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Monday, October 14th 2019, 11:01am

Das AT 95 E soll ja ganz ok sein, hört man.


Ich bin mit meinem zufrieden, aber habe auch keine richtigen Vergleichsmöglichkeiten.

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Monday, October 14th 2019, 11:31am

Das AT95E ist in seiner Preisklasse (bekommt man ja schon ab 35€) wohl führend. Das AT110E ist aber schon eine deutliche Steigerung.

Persönlich bin ich irgendwann auf das AT440MLa umgestiegen und habe seit dem auch kein Bedürfnis gehabt, das zu ändern.

Da Audio Technica aber gerade seine gesamte Produktpalette umgestellt hat, muss man wohl irgendwann umsteigen. Wobei es bestimmt noch relativ lang Ersatznadeln geben wird...


Gruß
Robert
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243

Monday, October 14th 2019, 7:31pm

Der Magnat mag theoretisch ein paar Vorteile haben


...welche da wären?

Für 1000 € entweder HanPin oder Technics?

Das ist eine einfache Rechnung. Der HanPin für sich genommen ist kein schlechtes Gerät. Aber der Technics ist um Längen besser:

Tonarmpräzision
Gleichlaufwerte des DD
Integrierter Preamp
Endabschaltung
Und das Ortofon 2M schlägt das einfache AT auch noch klanglich.

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244

Monday, October 14th 2019, 8:17pm

...welche da wären?


10"-Tonarm, Optik (je nach Geschmack). Rest kann ich nicht beurteilen.

Ich sag' ja auch, daß ich den Technics für das bessere Angebot halte.

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Monday, October 14th 2019, 11:42pm

Optik sehe ich auch so.
Dieses DJ-Design des Technics mit den dicken Füßen finde ich nicht unbedingt wohnzimmertauglich.
So ein klein bisschen Eleganz fände ich nicht schlecht.

Was den Magnat-Test betrifft:
Ja, ist schon ein wenig viel Lobhudelei drin. Aber okay. Was wirklich dummes Gelaber ist:
78 upm ist überflüssig, weil wer hört heute noch Schellackplatten, die klanglich sowieso von jeder Vinylscheibe platt gemacht werden.
Schellackplatten hört man doch nicht wegen ihres überragenden Klanges... 8)
Das sind einfach historische Tondokumente. Kann man Spaß dran haben oder auch nicht.
Aber sie stehen doch nicht in einer ernsthaften Konkurrenz...
Und wenn das Gerät die Möglichkeit bietet, diese abzuspielen, legt man sich einfach ein zweites schellacktaugliches System hin. Die Headshell ist schnell mal gewechselt.
Und einen anderen Preamp braucht es dafür auch nicht. Klar sind die Entzerrungskurven in den letzten Jahrzehnten mehrfach geändert worden, viele Firmen hatten früher ihre eigenen Kurven usw. Aber ich finde, man kann auch alles bis zum Exzess treiben.

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Tuesday, October 15th 2019, 8:44am

Möglicherweise hast Du keine bisherigen Kontakte zu Schellack.

78 UpM halte ich heutzutage als Verkaufsargument für recht wichtig.

Außerdem spielt jede Schellack das Vinylpendant mit gleichem Titel aus dem gleichen Preßjahr klanglich haushoch an die Wand. Vermutlich hatte man entweder in den 50ern das Vinylpressen noch nicht im Griff oder aber die Leute haben die Vinyls mit ihren Plattenkratzern kaputtgefahren. Aber eigentlich müßte doch die Schellackplatte das empfindlichere Material sein?

LG
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Tuesday, October 15th 2019, 10:32am

Für das AT95E gibt es auch eine Schellack-Nadel. Man bräuchte also nur die Nadel tauschen und die Auflagekraft anpassen.

Und da 78 schon in den 70ern immer seltener bei Plattenspielern wurde, ist es doch nicht schlecht, wenn ein aktuelles Gerät das auch kann.
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Tuesday, October 15th 2019, 11:14am

Wenn man eine kleine Schellackplattensammlung hat, ist 78 sicher nicht verkehrt. Ich habe in den ganzen bald 40 Jahren Plattenspieler jedoch keine einzige gehabt und auf meinem TD126 noch nie so eine abgespielt. Die Taste ist nur zum "spielen" da...

Schellacks sind empfindlich gegen Alkohole, daher auch mit Reinigern aufpassen.

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Tuesday, October 15th 2019, 5:50pm

öglicherweise hast Du keine bisherigen Kontakte zu Schellack.


Ich habe aus dem Testbericht des Magnat zitiert, weil ich selbst eine recht umfangreiche Schellacksammlung besitze und der Tester einfach Müll verzapft hat.

Wo Du auch recht hast: Wenn Du eine Schellackplatte direkt mit ihrem Vinylsingle-Pendant vergleichen kannst, gewinnt die Schellackplatte mit überlegener Dynamik

haushoch. Das liegt imho schlicht an der höheren Drehzahl, die dem "Ton mehr Plastz pro Schwingung ermöglicht". Das ist ja auch ein Argument dafür, dass es so manche

Vinylpretiose in einer speziellen 45rpm-Ausgabe gibt (zB Diana Krall), die dann -zumindest auf dem Papier- mehr Dynamik aufweist.

Reinigung von Schellack immer mit Wasser und Spüli - niemals Alkohol.

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Tuesday, October 15th 2019, 8:52pm

Nicht nur das. Vor allem ist die Schellackplatte deutlich verzerrungsärmer als das Vinylpendant. Entweder die Vinyls aus der Zeit sind alle kaputtgekratzt, oder man hatte das noch nicht im Griff mit Vielnühl.

Allerdings hat die Schellack deutlich mehr Störgeräusche, aber das Schellackrillenzischen kann auch mal Spaß machen, wenn man sich drauf einläßt.

LG
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