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31

Thursday, August 20th 2009, 10:44pm

Quoted

Matze postete
Ich habe erst auf der Technikerschule gesehen wer überhaupt sowas wie Powerpoint braucht. Das brauchen nur wichtigtuende BWLer, Führungskräfte u. dgl. um wichtig aussehende Slideshows zu machen.
Das ist sicher nicht ganz falsch. :-) PP benutze ich auch nur widerwillig, wenn ich beruflich dazu genötigt werde. Aber daß Du kein Textverarbeitungsprogramm hast, finde ich auch bemerkenswert. Schreibst Du nie Briefe? Oder nutzt Du TeX? ;-)

Quoted

Youtube ist gut, aber diese Skriptsprachen
Java und Flash sind keine Skriptsprachen. Du meinst Javascript, aber das kostet vergleichsweise wenig Rechenleistung.

Wenn Du Dir das Plugin AdBlock Plus für den FF installierst, kannst Du zumindest Flash-Inhalte auch selektiv blocken.

Matze

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32

Friday, August 21st 2009, 1:00pm

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cassettenfreund postete
Ich will lieber gar nicht wissen, wie schief man von den zukünftigen Arbeitgebern angeschaut wird, wenn man seine Bewerbung noch mit der Schreibmaschine schreibt.
Bei meinem Vater hatten sich Leute noch vor wenigen Jahren handschriftlich beworben.
Manche Leute aus nicht technischen Berufen haben halt keinen Bock auf Computer und ich finde man sollte denen das auch nicht aufzwengen. Jeder sollte das machen was er am besten kann.

Quoted

Übrigens, PowerPoint (...) wird auch bei Refaraten in der Schule sehr gern gesehen.
Darf ich fragen seit wann das so ist? Als ich noch zur Allgemeinbildenden Schule ging hatten die High End Rechner dort 8 MHz und Hercules Grafik und wir mit unseren Amigas haben uns darüber schlappgelacht. Kostet das Doppelte und kann nur die Helfte, sagten wir damals. Das waren noch Zeiten. Aber dank HDMI / DVI kann man den Computer jetzt wieder an den Fernseher anschliessen. Wie früher. Aber zurück zum Thema.

Quoted

Dagegen sieht ein Overhead-Projektor (...) doch schon ziemlich alt aus. ;)
Stürzt aber nicht ab... ;)

Matze

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33

Friday, August 21st 2009, 1:13pm

Quoted

timo postete
Aber daß Du kein Textverarbeitungsprogramm hast, finde ich auch bemerkenswert.
Ich habe ja eins, aber eben kein Word.
Früher nahm ich immer den Systemeditor von OS/2. Damit habe ich wichtige Geschäftsbriefe geschrieben und sie dann bei Kumpels ausgedruckt, weil ich keinen Drucker hatte. Ansonsten schrieb ich wirklich kaum Briefe. Warum denn? Als ich dann zum CD Brennen und HD Recording einen schnellen Rechner kaufte (Ich meine AMD K5, 100MHz. Schon mit PCI.) war da Staroffice für Windows und OS/2 dabei. Das hatte ich dann benutzt bis ich den Mac hatte. Für den Mac kostete das Office Paket übrigens 59 Mark und es waren 6 Disketten. Claris Office hies das. Das war das erste und letzte Officepaket was ich gekauft habe. Das habe ich benutzt solange ich Powermacs hatte. Ein Update gab es immer mal, weil es dann auf den System CDs drauf war die es ja immer dazu gibt. Seit ich Intel Macs habe nehme ich Openoffice, was ja auch wieder kostenlos ist. Und erst jetzt brauche ich das ab und zu mal.

Quoted

Wenn Du Dir das Plugin AdBlock Plus für den FF installierst, kannst Du zumindest Flash-Inhalte auch selektiv blocken.
Das habe ich schon.

cassettenfreund

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34

Friday, August 21st 2009, 3:27pm

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Matze postete
Darf ich fragen seit wann das so ist?
Das ist auf jeden Fall ein Trend, der sich erst in den letzten Jahren entwickelt hat. Als ich 2004 aufs Gymnasium gekommen bin, hatte man das nur in Informatik so gehandhabt. Zum Schuljahr 2006/2007 wurden dann in vielen Räumen Beamer fest an der Wand montiert. Das VGA-Kabel befand sich am Lehrerpult, so dass man sein eigenes Notebook dort anschließen konnte. Kurz bevor die schriftlichen Abi-Prüfungen waren, hatte sich dann die Schule einen Satz Laptops gekauft, die man für solche Zwecke benutzen konnte.

Das wurde natürlich nicht bei jedem Vortrag so gemacht. Wenn man über Goethe referiert hat, hatte man in der Regel nur seinen eigenen Stichpunktzettel und eine Zusammenfassung für die anderen Schüler (neudeutsch "Handout"). Powerpoint-Präsentationen waren vor allem in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern sehr nützlich.

Quoted

Stürzt aber nicht ab...
Stimmt. Dafür musste ich die Folien schon Wochen vor dem Gebrauch drucken, da ich nur über einen Tintenstrahldrucker verfüge. Bis die Tinte getrocknet ist, ziehen schon viele Tage ins Land.

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35

Friday, August 21st 2009, 10:07pm

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Matze postete
Ich habe ja eins, aber eben kein Word.
Ach so, OK, das ist natürlich etwas anderes. Word hatte ich (privat) auch nie. Meine erste PC-Textverarbeitung war Word Perfect für DOS, danach war's fast genau so wie bei Dir: Star Office (für DOS, Windows und OS/2), zwischendurch mal kurzzeitig Claris Works (für Windows, gab's auf einer "fast geschenkt"-Zeitschriften CD für 10 DM) und dann bis heute Open Office.

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36

Friday, August 21st 2009, 10:12pm

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Matze postete
Als ich noch zur Allgemeinbildenden Schule ging hatten die High End Rechner dort 8 MHz und Hercules Grafik
Welch Luxus. Als ich Abitur gemacht habe, wurde Informatik noch auf Apple II unterrichtet. An der ganzen Schule (mit rund 1.000 Schülern!) gab es sage und schreibe zwei "richtige" PCs (einen 286er und einen 486DX/40, beide nicht für Schüler zugänglich).

37

Friday, August 21st 2009, 10:28pm

Das geht ja noch, als ich zur Schule ging gab es noch diese Dinger mit den kleinen Holzkugeln auf Stangen :).

Erst im Studium (zweiter Bildungsweg nach Handwerkslehre) bin ich Zwangsweise mit den ersten “Computern” in Berührung gekommen, das waren die IBM Dinger aus dem ersten Beitrag hier im Thread.

Gruß Ulrich

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38

Thursday, December 24th 2009, 10:25am

Eine Reportage über Computer in der DDR auf spiegel.de:

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5724.html

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39

Thursday, December 24th 2009, 11:03am

oooch, das waren noch Zeiten ... :-)



davon hatte ich 2 Stück (Brotdosen), einen zum Programmieren etc, sowie einen weiteren für "normale" Anwendungen.
NEIN, ich hatte keine Zeit/Lust für Spiele! ;-)

Edit:
Beide C64 sind im Originalkarton gut verpackt und funktionieren natürlich noch.
lG Walter

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40

Thursday, December 24th 2009, 11:59am

Quoted

stony postete

... vier Betriebssysteme? Original, SpeedDOS, DolphinDOS und... Exos?

Mit Hardwarebasteleien war ich immer zurückhaltend. Mein Computerbudget kam ja zu meinen Commodore-Zeiten noch von meinen Eltern, und die haben immer klar gesagt: Wir kommen nicht dafür auf, wenn beim Basteln was kaputtgeht (und bei den Bastlern in meinem damaligen Freundes- und Bekanntenkreis kam das regelmäßig vor). Da hab' ich mich dann zumindest die längste Zeit lieber mit Tuning per Steckmodul (erst Final Cartridge III, später Action Replay Mk IV) begnügt.

Quoted

davon hatte ich 2 Stück (Brotdosen), einen zum Programmieren etc, sowie einen weiteren für "normale" Anwendungen.
Also, ich hab' beides auf einem C64 gemacht. Daß man dafür noch einen braucht, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. ;-) Hast Du immer beide gleichzeitig angehabt?

Hast Du Assembler programmiert? Was genau? Eher richtige Anwendungen, oder mehr Richtung Demo/Intro?

esla

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41

Thursday, December 24th 2009, 1:27pm

Bei mir liegen im Keller noch selbstgebaute Platinen und Teststeckverbinder, um den C64 auf Fehler zu testen, das Testprogramm im ROM startet automatisch. Dann halt noch ein Verbinder, der den Tastaturanschluss prüft, dann noch Steckverbinder für den Test der Joystickports, des Datasette-Ports usw. usw. :D Müsste alles noch funktionieren, ich habe das so um 1990 herum mal alles selbst zusammengebaut. Ach ja, die Leiterplatte des C64-Prommers habe ich auch noch. Nur der Textool-Sockel ist ausgelötet, liegt aber auch noch in einer Kiste herum.

In den meisten Fällen habe ich immer nur defekte / durchgeschossene 6526 tauschen müssen. War ein recht einträgliches "Nebengeschäft" damals. ;)

Gruß Jens

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42

Thursday, December 24th 2009, 9:45pm

Quoted

timo postete
... vier Betriebssysteme? Original, SpeedDOS, DolphinDOS und... Exos?
Stimmt ... als erstes kam das gute alte SpeedDOS drauf, dann das (sehr schnelle) DolphinDOS, und zuletzt (interessehalber) das serielle EXos.
Den Umschalter (Platinen usw gab es in der C64er-Zeitung).

Quoted

Mit Hardwarebasteleien war ich immer zurückhaltend. Mein Computerbudget kam ja zu meinen Commodore-Zeiten noch von meinen Eltern, und die haben immer klar gesagt: Wir kommen nicht dafür auf, wenn beim Basteln was kaputtgeht (und bei den Bastlern in meinem damaligen Freundes- und Bekanntenkreis kam das regelmäßig vor).
Ich war damals jung verheiratet und kenne das auch ;-)

Quoted

Da hab' ich mich dann zumindest die längste Zeit lieber mit Tuning per Steckmodul (erst Final Cartridge III, später Action Replay Mk IV) begnügt.
Dafür fehlte mir damals das Geld, aber ein bißchen etwas ging immer.

Quoted

davon hatte ich 2 Stück (Brotdosen), einen zum Programmieren etc, sowie einen weiteren für "normale" Anwendungen.

Quoted

Also, ich hab' beides auf einem C64 gemacht. Daß man dafür noch einen braucht, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. ;-) Hast Du immer beide gleichzeitig angehabt?
Ja, auf einem habe ich programmiert, geflucht, mich geärgert usw und am anderen liefen Programme, die ich für den Amateurfunk "brauchte".
Oft war auch ein TelefonModem (anfangs 300Bd!, später bis 14k4) für Mailboxen an der Strippe :-)

Quoted

Hast Du Assembler programmiert? Was genau?
Am Anfang fast nichts (also nur peek and poke) , aber es steigerte sich dann und endete in Assembler (mit Hilfe eines Buches von M&T "Programmieren in Maschinensprache" ...)

Quoted

Eher richtige Anwendungen, oder mehr Richtung Demo/Intro?
[/quote] In erster Linie für mich und mein Hobby, also Anwendungen.

@esla,
so einen C64-Prommer wollte ich mir auch zulegen, aber wir hatten uns dann zu dritt einen Programmer von Merlin plus einem Eprom-Löschgerät gekauft (auch den habe ich heute noch hier verpackt).

dieses "Nebengeschäft" mit dem 6526 kenne ich auch noch ;-)

Ansonsten:
viele kennen sicher das lange warten auf die nächste Ausgabe der 64er - so erging es auch mir ...

1989-90 begann dann "meine" PC-Laufbahn mit UseNet, MausNet und später InterNet WWW ...

hmpf, der Aufsatz wurde doch etwas länger als gedacht ;-)
lG Walter

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Friday, December 25th 2009, 5:46pm

Quoted

stony postete
Oft war auch ein TelefonModem (anfangs 300Bd!, später bis 14k4) für Mailboxen an der Strippe :-)
Konntest Du denn das 14.4er am C64 mit voller Geschwindigkeit nutzen? Als ich bei meinem ersten 386er-PC von 2.400 auf 14.400 umgestiegen bin, kam es immer zu dem seltsamen Effekt, daß das Modem keine Befehle annahm, wenn man den COM-Port mit mehr als 9.600 Bit/s geöffnet hat, so daß ich gezwungenermaßen erst mal mit "Handbremse" unterwegs war. Irgendwann habe ich dann herausgefunden, daß meine Multi-I/O-Karte noch nicht mit 16550A-UART-Bausteinen ausgestattet war, die für die hohen Geschwindigkeiten nötig gewesen wären. Als ich den Rechner dann auf 486DX aufgerüstet habe, wo gleich mit diesem Baustein bestückte COM-Ports onboard waren, funktionierte es auf einmal.

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44

Saturday, December 26th 2009, 1:46am

Quoted

timo postete

Quoted

stony postete
Oft war auch ein TelefonModem (anfangs 300Bd!, später bis 14k4) für Mailboxen an der Strippe :-)
Konntest Du denn das 14.4er am C64 mit voller Geschwindigkeit nutzen?
Ne, da war bei (ich glaube) 2k4, oder 4k8 finish.
Ich denke, das Programm hieß Terminate (kam aus Dänemark), aber genau weiß ich es nicht mehr, sorry.

Quoted

Als ich bei meinem ersten 386er-PC von 2.400 auf 14.400 umgestiegen bin, kam es immer zu dem seltsamen Effekt, daß das Modem keine Befehle annahm, wenn man den COM-Port mit mehr als 9.600 Bit/s geöffnet hat, so daß ich gezwungenermaßen erst mal mit "Handbremse" unterwegs war.
Mein erster PC war auch ein 386 ... 16MHz (mit Turbo 25MHz) :-)

Quoted

Irgendwann habe ich dann herausgefunden, daß meine Multi-I/O-Karte noch nicht mit 16550A-UART-Bausteinen ausgestattet war, die für die hohen Geschwindigkeiten nötig gewesen wären.
Ich hatte eine extra-Karte mit den UARTs drinnen (war sauteuer), die war zum Jumpern für die COMs, mit der ging es immer ohne Probleme.
lG Walter

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45

Saturday, December 26th 2009, 2:13am

Quoted

stony postete
Ich denke, das Programm hieß Terminate (kam aus Dänemark), aber genau weiß ich es nicht mehr, sorry.
Terminate kenne ich als Terminal-Programm unter MS DOS. Hatte irrgsinnig viele Funktionen (sogar eine eingebaute Mini-Mailbox), aber auch erhebliche Probleme mit der ANSI-Emulation. Habe es mal kurz ausprobiert, bin aber dann dankbar wieder zum schlichten und stabilen Telix zurückgewechselt.

Auf dem C64 hatte ich "Novaterm" oder so.

Quoted

Mein erster PC war auch ein 386 ... 16MHz (mit Turbo 25MHz) :-)
Das solltest Du zumindest glauben. In allen mir bekannten Fällen lief der Rechner auch ohne "Turbo" mit voller Taktfrequenz. Langsamer wurde er bei ausgeschaltetem Turbo dadurch, daß Teile des CPU-Caches abgeschaltet wurden. Die MHz-Anzeigen, die für "Mit Turbo" und "Ohne Turbo" verschiedene Werte angezeigt haben, haben schlichtweg gelogen. Als Zeichen gegen diesen Unfug habe ich meine damals so umgestellt, daß sie "HI" und "LO" anzeigte. ;-)

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46

Saturday, December 26th 2009, 11:37am

Quoted

timo postete
Terminate kenne ich als Terminal-Programm unter MS DOS. Hatte irrgsinnig viele Funktionen (sogar eine eingebaute Mini-Mailbox), aber auch erhebliche Probleme mit der ANSI-Emulation. Habe es mal kurz ausprobiert, bin aber dann dankbar wieder zum schlichten und stabilen Telix zurückgewechselt.
Ah, dann war das schon mit dem PC.
Mit dem C64 muß das ein anderes Prg gewesen sein, irgendetwas mit A am Anfang ... klappte mit dem Akustikkoppler ganz gut.

Quoted

Auf dem C64 hatte ich "Novaterm" oder so.
Hmmm, kann auch das NovaTerm gewesen sein - War das relativ schwer zum config?

Quoted

Mein erster PC war auch ein 386 ... 16MHz (mit Turbo 25MHz) :-)

Quoted

Das solltest Du zumindest glauben. In allen mir bekannten Fällen lief der Rechner auch ohne "Turbo" mit voller Taktfrequenz. Langsamer wurde er bei ausgeschaltetem Turbo dadurch, daß Teile des CPU-Caches abgeschaltet wurden. Die MHz-Anzeigen, die für "Mit Turbo" und "Ohne Turbo" verschiedene Werte angezeigt haben, haben schlichtweg gelogen. Als Zeichen gegen diesen Unfug habe ich meine damals so umgestellt, daß sie "HI" und "LO" anzeigte. ;-)
Mein 386er zeigt mir nichts anderes als HI/LO*g*
Man konnte ja die 386er und 486er umjumpern und so bei einem 33MHz Rechner einen "Speed" von 66 anzeigen lassen ...

p.s.
Habe vorhin etliche Fotos von den beiden 64ern geschossen.
lG Walter

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Saturday, December 26th 2009, 4:58pm

Auf den IBM 5150 von Wayne im ersten Post bin ich ja zugegebener Maßen etwas neidisch. Wenn ich wüsste wohin damit, wäre so einer auch da. Tastatur und Monitor hab ich schon.

Auch bei mir sind noch einige Veteranen im Einsatz:

Mein 10 Jahre altes IBM 770 Notebook, komplett mit Dockingstation.
Mein meistgenutzter Rechner mit nur 400MHz, 320MB RAM und 5GB Platte.
Für alles alltägliche (I-Net, Email, Text, Video, MP3) reicht das Ding immernoch.
Da er 1024x768 Pixel hat ist auch Internetsurfen problemlos möglich. Selbst
DVD's lassen sich dank MPEG Beschleuniger ansehen. Einizig der USB1.1 Port ist wirklich etwas lahm.



Mit dem Mausknubbel komme ich hervorragend zurecht, ist mir lieber als ein Touchpad. Aber das ist wohl Gewohnheitssache.

Dann hier das serielle Terminal an meinem Linux Server, nicht nötig, aber witzig finde ich es schon. HP 700/80. Man sieht gerade die Seite www.google.de im Textbrowser Links. Auch so kann man noch ins Internet!



Hier der zugehörige Server, PIII 667MHz, 1GB RAM, ca. 800GB HD.
Läuft unter Ubuntu Linux 7.10, reine Textkonsole kein Klicki-Bunti.
Obendrauf ein 12" IBM VGA Monitor vom PS/1.



Datensicherung wird großgeschrieben und erfolgt bei wichtigen Sachen nach wie vor auf Band per SLR oder 8mm Streamer.



Zum Drucken habe ich mein altes Schlachtroß, den HP LaserJet 4.
Davon habe ich vor Jahren zwei defekte geschenkt bekommen und mir daraus einen funktionierenden zusammengebastelt. Inzwischen ca. 15 Jahre alt und druckt einwandfrei.



Mir kommt bestimmt keiner von diesen neumodischen Tintenpissern ins Haus. So dringend brauche ich Farbausdrucke nicht!

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48

Saturday, December 26th 2009, 10:14pm

In der ehemaligen DDR gab es ebenfalls Computer, wenn sie auch nicht so einfach für jedermann zu kaufen waren.

Neben den riesigen Industrierechnern, (z.B. Robotron 300) die ganze Räume füllten mit ihren Schaltschränken und Magnetbandspeichern, die ein wenig an Studiobandmaschinen erinnern, gab es später schon so genannte Bürorechner in der Form der heutigen Desktop-PCs. Typisches Bespiel wäre hier der PC-1715.

Dann gab es noch die Kleincomputer der KC-Reihe. Einer davon ist der KC85/3 color.



Hier im ersten Bild ist die Kleincomputer-Anlage zu sehen, mit Basisdevice, der Tastatur und dem Kassettengerät als Datenspeicher.

Hierzu konnte jedes x-beliebige Kassetten- oder Spulentonbandgerät verwendet werden. Es gab aber auch, für diesen Zweck modifizierte, meist etwas „abgespeckte“ Geräte die dann zum Beispiel statt „Geracord“ eben „Datacord“ hießen. Als Monitor konnte jeder normale Fernseher verwendet werden, da der Computer sein Signal über den VHF-Bereich an die Antennenbuchse des Fernsehers abgab. Meist wurden als Monitore die 31cm-Koffergeräte der Combi-Vision Reihe von Robotron oder die russischen Junost verwendet. Leider habe ich kein „artgerechtes“ Gerät, deswegen die gezeigten Schirmbilder auf einem LCD-TV



Dieses Bild zeigt sich nach dem Einschalten





Die Tastatur

Sieht irgendwie nicht so „normal“ aus, wie bei einem heutigen Computer. Sie wird nur mit einem einadrigen, abgeschirmten Mikrofonkabel mittels 3.5mm Mono-Klinkenstecker angeschlossen.



Müßte irgendwie bekannt sein

Das Frosch-Spiel gab es auch für den C64, übrigens zeigen einige Spielprogramme Gemeinsamkeiten. Ob da der Osten vom Westen oder etwa umgekehrt?

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Saturday, December 26th 2009, 10:49pm

Quoted

snzgl postete
In der ehemaligen DDR gab es ebenfalls Computer, wenn sie auch nicht so einfach für jedermann zu kaufen waren.
Hast Du den Link auf die Spiegel-Reportage über Computer in der DDR oben gesehen? :winker: Da war einiges zu dem Thema zu lesen.

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=7570&pagenum=2#106087

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Saturday, December 26th 2009, 10:59pm

Ja, stimmt, nun weis ich auch wieder, wo ich das mit der Software auf Schallplatten gesehen habe.

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Thursday, December 23rd 2010, 12:25am

(Verzweigt von hier.)

Quoted

Zelluloid postete
Alle paar Jahre wird der Schneider CPC 6128 wieder aufgebaut. Köntne ich eigentlich mal wieder machen..... ;)
Die CPCs (eigentlich ja von Amstrad und nur in Deutschland anfangs als Schneider vertrieben) waren für mich zu Heimcomputer-Zeiten immer ein Phantom. Commodore hatte ich selbst (und die meisten anderen). Atari 800 XL hatte einer meiner besten Freunde. Ein anderer Mitschüler hatte zwar einen CPC 664, aber zu Gesicht bekommen hab' ich den nie.

Dann irgendwann, Anfang der 1990er Jahre (ich war schon PC-Besitzer), stand ein wirklich gut erhaltener CPC 6128 auf dem Trödelmarkt. Grünmonitor, bisserl Kram auf gut zehn 3"-Disketten (sogar in passender Diskettenbox), Joysticks, Handbücher, alles zusammen für 10 DM. Da sagt man doch ungerne nein. ;-)

Was ich bemerkenswert fand:

- Das Locomotive-BASIC war klasse. An dem Befehlssatz hätte der C64 sich mit seinem kargen Commodore BASIC 2.0 ein Beispiel nehmen können.

- Den Z80-Prozessor (den ich schon von meinem Commodore 128 kannte) fand ich vom Befehlssatz her immer schon besser als den 6510 des C64.

- Der Monitor war zum einigermaßen ernsthaften Arbeiten geeignet.

- Es gab brauchbare Hochsprachen-Compiler (z.B. Turbo Pascal). Ein Punkt, an dem der C64 leider Zeit seines Lebens gekrankt hat.

Trotzdem war ich froh, daß ich meinen Einstieg in die Computerwelt mit Commodore vollzogen zu haben. Die "Multimedia"-Fähigkeiten waren einfach besser. Der Textmodus (der eben ein richtiger Textmodus war, keine Textdarstellung im Grafikmodus) war deutlich schneller. Und vor allem gab es viel mehr Software.

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Thursday, December 23rd 2010, 9:29am

Nun kann ich das Ganze nicht fachlich darlegen mit Pascal und Lokomotiven aber meine erste Begegnung mit Computern hatte ich so Mitte bis Ende der 80er Jahre.

Den KC85/3, ein Kleincomputer aus der DDR, hatten wir im Betrieb. Angeschlossen war ein normaler Farbfernseher als Monitor. Als Datenspeicher diente ein ganz normales Kassetten- oder Spulenbandgerät, eben gerade das, was da war. Software gab es unter anderem im Radio. In bestimmten Sendungen des DDR-Rundfunks wurden diese "Eselsschreie" gesendet, die man dann mit dem Tonbandgerät aufnehmen konnte, genau so, als wenn es Musik wäre. Software gab es sogar auf Schallplatten. Vielleicht eine Vorstufe der CD-Rom :)
Für den persönlichen Gebrauch waren diese Kleincomputer einfach zu teuer. Ähnlich wie bei Amateurfunkern, wo es die Clubstationen gab, waren an Schulen oder bei der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) sogenannte Computerkabinette eingerichtet. Dort konnte in Gruppen unter Anleitung eines Ausbilders dann an den Geräten gearbeitet werden. Das Ganze nannte sich dann auch noch "Computersport", genauso wie bei den Funkern der "Nachrichtensport" oder der "Modellsport", wenn man ein ferngelenktes Flugzeug oder sowas in der Gemeinschaft gebaut hat. Weis es aber nicht genau, nur mal gehört, sogar Briefmarkensammeln soll Sport gewesen sein.
Einen "richtigen" PC, den PC1715 durfte ich mir mal im Büro einer LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) ansehen. Der hatte neben dem Grünmonitor sogar schon zwei 5,1/4"-Diskettenwerke. Sah schon so aus, wie ein normaler Desktop-PC aber alles etwas größer.
Mein erster eigener Computer war der C64-II, den ich nach der Wende gekauft habe. Erstausstattung war der Rechner für 240 D-Mark und eine Datasette, sie kostete 49,- Als ich dann das Diskettenlaufwerk 1541-II kaufte, habe ich nicht schlecht gestaunt, es war teurer als der ganze Rechner (279,-) Dann kamen noch einige Kleinteile dazu, wie Joystick, Maus und so ein Modul, wie es hieß, kann ich nicht mehr sagen aber man konnte damit einige Befehle vereinfachen. (Finale Cartrige? oder war das schon Amiga).
Dann kam der Amiga 500, weil in meinem Bekanntenkreis, den ich unter anderem durch den CB-Funk hatte, alle einen hatten und man wollte ja dabei sein. Auch in diese Computeranlage konnte man ordentlich Geld versenken. Ein zweites 3,1/2"-Diskettenwerk, eine externe Festplatte mit sagenhaften 80Mb und sogar schon ein CD-Wiedergabelaufwerk, das ich aber, außer zur Musikwiedergabe, kaum zu etwas anderes bewegen konnte. Ich kann mich noch gut an ein Grafikprogramm erinnnern, mit dem ich sehr gern "gespielt" habe. Wie es genau heißt, kann ich nicht mehr sagen, jedenfalls war die Arbeitsfläche so gestaltet, wie ein Netz aus lauter kleinen Karos. Die ließen sich dann durch Mausklick mit der, vorher ausgewählten Farbe einzeln ausfüllen. So konnte ich eine entsprechende Vergrößerung einstellen und mir die Felder auszählen. Da konnte man schöne Bilder mit "pixeln". Und der "Protracker", selbst komponieren habe ich nie geschafft aber von den Demos, sind sogar noch ein paar Tonbandaufnahmen vorhanden.
Aber auch diese Zeit ging dahin und es kam ein Pentium-Rechner ins Haus, es war ein Komplettangebaut einer Handelskette. Da waren der Rechner und ein 14"-Farbmonitor. Ein CD-Laufwerk, mehr Speicher und eine Soundkarte wurden noch nachgerüstet. Als PC-Lautsprecher diente mein EAW-Audio 145, ein RFT-Radiorecorder mit abnehmbaren Boxen. Klang irgendwie besser, als diese kleinen Quäken mit 400 Watt pmpo Gesamtspitzenleistung.
Jedenfalls hat dieses Hobby mit den Computern in der Zwischenzeit eine ganze Menge Geld gekostet und man hat gemerkt, wie schnell so ein Gerät doch "altern" kann. Nichts ist so unmodern, wie der Computer, den ich gestern gekauft habe, denn spätestens heute gibt es schon ein Update dafür.

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Wednesday, April 17th 2013, 4:16pm

386 DX 40

Nachdem ich mich durch diesen schönen Thread gelesen habe - was für tolle Veteranen -, kann ich mir nicht verkneifen, meinen Senf dazu zu geben: ein immerhin noch voll funktionstüchtiger 386 DX 40 von 1992 8)



Der hat mich durch mein ganzes Studium begleitet :rolleyes: mit seiner 40MB-Festplatte, die im Vorfeld der Magisterarbeit durch sagenhafte 1,2 GB ersetzt wurde. Schon vorher waren aus 8 MB Hauptspeicher opulente 20 MB geworden - von denen 4 MB permanent in eine Art Swap-Abteilung verwandelt waren (ich hab vergessen, wie das bei DOS hieß, smartdrv, glaub ich).

Apropos DOS, es läuft natürlich die Version 5.0: :thumbsup:



Der Rechner ist - Respekt - dermaßen schnell im Hochlaufen, daß ich den Startbildschirm nicht fotografiert gekriegt habe - deshalb mal ein anderes Fossil aus der DOS-Bildschirm-Abteilung.

Dann an der "Eingabeaufforderung" der damals erhebende Schritt Richtung Neuzeit :D... - c:\ win. (Was man natürlich auch höchst elegant in die Datei "autoexec.bat" integrieren konnte 8) .)

Keine 15 Sekunden braucht die Kiste (jawoll ^^ ), dann steht dieser vertraute Anblick: grundsolides Windows 3.1



Der gelbe Streifen hat übrigens nichts mit dem Monitor zu tun, der ist erst beim Fotografieren entstanden. Ich war damals immer ganz stolz, daß ich keinen "bernsteinfarbenen", sondern immerhin schon einen wirklich schwarz-weißen Bildschirm hatte. Der ist übrigens noch älter, gehörte zu dem vormaligen XT, der dieser Rechner (in einem anderen Gehäuse) um 1987 rum mal gewesen war. ;)

Apropos Monitor, dahinter steckt natürlich eine Hercules-Grafikkarte - die ich aus dem XT übernommen hatte. Das andere XT-Relikt ist eines der beiden 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke: 320 kB, kann das sein? Das andere Laufwerk schafft satte 1,2 MB pro Diskette :P , das muß ich damals aus irgendeiner Müllkiste gezogen haben.

So sieht das Programm aus, das ich damals mit Abstand am meisten genutzt habe: Lotus Ami Pro 3.0, eine für damalige Zeiten sehr schöne Textverarbeitung, die mich (Studentenpreis) 1993 tatsächlich fast 300 Mark kostete 8| . Normaler Marktpreis 1993 irgendwas Richtung 800 Mark. (Und heute braucht man nur Libre Office... :love: ) Sechs 3,5-Zoll-Disketten ;), dazu eine siebte für den Adobe-Type-Manager. Und immerhin ein sehr schönes Anleitungsbuch dazu.



So vergilbt die Tastatur übrigens aussieht - vom Schreibgefühl her ist dieses namenlose Produkt (das damals das preiswerteste war) wirklich gut :thumbup: , man vertippt sich im 10-Finger-System deutlich weniger als auf den meisten Faktoten :S , die ich heute so in Mediamärkten oder sonstwo zu fühlen kriege...

Wo vorhin von Anleitungsbüchern die Rede war: Im Lieferumfang des DOS-Betriebssystems und seines Windows-"Aufsatzes" ;) gab es damals zwei über 800seitige Wälzer, die mir auch sehr geholfen haben - besonders das DOS-Buch enthielt für Laien extrem gute Erklärungen rund um alle möglichen Befehle:



Das Windows-Buch - gleichfalls vorbildlich ausführlich - stammte offenbar von einer Art Vertrieb in der Lausitz: von "Hahn Computer" in O-8601 Weißenberg (man beachte die alte Postleitzahl).



DOS und Windows zusammen kosteten damals übrigens auch noch mal um die 250 Mark... uff... :wacko:

Dann ist es ja mal an der Zeit, diesem Rennpferd unter die Haube zu gucken :D



Erahnen kann man halblinks noch die drei Schalter bzw. Taster: Wozu der "Turbo"-Schalter gut sein sollte, wußte ich auch mal :whistling: - hab nur irgendwann mal irgendwo aufgeschnappt, daß man ihn bei so neuzeitlichen Geräten :rolleyes: wie dem 386er nicht mehr brauchte. Die Kiste hat jedenfalls noch einen "Reset"-Taster und natürlich einen echten Netzschalter.
Dann in der Mitte die besagte Monster-Festplatte und ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, rechts dann dessen museale Kollegen und ein CD-Laufwerk, bei dem ich mich gerade frage, wann ich das da reingefritzelt habe - es sieht so merkwürdig neu aus, von der Farbe her :P .



Das nächste Foto wollte mir nicht so richtig gelingen - aber immerhin gibt es hier also auch wieder auf der Rückseite den dreipoligen Anschluß für die Stromversorgung des Bildschirms - wie schon oben bei anderen Rechnern in diesem Thread:

Hier wird es dann schon spannender :thumbup: :



Das in der Mitte muß nach meiner Erinnerung (ich hab den Rechner längst wieder zugeschraubt) die besagte Hercules-Karte sein, links davon ein großes und langes Karten-Etwas, an das Drucker und Maus angeschlossen werden. Rechts natürlich die erwähnten Hauptspeicher-Bausteine - 4x4 und 4x1 MB.

Jaaa, und links oberhalb davon sitzt der Akku fürs BIOS. Das Praktische an dieser Hauptplatine ist nämlich, daß sie so steinalt ist, daß es nur diesen einen Akku gibt. Den man natürlich dann auch bei Bedarf erneuern kann 8o (der jetzige ist der zweite und eigentlich auch bald wieder fällig - aber so wichtig ist mir die Kiste dann doch nicht, daß ich das jetzt bald machen müßte ;)...) Bei dem 486er, den ich hier auch noch rumstehen habe, hat der Trick schon nicht mehr funktioniert - d.h. er hat nicht nur diesen einen Akku auf der Platine.

Heute brauche ich den Rechner eigentlich nur noch, weil er einige alte Datenbanken enthält (angelegt mit einem Programm namens "Datamat" von Data Becker - es gab schon damals bessere Datenbanken ;) ), u.a. eine mit über 200 Hörspiel- und Wortsendungsmitschnitten aus dem Radio, alles noch aus den 90ern und auf Viertelspurband mono :D :


Aber man kann sagen, was man will - wenn ich meine neueren Windows (XP und 98 )-Rechner und die XP-Systeme auf der Arbeit zusammennehme, dann ist das hier bis heute der zuverlässigste Windows-Rechner, mit dem ich bislang zu tun gehabt habe :). (Nicht zuletzt auch dank der Engelsgeduld eines WG-Mitbewohners, der mir damals maßgeblich geholfen hat, die Kiste zusammenzustellen und einzurichten - ich sehe uns noch abends über seinen daumendicken Computerzeitschriften mit den Versandangeboten brüten :rolleyes: .)

Michael

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Wednesday, April 17th 2013, 4:56pm

die im Vorfeld der Magisterarbeit durch sagenhafte 1,2 GB ersetzt wurde.


Dann musstest Du aber diesen dämlichen Ontrack-Treiber installieren, oder? IDE (ohne E-) kann ja per BIOS nur bis 504 MB.

Ich hatte meinen 386er mit einer 540 MB-Platte nachgerüstet. Nachdem ich festgestellt hatte, daß dieses Ontrack-Zeugs nur Probleme machte, habe ich lieber auf 36 MB Kapazität verzichtet. :-(

Quoted

Wozu der "Turbo"-Schalter gut sein sollte, wußte ich auch mal :whistling: - hab nur irgendwann mal irgendwo aufgeschnappt, daß man ihn bei so neuzeitlichen Geräten :rolleyes: wie dem 386er nicht mehr brauchte.


Der Turbo-Schalter kam beim 286er auf, um dessen Geschwindigkeit ungefähr auf die eines 8086-XT mit 4,77 MHz zu drosseln. Damit sollte es ermöglicht werden, XT-Software in Originalgeschwindigkeit auszuführen. Zu XT-Zeiten war es ja noch üblich, Software immer mit "Vollgas" laufen zu lassen, was dann zur Folge hatte, daß vor allem Spiele normalerweise auf einem 286er nicht mehr verwendbar waren.

Beim 386er war der Turbo in der Tat sinnlos, weil der auch mit "Handbremse" noch deutlich schneller war als ein XT. Und laufzeitkritische 286er-Software war im Regelfall schon getimert und brauchte keine Hardware-Drosselung um auf höheren Prozessor-Generationen in der gewollten Geschwindigkeit zu laufen.

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Wednesday, April 17th 2013, 5:06pm

Aaah - stimmt - wieder was bzw. neu was gelernt, denn so genau war mir das auch früher nicht klar :).

Dann musstest Du aber diesen dämlichen Ontrack-Treiber installieren, oder? IDE (ohne E-) kann ja per BIOS nur bis 504 MB.

Das ist eine sehr gute Frage - ich glauuuube fast, ich mußte es nicht, denn damals wäre ich daran garantiert gescheitert. Der kompetente Mitbewohner war nämlich längst nicht mehr greifbar ;). Im Lieferumfang der Platte gab es auch (glaube ich) keine Diskette mit Treibern o.ä.
Aber da kann mich meine Erinnerung nach 15 Jahren auch täuschen. Denn ich bekam direkt danach Ablenkung durch etwas sehr Fieses, was ich mir nur als Virus erklären kann: Ich hatte spaßeshalber eine alte 486 DX 25-Platine in den Rechner eingebaut (die meine WG-Mitbewohnerin nicht mehr brauchte), alles hübsch wieder eingerichtet - aber merkte dann, wie von der Festplatte plötzlich baum-weise die Dateien verschwanden ;( . So schnell habe ich noch keinen Umbau wieder rückgängig gemacht ;). Im Computerladen um die Ecke waren sie dann sehr nett und haben die gerade verkaufte Platte noch mal rundherum neu formatiert. :)
Ob das wirklich ein Virus war, weiß ich bis heute nicht, aber es muß irgendwas mit der 486er-Hauptplatine zu tun gehabt haben... :huh:

N.B. Grüße von Krefeld-Süd nach Meerbusch ;)

Michael

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Monday, May 20th 2013, 12:07am

Raspberry Pi

Hat außer mir noch jemand hier einen Raspberry Pi?




Eigentlich ist die Frage ja hier falsch, denn es handelt sich ja nicht um einen klassischen, alten, sondern um einen neuen Computer. Aber wenn man ihn an einen Röhrenfernseher anschließt, kommt irgendwie nostalgisches Heimcomputer-Gefühl auf. ;)

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Monday, May 20th 2013, 12:56pm

Hat außer mir noch jemand hier einen Raspberry Pi?

Leider nicht - aber irgendwie/irgendwann würde mich so ein Ding mit einem Linux-System mal reizen... 8o - vielleicht als platzsparendes MP3-Wiedergabe-Anhängsel an einem meiner geliebten alten SABA-Receiver...

Michael

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Monday, May 20th 2013, 1:16pm


Leider nicht - aber irgendwie/irgendwann würde mich so ein Ding mit einem Linux-System mal reizen... 8o - vielleicht als platzsparendes MP3-Wiedergabe-Anhängsel an einem meiner geliebten alten SABA-Receiver...


So werde ich meinen auch u.A. nutzen. Und als Internet-Radio-Empfänger.

Der Test der Soundfunktionen steht allerdings derzeit noch aus. Wenn's nicht so toll sein sollte, kann man natürlich immer noch auf eine externe USB-Lösung ausweichen, was aber natürlich zu Lasten der Kompaktheit geht.

Falls noch jemand Interesse hat: Beim Amiga-Kultladen Vesalia habe ich den günstigsten Preis in Deutschland gefunden (dicht gefolgt von Reichelt). Der Chef ist auch sehr nett und engagiert und berät Kunden ausgiebig. Wichtig beim Preisvergleich ist, daß es zwei verschiedene Ausführungen (Modell A und B) gibt, von denen die erste nur 256 (statt 512) MB RAM, keinen Ethernet- und nur einen USB-Port hat. Für den Desktop-Einsatz sollte man m.E. ausschließlich zum Modell B greifen.

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Tuesday, May 21st 2013, 1:33am

... noch mal kurz zum Raspberry Pi

Video von DrDish-TV zur Einrichtung eines Mediaplayers/Smart-TV-Box mithilfe des kleinen Raspberry:

http://www.drdish-tv.com/videoplayer/?tx…c82138c7da2aa98

vor kurzem auf dem Sender gesehen, passt ja zum Thema.

Viele Grüße

Arnd

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60

Tuesday, June 4th 2013, 12:17pm

Raspberry Pi mit Touchscreen

Wenn das in Serie geht und es irgendwann auch noch passende Gehäuse gibt, wäre das doch auch eine feine Sache für Audioanwendungen.