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Beiträge: 681

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181

Mittwoch, 8. Januar 2020, 17:34


Letztendlich zählt, was man damit macht. In den Händen eines guten Fotografen leistet jede Kamera Erstaunliches... ;-))


Das ist natürlich unbestritten, aber wer ist schon so gut? Das sind doch absolute Ausnahmen und die lassen sich auch nicht von Werbeversprechen wie Nachtaufnahmemodus oder High Iso Vorzeigebildern blenden.
Die wissen genau was geht und packen die Kamera, wenn das licht nicht für gute Aufnahmen reicht, erst gar nicht aus.

Ich bin selbst nur Hobbyknipser und brauche High ISO für meine Bilder eigentlich gar nicht, mache fast alle Aufnahmen bei wenig Licht oder gar in der Nacht mit Stativ und ISO 100 da ich meist nicht viel Bewegung im Bild habe und auch meist etwas mehr Schärfentiefe im Bild möchte.
Noch bessere Iso Leistung als heute schon möglich, wäre natürlich trotzdem toll, das fängt schon an wenn man abends mal fürs Forum oder Ebay ein paar Cassetten oder Geräte knipsen will, da geht einem selbst bei Festbeleuchtung schon schnell die Qualität flöten da man die Iso hochschrauben muss.

Falls es jemanden interressiert was ich so knipse, hauptsächlich Dokumention über den Strukturwandel im Ruhrgebiet, oder eher was noch vom alten "Industrie geprägten" Ruhrgebiet übrig geblieben ist.

Einige meine Bilder zu diesem Thema gibts hier: https://www.fotocommunity.de/user_photos/1474333
...oder hier: https://500px.com/ruhrgbeater

Gruß, Oli

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »2245« (8. Januar 2020, 23:41)


Beiträge: 465

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182

Mittwoch, 8. Januar 2020, 17:57

Die Bilder sind traumhaft gut, danke fürs zeigen!
Gerhard

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183

Mittwoch, 8. Januar 2020, 18:19

Jau, Oli,

da schließe ich mich Gerhard an: sehr gut gelungene Sammlung.
Schöne Grüße

Rainer

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184

Mittwoch, 8. Januar 2020, 18:33

Hallo Oli,
das sind wunderbare Industrie Aufnahmen von einer Welt die bald verblasst sein wird.
Sehr gut finde ich, dass du sie mit deinen Fotos bewahrst.

Viele Grüsse, Jan

185

Mittwoch, 8. Januar 2020, 19:06

Hallo Oli,
danke für die Vergleichsbilder. Dein eigenes sieht wirklich sehr gut aus, mit der Feuerwehr. Ich denke, das ist die selbe Art mit heller Lichtquelle bei Dunkelheit wie das von Steve Hoff. Man kann das ja heute nicht mehr so gut unterscheiden, ich rechne ihn zu den Influencern und er wird sicher Geld damit verdienen, Leica gut aussehen zu lassen.
Leica hing ja immer technisch hinterher was Hi- ISO anging und viele andere Dinge. Eine zeitlang waren sie völlig out, Sucherkameras wollte da (fast) niemand kaufen, Spiegelreflex war angesagt. Nun schwenkt der Mainstream wieder auf spiegellos um und sie geben sich doch viel Mühe, da gut auszusehen. Ich hatte noch nie eine Leica und muss erstmal Erfahrungen sammeln. Der Sensor ist schon riesig, wundert mich, dass da nicht mehr rauszuholen war als andere aus API- C rausbekommen. Mit der M10 ist Leica da ein gutes Stück weitergekommen, aber war leider zu teuer für mich.
Was man auch sehen sollte ist die rasante Entwicklung bei digital. Die analoge Fotografie ist ja nun mehr als 100 Jahre alt und völlig perfektioniert. Mal schauen, wohin es bei digital noch geht.
Helmut

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186

Mittwoch, 8. Januar 2020, 21:02

In analogen Tagen war das meine beste:
»mx1000« hat folgendes Bild angehängt:
  • 1E928C37-EDBD-48E7-A7A0-ADDA3A252822.jpeg
Gruß von

Rüdiger

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187

Mittwoch, 8. Januar 2020, 21:07

Aber mit dieser fing es an:
Gruß von

Rüdiger

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188

Mittwoch, 8. Januar 2020, 21:13

Zwischendurch habe ich auch andere ausprobiert
Gruß von

Rüdiger

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189

Mittwoch, 8. Januar 2020, 21:15

Und die:
Gruß von

Rüdiger

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190

Mittwoch, 8. Januar 2020, 21:31

Die habe ich nicht oft benutzt:
»mx1000« hat folgendes Bild angehängt:
  • F753F922-863A-4F5B-994D-7F744E169E1F.jpeg
Gruß von

Rüdiger

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191

Mittwoch, 8. Januar 2020, 21:35

Selbst die hat die Jahrzehnte gut überstanden und mach noch hervorragende Bilder
Gruß von

Rüdiger

192

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:28

Hallo Rüdiger,
ja, das war die Hochzeit der Spiegelreflex- Modelle Anfang der 80er. Wir haben uns damals die Nasen plattgedrückt an den Schaufenstern und uns die Canon A1 vorführen lassen, durften auch mal durchgucken. Ein volldigitaler Sucher mit roten LED Zahlen, wow.
Hatte damals auch irgendwas von Canon, Pentax. War eine schöne Zeit und für uns Agfa- Pocket Knipser war 36mm Film die Erfüllung und das Ende der Fahnenstange. Objektive hat man halt das genommen was man kriegen konnte, gerne auch Fremdhersteller. Hat man ja nicht so genau gesehen, die Unterschiede. Heute bei digital sieht jeder die Flöhe husten, wir waren einfach nur happy den Olymp der (damaligen) Amateur- Kameratechnik erklommen zu haben.
Helmut

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193

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:30

Hallo Oli,

von deinen Bildern bei fotocommunity hat mir beim Betrachten der Liste spontan "2018" am besten gefallen, bzw. mein Interesse geweckt.
Erst dachte ich, es handele sich um nicht mehr benötigte Käfige für Gruben-Wellensittiche (als Gaswarner), aber es sind wohl Transport-Körbe der Bergleute, oder ?

MfG Kai

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194

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:40

Falls es jemanden interressiert was ich so knipse...
Gruß, Oli


Sehr gute Bilder, Oli. Genau so meinte ich es. Hier ist es egal, mit welcher Kamera du fotografierst, du hast ein Thema, dass du mit Bedacht umsetzt.
Die ISO-Diskussion ist müßig. Ich fotografiere selbst viel analog, entwickle und vergrößere auch selbst. Glaubt man den selbsternannten "Profis", dann geht das qualitativ ja gar nicht mehr...
Digital bin ich mit KB-Größe und APS-C unterwegs. Die Kameras wähle ich nach dem Einsatzzweck und dem gewünschten Bildergebnis aus.
Letztendlich ist das Bild wichtig, der Rest ist Werkzeug.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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195

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:46

Ach ja, wer sich dafür interessiert, was die gute alte analoge Fotografie mit ISO 100 - 400 noch so alles kann:

https://www.nikon-fotografie.de/communit…-anders.279783/

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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196

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:47

Hallo Kai,

das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Schwarzkaue Zeche Hugo in Gelsenkirchen. Das ist sowas wie eine Umkleidekabine in Riesengroß.

Es gab ein Weißkaue in der gleichen Größe, da giingen Die Bergleute mit ihrer Privatkleidung rein und haben sich ausgezogen.
Zwischen Weiß und Schwarzkaue war eine große Duschhalle, die wurde dann von der Weißkaue aus nackig zur Schwarzkaue durchschritten.
In den Körben war die Arbeitskleidung, die wurde dann über die nummerierten Stahlseile mit den Körben von der Decke herabgelassen.
Dann wurden die Körbeleer wieder nach oben gezogen. Dann ab unter Tage.
Nach der Schicht dann alles rückwärts, ab in die Schwazkaue Arbeitsklamotten aus und ab an die Decke, rein in die Dusche und dann in die Weißkaue Privatklamotten wieder an.

Danke auch an Erhard, Gerhard, Jan und Rainer fürs Interesse und natürlich auch fürs Lob, freut mich natürlich wenn meine Bilder gefallen!

OLi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »2245« (8. Januar 2020, 23:12)


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197

Mittwoch, 8. Januar 2020, 23:31


Die ISO-Diskussion ist müßig.


Finde es nicht uninteressant zu wissen was geboten wird und wo die Grenzen liegen. Ist ja auch ein Technik Forum hier.
Ich beschäftige mich ja auch mit Messungen von Cassettenbändern und Geräten... völlig obsolet für viele auch müßig, macht mir aber einfach Spaß und vielen anderen hier ja auch.

Klar, ein toller Song übers Küchradio gibt mir mehr als einer der mir nicht gefällt über die tolle Anlage... genauso liegt die Faszination eines tollen Bildes selten in dessen technischer Ausführung begründet.

Genau wie bei der Musik gibt es halt auch in der Fotgrafie die "künstlerische" und die technische Seite.

Die sw Bilder mit den starken Kontrasten sind auch toll in der Wirkung. Mir ist analog aber viel zu aufwändig und auch zu teuer. Da möchte ich nicht zurück... Mir reichen meine Cassetten und Schallplatten.
Beim Fotografieren hält sich mein Spieltrieb Gott sei Dank in Grenzen.

Oli


Edit schicke Sammlung Rüdiger, ich habe auch mit einer Yashica angefangen, ich glaube FX1, die hatte ich 1997 von meinem Opa geschenkt bekommen der hatte sie nicht mehr benutzt.

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198

Donnerstag, 9. Januar 2020, 07:42

Ach ja, wer sich dafür interessiert, was die gute alte analoge Fotografie mit ISO 100 - 400 noch so alles kann:

https://www.nikon-fotografie.de/communit…-anders.279783/

Grüße
Erhard
Respekt, Erhard, traumhaft schöne Bilder!
Schöne Grüße

Rainer

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199

Donnerstag, 9. Januar 2020, 12:01

Danke :) ! War eine ganze Weile mit Zweitjob und wenn man's beruflich macht, lernt man eine ganze Menge.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

200

Donnerstag, 16. Januar 2020, 20:37

Also hier mal ein Bild meiner Leica M240 mit 6400 ISO. So schlecht ist das garnicht. Die neue M10 macht das übrigens wesentlich besser, da ist dieser ISO Wert noch innerhalb der normalen Range. Foto ist aus dem Bus heraus gemacht.

Gruß, Helmut
»helmut« hat folgendes Bild angehängt:
  • L10079151.jpg

201

Donnerstag, 16. Januar 2020, 20:43

Und hier ist eines mit ISO 3200 (auch im Bus). Kann ich sehr gut mit leben und das ist noch in der normalen Range der Kamera.
»helmut« hat folgendes Bild angehängt:
  • L1007918.JPG

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202

Freitag, 17. Januar 2020, 11:05

Falls noch jemand eine funktionstüchtige Pentax PC 35 AF abzugeben hätte... Hier hätte ich Interesse!
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!

203

Sonntag, 19. Januar 2020, 18:17

Habe eine Pentacon Six anzubieten und eine Agfa Tele Pocket, falls das hilft. Beides Top Kameras, aber analog.

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204

Sonntag, 8. März 2020, 20:43


(Stativ "SUSIS 240")
Ich habe ein anderes Problem: Meine Fuji Finepix S2000 HD lässt sich nicht richtig darauf befestigen. Die Schraube scheint zu lang zu sein und lässt sich nicht ganz hereindrehen.


Diese Sache nervt mich!

Stand der Dinge ist: Ich habe drei Stative, eins von Bilora, eins von Cullmann, und eben das SUSIS. Weiterhin habe ich zwei Kameras im Einsatz, die oben erwähnte Fuji Finepix S2000 HD und eine kleinere Nikon Coolpix A10 als "Überall-Mitnehm-Kamera".

Auf das Bilora- und das Cullmann-Stativ passen beide Kameras problemlos.

Auf das SUSIS passt die kleine Nikon, aber mit der größeren Fuji gibt es oben beschriebenes Problem, Die Schraube der Archivplatte scheint einen halben Millimeter zu lang zu sein, die Platte hat unter der Kamera etwas Spiel und ist somit nicht fest.

Nun lässt sich die ganze Platte nach dem Lösen einer Befestigungsschraube problemlos abnehmen.



Was mich nun beschäftigt: Sind diese Platten genormt, lassen die sich austauschen? Kriegt man eventuell irgendwo eine Platte mit passender (etwas kürzerer) Schraube für meine Fuji, und im Idealfall sogar mit Schnellverschluss?

Hier sieht man, wie die Platte am Stativ befestigt ist:



Danke für alle Tipps!

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205

Sonntag, 8. März 2020, 21:19

Läßt sich das nicht mit einer ausreichend dicken Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf lösen ?

MfG Kai

  • »timo« ist der Autor dieses Themas

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206

Sonntag, 8. März 2020, 21:26

Läßt sich das nicht mit einer ausreichend dicken Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf lösen ?


Hallo Kai,

dazu müsste man die Schraube erst mal irgendwie aus der Platte kriegen, aber ich sehe nicht, wie das gehen könnte. Hast Du eine Idee? Du hast ja ein ähnliches Stativ.

Gruß,
Timo

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Montag, 9. März 2020, 01:16

angeguckt hab ich es noch nicht, nur gedacht: was man reingekriegt hat, müßte man auch wieder rauskriegen.
falls doch nicht, bliebe noch die möglichkeit, eine u-förmige geöffnete scheibe zu nehmen bzw entsprechendes material auf die feste seite zu kleben.

mfg kai
nachtrag: oder 4 halbe scheiben , zwei nebeneinander "von links und rechts" runter geschoben, darüber zwei weitere "von oben und unten" hin geschoben und drauf verklebt, so daß eine scheibe daraus wird, die nicht mehr wegfällt.

  • »timo« ist der Autor dieses Themas

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208

Montag, 9. März 2020, 09:29

angeguckt hab ich es noch nicht, nur gedacht: was man reingekriegt hat, müßte man auch wieder rauskriegen.


Wenn Du das Stativ mal in der Hand hast, guck' mal drauf. Ich habe den Eindruck, daß der rote Kunststoff-Innenteil der Platte in den schwarzen Rahmen eingeklebt wurde und die Schraube von diesen beiden Teilen gehalten wird. Sprich: Um sie rauszukriegen, müssste man die beiden Teile vermutlich wieder trennen. Ich glaube, das geht nicht zerstörungsfrei.

Zitat

falls doch nicht, bliebe noch die möglichkeit, eine u-förmige geöffnete scheibe zu nehmen bzw entsprechendes material auf die feste seite zu kleben.


Wäre eine Idee. Ich gucke mal, wenn ich wieder bei einem Baumarkt vorbeikomme.

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Montag, 9. März 2020, 10:03

Bei Licht besehen ist zu erkennen, daß das Gewinde der Schraube auf einem schlankeren Zapfen sitzt bzw in einen solchen übergeht. Dieser Zapfen sitzt in einer Buchse des großen Rändelrades auf der anderen Seite der Platte. Jetzt kann man raten, ob der Zapfen da eingeklebt oder sonst wie befestigt ist. Bei meinem SUSIS 280 sieht das Gewindeteil vorne abgeschnitten aus. Vielleicht war da vorher noch ein Vierkant dran, mit dessen Hilfe man die Teile zusammengefügt hat.
Alexander der Große (der mit dem gordischen Knoten) würde das Problem vermutlich so lösen:
An einer Stelle des Schlitz-Systems, an der du vorraussichtlich nie die Kamera festzurren wirst, den Schlitz mit Bohrmaschine auf den Außen-Durchmesser der Schraube aufbohren.
Andererseits könnte ich mir vorstellen, daß es noch einen weiteren Vorteil hätte, eine Kork- oder (Hart-)Gummi-Platte (mit Schlitz) unter der Rändelschraube einzufügen: Mir gelang es nicht, eine schwere DSLR mit aufgesetztem Tele so fest zu ziehen, daß sie nach Ausrichtung auf den Mond nicht langsam klammheimlich in Richtung Erdmittelpunkt abkippte (besonders in Portät-Format Montierung), oder wegrutschte. Auf der Rändelschraubenseite scheinen beide Auflageflächen "Spiegel"-glatt. Eine Gummi- oder Kork-Platte dazwischen könnte sich positiv auswirken.

MfG Kai

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210

Montag, 9. März 2020, 11:15


Andererseits könnte ich mir vorstellen, daß es noch einen weiteren Vorteil hätte, eine Kork- oder (Hart-)Gummi-Platte (mit Schlitz) unter der Rändelschraube einzufügen:


In die Richtung habe ich auch schon überlegt. Hast Du eine Idee, wo man sowas herkriegt?