

MfG Kai

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9

Sonntag, 14. Januar 2018, 15:59

Schwebender Plattenspieler


Ein alter Hut, heisst bei mir Fisher MT 6225 und gibt es seit ca. 1977. Der Dreher hat keinen Riemen, Reibrad und oder, auch keinen Direktantrieb. Der Plattenteller hat eine Menge Magnete auf der Unterseite und wird von einem 120 poligen Motor angetrieben, er schwebt und das sehr gut. Bestückt mit einem Koshin Arm und einem feinen Ortofon M 20 E bleiben da kaum Wünsche offen. :thumbsup:

10

Sonntag, 14. Januar 2018, 16:25

Natürlich hat der Fisher einen Direktantrieb, da "schwebt" nichts. Das Gerät hat auch ein Tellerlager. Das der Plattenteller ein Teil des Motors ist, ist nicht so selten.

Gruß Ulrich

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11

Sonntag, 14. Januar 2018, 18:02

Mal schnell im Netz ergurgelt

Besondere Ausstattungen
  • Viskosegedämpfter Tonarmlift
  • Antiskating einstellbar
  • Das Besondere an diesem Gerät ist der Antrieb: hier gibt es weder Riemen noch direkten Antrieb in konventionellen Sinne: Der Plattenteller selbst ist der Rotor des Antriebes, ähnlich der Magnetschwebebahn.

Gruß Achim

12

Sonntag, 14. Januar 2018, 18:29

Springair hat den als Direkttriebler verkauft:

https://www.springair.de/de/fisher-mt-6225/h57299

Ist ja auch einer.

Die Hifi-Wiki-Beschreibung, die du zitierst http://www.hifi-wiki.de/index.php/Fisher_MT-6225 halte ich für irreführend. Das Wort "ähnlich" kann nicht genug betont werden.

Wieso der direkte Antrieb des Plattentellers kein Direktantrieb sein soll, erschließt sich mir nicht. Direkter geht es doch gar nicht.

Der Teller liegt doch auf der Achse, bzw dem Lager auf?

http://hifigoteborg.se/Fisher%20MT-6225%20spec.htm

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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Sonntag, 14. Januar 2018, 21:14

Wie kann man das übersehen ? :


MfG Kai

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Montag, 15. Januar 2018, 02:28

Manchen Leute sehen nur das was sie Sehen wollen :)
Ich putze hier nur...

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Montag, 15. Januar 2018, 12:25

Aber so funktioniert doch eigentlich ziemlich jeder Direktantrieb: Magnet mittig am Plattenteller und Wicklungen in der Mitte unter dem Teller. Von den kleinen Hanpins kenne ich noch, dass der Motor komplett im Plattenspieler ist und eine Achse raus kommt wo dann der Teller drauf sitzt, ähnlich wie bei einem direkt angetrieben Capstan.

Also was ist an dem Fisher so besonders? Zweifelsohne ist das ein hervorragendes Gerät und ich schätze entgegen aller Unkenrufe die Fisher/Sanyo Geräte sehr (habe selbst die 890er Anlage und finde die echt super, bis auf dass der Sensor vom Plattenspieler nicht mehr geht), aber wo schwebt da der Teller anders als bei Technics und co?

LG Tobi

16

Montag, 15. Januar 2018, 13:06

Na ja, das "Besondere" ist, das dort der Motor nicht in der Mitte sitz. Es ist ein nach außen gesetzter Linearmotor, wobei ein Linearmotor ja auch nur ein ausgestreckter normaler Motor ist.

Gruß Ulrich

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Samstag, 30. Juni 2018, 12:53

Im aktuellen Heft Audio Juli 2018 gibt es einen Bericht

"Schwebender Plattenteller - Der MAG LEV ML1 erstmals im Test"

MfG Kai