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1 591

Donnerstag, 16. Mai 2019, 08:13

Hallo Erhard!

Was für ein schöner, und vor allem sehr seltener Mercedes Benz.
Danke für dieses tolle Foto.

Nur mit der Typ-Bezeichnung hast Du Dich um mindestens 20 jahre
vergaloppiert.

Es handelt sich um das Grundmodell 170V (Vergaser)
Gebaut ab 1936 bis ca. 1942 (Zivilausführung), danach nur noch als Militär-Kübelwagen.
Ausführung 4-türig
Karosserievariante Cabrio-Limousine

Hier eine Abbildung aller Karosserie-Varianten aus dem Orginalprospekt von 1939:



Diese Karosserievariante gab in der BDR von DB nicht mehr.
Opel hatte bis ca. 1956 noch den Olympia als Cabrio-Limuosine im Programm.
Bekanntestes Modell, in großen Stückzahlen gebaut, war dann die "Ente" (2CV)
von Citroen.

Ich, und sicher auch andere Forianer, würden gern noch mehr Fahrzeuge Deines
Freundes zu sehen bekommen.

Gruß
Wolfgang

PS.: Ich würde allerdings die Kennzeichen unkenntlich machen. Sicher ist sicher...

1 592

Donnerstag, 16. Mai 2019, 10:53

Hallo!

Nachtrag zu Ford Modell A:

Mein erstes Modell-A war mit dem 3,3l Motor mit 40PS ausgestattet.
Hatte 19"-Räder, wurde 1930 gebaut und stand ca. 20 Jahre auf einer
Wiese. Hier ein Bild von der abenteuerlichen Heimreise Skagen -
Hannover im Jahr 1969



Mein zweites Modell-A war aus europäischer Produktion und mit dem
schwächeren 2,2l Motor mit 28PS ausgestattet. Es hatte 21" Räder
und wurde 1928 gebaut.
Gefahren hatte es ein Handelsvertreter aus der Nähe von Veijle/DK
bis zu seiner Pensionierung. Stolze 565 Tsd. km hatte er bis dahin, lt.
seiner Aussage, damit gefahren. Nachgerüstete Stoßdämpfer ver-
besserten die abenteuerliche Straßenlage erheblich. Diesen Vergleich
konnte ich selbst erleben. Das Auto hatte noch seinen Erstlack! Ich
holte ihn im November 1970 auf eigener Achse, ohne Begleitfahrzeug(!)
heim nach H. Mann, habe ich darin gefroren...



Einige Jahre später an einer freien Tankstelle in Marienhagen. Für Werbefotos
für die Tankstelle bekam ich als Bezahlung je 1x volltanken, abschmieren und
eine Wagen-Handwäsche...



Ich bin ihn immer gern, im Sommer auch täglich, gefahren. Ein sehr zuver-
lässiges Fahrzeug. Neue Reifen konnte ich damals über die Firma Matz in
Flensburg aus Kanada bekommen (4,75 x 21"). Die haben genau so viel
gekostet, wie der ganze Wagen...

Gruß
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cisumgolana« (16. Mai 2019, 12:58)


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1 593

Donnerstag, 16. Mai 2019, 11:29

Ah ja, ein Mercedes 170 (wenn er wüsste, dass mir das entfallen ist ;-))
Ich fotografiere gerne Oldtimer und fahre auch ab und zu eine Rallye mit, bin aber kein echter Fan.
Ich reiche gerne noch ein paar Bilder nach.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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1 594

Donnerstag, 16. Mai 2019, 11:37

Dazu gibt's noch zwei kleine Anekdoten: Wir waren fertig mit den Bildern und wollten wieder nach Hause fahren, als er merkte, dass kein Sprit mehr im Tank war - mitten in der Prairie ;-)) Zum Glück gibt's Handys...
Beim nächsten Fototermin sind wir mitten in Bingen liegen geblieben, ca. 300m vor der Mercedes-Benz Niederlassung. Es hat fürchterlich nach Benzin gestunken - und ich durfte schieben... ;-))

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

1 595

Donnerstag, 16. Mai 2019, 13:18

Hallo Erhard!

Zum 1. A-Ford gibt´s auch ´ne nette Anekdote zu berichten.

Bei einem Freund waren wir an der Gestängebremse zugange.
Dafür mußten, zwecks besserer Zugänglichkeit die Räder runter.
Als ich später wieder (ohne Nummernschilder! Dieses Rote-
Nummer-Schmierentheater wollte ich vermeiden) wenige km heim-
wärts fuhr, mußte ich nach rechts auf einen Feldweg abbiegen.
Auf einmal knallte der Wagen hinten links runter, gleichzeit vorn
rechts in die Höhe schießend, und ich mußte anhalten.
Was war passiert?
Linkes Hinterrad verloren!
Und ich hatte meinen Freund noch gefragt, ob er die Radmuttern
abgezogen und kontrolliert hätte. Was er mit "ja" beantwortet hatte.
Trotzdem, mein Fehler. Als Wagenlenker muß man eben selbst alles
erneut kontrollieren.
Der Wagenheber paßte so natürlich nicht drunter. Es mußte ein
Werkstatt-Heber her. Mobiltelefon war noch Zukunftsmusik, und
eine Telefonzelle weit weg. Beine in die Hand, und zurück zum
Freund. Den, nach dem Luft holen, erst einmal zusammengestaucht.
Dann Wagenheber ins Auto und zum havarierten A gedüst. Von
Polente zum Glück nix zu sehen.
Während ich die Radmuttern von der Straße aufsammelte, hievte mein
Freund die Kiste in die Höhe.
Doch, wo war das Rad abgeblieben? Nichts zu sehen, weit und breit!
Kein Wunder, war doch auf der linken Seite des Feldweges ein Kornfeld.
Na wunderbar.
Bevor wir alle Spuren zertrampelten, haben wir akribisch nach Einlauf-
spuren gesucht. Was sich ob der "Polydor-Reifengröße" schwierig gestaltete.
Nachdem wir den Eintritt in das wogende Korn gefunden hatten, blieb noch
die Frage, wie herum das Rad in eine Spirale gelaufen war. Rechts oder links
herum? Natürlich haben wir erst auf der falschen Seite das Korn platt ge-
treten. Bestimmt 10 Minuten dauerte es, bis das Rad gefunden und wieder
montiert war.
Dann nichts wie Fersengeld gegeben, und ab in die heimische Garage. Noch
einmal gut gegangen. Den Rest des Tages/Abends wurde darum dem Gersten-
saft mehr als eifrig zugesprochen - oder so...

Gruß
Wolfgang

PS.: Ich fröne dem Oldie-Hobby, seit ich 1964 den (grauen) Lappen besitze.
Mein erstes Auto war ein VW Käfer Cabrio (Fahrgestell von 1940, Aufbau
von Karmann 1948 ). Mein erstes "normales" Auto war ein 200D/8, den ich
als Jahreswagen 1975 kaufte.

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1 596

Donnerstag, 16. Mai 2019, 15:55

Hallo Wolfgang, Klasse, danke für die alten Fotos und Anekdoten!

So früh konnte ich altersbedingt nicht anfangen, theoretisch bin ich seit dem Kauf der ersten Markt für klassische Automobile und Motorräder (1986, ich war elf) dabei. Anstoß für die Begeisterung war ein Goggo Coupé an der Tankstelle nebenan, 1500 DM sollte es kosten. Ich habe es natürlich nicht bekommen - und seltsamerweise habe ich bis heute weder eins besessen noch überhaupt gefahren, obwohl ich es nach wie vor entzückend finde.

Ins Schülerbudget zur Führerscheinzeit paßte dann allerdings das Auto, das aussah wie ein DKW Junior, fuhr wie ein Lloyd und das plötzlich für fast kein Geld verfügbar war, weil es im Osten niemand mehr wollte. Trabi Nr. 3 habe ich auch noch, allerdings seit neun Jahren abgemeldet - meine Tochter schimpft immer mit mir, ich solle ihn doch endlich wieder auf die Straße bringen. Vielleicht schaffe ich es diesen Sommer mal, die Karosserie ist immerhin seit einer Urlaubsaktion vor zwei Jahren saniert.

Hallo Erhard, lustig, der Ford A-Besitzer, den ich kenne, hat auch noch einen 170.

Viele Grüße
Nils
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1 597

Donnerstag, 16. Mai 2019, 17:47

Hallo Nils!

Zitat: "Anstoß für die Begeisterung war ein Goggo Coupé an der Tankstelle nebenan,
1500 DM sollte es kosten. Ich habe es natürlich nicht bekommen"

Da sind wir schon zu Zweit.
Denn, das bildschöne weiße 170S Cabriolet B (4-sitzig, 2-türig) für 800DM (1964) mit
roten Ledersitzen, was in unserer Straße stand, durfte ich nicht kaufen. Obwohl ich die
Kohle zusammen hatte. Denn, in unserer Sippe durften nur mein Onkel und seine Frau
Mercedes fahren. Weil sie beide Weißkittel (Ärzte) waren.

Mercedes fahren sei teuer, hieß es einhellig im Familienrat. Schon die Frage nach der Uhrzeit
würde in der Niederlassung mit 5DM berechnet (so eine damals gängige Redensart).

Ich war stinksauer und bockig. Ich wollte unbedingt ein weißes Cabrio mit rotem Interieur.
Was anderes kam nicht in Betracht!

Nun denn, es wurde das o. erwähnte VW Cabrio. Es war weiß und hatte rotes Gestühl. Günstig
war es auch (200DM). Nicht ohne Grund. Denn der Motor lief nur auf 2,5 Zylindern. Das war der
Startschuß für meine Autoschrauberei.



Zuerst wurde die Karre natürlich (Puristen bitte folgende Worte ausblenden) "modernisiert. Selbst
das Armaturenbrett wurde herausgeflext und durch ein moderneres Teil ersetzt. Stoßstangen,
Räder, und vieles mehr fielen meiner Modernsierungswut zum Opfer.

Erst einige Autos später wurde dann die Oldieschrauberei draus, die bis heute anhält.

Ich hatte danach noch etliche Cabriolets. Rate einmal welche Farbe die hatten. Richtig - alles
weiße Schlitten. Bis heute...

Gruß
Wolfgang

PS.: Am Volant sitzt mein jüngerer Bruder...

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1 598

Donnerstag, 16. Mai 2019, 20:50

Hallo Wolfgang,

schönes Foto, ist das am oberen Ende der Haube ein zusätzlicher Blinker ?

MfG, Tobias
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bildgenauer Insert- und Assemble- Schnitt für Video und 3 Tonspuren
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1 599

Donnerstag, 16. Mai 2019, 21:06

Hallo Wolfgang,

aua... diese ganzen verpaßten Gelegenheiten. Ich habe auch ein weißes-Auto-mit-rotem-Interieur-Trauma, meinen VW 1600 Typ 3 Automatic. Gekauft Anno 1996 vom Sohn der verstorbenen Erstbesitzerin, mußte ich das Auto schon zwei Jahre später aus Geldmangel abmelden. Er stand dann noch bis 2004 unter einem eigens gezimmerten Verschlag bei meinen Eltern, dann habe ich ihn verkauft, für ungefähr ein Neuntel dessen, was ich heute für ein ähnliches Fahrzeug anlegen müßte...

Da ich auf der Käferrückbank in meiner Kindheit umhergefahren worden war, mochte ich Geräusch und Geruch, vor allen hat die Automatik wunderbar weich geschaltet, das Auto fuhr sich so beruhigend. Innen rotes Kunstleder, drei Rundinstrumente, ein Hupring (ich stehe auf Hupringe). Und nett angeschaut hat es einen auch. Was habe ich dieses Auto geliebt, aber es waren halt nicht so tolle Zeiten. Das Letzte, was ich gehört habe, war, daß der Wagen an einen Sammler in Frankreich verkauft worden sei...

Viele Grüße
Nils
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1 600

Donnerstag, 16. Mai 2019, 21:14

Jetzt noch ein Rätsel: Was ist das?

Den seitlichen Schriftzug habe ich weggestempelt.

Viele Grüße
Nils
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1 601

Donnerstag, 16. Mai 2019, 21:30

Tolle Bilder gibt´s hier zu sehen und feine Beiträge dazu - wunderbar. :thumbsup:

Diverse VW VARIANT wie in # 1599 hab ich letztes Jahr in Indien gesehen - dort stehen sie teilweise einsam und verlassen in der Pläne.
Wenn Überführungen nicht dermassen teuer oder schlichtweg undurchführbar wären, gäbe es dort eine Menge Altautos abzustauben......

_______________________________________________________

Gruß, Frank
Hau wech, den Schiet - aber sech mir, wohin

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1 602

Donnerstag, 16. Mai 2019, 23:27

Da wir gerade bei VW sind - das ist auch einer, nur welcher...?



Grüße
Erhard
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1 603

Freitag, 17. Mai 2019, 06:41

Ein SP2 aus Brasilien. Sehr schöner Wagen!

Viele Grüße
Nils

1 604

Freitag, 17. Mai 2019, 08:31

Hallo Tobias!

Das sind Fahrradlampen, die ich dort als Positionslampen angeschraubt hatte.
Fand ich damals schick. Meine beiden Ford A hatten sowas serienmäßig. Darum
wurde das VW-Cabrio auch damit "beglückt".

Später hatte ich vorn noch 2 dicke Cibie´s, und hinten zwei LKW-Rück-
fahrscheinwerfer(davon einer mit Glühlampentauchlack rot eingefärbt als NEbel-
schlußleuchte) angeschraubt.
Wenn dann noch das olle Röhrenradio dazu eingeschaltet wurde, war kaum noch
Saft für die Zündung da. Und die Karre lief nur noch ca. 70km/h.

Später wurde motormäßig aufgerüstet. Endausbau war ein Transportermotor mit
OKRASA-Anlage. Der leistete dann locker 50PS. Und das mit den Sparbremsen!

Das Fahrwerk blieb auch nicht unberührt. Tiefer gelegt, Mörder-Sturzeinstellungen
und dicken Distanzscheiben. Und unter dem Reserverad ca. 100kg Gußeisen, der
Straßenlage wegen. Michelin-X Reifen anstatt Diagonalschlappen.

Damit habe ich bei Regen in einem mit Basalt gepflasterten Kreisel außen eine innen
fahrende Ente überholt. Ohne das das Heck ausbrach. Zum TÜV mußte alles wieder
rückgebaut werden.

Legendär waren auch unsere Versuche, wieviel Anteil Eisenfeilspäne es im Spachtel
braucht, damit der Magnet des TÜV-Prüfers gehalten hat. Wir haben damals vor nichts
Halt gemacht. Hauptsache am Ende warteten 2 Jahre "Belohnung"...

Gruß
Wolfgang

PS.: Die seitlichen Winker hinter den Türen hatte ich einfach mit Prestolith zugeschmiert.
Mann, was ich an meinem ersten Vehikel für Verbrechen verübt habe :cursing:

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1 605

Freitag, 17. Mai 2019, 10:46

Ein SP2 aus Brasilien. Sehr schöner Wagen!

Viele Grüße
Nils


Kompliment, das ging schnell! Ihr seid echte Fans ;-)
Na, wenigstens kann ich ab und zu ein Bild beisteuern 8)

Grüße
Erhard
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1 606

Freitag, 17. Mai 2019, 10:47

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für die Aufklärung.
Und das mit den Sparbremsen!

Ich musste mal im Winter bei Schnee und Eis einen 1200er Standard-Käfer mit Seilzugbremsen fahren, das war ein echtes Abenteuer.

MfG, Tobias
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1 607

Freitag, 17. Mai 2019, 11:17

@ Nils: Ist das in #1600 eventuell ein Datsun Laurel bzw. 200 L? Sowas hatte Ende der 80er die Familie einer Schulfreundin, war eine urgemütliche Karre und schon damals sehr skurril, zumindest das einzige Exemplar weit und breit.

@ Erhard: Was ist denn das Blaue hinter dem SP2? Ein Jaguar?

Viele Grüße,
Martin

1 608

Freitag, 17. Mai 2019, 11:35

Hallo Tobias!

Ja, ja, die Seilzugbremsen.
Hätte ich damals als Erstes umbauen sollen. Hätte, hätte...

Und damals gab´s noch richtige Winter:



Heizung!
Was für ´ne Heizung???
Da habe ich innen mehr Eisspray gebraucht als außen. Und
den Eiskratzer/Antibeschlagtuch sowieso.

Unter der Rückbank versuchen immer zwei alterschwache Batterien
(keine Kohle für ´ne Neue) das Auto zum Leben zu erwecken. Mit
mäßigem Erfolg. Also wurde des Öfteren noch eine 3. externe 6V-Batterie
parallel geschaltet. Mindestens eine Batterie hing am Ladegerät...

Gruß
Wolfgang

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1 609

Freitag, 17. Mai 2019, 12:30

Da habe ich innen mehr Eisspray gebraucht als außen.

Hallo Wolfgang,

das kann ich nachvollziehen. In dem 1200er Standard klebte eine Heckscheiben-Heizung mit 2 Saugern an der Windschutzscheibe. Besonders toll war eine durchgefaulte Heizbirne, da kam dann Abgas aus der Heizung und man musste mit offenen Fenstern fahren. :D

MfG, Tobias
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1 610

Freitag, 17. Mai 2019, 16:08

@Martin: Die Richtung stimmt schon...! Er sieht dem Vorgänger des Datsun 200 L, dem 240 K, in der Tat recht ähnlich und war auch sein Zeitgenosse.

Einen Laurel 200 L habe ich 2007 (!) tatsächlich im Straßenverkehr ablichten können, der war richtig schön, ob es ihn noch gibt?

Viele Grüße
Nils
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1 611

Freitag, 17. Mai 2019, 17:06

Bei dem herausgeputzten Zustand im Jahr 2007 nicht unwahrscheinlich, daß der noch existiert. Der war wohl schon in Liebhaberhand. Genau so eine Kiste war es, an die ich mich erinnert habe, sogar in der gleichen Farbe. Nur zu Deinem Rätsel muß ich jetzt passen.

Dafür stelle ich auch mal wieder was zum Raten ein. Sogar ein aktuelles Modell, das es zwar schon ein Weilchen gibt, mir aber vor ein paar Tagen zum ersten Mal bewußt aufgefallen ist:



Viele Grüße,
Martin

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1 612

Freitag, 17. Mai 2019, 17:38

Der VW SP2 noch mal in der Heckansicht:



Von vorne sieht er ja dem VW 411 ähnlich, den hatten wir mal vor Urzeiten...


@ Erhard: Was ist denn das Blaue hinter dem SP2? Ein Jaguar?

Viele Grüße,
Martin


Hhm, da bin ich mir nicht sicher. Der einzige blaue Wagen neben dem SP2, den ich fotografiert habe, ist dieser hier:



Grüße
Erhard
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1 613

Freitag, 17. Mai 2019, 17:52

Eine schöne Renault Alpine A110. Waren das noch Ralley Zeiten.

Grüße
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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1 614

Freitag, 17. Mai 2019, 18:07

Waren das hier (Bild 2 und 3) auch A110?

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1 615

Freitag, 17. Mai 2019, 19:34

Ja, das sind auch A110. Später gabs dann noch die Alpine A310. Die war aber in der Innenausstattung bequemer und nicht so für Ralleys ausgelegt.
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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1 616

Freitag, 17. Mai 2019, 21:18

Mein Rätselauto war eine Toyota Crown RS60 Limousine (gebaut von 1971-74). Ein wenig habe ich auch zu dem Fahrzeug beigetragen, Zier- und Interieurteile waren im Winter 2017 bei mir im Keller. Die Zierteile wieder zu montieren ist übrigens ein elendes Puzzlespiel...

Viele Grüße
Nils
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1 617

Freitag, 17. Mai 2019, 23:45

Gab es den Toyota mal in Deutschland? Gediegenes Fahrzeug, ist mir aber vollkommen unbekannt.


Dafür stelle ich auch mal wieder was zum Raten ein...

Viele Grüße,
Martin


Na, wer fährt denn mit so einer Kiste zum NETTO??? Ein Mustang ist es schon mal nicht, dafür hat er 2 Türen zu viel...

Grüße
Erhard
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1 618

Samstag, 18. Mai 2019, 10:16

Auch wenn ich von Autos nach Baujahr 2000 Null Ahnung habe - bei uns im Ort gibt es einen Kia-Händler, das Auto auf Martins Bild müßte der Luxus-Kia sein, heißt Stinger, wenn ich mich recht erinnere. Sieht für mich ein wenig aus wie die neuen Jaguar-Modelle, haben Kia und Jaguar nun denselben Designer? Wundern würde es mich nicht. ;)

Erhard, Du hast nichts übersehen, die Crowns gab es nicht in Deutschland, sehr wohl aber in den umliegenden Ländern (Benelux, Dänemark, Österreich, Schweiz). Der hier ist aus Belgien. Auf den deutschen Markt trauten sie sich mit ihren damaligen Großwagen noch nicht. In Deutschland gab es von 1980 bis 1983 (mit mäßigem Erfolg) offiziell nur den Crown der 110er Serie (s.u.), dann wieder nicht mehr, dann kam Toyota Ende der 1980er mit Lexus heraus.

Die Autos fahren sehr schön, besonders die Sechszylinder sind flüsterleise und geschmeidig - sie sind aber für entspanntes, ruhiges Fahren ausgelegt und nicht für deutsche Autobahnhatz. Daher nichts, um ams-Tests zu gewinnen.

Was damals aus der Zeit gefallen war, aber den heutigen Restaurator freut: Die Crowns haben noch einen Rahmen und der hat die Dimensionen eines Geländewagens. Wäre die Ersatzteilversorgung nicht so speziell, wären das perfekte Langzeitautos.

Ich könnte auch bei Interesse noch meine Lieblingsversionen zeigen, Crowns der 40er und 50er-Serien aus den 1960ern. Die hatten ein europäisches Design und viel 60er-Flair.

Viele Grüße
Nils
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1 619

Samstag, 18. Mai 2019, 13:57

Sieht für mich ein wenig aus wie die neuen Jaguar-Modelle

An die habe ich auch sofort gedacht, als ich den Tankdeckel auf der linken Seite entdeckt hatte. Der ist ja bei Rechtslenkern üblich. Bei den üblichen Verdächtigen Japan und England bin ich nicht fündig geworden, vor ´ner Stunde habe ich einen 3er BMW "GT" parken sehen, dessen Seitenlinie sah dem Kia ähnlich, aber andere Rückleuchten.

Also: Kia Stinger sollte richtig sein :thumbup:

Den Stinger habe ich mir mal vor einem Kia-Autohaus angesehen, ist schon ein richtiges schweres Geschoss! Scheint sich aber nicht so gut zu verkaufen, dafür sehe ich andauernd Tesla auf der Straße.

Gruß
Rainer
Gruß
Rainer


Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser. (Sokrates)
Zusatz: der Kluge gibt solange nach, bis er selbst der Dumme ist. (von mir)

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1 620

Samstag, 18. Mai 2019, 14:03

Naja, der dürfte auf ähnliche Vorbehalte stoßen wie damals der Crown (oder auch der VW Phaeton) - Kia ist für die Leute halt eine Kleinwagenmarke.

Aber Tesla? Muß eine wohlhabende Gegend sein.


Viele Grüße
Nils

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