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1

Dienstag, 10. Oktober 2017, 09:58

HDMI-SCART-Konverter fürs Fernsehen - hat jemand von euch Erfahrungen damit...?

Moinsen :)

Zu den Dingen, die mir normalerweise völlig gleichgültig sind, gehören SUV's, die Deutsche Fußball-Liga, Doppelkorn, Sportwetten und die neueste Fernseh-Technologie :sleeping: . Dummerweise bin ich ab und zu gezwungen, meine Zeit durch eine Beschäftigung mit letzterer zu vergeuden :rolleyes: . So auch jetzt wieder.

Meine Eltern bekommen nämlich einen neuen Telekom-Fernsehempfangsaufnehmdingsbumsempfänger (weil die Telekom meinte, irgendwas altes wär nicht mehr gut genug. Wie konnte die Menschheit nur auf diesem miesen Niveau dahinvegetieren), und an dem Ding gibt es nun leider keinen SCART-Anschluß mehr. Am Fernseher gibt's allerdings keine HDMI-Buchse.

Natürlich könnte man jetzt einen neuen Fernseher kaufen, denn es ist ein Röhrengerät. Aber es ist ein Röhrengerät mit einem Bild, was vollkommen ausreicht. Und außerdem hängt an dem Ding noch ein alter VHS-Rekorder (der natürlich auch nur SCART hat), zu dem mindestens 200 nett bespielte Kassetten im Schrank liegen. Und nein, niemand hier im Haus braucht ein Bild, bei dem er jeden beginnenden Mitesser auf der Nase des Nachrichtenmoderators erkennen können muß ;). Meine Eltern haben deshalb nicht vor, sich von der profitgierigen Industrie irgendwelchen teuren Kram aufschwatzen zu lassen, dessen Vorteile gegenüber dem Status quo sie im Alltag überhaupt nicht bemerken.

Deshalb soll die alte (eigentlich auch noch nicht so alte) Kiste hier stehenbleiben, und nachdem ich erst Frust geschoben habe wegen der unterschiedlichen Anschlüsse, sehe ich jetzt im Netz, daß es HDMI-SCART-Konverter gibt. 8o

Hat jemand von euch da evtl. Erfahrungen mit gesammelt? (Und kann mir evtl. sogar ein Modell empfehlen?)

Ich frage bewußt euch hier im Bandmaschinenforum :thumbup: , weil ich weiß, daß ihr mir nicht irgendwelchen überflüssigen Technikplunder empfehlen werdet, nur weil er neu ist und "man" ihn "einfach braucht". ;)

Merci für jeden guten Tip :)
Michael

P.S. Falls ich auf einen Kommentar mal etwas verzögert antworten sollte, liegt das daran, daß die Benachrichtigungsfunktion des Forums bei mir aus irgendwelchen Gründen immer noch nicht wieder funktioniert. Ist schon seit Jahren so, keine Ahnung, warum...

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2

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:03

Und nein, niemand hier im Haus braucht ein Bild, bei dem er jeden beginnenden Mitesser auf der Nase des Nachrichtenmoderators erkennen können muß ;). Meine Eltern haben deshalb nicht vor, sich von der profitgierigen Industrie irgendwelchen teuren Kram aufschwatzen zu lassen, dessen Vorteile gegenüber dem Status quo sie im Alltag überhaupt nicht bemerken.

Hallo Michael,

wer den Unterschied zwischen SDTV inkl. Röhrenfernseher und HDTV nicht bemerkt, der braucht vielleicht ne Brille. ;-)


SCNR und Grüße

96k

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3

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:13

Hallo Michael,

ich habe zwar keine Erfahrungen mit HDMI-Scart-Konvertern aber hat dieser Telekom-Receiver oder was das auch immer ist, überhaupt keine Analogausgänge mehr? Das Scart heute fehlt ist normal, da diese Buchse viel Platz braucht und vergleichsweise teuer ist und daher eingespart wird. Ein FBAS-Ausgang plus Stereo-Audioausgang in Form von drei Cinch-Buchsen könnte aber noch vorhanden sein. Damit könnte man den an einen alten Röhren-TV anschließen.
Die am Markt befindlichen HDMI-Scart-Konverter geben auch nur ein FBAS-Signal aus, RBG oder Y/C werden nicht ausgegeben, hätten also dazu keinen Vorteil.
Sollten keine Analogausgänge vorhanden sein, musst Du zu so einem Konverter greifen.
Grüße

Wayne

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4

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:40


wer den Unterschied zwischen SDTV inkl. Röhrenfernseher und HDTV nicht bemerkt, der braucht vielleicht ne Brille. ;-)


Wenn man einen Röhrenfernseher und ein modernes HD-Flachgerät nebeneinanderstellt und direkt vergleicht, wird man den Unterschied vermutlich schon bemerken. Ob einem letzer aber ein subjektiv besseres Fernseh-Erlebnis bietet, steht auf einem anderen Blatt. Vom Bild her hätte meine inzwischen leider defekt entsorgte "Röhre" auch noch gereicht.

Allerdings schlägt der "Ligawo HDMI zu Scart Konverter", der wohl einen gewissen Standard darstellt, mit etwa 50 € zu Buche. Rein wirtschaftlich liegt da schon die Überlegung nahe, ob ein einfacher 32"-Flachfernseher für um die 200 € nicht die bessere Lösung ist. Der VHS-Videorekorder lässt sich ja zur Wiedergabe daran anschließen. Und zum Aufnehmen braucht man ihn nicht mehr, wenn diese Telekom-Box das auch kann.

Bei mir war die Lage etwas anders: Ich nutz(t)e neben dem Röhrenfernseher auch noch einen Festplattenrekorder ohne Digitalempfänger und hatte keine andere Aufnahmemöglichkeit, daher habe ich mich nach einigem Zögern zur Anschaffung eines gebrauchten DVB-C-Receivers für knapp 30 € durchgerungen. Hätte ich allerdings geahnt, daß der Fernseher gerade mal zwei Monate nach Abschaltung des analogen Kabelfernsehens den Löffel abgibt, hätte ich das wohl nicht getan.

5

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:40

OT: @ 96k: Michael hat ja nicht geschrieben, dass seine Eltern die unterschiedliche Bildqualität nicht bemerken, sondern die Vorteile "im Alltag" nicht bemerken. OT Ende.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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6

Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:33

OT: @ 96k: Michael hat ja nicht geschrieben, dass seine Eltern die unterschiedliche Bildqualität nicht bemerken, sondern die Vorteile "im Alltag" nicht bemerken. OT Ende.

niels

Hallo Niels,

welche Vorteile wären das neben der besseren Bildqualität?


Wenn man einen Röhrenfernseher und ein modernes HD-Flachgerät nebeneinanderstellt und direkt vergleicht, wird man den Unterschied vermutlich schon bemerken. Ob einem letzer aber ein subjektiv besseres Fernseh-Erlebnis bietet, steht auf einem anderen Blatt. Vom Bild her hätte meine inzwischen leider defekt entsorgte "Röhre" auch noch gereicht.

Hallo Timo,

was für Dich ausreichend ist, das kannst nur Du entscheiden, aber allein das Geflimmer (auch bei 100Hz) ist meiner Meinung nach die Umstellung wert.
Wenn man z.B. den Austausch eines Mobiltelefons alle zwei Jahre als unsinnig bezeichnet und darin keine Vorteil für den Anwender sieht, dann kann ich das verstehen. Aber heute mit aller Gewalt an einem Röhren-TV festzuhalten, nur damit die "profitgierige Industrie" keinen "teuren Kram" verkaufen kann, das halte ich nun wirklich für eine prinzipielle Dagegenhaltung ohne wirklichen Sinn.
Wie wäre es statt des teuern Konverters mit einem gebrauchten Flachbildschirm, der sonst auf dem Schrott landen würde?

Es kann wirklich jeder selbst entscheiden, was er möchte. Wäre hier nur nach einem Konverter gefragt worden, ich hätte vermutlich nichts geschrieben. Aber bei dem "Weltschmerzposting" von Michael konnte ich mir den Kommentar nicht verkneifen, der zumal noch mit ;-) und SCNR daher kam.
HDTV braucht man natürlich nicht, genau so wenig wie Farbfernsehen, Stereo usw. Eigentlich braucht man auch überhaupt kein Fernsehen. Wer es dennoch haben möchte, wird irgendwann an den Punkt kommen (Du hast es mit dem Preis den Konverters schon angesprochen), an dem der Weg um den technischen Fortschritt herum nicht mehr lohnt, sowohl von den Kosten also auch vom Aufwand.


Grüße

96k

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7

Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:58


was für Dich ausreichend ist, das kannst nur Du entscheiden, aber allein das Geflimmer (auch bei 100Hz) ist meiner Meinung nach die Umstellung wert.


Alles eine Frage der persönlichen Ansprüche, bei manchen Leuten (damit meine ich nicht Dich) auch eine Frage von Trends und Statusdenken. Anders kann ich es mir nicht erklären, daß es heutzutage normal ist, Musik mit einem plärrenden Smartphone zu hören, aber beim Fernseher 4K-Auflösung und 150 cm Bilddiagonale zur Notwendigkeit zu erklären. Da ist mir eine "Will ich schon aus Prinzip nicht"-Haltung, wie sie aus Michaels Beitrag sprach, auch nicht ganz fremd.

Meine Eltern haben vor acht Jahren von 4:3-Röhre auf 16:9-Flachfernseher umgestellt, weil meinen Vater die schwarzen Balken und die ungenutzte Bildfläche bei 16:9-Übertragungen gestört haben. Das war mir immer egal. Genau wie der Umstand, daß ich mit dem neuen Fernseher rechts und links schwarze Balken habe, wenn ich (wie häufig) alte 4:3-Serien auf dem Retro-Kanal "RTL Plus" gucke.

Geflimmer ist mir auch nie negativ aufgefallen, selbst bei meinem zweitletzten Röhrenfernseher vom Discounter mit 50 Hz-Technik.

8

Dienstag, 10. Oktober 2017, 14:31

Deshalb soll die alte (eigentlich auch noch nicht so alte) Kiste hier stehenbleiben, und nachdem ich erst Frust geschoben habe wegen der unterschiedlichen Anschlüsse, sehe ich jetzt im Netz, daß es HDMI-SCART-Konverter gibt. 8o

Hat jemand von euch da evtl. Erfahrungen mit gesammelt? (Und kann mir evtl. sogar ein Modell empfehlen?)
Bei ebay gibt es schon ab 5 Euro HDMI => Composite Adapter - dazu könntest du noch einen Cinch => Scart adapter anschaffen, falls der Fernseher keine Cinchbuchsen hat. Ich habe selbst schon günstige HDMI => VGA Adapter(9 Euro) gebraucht und die Bild und Tonqualität war schon recht anständig.

Gruß,
Karsten, der hier noch immer mitliest...

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9

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:15

ich habe zwar keine Erfahrungen mit HDMI-Scart-Konvertern aber hat dieser Telekom-Receiver oder was das auch immer ist, überhaupt keine Analogausgänge mehr?

Hallo zusammen,

es geht nicht genau aus dem Eingangsposting hervor, ich nehme aber an, das hier der Telekom- Receiver zum Empfang von Entertain via Internet gemeint ist. Und wenn das so ist, dann muß ich leider sagen: Stimmt. Dieses Ding der neuesten Generation hat tatsächlich keinerlei analoge Ausgänge mehr.

Entsprechend blöd habe ich aus der Wäsche geschaut, als ich meinen alten Harman Kardon Receiver per Chinchkabel an dieses Ding anschließen wollte. Geht schlicht und einfach nicht... Deshalb steht er jetzt in der Abstellkammer... X( X(

Grüße, Rainer

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10

Dienstag, 10. Oktober 2017, 18:30

Stimmt. Dieses Ding der neuesten Generation hat tatsächlich keinerlei analoge Ausgänge mehr.


Das heißt: Es gab ältere Versionen, die noch welche hatten? Dann würde ich dem Telekom-Mann den Sachverhalt schildern und anfragen, ob man nicht statt der aktuellen eine der Vor-Versionen bekommen könnte (natürlich nur, sofern diese ansonsten noch die erforderlichen Standards erfüllen).

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11

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:42

schon wegen dem größeren Bild was man realisieren kann lohnt sich ein wechsel zu einem Flachbildschirm mit HDMI Eingang

zum Anfang möchten sie keinen größeren Fernseher aber Später wollen sie ihn nicht mehr hergeben
Gruß Ulf

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12

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 03:34

Hallo Michael,

ich kann Dein Problem, bzw. das Deiner Eltern, durchaus nachvollziehen.
Wenn die Telekom-Empfänger der 400er oder der 401er sein sollte, kommst Du um einen Adapter nicht vorbei, da ist der gesetzte Link von Charly22 nicht verkehrt.
Es sei denn es gibt Alternativen zu den Telekom-Empfängern (Telekom baut die ja nicht selber), die analoge Ausgänge haben.

Bei der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 musste ich aus Unwissenheit Lehrgeld zahlen.
In meiner Naivität bin ich damals davon ausgegangen das die neuen Receiver ebenfalls einen Scart-Stecker haben, wie die alten Geräte.
Weit gefehlt, durfte ich feststellen.
Ich habe mich dann für 5 Empfänger von einem der Techni-Sat Töchtern entschieden, weil preisgünstig.
Neben dem Effekt, das, abhängig vom Sender, die Sprache nicht synchron zum Bild dargestellt wird (hier besonders N3), was richtig nervt,
durfte ich feststellen das der Scart zwar ein Signal zum Fernseh-Empfang liefert aber nicht geeignet ist um auf einem Panasonic-Festplatten-Recorder aufzunehmen.
Der Recorder gab die Meldung aus: "... Kopiergeschützt".
Ursprünglich wollte ich das Signal vom DVB-T2 Receiver über den Festplattenrecorder zur Röhre schicken.

Nach näherem Studium der Bedienungsanleitungen bin ich darüber gestolpert das die Receiver der neuen Technik unterscheiden ob Du damit aufnehmen kannst oder nicht. Wer hat hier von fortschrittlicher neuen Technik geschwafelt?

Also für wenig Geld einen neuen Receiver der Techni-Sat Tochter gekauft, die auch Aufnahmen zulässt. Aufnahmen via USB-Stick sind machbar, via Scart nicht.
Auf N3 lief das Bild-Ton-Signal ebenfalls nicht synchron. Wie gesagt, das nervt.

Aus lauter Verzweifelung und einigen Gesprächen über Erfahrungen mit dem neuen Medium, habe ich mir dann 2 Techni-Sat-Receiver Digipal ISIO HD gekauft.
Siehe da, die Aufnahme via Scart läuft über die oben beschriebene Anordnung der Geräte und der Ton läuft Bild-Synchron.

Was den vermeintlichen Fortschritt der Technik angeht, wie hier teilweise erwähnt.
Die Schreiber unterliegen dem mittlerweile immer mehr um sich greifenden pauschalierens.
Ich habe in den letzten 27 Jahren 2 Fernsehgeräte neu gekauft, einen von RFT (Otto Hanseatic) und einen Sony, für insgesamt etwa 1000 DM.
Beides waren Standard Fernseher, also keine 100 Hz, den Sony habe ich mir Extra wg des flimmerfreien Bildes gekauft.
Ich habe beide Käufe nie bereut. Der RFT ist schon in den ewigen Jagdgründen, der Sony lässt gravierend in der Farbwiedergabe nach.
Ich überlege mir ernsthaft das Gerät einer Kondensatoren Auffrischungskampagne zu unterziehen.
Die Röhre hat unwiderlegbare Preis/Leistungsmerkmale: Längere Haltbarkeit, bessere Bildwiedergabe als Flachbildschirme vergleichbarer Grösse, keine Wischeffekte,
bessere Tonwiedergabe. Wer schwafelte von technischen Fortschritt?
Die davon schwafeln vergessen das die Röhre bauart bedingt an die Grenze des Machbaren gestossen ist.
Je grösser die sichtbare Fläche, umso tiefer musste das Gerät sein.
Um grössere Flächen zu verkaufen, wird ein Rückschritt als Fortschritt verkauft.
Das hatten wir bereits bei der Glühbirne und das werden wir bei der UKW Abschaltung haben.

Also versuche es mit einem Adapter.

Soweit meine Meinung.
Ich weiß das es Widersprüche geben wird, das wird wohl ein Personenkreis sein der mit dem Diesel V6 mit Navi ausgerüstet auf dem Smart-Phone rumreist
und sich darüber beschwert das er von der Überholspur nicht rechtzeitig auf die rechte Abbiegespur gelangt. (Tagesgeschehen in HH auf dem Weg zur Arbeit).

Viele Grüße
Volkmar

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13

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 10:23




Die Röhre hat unwiderlegbare Preis/Leistungsmerkmale: Längere Haltbarkeit, bessere Bildwiedergabe als Flachbildschirme vergleichbarer Grösse, keine Wischeffekte,



diesen Effekt gibt es schon eine Weile nicht mehr und bei aktuellen Geräten so wie so nicht

ein Flachmann in gleicher Größe wird bestimmt auch weniger Strom verbrauchen

zur Bildqualität, am besten selbst anschauen und entscheiden :)

die Alten wollen keinen neuen Fernseher und schon gar nicht größer, aber wenn sie erstmal einen haben wollen sie ihn nicht wieder hergeben!
Gruß Ulf

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14

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 15:41

Das heißt: Es gab ältere Versionen, die noch welche hatten?

Ja, das ist richtig. Der Vorgänger (bei uns) hatte Chinch- Anschlüsse für den Verstärker. Ob auch ´ne Scartbuchse dran war muß ich mal nachsehen, die Beschreibung habe ich noch irgendwo... Dazwischen gab es eine weitere Generation, wie die bestückt war weiß ich allerdings nicht.

Grüße, Rainer

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15

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19:36

Hallo Michael,
Ich habe mich dann für 5 Empfänger von einem der Techni-Sat Töchtern entschieden, weil preisgünstig.
Neben dem Effekt, das, abhängig vom Sender, die Sprache nicht synchron zum Bild dargestellt wird (hier besonders N3), was richtig nervt,
durfte ich feststellen das der Scart zwar ein Signal zum Fernseh-Empfang liefert aber nicht geeignet ist um auf einem Panasonic-Festplatten-Recorder aufzunehmen.
Der Recorder gab die Meldung aus: "... Kopiergeschützt".

Diese Geräte sind sehr schnell beleidigt, wenn das Eingangssignal nicht ganz normgerecht ist und behaupten dann, Marcrovision erkannt zu haben.
Gab es das Problem auch bei den unverschlüsselten Sendern oder nur bei den privaten HD-Programmen?



Nach näherem Studium der Bedienungsanleitungen bin ich darüber gestolpert das die Receiver der neuen Technik unterscheiden ob Du damit aufnehmen kannst oder nicht. Wer hat hier von fortschrittlicher neuen Technik geschwafelt?

Was für ein tolles Argument bei der Frage bezüglich Bildqualität HDTV vs. SDTV auf Röhrengerät.



Also für wenig Geld einen neuen Receiver der Techni-Sat Tochter gekauft, die auch Aufnahmen zulässt. Aufnahmen via USB-Stick sind machbar, via Scart nicht.
Auf N3 lief das Bild-Ton-Signal ebenfalls nicht synchron. Wie gesagt, das nervt.

Aus lauter Verzweifelung und einigen Gesprächen über Erfahrungen mit dem neuen Medium, habe ich mir dann 2 Techni-Sat-Receiver Digipal ISIO HD gekauft.
Siehe da, die Aufnahme via Scart läuft über die oben beschriebene Anordnung der Geräte und der Ton läuft Bild-Synchron.

Da hast Du doch schon die Lösung. Einfach für die gewünschte Leistung auch einen angemessenen Preis bezahlen und nicht den Billigschrott kaufen. Hat nun aber mit technischem Fortschritt nichts zu tun. Eine Telefunken M15 gab es auch nicht für DM 100,- bei Aldi.



Was den vermeintlichen Fortschritt der Technik angeht, wie hier teilweise erwähnt.
Die Schreiber unterliegen dem mittlerweile immer mehr um sich greifenden pauschalierens.


Die davon schwafeln vergessen das die Röhre bauart bedingt an die Grenze des Machbaren gestossen ist.
Je grösser die sichtbare Fläche, umso tiefer musste das Gerät sein.

Der einzige, der hier pauschalisiert bist Du, in dem Du allen, die keinen Röhrenfernseher mehr wollen, weil das Bild heutiger Flachbildfernseher i.d.R. deutlich besser ist (in HD sowieso) und die auch kein Röhrenmonster mehr im Regal und/oder Wohnzimmer stehen haben wollen, pauschal Geschwafel unterstellst.
Ob die Röhre bauartbedingt so in die Tiefe gehen muß oder ob der König von Deutschland das befohlen hat, ist doch völlig egal. Ein Flachbildfernseher hat dieses Problem nicht und damit auch objektiv einen Vorteil.



Um grössere Flächen zu verkaufen, wird ein Rückschritt als Fortschritt verkauft.
Das hatten wir bereits bei der Glühbirne und das werden wir bei der UKW Abschaltung haben.

Ach daher weht der Wind. Das Glühlampenverbot halte ich auch für Unsinn, hat aber nun mit dem Thread überhaupt nichts zu tun.
Bleibt also nur wieder - analog ist besser und digital ist schlecht - übrig
Ich kann nicht erkennen, was an größeren möglichen Bildern und kleinerem Platzbedarf nun ein Rückschritt sein soll. Es gibt ja auch kleine Flachbild-TV.

Mein Vater wollte auch nur einen 32"-TV als Ablöse für seinen Röhrenfernseher haben, "nur nicht so groß" waren seine Worte. Mittlerweile ärgert er sich etwas, da die 32" im Wohnzimmer wesentlich unauffälliger sind als die große Röhrenkiste.

Nicht so viel pauschalisieren und anderen nicht gleich Geschwafel unterstellen, dann klappt es ja vielleicht auch bei Dir mal mit HDTV. ;)


SCNR und Grüße

96k

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16

Freitag, 13. Oktober 2017, 20:09

Danke für eure Antworten :) Ich war ein paar Tage unterwegs und komme jetzt erst wieder ins Forum.

Um auf ein paar Einzelpunkte einzugehen:

Leider hat die neue Telekom-Flunder tatsächlich keine Cinch-Ausgänge mehr. ;(

96k hat mir übrigens ein gutes Illustrations-Beispiel geliefert, um meine (rein persönlichen) technischen Ansprüche zu verdeutlichen ;): Mein Mobiltelefon ist ein steinaltes Faktotum mit einer 2-Megapixel-Kamera, dessen Typenbezeichnung ich weder kenne, noch auf dem Gehäuse finden könnte. Mindestens 10-12 Jahre alt, ich hab's geschenkt bekommen von einem, der's nicht mehr brauchte. Ich kann damit zu beruflichen Zwecken telefonieren. Das genügt mir. Meine Ansprüche ans Fernsehen sind ähnlich, und ähnlich sind die meiner Eltern. (Auf meine M15A verzichten oder auf meine Spendor-Lautsprecher oder die RME-Audiokarte oder die Neumann-Mikros möchte ich allerdings nicht :D .)
Vielleicht noch ergänzend zum Begriff "Weltschmerzposting" ;) - ich erspare mir mit meinen technischen Akzenten immerhin den Weltschmerz, den ich spüre, wenn ich irgendwann die Kohle auf seinem Konto dahinschmelzen sehe, weil ich mir von geldgierigen Leuten Kram habe aufschwatzen lassen, der mir vorher nicht gefehlt hat.

timos Idee, den Telekom-Leuten das Problem zu schildern, wäre natürlich eigentlich super - allerdings bewegt sich meine Hoffnung auf technischen Sachverstand in den Telekom-Läden (ebenso wie bei anderen Anbietern), der über ein paar Stichworte aus dem aktuellen Katalog hinausgeht, im Bereich der Anti-Materie ;). Das ist gar kein Vorwurf an diese Leute, sondern an die übergeordneten Hierarchie-Etagen mit den ignoranten Controllern und BWLern, denen vermutlich völlig egal ist, wie die Kunden behandelt werden, solange sie ihnen ihr Geld hinterherschmeißen - und die sich unter "Kundendienst" vermutlich nur die Automaten an den schummrigen Hausecken vorstellen können, aus denen man im Fall der Fälle ein Päckchen Pariser zapfen kann. :cursing:

Ulf hat natürlich recht - aber für die Kohle, die eine neue Flimmerkiste kostet, kann man auch andere, noch schönere Sachen kaufen, die man nicht schon nach 5 Jahren wegschmeißen muß (falls sie überhaupt so lange halten).

Charly22's Tip mit dem Fünf-Ocken-Adapter werde ich nachgehen - einen Cinch-Scart-Pömpel habe ich nämlich hier herumfliegen. Das wäre natürlich super, wenn das die Lösung wäre. 8o Ich werde berichten.

Michael

17

Freitag, 13. Oktober 2017, 20:36

Charly22's Tip mit dem Fünf-Ocken-Adapter werde ich nachgehen - einen Cinch-Scart-Pömpel habe ich nämlich hier herumfliegen. Das wäre natürlich super, wenn das die Lösung wäre. 8o Ich werde berichten.
Hallo Michael,

der 'Fünf-Ocken-Adapter' würde allerdings aus China kommen und die Lieferzeiten liegen in der Praxis meist bei rund drei Wochen - wenn du soviel Zeit hast, ist es einen Versuch wert. Wie gesagt war ich von den HDMI => VGA Adaptern, die ich probiert hatte, angenehm überrascht(und das ist natürlich HDMI => RGB), insofern erwarte ich von den HDMI => Composite[FBAS] Konvertern auch, daß sie eine brauchbare Qualität liefern. Für wenige 'Ocken' mehr gibt es allerdings auch Adapter, die aus Deutschland verschickt werden.

Diesen oder diesen zum Beispiel. An der schlechten Bewertung des zweiten brauchst du dich nicht zu stören - es steht drauf, daß er HDMI => S-video und Composite hat, er hat aber nur Composite!

Viel Erfolg,

Gruß,

Karsten
Karsten, der hier noch immer mitliest...

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18

Samstag, 14. Oktober 2017, 03:57

Hallo,

Zitat von Ulf zum Wischeffekt:

Zitat

diesen Effekt gibt es schon eine Weile nicht mehr und bei aktuellen Geräten so wie so nicht



ein Flachmann in gleicher Größe wird bestimmt auch weniger Strom verbrauchen



zur Bildqualität, am besten selbst anschauen und entscheiden :)



die Alten wollen keinen neuen Fernseher und schon gar nicht größer, aber
wenn sie erstmal einen haben wollen sie ihn nicht wieder hergeben!
Da hast Du bei den grösseren Geräten zweifelsohne Recht.
Bei älteren Geräten mit grosser Bilddiagonale die noch im Handel sind, kann es gefährlich werden.

Bei kleineren Geräten, die einer Diagonale eines Röhrenfernsehers entsprechen, möchte ich das nicht bestätigen.

Das die Alten den grösseren Fernseher nicht hergeben wollen könnte doch daran liegen, das sie einfach nicht mehr, altersbedingt, in der Lage sind die Details zu sehen, geschweige, zu lesen. Bei meinen Eltern ist das jedenfalls so (85 und 82).
Was sie aber ständig aufregt ist die bescheidene Tonqualität, was ja auch kein Wunder ist.

Ansonsten möchte ich mich bei 96K mit seiner Stellungnahme [15] zu meiner [12] bedanken,
er hat meinen Verdacht der heutigen Entwicklung der Gesellschaft allumfänglich bestätigt.

Viele Grüße
Volkmar

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19

Samstag, 14. Oktober 2017, 08:14

Für wenige 'Ocken' mehr gibt es allerdings auch Adapter, die aus Deutschland verschickt werden.

Diesen oder diesen zum Beispiel.

Danke für den Tip, Karsten 8o - denn ich war schon drauf und dran, mich heute zu einem der üblichen Elektronik-Großmärkte aufzumachen... da kann man seinen Samstagvormittag dann doch angenehmer verbringen als beim dortigen "Einkaufserlebnis" ;).

Bislang hat die Telekom übrigens zum Glück noch nichts umgestellt (obwohl das bis gestern abend um neun hatte passieren sollen). Die alten Geräte laufen immer noch wie gewohnt. Mir soll's recht sein :D.

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20

Samstag, 14. Oktober 2017, 08:25

Hallo,

Zitat von Ulf zum Wischeffekt:

Zitat

diesen Effekt gibt es schon eine Weile nicht mehr und bei aktuellen Geräten so wie so nicht



Das die Alten den grösseren Fernseher nicht hergeben wollen könnte doch daran liegen, das sie einfach nicht mehr, altersbedingt, in der Lage sind die Details zu sehen, geschweige, zu lesen. Bei meinen Eltern ist das jedenfalls so (85 und 82).
Was sie aber ständig aufregt ist die bescheidene Tonqualität, was ja auch kein Wunder ist.



dann hat der größere Fernseher doch seinen Zweck voll erfüllt, so sollte es doch sein deswegen werde die Dinger ja auch größer, um Rosamunde Pilcher besser und größer zu sehen

schlechten Ton gibt oder gab es auch bei vielen Röhren, sollte man beim Fernseher kauf auch drauf achten
Gruß Ulf

21

Samstag, 14. Oktober 2017, 09:29

Ansonsten möchte ich mich bei 96K mit seiner Stellungnahme [15] zu meiner [12] bedanken,
er hat meinen Verdacht der heutigen Entwicklung der Gesellschaft allumfänglich bestätigt.


Dieser Satz geht meiner Meinug nach eindeutigt zu weit.
"Mit den Methoden von Gestern an den Problemen von Morgen arbeiten" würde ja in die gleiche Richtung gehen :)

PS: An einem relativ modernen Sony Bildrohrfernseher "alle Elkos" wechseln ist blinder und höchswahrscheinlich unsinniger Aktionismus.

Gruß Ulrich

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22

Samstag, 14. Oktober 2017, 11:54

Ansonsten möchte ich mich bei 96K mit seiner Stellungnahme [15] zu meiner [12] bedanken,
er hat meinen Verdacht der heutigen Entwicklung der Gesellschaft allumfänglich bestätigt.


Dieser Satz geht meiner Meinug nach eindeutigt zu weit.
"Mit den Methoden von Gestern an den Problemen von Morgen arbeiten" würde ja in die gleiche Richtung gehen :)

Hallo Ulrich,

danke für Deinen Beitrag!

@Wickinger:
Es ist einfach traurig zu sehen, wie immer mehr Menschen die Fähigkeit verlieren, sich sachlich über ein Thema zu unterhalten, ohne den Gesprächspartner in ein "ideologisches Lager" zu stellen.
Wer stärkere Grenzkontrollen möchte wird da gleich als "Nazi" abgestempelt, wer mehr Flüchtlinge aufnehmen möchte wird als "Gutmensch" oder als "linke Sau" abgestempelt, wer ein Argument der Linkspartei gut findet (z.B. mehr sozialer Wohnungsbau) wird gleich zum "Kommunisten" gemacht und wer ein Argument der FDP gut findet, der wird gleich als "neoliberales Arschloch" bezeichnet usw.
Es geht nicht mehr um die Sache, sondern nur noch um ideologische Lager, in die man den Gesprächspartner steckt, um dann nur die vorgefertigte Antwort abzuspulen, die für jemanden aus diesem "Lager" gedacht und vorbereitet ist.
So sollen auch in dieser Diskussion die Menschen, die dem Betrieb eines Röhrenfernsehers in der heutigen Zeit kritisch gegenüber stehen, zu unmündigen und von der Industrie gesteuerten Abhängigen stilisiert werden, damit man sie pauschal abwerten kann, ohne sich mit deren Argumenten auseinandersetzen zu müssen.

Gegen den Betrieb eines Röhrenfernsehers sprechen meiner Meinung nach einige Gründe:

1. Die Bildqualität heutiger Flachbildfernseher ist i.d.R. besser, mit HDTV sowieso.
2. Der Platzbedarf eines Flachbildfernsehers ist kleiner und damit wird auch der optische Eindruck des Wohnzimmers nicht so gestört.
3. Die Brandgefahr des Röhrenfernsehers ist höher.
4. Die abgestrahlten elektromagnetischen Felder beim Röhrenfernseher sind größer, was z.B. für in der Nähe stehende analoge Bandgeräte von Nachteil ist.

Wer nun trotzdem einen Röhrenfernseher weiter betreiben möchte, der kann das doch tun. Allerdings sollten diejenigen doch zumindest ein so großes Selbstbewusstsein haben, um diese eigene Vorliebe auch leben und vertreten zu können, ohne den Rest der Gesellschaft abzuwerten.
Das würde dann auch dabei helfen, die Intention von Posting Nr. 2 richtig einzuschätzen. ;-)


Grüße und ein schönes Wochenende

96k

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23

Samstag, 14. Oktober 2017, 19:37

Warum lassen wir nicht einfach jeden seines eigenen Glückes Schmied sein?
Ich war gestern Abend bei einer 82jährigen Dame und habe mir ihren Fernseher angeschaut, natürlich Röhre, und muß sagen das ich über die Qualität des Bildes mehr als positiv überrascht war.
Die Besitzerin des Gerätes ist mit ihrem TV sehr zufrieden und möchte keinen neuen. Kann ich aus verschiedenen Gründen die dabei eine Rolle spielen auch verstehen und würde auch keine Diskussion über einen Austausch des Gerätes beginnen wollen.
Man sollte da doch dabei große Toleranz üben.
Wir verfluchen doch auch jeden der uns zwingen würde unser Rostwickler wegzuschmeißen und nur noch Mp3 vom Smartphone zu hören, oder?

Gruß
Wolfgang

24

Samstag, 14. Oktober 2017, 20:14

Das sollte man bei aller Liebe an alter Technik trotzdem Abwegen und die böse neu Technik einfach nur Technik sein lassen.

Da wäre der neue Telekom Receiver (IPTV allgemein oder Telekom Entertain wären nicht meine bevorzugte Art Fernsehen zu schauen*) und der alte Bildröhrenfernseher die keine gemeinsamen Anschluss finden.
Dann ist da die Idee mittels eins HDMI Scart Konverters beide Gerät wieder zueinander zu bringen.
Das kann man tun, bleibt aber hinter den Möglichkeiten des Telekom Receivers.
Ein weiteres Risiko bei den verlinkten Konvertern, vor allem bei den Preiswerten, ist das das Bild dank fehlendem (oder auch vorhandenem) HDCP trotzdem dunkel bleibt.
Da der alte Fernseher auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat steigt das Risiko einer Fehlinvestition nun mal noch weiter, neben den andern Bauteilen hält eine Bildröhre nicht ewig.
Die Bildröhre hat nun mal eine geringere Lebenserwartung als ein LC Display.
Mit dem Kopf durch die Wand ist selten die beste Lösung.

* Das Anschlussproblem ist bei den andern Verbreitungswegen ebenfalls vorhanden.

Nachtrag: Das mit dem guten Bild der alten Flimmerkiste hab ich schon sehr oft gehört, ein hoher Anteil dieser Gerät hatte ein unscharfes, flaues, eingefärbtes Bild mal mehr und weniger gepaart mit diversen Geometrieverzerrungen und Konvergenzfehlern.
Man gewöhnt sich halt an Vieles.

Gruß Ulrich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »uk64« (14. Oktober 2017, 20:39)


25

Sonntag, 15. Oktober 2017, 11:33

Guten Tag meine Damen und Herren,
eins verstehe ich nicht, wieso wurde denn ueberhaupt der TV Empfang ueber das IPTV gewaehlt ? Ist das der einzigste Signal zulieferer oder gibt es noch Alternativen in dem Haushalt ?
Neue Glotze ist frueher oder spaeter eh bald faellig , Scart anschluesse sterben aus, es ist ja nicht nur die Buchse ansich die eingespart wird in den geraetschaften, es fallen auch dann unnoetige schaltungen wech die ein Analog Video und Audio Signal erzeugen. Dieser Trend ist auch bei aktuellen Satreceiver zu beobachten und bei den DVB-T2 Empfaengern.
Brauchbare Full HD Glotzen in de 32Zoll klasse werden heute doch schon fuer kleines Geld angeboten, verbrauchen mittlerweile auch weniger Strom, produzieren im ganzen auch weniger Waerme. Was dem guten Ton angeht sind se fast alle im Nachteil aber dem kann geholfen werden.
Meine LG Flachglotze ist mittlerweile auch 10 Jahre alt und ich hab da sogar noch ein VCR Rekorder dran haengen und fuer den ton steht hinter der Glotze ein kleiner aktiver Subwoofer von Creative der parallel mit den internen Lautsprechern spielt.
Ich putze hier nur...

  • »mk1967« ist der Autor dieses Themas

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26

Sonntag, 15. Oktober 2017, 19:35


wieso wurde denn ueberhaupt der TV Empfang ueber das IPTV gewaehlt ? Ist das der einzigste Signal zulieferer oder gibt es noch Alternativen in dem Haushalt ?

Soweit ich das als Fernseh(technik)-Desinteressierter weiß: Es hätte Kabelfernsehen gegeben - allerdings fehlen dort im lokalen Angebot einige wichtige Sender von der Sorte, die ihre Zuschauer nicht für Vollidioten halten. Es fehlen also (nach meiner Erinnerung) Sender wie ARTE, 3sat, ARD-Alpha, auch einige dritte Programme, zumindest BR 3. Damit war Kabel erledigt.
Der Kabelanbieter (Unitymedia, glaub ich) scheint hier, was ich so höre, auch technisch Mist zu bauen und Sachen nicht auf den Haken zu kriegen. :rolleyes: Obendrein kostet der Spaß jeden Monat einiges an Kohle.

Alternative: Satellitenschüssel. Aber das war einfach zuviel technisches Geraffel - Schüssel anbauen, laaaange Kabel legen, Empfänger einrichten und was noch alles. Der Internet-Fernsehkrempel war bei ohnehin (weiter)bestehendem DSL-Anschluß einfach das leichteste. :whistling:

Mittlerweile ist aber schon mal Zeit für den ersten Erfahrungsbericht 8o

Den neuen Router habe ich gestern morgen eingerichtet (das Telefon flottzumachen, war etwas friemelig - man brauchte dazu schon irgendwann die 300seitige Anleitung, die es als PDF im Netz gibt) - sieht alles soweit gut aus, vor allem kommt er als WLAN-Sender genauso gut durch die Mauern und Decken wie der alte. Sehr komfortionös, daß man per Zeitschaltung den WLAN nachts automatisch abschalten kann. Nur einen USB-Speicher am Router hab ich noch nicht flottkriegen können, aber das ist auch nicht so wichtig.

Was hingegen wichtig ist: Der alte "Media Receiver 300" funktioniert auch am neuen Router einwandfrei 8o . Vielleicht als Hinweis für mit-lesende Telekom-Kunden: Wenn jetzt nicht noch technisch irgendwas verrutscht, muß man den neuen Receiver eigentlich nicht haben.
Leider haben wir ihn nur gemietet, nicht gekauft. Sollte es also mit dem neuen Gerät und dem Adapter (der Mitte der Woche kommt) Probleme geben, würde ich glatt mal zum Telekom-Laden hintapern und nachfragen, ob wir die alte Kiste behalten und die neue erst mal zurückgeben können. Vermutlich schmeißen die den alten ja so oder so blind auf den Schrott... :S

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27

Montag, 16. Oktober 2017, 05:20

Hallo Ulrich,
woher nimmst Du diese Erfahrung:

Zitat

Die Bildröhre hat nun mal eine geringere Lebenserwartung als ein LC Display.

Ist das aus praktischer Erfahrung oder nur rein theoretisch?

Viele Grüße
Volkmar

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28

Montag, 16. Oktober 2017, 05:57

Hallo 96K,

ich gebe zu das ich sehr provokativ sein kann, was Du in [22] geschrieben hast war nicht mein Ziel.
Ich hatte gehofft das Du so selbstkritisch bist Deinen eigenen Kommentar [15] zu meinem [12] gegenzulesen.
Dann wäre Dir sicherlich aufgefallen das eine Frage/Aussage überflüssig ist bzw sich aufhebt.

Ich wollte eigentlich mehr Selbstkritik und Infragestellung.
Das funktioniert augenscheinlich nicht mehr.

Viele Grüße
Volkmar

  • »mk1967« ist der Autor dieses Themas

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29

Mittwoch, 1. November 2017, 17:06

So, Zeit für den vorläufigen Rest meines Erfahrungsberichtes. Daß der alte "Media Receiver 300" am neuen Router funktionierte, war eine vorübergehende Erscheinung ;) - da mußte ich also mittlerweile umbauen :whistling: . Schade um die Aufnahmen, die noch auf der Festplatte waren :S , aber gut...

Immerhin eine gute Idee der Telekom, daß sich bei dem neuen Receiver die Festplatte herausnehmen läßt 8o . Ich könnte mir vorstellen, daß man dann auch irgendwann mal Daten in einen Rechner überspielt (und ja vielleicht sogar konvertiert?) kriegt. Das war die große Macke des alten Gerätes - daß man da einfach nicht rankam. Ich weiß noch, wie ich eine Reihe Filme nicht anders retten konnte als per Überspiel via Scart-Kabel in einen alten VHS-Rekorder. ;(

Die Verbindung zum Fernseher habe ich über den preiswerteren Ligawo-Wandler (20 Ocken oder so) gebastelt. Funktioniert ordentlich - das Bild ist jetzt möglicherweise etwas weniger brillant als vorher, aber das ist nur eine Vermutung; um das wirklich festzustellen, müßte man schon einen unmittelbaren AB-Vergleich machen. Für den Hausgebrauch reicht's vollauf. Danke also noch mal für eure Tips. :thumbup: