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Friday, September 7th 2018, 10:12pm

3-D-Druck für Ersatzteile, hat jemand damit schon Erkenntnisse?

Kann Irgendjemand Erkenntnisse beisteuern, was nachgefertigte Ersatzteile für Tonbandgeräte betrifft? Im Netz findet man ab und zu nachgefertigte kleine Ersatzteile mit dem Hinweis, dass diese im 3-D-Druck erstellt wurden. Hat jemand schon Erfahrungen mit derlei Teilen? Wenn man bedenkt, dass sogar mittlerweile Metallteile gedruckt werden können und werden, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten für die Versorgung von Ersatzteilen. Ich denke hierbei zum Beispiel an Bauteile, die von der sogenannten Zinkpest befallen sind.

Gruß
Rainer
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Rainer


Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser. (Sokrates)
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2

Saturday, September 8th 2018, 1:00am

Hallo Rainer,

eine gute Frage: was taugt das?

Ich denke, die Einsatz-Fähigkeit solcher Dinge hängt maßgeblich von dem ab, der die Teile fertigt.

Auf der einen Seite ist Maßhaltung nicht unwichtig, zudem die Oberflächenbeschaffenheit (rau? glatt?), auf der anderen Seite die geeignete Stabilität. Manche Teile sollen (lt. Entwickler) flexibel sein (z.B. bestimmte Zahnräder), andere müssen mechanischen Beanspruchungen Stand halten (zum Beispiel Riemenscheiben).

Ob das, was der Drucker liefert, geeignet ist, dürfte für uns erst nach einem längeren Test so eines Bauteils bewertbar sein.

Zudem steht und fällt die Sache mit der Möglichkeit des Scans, der Vermessung bzw. der Nach-Konsturktion der zu ersetzenden Teile. Hat der "Hersteller" Muster und Ahnung, die notwendigen Informationen für die Auswahl des Verfahrens und des Materials?

Ich habe diesbezüglich bislang keine Erfahrungen gemacht und bin etwas skeptisch. Mir ist aber auch bewusst, dass heutzutage solche Drucke bereits für hohe Beanspruchungen in der Industrie verwendet werden. Ob die allerdings zum Taschengeld-Budget entstehen glaube ich eher nicht.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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Sunday, September 9th 2018, 3:56pm

Hallo Rainer,
ich habe mir vor einiger Zeit bei Rapidobject ein Innenzahnrad für einen Bandteller der Philips N7300 drucken lassen.
Das Teil ist sehr passgenau und verrichtet bis jetzt problemlos seinen Dienst. Die telefonische Beratung zwecks Materialauswahl erschien mir sehr hilfsbereit und kompetent.
Die CAD-Datei hat mir ein Bekannter im Vorfeld erstellt, so daß ich nur noch das passende Material auswählen musste.
Über die Sinnhaftigkeit und das Preis-Leistungsverhältnis eines solchen Unterfangens lässt sich natürlich streiten, wenn man bedenkt daß diese Geräte eigentlich keinen finanziellen Wert mehr haben.
Wenn man aber die alten Geräte betriebsbereit halten möchte und keine Ersatzteile mehr verfügbar sind ist es eine Möglichkeit.
MfG
Georg

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4

Sunday, September 9th 2018, 5:17pm

Hallo Georg,
das ist wirklich interessant (zumindest für mich)! Genau auf so ein Beispiel hatte ich gehofft. Dieses Innenzahnrad im Bandteller sollte schon etwas an mechanischer Belastung aushalten können. Verrätst Du vielleicht, welches Material ausgesucht wurde? Der finanzielle Aufwand wäre auch interessant. Erst kürzlich habe ich jemanden gesprochen, der genau dieses Teil gesucht hat. Scheint ein weiterer "Knackpunkt" bei N7150/7300 zu sein.
Zum Thema Sinnhaftigkeit und Preis-Leistungsverhältnis: es sieht so aus, als ob sich das - zumindest für diese beiden Geräte - in letzter Zeit etwas ändert, denn die werden immer teurer. Vor einigen Jahren führten sie ein Schattendasein und haben sich preislich locker mindestens verdoppelt: Zumindest, was die Preise in der Bucht angeht. Da ist dann der finanzielle Aufwand für ein gesuchtes Ersatzteil vielleicht leichter zu verschmerzen.
Gruß
Rainer
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5

Sunday, September 9th 2018, 6:44pm

Hallo Rainer,
als Material habe ich auf Empfehlung der telefonischen Beratung von Rapidobject AR-M2 gewählt.
Der 3D Druck hat incl. Versand ca. 45,-€ gekostet und es ging ziemlich schnell, ich glaube ca. 1Woche.
MfG
Georg

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Sunday, September 9th 2018, 7:59pm

... das empfinde ich nicht als soooo teuer! Ich habe mich etwas auf dieser Internetseite eingelesen, sehr interessant. Habe ich mir sofort gespeichert. Wenn man bedenkt, wie viele Leute alleine Ersatz für zerbrochene Zahnräder ihrer Geräte suchen, könnte das ein sehr guter Lösungsansatz sein. Hast Du eventuell Fotos vorher/nachher von dieser Aktion?
Gruß
Rainer


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7

Monday, September 10th 2018, 8:24am

Ich kenne eine Firma in Berlin, die 3D-Druck anbietet, Erfahrungen habe ich keine http://www.guk.de/3d/index.html

MfG, Tobias
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Monday, September 10th 2018, 9:02am

Hallo,

ich habe für meinen Plattenspieler Micro Seiki DDX1000 eine 3d Base gekauft, 50.- plus Porto, ist sehr leicht und schaut wie das Original in Schwarz aus, natürlich ohne gebürstete Aluoberfläche, funktioniert wie das Original und kostet deutlich weniger, ich bin zufrieden.
harry has attached the following image:
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Thursday, September 27th 2018, 11:56am

in den letzten Monaten habe ich einiges zum Thema 3D Druck gelernt, und auch einige Erkenntnisse gewonnen, die mir vorher nicht so klar waren.

Für Hobbyzwecke kommt eh nur ein Verfahren in Frage, und das ist das schichtweise Aufbringen von geschmolzenem Kunststoff. Im Grunde ist das ein ziemlich archaisches Verfahren, für das keine teuren Komponenten nötig sind. Die Hardware eines 99 Euro Druckerbausatzes von Ebay lässt sich leicht so modifizieren, dass damit sehr gute Drucke möglich sind. Ich habe mir jetzt so ein Teil gekauft, und werde es über den Winter zusammenbauen und testen.

Was für mich eine wichtige Erkenntnis war, war, dass ein billiger Drucker mit dem nötigen Sachverstand hochwertige Ergebnisse produzieren kann, während auch der teuerste Drucker einem die Arbeit nicht abnimmt, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Ich weiß nicht, ob es Euch aufgefallen ist, aber auf Modellbaumessen sieht man verschiedentlich 5000 Euro Drucker, die Ergebnisse produzieren, die aussehen wie aus dem Kaugummiautomaten. Andererseits gibt es immer wieder Musterstücke auch von billigen Druckern, die aussehen wie ein Kunststoffprodukt aus der Fabrik. Ich habe mich auch deshalb für einen billigen Bausatz als Basis entschieden, weil man mit so einem Teil wirklich von Anfang an lernt, auf was man achten muss.


Was es in der Amateurklasse definitiv noch nicht gibt, sind 3D-Scanner, die so präzise arbeiten, dass man damit technische Funktionsteile klonen kann. Man kommt also nicht drumherum, sich mit dem Thema CAD zu beschäftigen. Ich denke, dass das Erstellen von Objekten ( noch ) so kompliziert ist, ist ein Hauptgrund, weshalb sich diese Technologie nicht auf breiter Ebene durchsetzt. Die ganzen teilweise kostenlosen Lösungen, mit denen man angeblich ganz einfach und ohne Kenntnisse 3D Objekte erstellen kann, taugen meines Erachtens alle nix. Gerade wenn man technische Funktionsteile drucken will, landet man am Ende eh bei einem richtigen CAD-Programm, und dann kann man auch gleich damit anfangen.


Die zweite Großbaustelle ist, den Drucker für die verschiedenen Materialien so einzustellen, dass maßhaltige Objekte rauskommen. Kunststoffe dehnen sich beim Erwärmen aus, und ziehen sich beim Abkühlen wieder zusammen. Diese Schrumpfung muss berücksichtigt werden, zum Einen, weil es natürlich Auswirkungen auf die Maßhaltigkeit hat, vor allen aber, weil das Objekt im Drucker ja nicht am Stück gegossen wird, sondern schichtweise der heisse Kunststoff auf bereits abgekühlten Kunststoff trifft. Es gibt Testobjekte wie Würfel mit Zahlen drauf etc., mit denen man den Drucker parametrieren kann. es ist ein ziemliches Gefummel, bis man die richtige Heizbett-Temperatur und die richtigen Vorschubgeschwindigkeiten und Schichtdicken ermittelt hat. Das Gute ist, dass sich diese Werte nicht mehr verändern, wenn man bei dem gewählten Material bleibt. Für jedes verwendete Material muss man sich die Arbeit einmal machen.


Was immer beim Druck entsteht, ist eine gewisse "Riffeligkeit", die durch das schichtweise Aufbauen entsteht. Wenn irgendwo Objekte ausgestellt sind, die diese Riffeligkeit nicht mehr haben, sind sie chemisch oder mechanisch nachbehandelt. Über das, was da geht, gibt es im Internet viel zu lesen. Und was auch noch wichtig ist - die Drucke dauern lange, je nach Komplexität auch sehr lange. Und dabei macht der Drucker einen ziemlichen Lärm. Zum Glück haben heute auch die billigsten Bausätze einen SD-Karten-Slot für die Druckdateien. So kann man den Drucker in den Keller oder aufs Klo stellen, und ihn offline ohne PC drucken lassen.


Ich kann jedem, der sich dafür interessiert, nur empfehlen, einfach mal anzufangen. Den Anet A8 bzw. den Prusa I3-Klon gibt es als Bausatz für Preise von 100 bis 150 Euro. Für beide gibt es Unmengen von Aufbau- und Modifikationsanleitungen im Internet, auch in Videoform bei Youtube. Als CAD Programm nehme ich Turbo CAD, das gibt es in der 3D-Version ab etwa 50 Euro. Dann braucht man natürlich einen PC, eine SD-Karte für zehn Euro, um ohne PC drucken zu können, sowie für etwa 100 Euro Material zum Modifizieren des Druckers und zum Drucken. Der Rest ist dann nur noch "Ehrgeiz". Wenn man zwei bis drei Geräte mit Sammlerpotential mit dieser Ausrüstung retten kann, hat sich die Sache schon selbst bezahlt, und den Erkenntnisgewinn nimmt einem auch niemand mehr weg.

Gruß Frank

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Wednesday, January 16th 2019, 6:19pm

Hallo,
ich weiss nun nicht ob Links zu anderen Foren gewünscht oder erlaubt sind. Wenn nicht bitte diesen Beitrag einfach löschen.

Wer sich für den 3D Druck interessiert hat hier ein Forum zu diesem Thema.

Du hast das ganz gut zusammengefaßt Frank. Leider ist es aber dennoch so, dass das Material stark schwankt. Soll heißen, was mit der einen Rolle prima funktionierte kann bei der nächsten, der gleichen Sorte, schon Probleme machen.

Für Funktionsteile ist ABS oder PETG recht brauchbar. Bei den meisten selbsgebauten Druckern bestehen alle Kunststoffteile daraus. Sichtbare Teile, wie Genäuse oder Bedienungsknöpfe erfordern allerdings ein sehr großes können und werden nachträglich mit Atzeton bedampft. Das macht die absolut Glatt, erfordert aber Erfahrung, da ja die Oberfläche leicht angeschmolzen wird und sich dadurch natürlich verkleinert.

Aber Vorsicht! Sowohl der Druck als auch das Bedampfen ist nicht besonders gesund.

Wie Du schreibst ist die Nachkonstruktion der springende Punkt. Ich verwende da Sketchup, ist aber mit Vorsicht zu geniessen da schnell Fehler passieren. Sehr komplizierte Teile drucke ich aber auch nicht selbst, da es da zuviel Zeit beansprucht und meist ein sogenanntes Fab-Labor oder ein 3D Drucktreffen in der Nähe ist, wo man seine Problemfälle in Fachkundige und vor allen erfahrene Hände geben kann.

Auf alle Fälle ist es eine Möglichkeit Ersatzteile herzustellen aber alles ist leider nicht möglich.
Gruß vom Bodensee
Gerd

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Sunday, November 3rd 2019, 9:59pm

Dank den Erfahrungen, die Oliver "ozimmer" aktuell mit dem Druck von NAB-Adaptern macht, stellt sich für mich die Frage, wie groß der Unterschied zwischen derart privaten Unterfangen und dem Druck unter industriellen Bedingungen ist. Soll heißen: der zeitliche Aufwand ist alles andere als gering für den Druck eines solchen Adapters, im konkreten Fall 12,5 Stunden.

Geht das unter industriellen Bedingungen - mit dem entprechenden professionellen Equipment - deutlich schneller zu realisieren? Oder stößt diese Technik prinzipiell irgendwo an irgendwelche zeitliche/technologische Grenzen?
Wie sieht das in der Industrie aus? Mir ist bekannt, dass mittlerweile Airbus (und auch andere?) Bauteile aus Metall druckt oder drucken lässt. Ein Gedanke, der mir vor einigen Jahren völlig unvorstellbar schien - Metall DRUCKEN! Dauert der Druck eines solchen Bauteil auch viele Stunden?
Gruß
Rainer


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Sunday, November 3rd 2019, 10:11pm

Wie sieht das in der Industrie aus? Mir ist bekannt, dass mittlerweile Airbus (und auch andere?) Bauteile aus Metall druckt oder drucken lässt. Ein Gedanke, der mir vor einigen Jahren völlig unvorstellbar schien - Metall DRUCKEN!


Das wird aber, denke ich, für Privatleute nie möglich sein. Allein vor der Befürchtung, daß sich damit funktionstüchtige Waffen herstellen ließen. Wie dieser Amokläufer von Halle gezeigt hat, der sich mit sogenannten Hybridwaffen (gedruckte Kunststoffteile plus frei erhältliche Metallteile) ausgestattet hatte, sind diesbezüglich ja schon die derzeit erhältlichen 3D-Drucker nicht ganz unbedenklich.

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Monday, November 4th 2019, 10:13am

Im industriellen Bereich werden NAB-Adapter von CNC-Maschinen hergestellt. Bessere Qualität und wirtschaftlicher als Kunststoffdruck. Es gibt auch Alufräsen, die im Prinzip schon alle Formen "drucken" können.

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14

Monday, November 4th 2019, 10:55am

"Allein vor der Befürchtung, daß sich damit funktionstüchtige Waffen herstellen ließen."

Daran habe ich beim Schreiben nicht einen Sekundenbruchteil gedacht. Auf irgendeine Weise hast Du aber (leider) recht mit diesem Hinweis.

Man könnte lange darüber philosophieren, was die Menschheit im Verlauf der Evolution alles aus anfangs segensreichen Entdeckungen/Erfindungen gemacht hat. Man hat ja das Eisen zum Beispiel nicht nur dazu genutzt, um Kanonen daraus zu bauen. Dieses Beispiel ist beliebig fortsetzbar. Leider wird es wohl immer kranke Hirne geben...
Gruß
Rainer


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Monday, November 4th 2019, 2:24pm

Das wird aber, denke ich, für Privatleute nie möglich sein.
Da bin ich anderer Meinung:
Wo eine Nachfrage ist, entsteht auch ein Markt.
Wenn die Nachfrage krimineller Natur ist, und der Verkauf verboten ist, entsteht ein Schwarzmarkt, der generiert entsprechende Preise und Gewinnmöglichkeiten, die wiederum erzeugen eine die Nachfrage befriedigende Sekundär-Kriminalität.
Davon abgesehen hätte der angesprochene Amokläufer sich auch echte Waffen auf St.Pauli oder anderswo (Darknet) beschaffen können. Und mit Küchenmesser, Macheten oder chemischen "Kampf"-/Giftstoffen hätte er ebensoviel Leid erzeugen können.
Was technisch möglich ist, wird irgendwo auf dieser Welt gemacht/hergestellt und auch verkauft.
Viele der derzeit Krieg führenden Staaten stellen selbst keine Waffen her, sondern bekommen sie aus der höher industrialisierten Welt, auch aus Deutschland.
Bemann&weibte Raumstationen auf dem Mond und erst recht auf dem Mars benötigen 3D-Drucker, die Ersatzteile aller Arten und Materialien, auch aus Metall, herstellen können. Es wird nicht sinnvoll sein, eine Station auf dem Mars mit Sanitärersatzteilen für Jahre im voraus auszustatten. Eine Lieferung bei Bedarf dauert zu lange und ist zu kostspielig.

Noch eine Anmerkung zum NAB-Adapter: Hat der Kelch irgendeine (mir verborgene gebliebene) Befestigungsfunktion oder ist das nur ein "Schmuck"-Element ? In letzterem Fall könnte man durch weglassen allerlei Material und Druckzeit sparen,

MfG Kai

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Monday, November 4th 2019, 9:19pm

Hallo!
Hier mal die Erfahrungen nach dem ersten kurzen Test der 3D-NABs:die Halte- oder Rast Nasen sind sehr straff! Es brauchte schon etwas Gewalt und mehrere Minuten um die NABS auf die Spulen zu kriegen. Ich denke, wenn die mehrmals auf- und abgesteckt worden sind geht das einfacher.
Im Gegensatz zu den original Revox Kelchen aus kaltem Alu sind die Plastik-Kelche deutlich größer und vom Haptik-Gefühl her angenehmer.

Braucht man Kelche überhaupt? Eigentlich nicht. Im Profi-Bereich beim Band rangieren nützlich. im Amateur-Bereich meist nur zum Posen. Dafür sind diese Plastik-Kelche allerdings nicht edel genug.

Auf der Maschine machen die Teile einen sehr guten Job, siehe Bilder. Meine eine Philips-Spule eiert etwas aber stört überhaupt nicht.

Schwierigkeiten hätte ich nur erwartet wenn die Adapter nicht gleichmäßig rund wären.
Das ist aber durch den 3D-Druck gegeben.

Zum 3D-Druck allgemein:nachdem das Patent des 3D-Drucks ausgelaufen ist, ist das längst in der Industrie etablierte Verfahren, in abgespeckter Form, bei den "Makern" angekommen.Auch Metall laser Sintern geht für den Hausgebrauch. Aber die Maschinen sind noch in hohen Preisregionen.

Hätte meine Frau sich nicht einen 3D-Drucker zu Weihnachten gewünscht, hätte ich auch nicht die Möglichkeit, nicht mal den Wunsch gehabt, sowas zu drucken.

Frauen können jede Menge Nippes und Deko :wacko: ausdrucken.
Ohne fundiertes Grundwissen über Konstruktion von Gegenständen und CAD-Kenntnisse kommt man aber nicht sehr weit.

Thingiverse ist zwar voller Ideen und Druckobjekte. Aber der eigentliche Sinn, sich selbst kaputte Teile nachzudrucken oder Dinge zu erschaffen, geht nur mit Fachwissen.
Auch eignet sich so ein 3D-Drucker nur für die Einzelanfertigung bzw. Prototyping.
Sobald mehrere Teile gedruckt werden sollen oder höhere Auflagen ist der Chinese besser/billiger.
Beispiel der NAB-Adapter: für eine Kleinserie so ca. 1000 Stück rentiert sich die Werkzeug-Anfertigung und Herstellung aus ABS-Kunststoff schon.
GrußOliver Zimmer
ozimmer has attached the following images:
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Mist! X( Man sollte nix vor dem zweiten Kaffee posten. Man blamiert sich nur.. :wacko:

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17

Tuesday, November 5th 2019, 2:17pm

Ohne fundiertes Grundwissen über Konstruktion von Gegenständen und CAD-Kenntnisse kommt man aber nicht sehr weit.

Auch wenn die Kelche für mich nicht so der Optik-Bringer sind, für Deine Konstruktion meinen Respekt :thumbup:

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Tuesday, November 5th 2019, 3:24pm

Danke für die Blumen.
Ist aber nicht meine Konstruktion. Ich kann sowas (noch?) nicht.

Ist ein fertiges Design von einem Russen auf Thingiverse.
Gruß
Oliver
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Tuesday, November 5th 2019, 8:47pm

Da bin ich anderer Meinung:
Wo eine Nachfrage ist, entsteht auch ein Markt.


Hallo Kai,

ich meinte natürlich, daß Privatleute solche Geräte hierzulande niemals legal erweben können werden.

Mit genug Geld und krimineller Energie kann man natürlich fast alles bekommen, da werden diese Metall-Drucker wohl keine Ausnahme darstellen. Aber für uns Tonbandler, die sich mal ein paar Ersatzteile drucken wollen, dürfte das kaum eine Rolle spielen.

Gruß,
Timo

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20

Tuesday, November 5th 2019, 9:30pm


Beispiel der NAB-Adapter: für eine Kleinserie so ca. 1000 Stück rentiert sich die Werkzeug-Anfertigung und Herstellung aus ABS-Kunststoff schon.


1.000 NAB-Adapter halte ich aber auch für eine gigantische Stückzahl. Wie viel neue, unbenutzte Exemplare mögen wohl weltweit noch pro Jahr verkauft werden? Irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, daß es mehr als 100 sind, Tendenz sinkend. Letztendlich halten die Dinger doch normalerweise so lange wie die dazugehörige Maschine, wo sollte also der Bedarf herkommen?

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Wednesday, November 6th 2019, 8:18am

Hallo!

Wie viel neue, unbenutzte Exemplare mögen wohl weltweit noch pro Jahr verkauft werden? Irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, daß es mehr als 100 sind, Tendenz sinkend.

Da könnte der Frank etwas Auskunft geben, der verkauft immerhin schon seit Jahren neue NAB-Adapter in verschiedenen Ausführungen. Klar ist er nur ein einzelner Händler, aber einen groben Eindruck würde das schon machen und viele andere Händler verkaufen auch seine Adapter. Neben den Teac-Adaptern dürften die darklab-Adapter die einzigen sein, die heute noch in einigermaßen respektablen Stückzahlen hergestellt werden.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.

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Wednesday, November 6th 2019, 8:31am

Neben den Teac-Adaptern dürften die darklab-Adapter die einzigen sein, die heute noch in einigermaßen respektablen Stückzahlen hergestellt werden.


Werden die TEACs denn überhaupt noch hergestellt? Ich dachte immer, das was jetzt noch im Handel ist seien Restbestände.

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Wednesday, November 6th 2019, 12:17pm

Hallo Timo!

Keine Ahnung, kann schon sein, der Restbestand dürfte aber dann recht groß sein, sind sie doch schon seit Jahren bei vielen verschiedenen Händlern (auch bei Frank) als verfügbar gelistet. Das kann natürlich genauso bedeuten, dass so gut wie keine verkauft werden. Außerdem dürfte es der einzige NAB-Adapter sein, wovon man noch eine 1/2"-Variante neu kaufen kann.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.