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61

Sunday, January 1st 2006, 9:38pm

Du hast recht mti der 2,8 als richtiger blende. Du kannst die grünen Lichtwertzahlen außer Acht lassen, parallel zur Paarung 1/10 s und Blende 8 liegen sich andere Paarungen gegenüber. Diese sind ebenso korrekt, weil der Zeiger auf der Drehscheibe immer noch den gleichen Lichtwert anzeigt. So lange du nicht weiter drehst, kannst du alle angezeigten Paarungen verwenden.

Die weiße Diffusorscheibe setzt du, je nach Motiv und Art der Messung, vor die Messzelle. In diesen Fällen veränderst du an den Messwerten nichts, sondern übernimmst sie.

Gruß, Niko

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62

Sunday, January 1st 2006, 11:10pm

Lieber Niko!

Du hast mir ernsthaft weitergeholfen. Die Aussage Paarung Blende und Verschlußzeit hat mir ernsthaft was gebracht. Das mit der 1/100 sec und Blende 2,8 war von mir nicht überlegt, sondern eine reine gefühlsmäßige Entscheidung. Abgelesen am Belichtungsmesser habe ich fast exakt den richtigen Wert getroffen!!!

Nun bleiben nur noch die seltsamen grünen Zahlen übrig.
Wer kann sie sinnvoll deuten, vermutlich ein mathematischer Zusammenhang.


Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

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63

Sunday, January 1st 2006, 11:18pm

Wie gesagt, Andreas, es ist diese Lichtwertreihe von 1-18, die jeweils einen bestimmten Belichtungswert für den Film darstellt. In welcher Zeit-Blendenpaarung, das ist egal, denn wenn eine Blendenstufe weiter geschlossen wird, wird eben die Zeit verdoppelt. Die Lichtmenge bleibt die gleiche. Jeder dieser Zahlen ist eben ein Wert der Belichtung zugeordnet. Durch welche Paarung er erreicht wird, ist eben egal, darum geht es im Prinzip auch nicht, das wählt der Fotograf selber. Es geht hier um eine Vereinfachung für Fotografen mit Lichtwertskala am Objektiv, da sind Blende und Zeit nicht unbedingt getrennt einzustellen, sondern nur über einen Lichtwertring, der dann die Belichtungseinstellung besorgt.

Gruß, Niko

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64

Thursday, January 12th 2006, 2:55pm

Gerade entdeckt:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/68271

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65

Sunday, January 14th 2007, 1:28am

Na, das ist doch mal eine Digitalkamera für den Tonbandfreund. :-)



http://www.fototools.de/index.php?area=1&p=news&newsid=711

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66

Sunday, January 14th 2007, 9:12am

´
Hat die ein GX- Objektiv?

Was die vollautomatischen Kompaktkameras angeht, ist ja noch alles einfach in der Bedienung. Weil mir da aber zuwenig Möglichkeiten der Einflussnahme gegeben sind und die Qualität nicht mehr ausreichte, habe ich eine Spiegelreflexkamera angeschafft.

Früher ging das mit der SLR so: durchgucken, scharf stellen, Belichtung einstellen, auslösen. An Anzeigen gab´s den Belichtungsmesser mit Nadel oder LED- Anzeige, und wenn es hoch kam, ein kleines Display auf dem Zeit und Blende angezeigt werden.

Heute hat man ein Menü mit schier unendlichen Voreinstellungen, etliche Motivprogramme, Zeit- Blenden- und Vollautomatik und tatsächlich auch manuelle Bedienung. Wer aber glaubt, die Blende könne man bei meiner Kamera am Objektiv einstellen, nein, dafür gibt es ein Drehrad (wenn man das vorher im Menü aktiviert hat). Das hat für den Kamerahersteller den Vorteil, dass man die vorhandenen Objektive trotz gleichem mechanischen Anschluss nur eingeschränkt verwenden kann.

Damit man halbwegs darüber informiert ist, wie die Kamera eingestellt ist oder was die Automatik machen wird, sind im Sucher fast so viele Anzeigen wie in einer Flugzeugkanzel. Wem´s nicht reicht, kann noch mehr erfahren, wenn er auf das LCD- Display auf der Oberseite schaut.

Die digitale Spiegelreflexkamera ist vollgestopft mit Elektronik, sogar in den Objektiven steckt eine CPU, die Daten mit dem Hauptchip in der Kamera austauscht. Diese Heerschar an kleinen Helfern soll dem Fotographen unterstützen, verwirrt aber am Anfang mehr, als dass sie wirklich hilft.

Jedenfalls habe ich drei Wochen die Bedienungsanleitung intensiv studiert, ein zusätzliches Handbuch gekauft und – tatsächlich, man kann damit fotografieren. Wenn man sich erst mit den vielen Möglichkeiten dieses High- Tech- Geräts vertraut gemacht hat, ist wesentlich einfacher zu bedienen, als am Anfang vermutet.

Im Gegensatz zu vielen Kompaktkameras, die nur über einen Bildsensor verfügen, der für Fokus, Belichtung und die Aufnahme zuständig ist, hat meine Nikon neben dem Bildaufnahmesensor noch zwei Weitere. Diese liefern die Information für Autofokus und Belichtung. Das hat den großen Vorteil, dass die Auslösung ohne merkliche Verzögerung erfolgt, was planbare Schnappschüsse ermöglicht.

Fazit: Die Digitaltechnik bietet viele und teils neue Möglichkeiten, fordert aber vom Anwender -wenn er diese Möglichkeiten nutzen will- Kenntnisse der Bedienung. Die Bildqualität ist in den üblichen Formaten mit Kleinbildaufnahmen vergleichbar, in wenigen Jahren werden auch Großabzüge ohne Pixeltreppen möglich sein. Schon heute ist das Angebot an Filmen geringer als vor einigen Jahren, der berühmte und beliebte Kodachrome- Film wird schon gar nicht mehr in Deutschland entwickelt, sondern zentral für halb Europa in der Schweiz verarbeitet. Viele große Kamerahersteller haben die Fertigung mechanischer Kameras eingestellt oder gestrafft, zielen nur noch auf den Profibereich.

Es wird wohl so ausgehen wie mit dem Magnetophon: die konventionelle chemische Fotografie wird in naher Zukunft nur noch von wenigen hartnäckigen Halb- und Vollprofis genutzt und irgendwann völlig verschwinden.

Ob in der Übergangszeit wohl Planfilmkameras von Linhoff oder Plaubel wie Studiobandmaschinen in Amateurhände gelangen?

Warum gibt es eigentlich keine MemoryCards für Schwarz- Weiß- Fotos?
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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67

Saturday, August 4th 2007, 9:39pm

So, nun muss doch noch drigend eine Kamera weg:



Siehe auch im Marktplatz.

Wer bereit ist, sie in Gelsenkirchen oder Düsseldorf abzuholen, kann sie geschenkt haben. Ansonsten gebe ich sie gegen Versandkostenerstattung ab (4 € innerhalb Deutschlands).

Bei Interesse bitte bis spätestens zum nächsten Wochenende melden, sonst bleibt mir leider nichts anderes übrig, als sie zu entsorgen.

Edit: Erledigt, hat einen Interessenten gefunden.

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68

Tuesday, August 7th 2007, 11:02pm

Quoted

Agfa-Band postete
Bei M42-Objektiven kannst du auf Carl Zeiss Jena zurückgreifen, auch Meyer Optik Görlitz hat ein paar gute Sachen gebaut, ansonsten Tipps für gute Objektive:
Zeiss Tessar 50mm (gibts in unterschiedlichen Lichtstärken, je nachdem, ob du mehr available light fotografie oder mit bliz arbeiten willst, kannst du die lichtstärke wählen)
Zeiss Sonnar 1:3,5/135mm sehr gutes Objektiv, legendäres Sonnar, eingebaute Gegenlichtblende.
Und für Leute, die vor nix fies sind: Zeiss Sonnar 1:2,8/180 (übrigens mit dem Beinamen "Olympia-Sonnar", weil 1936 für die Contax entwickelt) - wiegt in der Jena-Version anderthalb Kilo :oah:, braucht einen Adapter vom ursprünglichen Pentacon Six/Praktisix-Anschluß auf M42, macht dann aber schöne Bilder (ok, in den Testberichten der 80er war das Objektiv gegen Zeiss Oberkochen, Nikon etc. Schlußlicht, und Blendenkomfort ist auch was anderes ;), aber ich bin immer gut damit klargekommen).
Ein Sonnar 4/300 hat Zeiss Jena auch noch gebaut - alles noch eine Ecke wüster als das 180er :tanz:

Quoted

Agfa-Band postete
die Vorgänger der T-Serie waren die AE-1, die AL-1, die A-1 und die AT-1. [...] habe zwar eine AE-1 und eine AE-1 programm hier, aber dazu nru FD-Objektiv und keine ältere Canon.
Falls es noch wen in Sachen Canon interessiert: Die A-1 sackte Ende der 70er bei der Stiftung Warentest als einzige Kamera in dem betreffenden Test ein sattes "Sehr gut" ein (hat übrigens auch einen schönen Sucher), und auch das FD 4/200 kam sehr gut weg. Als ich mich noch für die Gebraucht-Schaufenster interessiert habe, waren FD-Objektive spottbillig. Und die AE-1 Program sahnte, glaub ich, in den damaligen Tests auch ziemlich ab.
Mein Canon-Favorit wäre die F1 "Neu" gewesen - Bj. ca. 84 - hab sie einmal in der Hand gehabt - das Gehäuse fühlte sich super-solide an, als ob man damit einen Nagel in die Wand hätte schlagen können... :engel: Nix Plastikkram mit Mäusekino-Monitor-Menüsteuerung :D

Michael

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69

Wednesday, August 8th 2007, 12:41am

Die Canon A1 ist ein sehr schönes Gerät, mit dem ich bis heute fotografiere. Praktisch, daß sich sowohl Blende als auch Belichtungszeit vorwählen lassen, wobei die Kamera den jeweils anderen Wert vorschlägt. Bei vielen ähnlichen Kameras aus dieser Zeit, die ich schon in der Hand hatte, geht dies jeweils nur in eine Richtung. Gut auch die Möglichkeit des "Einfrierens" der Meßwerte, z.B. für Gegenlichtaufnahmen. Als einzigen Nachteil empfinde ich den fehlenden Autofocus, der es erschwert, von bewegten Motiven spontane Bilder zu machen. Trotzdem wollte ich sie nicht gegen ein moderneres Plastik-Ding mit Autofocus und ansonsten denselben Möglichkeiten eintauschen.

Eine gebrauchte Digiknipse kommt demnächst auch dazu - aber wirklich nur für solche Zwecke, wie bei einer Bestandsaufnahme für den Job ein Plangebiet dokumentieren zu können und die Bilder direkt verfügbar zu haben, oder hier ab und zu mal ein paar Cassettenbilder hochzuladen :-)

Viele Grüße,
Martin.

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70

Wednesday, August 8th 2007, 9:20am

Quoted

Kirunavaara postete
Die Canon A1 ist ein sehr schönes Gerät, mit dem ich bis heute fotografiere. [...] Als einzigen Nachteil empfinde ich den fehlenden Autofocus, der es erschwert, von bewegten Motiven spontane Bilder zu machen. Trotzdem wollte ich sie nicht gegen ein moderneres Plastik-Ding mit Autofocus und ansonsten denselben Möglichkeiten eintauschen.
Würde ich mit meinen alten metallenen Analogen auch nie machen. :bier:
Und das mit dem Autofocus... ich weiß nicht - die Male, wo ich einen drin hatte (Digi-Knipse), hatte ich häufiger Unschärfe, als wenn ich manuell die Schärfe einstelle. Wofür gibt's außerdem Tiefenschärfeskalen ;) Und an die Schärfeneinstellung meines geliebten 1,4/85er würd ich sowieso nie eine Maschine ranlassen :D

Michael

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71

Wednesday, August 8th 2007, 9:37am

Quoted

Kirunavaara postete
Eine gebrauchte Digiknipse kommt demnächst auch dazu - aber wirklich nur für solche Zwecke, wie bei einer Bestandsaufnahme für den Job ein Plangebiet dokumentieren zu können und die Bilder direkt verfügbar zu haben, oder hier ab und zu mal ein paar Cassettenbilder hochzuladen :-)
Auch ich hab mir eine billige Digitalkamera gekauft um meine eBay Fotos zu machen und Bilder in Foren hochzuladen.

Für alle andern Zwecke benutze ich weiterhin meine anlalogen Kameras.
Meine Rollei 35S ist übrigens auch nicht größer als so manche "kleine" Digitalkamera und keinesfalls schlechter ;-)

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Wednesday, August 8th 2007, 9:45am

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Donzerge postete

Meine Rollei 35S ist übrigens auch nicht größer als so manche "kleine" Digitalkamera und keinesfalls schlechter ;-)
Hi Donzerge!

So etwas habe ich auch noch in der Version 35T und eine 35SE herumstehen.
An beiden Modellen werden die Verschlusszeiten nicht mehr ordentlich gebildet. Das bedeutet vor allem, dass lange Verschlusszeiten ab 1/30Sekunde und länger, an beiden Kameras nicht zu gebrauchen ist.

Wie sieht es bei Deiner 35S aus?

Ist diese in Singapur oder Deutschland gefertigt worden?

Die meinen sind alle aus Singapur.

Gruß

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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73

Wednesday, August 8th 2007, 9:54am

Quoted

Gyrator postete

Wie sieht es bei Deiner 35S aus?

Ist diese in Singapur oder Deutschland gefertigt worden?

Die meinen sind alle aus Singapur.

Ich hatte mal lange Zeit eine deutsche, die Anfang der 90er Jahre in Italien gestohlen wurde. Jetzt habe ich auch eine aus Singapur. Diese funktioniert allerdings einwandfrei.

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74

Wednesday, August 8th 2007, 9:56am

Ich habe eine ziemlich frühe Rollei 35 aus deutscher Produktion mit Tessar (sie kommt auch noch ohne das "T" in der Bezeichnung aus, weil es die "S" mit Sonnar noch nicht gab), bei dieser sind die Verschlusszeiten alle in Ordnung. Was mich bei der Rollei 35 stört ist die Tatsache, dass das Objektiv nur durch einen Deckel geschützt werden kann (das sieht man auch, der Vorbesitzer nahm es da nie so genau mit, leider). Da finde ich die Minox 35, welche ich ansonsten nicht so sehr schätze, oder die Olympus XA einfach praktischer, weil sie einen "eingebauten" Objektivschutz haben.

Was die Spiegelreflexe angeht, so hat sich da die Modellnutzung nahezu gänzlich Richtung Minolta verschoben und die Olympus OM-2, welche ich eigentlich sehr mag, fast nur herumliegt, weil es bei Minolta einfach die besseren Zooms gibt und ich mittlerweile etwas tragfaul geworden bin was Festbrennweiten betrifft. Das 3,5/35-70er MD-Rokkor ist halt besser als das entsprechende Olympus-OM-Zuiko. Vielleicht fällt mir nochmal günstig ein XG-9-Gehäuse vor die Füße, dann sind die interessanten Minolta-Serien auch abgedeckt.

Ansonsten: Für eine der praktischsten (finde ich zumindest) Kameras halte ich die Schraubleica. Der Sucher ist gewöhnungsbedürftig und man muss die Filme anschneiden, ok. Aber mit dem versenkbaren Elmar ist sie sehr kompakt und überaus zuverlässig.

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75

Wednesday, August 8th 2007, 9:33pm

Quoted

Gyrator postete
So etwas habe ich auch noch in der Version 35T und eine 35SE herumstehen.
An beiden Modellen werden die Verschlusszeiten nicht mehr ordentlich gebildet. Das bedeutet vor allem, dass lange Verschlusszeiten ab 1/30Sekunde und länger, an beiden Kameras nicht zu gebrauchen ist.
Hallo Thomas,

das klingt doch nach dem beliebten, aber reparablen Fehler, daß das Hemmwerk des Verschlusses verharzt ist, oder? Haben zwei Zentralverschlußkameras bei mir genau in der Form auch... Müßten mal gereinigt werden...
Bei Deinen Rollei-Schätzchen :engel: dürfte sich das lohnen - ich hab letztes Frühjahr für einen Freund sogar noch eine reichlich kaputte 35 SE Singapur immer noch für 70 Schlappen verebuchtet. In heilem Zustand wär die richtig was wert gewesen.

Michael

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76

Wednesday, August 8th 2007, 9:37pm

Die 35SE und TE-Modelle sind preislich meist unter den "normalen". In letzter Zeit sind die Preise zwar wieder stabil, aber immer noch relativ weit unten. Eine Rollei 35 (egal ob Tessar oder Sonnar) für 70-90 Euro in funktionsfähigem Zustand zu ersteigern ist kein Zufallstreffer mehr.

Gruß
Niko

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77

Thursday, August 9th 2007, 9:13am

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mk1967 postete

......das klingt doch nach dem beliebten, aber reparablen Fehler, daß das Hemmwerk des Verschlusses verharzt ist, oder?
Hallo Michael!

Hast Du eigene Erfahrung mit dieser Art der Instandsetzung oder nähere Kenntnis wie diese Arbeit ausgeführt wird?
Wird die Mechanik lediglich ausgewaschen oder das Werk zerlegt gereinigt?


Quoted

mk1967 postete
....... - ich hab letztes Frühjahr für einen Freund sogar noch eine reichlich kaputte 35 SE Singapur immer noch für 70 Schlappen verebuchtet. In heilem Zustand wär die richtig was wert gewesen.

Michael
Bei den SE - Varianten besteht noch die Problematik, dass die 5,6V Batterie meines Wissens nicht mehr beschaffbar ist. Damit bleibt die Belichtungsmessung außen vor.

Gruß

Thomas


PS: Was für die SE gilt, gilt natürlich auch für die TE Version, also all die Rollei 35 Modelle welche eine LED-Belichtungsmesseranzeige integriert haben
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78

Thursday, August 9th 2007, 9:18am

Quoted

Gyrator postete
Bei den SE - Varianten besteht noch die Problematik, dass die 5,6V Batterie meines Wissens nicht mehr beschaffbar ist. Damit bleibt die Belichtungsmessung außen vor.
Genau so sieht es aus .... das Ding hab ich auch mal lange Zeit für meine SE gesucht und nie mehr gefunden.

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79

Thursday, August 9th 2007, 10:03am

@ 5,6V Quecksilberzellen-Problematik:

Es gibt ein 6V Zelle die etwas kleiner als die alte 5,6V (PX27) Zelle ist.
In irgendeiner Photozeitschrift habe ich mal einen Adapter gesehen, der die Spannung auf 5,6V runter bringt. D.h. Die kleiner 6V Zelle kommt in den Adapter, der Adapter kommt sammt Batterie ins Batteriefach der Kamera. Die kleinere 6V Zelle müsste die Bezeichnung 28PX haben, oder 4xAG13.

Zum Glück habe ich solche Probleme mit meiner Pentax ME Super nicht ;-)...

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80

Thursday, August 9th 2007, 10:12am

Quoted

Gyrator postete
Hallo Michael!

Hast Du eigene Erfahrung mit dieser Art der Instandsetzung oder nähere Kenntnis wie diese Arbeit ausgeführt wird?
Wird die Mechanik lediglich ausgewaschen oder das Werk zerlegt gereinigt?

Gruß

Thomas
Hallo Thomas,

leider hab ich gar keine Erfahrung damit... aber ich hab das Gefühl, daß der Fehler bei älteren mechanischen Kameras weitverbreitet ist. Die Tips, daß man sie ab und zu mal "bewegen" soll, kommen ja nicht von ungefähr. Und wenn ein Fehler so verbreitet ist, gibt's bestimmt auch (noch) Leute, die ihn beheben können.

Vielleicht hängt es von der Sorgfalt der Werkstatt ab, was alles gemacht wird...?
Ich könnte mir vorstellen, daß man über Internet ohne weiteres wirklich kompetente Werkstätten für die Rollei findet, vielleicht sogar solche mit Liebhaberqualitäten. (Oder vielleicht gibt's irgendwo ein Rollei-Forum?) Ich hatte z.B. Glück, als ich nach einer Fachwerkstatt für meine 50er-Jahre-Exakta-Schätzchen :) gesucht habe. Da gibt es mehrere Betriebe (und ein Forum auch).
Daß sich die Reinigung/Verschlußreparatur bei den Exaktas nicht mehr gelohnt hätte, ist dann ein anderes Kapitel. :undnun:

Es dürfte bei der Sorte Reinigung/Durchsicht/Reparatur auf jeden Fall Qualitätsunterschiede geben, bis hin zum verwendeten "Schmiermittel": Eine Exakta von 1957, bei der ich in den 90ern einen komplett neuen Verschluß habe reinmachen lassen, ist nämlich schon wieder verharzt (weil ich sie zu lang hab liegenlassen). Eine andere von 1954 ist schon Anfang der 80er von einem, wie's scheint, versierten Menschen in Wuppertal (Horst Neuhaus) gereinigt und neu gefettet worden - die läuft bis heute 1a, obwohl sie genauso lange gelegen hat wie die von '57...

Michael

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81

Thursday, August 9th 2007, 10:47am

Hi Michael,

ich denke genauso wie Du, dass dieser Defekt typisch bei vielen Fotoapparaten ist und eine identische Ursache hat. Das dies bei der Rollei 35 mit Tessar-Optik und bei der Rollei 35SE (früher um 400DM) gleichfalls auftrat, fand ich sehr ernüchternd. Zumal ich zumindest die Rollei 35 mit Tessar bis zum Defekt immer wieder benutzt habe. Danach habe ich mir noch eine Minox 35GLS neu gekauft. Die hat zwar lediglich ein Kunststoffgehäuse, ist jedoch im Vergleich zur Rollei deutlich hosentaschentauglicher und dabei sehr robust.

Jetzt stehen jedoch alle in der Vitrine, ich denke nicht, dass ich hier in eine Reparatur investieren werde. Früher habe ich auch selbst die ein oder andere Knipse (Kompaktsucher und Spiegelreflex) repariert und etwas Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln können. Heute fehlt mir jedoch die Ruhe um hier weiter zu machen und in Zukunft werde ich dies wahrscheinlich nicht weiter verfolgen.
Am Rande sei erwähnt das ich es sogar geschafft habe von Minolta, Auszüge vom Werkstattbuch für eine ihrer Autofocus-Speigelreflexe zu erhalten und von Praktika sogar Ersatzteile. Mit freundlicher und begründeter Nachfrage erreicht man schon einiges.

Mechanische analog Kameras benutze ich nur noch sporadisch, besonders zuverlässig haben sich meine beiden Fujica's ST801 und ST901 erwiesen, die noch in allen belangen samt Selbstauslöser ohne Tadel nach mehr als 30Jahren funktionieren.

Gruß

Thomas
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82

Thursday, August 9th 2007, 2:13pm

Quoted

Gyrator postete
Das dies bei der Rollei 35 mit Tessar-Optik und bei der Rollei 35SE (früher um 400DM) gleichfalls auftrat, fand ich sehr ernüchternd.
Hallo Thomas,

vermutlich kommt dieser Defekt nun mal in den besten Kreisen vor... man muß wohl immer damit rechnen.
Ein Freund von mir hat eine Schraub-Leica - ich müßte ihn mal fragen, wie sich das Hemmwerk bei der so macht. Bei zweien meiner drei Exaktas waren die Langzeit-Hemmwerke und Selbstauslöser auch zeitlebens etwas langsamer als angegeben - weil halt auch etwas verharzt.

Viele Grüße
Michael

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83

Thursday, August 9th 2007, 2:20pm

Bei den Schraubleicas sind meistens die Langzeiten, die über ein separates Hemmwerk gesteuert und über den Knopf auf der Frontseite eingestellt werden dejustiert. Allerdings sollte man hier andere Maßstäbe als bei einer Rollei 35 ansetzen. Es handelt sich zwar um Schlitzverschlusskameras, die Dinger sind dafür aber mittlerweile mindestens 50 Jahre alt, wenn sie zu den letztgebauten IIIg gehören, ansonsten eher älter. Die "kurzen" Zeiten machen bei den Leicas eher selten Probleme, die Langzeiten schon häufiger.

Gruß
Niko

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84

Thursday, August 9th 2007, 2:46pm

Quoted

Agfa-Band postete
Bei den Schraubleicas sind meistens die Langzeiten, die über ein separates Hemmwerk gesteuert und über den Knopf auf der Frontseite eingestellt werden dejustiert. [...] Die "kurzen" Zeiten machen bei den Leicas eher selten Probleme, die Langzeiten schon häufiger.
Das würde sich ja treffen mit der Geschichte von den verharzten Hemmwerken...

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85

Thursday, August 9th 2007, 2:58pm

Nur kommt es eben bei Zentralverschlüssen wesentlich häufiger vor.

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86

Thursday, September 11th 2008, 10:15pm

Ich wollte kein neues Thema dafür aufmachen, aber trotzdem als Hinweis für alle, die öfter mal Innenraumaufnahmen machen: Bei Penny-Markt gibt's zur Zeit Kamerastative "Bilora Action Line Eco II" für schlappe 7,99 €.

Ich hab' mir eins gekauft. Macht einen stabilen Eindruck, lässt sich gut bedienen und vielfältig verstellen.

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87

Thursday, September 11th 2008, 10:17pm

Ich wollte kein neues Thema dafür aufmachen, aber trotzdem als Hinweis für alle, die öfter mal Innenraumaufnahmen machen: Bei Penny-Markt (zumindest bei uns) gibt's zur Zeit Kamerastative "Bilora Action Line Eco II" für schlappe 7,99 €.

Ich hab' mir eins gekauft. Macht einen stabilen Eindruck, lässt sich gut bedienen und vielfältig verstellen.


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88

Friday, September 12th 2008, 11:53am

Moin, moin,

hierbei handelt es sich um einen zugekauften Asiaten mit hoher Serien-Streuung. Der ehemalige Listenpreis lag bei umrum zwanzig Euro. Auf Flohmärkten oder in Import-Shops gibts die als "noname" öfter für umrum zehn Euro.

Für leichte Kameras, wie die abgebildete Digiknipse, mag das Teil geeignet sein. Wer daran denkt, das Stativ für eine SLR oder Geräte ähnlicher Gewichtsklasse einzusetzen, der sollte es lieber lassen, da die klemm-Kraft nicht ausreicht, höhere Gewichte zu halten. Am ersten Tag vielleicht noch, dann aber immer weniger.

Ich habe auch schon Stative dieser Bauart mit Rissen in der Klemmung der Beine gesehen. Also obacht, wenn ihr soetwas kauft! Wer sein Stativ häufiger benutzen will, der überlegt zweimal, ob er eines mit Plastik-Klemmung kauft.
Auch wenn dieses nur acht Euro kostet: Ein gebrauchtes Hatschibutschi mit Metallklemmung kostet auf einem Flohmarkt auch nicht mehr.
Zum Beispiel sind unter den unbeliebten Markennamen Revue oder porst durchaus hochwertige Cullmann-Stative für "nachgeschmissen" zu kriegen.

Stative sind zum Benutzen da, nicht zum kaufen und Benutzen heißt oft abnutzen!

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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89

Friday, September 12th 2008, 12:21pm

Quoted

Matthias M postete
Für leichte Kameras, wie die abgebildete Digiknipse, mag das Teil geeignet sein.
So war es gemeint. Wie gesagt: Habe das ganze nur in den Thread zu den "schweren" Kameras gepackt, weil ich kein neues Thema eröffnen wollte.

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90

Sunday, November 9th 2008, 7:54pm

Frage an die Agfa-Experten: Ist das wirklich original Agfa oder ein Fake?



Die Dinger werden im Moment hier häufig in Euro-Shops angeboten. Die Filme sehen nach echten Agfas aus, aber das Logo auf dem Verpackungs-Einleger wirkt irgendwie seltsam, und auf der Kamera taucht der Name überhaupt nicht auf.