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211

Monday, March 9th 2020, 11:35am

Moin aus Hamburg!

Wie Kai schon sagte: „was man reingekriegt hat, müßte man auch wieder rauskriegen“.

Ich würde versuchen, die Schraube auf die „Tee-Kreuzung“ zu setzen und unter leichter Gewaltanwendung herauszuschrauben. Dabei die Schraube, ihrer Gewindeneigung entsprechend, leicht schräg halten.

Alternative: Schraube absägen und eine neue, passende kaufen.

Gruß

Hannes
Meine Elektronik-Kenntnisse: Ich löte nach Zahlen :)

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212

Monday, March 9th 2020, 1:16pm

Wie Kai schon sagte: „was man reingekriegt hat, müßte man auch wieder rauskriegen“.
Als ich diese unvorsichtige Äußerung rausließ, glaubte ich noch naiv, Schraube samt Rändelknopf wären ein Teil. Es sieht aber danach aus, als seien es mindestens zwei Teile gewesen, die erst von beiden Seiten des Schlitzes eingeführt und verbunden wurden.
Also muß ich die erste (Fehl-)Einschätzung mit Bedauern zurückziehen.
Die T-Kreuzung böte sich eventuell als die Position an, bei der man einen Aufbohrversuch durchführen könnte.
Eine weitere Behelfslösung könnte sein, das Schraubengewinde auf zwei parallelen Seiten flach zu feilen bis es durch den Schlitz paßt. Darunter würde aber natürlich zukünftiges Festschrauben leiden.

Geeignete Gummi-Scheiben könnte man in Dichtungs-Sortimenten des Klempnerbedarfs finden oder vom Schuster anfertigen lassen, notfalls aus einem alten Fahrrad/Moped-Schlauch schnitzen...
Korkscheiben (vielleicht zu dick) gibt es in Tand/Haushalts/Bastel-Geschäften und sogar bei Pollin.

MfG Kai

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213

Thursday, March 12th 2020, 8:24pm

Danke für Eure Tipps! Ich hab's aber nun anders gelöst. Und zwar, in dem ich mir diesen Schnellwechsel-Adapter namens "Mengs CL-50S" gekauft habe.



Kostenpunkt auf eBay (neu): 11,79 € inklusive Versand. War eigentlich mehr, als ich ausgeben wollte, aber billiger habe ich ihn nicht gefunden (bei Amazon kostet er 17,69 €).

Erster Eindruck nach dem Auspacken: Sehr solide, alles aus stabilem Metall. Nicht ganz so toll allerdings: Die Platte wird nicht durch einen schnell zu betätigenden Schnapper gesichert, sondern durch eine Schraube. Das Lösen der Kamera vom Stativ geht damit zwar immer noch deutlich schneller als ohne Wechselplatte, aber eben nicht so schnell wie mit einem Schnappverschluss (dafür ist es wahrscheinlich stabiler).

Dann allerdings der Schreck: Das Schraubloch in der unteren Platte ist viel zu groß für die Schraube in meinen Stativen. Nach einem zweiten Blick in den Karton fiel allerdings ein passender Schraubenadater heraus. Puh! :)



Nun passte alles wunderbar, die Fuji sitzt fest.


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214

Thursday, March 12th 2020, 10:37pm

Hier mal eines meiner "Schätzchen" - eine Minolta 9000. Darauf habe ich lange gewartet und bin letztes Jahr fündig geworden, dazu noch ein vernünftiges Zoom und ein Makro, und der erste SW-Film ist auch sehr gut geworden.
Die 9000 war ein sehr zuverlässiges und unverwüstliches Modell von Minolta mit einer ausgeklügelten Belichtungsmessung, z. B. die Belichtung auf Schatten oder Lichter klappte jeweils mit einem Handgriff problemlos.
Minolta wollte das Modell als Profi-Autofokuskamera positionieren. Dafür waren aber die Platzhirsche Nikon und Canon - damals in dieser Reihenfolge - einfach zu präsent.



Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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215

Thursday, March 12th 2020, 11:24pm

Wenn ich schon mal dabei bin - dieses Bild entstand 1982 mit einer Minolta XD-7 auf Diafilm:



Das Filmkorn wird durch den Scan verstärkt, es ist aber schon erstaunlich, welche Qualität damals schon möglich war.

Grüße
Erhard
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216

Friday, March 13th 2020, 12:40pm

- eine Minolta 9000


Hallo Erhard,
diesese schöne MINOLTA 9000 habe ich auch noch, damals alles neu gekauft, sogar mit der kleinen und großen Datenrückwand und mit dem Winder. Muss unbedingt einmal wieder reaktiviert werden... gerade jetzt im Frühling! :)
Mit besten Grüßen
Studer B67; REVOX A700; Uher R4200st, 4200RM; Pioneer CT-F 1000

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217

Friday, March 13th 2020, 10:20pm

Lohnt sich auf jeden Fall! Und da nun der Fuji Across seine Wiedergeburt feiert, steht der Session nichts mehr im Weg ;-))

Grüße
Erhard
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218

Saturday, March 14th 2020, 10:33am

Gerade beim Einkaufen im Albrecht-Discount entdeckt:



Der Preis ist (gemessen am Markt) günstig, bei Amazon kostet die Kamera rund 234 €. Die technischen Daten lesen sich für mich als Halbwissenden auch interessant. Aber taugen die Dinger rein von der Fertigungsqualität was? Sony gehört aufgrund zwiespältiger Erfahrungen (diplomatisch ausgedrückt) vor längerer Zeit eigentlich zu den Herstellern, die ich gerne meide. Mit den Kameras habe ich allerdings noch keine Erfahrungen.

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219

Saturday, March 14th 2020, 11:47am

..das ist wie mit Telefunken, hier muss der Bereich für den Pro-Markt und der für die Massenkundschaft unterschieden werden. Nebenbei wurde aus der Fotos-Sparte Minolta, eine Fotosparte Sony.

Gruß

Thomas

PS: Generell ist Sony Führend bei den Bildsensoren und ausgesprochen innovativ (z.B. Fokusierung auf Gesicht und Auge) bei den höherwertigen Produkten (APS-C, Vollformat)
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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220

Sunday, May 3rd 2020, 11:19pm

Nachdem meine Fuji Finepix S2000HD (soweit ich den Überblick behalten habe) diesen Monat biblische zehn Jahre alt wird, verdichten sich bei mir die Gedanken an eine Neuanschaffung. Anspruch: Am liebsten hätte ich eigentlich wieder eine Bridge-Kamera. Es soll ein möglichst universell einsetzbares Modell sein, das sich sowohl für Innen- als auch für Außenaufnahmen verschiedener Art eignet. Wichtig wäre mir eine gute Makrofunktion, wahlweise manuelle Blenden- und Belichtungszeiteinstellung (sollte in der Klasse selbstverständlich sein), viel Zoombereich ist natürlich immer gut. Wenn die Kamera auch bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen auch ohne Stativ noch scharfe Bilder machen würde, fände ich das erfreulich (ist aber nicht Hauptkriterium).

Eigentlich suche ich (natürlich entsprechend zeitgemäßer) das, was ich vor zehn Jahren mit der Fuji hatte. Die hat bei Media-Markt 149 € gekostet und war mit Abstand die beste Kamera, die ich je besessen habe. Beim Preis bin ich bereit, 100 € draufzulegen, also wären 250 € das Limit (mir ist klar, daß teurere Modelle mehr bieten, aber irgendwo muss auch die Verhältnismäßigkeit zum Einsatzzweck gewahrt bleiben)..

Fuji ist in der Klasse leider nicht mehr vertreten. Folgende Modelle anderer Hersteller habe ich in die engere Wahl genommen:

  • Sony DSCWX500, steht in unserem Aldi immer noch für 189 € (siehe Beitrag 218), was am Markt gemessen ein sehr guter Preis zu sein scheint. Trotzdem liegen die vorhandenen drei Exemplare wie Blei im Regal. Ich hab', um ehrlich zu sein, drauf spekuliert, daß sie noch billiger wird, was sich bisher aber nicht erfüllt hat.
  • Sony DSC-H300, gibt's im Netz schon für etwas mehr als 150 € inklusive Versand, damit natürlich ein echter Preisbrecher und schon deswegen interessant. Die technischen Daten lesen sich für mich OK. Es fehlen zwar ein paar "Gimmicks" wie WLAN, und der Zoom-Bereich ist mit 30x nicht ganz so groß wie bei den teureren Modellen, womit ich aber leben kann.
  • Canon PowerShot SX540 HS, mit derzeit 237,00 € bei Amazon auch noch im Rahmen.
  • Panasonic Lumix DC-FZ82, 245,85 € bei Amazon. Scheint die leistungsfähigste von allen erwähnten zu sein.


Experten vor, was meint Ihr, welche eignet sich für meine Zwecke am besten? Gibt's vielleicht noch interessante Alternativen? (Bitte keine Gebraucht-Empfehlungen, allenfalls mit konkretem Angebot aus dem eigenen Fundus!)

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221

Monday, May 4th 2020, 10:35pm

Hallo Timo,

persönlich habe ich keine Erfahrungen mit Bridgekameras. Aber bei meiner USA-Tour letztes Jahr hat einer aus der Gruppe mit einer Panasonic FZ irgendwas geknipst (er hat fast ständig draufgedrückt...). Immerhin 4 Wochen durch Staub, Hitze und Kälte und das Ding hat durchgehalten. Die Bildqualität war auch nicht schlecht. Ich habe auch schon andere positive Meinungen über Panansonic Bridgekameras gehört und immerhin hat sich LEICA dafür entschieden, die Topmodelle umzulabeln und selbst anzubieten... ;-)

Ich denke, wenn du mit den eingeschränkten Möglichkeiten eines sehr kleinen Sensors klar kommst (nicht besonders gut bei Situationen mit wenig Licht, schlechte Freistellungsmöglichkeiten bei Portraits), bist du mit der Panasonic ganz gut bedient.
Vor allem auch, weil es zum angepeilten Preis keinen Einstieg in die Systemkameraklasse gibt.

Grüße
Erhard
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222

Sunday, May 17th 2020, 10:36pm

Hallo Timo,

was ist es denn jetzt eigentlich geworden?

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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223

Sunday, May 17th 2020, 10:57pm

Hallo Erhard,

entschuldige bitte, daß ich auf Deinen Tipp nicht reagiert habe. Ist eigentlich nicht meine Art.

Also, lach' mich aus, aber es ist noch gar nichts geworden. Ich spekuliere immer noch und gucke, wenn ich bei Aldi einkaufen bin, jedes mal in den Glaskasten mit den Sony DSCWX500. Der Preis von 189 € ist eigentlich wirklich sehr gut (online ist sie überall deutlich teurer), aber andererseits sind sie trotzdem Ladenhüter. Die drei Exemplare stehen da seit mindestens drei Monaten und nehmen Platz weg, der Schaukasten ist total vollgestopft. Man sollte meinen, daß irgendwann aus Mülheim die Order kommt, die Dinger zu verramschen, bevor sie technisch veraltet sind, und genau darauf warte und hoffe ich. Mal gucken, wer das Geduldsspielchen gewinnt. ;)

Vielleicht werden sie auch irgendwann einfach zur Zentrale zurückgeschickt. Dann könnte ich immerhin ruhigen Gewissens zu einem anderen Modell greifen. Und dann würde die Wahl wahrscheinlich auf die Panasonic fallen.

Gruß,
Timo

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224

Tuesday, May 19th 2020, 10:21pm

Hallo Erhard,
entschuldige bitte, daß ich auf Deinen Tipp nicht reagiert habe. Ist eigentlich nicht meine Art.
Gruß,
Timo


Kein Problem, Timo, ich bin nur neugierig ;-) Dass die Sony immer noch bei ALDI herum liegt, ist einfach die Tatsache, dass im Kompaktkamerabereich fast nichts mehr geht. Entweder vereinzelte hochpreisige Modelle mit 1 Zoll Sensor oder Handys - dazwischen verkauft sich kaum noch was.
Die Branche steht vor den gleichen Problemen wie die HiFi-Industrie 30 Jahre vorher...

Grüße
Erhard
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225

Tuesday, May 19th 2020, 11:36pm

Dass die Sony immer noch bei ALDI herum liegt, ist einfach die Tatsache, dass im Kompaktkamerabereich fast nichts mehr geht. Entweder vereinzelte hochpreisige Modelle mit 1 Zoll Sensor oder Handys - dazwischen verkauft sich kaum noch was.


So ist es wohl. Daher war ich auch einigermaßen erstaunt, daß Aldi überhaupt noch mal sowas angeboten hat.

Dann harre ich mal der Dinge, die da kommen. Ich berichte, wenn es Neuigkeiten gibt. :whistling:

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226

Wednesday, May 20th 2020, 12:15am

Hallo Timo,

hast du schon mal bei Photohaus.de in der Rubrik "Gebraucht" gestöbert ?
Es gibt einen Laden in Hamburg und 3 Internet-Auftritte (als Photohaus, Photokrämer und "Meister Camera").
Die verkaufen 2-Hand Cameras, Objektive und Zubehör mit Garantie.
Da es viele "Verrückte" gibt, die immer das Neueste haben bzw. mal ausprobieren müssen, findet man da oft auch das "Neueste" vom vorigen Jahr kaum benutzt zum Gebraucht-Preis.
Normalerweise habe die von jeder Marke viel Zeug, jetzt zu Corona-Zeiten ist das Angebot allerdings deutlich ausgedünnt.
Wenn du den Anbieter noch nicht kennst, solltest du da mal stöbern.

MfG Kai

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227

Wednesday, May 20th 2020, 9:45am

Danke für den Tipp, Kai!

Eigentlich bin ich kein Freund vom kommerziellen Gebraucht-Angeboten bei Elektronik. Die Erfahrung sagt, daß man die Sachen oft neu als Restposten ähnlich günstig kriegt. Aber da ich Dich auch als preisbewussten Käufer einschätze, schaue ich mir das Angebot mal an, wenn die Sony-Sache zu meinen Ungunsten ausgeht.

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228

Wednesday, May 20th 2020, 10:24am

Hallo Timo,

das war nicht als "dringende Empfehlung" gedacht. Es schadet aber nie, zu wissen, was es alles gibt bzw angeboten wird.
Ich gebe aber zu, daß dabei der Hintergedanke im Spiel war, dich darauf aufmerksam zu machen, daß man für den dir gesetzten Preislimit unter solchen Angeboten gelegentlich (etwas ältere) DSLRs mit APS-C-Format (ca. halbes Voll-Format) mit "Reise-Zoom" (18-300 mm o.ä.) findet, die neu mal das doppelte bis dreifache gekostet haben.
Die Bild-Qualität ist bei APS-C schon erheblich besser als bei den kleinen Chips der Kompakt-Kameras.

MfG Kai

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229

Wednesday, May 20th 2020, 2:02pm

Hallo Timo,

eine der besten Bridgekameras mit 1 Zoll Chip ist die Lumix FZ1000. Für Kurzurlaube die erste Wahl. Die Kamera ist zudem ziemlich robust und hat mir bei eine knapp fünfstellige Anzahl von Auslösungen hinter sich. Nur hat nicht von kleinen Abmessungen.

Gruß
Peter

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230

Wednesday, May 20th 2020, 3:58pm

Die Kamera kostet ungefähr das Dreifache von dem, was Timo ausgeben möchte.
Bei
https://lichtrebell.com/1-zoll-sensor-ed…kte-vollformat/
findet man Angaben, wie groß ein "1-Zoll" Sensor ist: 8.8 x 13.2 mm
"Voll-Format" ist "Kleinbild" mit etwa 24 x 36 mm.
APS-C ist etwa die Hälfte von Voll-Format, also um 18 x 24 mm, bei Canon etwas weniger.

MfG Kai
Nachtrag: Die "Zoll"-Größenbezeichnungen von Digital-Kamera-Sensoren haben also einen ähnlichen Informationsgehalt wie die "Musik-Leistung" (oder gar PMPO) bei Audio-Verstärkern.

This post has been edited 1 times, last edit by "kaimex" (May 20th 2020, 5:03pm)


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231

Thursday, May 21st 2020, 11:54am

Nachtrag: Die "Zoll"-Größenbezeichnungen von Digital-Kamera-Sensoren haben also einen ähnlichen Informationsgehalt wie die "Musik-Leistung" (oder gar PMPO) bei Audio-Verstärkern.

Die zölligen Angaben der CCD- und CMOS-Sensoren sind nur historisch zu erklären: Bildaufnahme-Röhren von Fernsehkameras, die bis Mitte der 80er Jahre verwendet wurden, waren lange den CCD- oder CMOS-Sensoren überlegen, die Ende der 60er Jahre erfunden wurden.

Der eigentliche Bildwandler der Röhren-Kameras befand sich in einer Vakuumröhre, und die verschiedenen Bildaufnahmeröhren wurden unter anderem nach ihrem Außendurchmesser (Einbaudurchmesser) des Glaskolbens klassifiziert. Die Diagonale der lichtempfindlichen Fläche innerhalb der Röhre war natürlich kleiner und betrug etwa zwei Drittel des Außendurchmessers. Äquivalente CCD-Sensoren, die die Kathodenstrahlröhren ersetzen sollten, mussten genau diese Fläche abdecken. Ein CCD, dessen lichtempfindliche Fläche einer 1/2-Zoll-Röhre entspricht, wurde daher als 1/2-Zoll-Sensor bezeichnet, auch wenn dies der reellen Größen des CCD-Sensors nicht entspricht, sondern nur 6,5 x 4,8 mm beträgt...

Am besten kuckt man sich eine grafische Darstellung der Sensorgrößen an, dann kann man sich das leichter vor Augen halten:



LG Holgi

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232

Thursday, May 21st 2020, 12:11pm

Danke für die detaillierte Erläuterung...

Es ist nur völlig absurd, heutzutage die Größe neuer Sensoren, die einige Jahrzehnte nach diesen TV-Kamera-Röhren beginnen, das Licht der Welt zu registrieren, mit der Größe einer fiktive Röhre in Beziehung zu setzen und danach zu benennen. Das dient nur dazu, dem schlechter informierten Laien einen falschen Eindruck von der Größe des Sensors zu suggerieren.
Auf der zitierten Seite mit dem Vergleich von Kleinbild- und 1-Zoll Sensor wird der Vollformat/Kleinbild-Chip (24x36 mm) 3,4-Zoll Sensor genannt, das wären 86.4 mm. Das kann man doch nur Quatsch nennen (wenn es keine vorsätzliche Suggestion zu falscher Größen-Einordnung ist).

MfG Kai