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121

Sunday, September 15th 2013, 6:35pm

Timo,
zu Teil2 Deiner Frage:

Zu den Cullmannstativen gab es eine Schiene zur seitlichen Blitzlichtmontage. Die wird in den Stativkopf eingeschoben und mit der kleinen schwarzen silbernen Schraube arretiert. Am anderen Ende wird eben das von Dir gezeigte Teil montiert und arretiert. Darauf dann ein metallener Schieber mit fest montiertem Blitz. Ein solches Teil ("Schnellwechsler") müßtest Du auch für das Stativ selbst haben, da Du sonst keine Kamera aufsetzen kannst. Auf Deinem Bild sieht man das nicht.



Gruß
Frank

Das Bild ist vom Stativkopf mit Schnellwechsler, den Rest finde ich gerade nicht.

Noch was: Alles war zusätzlich erwerbbares Zubehör , auch der Fernauslöser.
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122

Sunday, September 15th 2013, 8:27pm

Bei meinem ebenfalls robusten und Pflegeleichten Cullmann-Stativ Modell 2920, das damals - 1978/79 - für meine Minolta-Ausrüstung angeschafft wurde, wird der Fernauslöser durch den Schwenk-Klemm-Arm geschoben und weiter zum Auslöser geführt.


Hallo Bernd,

genau so war es bei dem Stativ auch. Habe ich inzwischen aber rausgezogen, weil es nur nutzlos herumbaumelte.

Quoted

Soweit ich mich erinnere war der Fernauslöser nicht beim Stativ dabei, aber deshalb entsorgen würde ich ihn nicht. Wer weiss, ob Analog-Kameras nicht wieder modern werden, z. B. wegen der "extrem kurzen Auslöseverzögerung" und der sofortigen Betriebsbereitschaft ;)


Ich glaube zwar nicht, daß ich noch mal eine Analogkamera benutzen werde, aber Du hast mich trotzdem überzeugt. Vielleicht wechselt das Stativ ja noch mal den Besitzer. :)

Zu den Cullmannstativen gab es eine Schiene zur seitlichen Blitzlichtmontage.


Hallo Frank,

ja, die habe ich nach der Frage noch in einem der Fächer der Ledertasche gefunden.

Danke für die Erklärung, aber wenn ich es richtig deute, kommt das nicht hin. Dieses Revue-Teil war, als ich das Stativ bekommen habe, auf dem Schnellwechsler für die Kamera montiert. Ich hoffe, man kann es trotz der Unschärfe erkennen:



Ich habe es so verstanden, als wenn das als Adapter für Kameras fungiert, die eben nicht diesen Schraubanschluss für Stative haben, sondern einen anderen.

Gruß,
Timo

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123

Sunday, September 15th 2013, 9:07pm

Timo, drück auf den grünen Schieber (Auslösetaste)am Stativ. Die ist auf Deinem Bild hinten rechts zu sehen; dann kannst du die metallene Platte mit dem Revue-Teil nach hinten abziehen. Beide Teile trennen. Jetzt kannst Du eine Kamera mit Normschraube direkt auf das metallene Teil schrauben und auf das Stativ schieben. Seitlich am Kopf des Stativs gibt es einen Schlitz nach beiden Seiten offen. Dort kommt die Schiene hinein, Dein Revue-Teil hat ebenso einen Schlitz, das kommte auf die andere Seite. Was Dir fehlt ist ein 2tes metallenes Teil um einen Blitz oder anderes Zubehör zu befestigen.



Der Kopf meines Stativs sieht aus wie Dein Revue-Teil ist aber fest montiert.

Gruß
Frank
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124

Sunday, September 15th 2013, 9:16pm

Der Kopf Deines Stativs (oberster Teil) ist rund. Sind da links und rechts Schlitze drin? Man kann das nicht sehen. Die Schraube für das Fixieren der Schiene ist vorn zu sehen.



Da ist der Schlitz, auf gleicher Höhe die Feststellschraube für die Schiene. Das Pendant am Revueteil ist auf Deinem ersten Bild gut zu sehen.
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125

Sunday, September 15th 2013, 9:46pm

Timo, drück auf den grünen Schieber (Auslösetaste)am Stativ. Die ist auf Deinem Bild hinten rechts zu sehen; dann kannst du die metallene Platte mit dem Revue-Teil nach hinten abziehen. Beide Teile trennen. Jetzt kannst Du eine Kamera mit Normschraube direkt auf das metallene Teil schrauben und auf das Stativ schieben.


Alles schon geschehen, Frank. Das Stativ ist doch heute schon mehrfach in Benutzung gewesen. :) Es geht nur noch um die Frage, welchen Sinn dieses Adapterstück von Revue hat.

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126

Sunday, September 15th 2013, 9:58pm

Danke für die telefonische Erklärung, Frank. Ich war etwas begriffsstutzig. ;)

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127

Monday, September 16th 2013, 10:12am

Ich hätte einfach erwähnen sollen, daß Dir zwei Teile fehlen.

Gruß
Frank
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128

Monday, September 16th 2013, 11:33am

da habt ihr ja einen alten Thread ausgegraben.

Ich habe meine Kameras alle behalten - das verkaufen hätte sich nicht wirklich gelohnt, denke ich. Außerdem geht der Trend ja eindeutig zur Dritt-Kamera..... :D

http://www.familie-moeckel.net/Seiten/uwe.htm


Bei den digitalen machen mittlerweile die Akkus Probleme. Die analogen gehen noch alle außer der Pouva. Analog fotografiert hab ich aber schon seit 15 Jahren nicht mehr....

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129

Monday, September 16th 2013, 2:27pm

Heute photografiere ich nur noch mit einer simplen Panasonic DMC-LX1. Die habe ich mir mal vor Jahren wegen des Leica-Objektivs zugelegt. Alle Bilder von mir im Forum sind mit ihr gemacht. Aus nostalgischen Gründen kamen dann noch meine Jugendträume Minolta XD7, Canon A1 und AE1 ein paar unterschiedliche Minoxe der 35Serie, dito Rolleis und ein paar Voigtlander Bessamatics und Bessamatics CS dazu. Alles mit viel Zubehör und Systemobjektiven u.a. das weltweit erste Zoomobjektiv.
Ach, ein paar unterschiedliche 110er Minoxe gehören auch noch dazu.

Bei vielen der aufgeführten Modelle gibt es ein Problem mit den Batterien für die Selen-Belichtungsmesser. Deren benötigte Spannung liegt (wenn ich das noch richtig im Kopf habe) bei 1,2V. Moderne Knopfzellen haben 1,5V. Die eingesetzt verfälschen das Messergebnis oder zerstören sogar den Belichtungsmesser der Kameras.

Gruß
Frank
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Monday, September 16th 2013, 3:51pm

Selen-Belichtungsmesser mit erforderlicher Batterie als Energiezelle, kenne ich nicht. Bisher war ich auf dem Wissensstand, dass Selenbelichtungsmesser ohne separate Energiequelle auskommen. Die mit Batterie betriebenen Belichtungsmesser hatten in der Regel eine CdS-Zelle oder Silizium-Zelle als Meßelement. Hier war eine Energiequelle nötig um daraus eine Belichtungsmesser zu machen. Was ist das für eine Kamera die ein Selenelement im Belichtungsmesser nutzt und dazu zusätzlich eine Batterieenergieversorgung benötigt? Gruß Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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131

Monday, September 16th 2013, 7:56pm

Viele Worte um einen Fehler aufzudecken! Keine Angst, Dein Wissensstand ist perfekt!

http://www.der-klinterklater.de/bessamaticcs.html
Statt des Selenbelichtungsmessers ist ein CdS-Belichtungsmesser
[Cadmiumsulfit-Zellen] verbaut, der die Belichtungsmessung durch das
Objektiv ermöglicht (TTL). Benötigt wird hierfür jetzt allerdings eine
Knopfzelle vom Typ V625PX oder Mallory PX13 mit 1,35 V (Heute leider
nicht mehr erhältlich).

Gruß
Frank
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Monday, September 23rd 2013, 5:20pm

... Benötigt wird hierfür jetzt allerdings eine
Knopfzelle vom Typ V625PX oder Mallory PX13 mit 1,35 V (Heute leider nicht mehr erhältlich). ...


Moin, moin,

die 1,35V-Typen waren seinerzeit sehr stark verbreitet, sind aber in Folge der EU-Batterie-Verordnung seit ein paar Jahren nicht mehr zulässig, weil Umwelt-schädlich (Quecksilber). Trotzdem bekommt man sie als Import-Ware, beispielsweise aus China oder Russland ...

Einen Ersatztyp auf Zink-Luft-Basis mit 1,5V kann man schon länger im Fachhandel kaufen, wobei hier immer wieder kolportiert wird, die zu hohe Spannung würde Messergebnisse verfälschen oder gar die Elektronik kaputt machen.
Für manche Kameras und Messgeräte, die ähnliche Probleme haben, gibt es daher Umbauten oder Adapter. So mancher Adapter entpuppt sich bei genauerem Hinsehen allerdings als reiner Batterie-Halter, ohne elektrische Anpassung.

Infos gibt es auch hier:

Es soll inzwischen aber auch einen Zink-Luft Typ mit 1,35V geben (WeinCell MBR625).
Nutzer sollten allerdings wissen, ist die Verpackung erst einmal geöffnet, beginnt die chemische Reaktion und die Lebenszeit der Batterie ist, ob genutzt oder nicht, von nun an auf maximal ein Jahr begrenzt. Die effektive Lebenszeit hängt von der Größe der Luft-Öffnung ab.
Bleibt die Verpackung zu, sollen Zink-Luft-Typen bis zu zehn Jahre lagerfähig sein.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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Monday, September 23rd 2013, 8:41pm

Es gibt aber Adapter zu kaufen mit den Abmessungen der "alten" Batterien die einen Spannungsregler auf 1,35V eingebaut haben, in die eine 1,5V Knopfzelle eingelegt werden kann. Werde ich mir demnächst mal zulegen, damit ich meine alte Minolta SR101b mit dem guten 1 zu 1,2 58mm Objektiv wieder benutzen kann.
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 3x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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Tuesday, September 24th 2013, 7:12am

Hat es wirklich eine SR101b von Minolta gegeben, hast Du ein Foto der Kamera? Danke und Gruß Thomas
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135

Tuesday, September 24th 2013, 8:38am

Uuups, da kann man mal sehen das ich sie lange nicht mehr in den Händen hatte. Es ist keine SR sonderen eine SRT101b. War mal ein Angebot einer Handelskette. Man konnte wählen zwischen dem 1:1.2 58mm oder einem 200mm Tele einer anderen Marke zum SRT101b Gehäuse. Der Verkäüfer kam natürlich zuerst mit dem Tele aus dem Lager und war dann platt das ich das 1:1,2 haben wollte. Nach dem Motto, das hat noch keiner haben wollen. Damals war im Handel das 1,2 er teuerer als das Gehäuse. Wenn ich trotzdem noch ein Foto machen soll, sage mir bitte bescheid.

Gruß
Friedhelm
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136

Wednesday, December 25th 2013, 10:00pm

Passend dazu lächelte mich heute eins auf dem Trödelmarkt in Neuss an: Cullmann Modell 2131, nicht mehr ganz neu, aber gut gepflegt,


Ein Stativ kommt selten allein. Beim weihnachtlichen Verwandtenbesuch fiel heute ein "Bilora Profilo Jubiläum" aus den Beständen meines verstorbenen Onkels für mich ab.

Kann jemand das qualitativ einschätzen, vor allem im Vergleich zu dem o.g. Cullmann? Auf mich macht es keinen schlechten Eindruck, die Verarbeitungsqualität scheint OK zu sein.

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Monday, December 30th 2013, 7:59am

Hallo Frank, es gibt durchaus noch Knopfzellen mit 1,35 Volt. Für Besitzer einer Bulova Accutron Spaceview, deren Uhr nicht für die herkömmlichen 1,5 Volt ausgelegt sind. http://www.ebay.de/itm/Accutron-214-Batt…=item3a896820cd
Gruß von

Rüdiger

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138

Sunday, April 2nd 2017, 1:02pm

Bei mir ist es so: Die schnelle Aufnahme mit dem iPhone, bleibende Erinnerungen analog. Da weiß ich wenigstens, daß ich es auf Dauer ohne Aufwand archivieren kann - und die Kameras gefallen mir auch besser. :)

Und was einem alles so zuläuft, wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, daß man auf Film fotografiert... 8)

Viele Grüße
Nils

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139

Sunday, April 2nd 2017, 1:39pm

Diese Rollei 35 habe ich mir vor 44 Jahren vom ersten Lehrlingsgehalt gekauft. Sie funktioniert noch immer einwandfrei. Zu besonderen Anlässen spendiere ich ihr immer mal wieder auch einen Film.
Gerhard
Sonicman has attached the following image:
  • Rollei35.jpg

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140

Sunday, April 2nd 2017, 2:47pm

Hallo!

Wie schön, daß dieser lange Zeit im Dunkeln herumdümpelnde Beitrag wiederbelebt wurde.
Bei mir hat sich in den letzten Jahren Einiges getan. Ich habe die analoge Photographie
wiederentdeckt, und mir etwas Equipment dafür besorgt.

Angefangen mit einer MAMIYA ZE-X mit verschiedenen Objektiven und Winder. Dazu
gesellte sich eine EXAKTA Varex IIb, mit div. Suchern und Objektiven. Dann habe ich die
Kamera meines Vaters wieder hervor gekramt. Eine AKA Rette mit Normal- und Teleobjektiv.
Dazu allgemeines Zubehör, wie GOSSEN Sixtomat usw. .

Alles Photoapparate, mit den ich früher schon Bilder machte. Eine ZE-X kaufte ich damals neu.
Ärgerlich war, daß es dazu kaum Objektive gab. Und noch ärgerlicher, daß zum Schluß die
Apparate bei Quelle(?) verramscht wurden. Frustriert schenkte ich die ZE-X meinem Vater.

Die vergessene Vorfreude auf die entwickelten Papierbilder kam mit dem ersten belichteten
Film wieder...

Bilder der Ausrüstung (gemacht mit meiner NIKON P7100 - ein Smart-/I-phone kommt mir
nicht in´s Haus ) folgen demnächst.

Gruß
Wolfgang

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141

Sunday, April 2nd 2017, 4:03pm

Und noch ärgerlicher, daß zum Schluß die
Apparate bei Quelle(?) verramscht wurden.

Glaube ich nicht wirklich. Quelle hat nur Kameras unter eigenem Namen (REVUE) verkauft. Und die waren fast immer bei Chinon, dem größten Kamerahersteller der Welt, dessen Namen kaum jemand kannte, gebaut. Es mag Ausnahmen bezüglich des Herstellers gegeben haben (ist schon "verdamp lang her"!), aber es stand immer REVUE drauf. Bei Neckermann und Porst hingegen hat man auch japanische Geräte unter ihrem richtigen Markennamen angeboten. Vielleicht waren die es, die die Mamiya verramscht haben?

Ich habe noch Dutzende von analogen Kameras liegen, aber ich fange damit nicht mehr an.
Miese Abzüge mit Grün- oder Rotstich bei Papiervergrößerungen oder nach zehn, zwölf Jahren violett verfärbte Dias (außer bei Kodachrome) tue ich mir nicht mehr an.
Und mit schwarzweiß-Selbstverarbeitung habe ich mir dreißig Jahre lang die Nächte um die Ohren gehauen. Es waren schöne Zeiten mit teilweise schönen Ergebnissen, aber eine solche Bildqualität, wie ich sie heute mit meinen Micro Four Thirds-Gehäusen und den dazugehörigen Optiken erziele, habe ich seinerzeit nicht mal mit der Rolleiflex 3,5 F oder der Pentacon Six TL hinbekommen.

Der limitierende Faktor war immer das Labor, dessen Ergebnisse jedesmal verschieden waren und selten so, dass ich damit wirklich zufrieden war. Ich habe in den 90ern ein persönliches Gespräch mit dem Leiter des hannoverschen CW-Color-Labors geführt, in dem wir versucht haben, die Gründe für meine Unzufriedenheit herauszufinden und abzustellen. Aber es ist nicht gelungen. Bei einem Fachlabor hätte ich diesen Frust sicher nicht gehabt, aber als Straßenbahnfahrer kann man das Geld nicht so freigiebig rauswerfen... Wahrscheinlich waren meine Ansprüche einfach zu hoch. :rolleyes:

Nein, so gern ich analoge Technik mag (sonst wäre ich nicht hier), aber die Analogfotografie ist für mich ein abgeschlossenes Kapitel. Mühsam bin ich seit Monaten dabei, meine alten KB- und MF-Dias einzuscannen und dabei deren Fehler und Verfärbungen zu beseitigen. Leider gelingt das meist nur sehr unvollkommen.

Hier ist ein Beispiel für eine gelungene Reproduktion. Das Foto ist mit der Pentacon Six TL und dem CZJ Biometar 2,8/80 entstanden. Gotha-Tw Nr. 43 in Nordhausen.



LG Holgi

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142

Sunday, April 2nd 2017, 4:04pm

Prima! Noch mehr Leute, die Fotografie zum Anfassen schätzen.

Meine Oma hatte ihr ganzes Leben lang genau eine Kamera, die Voigtländer Brillant Portrait-Gruppe-Landschaft, die sie mit 12/13 Jahren (muß 1933/34 herum gewesen sein) von ihrem Vater geschenkt bekommen hat. Dem kleinen Kästlein sieht man die jahrzehntelange Benutzung deutlich an, funktionieren tut das Ding aber nach wie vor, heute ziehe ich regelmäßig mal eine Rolle 120er durch, an den Ergebnissen gibt es nichts zu meckern. Die Schuhkartons mit den Negativen (reicht bis 1983) habe ich auch, von allen könnte ich heute noch Scans oder Duka-Abzüge machen. Datensicherung im Schuhkarton, so einfach kann es sein...

Immerhin, die filmbasierte Fotografie scheint sich inzwischen als Nischenmarkt wieder zu berappeln. Und die instax-Sofortbilder von Fuji sind sogar bei den Smartphone-Kids "in".

Viele Grüße
Nils

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143

Sunday, April 2nd 2017, 4:35pm

Hallo Nils,
ähnlich wie bei Vinylplatten scheint sich Analogfotographie (vieleicht)als Nischenmarkt durchzusetzten,immerhin gibt es in größeren(Bahnhofs-) zeitschriftenläden auch wieder eine Zeitschrift für analoges fotographieren.Außerdem die seit über 20 Jahren die Zeitschrift "Foto Deal" speziell für Kamerasammler und Nutzer historischer Kameras,welche ich sehr empfehlen kann.Ich selbst fotographiere seit 1968 bis heute analog,Rollfilm120 und Kb Film 135 mit verschiedenen Kameras aus der Zeit um 1925 bis 80er Jahre.Wenn man mit einer Voigtländer Bessa aus den 30er Jahren fotografiert wird man inzwischen mehr beachtet als mit einer noch so teuren Digitalkamera.
Grüße
Ralf

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144

Sunday, April 2nd 2017, 5:18pm

Wenn man mit einer Voigtländer Bessa aus den 30er Jahren fotografiert wird man inzwischen mehr beachtet als mit einer noch so teuren Digitalkamera.


Wenn Du digital auffallen willst, bietet sich keine teure, sondern eine einfache Digitalkamera an, denn die sterben aus. Wurde mir erst richtig bewusst, als ich im vergangenen Herbst Ersatz für meine defekte Jenoptik-Knipse gesucht habe. Bei zwei Foto-Geschäften in Düsseldorf gab es nichts mehr, mit der Begründung, daß die Kunden praktisch nur noch hochwertige Kameras (von 250 € aufwärts) wollen, der Rest fotografiert mit dem Handtelefon. Bei Saturn bin ich dann noch fündig geworden, aber die vorherige Aussage wurde mir auch dort bestätigt.

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145

Sunday, April 2nd 2017, 8:15pm

Hallo Holger!

Zitat:
"Quelle hat nur Kameras unter eigenem Namen (REVUE) verkauft. Und die waren fast immer bei Chinon, dem größten Kamerahersteller der Welt, dessen Namen kaum jemand kannte, gebaut."

Das stimmt sicherlich. Da vertraue ich auf Deinen Wissenschatz. Und sicher stand auf dem Gehäuse "REVUE". Was auch immer drauf stand, im Fall der MAMIYA ZE-X war es REVUE X-4M, so
bleibt es doch eine MAMIYA.

Beide Bilder(Quellen: aus dem www):





Zur "Verramschung" Fakten:
Ich bezahlte nur für das MAMIYA-Gehäuse fast 1000DM. Das Standard-Normalobjektiv (1:2 50mm) kostete m. W. um die 150DM, und war das mit Abstand günstigste Objektiv (von nur geringer
verfügbarer Auswahl - angekündigt waren sehr viel mehr).
Bei Quelle kostete m. E. die Kamera mit Objektiv weniger als 600DM.

Muß ich noch mehr zu meiner damaligen Laune schreiben?

Gruß
Wolfgang

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146

Monday, April 3rd 2017, 12:02am

Hallo Wolfgang,

läuft Deine Mamiya noch? Ich habe eine geschenkt bekommen (inkl 1:1,4 50er), aber leider löst diese nur nach einem heftigeren Schlag aufs Gehäuse aus. Ich habe zwar mittlerweile eine gute X-4M, aber das Original hätte ich gerne repariert (finde ich eine interessante Kamera, auch wenn ich nicht analog fotografiere).

@all:
Ich kenne fast niemanden, der noch analog knippst. Die paar Leute machen das dann entweder nur weil es ja quasi kurios ist (voll retro und so...) oder weil sie es hobbymäßig ernst nehmen. Die einzigen Analogbilder meinerseits mache ich mit einer Rolleicord und für den Aufwand muss das Objekt schon ganz was besonderes, außergewöhnliches sein.

Gruß Andreas

P.S.:
Es gab unter den Revue-SLRs auch einige von Cosina, Zenit und Praktica, Chinon sowieso.
Festina lente!

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Monday, April 3rd 2017, 8:56am

Hallo Andreas!

Auf Deine Frage antworte ich mit einem entschiedenen "jein".
???
Nun, mein Neukauf ist seit >15 Jahren Geschichte. Hat meine Mutter
nach dem Tode meines Vaters in den Container geworfen (kein weiterer Komentar).
Also = nein
Vor ca. 2 Jahren ersteigerte ich eine ZE-X mit 1:1,4 50mm für sage und schreibe 9Euro.
Nach Batteriewechsel funktioniert sie seither einwandfrei. Zwei Zoom-Objektive (28-80
u. 80-205), ein Linksgriff und einen Winder komplettieren das MAMIYA-Set. Meist ist das
kleine Zoom drauf.
Also = ja

Eine Reparatur lohnt oft, wegen der aufgerufenen horrenden Stundenlöhne (zumindest in H),
nicht. Etwas Geduld, dann findet sich für kleines Geld in Kleinanzeigen/Bucht eine funktio-
nierende ZE-X.

Gruß
Wolfgang

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148

Monday, April 3rd 2017, 9:08am

Hallo Wolfgang,
Schade, dass das Ding weg ist, aber bei 9€ ist die Wiederbeschaffung ja kein Problem. Für die Revue habe ich auch nur ein paar € mehr ausgegeben inkl. Tele, dem 50er.
Reparieren lassen ist keine Option, da hast Du Recht. Das mache ich dann schon selbst. Die Mamiyas haben aber bissl mehr Elektronik als bisher.reparierte Minoltas oder Rolleis...
Gruß Andreas
Festina lente!

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Monday, April 3rd 2017, 11:55am

Hallo!

Nun Bilder meines Analog-Photographie-Geraffels:











Und dann gibt´s da noch Einiges in der Vitrine. Dazu demnächst mehr...

Gruß
Wolfgang

PS.: Zur Zeit habe ich frische 36er AGFA Colorfilme 400ASA im Gebrauch.

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150

Monday, April 3rd 2017, 12:16pm

Diese Rollei 35 habe ich mir vor 44 Jahren vom ersten Lehrlingsgehalt gekauft. Sie funktioniert noch immer einwandfrei. Zu besonderen Anlässen spendiere ich ihr immer mal wieder auch einen Film.
Gerhard

Mein Vater hatte sich damals auch eine neu gekauft, in Silber. Muß, wenn ich mich recht erinnere etwas über 400 DM gekostet haben, war Anfang 70er noch ne Menge Geld. Dafür benutzt er sie heute noch.

Meine Pentax ME-Super und MX ruhen hingegen... :whistling: