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Posts: 513

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31

Wednesday, August 29th 2012, 4:26pm

Noch eine Anmerkung - ich kenne jemanden, der legt auch auf. Und behauptet steif und fest, dass sein Technics DD für die Disco klasse sei, zu Hause aber nicht so gut wie seine Dual spielt. Auch nicht, wenn alle anderen Komponenten identisch sind. Die Duals machten Musik, der Technics wirke "technisch-steril".
Das Drumherum:
Liebe(r) ...
(Beitragstext s.o.)
LG, Jochen

32

Wednesday, August 29th 2012, 4:33pm

Quoted

Manuel postete
Mein Plattenspieler besitzt laut Bedienungsanleitung "Tonhöhenschwankungen 0,01% WRMS.
Das sind dann aber kurzzeitige Gleichlaufschwankungen und kein Drift.
Dazu ist dieser Wert noch über einen Bewertungsfilter entstanden und effektiv.
WRMS, der gewichtete Mittelwert ist ein schöne Methode um selbst hohe Spitzenwerte noch niedrig erscheinen zu lassen.

Gruß Ulrich

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33

Wednesday, August 29th 2012, 4:56pm

Darum antwortete ich weiter oben auf Peter's Frage mit "gehupft wie gesprungen", denn die Angaben auf Datenblättern der jeweiligen Geräte sind für einen Nichtfachmann fehlinterpretierbar.

Der Technics SL 1210 (auf die Unterversionen gehe ich an dieser Stelle nicht näher ein) hat sich nun mal bewährt. Mit Sicherheit gibt es den einen oder anderen Nachbau, der genau so brauchbar ist. Das sollte jeder für sich entscheiden, wie er in der Praxis damit zurecht kommt. Nicht danach gehen, was auf dem Papier steht oder was der Freund, der jemanden kennt, der sich "DJ" nennt, mal irgendwann zu seinem Onkel gesagt hat.

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34

Wednesday, August 29th 2012, 5:26pm

Quoted

Manuel postete
...Das sollte jeder für sich entscheiden, wie er in der Praxis damit zurecht kommt. Nicht danach gehen, was auf dem Papier steht oder was der Freund, der jemanden kennt, der sich "DJ" nennt, mal irgendwann zu seinem Onkel gesagt hat.
Na da haben wir's doch... ..."zurecht kommen" scheint der Ein oder Andere
also augenscheinlich auch mit einem Stanton, American Audio und wie
sie alle heissen, deren Laufwerke bei weitem nicht mehr an die Präzision
eines SL1200irgendwas heranreichen (was sie eben viell. auch nicht
müssen). Würden sie nicht für den hier zuletzt beschriebenen Einsatzfall
gekauft, hätten die grossen Musikalien-Online-Shops a la Thomann sie wohl
kaum im Programm.

@Timo

...wir sehen - bei DJs geht es (heutzutage?) nach dem Gehör und nicht nach
schnöden Broschüren-Messwerten. Und dann tut's auch ein etwas simpleres
Gerät (oder eben der Laptop).
Quod erat demonstrandum

Gruß ;)
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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35

Wednesday, August 29th 2012, 6:02pm

was nutzen die besten Werte eines Plattenspielers, wenn die Platte einen leichten Höhenschlag hat, oder das Loch nicht richtig zentriert ist. (habe ich damals öfters gehabt) Was waren wir damals auch froh das wir für unsere mobile Disco noch 2 gebrauchte Thorens TD124 II kaufen konnten.(die wurden da schon nicht mehr hergestellt) Deren Antrieb ist eine Kombination aus Riemen- und Reibradantrieb. Außerdem wollten wir unbedingt die mechanische Tellerbremse haben.

Grüße vom
Soundboss
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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36

Wednesday, August 29th 2012, 8:00pm

Quoted

PeZett postete
@Timo

...wir sehen - bei DJs geht es (heutzutage?) nach dem Gehör und nicht nach
schnöden Broschüren-Messwerten.
Habe ich das gesagt? Das stimmt so nicht! Es gibt viele Eigenschaften, die ein guter Plattenspieler haben muß, damit er den Anforderungen eines DJs gerecht wird. Geht mal in ein DJ-Forum. ;)

Der Technics SL 1210 ist die Referenz - alle anderen Nachbauten müssen sich den Vergleich gefallen lassen. Letztendlich landet jeder irgendwann einmal beim Original...

Jürgen Heiliger

Unregistered

37

Monday, October 15th 2012, 10:20pm

Hier wirde zwar schon einige Tage nicht mehr gepostet, aber was ist mit dem hier.......



kam vor wenigen Jahren auf den Markt und ist aus deutschen Landen.
Wird meines Wissens noch immer hergestellt.

Gruß
Jürgen

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38

Tuesday, October 16th 2012, 6:38am

Den auf der letzten Seite genannten Denon DP-A100 gibt es im übrigen in Japan auch in Zivil, heißt dann DP-1300Mk2 und ist so umgerechnet um einiges billiger. Dort gibt es auch noch einen kleineren Spieler, den DP-500M.

http://www.denon.jp/jp/Product/Pages/Pro…ec-5b26cb6a927a

Allerdings sind mir diese Denon Dreher etwas suspekt, denn m.E. haben die den gleichen Tonarm wie der Reloop RP-6000 Mk5/Mk6:

http://www.reloop.com/reloop-rp-6000-mk6-b

Wohlmöglich handelt es sich dabei um einen recht günstigen Zukauf-Tonarm. Dafür dann bis zu 2500 EUR zu verlangen, ist schon eine starke Nummer.
Grüße

Wayne

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39

Thursday, October 18th 2012, 11:47am

Immer dieses Gerede in der Trennung zwischen DJ und HiFi... Das SL 1200 Laufwerk war ursprünglich für den HiFi Einsatz gedacht und auch der Tonarm ist bestens dafür geeignet. Ich hatte schon einige Plattenspieler, DDs, Reibräder und Riementriebler, tangential und radial, aber der SL 1210 ist bisher der Beste, den ich hatte.

Man kann, während die Platte läuft das Gehäuse berühren und sogar dagegen klopfen, wo Andere Plattenspieler Knartz und Rumpelgeräusche über die Boxen abliefern, hört man das beim Technics nur minimal. Man kann ihn sogar hochheben während er läuft, ohne dass die Platte springt, wenn man vorsichtig ist. Ausserdem ist das Tonarmlager hervorragend. Viele Platten, die ich habe springen auf anderen Plattenspielern mit dem selben System und der selben Tonarmjustage, während sie auf dem SL 1210 einwandfrei laufen.

Ich habe einen Reloop RP 2000 MK3, zum Plattenhören ist er okay, er klingt mit dem selben System nicht anders als der Technics, wie alle Anderen Plattenspieler, die ich bisher hatte auch, aber natürlich kein High End. Den SL 1210 könnte man direkt neben die Box einer lauten Discoanlage stellen und es würde keine Rückkopplung geben, beim Reloop hört man jede Resonanz und jeden Trittschall, ausserdem lässt sich der Teller anhalten, als wäre es ein billiger Riementriebler, während es einem beim SL 1210 fast den Finger wegfräst, wenn man versucht ihn am Tellerrand anzuhalten. Beim Reloop mit 0,1 % Wow and Flutter hört man bei Platten, die nicht genau zentriert sind deutlich heraus, dass sie leiern, wo sie beim Technics gerade noch durch gehen.

Die Unebenheiten der Platte und die schlechte Zentrierung addiert sich ja zu den Gleichlaufschwankungen des Plattenspielers, je schlechter der Gleichlauf umso mehr hört man auch die Ungenauigkeiten der Platte selbst raus.

Die Technics DDs sind vom Laufwerk her Alle sehr gut, wenn ein Plattenspieler zuhause steht muss er nicht so gut gegen Resonanzen abgesichert sein, denn wenn man ihn ordentlich aufstellt, berührt man ihn ja nur zum Platte auflegen und wechseln. Bei nem DJ ist das anders. Der Scratcht, muss Titel angleichen, dreht am Pitch, ist ständig dran die Platten zu berühren. Vibrationen von der Discoanlage, den tanzenden Menschen und bei nicht idealer Aufstellung auch von seinen Bewegungen selbst werden alle auf den Plattenspieler zurück übertragen. Als wäre es möglich einen Plattenspieler auf einem LKW auf der Loveparade anständig aufzustellen, und trotzdem geht das und da wurden mit Sicherheit keine Reloops eingesetzt. In jedem Club und in jeder Disco die ich gesehen habe, standen da, wenn Plattenspieler da standen immer SL 1210.

Und klar merkt man den Gleichlauf auch bei der ungenauen Angleichung der Stücke. Mit den billigen Reloops (die für ihren Preis allerdings sehr gut verarbeitet sind und die ich jedem Pro-ject Debut und wie sie Alle heißen als Einsteigergerät vorziehen würde) laufen die Tracks ganz schnell auseinander, beim SL 1210 dauert das wesentlich länger.

Auch der RP 6000 hat zwar ein mit 0,1 % gewertetes Laufwerk, hat aber einen viel stärkeren Antrieb, als die kleinen Reloops, weshalb der auch nicht anfällig gegen Jittering ist (nennt man das im Analogbereich so? - ich meine, dass der Plattenteller durch die Nadel in der Platte ausgebremst wird), was bei DJ Plattenspielern auf jeden Fall ne Rolle spielt, wenn man bedenkt, dass da sehr oft die Auflagekraft zum Scratchen bis auf Maximum gedreht wird. Der RP 6000 hat auch einen hervorragenden Tonarm, der dem SL 1210 schon sehr nahe kommt, er fühlt sich sehr gut an und klingt auch gut, ist für den HiFi Einsatz auf jeden Fall geeignet.

Bei den Stantons dürfte es ähnlich aussehen. Die ganzen DJ Firmen mit ihren SL 1210 Nachbauten, haben ja selber Plattenspieler bis 450 Euro im Sortiment, der SL 1210 hat zuletzt zwischen 450 und 600 Euro gekostet, nur der 1210M5G war teurer, weil der nen Digital Pitch hatte und ne Reverse Schaltung, was im DJ Handwerk Sinn macht.

Ich finde jedenfalls diese subjektiven Behauptungen "Der Technics klingt in der Disco gut und der Dual zuhause." irgendwie nicht wirklich objektiv. Es sind beides gute Plattenspieler und dementsprechend klingen sie auch. Vielleicht sind die Tonarme unterschiedlich und harmonieren deshalb nicht unbedingt mit den gleichen Systemen. Im HiFi Forum wird aber diskutiert, welche Systeme besonders gut zum 1210er passen.

Ich habe 2 Concordes (ein Pro und ein ARKIV) und die sind auch für nicht DJs sehr gut geeignet, auch wenn das hier wieder auf Protest stoßen wird und der HiFi Hörer nichts mit diesen Fräsen zu tun haben will... Man kann die unter 3 g fahren, das ist immernoch mehr als bei Anderen Systemen, macht aber nix. Meinen Platten gehts gut und die Concordes klingen wunderbar (übrigens auch ursprünglich eine Entwicklung für HiFi Freunde, dank des einfachen Handlings aber schnell von DJs entdeckt und deshalb in diese Richtung weiterentwickelt).

Die Concordes haben größtenteils OM Generatoren, das Nightclub hat einen Super OM Generator, dann gibts noch ein paar Special Editions, die entweder für Timecode Platten von Serato oder Traktor sind (so viel zu mp3 und Laptop) oder von irgendwelchen Hip Hop DJs gesigned, die dann wieder andere Werte haben.

Man kann die mit den normalen Ortofon OM und Super OM Nadeln kombinieren, genau wie Concorde Nadeln auch auf OM oder Super OM Systeme passen. Insofern liesse sich auch ein reines HiFi Concorde daraus machen und die Auflagekraft sogar noch etwas runterschrauben, im Endeffekt passt jede OM Nadel auf jedes Concorde System und umgedreht, nur kann ne Super OM Nadel auf einem OM Generator nicht die volle Performance leisten. Ich bin mit dem Klang des Arkivs allerdings erstmal voll und ganz zufrieden, der Unterschied zwischen Concorde Pro und ARKIV ist aber relativ gering, im Höhenbereich merkt man kleine Unterschiede, da ist beim ARKIV ein bisschen mehr Brillianz, sieht man aber auch an der Messkurve, denn das Pro hat oberhalb 12,5 kHz einen leichten Abfall.

ARKIV ist der Nachfolger von Broadcast-E. Broadcast-E wurde und wird auch im Rundfunk benutzt, so wie auch der SL 1210. Bei ner Studio Tonbandmaschine sagt ja auch keiner "Für Profizwecke is die gut, aber für HiFi... das klingt einfach nicht..." Der SL 1210 gehört für mich zu den besten Plattenspielern überhaupt, meiner Meinung nach kann man nur durch ein besseres System noch mehr aus der Platte rausholen, mehr Geld für einen Dreher ausgeben ist deshalb sinnlos. Denn ein Laufwerk sollte nicht klingen, wenn es das tut ist es ein schlechtes Laufwerk. Nur Platte und System sollte man hören und wenn da was schlecht klingt ist es entweder ne schlechte Pressung oder ein schlechtes oder schlecht justiertes System. Dazu muss man sehen, dass die Schallplatte ein stark begrenztes Medium ist, die Magnetband oder Digitaltechnik weit unterlegen ist, da finde ich es schon heftig mehrere 1000 Euro für einen Plattenspieler auszugeben um angeblich das Optimum zu haben und ich bin mir sicher, dass so ein Fat Bob für 10.000 Euro mehr Gleichlaufschwankungen mit seinem Riemenantrieb produziert, als ein guter Direktantrieb für unter 1000 Euro.

Auf der anderen Seite hat das natürlich auch viel mit Exklusivität zu tun. Da hat man viel zum Gucken, beim SL 1210 nicht so. Ist halt ein normaler langweiliger Plattenspieler mit simplem Design. Gerade das gefällt mir an ihm besonders. Da haben DJs schon Handstände in der Mitte des Plattentellers gemacht, während der Arm auflag, ohne dass die Platte gesprungen ist oder das Gerät danach kaputt war, ma gucken ob das n Pro-Ject mit macht.

Trotzdem finde ich diese Abfälligkeiten über DJ Plattenspieler unter HiFi Freunden immer total unberechtigt, das sind einfach nur unbegründete Lästereien, weil das nicht ins Weltbild passt, deshalb wird der SL 1210 im HiFi Bereich auch oft belächelt, obwohl viele Technics Plattenspieler, die speziell für HiFi gedacht waren (SL 1300 oder SL 1700) das gleiche Laufwerk haben.

Ein guter DJ Plattenspieler ist ein ebenso guter HiFi Plattenspieler und dazu noch viel solider, als die meisten HiFi Dreher. Ich bin sogar der Ansicht ein guter DJ Plattenspieler ist erst recht ein guter HiFi Dreher, denn zum Hören muss das Gerät nicht sehr solide sein, es braucht nur nen anständigen Arm, ein gutes System, einen Rumpelabstand der größer ist, als der der Schallplatte und einen einigermaßen guten Gleichlauf. Das lässt sich recht günstig realisieren. Mit nem ordentlichen T4P System klingt auch ein Technics SL BD 20 gut, man darf ihn halt nur während der Wiedergabe nicht anfassen oder anstossen, aber genau so ist es mit den Pro-Jects ja eigentlich auch.

LG, Tobi

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40

Thursday, October 18th 2012, 4:40pm

Auch wenn's etwas in's OT geht:

Quoted

DOSORDIE postete
Der SL 1210 gehört für mich zu den besten Plattenspielern überhaupt, meiner Meinung nach kann man nur durch ein besseres System noch mehr aus der Platte rausholen, mehr Geld für einen Dreher ausgeben ist deshalb sinnlos.
Naja, der SL-1210 hat mit Sicherheit ein gutes Laufwerk, aber ich denke, durch einen längeren Tonarm kann man sich schon noch verbessern.

Auch ein Riemenantrieb produziert nicht unbedingt höhere Gleichlaufschwankungen. Eher sind hier Abweichungen von der Sollgeschwindigkeit zu verzeichnen, vorausgesetzt der Plattenteller hat ausreichend Masse.

Aber ich muss auch sagen, der SL1210 Mk2 ist mein absoluter Lieblingsplattenspieler, da er für mich der Spieler mit dem perfektem Erscheinungsbild ist. Denn damit mich ein Gerät befriedigt, muss es mich technisch und optisch überzeugen. Der z.B. von Jürgen gepostete Dreher ist mit Sicherheit ein sehr gutes Gerät, entspricht aber absolut nicht den Vorstellungen, die ich von einem Plattenspieler habe. Selbst wenn mir der Preis egal wäre, würde ich sowas nicht kaufen.

Bei den Pro-Ject Debut stimme ich dir zu. Der macht einen dermaßen billigen Eindruck, da würde ich auch als Einsteigergerät einen gleichteuren DJ-Dreher empfehlen. Die Reloops gibt es im übrigen auch in "zivil" als Audio-Technica. Allerdings hier auch mit Verweis auf den DJ-Bereich.

Es ist eben so, wie auch hier angemerkt wurde, dass heute Plattenspieler keine mehr in Massen produzierten Geräte sind und daher auch nicht mehr so günstig angeboten werden können wie früher.
Würde heute ein beliebiger Hersteller einen SL-1210 von Grund auf neu entwickeln und dann herstellen, würde er wahrscheinlich über 2000 Euro kosten. Deswegen finde ich es auch so seltsam, dass er in vielen Testzeitschriften oft weit hinten rangiert.

Ich würde mal so pauschal behaupten, dass fast alle heute neu angebotenen Spieler für den HiFi-Bereich unter 1000 Euro überflüssig sind, da man mit einem alten, gebrauchten, höherklassigem Gerät aus der Ära Ende 70er/Anfang 80er besser fährt und die dann auch oft nur einen Bruchteil davon kosten. Ist aber nur meine Meinung.
Grüße

Wayne

Jürgen Heiliger

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41

Thursday, October 18th 2012, 8:51pm

Hallo Tobi, Wayne,

SL-12010 = gutes Laufwerk ...... kann ich unterschreiben...... aber .... gehört zu den besten Laufwerken ..... mehr Geld für einen Dreher ausgeben ist deshalb sinnlos......, halte ich für mehr als gewagt.

Was heißt denn gehört zu den besten Laufwerken für Dich Tobi..... zumal Du nicht schreibst was bisher bei Dir außer dem 1210er an wirklich guten Laufwerken vorhanden war oder ist.

Vergleiche bitte einmal den 1210 (mit verbauter "Concord-Schnautze", dem MC-200 von Ortofon) mit einem KD-990 mit Denon DL-103R, L-07 D mit Kiseki Blue/DL-103R, Denon DP-75 mit Stax UA-7 c/f und Mitec Green oder Thorens TD-124 MK II mit Elac STS-333... und dann bitte schön das Ganze mit demjenigen Masterband der Platte..... erst Dann wirst Du heraushören wo es noch eine gute Ecke besser/näher an das Masterband klanglich heran geht.

Wayne,
das der von mir gezeigte DD nicht Jedermann gefällt ist / war mir schon klar. Mir ging es nur darum zu zeigen es gibt sogar noch Neuentwicklungen/-ansätze im Sektor DD..... Brinkmann DDs sind zwar auch aktuell auf dem Markt, bestehen aber im Prinzip aus vorhandenen Altteilen, denen nur eine neues Gesicht verpasst wird.

Die Problematik bei den DDs sind schlicht und einfach die nicht mehr vorhandenen Motoren, bzw. die Langsamläufer die im Markt zu bekommen sind laufen zu unruhig, daher nicht zu gebrauchen.

Gruß
Jürgen

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42

Thursday, October 18th 2012, 10:42pm

Ich habe angefangen mit einem Technics SL-BD20, dann einen DUAL CS 1246, dann kam ein Technics SL-Q2, ein Fisher MT890 (okay Vollplastik, sogar der Arm, Riementriebler, aber Tangential und vollprogrammierbar, klingt tatsächlich erstaunlich gut), dann noch ein Spielzeug: Der Sony PS-F9, den hab ich auch noch, ein ITT HiFi 80, ein Reloop RP 3000 MK III und grad habe ich nen WEGA JPS 351 P, also schon Einige recht gute Plattenspieler dabei. Dann halt noch der SL 1210 MK 5.

Aber im Endeffekt sehe ich das so: Wenn das Laufwerk in der Lage ist, die Platte gleichmäßig zu drehen und dabei leiser zu sein als die Platte selbst beeinflusst es den Klang nicht, egal ob BD, Reibrad oder DD. Ist das Laufwerk schlecht, hört man Rumpeln oder die Platte leiert hörbar stärker als durch ihre eigenen Unebenheiten oder eine schlechte Zentrierung. Hinzu kommen Absorbation von externen Resonanzen wie Trittschall oder Reflektion des eigenen Audiosignals. Gute Plattenspieler absorbieren das normalerweise selbst sehr stark, stellt man das Gerät aber ordentlich auf und berührt es während des Abspielens nicht ist auch das nicht unbedingt nötig.

Wie soll denn das Laufwerk selbst sonst Einfluss auf den Klang haben? Es dreht die Platte. Die Höhe des Plattentellers ist vielleicht noch entscheidend, je nachdem wie hoch das System ist und wie weit man den Arm in der Höhe verstellen kann, aber wenn man da ein System dran baut, das in der Höhe passt, gibts da normalerweise auch keine Probleme.

Dann kommt noch dazu, dass das Tonarm Lager ordentlich sein muss, das habe ich ja nun selbst schon gemerkt. Bei schlechten Pressungen springen die Platten bei mir immer an der selben Stelle auf sämtlichen Plattenspielern, die ich bisher hatte, nur auf dem 1210er nicht, mit dem selben System, das kann dann ja nur am Lager liegen, denn das System fällt weg. Dann muss die Resonanzfrequenz des Systems mit dem Tonarm harmonieren und die Tonarmmasse muss das ebenfalls, wenn der Arm und das Gegengewicht zu leicht fürs System sind oder umgekehrt, kann man das System nicht optimieren.

Dass es Systeme gibt, die wesentlich besser und feiner sind, als ein Concorde ist mir klar, ich frage mich aber, wie fein ein Medium abgetastet werden kann, dass in der Innenrille bis 12,5 KHz kommt, bei jedem S Laut zischt, wenn das Master nicht haarklein darauf abgestimmt wurde die begrenzten Eigenschafte der Platte nicht zu überschreiten, Phaseneffekte und viele Basisverbreiterungen krumm nimmt und einen maximalen Rauschabstand von etwas über 40 dB schafft und dann frage ich mich, was das mit dem Laufwerk zu tun hat.

So weit das Alle Eigenschaften erfüllt, die ich aufgezählt habe kann es doch eigentlich nicht mehr besser gehen, oder? Du hast Plattenspieler mit bestimmten Systemen aufgezählt, aber in erster Linie machen doch die Systeme selbst die Musik. Meinst du nicht, man könnte die Systeme Allesamt auf dem gleichen Laufwerk benutzen, ohne dass sie klanglich schlechter sind, als auf den von dir aufgezählten Plattenspielern? Meinst du nicht, die würden evtl. an nem SL 1210 oder RP 6000 genau so gut klingen, vorrausgesetzt sie harmonieren mit dem jeweiligen Tonarm? Und wenn nicht, warum nicht?

Masterband und Schallplatte fällt mir halt sehr schwer, weil das Masterband bei 38 cm/sec eigentlich keine Begrenzung in den Höhen mehr hat und man da fast so heftig ausfahren kann, wie bei digitalen Medien auch. Bei Schallplattenmasters muss erst beschnitten werden und wenn ich ne CD kaufe, kaufe ich ja Quasi eine Digitalkopie des Masters, ob nu 48 kHz oder 44,1 höre ich ehrlich gesagt nicht und ich glaube auch nicht wirklich, dass das hörbar ist, es sei denn man macht zig Overdubs, dann rauschts evtl. irgendwann.

Und ich nehme auch Leuten nicht ganz ab, dass sie auf ner Schallplatte die Maus im Keller des Konzertsaals fiepen hören, weil sie nen anderen Riemen auf ihren Transrotor gezogen haben oder neue Kabel angeschafft und dann noch behaupten Digitaltechnik ist Mist und löst nicht so hoch auf wie die Platte. Das ist einfach ein Widerspruch in sich.

Ich habe einige Platten die gut klingen und je besser das System ist umso besser klingen auch Platten, die vorher total rotzig klangen, aber das liegt doch eher am Schliff und der Feinheit der Nadel, als am Plattenspieler selbst.

Systeme hatte ich eigentlich auch schon Einige und da erkenne auch ich Unterschiede wie Tag und Nacht. Wie gesagt sprangen auf anderen Plattenspielern diverse Platten, die es jetzt nicht mehr tun, der Klang an sich war aber weder hörbar anders, noch schlechter. Allerdings waren Standardsystemen, die auf den Plattenspielern montiert waren und Systeme wie das Shure M75 oder AT95E und als Letztes mein Grado Red Line klanglich vor Allem in der Innenrille bei vielen Platten oft kritisch, wo ich bei diesen Systemen trotz korrekter Justierung immer wieder mal ein total undeutliches Signal hatte, bei einer Platte der Les Humphries Singers klang die Innenrille, als wäre sie durch zu häufiges Abspielen auf einem Mr. Hit komplett ausgefräst gewesen, während sie mit dem Concorde total sauber klingt. Andere 180 g Pressungen ausm High End Laden klingen selbst auf dem Billigsten System von vorn bis hinten total fein...

Wenn ich keinen Nakamichi Plattenspieler mit Ansaugung und automatischer Zentrierung der Platte habe oder einen Laser Turntable wie kann ich dann also den Klang ausser mit einem Besseren System noch maßgeblich verbessern?

LG, Tobi

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43

Friday, October 19th 2012, 12:01am

Meine Plattenkariere begann mit einem CS 1254 mit serienmäßigem TKS 236 , war zwar ein günstiges Einsteigergerät aber imerhin ein Metallcasis und ordentlichem Klang , er verlangte ab und zu nach einem neuen Riemen lief bis vor ein paar Jahren ohne Zwischenfälle, als dann die Systemhalterung wegbröselte machte ich mir Gedanken um einen Ersatz.

Eigentlich kam nur ein Direkttriebler in frage denn mit Riemen wollte ich mich nicht mehr herumschlagen, rein aus Neugier und weil ich ein paar Platten Digitalisieren wollte hab ich mir ein billiges SL 1210 Derivat DTJ 301 USB von DUAL für ca. 90 Euro geholt, Fazit der Antrieb mal abgesehen vom Plastikgehäuse recht ordentlich aber der wackelige Tonarm und das System (ein billig AT nachbau) eine einzige Katastrophe, klanglich etwas dumpf und Meilenweit vom CS 1254 entfernt nach austausch der System's hat es immerhin für's digitalisieren gereicht.

Von da an stand fest es muss das Orginal sein danach etwas gegoogelt in der Schweiz fündig geworden und einen nagelneuen SL1210 MKII erstanden, ein passendes System gesucht und für's erste mal ein DN 166E von Dual (vergleichbar mit Ortophon Super OM30) erstanden ich war begeistert, es gibt sicher bessere Tonabnehmer aber das kann ja noch kommen ein zweites Headshell habe ich jedenfalls schon liegen.

Der SL 1210 MKII ist meiner Meinung grundsolide und nahezu unerschütterlich und wird mir sicher lange Freude bereiten schade das er nicht mehr hergestellt wird.

mfg

Jürgen Heiliger

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44

Friday, October 19th 2012, 12:28am

Tobi,

aus dem obig geschriebenen kann ich herauslesen dass Du es Dir nicht vorstellen kannst, dass man Laufwerke auch klanglich heraushören kann, weil Du diese Vergelichsmöglichkeiten nicht hattest. Aber es gibt diese Unterschiede.

Ich habe diese Vergleiche also nicht nur für mich selber durchgeführt, sondern auch unterschiedliche Laufwerke mit gleichem Arm/Tonabnehmerkombi ausgestattet und dann im Vergleich im Rahmen von Treffen bei mir gehört.

Übrigens sind Masterband für die CD und für die LP nicht gleich abgemischt, wenn diese Überspielungen sorgfältig durchgewührt werden. Somit kannst Du die CD auch nicht als Master für eine LP im klanglichen Vergleich heranziehen.

Gruß
Jürgen

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45

Friday, October 19th 2012, 9:19am

Quoted

Jürgen Heiliger postete

Übrigens sind Masterband für die CD und für die LP nicht gleich abgemischt, wenn diese Überspielungen sorgfältig durchgehört werden. Somit kannst Du die CD auch nicht als Master für eine LP im klanglichen Vergleich heranziehen.
Wie sollte das auch möglich sein ?
Bei gleichem Masterband:
-wäre die LP mit der maximal möglichen Dynamik völlig überfordert.
-wäre die CD in ihren hörphysikalischen Möglichkeiten weit eingeschränkt.

Gruß

Bernd

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46

Friday, October 19th 2012, 9:28am

Natürlich sind die Masterbänder anders abgemischt, aber wie kommt man an ein Masterband einer Schallplatte ran? Man darf auch nicht vergessen, dass danach noch die RIAA Verzerrung durchgeführt werden muss.

Ja, Jürgen, aber erklär mir mal wie das Laufwerk zum Klang beitragen kann, wenn es nicht rauscht, nicht rumpelt und keine hohen Gleichlaufschwankungen aufweist? Es gibt Systeme, die kommen mit DDs nicht klar, weil sie die Einstreuungen vom Motor nicht vertragen, die brummen dann. Ansonsten klingt da nix. Kann ja auch nicht. Wie denn auch? Das Laufwerk ist ja quasi getrennt vom Tonarm, die Platte liegt darauf und dreht sich, wie soll das Also zum Klang beitragen?

Ich möchte da gern ne physikalische Erklärung für. Ich mein ich hab ja schliesslich auch schon einige Plattenspieler gehört und vom Billigsten bis zum Teuersten klangen die mit dem gleichen System Alle identisch.

Stimmt, der SL 1210 ist echt ein toller Plattenspieler, wenn man den einmal angefasst hat, will man so schnell keinen Anderen mehr. Leider kam ich mal wieder zu spät und habe meinen gebraucht bei ebay für 550 Euro gekauft, musste dann feststellen, dass er 2 hässliche Kratzer hat, die sieht man zwar kaum, aber ich weiß dass sie da sind und das stört mich jetzt. Funktionieren tut er, sogar der Original Karton und Alles Zubehör war dabei. Einen MK 5 habe ich, auch wenn ich am Liebsten den M5G gehabt hätte, aber der ist ja jetzt unbezahlbar.

LG, Tobi

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47

Friday, October 19th 2012, 10:23am

Da das hier wieder in's OT abrutscht, habe ich mal zum Thema Mastering einen neuen Thread aufgemacht:

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=14123
Grüße

Wayne

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48

Monday, June 30th 2014, 1:41pm

Direktantriebs-"Dual" mit Audio-Technica-System (+ Ersatznadel), integriertem Vorverstärker und USB-Schnittstelle für 119 € beim Discounter:

http://norma-online.de/_d_/_angebote_/_a…t-140702-98540_

Ganz ehrlich: Ich würde mich zwar nicht trauen, einen zu kaufen, aber in Ruhe ausprobieren würd' ich so ein Ding gerne mal.

This post has been edited 1 times, last edit by "timo" (Jun 30th 2014, 1:45pm)


49

Monday, June 30th 2014, 2:35pm

Hallo Timo,

na, ich glaub der passt in dein Minimalismus Konzept nicht so wirklich rein :-)

Zum Dreher: fuer das Geld isser OK , wuerde mich nicht wundern das dieser den Omnitronic gleich kommt. Und mal davon ab, fuer das Geld hat mann weitaus schlimmere dreher schon bekommen mit Radio Cassette cd-brenner usb intregiert und Platte hat nur ein Kristallsystem.

Ich finde der Dual darf sich zurecht Plattenspieler sich nennen :-)



MFG Ralf
Ich putze hier nur...

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50

Monday, June 30th 2014, 3:11pm

Und mal davon ab, fuer das Geld hat mann weitaus schlimmere dreher schon bekommen


War rein von der Beschreibung auch mein Eindruck. Natürlich darf man bei dem Ding nicht die Maßstäbe eines "richtigen" Dual oder Technics anlegen, aber daß so eine Supermarkt-USB-Gurke mit mit Direktantrieb und Audio-Technica-System daherkommt, hat mich schon überrascht.

51

Monday, June 30th 2014, 4:00pm

Ich denke mal nicht das es eine Gurke ist, eher das der Dual Dreher mit einem anderen System doch ein ernst zu nehmender Plattenspieler ist, ich hoffe mal, das der VV sich umgehen laesst dabei.
Ich putze hier nur...

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Monday, June 30th 2014, 4:24pm

Ich denke ja. Wenn das das gleiche Modell ist (bei Norma steht ja leider keine Modellbezeichnung dabei), dann wird der Phono-/Line-Umschalter (siehe drittes Bild) wohl genau dafür da sein.

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Tuesday, July 1st 2014, 10:48am

Ich habe ja von denen zwei Stück im Party-Keller stehen. Der dürfte mit dem Dual ziemlich baugleich sein, hat aber keinen USB-AD-Wandler (gibts aber auch mit) und hatte damals 99 EUR das Stück gekostet. Es ist ebefalls ein AT-System drauf, weiß aber jetzt nicht welches. Für einen Hunderter ist das ein ziemlich gutes Ding, ich kann mich da nur anschließen, denn für das Geld gabs/gibts viel Schlimmeres.

Verglichen mit dem Reloop RP-1010, der vorher im Keller stand und den ich 1999 für über 200 DM gekauft habe und der ein Riementriebler ist, ist der American Audio um Welten besser. Der hat zwar das selbe Kunststoff-Tonarmlager wie der Reloop damals schon und den auch die meisten Dreher dieser Bauart haben, dies ist aber recht robust. Der Direktantrieb dreht schnell hoch, steht auch wieder schnell und wenn man die Nadel im Stillstand auf die Platte legt ist absolute Ruhe. Bei dem Reloop hörte man ein deutliches Trafo-Brummen, das nicht eingestreut wurde, sondern sich mechanisch übertrug.

Allerdings läuft der Antrieb nicht so punktgenau wie bei einem Technics-Quarz-Dreher. Wenn man dem Stroboskop trauen darf, driftet die Geschwindigkeit doch immer wieder weg. Ich benutze ihn auch nur im Partybetrieb und für das ist er gut geeignet. Inwiefern er HiFi-tauglich ist, habe ich noch nicht getestet. Da müsste ich mal eine Testplatte drauflegen, wie es mit dem Gleichlauf aussieht usw.
Grüße

Wayne

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Tuesday, July 1st 2014, 6:01pm

die Substanz ist ja nicht schlecht, allerdings gefällt mir die Tonarmaufhängung gar nicht. ich weiß aber, daß es ein ähnliches Teil mit besserer Aufhängung gibt. Hersteller ist offensichtlich Hanpin. Hanpin

der hier Audio-technica

ist zwar deutlich teurer, aber ich würde nicht an der falschen Stelle sparen.

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Tuesday, July 1st 2014, 9:37pm

... Gibt es eigentlich noch echte HiFi-Plattenspieler (...) mit Direktantrieb zu kaufen? ...


Moin, moin,

Anfang des Jahres sah ich auf einer Messe einen Stand von Langner Phono-Technik

http://www.langer-audio.de/

Also JA !

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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Tuesday, July 1st 2014, 10:24pm


Anfang des Jahres sah ich auf einer Messe einen Stand von Langner Phono-Technik


Oh, die gefallen mir sogar optisch, besonders die Alu-Variante. Sehen ja richtig wie Plattenspieler aus. :)

Aber Preise "ab 7.000 €" sind nicht von Pappe, dagegen ist der Denon ja ein echtes Sonderangebot. :(

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Thursday, July 3rd 2014, 2:34pm

Ich hab es getan

Hallo an die Freunde der schwarzen Magie – pardon Scheibe.Also, ich hab es getan. Den „Dual“ Plattenspieler DTJ 301 USB bei NORMA gekauft. Ich muss gestehen, mit dem Hintergedanken, bei Nichtgefallen zurückzugeben. Um es vorweg zu nehmen, ich behalte ihn.Schon beim Abheben aus dem Regal, angenehme Überraschung: kein Leichtgewicht. Aus der sehr sorgfältigen Verpackung entpuppt sich ein ordentlich verarbeiteter, robust anmutender Plattendreher. Netter kleiner Zettel, mit Hotline-Nr. (Landsberg am Lech) von Dual. Sehr schön verarbeiteter, wenn auch nicht sehr schwerer Alu Druckgussteller. Schöne Plexiglashaube (habe noch nicht aufgesetzt) mit kräftigen Feder-Scharnieren. Das Laufwerk und Bedienelement muten erstaunlich wertig an. Der Tonarm entspricht nicht ganz diesem Niveau. Das Gegengewicht ist zu leichtgängig, die Einstellung der Auflagekraft gelingt trotzdem. Immerhin gibt es seitlich eine Madenschraube, damit die Einstellung dauerhaft fixiert werden kann. Gewohnte Anti-Skating Einstellung mit Rändelrad. Wir haben schon viel Schlimmeres gesehen, mit fester Federkraft, statt Gewicht, und billig Kunststoff Tonarmlager.Anschluss an einen Line In Eingang. Nächste Überraschung: sehr geringes Rauschen, kein Brumm. Die Soll-Drehzahl wird sehr schnell (ca.1/2 Umdrehung) erreicht und gem. Stroboskop auch gehalten (kein Drift). Der TonarmliftDas Audio Technica MM klingt auch schon passabel, aber mit einem AT 430 war schon ein richtiger Quantensprung. Software-CD (Audacity) und ausführliche BA, sowie Recht langes USB Kabel und chinch Kabel runden das Bild ab. Alles in allem eine angenehme Überraschung, keineswegs ein Billig-Dreher, wenn auch sehr preiswert. Gruß: Marcell

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Thursday, July 3rd 2014, 2:50pm

Hallo an die Freunde der schwarzen Magie – pardon Scheibe.Also, ich hab es getan. Den „Dual“ Plattenspieler DTJ 301 USB bei NORMA gekauft. (...)


Hallo Marcel,

danke für den Bericht. Liest sich doch gut. Ich bin mit meinen SL-1710 und CS-621 zwar im Moment noch gut versorgt, aber da ja beide schon die 35 Jahre überschritten haben, muss man sich ja mit dem Gedanken vertraut machen, daß es möglicherweise nicht mehr ewig weitergeht (vor allem der Technics könnte irgendwann zum Problemfall werden, weil der IC für die Servosteuerung nicht mehr lieferbar ist). Insofern beruhigend, daß es noch preiswerte Direkttriebler gibt, die für den Hausgebrauch ausreichend sind. Und wenn sich die Qualität beim doppelten Preis und ohne USB noch nennenswert steigern ließe - um so besser!

Gruß,
Timo

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Thursday, July 3rd 2014, 3:20pm

Hallo Timo,
momentan bin ich auch ncoh gut versorgt (DENON DP 47 und Sony PS X 555) beide ebenfalls mit betagter Elektronik. Habe den DTJ 301 USB gleich wieder eingemottet. ;-)

Gruß Marcell

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Friday, August 15th 2014, 6:56am

Leicht-OT: Schlager-Stimmungskanone Roberto Blanco veräppelt seine eigenen Finanznöte derzeit in einem Werbespot für Sixt. Im Video hantiert ein DJ nach bestem Hip-Hop-Klischee mit zwei Plattenspielern, die man auf den ersten Blick für SL-1210 halten könnte. Aber beim genaueren Hinsehen (z.B. bei 2:17) sieht man: Omnitronic BD-1520 (Preis bei Amazon Deutschland derzeit 163,38 €)!

https://www.youtube.com/watch?v=l7uZybNopPg

Ist Roberto wirklich so blanco, daß keine echten Technics mehr in's Budget passten? Oder laufen die preiswerten Nachbauten dem Original auch bei den Profis den Rang ab? Man weiß es nicht. :)