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  • »snzgl« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 6. Januar 2019, 06:34

Raspberry pi ???

Kurzer Anfang:

Ich habe mir einen Raspberry Pi zugelegt. (Genaue Bezeichnung kommt noch)
Hätte dazu so einige Fragen und Anliegen.
Gibt es hier jemanden, der sich damit auskennt und mir helfen kann?

Gruß Gerald

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Sonntag, 6. Januar 2019, 11:15

Ich kann nur so viel sagen, Google mal im Internet unter
diesen Begriff und du wirst viel finden.
MfG
Dietmar

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3

Sonntag, 6. Januar 2019, 11:32

Hallo Gerald,

ich habe auch einen, den ich sporadisch nutze (allerdings das inzwischen völlig veraltete Modell 1b von 2013). Ich weiß nicht, ob ich Dir weiterhelfen kann, aber frag' doch einfach mal.

Gruß,
Timo

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Sonntag, 6. Januar 2019, 12:12

Genauer gesagt ist meiner ein 3+ der neuen Generation mit WiFi und Bluetooth. Es war ein Komplettangebot von Re***elt mit Gehäuse, Netzteil, SD-KARTE und HDMI-KABEL.
Eigentlich möchte ich es hauptsächlich für den Skype Voicechat nutzen. Dafür bräuchten ich eine fertig konfrontierte SD-KARTE, die ich nur da reinstnstecken brauche.
Wer könnte mir so eine Karte erstellen?

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Sonntag, 6. Januar 2019, 13:07

Hallo Gerald,

ich war kurz davor, "Geht nicht" zu schreiben, weil es Skype unter Linux nur für Systeme mit x86- (also Intel- und kompatiblen Prozessoren) gibt, während im Raspberry Pi ja ein ARM-Prozessor werkelt.

Tatsächlich ist es aber wohl möglich, indem man sich den Emulator ExaGear installiert, der eine x86-CPU auf dem Raspberry emuliert. Eine komplette Anleitung ist hier zu finden.

Es ist in jedem Fall etwas Arbeit. Ich kann's leider bei mir nicht nachstellen, weil die Lösung mindestens einen Raspberry Pi 2 vorausetzt.

Gruß,
Timo

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Dienstag, 5. Februar 2019, 23:46

Hallo Rasp-ler,

kennt einer von euch den

"Raspberry Pi pHAT DAC
Dieses pHAT ist ein hochwertiger DAC für Deinen Raspberry Pi. Es liefert 24-bit Bittiefe bei 192KHz Samplerate, und benutzt dazu das I2S Interface des Raspberry Pi auf seinem 2x20 Pin GPIO Header. "

Gibt's bei P... für knapp 17 €
Kann das Teil den Ton aus einem Raspi B3+ noch verbessern ?

MfG Kai

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7

Mittwoch, 6. Februar 2019, 07:03


kennt einer von euch den


Von dem höre ich zum ersten mal. Von diesem hier habe ich allerdings schon positive Kritiken gelesen:

https://www.amazon.de/HiFiBerry-DAC-Stan…n/dp/B0147RA2PY

Passt aber (natürlich) nicht in die RPi-Standardgehäuse. Es gibt spezielle, die aber relativ teuer sind.

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8

Mittwoch, 6. Februar 2019, 09:45

Hallo timo,

danke für den Hinweis. Das Teil kostet um 30 €, hat einen BurrBrown/TI PCM5122 Chip.
Der pHat DAC hat einen BurrBrown/TI PCM5102A Chip. Die sind sehr ähnlich. Auf einem Vergleichs-Chart bei TI werden außer dem Hardware-Interface keine Unterschiede genannt.
Die Platine des pHat ist deutlich kleiner und hat weniger Peripherie-Schaltung drauf. Ob sich das auf die Qualität auswirkt, weiß man natürlich nicht.
Der Audio-Anschluß erfolgt per 3,5 mm Buchse, während der HiFiBerry 2 Cinch-Buchsen verwendet.

MfG Kai

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9

Montag, 11. Februar 2019, 17:10

Heute traf mein Raspberry PI 3B+ ein mit Noobs auf 16 GB SDcard.
Die Installation hat geklappt, das Gerät ist aber noch etwas bockig:
Angeschlossen ist ein alter PC-Monitor über HDMI-VGA-Adapter.
Der Monitor kann 1024x768 Pixel bei 60 Hz. So wurde er allem Anschein nach auch beim ersten Booten benutzt.
Nach Ausschalten und wieder hochfahren kommt er jedoch im VGA-Modus mit 640x480 Pixeln.
Im System-Menü für den Bildschirm kann man die Auflösung nur zwischen 640x480 und "Automatisch" wählen. Automatisch ändert aber garnichts.

Kann man dem Raspian System per Befehl aus einem Terminal oder Eintrag in einer System-Datei 1024x768 vorgeben ?

Als Browser ist nur Chromium vorhanden, als Mail-Tool Claws.
Auf meinem Linux-LapTop habe ich bisher FireFox und Thunderbird benutzt.
Im Internet gibt es Hinweise zur Installation von Raspian-Versionen namens Iceweasel und Icedove, die demnach den Mate oder XFCE Desktop voraussetzen. Unter Raspian ist jedoch LXDE Standard.
Muß man den Hinweis auf Mate oder XFCE nicht ernst nehmen oder geht es unter LXDE nicht gut ?

Änderungen an den System-Menüs waren nach Reboot alle wieder weg.

Hat jemand hilfreiche Hinweise zur Überwindung dieser Anfangsprobleme ?

MfG Kai

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10

Montag, 11. Februar 2019, 17:39

Im System-Menü für den Bildschirm kann man die Auflösung nur zwischen 640x480 und "Automatisch" wählen. Automatisch ändert aber garnichts.


Was heißt "System-Menü"? Wenn nicht raspi-config gemeint ist, dann probier' mal im Terminal:

sudo raspi-config

Dann unter "Advanced Options" und "Resolution" Die Auflösung einstellen. So steht's jedenfalls im Netz. Bin derzeit nicht in der Nähe meines RPi und kann es nicht ausprobieren. Meiner stellte sich automatisch auf 1280 x 1024 ein, und dabei blieb's auch.

Zitat

Im Internet gibt es Hinweise zur Installation von Raspian-Versionen namens Iceweasel und Icedove, die demnach den Mate oder XFCE Desktop voraussetzen.


Streng genommen sind es nicht die Raspian-, sondern ganz allgemein die Debian-Versionen von Firefox und Thunderbird. Debian und Mozilla hatten vor Jahren mal einen kleinen Disput über Patches an den beiden Programmen, die dazu führten, daß Debian ihre angepassten Versionen unter anderen Namen ausliefern mussten.

Daß die beiden Programme Mate oder XFCE vorraussetzen, kann ich mir nicht vorstellen. Wobei ich Chromium und Claws auf den RPi trotzdem für die bessere Wahl halte. Die Mozilla-Programme sind doch vergleichsweise "gewichtig", was bei der geringen Rechenleistung und nur 1 GB RAM vielleicht nicht so ideal ist. Ich war schon positiv überrascht, daß auf dem RPI 3b+ ein "vernünftiger" Browser wie Chromium richtig nutzbar ist. Auf dem 1er musste ich immer mit Krücken wie Netsurf arbeiten, was wirklich keine Freude ist.

Mich wundert übrigens, daß Dein Raspian mit LXDE als Desktop ausgeliefert wurde. Eigentlich ist Pixel seit einiger Zeit das Standard-Desktop.

Zitat


Änderungen an den System-Menüs waren nach Reboot alle wieder weg.


Welche Einstellungen genau? Es gab da bei einigen Raspian-Versionen ein Problem beim Einstellen der Tastaturbelegeung, da mussten noch irgendwelche Pakete nachinstalliert werden.

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Montag, 11. Februar 2019, 19:01

Hallo timo,

mit System-Menü meinte ich "Einstellungen"->"Bildschirmeinstellungen"
Da offenbar die automatische Monitor-Erkennung nicht richtig funktioniert, wurde mein Monitor als VGA eingestuft.
Inzwischen habe ich bei
https://www.raspberrypi.org/documentatio…ig-txt/video.md
gefunden, daß Einträge in /boot/config.txt zu ändern sind in
hdmi_group=2
hdmi_mode=16
um den 1024x768 60Hz Modus zu erzwingen.
Zwischendurch hatte der Raspi bei weiteren Reboot Versuchen übrigens noch ungewöhnliches wie 65Xx40Y eingestellt (X & Y stehen für Ziffern, an die ich mich nicht erinnern kann).
Die nächste Hürde war, den Datei-Manager des Desktop als root aufzurufen. Scheint es nicht zu geben,
Also im Terminal per sudo, bloß wie heißt denn der File-MAnager in der Kommandozeile ? Dauerte einige Zeit, bis ich auf pcmanfm kam.
Merkwürdig:
Wenn man als gemeiner User im Dateimanger einen Doppelclick auf config.txt macht, wird der File mit einem einfachen Text-Editor geöffnet.
Tut man das als root, wird dazu Libre-Office benutzt, was ja maßlos übertrieben und vergleichsweise schwerfällig ist.
Aber das funzt jetzt.

In den GUI-Menüs hatte ich einige Applikationen ergänzt, um sie per Click starten zu können. Diese Ergänzungen waren nach Reboot wieder weg.
Inzwischen scheint er sich einige gemerkt zu haben, andere nicht.

Ich hatte vorsichtshalber ein langes LAN-Kabel zum Rooter angeschlossen. Trotzdem hat er WLAN benutzt.

Wenn du meinst, daß Chromium und Claws besser zum Raspi passen, dann betrachte ich das als Empfehlung. Allerdings gab es beim FireFox Zugriffsmöglichkeiten auf die Adressen von gerade abgespielten Mediathek-Dateien, die ich bei Chromium noch nicht entdeckt habe.

Mich wundert übrigens, daß Dein Raspian mit LXDE als Desktop ausgeliefert wurde. Eigentlich ist Pixel seit einiger Zeit das Standard-Desktop.
Nach der Installation aus Noobs von der SDcard gab es die Option, nach Updates im Netz zu schauen. Das habe ich machen lassen. Es wurde noch allerlei gefunden und nach-installiert. Deshalb gehe ich davon aus, daß es auf dem neuesten Stand ist.
Ich hab den Desktop natürlich nicht erkannt, sondenn mußte danach suchen. Irgendwann und -wo wurde mal LXPanel / LXDE vermeldet.

Ansonsten ist der erste Eindruck: ein erstaunliches Teil, wird bislang nicht heiß, spielt YouTube Musik-Videos flüssig ab, audials live läuft auch darauf...
Bei P... gibt es wohl auch 10"-Displays, die man direkt anschließen kann, aber ein alter PC-LCD für 15 € tut's auch. Das benötigte HDMI->VGA-Interface habe ich übrigens zwischendurch für sage & schreibe 4,76 € (portofreie Zusendung) entdeckt. Du hattest den Hinweis auf ein amazon-Angebot für 9,99 € gegeben, einige Händler wollen 20...25 € dafür haben, ganz zu schweigen von dem, was bei hama für sowas verlangt wird). Ich wollte gleich 3 Stück bestellen. Das mislang bei ebay. Es blieb erstmal bei einem. Gestern wollte ich 2 nachbestellen. Es gelang wieder nur die Bestellung von 1 Stück. ebay hat sich schon gewundert "Sie haben doch erst neulich...". Wenn ich nächste Woche noch eins bestelle, werde ich vielleicht als bescheuert eingestuft...

MfG Kai

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12

Montag, 11. Februar 2019, 19:56


Die nächste Hürde war, den Datei-Manager des Desktop als root aufzurufen. Scheint es nicht zu geben,
Also im Terminal per sudo, bloß wie heißt denn der File-MAnager in der Kommandozeile ? Dauerte einige Zeit, bis ich auf pcmanfm kam.


Wenn Du Dir das Öffnen eines Terminalfensters ersparen willst, gibt's dafür auch das Werkzeug gksu. Also ALT-F2 und dann "gksu pcmanfm".

Das Programm ist allerdings ein Auslaufmodell, in aktuellen Linux-Distributionen wie Ubuntu und Mint wurde es durch pkexec ersetzt, das auf die gleiche Weise anzuwenden ist.

Zitat

Wenn man als gemeiner User im Dateimanger einen Doppelclick auf config.txt macht, wird der File mit einem einfachen Text-Editor geöffnet.


Das sollte sich aber leicht beheben lassen. Meine Erinnerungen an XFCE und pcmanfm sind zwar schon etwas nebelig, aber normalerweise gibt's im Rechtsklick-Menü von Dateimanagern sowas wie "Öffnen mit", und dann kannst Du ein Häkchen setzen, ob das ausgewählte Programm standardmäßig für den Dateityp verwendet werden soll. Wird natürlich für root und Dein "normales" Benutzerkonto (pi?) getrennt gespeichert.

Zitat

Wenn du meinst, daß Chromium und Claws besser zum Raspi passen, dann betrachte ich das als Empfehlung. Allerdings gab es beim FireFox Zugriffsmöglichkeiten auf die Adressen von gerade abgespielten Mediathek-Dateien, die ich bei Chromium noch nicht entdeckt habe.


Ich hab's noch nicht ausprobiert, vielleicht klappt's ja besser, als ich vermute. Ich bin eigentlich auch (wieder) Firefox-Nutzer, aber in langsamen Umgebungen nutze ich aus Gewohnheit immer eher Chrome/Chromium. Claws Mail hat sich dagegen bei mir überall durchgesetzt.

Zitat

Gestern wollte ich 2 nachbestellen. Es gelang wieder nur die Bestellung von 1 Stück. ebay hat sich schon gewundert "Sie haben doch erst neulich...". Wenn ich nächste Woche noch eins bestelle, werde ich vielleicht als bescheuert eingestuft...


Immer wieder lustiig, wenn Internet-Seiten schlauer sein wollen als der Anwender. :)

Das 10"-Display bei Pollin sieht nett aus, aber was macht man damit? Zum richtigen Arbeiten find' ich die Diagonale etwas zu knapp bemessen. Videos gucken geht vermutlich gerade noch.

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Montag, 11. Februar 2019, 20:37

Das erpart den größeren Computer-Monitor und bringt es in die Nähe eines 10"-Tablets. Es gibt welche, die man direkt an einen Graphik-Adapter-Slot dem Board anschließen kann. Dann ist der HDMI noch für reinen richtigen Monitor frei. Viellecht kann man dann 2-Monitor Betrieb machen :rolleyes: .
Mich störte nicht der Aufruf des einfacchen Text-Editors, sondern der vom LibreOffice-Writer zum Editieren dieses simplen Textfiles. "Öffnen mit..." bot auch keinen schlichten Texteditor an.
Ist es sinnvoll, einen noch rechteloseren User als Pi anzulegen für das Surfen auf gefährlichen Seiten ? Also einen, bei dem sudo u.ä. nicht ausgeführt wird ?

MfG Kai

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Montag, 11. Februar 2019, 22:43

Hallo,

ich finde nirgends eine Möglichkeit in der GUI, einen eingehängten USB-Stick wieder auszuhängen/unmounten wie zB unter Linux Mint.
Braucht man das nicht oder muß das nach-installiert wrerden ?

MfG Kai
Nachtrag: Inzwischen per sudo apt-get install eject erledigt.
Kein Wunder, daß viele Leute sich nicht mit Linux anfreunden können, wenn man sich um solchen Kleinkram selber kümmern muß...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kaimex« (11. Februar 2019, 23:10)


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Dienstag, 12. Februar 2019, 04:28

ich finde nirgends eine Möglichkeit in der GUI, einen eingehängten USB-Stick wieder auszuhängen/unmounten wie zB unter Linux Mint.


Kann man das nicht im Dateimanager, Rechtsklick auf das Laufwerk und dann "Aushängen" oder so?

Beim Pixel-Desktop gibt's dafür oben rechts in der Leiste eine Schaltfläche. Klickt man da drauf, werden alle eingehängten Wechseldatenträger angezeigt und können ausgehängt werden.


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Dienstag, 12. Februar 2019, 10:43

Moin moin,
live vom Raspbi ( um nicht zu sagen "gesendet von meinem Raspbi")
Kann man das nicht im Dateimanager, Rechtsklick auf das Laufwerk und dann "Aushängen" oder so?
Da hab ich mich schlapp gesucht...
Erst nach Installation von "eject" hab ich am rechten Ende der Leiste (bei mir natürlich unten) diesen Dreieckszinken zum Aushängen entdeckt.

Gestern abend hab ich schon mal einige Musik-Videos auf YouTube geguckt. Kopfhörer an der kombinierten Audio/Video-Buchse. Der Klang kam mir etwas rauh vor. Das kann natürlich auch Auto-Suggestion sein aufgrund meiner durch Lektüre vorgefaßten negativen Erwartung. Also hab ich mir mal das Schaltbild des Raspbi angesehen, auf der Suche nach einem Soundchip. Es war aber weit und breit keiner zu sehen, stattdessen nur zwei Digital-Inverter-Symbole mit den Bezeichnungen PCM_V1 und PCM_V o.ä.. Dahinter RC-Tiefpässe.. Es gibt garkeinen Soundchip im herkömmlichen Sinne, sondern tatsächlich nur diese PCM-Ausgänge des Broadcom-Prozessors. Im Internet findet man bei der Suche nach bcm2835 ALSA (so wird das Interface bezeichnet) Hinweise auf störende Pop-Geräusche bei Sound-Start und Ende, möglicherweise auch bei Track-Start/Ende. Die entstehen dadurch, daß zwischendurch die PCM-Modulation mal völlig abgeschaltet wird (kein Ausgangssignal) statt auf 50% Tastverhältnis für halben Ruhepegel. Weitere Pops soll es geben, durch kurzzeitiges Springen auf 100% Modulation (voll High). Mir waren allerdings keine aufgefallen. Ich hörte nur eine Zeit lang starkes Rauschen, bis ich merkte, daß das von der Live-Cam eines mexikanischen Strandes kam (Meeresbrandung), deren Seite ich vorher besucht hatte. Deren Sound wurde immer noch zugemischt, obwohl ich die Seite verlassen hatte. :S
Deshalb habe ich mal ein altes Behringer UCA202, das hier untätig neben einem noch älteren Laptop lag, in einen freien USB-Port gestöpselt. Es wurde auch erkannt, mußte noch mit Bedienelementen versehen werden (Pegelschieber), aktiviert werden, blieb aber still. Erst nach Neustart kam was raus. Da bilde ich mir jetzt ein, daß es schon deutlich besser (spritziger :D ) klingt .

Die 1024x768 meines alten LCD-Monitors sind doch ein bischen wenig. Hast du mehr Auflösung dran, die zu den verfügbaren Video-Modi paßt ?

MfG Kai

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Mittwoch, 13. Februar 2019, 21:58

Inzwischen hab ich das Claws EMail-Programm eingerichtet.
Etwas merkwürdig finde ich dieses Verhalten:
Ab dem 2ten Programm-Aufruf zeigt es beim Programmstart zunächst leere Eingangs- und Ausgangs-Ordner. Clickt man auf den Eingangsordner, kommt ein Pop-up-Window mit Passwort-Abfrage. Ich klicke auf abbrechen. Dann wird das Fenster mit dem Inhalt des Eingangsordners gefüllt. Ebenso beim Ausgangsordner.
Bei Thunderbird wird ab dem zweiten Programmstart nicht mehr nach dem Passwort gefragt.
Was solls auch bei Claws, wenn man das Window einfach wegklicken kann ?

MfG Kai

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Mittwoch, 13. Februar 2019, 22:14

Deshalb habe ich mal ein altes Behringer UCA202, das hier untätig neben einem noch älteren Laptop lag, in einen freien USB-Port gestöpselt. Es wurde auch erkannt, mußte noch mit Bedienelementen versehen werden (Pegelschieber), aktiviert werden, blieb aber still. Erst nach Neustart kam was raus. Da bilde ich mir jetzt ein, daß es schon deutlich besser (spritziger :D ) klingt.


Das Behringer habe ich auch und wollte es schon am meinem RPi 1 immer ausprobieren (auch für Aufnahmen), was aus irgendwelchen Gründen nie passiert ist. Aber gut zu wissen, daß es funktioniert. :)

Zitat


Die 1024x768 meines alten LCD-Monitors sind doch ein bischen wenig. Hast du mehr Auflösung dran, die zu den verfügbaren Video-Modi paßt ?


Mein verwendeter Monitor (19"-TFT, noch mit Bildverhältnis 4:3) schafft mehr. Offen gestanden weiß ich aber aus dem Kopf gar nicht, mit welcher Auflösung der RPi läuft, ich habe einfach die automatisch voreingestellte verwendet. Oben habe ich 1280 x 1024 behauptet, könnte gefühlt hinkommen. Beim nächsten mal achte ich drauf.

Inzwischen hab ich das Claws EMail-Programm eingerichtet.
Etwas merkwürdig finde ich dieses Verhalten:
(...)


Ehrlich, habe ich so noch nie beobachtet (und ich nutze Claws auch auf meinen beiden "normalen" Linux-PCs, schon seit Jahren). Normalerweise wird das Passwort (anders als bei Thunderbird) doch gleich bei der Konten-Einrichtung eingetragen. Hast Du das gemacht (Konfiguration -> Konten bearbeiten -> Bearbeiten -> Allgemein -> Kennwort)?

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Mittwoch, 13. Februar 2019, 23:19

Normalerweise wird das Passwort (anders als bei Thunderbird) doch gleich bei der Konten-Einrichtung eingetragen. Hast Du das gemacht (Konfiguration -> Konten bearbeiten -> Bearbeiten -> Allgemein -> Kennwort)?

Nein, hab ich bewußt nicht gemacht, weil irgendwo stand, man müßte nur die fett markierten Felder ausfüllen. Das mit dem Passwort gehörte verwunderlicherweise nicht dazu. Deshalb wollte ich probieren, wie weit es ohne Passwort kommt. Das Programm hat dann erstmal leere Ordner angezeigt. Nach Anclicken des Eingangs-Ordners und danach des Ausgangs-Ordners kam jeweils eine Passwort-Abfrage und dann wurden sie allmählich mit Inhalt gefüllt (1600 ... 1900 Mails). Nur ab dem zweiten Start könnte das Progrsmm die Passwort-Abfrage doch eigentlich weglassen.

MfG Kai

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Mittwoch, 13. Februar 2019, 23:20

Oh - noch was, was ich bisher nicht gelesen hatte:

Mich störte nicht der Aufruf des einfacchen Text-Editors, sondern der vom LibreOffice-Writer zum Editieren dieses simplen Textfiles. "Öffnen mit..." bot auch keinen schlichten Texteditor an.


Der Texteditor von LXDE heißt leafpad. Hast Du den installiert? Wenn der nicht in der Standard-Auswahl von "Öffnen mit" auftaucht, gibt's da doch bestimmt sowas wie "Andere Programme", oder?

Zitat

Ist es sinnvoll, einen noch rechteloseren User als Pi anzulegen für das Surfen auf gefährlichen Seiten ? Also einen, bei dem sudo u.ä. nicht ausgeführt wird ?


Ich hab's bisher nicht gemacht. Als Kompromiss könnte man die standardmäßig gesetzte NOPASSWD-Option für sudo aus der /etc/sudoers herausnehmen, womit die Verwendung von sudo zumindest die Eingabe des Kennworts erfordern würde.

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Mittwoch, 13. Februar 2019, 23:42

Der Texteditor von LXDE heißt leafpad. Hast Du den installiert?

Der war bereits installiert, wurde aber in diesem Fall nicht benutzt. Das ist ja das merkwürdige. Beim Verlassen des LibreOffice-Writers kam dann der dämliche Hinweis, beim Speichern des (simplen) Textfiles im *.txt Format könnten spezielle Formatierungen verloren gehen.

MfG Kai