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Freitag, 25. November 2016, 15:05

Mit dem R4 sind wir auch weite Strecken gefahren, beim 2CV wäre ich nicht auf die Idee gekommen.

Beispiel München - Ostfriesland (wie bei etlichen anderen Urlauben auch): Sämtliche Generalkarten entlang der Luftlinie gekauft, passend aneinandergelegt, mit einem Bleistift und einem Besenstiel die Luftlinie auf die Karte gemalt, mit einem Marker die Straßen und Sträßchen möglichst nahe daran markiert und dann gefahren, meine Frau war "Navi". Vier Tagesetappen, Land und Leute gesehen, quasi Blumen im Vorbeifahren gepflückt - ach, Ihr "Auto"-Fahrer, Entschuldigung, aber es gibt Dinge, von denen habt Ihr keine Ahnung. 8)

Gruß, Anselm

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Freitag, 25. November 2016, 15:40


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Freitag, 25. November 2016, 18:39

hallo Anselm, dann kennst Du ja sicher auch die Serie "Der Bastian" - die lief neulich in einem Pay-TV-Kanal, da wurden alte Erinnerungen wieder wach.

Bitte nicht falsch verstehen - ich finde die Citroens vor der Peugeot Ära nach wie vor sehr spannend, auch den minimalistischen 2CV oder den Transporter HY. Selbst dem GSA trauere ich ein wenig hinterher, denn wenn er mich mal nicht geärgert hat, war es ein geiles Auto, er trug wegen seines typischen Motorgeräusches in meinem Bekanntenkreis den Spitznamen Heizlüfter. Ich will auch gar nicht mit Sicherheitsbedenken kommen, da hatten die Kleinwagen aus der Zeit alle nicht viel zu bieten. Was mich an der Ente schockiert hat, waren zwei Dinge - einmal die extreme Enge, die sich nicht im Fußraum gezeigt hat, sondern in der Breite. Ich bin runde zwei Meter hoch und kein Hänfling, im 2CV habe ich Beklemmungszustände bekommen, und habe einfach keine Sitzposition gefunden, in der ich einen Anflug von Lässigkeit entwickeln konnte. Das zweite mag vielleicht ein Problem der Kasten-Ente gewesen sein, aber die hat schon bei Ortsgeschwindigkeit einen Lärm im Innenraum entwickelt, der gestresst hat. Dass sich die Ente für mich fuhr wie ein Einkaufswagen, mag auch daran gelegen haben, dass ich meine Arme nicht bewegen konnte, und die Bedienung damit noch unhandlicher wurde, als sie es sowieso schon war. Ich finde, es ist auch ein Unterschied, ob man mit so einer Kiste im Sommer ohne Zeitdruck über Landstrassen durchs Land bummelt, oder ob man in einer Großstadt jeden Morgen Sommer wie Winter damit zügig zur Arbeit fahren muss.

Mercedes "gebrandet" bin ich durch zwei Dinge - mein Vater fuhr zwar bis 1974 Ford, bevor er sich seinen ersten /8 zulegte, hatte aber immer die Wertvorstellung, dass ein Mercedes das einzig wahre sei. Das zweite war ein Schulkollege, der sohn eines Bauern war, und schon zwei Jahre vor dem Führerschein Mercedes-Schrott sammelte. Ich hatte für das Thema Auto mit 18 noch kein Geld, aber das erste Auto meines besten Freundes kam von diesem Bauernhof, und war eine 200D Heckflosse von 1965, gekauft für 500 Mark mit zwei Jahren TÜV. Wir waren viel mit dem Auto unterwegs, und schon damals habe ich die erfahrung gemacht, dass der runtergerittenste Mercedes immer noch besser fährt als die ganze automobile Holzklasse. So richtig auf den Geschmack bin ich dann gekommen, als ich einige Jahre später den W123 meines Vaters eine Woche durch die DDR fahren durfte. Seitdem bin ich eigentlich drauf, auch wenn es erstmal nur für einen Citroen und zwei Japaner gereicht hat. Ich probiere immer mal zwischendurch was anderes aus, bin aber schnell froh, mich wieder in meinen alten Panzer setzen zu dürfen.

Gruß Frank

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Montag, 28. November 2016, 10:31

Hallo Frank,

mit 2 m kann ich natürlich nicht konkurrieren. Wenn man von der oft leicht zu erfüllenden Bedingung warme und trockene Witterung absieht, sollte die Ente mit ihrem Rolldach doch das Idealfahrzeug für nicht zu knapp bemessene Zeitgenossen sein? ^^ Ich will niemandem einreden, dass die Ente das ideale Fahrzeug für ihn sei, wenn er anderer Ansicht ist. Mit der Kasten-Ente habe ich nur ganz wenige Erfahrungen als Beifahrer. Aber auch denen konnte ich viel abgewinnen (vermutlich Anfang der 1970er Jahre in Berlin):



Mercedes war nie "meine" Marke. Unvergesslich hingegen eine Trabi-Fahrt mit einem Pfarrer am Steuer und vier (teils allerdings noch recht jungen Mitfahrern) bei durchgetretenem Gaspedal über Kopfsteinpflaster in Schwerin in den 1980ern.

Gruß, Anselm

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Dienstag, 29. November 2016, 12:00

hallo Anselm,

hast Du denn auch mal größere Citroens ausprobiert ? Mein persönlicher Liebling, was das Fahren angeht, war der CX.

Gruß Frank

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Dienstag, 29. November 2016, 12:14

Hallo Frank,

ja, klar, die älteren wie CX, DS usw. allerdings nicht. Auswendig:
  • 3 x 2CV (1 x gebraucht, alle anderen neu)
  • 1 x GS
  • 1 x GSA
    (Dazwischen ein neuer Audi weißnichtwas, nach einem Dreivierteljahr verkauft.)
  • 1 x BX
  • 1 x XM
Mitglied des Citroën-Club, später André-Citroën-Club, bis zum traurigen Ende.

Gruß, Anselm

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Dienstag, 29. November 2016, 13:11

Den CX find' ich eigentlich noch schöner als die DS. Schade, daß er so selten geworden ist. Hier in Düsseldorf fahren einige DS (auch als Kombi) und sogar ein SM herum, aber einen CX habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

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Dienstag, 29. November 2016, 13:15

Baron Hornstein fuhr übrigens einen Maserati, der mit Citroën ja nicht ganz unverwandt war.

Gruß, Anselm

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39

Dienstag, 29. November 2016, 13:20

Apropos CX - der legendäre Werbespot mit Grace Jones...

https://www.youtube.com/watch?v=TKNMTAAAUbE

... der dann ganz ungeniert auch in ihr Musikvideo von "Slave To The Rhythm" integriert wurde:

https://www.youtube.com/watch?v=Z0XLzIswI2s (ab 1:48 ).

Die Werbung schleicht überhaupt nicht. :)

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Dienstag, 29. November 2016, 13:41

Stark. :D

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Dienstag, 29. November 2016, 17:47

Hallo,

nun möchte ich mein ersten fahrbaren Untersatz vorstellen.
Es war ein Fiat 850 Sport, den ich für 900 DM von einen Mitlehrling aus dem gleichen Lehrjahr gekauft habe.
Der war seinen Lappen schneller wieder los, als er ihn gemacht hatte.

Die Fotos sind aus dem Netz, eine Kamera hatte ich zu der Zeit nicht.

Durch die Finanzierung des Führerscheins und dem Kauf des Wagens waren meine Reserven alle.

Viele Grüße aus Syke

Claus
»Bogenclausi« hat folgende Bilder angehängt:
  • Fiat850F.jpg
  • Fiat850H.jpg
  • Fiat850s.jpg

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Mittwoch, 30. November 2016, 12:28

mit einem Fiat 850 in der Normalausführung habe ich mit 16 meine ersten Fahrversuche auf dem Übungsplatz gemacht, und dabei die Besitzerin des Autos in den Wahnsinn getrieben :D . Mein Fahrschulauto war ein Fiat 131, auch so ein Massenvehikel, an das sich heute kaum noch jemand erinnert. Eigentlich hat Fiat schöne Autos gebaut, ein kleiner Traum ist für mich immer noch dieses hier:



Sowas traut man Fiat als Mercedes und BMW-Verblendeter gar nicht zu :D .

Gruß Frank

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Mittwoch, 30. November 2016, 12:39

Also einer meiner Fiat-Favoriten wäre das 130 Coupe:




Urheber beider Bilder: TuRbO_J
Grüße

Wayne

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:09

... hmmm ... Nette Tutut's ;)

Mein erstes Auto war ein Ford Taunus 1600 Kombi (mit dem tiefgezogenen Armaturenbrett). Den habe ich im Tausch gegen einmal Kabelbaum neu bei einer RD350 erhalten und gut zwei Jahre gefahren; der TÜV war seinerzeit nicht wirklich einverstanden :whistling:
Dann folgten 4 Ford Capri II 1600, zuletzt JP Sondermodell mit Fächerkrümmer, Doppelweber und haste nich' gesehen... Diesen hatte ich dann 1982 zielstrebig durch einen Gartenzaun an einem Baum geparkt und war erst mal ohne PKW :whistling: So einen hätte ich auch heute gerne wieder. Aber die Preise sind inzwischen exorbitant hoch :wacko:
Danach kam ein GM Princess, dem meine Mutter das Gnick gebrochen hat. Dann eine alte MB- Taxe (200D/8 Automatik... Zieht keinen Hering vom Teller...) mit ~ 850tkm auf der Uhr für 50 Mark... Lief und lief und lief und lief... Bis mir einer in die Seite gekachelt ist. Danach noch für kurze Zeit ein 220D W123, den ich leider selbst zersemmelt habe ...
Zu dem Zeitpunkt also MoFa (stand noch rum)... Dann bekam ich einen Prospekt von HONDA mit der CBX 1000 Supersport in die Finger... Einziger Gedanke: "Geil!!! Moped mit 6-Zylindern! Muss ich haben!" Also alles vertick, was ich seinerzeit an RC- Modellen und Zubehör hatte, zur Bank gelatscht und einen Kredit aufgenommen und dann midde MoFa nur FHH (Freundlicher Honda Händler). Alder, hatte ich waggelige Knie auf so einem Gelenkbus!
Im Übrigen habe und fahre ich die CBX heute noch und besitze inzwischen zwei davon (CBX 1000 CB1 und die CBX 1000 SC06), so wie meine bessere Hälfte die kastrierte CBX 550F. Auch steht hier noch eine VF550 zum Aufbereiten rum ... Zwischendurch waren da auch noch XT500, RD500, XJ600, XJ900, ...
Ansonsten ist mir vor etwa 20 Jahren bei der Suche nach einem Auto ein BMW 745iA E23 über den Weg gelaufen. Der Händler wusste zu meinem Glück nicht, was er da verkauft. Offensichtlich hatte er übersehen, das dieses Töff EZ bei BMW- München, Versuchsabteilung war. Also für kleines Geld zugeschlagen und ziemlich lange gefahren. Recherchen ergaben, das es genau dieses Teil nur ein einziges mal gab und nach Aufnahme der Serie von BMW selbst als Chef- Fahrzeug mit Chauffeur genutzt wurde. Der steht, zusammen mit einem geschenkten 735i E23 noch in der alten Heimat in einer Halle. Mal sehen, wann ich im neuen Häuschen so weit bin mit der geplanten Oldtimer- Halle, so das ich die "heim" holen kann ;)

PS: Bilder sind aus dem Netz bis auf die SC06 (sieht jetzt etwas anders aus: Kofferträger u.s.w.) ...
»M*I*B« hat folgende Bilder angehängt:
  • Taunus Turnier.jpg
  • Capri 2, JP Sonderedition.jpg
  • BMW 745iA, E23.jpg
  • CBX 1000 CB1.jpg
  • CBX 1000 SC06.jpg
DLzG ...
... Micha
... Biker essen keinen Honig; die kauen Bienen ...

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Sonntag, 19. Februar 2017, 19:23

Na ja, die Zeit von Ente und DS ist ja eh vorbei. ich hab' da zwar keinen wirklichen Überblick, aber neue Citroen-Modelle kommen mir doch sehr konventionell und wenig charmant vor. Man erkennt, daß die Konzernmutter sich immer mal ein paar Details einfallen lässt, um sie irgendwie von den technisch verwandten Modellen der bürgerlichen Schwestermarke Peugeot abzuheben, aber das Ergebnis wirkt dann bestenfalls bemüht.


Und wenn PSA jetzt tatsächlich den Zuschlag für Opel und Vauxhall kriegen sollte, wird's endgültig spannend, wie sie ihre drei (bzw. vier) Marken voneinander abgrenzen wollen. Vielleicht ist das sogar eine Chance für Citroen, wieder extravaganter sein dürfen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »timo« (19. Februar 2017, 19:52)


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Sonntag, 19. Februar 2017, 22:10

die CBX ein Traum :thumbup:
Gruß Ulf

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Sonntag, 19. Februar 2017, 22:24

Der Motor mit den sechs Zylindern sieht sehr imposant aus, aber ist das wirklich eine Freude, mit so einem Brocken zu fahren? Im Zweifelsfall wären mir zwei Zylinder lieber. :)


(Letztes Jahr vor der Rheinkirmes fotografiert.)

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Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:43

jo,
machte immer Spaß - die "BENELLI 750 SEI" - schon laaaange her ... snief
lG Walter

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Freitag, 24. Februar 2017, 10:34

machte immer Spaß - die "BENELLI 750 SEI" - schon laaaange her ... snief


Vor allem ein historischer Fall, bei dem europäische Unternehmen entgegen allen Klischees bei den Japanern abgeguckt haben. :)

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Freitag, 24. Februar 2017, 13:46

klär mich bitte auf:
welche japanische Maschine war bei der Benelli 750 SEI das Vorbild?
lG Walter

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Sonntag, 26. Februar 2017, 11:49

Sowas traut man Fiat als Mercedes und BMW-Verblendeter gar nicht zu :D .
Warum denn nicht?
Das passende Coupe ist doch auch ein Traum:

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Sonntag, 26. Februar 2017, 12:34

Als die Autos noch keine Keilform hatten, wirkten sie wesentlich eleganter. Schönes Coupé.
Gruß
André

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Sonntag, 26. Februar 2017, 17:20

klär mich bitte auf:
welche japanische Maschine war bei der Benelli 750 SEI das Vorbild?


Hallo Stony,

'tschuldige, ich hatte die Frage erst nicht gesehen. Das Vorbild war auf Umwegen die Honda CB 500 Four, die bei Benelli als 500 Quattro nachgebaut wurde. Die 750 SEI war dann die sechszylindrige Ausführung - das muss man allerdings sagen, bevor Honda selbst eine Sechszylindermaschine hatte. Ungeachtet dessen basiert die 750 SEI auf Honda-Technik.

Gruß,
Timo

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Freitag, 3. März 2017, 11:03

klär mich bitte auf:
welche japanische Maschine war bei der Benelli 750 SEI das Vorbild?


Hallo Stony,

'tschuldige, ich hatte die Frage erst nicht gesehen.


kein Problem Timo,
es gibt im Leben wichtigere Dinge als das Forum.

Zitat


Das Vorbild war auf Umwegen die Honda CB 500 Four, die bei Benelli als 500 Quattro nachgebaut wurde. Die 750 SEI war dann die sechszylindrige Ausführung - das muss man allerdings sagen, bevor Honda selbst eine Sechszylindermaschine hatte.


yep,
findet man so auch auf Wikipedia ;)

...ob die 500er nun genau abgekupfert wurde oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis und wissen wohl nur Insider.
Mir war das damals ziemlich schnuppe (wußte ich ja auch nicht), Hauptsache ich konnte die 750er besitzen/fahren :thumbsup:

Dasselbe gilt wohl auch für alle Engländer in den 50er, 60er und 70er Jahren, die Motoren waren alle ziemlich ähnlich, egal ob matchless, norton, bsa, triumph & Co.
Diese Motorräder waren für mich damals aber leider unbezahlbar... ok, ich war auch zu jung dafür. :(
lG Walter

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Freitag, 3. März 2017, 11:39

Der Motor mit den sechs Zylindern sieht sehr imposant aus, aber ist das wirklich eine Freude, mit so einem Brocken zu fahren? Im Zweifelsfall wären mir zwei Zylinder lieber. :)

... kannst du drauf wetten ;) Die fährt sich wie'n Fahrrad und ist zudem bezgl. DrehMo extrem schaltfaul zu bewegen... Und entsprechende Reifen mal vorausgesetzt, lassen sich damit auch locker reichlich Hutmuttern der Fußrasten auf den Asphalt übertragen... Ich hatte zumindest in meiner Sturm- und Drangzeit immer reichlich Reserve diese Hutmuttern in der Tasche ;) Einziger Wermutstropfen in der heutigen Zeit ist der ordentliche Durst. Ganz sanft gefahren braucht sie mindestens 7l. Sobald man aber richtig Gummi macht, gehen auch schon mal 18l durch ^^.
Natürlich ist das Bewegen solch eines "Gelenkbusses" nicht vergleichbar mit modernen Maschinen. Immerhin ist das Fahrwerk technisch gut 40 Jahre alt und hat demnach einen deutlichen "Charakter", der so manchen, welcher mal probeweise von einer modernen Maschine kommend darauf eine Probefahrt machte, den Angstschweiß auf die Stirn trieb. Dennoch liebe ich meine "X" und werde sie wohl fahren, bis ich aus Altersgründen nicht mehr drauf komme... Aber dann ist meine Tochter noch da, die schon jetzt Ansprüche darauf gestellt hat...

Im Übrigen ist m.W. die SEI eine Antwort auf die 6Zyl. Rennmaschine RC164 von Honda, welche deutlich früher als die Serie auf den Rennen reichlich Preise abgesackt hat (http://www.winni-scheibe.com/ta_sport/rc164_sport.htm)
DLzG ...
... Micha
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56

Freitag, 3. März 2017, 19:43

yep,
der Spritverbrauch war nicht ohne X(

Allerdings, wenn ich den Verbrauch mit der Wassergekühlten 3Zyl-2Takt Suzi-750 vergleiche, dann darf/kann man nicht meckern ^^

...aber der Klang der 750er SEI war schon ein Ohrenschmaus... schnuuuuuuurrrr :)


Nachtrag:

Micha,
Danke für den Link zur RC164 :thumbsup:
lG Walter

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Sonntag, 12. März 2017, 22:45


kommt immer aufs Fahrrad an. Heutzutage werden Fahrräder zu Preisen gekauft, die ich nicht mal für einen PKW aufwenden möchte.


Richtig. Ich staune auch jedes mal, wenn mein Händler meins (Listenpreis immerhin 800 €, billiger komme ich mit meinem Gewicht leider nicht weg) als "preiswertes Modell" bezeichnet, bei dem man bei der Qualität bestimmter Komponenten mit Kompromissen leben müsse.

Ich kann mich noch lebhaft erinnern, daß zu meiner Kinderzeit (muss so 1982 gewesen sein) jemand in der Bekanntschaft meiner Familie sich ein Alu-Rad von Kettler gekauft hat. Das kostete damals 650 DM, was für mich eine völlig absurde Summe für ein Fahrrad war. Heute zahlt man etwa genau so viel für die billigsten Fahrräder beim Discounter. Die Entwicklung ist schon irre. Und langlebiger sind die Dinger durch den verstärkten Einsatz von Aluminium auch nicht geworden. :(

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Sonntag, 2. April 2017, 12:49

Das scheint mir hier ja ein Ort des guten Autogeschmacks zu sein. :)

Ich beschränke mich auch im Alltag generell auf Baujahre bis 2000, einfach, weil ich ein Auto haben will, das man auch in einer Hinterhofwerkstatt reparieren kann. Grundsätzlich bin ich ein Verfechter von "Was nicht dran ist, geht auch nicht kaputt".

Die Entwicklung ging ja im Groben folgendermaßen: Erst wartungsintensive Technik, dann hielt die Technik länger als die Karosserie, dann waren Technik wie Karosserie beide gleich haltbar, inzwischen halten die Karosserien potentiell ewig, aber die Technik ist ab einem bestimmten Alter kaum noch wirtschaftlich instand zu halten (Elektronik, Turbos, Direkteinspritzungen, Doppelkupplungsgetriebe und ähnliche Komplikationen). Als Familientaxi tut es zur Zeit ein 1999er Toyota Avensis Kombi 1.8-Benziner, sparsam, verläßlich, übersichtlich aufgebaut, sogar eine Klimaanlage (mal schauen, wann die kaputtgeht), aber halt auch etwas dröge.

Mein erstes Auto war 1993 für einen westdeutschen 18jährigen eine ungewöhnlich Wahl, ein 1976er Trabant Universal. Ich stand damals total auf Kleinwagen der 50er/60er - und obwohl die damals verglichen mit heute noch so günstig waren, daß es einem die Tränen in die Augen treibt, hatte ich als Schüler trotzdem nicht genug Geld. Und da kam aus dem Osten dieses Autochen, das genau meinem Geschmack entsprach - und es machte sogar Spaß. Leider habe ich an meinem ersten Auto gleich gelernt, daß die Duroplastschalen gnädig massivste Korrosionsschäden des tragenden Blechgerüstes darunter überdecken... ein Jahr später folgte eine gerade einmal vier Jahre alte Trabant Limousine im Jahreswagenzustand, dafür habe ich damals 650 Mark bezahlt! Leider fiel sie 1996 einem Unfall zum Opfer. Trabis sind übrigens ganz schon stabil (sehr festes Chassis), mir ist nicht passiert, der Kleine war aber krumm. Seit 2007 habe ich nun wieder einen, war schon beim Kauf Zustand vier, nach drei Jahren ganzjähriger Alltagsnutzung habe ich ihn weggestellt, im Moment bin ich dabei, ihn wieder auf die Straße zu bringen, muß halt auch geschweißt werden. Ich freue mich drauf, die Straßenlage ist wie bei einem Go-Kart. Und inzwischen ist der Trabi auch endlich als Oldie anerkannt.

Aber es gab noch mehr, meine bisherigen Lieblingskraftfahrzeuge waren:

- VW 1600 Typ 3 Automatik, Februar 1969, also noch die schöne, runde, alte Form mit dem lächelnden "Gesicht". Ein rollendes Sedativum, die weichste Automatik, mit der ich bislang gefahren bin. Außen weiß, innen rot, Lenkrad mit Hupring. Daß ich den verkauft habe, werde ich mir nie verzeihen, inzwischen so rar und teuer, daß ich wohl keinen mehr kriegen werde.
- Volvo 240 Kombi, 2.3 Benziner - ich stehe ja eigentlich nicht so sehr auf Kombis, hier mache ich definitiv eine Ausnahme. Man setzt sich rein und hat das Gefühl, damit einmal um die Welt fahren zu können. Die lange Haube, das Klacken des Schalthebels, das kraftvolle Rauschen des Motors, den verblüffend kleinen Wendekreis und die saubequemen Sitze habe ich noch in bester Erinnerung.
- Saab 900II, Baujahr 1994, 2.3-Sauger - zu Unrecht eins der am wenigsten begehrten Saab-Modelle, denn so viel Opel Vectra ist dann auch wieder nicht dran, ein ganz hervorragender, eleganter Reisewagen. Habe ich fast verschenken müssen wegen dem verbraucht zu viel (war nur im Kurzstreckenverkehr so!) und keine Klima-Gemecker der Familie, aber immerhin läuft er noch woanders weiter.
- Mopeds: Mein erstes habe ich noch, muß irgendwann mal restauriert werden, Honda CF 50 Chaly (ohne r), eine verlängerte Damenausführung der Dax, die es nur kurze Zeit gab, Halbautomatik-Fußschaltung, Viertaktmotor, den Sound hat dem kleinen Ding damals niemand zugetraut. Und die Schwalbe, mit der dank der DDR-60 km/h-Regelung ein sicheres Mitschwimmen im Verkehr auch legal möglich war. Vielleicht hole ich mir irgendwann mal wieder eine.

Zwei alte Fahrräder habe ich auch, beide schon seit ca. 30 Jahren in meinem Besitz, ein Neckermann-Damenrad mit Top-Tretlager und Übersetzung (wurde wohl damals in der DDR hergestellt) von ca. 1960 für den Alltag und ein luxuriös ausstaffiertes Rabeneick Damenrad mit schicken zeittypischen Accessoires (dreieckiger VDO-Chromtacho, durchsichtig-rote Figur auf dem vorderen Schutzblech), das vielleicht noch älter ist, für besondere Anlässe. Ich bin nie auf die Idee gekommen, das stark patinierte Neckermann durch ein neues Fahrrad zu ersetzen.

Viele Grüße
Nils

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Sonntag, 11. Juni 2017, 12:46

Hallo!

Mein erstes Fahrrad (1956) von STRICKER in hellblau mit 3-Gang F&S Torpedo Nabenschaltung (die "DIcke")
ist leider von meinen Eltern, weil es im Wege stand, weggeben worden. Bilder gibt´s davon leider keine.

Dafür leistet mir mein zweites Fahrrad, ein GARANTA (gekauft ca. 1960) noch immer treue Dienste. Im laufe
der Zeit wurden einige Komponenten (defekt/gefiel mir nicht mehr) ausgetauscht. Und Andere sind hinzu
gekommen. Im Wesentlichen ist das Rad aber noch so wie gekauft. Die Patina (naja, eigentlich der Dreck
von Jahrzehnten - weil, Fahrrad putzen war mir schon immer ein Gräuel) hat sich in den Jahrzehnten ent-
wickelt, und trägt dazu bei, daß der Klaufaktor niedrig bleibt.





Gekauft habe ich (nicht eine Eltern!) es damals bei Erich Möller in der Georgstrasse in Hannover. Gekostet
hat es so um die 200DM.
Die 5-Gang Kettenschaltung wurde einmal nach ca. 20 Jahren erneuert. Später wich sie der ersten F&S 5-Gang
Nabenschaltung (noch mit zwei Schaltzügen). Zur gleichen Zeit bekam das Vorderrad eine Trommelbremse.
Die (verbotene, aber lebensrettende) Laufklingel kaufte ich gleich am ersten Tag in einem Langenhagener
Fahrradladen. Der vordere Kunststoffschutz zersplitterte bei einem Sturz, und mußte ersetzt werden. Der
schwarze Kasten dient zur Aufbewahrung der Beleuchtungsakkus. Der orginale Dynamo ist nur noch Attrappe.
Als nach >30 Jahren eine Pedal abbrach (unterwegs bei einer Radtour), kam der jetzige Ersatz dran. Der
inzwischen brettharte Sattel ist noch der Orginale.

Fazit:
Mehr als 70.000km hat der Drahtesel inzwischen auf dem Buckel. Wieviele genau weiß ich nicht. Denn, der anfangs
montierte VDO-Tache (der 3-eckige), mußte später einem analog anzeigenden VDO-Digitaltacho weichen. Blöd nur,
daß der bei Batteriewechsel sein Gedächtnis verliert. So kann ich die gefahrenen km nur schätzen. Es gab Zeiten,
da stand das Rad nur herum. Und es gab Phasen, da fuhr ich täglich >60km. Können also auch mehr als die geschätzten
Gesamt-km sein. Wer will das so genau wissen?
Ein e-bike, wie jetzt im Trend, kommt für mich nicht in Betracht. Muß das Rad immer aus und in den Keller wuchten.
Und über 25km/h (ich strebe öfters einen Schnitt von 30km/h an - klappt aber leider nicht immer. Kondition/Alter arbeiten
dagegen.) sind Motor und Bakterie unnötiger Ballast...

Gruß
Wolfgang

PS.: Der alte VDO-Tacho hat inzwischen eine neue Welle und ein neues Mitnehmerrad gekommen. Fehlt nur noch die Befestigungsplatte.
Dann werde ich versuchen, trotz Trommelbremse, dat Dingen zu montieren. Die ehemals auch vorhandene VDO-Uhr ist leider "verdunstet".
Ersatz ist heute rar und teuer. Da übe ich Verzicht...

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Montag, 12. Juni 2017, 08:35

Die (verbotene, aber lebensrettende) Laufklingel

Ich hatte auch so eine Klingel an meinem Peugeot Rennrad. Sind die Dinger wirklich verboten ? So hiess es ja damals auch bei uns, aber jeder Fahrradhändler hatte die Dinger im Angebot.

MfG, bitbrain2101
<<--- Sony BVH-2000PS, prof. 1 Zoll "C"-Standard Videorecorder Bj. 1983
bildgenauer Insert- und Assemble- Schnitt für Video und 3 Tonspuren
Video Zeitlupen-Wiedergabe, Hinterband-Wiedergabe für Video und Audio