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1

Freitag, 7. Oktober 2016, 21:20

Eine Scartbuchse FBAS, die andere S-Video...?

Hallo,

wie schon an anderer Stelle erwähnt, habe ich mir einen DVB-C-Receiver von Humax gekauft, um meinen betagten Röhrenfernseher (Panasonic Quintrix von 1998 ) und meinen Festplattenrekorder in das Post-Analog-Kabelfernseh-Zeitalter retten zu können.

Als ich am Dienstag den Receiver an die noch freie zweite Scartbuchse des Fernsehers angeschlossen habe, war das Bild zunächst schwarzweiß, flackerte und "lief" diagonal.

Mit etwas Herumprobieren in den Einstellungen des Receivers stellte ich fest, daß das Bild farbig und stabil wurde, wenn man das Scart-Signal von "FBAS" auf "S-Video" umstellt. So weit, so gut.

Gerade wollte ich allerdings meinen Festplattenrekorder auch mit dem Receiver verbinden und nutzte die Gelegenheit, den Kabelhaushalt neu zu ordnen. Dabei zog der Receiver von der zweiten auf die erste Scart-Buchse des Fernsehers um.

Ich staunte beim Einschalten nicht schlecht, daß das Bild wieder schwarzweiß war. Also wieder in das bereits bekannte Menü, ändern auf "S-Video", und siehe da, das Bild wurde farbig.

Damit ist das Problem zwar gelöst, aber ich würde es gerne verstehen. Haben die beiden Scartbuchsen an einem Fernseher tatsächlich mitunter unterschiedliche Videonormen? ?(

Gruß,
Timo

2

Freitag, 7. Oktober 2016, 21:33

Das sind im eigentlichem Sinn keine unterschiedlichen Videonormen.

AV1 kann bei deinem Gerät Composite Video (FBAS) und RGB. Umschaltung FBAS/RGB sollte automatisch erfolgen. Angebotenes S-Video Signal wird ohne Farbe wiedergegeben.

AV2 Composite Video (FBAS) und S-Video (Y/C), Umschaltung muss „per Hand“ erfolgen.
Beim Panasonic geht das über die bunten Tasten der Fernbedienung.

Gruß Ulrich

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3

Freitag, 7. Oktober 2016, 21:37

Hallo Ulrich,

danke für die Erklärung! Was den Receiver angeht, brauche ich die bunten Tasten zwar nicht mehr, aber mein Raspberry Pi liefert an dem Fernseher auch nur ein s/w-Bild, wenn man ihn über die Cinch-Buchsen an der Front anschließt. Vielleicht helfen die bunten Tasten da auch weiter, probiere ich demnächst mal aus.

Gruß,
Timo

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4

Samstag, 8. Oktober 2016, 09:34

Hallo Timo,

wenn ich hier lese,
daß du einen Rasperry Pi hast,
dich linker Hand auch schon als Software Entwickler ge-outet hast,
kommt mir angesichts der Meldungen in anderen Threads über sterbende RTW1206D glatt die spontane Idee, du könntest der richtige Mann sein, für einen Rasperry Pi mit Stereo-Eingang und geeignetem Display ein ähnliches Peak-Level-Meter zu programmieren.

MfG Kai

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5

Samstag, 8. Oktober 2016, 12:57


kommt mir angesichts der Meldungen in anderen Threads über sterbende RTW1206D glatt die spontane Idee, du könntest der richtige Mann sein, für einen Rasperry Pi mit Stereo-Eingang und geeignetem Display ein ähnliches Peak-Level-Meter zu programmieren.


Hallo Kai,

ich bin gerne bereit, mich da in Sachen Programmierung zu beteiligen, wenn jemand anders die Hardwareseite (also Anbindung Display und Audio-Eingang) übernimmt (zumindest die Theorie) und es nicht eilig ist.

Mein RPI ist übrigens Version 1 Model B, also schon älter. Die GPIO-Steckerleiste hat weniger Pins als beim aktuellen Modell 3.

Gruß,
Timo

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6

Samstag, 20. Mai 2017, 17:41

Ich muss das Thema noch mal raufholen.

Der DVB-C-Receiver (Humax PR-HD 1000 C) liefert an meinem ollen Röhrenfernseher, wie schon geschrieben, ein sehr gutes Bild, wenn ich den Video-Ausgang 1 (an dem der Fernseher hängt) auf S-Video oder RGB einstelle (und den Fernseher entsprechend umschalte). Das "Sorgenkind" war allerdings war von vornherein der Festplattenrekorder (Samsung DVD-HR 769), der an der zweiten Scart-Buchse angeschlossen ist. Dieser Ausgang ist fest auf FBAS eingestellt (es gibt zwar im Menü einen entsprechenden Punkt, der aber ausgegraut ist und sich nicht ändern lässt). Der Eingang am HD-Rekorder lässt sich scheinbar nicht umstellen.

Das ganze funktioniert zwar, aber das Bildsignal, das am HD-Rekorder ankommt, kommt mir sichtbar schlechter vor als das am Fernseher. Es wirkt irgendwie... tja, körnig, weniger hoch aufgelöst.

Bis jetzt habe ich das Problem einfach vor mir hergeschoben, indem ich für Aufnahmen weiter den analogen Antenneneingang des Rekorders benutzt habe (auch da kommt mir das Bild besser vor), aber inzwischen nervt Unitymedia mit nervenden Einblendungen, die auf die baldige Abschaltung des analogen Kabelfernsehens hinweisen.

Hat jemand eine Idee, ob man da noch eine Verbesserung erzielen kann? Ist FBAS das richtige Format für den Samsung?

7

Samstag, 20. Mai 2017, 18:29

Eine echte Verbesserung lässt sich nicht erreichen. Das ist auch eh die schlechteste Möglichkeit DVB-C aufzuzeichnen. Beide Geräte, der Humax und der Samsung, sind leider zu alt. Diese alten DVD/HDD Recorder haben nur analoge Eingänge und der Humax kann über USB nicht digital aufzeichnen.

Gruß Ulrich

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Samstag, 20. Mai 2017, 20:19

Das ist auch eh die schlechteste Möglichkeit DVB-C aufzuzeichnen.


Hallo Ulrich,

danke für die Antwort. Klar, der analoge Umweg zwischen den beiden Geräten ist eigentlich völliger Unsinn.

Na ja, dann bin ich erst mal genügsam. Früher oder später wird eines der Geräte den Löffel abgeben, dann kann ich mir guten Gewissens mal was neues gönnen. :)

Gruß,
Timo