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61

Freitag, 19. Juni 2009, 14:49

Zitat

Araso postete
...

@ Peter.
Um Profit zu machen, reicht es zu verkaufen, gebrauchen, normaler Verschleiß (nicht forciert) und zu recyclen.

Was du schreibst, ist der Unterschied, wenn es nicht um Profit, sondern seine Maximierung geht, weil nicht wirtschaften, sondern bekämpfen im Vordergrund steht.

Für die Erde ist der homo sapiens nur ein Furunkel am Arsch. Der geht wieder weg.
Wenn wir bleiben wollen, müssen wir unsere Phantasie und Intelligenz schon "allgemein-egoistisch" einsetzen.

Man kann eine Marktwirtschaft eben "sozial", also gemeinschaftstauglich ausrichten, oder als Kapitalismus sich dem Diktat des Geldes unterwerfen.
Die Unterschiede sind sehr fein, bestimmen aber unser aller Zukunft.

....
Hallo Arnulf,

...das sehe ich genauso (nicht dass der Eindruck entsteht, ich wolle
den "Maximierern" das Wort reden.) und deswegen handele ich auch
(glaube ich zumindest) in entsprechender Weise. Aber eben nicht mit
V-Power-Plus, sondern eben auch mal mit "per pedes" oder "mit´m
Radel", wenn´s sinvoll (wenn auch unbequem) ist. Der Erwerb von
"gebrauchter Unterhaltungselektronik" ist überigens für mich auch ein
Beitrag zur rohstoffsparenden Erhaltung und Nutzung von Konsumgütern.;)
(Man kann sich alles schön quatschen, nicht war...)

Und mit dem "bleiben wollen"... ...ja, das ist so eine Sache. Daraus wird
wohl nichts werden. Egal was "wir" anstellen... ...die Menschheit
wird wieder verschwinden, da können wir soviel sauberen Sprit in unsere
Tanks kippen, wie wir wollen. Selbst wenn wir alle wieder auf´s
Pferd umsteigen würden... ...wahrscheinlich würde Deutschland dann
in Pferdescheisse ersticken.

Andererseits ist - und auch da bin ich mit Dir absolut einer Meinung - das
Gebot der Stunde, mit unseren Ressourcen sinnvoll(er) umzugehen.
Denn dass die Weltbevölkerung noch ein wenig steigen wird, ist
anzunehmen. Bei einer zunehmenden globalen Umverteilung des
Wohlstandes (die derzeit statt findet... ...ob man´s glaubt oder nicht...) kann
man sich ausrechnen, was geschieht, wenn man diesem Gebot
nicht folgt.


Gruss

Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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62

Sonntag, 28. Juni 2009, 10:46

Der dreirädrige Roller ist schon allein wegen des Namens, Piaggio MP3, für die eingefleischte Analogfraktion indiskutabel, aber interessant find' ich ihn schon:



Der Preis ist allerdings nicht ohne: Rund 7.000 € für die Ausführung mit 400 cm³.

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63

Sonntag, 28. Juni 2009, 11:20

zumal es eine Ausführung mit vorne verbreiteter Spur gibt, die man dann mit dem PKW-Führerschein fahren darf.

Gruß
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

64

Sonntag, 28. Juni 2009, 11:23

´
Solche Teile habe ich auch schon öfters gesehen, nur ist mir der Sinn der Konstruktion noch nicht klar geworden. Das man im Stand nicht umfällt kann es ja nicht allein sein, und das die Reifenindustrie dahintersteckt glaube ich auch nicht.

Vielleicht weil man so ein Ding mit dem Führerschein für Pkw fahren darf? Ich könnte mir vorstellen, dass Kurven fahren entspannter ist als mit einem Quad, aber der Neigungswinkel und damit die Kurvengeschwindigkeit dürfte geringer sein als bei einem zweirädrigen Roller. Der Bremsweg ist u. U. durch die beiden Vorderräder geringer als bei Zweirädern.

Wenn die Hersteller nicht etwas Glück haben, verschwinden die Dreiräder vermutlich genau so schnell wie seinerzeit die Rhönräder von BMW.
Frank


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65

Sonntag, 28. Juni 2009, 15:31

Zitat

Frank postete
Das man im Stand nicht umfällt kann es ja nicht allein sein
Das ist nicht mal der Fall, glaube ich. Die Vorderräder sind ja federnd aufgehängt, so daß man sich mit den Fahrzeugen ganz normal in die Kurve legen kann. Nicht umsonst haben sie ja auch einen ganz normalen Hauptständer.

Zitat

und das die Reifenindustrie dahintersteckt glaube ich auch nicht.
Die verdient an Rollerreifen vermutlich eh schon fürstlich. :-)

Zitat

Vielleicht weil man so ein Ding mit dem Führerschein für Pkw fahren darf?
Wie Soundboss schon schrieb: Man darf, solange die beiden Vorderräder einen bestimmten Abstand zueinander haben und eine Fußbremse vorhanden ist. Der MP3 kann diesbezüglich modifiziert werden. Ob mein Bild schon einen entsprechend umgebauten Roller zeigt, weiß ich nicht.

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66

Sonntag, 28. Juni 2009, 16:09

Die Dinger haben beim Bremsen durch die doppelte Traktion und der doppelten Sicherheit gegen Verlust der Haftreibung ( http://de.wikipedia.org/wiki/Kammscher_Kreis ) einen Vorteil.
Hauptgrund dürfte aber die ungewöhnliche Optik sein.
So neu ist die Idee ja auch nicht.


Bert
Bert

67

Sonntag, 28. Juni 2009, 17:36

Moin, moin.

Das Ding fällt im Stand nicht um. Es hat sogar eine Feststellbremse.

Die Lenkung ist mit der Neigung verbunden. Diese Konstruktion fahrbar zu machen und trotzdem eine Zwangssteuerung zu konstruieren, war immer das Problem.
Das hat Piaggio wohl gelöst gekriegt.
Allerdings wird das auch mit einem maximalen Neigungswinkel von nur 36° pro Seite erkauft. Das ist eindeutig zuwenig, um als sicher zu gelten. Aber ausreichend, um gemütlich "rum zu rollern". Zügige Kurven mit "bequemen" Neigungswinkel sind aber wie bei einem normalen Zweirad.

Wenn man im Stand den Lenker so dreht, daß man den Zünd-Lenkschlüssel abziehen kann, steht das Teil aufrecht. Um es gegen Wegrollen zu sichern, kann man dann die Feststellbremse benutzen, oder den Hauptständer. Ein Ständer am Fahrzeug ist übrigens Pflicht bei "Moppeds". Von einer Zulasung als PKW ist mir noch nichts bekannt. Das müsste auch über eine breitere Spur vorne geschehen.
So gilt das Teil noch als "einspurig".

Alles in Allem. Warum nicht? Wem es Spaß macht. Ist nur eindeutig zu teuer und hat die "übliche" Piaggio-Qualität.

Viele Grüße, Arnulf.

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68

Sonntag, 19. September 2010, 12:28

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,718217,00.html

Einen eigenwilligen Humor hatten sie ja schon immer. Das momentane Umfragehoch scheint die letzten diesbezüglichen Hemmungen gelöst zu haben.

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69

Sonntag, 19. September 2010, 12:52

Jep.

Aber solange die Arbeitsgruppe deutscher Stinktiere keine Gleichstellung gegenüber der gemeinen Hauskatze erreicht und den Rassismus deutscher Tierbesitzer überwunden hat, steht der Zweitakter hinten an.
Und dann gibts ja auch noch unendlich viele Krötentunnel, die über keine Beleuchtung verfügen.

Jede noch so politisch vernünftige Einstellung wird dann absurd, wenn man sie auf die Spitze treibt.




Einen Zweitakter kann man übrigens mit den gleichen Verbrauchs- und Emissionswerten eines Viertakters bauen.
Bert

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70

Sonntag, 19. September 2010, 15:02

zu 055:

Nicht nur in den USA gabs das.
Ergreife dann mal wieder den 2Radtread,
Egli hatte auch mal ne Turbo mit Wassereinspritzung.

http://www.satanicmechanic.de/egli.shtml


Leistung mehr als reichlich.

Gruss Hardy

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71

Sonntag, 19. September 2010, 15:25

Wenn nun der Elektroroller Boom befohlen wird ist es ja gut, dass die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert wurden.
Denn bei mir daheim kommt der Strom immer noch aus der Steckdose.......
und damit zu 80% aus dem AKW (hier im tiefen Süden sogar aus Fronkreisch).

Grüße,
Wolfram

72

Sonntag, 19. September 2010, 17:40

´
In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass hundert Elektrokilometer mit dem Roller angeblich nur € 0,35 kosten, mit dem Zweitakter aber € 4.-. Schön, aber man muß erstens die Einstandskosten rechnen, und Ersatzakkus werden auch irgendwann fällig.

Die Frage bei den laut Spiegel online - Artikel angeblich in China zugelassenen 50 Millionen (Elektro??)Rollern ist, ob es sich dabei um solche handelt, die die hierzulande eine Straßenzulassung bekommen oder um solche, die an einen Tretroller mit Hilfsmotor erinnern.

Und wenn ich hundert Kilometer für € 0,35 gefahren bin, wie komme ich zurück? Tanken dauert ein paar Minuten, Akku laden Stunden.
Frank


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73

Montag, 20. September 2010, 15:45

off topic mal was zum Thema :

Am Öl kann´s ja nicht gelegen haben .... war ja kein´s drin !!!

Meinen Zweiradwerdegang habe ich ja schon in dem anderen Hifi- Forum beschrieben:

Mofa Solex
Soles 2000
Gilera 50er
Zündapp Watercooled
Yamaha XS 360
dann lange Zeit nix.......
Honda VT 600
Honda F6C zur Zeit. Das könnte durchaus auch meine letzte sein.........

Honda = Höllischer Orgasm.... nach dem Anlassen...... :-)
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Lenco L75, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

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74

Sonntag, 15. Mai 2011, 22:10

Letzte Woche ist mir ein echter Exot vor die Kamera gekommen:



Indische Enfield mit bayerischem Hatz-Dieselmotor, so zusammengestellt von der hessischen Firma "Motorradmanufaktur Sommer".

Leider hab' ich das Motorgeräusch nicht gehört. Das ist mit Sicherheit spektakulärer als die Fahrleistungen. ;-)

75

Montag, 16. Mai 2011, 03:05

Hier die passende Diebstahlsicherung und Wegfahrsperre zugleich :-)
Ich putze hier nur...

76

Montag, 16. Mai 2011, 10:17

Zitat

timo postete
...Indische Enfield mit bayerischem Hatz-Dieselmotor...
´
Vor ein paar Jahren wurden indische Enfields ab Werk mit Dieselmotor auch in Deutschland angeboten. Die sollen sehr sparsam gewesen sein, nennenswerte Marktanteile hatten die Dinger dennoch nicht. Ebensowenig wie die Mahindra- Jeeps...
Frank


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77

Montag, 16. Mai 2011, 10:18

Zitat

Frank postete
Vor ein paar Jahren wurden indische Enfields ab Werk mit Dieselmotor auch in Deutschland angeboten.
Ja, hab' ich aus früheren Motorrad-Jahrbüchern auch noch in Erinnerung. War m.W. ein Pumpenmotor von Lombardini.

78

Montag, 16. Mai 2011, 11:16

´
Ja, das kann sein, irgend etwas italienisches. Aber Hatz ist ja auch bekannt für Stationärmotoren und als Zulieferer für Baumaschinen, seit man die Fertigung von Traktoren aufgegeben hat.
Frank


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79

Dienstag, 24. Mai 2011, 00:19



Und was hab' ich hier erwischt? Eine Triumph? Leider war nirgendwo ein Hinweis auf den Hersteller zu entdecken.

~Perwin

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80

Dienstag, 24. Mai 2011, 07:26

Hallo timo Ich denke es ist eine Kawa W650. Hast mein 1. Hobby erwischt.
Das ist mein Schätzchen



81

Mittwoch, 23. November 2011, 13:55

Weiterleitung aus http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=12976, Posting #018...

Zitat

Mecki postete
P.S.: ETZ 251e mit Elektronik-Zündung - das haben die "drüben" wahrscheinlich auch nie haben dürfen, ebenso wenig wie 'ne Getrenntschmierung...
Hallo Mecki,

da bin ich ein wenig überfragt. Ich hatte nur eine MZ TS 150 bis 1988. Allerdings hatten auch die letzten Simson S51e schon elektronische Zündung. Daher nehme ich an (weiß es aber nicht genau!) ob es die ETZ 251 auch als "e"-Version gab. Getrenntschmierung? Wozu? Gab doch an jeder Tankstelle Gemisch... :D

Gruß Jens

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82

Mittwoch, 23. November 2011, 15:01

Hallo Jens,

auch mein Bruder hatte eine ETZ 250 mit Getrenntschmierung, auch er ist ostalgisch angehaucht. Als er damit nach der Wende mal im Osten (Sachsen) war und an der Normalbenzin-Zapfsäule stand, kam der Tankwart ganz aufgeregt angelaufen :oah: und hat ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er ja hier nur reines Benzin tanken könne, was dem MZ-Motor nicht gut bekommen würde. :vorsicht:

Mein Bruder hat ihm den Öltank und die Pumpe für die Getrenntschmierung gezeigt, worauf der Tankwart nur sagen konnte:
"Nuu, was die uns alles vorenthalten haben...!" :hah:
Liebe Grüße
Mecki

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83

Mittwoch, 23. November 2011, 17:07

Zitat

Mecki postete
"Nuu, was die uns alles vorenthalten haben...!" :hah:
Ich denke mal, das war einfach den Gegebenheiten im Westen geschuldet. Zweitaktgemisch war hier nicht an allen Tankstellen erhältlich (auf Autobahnen praktisch überhaupt nicht) und zudem meist unverhältnismäßig teuer.

Der überzeugte West-MZler hat die (übrigens von Mikuni zugelieferte) Frischölpumpe oft wieder stillgelegt, weil sie zu dick schmierte (ich glaube im Schnitt 1:35) und es Gerüchte über folgenschwere Aussetzer gab. Ersatzweise wurde dann meist Castrol Biolube im Verhältnis 1:100 gefahren.

Edit:

Zitat

esla postete
Daher nehme ich an (weiß es aber nicht genau!) ob es die ETZ 251 auch als "e"-Version gab. Getrenntschmierung? Wozu? Gab doch an jeder Tankstelle Gemisch... :D
Gab es, ab m.W. 1988. Wie gesagt, ich hatte eine. Meine war sogar schon eine Nach-Wende-Ausführung mit geänderten Beschriftungen, italienischen Veglia-Instrumenten (der elektronische Drehzahlmesser war beim Kauf schon hin) und einem kleinen Scheinwerferschild.

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84

Donnerstag, 24. November 2011, 10:59

Zitat

timo postete

Der überzeugte West-MZler hat die (übrigens von Mikuni zugelieferte) Frischölpumpe oft wieder stillgelegt, weil sie zu dick schmierte (ich glaube im Schnitt 1:35) und es Gerüchte über folgenschwere Aussetzer gab. Ersatzweise wurde dann meist Castrol Biolube im Verhältnis 1:100 gefahren.

Ha, meine ETZ 250 hat(te) auch Getrenntschmierung. Die Mikuni-Pumpe und der Öltank sind ebenso wie der zusätzliche Zug zum Gasdrehgriff noch dran, bloß hat mich der Vorbesitzer schon darauf hingewiesen, dass die Pumpe wohl defekt sei.

70 Eier für eine neue Pumpe wollte ich nicht ausgeben, außerdem war mir die Funktion zu unsicher.

Also schütte ich wie früher bei meiner VoPo-ETZ mein 2-T-Öl (selbstmischend) im Verhältnis 1:50 in Tank, bevor das reine Benzin dazukommt.

Außerdem hatte mein Bruder mit seiner (getrenntgeschmierten, s. oben) 250er mal das Problem, dass nach längerer Standzeit der Vergaserschieber total am Gehäuse "festgebacken" war - wohl weil durch den bleifreien Sprit keinerlei Schmierung mehr gegeben war (das Öl kommt ja erst nach dem Vergaser in den Zylinder).

Also ist es wie meist: Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputtgehen... :grins:
Liebe Grüße
Mecki

85

Sonntag, 1. Januar 2012, 12:21

Zitat

esla postete
...Getrenntschmierung? Wozu? ...

Na ja, wenn man längere Strecken ohne Gas, z. b. bergab fährt, wird über die Getrenntschmierung dennoch ausreichend Öl zugeführt, bei Gemischschmierung kann es zu Trockenlauf kommen, wenn man nicht regelmäßig einen Gasstoß gibt. Nicht umsonst hatten gemischgeschmierte Zweitakt- Pkw oft einen Freilauf.

Insofern ist Getrenntschmierung -so sie denn zuverlässig funktioniert- eine Bedienungserleichterung und verbessert die Betriebssicherheit.

Mein einziger Zweitakter (getrenntgeschmiert) war von Honda, und die sind bekanntlich zuverlässig, der lief bis zum Verkauf wie ein Dilldopp.
Frank


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86

Sonntag, 1. Januar 2012, 15:39

Zitat

Frank postete

...Dilldopp.
Was'n das'n denn??

Im Zusammenhang erschließt sich mir der Sinn schon (irgendwas Zuverlässiges, gut Gehendes). Aber was bedeutet der Begriff an sich (für begriffsstutzige Schwaben)?
Liebe Grüße
Mecki

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87

Sonntag, 1. Januar 2012, 15:55

http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=Dilldopp&Eintrag1=903

Kannte ich auch noch nicht, aber da ich ja jetzt Rheinländer werde, ist es gar nicht schlecht, mir sowas frühzeitig anzueignen. ;-)

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88

Sonntag, 1. Januar 2012, 16:28

Hallo timo,

vielen Dank für die "Aufklärung"!

So ganz daneben lag ich mit meiner Interpretation ja doch nicht, ist doch ein kleines, lebhaftes Kind auch in gewisser Weise "zuverlässig"... :D
Liebe Grüße
Mecki

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89

Dienstag, 10. Januar 2012, 23:57

Ich hab eine 1968er Zündapp C 50 Super im Keller stehen...ein Erbstück von meinem Großvater, seit fast 44 Jahren in Familienbesitz...mal sehen ob ichs mir dieses Jahr leisten kann, sie zuzulassen...die steht seit Herbst 2009

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90

Samstag, 24. März 2012, 23:43

Vorhin entdeckt und nicht schlecht gestaunt:



Google erklärte dann, um was es sich handelt: Ein Roller speziell für Rollstuhlfahrer (klick).