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Sonntag, 10. Juni 2018, 19:39

Apropos C64: Letztens bin ich über eine Meldung über die immer noch aktive C64-Demo-Szene gestolpert, die mein Interesse geweckt hat, weil ich mich ja vor ~ 30 Jahren auch ziemlich intensiv mit der Programmierung von Demos und Intros auf dem System beschäftigt habe. Dort wurde vor allem das Demo namens "Uncensored" einer Gruppe namens "Booze Design" aus dem Jahr 2014 in den Himmel gelobt.

Die Bildschirmfotos waren bereits imposant. Daraufhin habe ich mir das Disk-Image heruntergeladen, um mir das ganze Demo mal im Emulator angucken zu können. Ich traute über weite Strecken meinen Augen nicht! Daß da ein 37 Jahre alter Heimcomputer mit knapp einem MHz Taktfrequenz und einer Grafikauflösung von 160 x 200 Bildpunkten und 16 Farben (und die auch nur mit Einschränkungen) am Werk war, ist unglaublich. Respekt an die Entwickler! :thumbsup:

Falls es jemanden interessiert (wer nicht zur Generation Heimcomputer gehört, wird damit wohl weniger anfangen können):

- Disketten-Images (z.B. in VICE verwendbar): https://csdb.dk/release/?id=133934
- Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=9LFD4SzW3e0

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Sonntag, 24. Juni 2018, 18:12

Bei Siemens gab es das Unix-Derivat Sinix, an dem ich nicht vorbeikam, und auch mit dem BS2000 hatte ich zu tun.


Sinix durfte ich sogar auch noch flüchtig kennenlernen, weil bei meiner damaligen Firma irgendwann Ende der 1990er mal eine Migration einer kompletten Softwareumgebung von Sinix auf Windows NT angefragt (aber dann doch nicht beauftragt) wurde.

Zitat

Wen wundert's, dass ich die Paderborner Kollegen motivierte, mit Modems Dfü zu machen, was gemessen an heute langsam ging, aber viel schneller als per Post.


So etwas habe ich in meinem Zivildienst vergeblich probiert. Zu unserem festen Ritual gehörte es, jeden Montag zwei (?) 3.5"-Disketten per PKW von Gelsenkirchen nach Essen zu bringen. Auf der A40 im Stau stehen, Parkplatz in der Essener Innenstadt suchen, Disketten abliefern und andere abholen und retour. Dauerte im Schnitt in meiner Erinnerung 1,5 Stunden. Das war wohlgemerkt 1995, als ein 14.4er-Modem schon unter 100 DM zu haben war. Mein Vorschlag, auf beiden Seiten ein solches anzuschaffen inklusive des Angebots, die benötigte Software einzurichten, fand aber leider keinen Anklang. :(

Zitat

Mein erster privater Computer war der Commodore_VC 20.


Meiner auch. Hatte mein Vater für mich mal spontan für kleines Geld von einem Bekannten gekauft, der auf einen C64 umgestiegen war. Leider war kein Laufwerk dabei, die Datasette blieb beim Vorbesitzer. So waren die Einsatzmöglichkeiten arg beschränkt, aber es reichte, um mal etwas mit BASIC herumzuspielen (hatte ich vorher schon gelegentlich bei einem Schulfreund gemacht, dessen älterer Bruder einen Atari 800 hatte).



Das richtige "Computerleben" fing aber erst ein Jahr später mit dem C64 an.

Zitat

Es gab jedenfalls ein Leben nach UHER für mich, und kein schlechtes. Mein Herz hängt trotzdem an UHER. :)


Kann ich gut nachvollziehen. Abgesehen davon, daß Dein Schaffen bei Uher ja heute noch greifbar und präsent ist und Ihr (Deinen Fotos nach zu urteilen) offenbar ein sehr gutes Betriebsklima hattet, ist der erste "richtige" Arbeitgeber ja immer etwas besonderes.

Für mich steht im Oktober auch mein erster aktiver Firmenwechsel seit (dann) 16 Jahren und 7 Monaten an. Auch wenn es ein sehr spezieller Fall ist (ich werde am 01.10. genau da weiterarbeiten, wo ich am 28.09. aufgehört habe - gleicher Kunde, gleiches Projekt, gleiches Gebäude, nurmit einem anderen Firmennamen an der Tür und - was hoffentlich kein schlechtes Omen ist - eine Etage tiefer), werde ich mich meiner Noch-Firma wohl auch immer verbunden fühlen. Beruflich erwachsen wird man halt normalerweise nur in einem Unternehmen. :)

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Sonntag, 24. Juni 2018, 19:11


So etwas [Dfü] habe ich in meinem Zivildienst vergeblich probiert. Zu unserem festen Ritual gehörte es, jeden Montag zwei (?) 3.5"-Disketten per PKW von Gelsenkirchen nach Essen zu bringen. Auf der A40 im Stau stehen, Parkplatz in der Essener Innenstadt suchen, Disketten abliefern und andere abholen und retour. Dauerte im Schnitt in meiner Erinnerung 1,5 Stunden. Das war wohlgemerkt 1995, als ein 14.4er-Modem schon unter 100 DM zu haben war. Mein Vorschlag, auf beiden Seiten ein solches anzuschaffen inklusive des Angebots, die benötigte Software einzurichten, fand aber leider keinen Anklang. :(

Das dürfte an Deinem Zivi-Status gelegen haben und daran, dass die Entscheider zu wenig davon verstanden, sonst hätten sie zumindest einen Probebetrieb genehmigt. Na ja, und mit der Datensicherheit hatte man es damals noch kaum; dass ich meine Daten zwischen München und Paderborn verschlüsselt habe, glaube ich eher nicht.

Zitat

Meiner [VC 20] auch. Hatte mein Vater für mich mal spontan für kleines Geld von einem Bekannten gekauft, der auf einen C64 umgestiegen war. Leider war kein Laufwerk dabei, die Datasette blieb beim Vorbesitzer. So waren die Einsatzmöglichkeiten arg beschränkt, aber es reichte, um mal etwas mit BASIC herumzuspielen (hatte ich vorher schon gelegentlich bei einem Schulfreund gemacht, dessen älterer Bruder einen Atari 800 hatte).

BASIC war, wenn man keine Maschinensprache beherrschte, ja ohnehin die einzige Möglichkeit, an den Kasten ranzukommen. Zu Deinem "Screenshot" sende ich Dir per PN etwas.

Zitat

Kann ich gut nachvollziehen. Abgesehen davon, daß Dein Schaffen bei Uher ja heute noch greifbar und präsent ist und Ihr (Deinen Fotos nach zu urteilen) offenbar ein sehr gutes Betriebsklima hattet, ist der erste "richtige" Arbeitgeber ja immer etwas besonderes.

Das sehr gute Betriebsklima schloss nicht jeden ein (nichts Schlechtes über Verstorbene), aber der Rest der Belegschaft hat sich eingerichtet.

Zitat

Für mich steht im Oktober auch mein erster aktiver Firmenwechsel seit (dann) 16 Jahren und 7 Monaten an. Auch wenn es ein sehr spezieller Fall ist (ich werde am 01.10. genau da weiterarbeiten, wo ich am 28.09. aufgehört habe - gleicher Kunde, gleiches Projekt, gleiches Gebäude, nurmit einem anderen Firmennamen an der Tür und - was hoffentlich kein schlechtes Omen ist - eine Etage tiefer), werde ich mich meiner Noch-Firma wohl auch immer verbunden fühlen. Beruflich erwachsen wird man halt normalerweise nur in einem Unternehmen. :)

Firmenwechsel innerhalb des Siemens-Konzerns kenne ich auch – zur Genüge. Viel Glück bei Deinem!

Gruß, Anselm

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124

Sonntag, 24. Juni 2018, 21:48


BASIC war, wenn man keine Maschinensprache beherrschte, ja ohnehin die einzige Möglichkeit, an den Kasten ranzukommen.


Maschinensprache habe ich erst auf dem C64 gelernt. Wobei es für den tatsächlich auch Hochsprachen-Compiler gab. Für Pascal sogar mehrere, von denen einige tatsächlich praxistauglich waren.

Für den VC20 scheint es nichts dergleichen gegeben zu haben.

Zitat

Firmenwechsel innerhalb des Siemens-Konzerns kenne ich auch – zur Genüge.


Auch wenn es sich vielleicht so angehört hat: Es ist nicht die gleiche Firma, sondern eine andere, die im gleichen Gebäude sitzt und für die ich schon länger als "Externer" arbeite.

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Montag, 25. Juni 2018, 06:41


Auch wenn es sich vielleicht so angehört hat: Es ist nicht die gleiche Firma, sondern eine andere, die im gleichen Gebäude sitzt und für die ich schon länger als "Externer" arbeite.

Kapiert.

Gruß, Anselm

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Montag, 23. Juli 2018, 15:48

In einer Flohmarkt-Gruppe in Facebook wird derzeit ein laut Angebotstext funktionsfähiger Commodore 128 D (erste Ausführung mit Lüfter) mit Monitor 1084 und weiterem Zubehör für 50 € angeboten, allerdings "nur Abholung" in Grevenbroich-Kapellen. Ich habe mit dem Angebot nichts zu tun, aber falls jemand Interesse hat, kann ich gerne den Kontakt herstellen.

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Donnerstag, 23. August 2018, 18:28

Den "C64 mini" bekommt man zur Zeit zu Preisen zwischen 79,99 und 49,- €.

MfG Kai

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Donnerstag, 23. August 2018, 18:48

Boah. Von dem wußte ich noch gar nichts.

Gruß, Anselm

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Donnerstag, 23. August 2018, 18:54

Dann sei "nicht blöd" und gib nicht zuviel Geld aus, um dich nochmal 35 Jahre jünger zu fühlen.

MfG Kai

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Donnerstag, 23. August 2018, 19:18

Die Auswahl der vorinstallierten Spiele ist aber eher bescheiden. Soll wohl daran gelegen haben, dass niemand mehr wusste, bei wem die Rechte der jeweiligen Spiele nun liegen. Einfach draufpacken hat man sich nicht getraut. Man kann allerdings auch selbst Spiele hinzufügen, ist aber wohl eher umständlich.

Gruß
Robert

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Donnerstag, 23. August 2018, 19:30

Dann sei "nicht blöd" und gib nicht zuviel Geld aus, um dich nochmal 35 Jahre jünger zu fühlen.

Meine Versuchung ging ohnehin gegen null. Mir sind die Tage am Windows 7-PC schon zu kurz. Aber dass so etwas nach 35 Jahren gebaut wird, ist schon bemerkenswert.

Gruß, Anselm

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Donnerstag, 23. August 2018, 20:24

In der großen Zeitschriftenhandlung im Hamburger Hauptbahnhof gibt es nicht eine sondern mehrere Zeitschriften zum Thema Retro-Computer und -Spiele. Das Interesse scheint doch recht groß zu sein.

MfG Kai

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Donnerstag, 23. August 2018, 22:04

Boah. Von dem wußte ich noch gar nichts.


Dabei wurde er hier schon im Mai erwähnt. :)

Es ist allerdings kein "richtiger" C64, die Tastatur ist nur eine Attrappe. Somit ist es nichts groß anderes als der schon seit weit über zehn Jahren erhältliche C64 DTV, nur daß der halt in einem Joystick-Gehäuse und mit weniger Spielen daherkommt.

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Donnerstag, 23. August 2018, 22:16

Man kann eine PC-Tastatur anschließen.

Mich hat die Preisspanne bzw der Preisverfall? gewundert.

Ein nicht für hohe Preise bekannter Elektronik Versender listet das Gerät für 79,99 €,
die beiden großen Elektro-Märkte für die "nicht blöden" bieten das Ding gerade für 49,- (mit durchgestrichenem 69,99 ) bzw. 49,99 € an.

MfG Kai

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Donnerstag, 23. August 2018, 22:45

Man kann eine PC-Tastatur anschließen.

Ist schon richtig, aber dann ist ja vom nostalgischen Reiz nicht mehr viel übrig. Dann kann man ja auch gleich einen Raspberry Pi mit RetroPie nehmen, das ist billiger und universeller.

Zitat

Mich hat die Preisspanne bzw der Preisverfall? gewundert.

Grundsätzlich ist es nicht ungewöhnlich, daß der Preis erst mal hoch angesetzt wird, um an den Leuten zu verdienen, die das Ding unbedingt sofort haben müssen, und dann kräftig nachzulassen, um das Produkt für die Massen interessant zu machen. Sowas gab's ja auch im HiFi-Bereich, siehe z.B. Onkyo CP-1050. Hier ging es allerdings sehr schnell. Wahrscheinlich war die Nachfrage einfach deutlich kleiner als erwartet.

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Freitag, 24. August 2018, 03:02

Naja, da bleib ich doch lieber bei meinen originalen C64, C128, und Atari800erten :-)

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Freitag, 24. August 2018, 06:47

Dabei wurde er hier schon im Mai erwähnt. :)

Bei meinem Lesetempo habe ich nur Emul... gelesen und dachte an eine Softwarelösung. Entschulding S', Euer Gnaden. :)

Gruß, Anselm

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Dienstag, 28. August 2018, 22:20

Es ist allerdings kein "richtiger" C64, die Tastatur ist nur eine Attrappe.


Ich habe heute mal ohne konkrete Kaufabsichten in dem "blauen C" in Düsseldorf einen Besuch abgestattet und dort den "64 Mini" zum ersten mal in Natura gesehen. Und festgestellt, daß er seinen Namen völlig zu recht trägt - der ist wirklich überraschend winzig! (Man las immer "halb so groß wie der echte C64, aber irgendwie fehlte mir die optische Vorstellung davon, was das heißt.)

Selbst wenn die Tastatur mechanisch funktionstüchtig wäre, wäre sie nicht mehr als ein optischer Gag - auf den kleinen Tasten wird keiner mehr als drei Buchstaben am Stück schreiben wollen.

Trotzdem: Als Accessoire für 8-Bit-Nostalgiker finde ich ihn ganz witzig.

139

Mittwoch, 29. August 2018, 12:25

Angefangen hat es mit Commodore plu4 (Basic V3.5, Speicher ab Werk 64Kb
DRAM), umgestrickt mit peek & poke auf deutsche Tastatur, Datasette
1531 und zwei Floppystationen 1551 (konnte man mit Steckbrücke als #8
und #9 adressieren), Stecker für den Expansionsport,
Schreibprogramm-Steckmodul, 2 großen roten Joysticks... Der nächste war
dann schon einer der ersten 386er (COSA-WISDOM) mit 387er CoPro, 20MB
und 40MB HD (ESDI und SCSI !), Eizo-Monitor und Matrixdrucker NEC
Pinwriter color P3 (DIN A3), MS-Mouse... dies alles kostete damals
stolze 20 TDM ! DOS 3.0 , Windows 2.03 .... Programmieren mit Borland
Turbo Pascal... Jede Cebit war Pflichtprogramm wie auch Vergnügen (bloß
jahreszeitlich bedingt immer recht kalt... ).

Und seit den 80ern bin ich nun dabei und Spaß vereint mit Frust sind langsam weniger geworden... :rolleyes:
Mit besten Grüßen

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140

Mittwoch, 29. August 2018, 13:13

Angefangen hat es mit Commodore plu4 (Basic V3.5, Speicher ab Werk 64Kb DRAM), umgestrickt mit peek & poke auf deutsche Tastatur, Datasette 1531 und zwei Floppystationen 1551


Ernsthaft? Ich kannte viele Leute, die einen C16 oder Plus/4 hatten, aber keinen einzigen mit einer Floppy 1551 (geschweige denn zweien). Meines Eindrucks zufolge wurden die Dinger eigentlich nur gekauft, weil sie billig bei Aldi zu haben waren, und immer nur in Minimalausstattung mit Datasette.

Warum baut man einen Plus/4 so aus, statt gleich einen C64 zu kaufen? Ging's um BASIC 3.5 oder um die integrierten Anwendungsprogramme?

141

Mittwoch, 29. August 2018, 17:32

Hallo Timo,
es war so. Der Plus 4 war halt als erstes schon da und ich hatte mich damals schon an ihm eingearbeitet und wollte nicht noch einen neuen C 64 hinterherkaufen. Der Plus 4 jedenfalls war mit diesen 2 Floppies und der Datasette so betriebsfähig incl. Durchführungsstecker für den Erweiterungsport.
Ich hatte am Plus 4 sogar mit einem Interface eine elektrische Olympia Typenrad Schreibmaschine angeschlossen - Textverarbeit über den Hardwaredongle (Schreibsoftware) war somit schon echt komfortabel!
Und diese tollen Spiele für die Datasette wie (Olympic) Sommer- und Wintergames, Novastorm u.a.m.: Sacreköstlich :thumbsup:
Mit besten Grüßen

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142

Mittwoch, 29. August 2018, 19:29

Der Plus 4 war halt als erstes schon da und ich hatte mich damals schon an ihm eingearbeitet und wollte nicht noch einen neuen C 64 hinterherkaufen.


Na dann... in Sachen Wertstabilität sicher keine schlechte Entscheidung, die 1551 war ja später (eben wegen ihrer Seltenheit) gesucht und hat auf dem Gebrauchtmarkt recht hohe Preise erzielt. :)