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Thursday, September 8th 2016, 11:28pm

Panasonic erklären, warum der SL-1200G so toll ist (englisch):

https://www.youtube.com/watch?v=bBYqZaIddCs

Die nächste Version gibt's wahrscheinlich nur noch beim Juwelier zu kaufen. :D

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Tuesday, September 20th 2016, 9:05pm

Riemenantrieb?
Dual 601. Werden oft mit dem hervorragenden Ortofon M20E verkauft. Dazu ne neue Nadel vom Nadelwilli und Du hast ein gutes Gerät mit riemenantrieb und einem Supersystem für kleines Geld.
zB hier:
http://www.ebay.de/itm/Dual-CS-601-Platt…ywAAOSwn8FXSwwB

Wenn ichs aus der Perspektive richtig sehe, ist das M20E drauf.

Dual konnte Reibrad und ist später mit dem 701 sofort zum Direktantrieb übergegangen mit einem Antrieb, den heute kein High End Anbieter mehr für bezahlbares Geld hinbekommt, und der im 721 noch mal verbessert wurde.

Der Riemenantrieb war bei Dual immer ein ungeliebtes Kind, es gab nur deshalb Riemenläufer von Dual, weil man die Riemen-Fans nicht komplett an Thorens und Co. verlieren wollte. Ich habe den 601 eigentlich nur als "701 mit sehr zickigem Antrieb" kennengelernt. Die Riemenläufer von Dual hatten diesen zickigen "Vario Pulley", bei dem die Antriebswelle aus einzelnen Segmenten bestand, wodurch man den Durchmesser der Welle mit dem Pitch-Regler größer und kleiner machen konnte. Das zusammen mit dem mechanischen "Riemenumwerfer" für die Drehzahlumschaltung ist im Alter eine Quelle ständiger Freude. Erst bei den trashigen Plastikdrehern wie dem CS530 ist man darauf umgestiegen, die Drehzahlregelung Elektronisch zu machen, und den Motor ohne mechanische Umschalterei mit dem Teller zu verbinden. Die Plastikdreher unter Thomson Regie funktionieren und klingen dann auch deutlich besser, als es die Haptik und die klapprige Technik erwarten lässt.

Eine Ironie der Geschichte ist, dass ausgerechnet ein Riemenläufer der unteren Preisklasse aus dem letzten echten Dual Programm bis heute überlebt hat - der CS505, der bis heute von der Firma Fehrenbacher in St. Georgen gebaut wird.

Gruß Frank

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Wednesday, September 21st 2016, 6:55pm

Eine Ironie der Geschichte ist, dass ausgerechnet ein Riemenläufer der unteren Preisklasse aus dem letzten echten Dual Programm bis heute überlebt hat - der CS505, der bis heute von der Firma Fehrenbacher in St. Georgen gebaut wird.


Aber hat Dual nicht schon viel früher (noch vor Fehrenbacher-Zeiten) den Direktantrieb aufgegeben? Kam nach den CS-731/-741 überhaupt noch was?

Das vorerst letzte Lebenszeichen, das ich in den 1980ern von Dual mitbekommen habe, war der CS-450 (?), den sie damals fast baugleich auch für die Fine-Arts-Baureihe von Grundig beigesteuert haben. Der war riemengetrieben. Hatten sie zu der Zeit auch noch Direkttriebler?

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Thursday, September 22nd 2016, 1:00am

Hallo Timo,

im Zeitraum 90-92 tauchen noch 2 Direktriebler auf:

http://dual.pytalhost.eu/1990-1/25.jpg
http://dual.pytalhost.eu/1992/25.jpg
http://dual.pytalhost.eu/1992/51.jpg

Das werden wohl CS610Q-CS630Q sein.

Viele Grüße
Volkmar

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Thursday, September 22nd 2016, 6:45am

Hallo.

Den CS2235Q habe ich zuhause, ja der ist praktisch baugleich mit CS630Q.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.

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Thursday, September 22nd 2016, 1:25pm

Taugt der was? Auf dem Foto macht er einen etwas billigen Eindruck, da wirkt der riemengetriebene 415 hochwertiger. Kann natürlich täuschen.

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Friday, September 23rd 2016, 7:08am

Ja, der taugt schon was. Der CS630 zählt gemeinsam mit dem CS741 zu den Spitzendrehern von Dual aus den 80er Jahren. Beide sind mittlerweile gesucht. Und der CS2235 ist prinizpiell baugleich mit dem 630. Kann sein, dass sie sich im Innenleben in Details unterscheiden, äußerlich sind kaum Unterschiede feststellbar. Ich habe sowohl den CS630 als auch den CS2235. Leider ist bei meinem CS630 das Tonarmlager kaputt, weil da mal was draufgefallen ist.

Hier mal noch der Katalogauszug vom CS630Q:

CS630Q
Grüße,
Wayne

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Thursday, September 29th 2016, 6:03pm

Zum eigentlichen Thema zurück: Soweit ich den Überblick verloren habe, wurde der Audio-Technica AT-LP5 noch nicht erwähnt.

http://www.audio-creativ.de/?p=5326

Dahinter steckt offenbar die gleiche Idee wie beim Onkyo CP-1050, auf Basis eines DJ-Plattenspielers ein HiFi-Gerät zu konstruieren. Beim AT sind Phono-Vorverstärker und USB-Schnittstelle integriert (letztes finde ich nicht besonders sympathisch), dafür ist der Onkyo inzwischen etwas preiswerter. Hübsch find' ich sie beide.

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Thursday, September 29th 2016, 6:29pm

Aufgrund deiner Hinweise hab ich gerade mal nach den beiden Playern gegoogelt.
Mehrere Anbieter offerieren den AT-LP5 mit AT95EX Tonabnehmer für exakt den empfohlenen Verkaufspreis von 449 €, bei Amazon auch für 430 €.

Bei drei Anietern gibt es den CP-1050 zu Preisen von ca. 368...399 €.
Im Onlineshop des Elektronik-Marktes, der früher unter dem Leitspruch "Geiz ist geil" versuchte, den Eindruck zu erwecken, daß man dort zu günstigen Preisen einkaufen kann, soll er dagegen 499 € kosten.

Bei der Gelegenheit sah ich, daß ein AT-LP120-USBHC mit AT-95E Tonabnehmer für 295 € (Amazon) zu haben ist.
Was ist an dem AT-LP5 besser ?

MfG Kai

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Thursday, September 29th 2016, 6:36pm


Bei drei Anietern gibt es den CP-1050 zu Preisen von ca. 368...399 €.
Im Onlineshop des Elektronik-Marktes, der früher unter dem Leitspruch "Geiz ist geil" versuchte, den Eindruck zu erwecken, daß man dort zu günstigen Preisen einkaufen kann, soll er dagegen 499 € kosten.


Als der Onkyo vor knapp zwei Jahren auf den Markt kam, schien der Preis von 499 € in Stein gemeißelt zu sein. Ich habe damals nirgendwo im Internet einen günstigeren gefunden. Daß er inzwischen über einen Hunderter billiger zu haben ist, habe ich erst gerade entdeckt. Ich gehe davon aus, daß die beiden großen Elektronik-Ketten irgendwann nachziehen werden.

Ich weiß nicht, ob der AT-LP5 wirklich besser ist als der AT-LP120-USBHC. Ich könnte mir vorstellen, daß er einfach nur die etwas aufgehübschte "Wohnzimmer-Ausführung" des zweiten ist. Da er noch recht neu ist, werden sich die Preise womöglich irgendwann an das DJ-Modell angleichen.

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Thursday, September 29th 2016, 8:49pm

wirklich aufgehübscht finde ich den nicht. Diese schwarzen und silbernen Kästen sind mir zutiefst zuwieder.
Da ist der TEAC TN300 eine angenehme Aushahme.
Bei dem Onkyo wäre ich fast schwach geworden, würde es ihn in einer anderen Farbe geben.

edit: zumindest in einer hellen Ausführung gibt es den Onkyo, aber Mahagoni - keine Chance

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Thursday, September 29th 2016, 10:14pm

Alle diese Geräte stammen aus der Schmiede Hanpin in Taiwan.
Man erkennt es an dem Tonarm.
Die Basis wird zwar optisch variiert, aber die Aufhängung der Kardanik für die Vertikalbewegung verrät es.
Es handelt sich im Allgemeinen um "Nicht-Automaten". Noch nicht mal am Ende der Platte wird der Motor abgeschaltet, geschweige denn der Tonarm angehoben.
Macht ja alles nix, Hanpin baut recht ordentliche Geräte:
http://www.hanpin.com.tw/4_Products_02.html

Allerdings im Vergleich zu dem ,was ich an gebrauchten Direkttrieblern bekommen kann, sind die Preise recht hoch.
Beispiel (kenne den Anbieter nicht!):
http://www.ebay.de/itm/Dual-CS-704-Direc…xkAAOSwdIFX0CYj

Der Dual 704 ist ein Direct Drive Halbautomat mit hochwertigstem Tonarm, höhenverstellbar. Hier ist sogar ein M 20 E -System mit neuer Nadel dabei, das die AT 91 oder 95 klanglich am ausgestreckten Arm verhungern lässt.

Ich würde mir für das gesparte Geld lieber Platten kaufen :D

PS
Ein Wow and Flutter-Wert von 0,2% ist recht armselig für einen Direct Drive.
Bereits 1969 schaffte der Reibradler 1219 von Dual einen Wert von 0,06%.
Die späteren DDs -auch die aus Japan- hatten Werte um 0,025%

This post has been edited 1 times, last edit by "maddin2" (Sep 30th 2016, 11:12am)


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Friday, September 30th 2016, 12:06pm

Hallo Leute,

ich hätte ´mal eine eher indiskrete Frage, auf die ich mir eine diskrete Antwort per p.n. oder mail wünsche, bitte nicht hier öffentlich im Forum:

Im Südbadischen gibt´s zwei nahe beieinander liegende Firmen, die sich beide dem Verkauf und Service von EMT-Plattenspielern gewidmet haben.

Hat jemand Erfahrung mit einer dieser Firmen (oder beiden?) und mag mir diese mitteilen??

Viele Grüße

Frank

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Thursday, January 5th 2017, 12:21am

Technics hat jüngst einen gegenüber dem SL-1200G etwas abgemagerten SL-1200GR angekündigt, der deutlich preiswerter sein soll (der konkrete Preis wurde aber noch nicht bekanntgegeben).

whathifi.com: Technics unveils new SL-1200GR turntable (...) (englischsprachig)

Bin gespannt.

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Thursday, January 5th 2017, 1:28pm

Paßt zwar nicht ganz hierher, aber bei Saturn auf der Königsallee in Düsseldorf gibt es einen schönen spacigen Einsteiger Project incl Ortofon OMB Tonabnehmer für unschlagbare 139,- Teuros. Ich vermute hier ein hervorragendes Preis / Leistungsverhältnis. In den anderen Saturns ist der teurer mit unterschiedlichen Preisen....

LG Martin
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!

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Thursday, January 5th 2017, 1:47pm

Vermutlich der Elemental. 139 € ist wirklich vergleichsweise günstig, im Netz geht's bei 169 € los.

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Thursday, January 5th 2017, 4:11pm

139 €
Das ist wirklich günstig für ein Neugerät.
Man könnte aber auch:
http://www.ebay.de/itm/vintage-hifi-Plat…LYAAOSw~oFXGJ6R

Für das gleiche Geld dann:
Quartz Phase Locked Loop Direktantrieb statt Einfachst-Riemen mit leichtem Teller
Kardanische Tonarmlagerung statt Billigkonstrukt
Antiskating statt "nicht vorhanden"
Vollautomatik statt Null-automatik

Das wäre für mich ne ganz klare Sache... 8)

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Friday, January 6th 2017, 11:04am

Technics hat jüngst einen gegenüber dem SL-1200G etwas abgemagerten SL-1200GR angekündigt, der deutlich preiswerter sein soll (der konkrete Preis wurde aber noch nicht bekanntgegeben).


Auf englischen Seiten kursiert inzwischen eine Preisangabe von £ 1.300, also umgerechnet irgendwo um 1.500 € (wobei er wahrscheinlich hierzulande etwas billiger sein wird). Immer noch ein ganz schöner Batzen.

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Friday, January 6th 2017, 10:36pm

Immer noch ein ganz schöner Batzen.
Ja, das ist für mich auch viel Geld. Aber dieser Betrag erscheint mir für das Gebotene schon angemessener zu sein als die bisherigen knapp 4000 Euro.

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Wednesday, January 11th 2017, 8:36pm

Nach Pioneer wagt sich mit Denon nun der zweite altgediente HiFi-Hersteller auf die Pfade von Technics und präsentiert einen direktgetriebenen DJ-Plattenspieler, offenbar (wenig überraschend) auf Hanpin-Basis:

https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…vl12-prime.html

Im Internet gehen die Preise bei knapp 800 € los.

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Thursday, April 27th 2017, 11:01pm

Hallo!
Immer dieser Billigkram, über den hier diskutiert wird... :wacko: :D Goldfinger hat... ähm... ich meinte Ballfinger hat auch zu dem Thema aktuell etwas beizutragen:

http://www.ballfinger.de/turntable-ps-2

Gruß
Jochen

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Friday, April 28th 2017, 1:10pm

Die Ballfinger-Idee mit dem selbstdenkenden Tangentialtonarm ist nicht schlecht. Mal wieder eine etwas andere Variation des alten Themas.
Der Kostenfaktor dürfte im Bereich eines Neuwagens liegen.
Weiss da jemand mehr?
Gruss, Maddin

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143

Friday, April 28th 2017, 3:19pm

Jedes der drei gezeigten Ballfinger-Geräte liegt im fünftstelligen Bereich, wir sind hier einfach nicht die angesprochene Klientel ;)

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144

Friday, April 28th 2017, 9:52pm

wir sind hier einfach nicht die angesprochene Klientel ;)
Aber sowas von gar nicht.
Ich würde mir lieber sowas hinstellen:

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Friday, April 28th 2017, 10:10pm

Hat diese Tangential-Bauweise wirklich hörbare Vorteile? Mich wundert, daß sich das so wenig durchgesetzt hat. Technics hatte auch mal ein paar Tangential-Dreher, aber irgendwann verschwanden sie wieder aus dem Programm.

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Saturday, April 29th 2017, 2:04am

Meiner bescheidenen Meinung nach hat die Tangentialbauweise einen hörbaren Vorteil. Nämlich den, dass gegen Ende der Plattenseite weniger Verzerrungen auftreten. Ich habe drei ReVox Plattenspieler und einen Technics SL-1210 MKII. Der Technics hat ein Ortofon MC 1 Turbo montiert und ist penibel eingestellt. Trotzdem verzerrt er gegen Plattenende hörbar mehr, als meine Revoxe.
Dies ist aber nur meine bescheidene Erfahrung und Meinung und soll nicht als der Weisheit letzter Schluss verstanden werden. ;)


Gruß
Dominik

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147

Saturday, April 29th 2017, 10:44am

Hat diese Tangential-Bauweise wirklich hörbare Vorteile?
Ja.
Die Schallplattenmatritze wurde tangential gefertigt.




Der Drehtonarm vollzieht jedoch eine Kurve über der Platte.



Dadurch entsteht ein Fehlwinkel. Ausserdem entsteht durch die Kröpfung der Headshell eine Skatingkraft, die den Tonarm nach innen zieht. All dies kann man durch genaueste Justage des Systems und einer Antiskating-Einrichtung zwar minimieren, aber nicht komplett kompensieren. Je komplexer der Nadelschliff ist, desto deutlicher hört man Verzerrungen des Tonsignals.

Der Drehtonarm ist also im Grunde eine Fehlkonstruktion.
Er wird deshalb verwendet, weil er vergleichsweise billig zu konstruieren ist.

Das Tangentialsystem führt den Abtaster hingegen genau so, wie die Platte geschnitten wurde.
Das Revox-Linatrack-System ist nur eines von vielen Tangentialsystemen. Hierbei wird der Abtaster elektronisch nachgeführt. Aber es gibt auch Tangentialsysteme, die ohne Nachführung arbeiten, zB von Clearaudio.

Alles eine Frage des Preises.

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Saturday, April 29th 2017, 10:46am

Ich habe bei Tangentialarmen keine Vorteile hören können, die meisten dieser Konstruktionen verspielen ihren Vorteil durch zu langsame Nachregelung, so daß auch hier immer ein kleiner Fehlwinkel verbleibt. Ein guter wie entsprechend gut eingestellter Drehtonarm macht das mindestens genauso gut und völlig verzerrungsfrei im Innenbereich.

Ich habe auch schon einen >80000€-Tangentialtonarm gehört, wirklich Klasse, aber unterm Strich nur was für Techniknerds, der Preis rechtfertigt zwar den Herstellungsaufwand (perfekter gehts nicht mehr) aber nicht den klanglichen Zugewinn. Daher war es den Herstellern für Massengeräte zu teuer, ohne das sie hörbare Vorteile gegenüber Drehtonarmen hatten.

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Saturday, April 29th 2017, 11:08am

Ich betreibe selbst kein Tangentialsystem, mir genügt ein "guter" Drehtonarm, aber...
völlig verzerrungsfrei im Innenbereich.
DEN Drehtonarm stellst Du mir mal vor. Ich behaupte, das ist völlig unmöglich. 8)

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Saturday, April 29th 2017, 11:48am

Zum einen höre ich das, zum anderen kommt es dort auf die praxisgerechte Lage des Nullpunktes an. In mehr als 95% der Fälle, wo im Innenbereich Verzerrungen hörbar werden, liegt das an verschlissenen Nadeln bzw. davon beschädigten Rillen. Ich kann Dir gerne Stücke vorspielen, die extrem anspruchsoll sind und als letztes Stück weit innen auf der Platte geschnitten sind, wo nichts verzerrt.