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  • "highlander" started this thread

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Thursday, February 22nd 2007, 10:23am

http://www.heise.de/newsticker/meldung/85686

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2

Thursday, February 22nd 2007, 11:32am

Da scheint baldiger Handlungsbedarf zu bestehen.

Ich frage mich hierbei, wie sieht es mir den Kopiervorlagen aus, welche in der Produktion der großen und kleinen Musikstudios entstehen.
Gibt es hier ein ordentliches Archivierungssystem oder gehen deren Inhalte auch ins Nirwana?
Dann wäre z.B. die Musik der Musiker und andere Tonwerke von Künstlern wirklich verloren.

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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3

Thursday, February 22nd 2007, 11:52am

Wird denn mit der neuen Lösung, Festplattensysteme einzusetzen, nicht der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben?

Die ideale Lösung wäre eine dauerhafte mechanische Speicherung digitaler Daten...und da lande ich beim Lochstreifen, so blöd das nun klingen mag...

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4

Thursday, February 22nd 2007, 12:57pm

Lochstreifen ist völlig ungeeignet, da die Datendichte zu gering ist.
Ich denke ein optisches Verfahren ist hier schon das Richtige.
Vorstellen könnte ich mir eine art holographischen Speicher. Dokumente wie z.B. Bücher werden schließlich in aller Regel auch auf optischen Medien wie Film gesichert.

Thomas
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Thursday, February 22nd 2007, 1:05pm

Quoted

highlander postete
Die ideale Lösung wäre eine dauerhafte mechanische Speicherung digitaler Daten...und da lande ich beim Lochstreifen, so blöd das nun klingen mag...
Bei einem Lochraster von 2 mm² und acht Rasterpunkten in der Breite würde der Inhalt einer CD sich problemlos auf 1470 Kilometern Lochstreifen unterbringen lassen. Das sollte man als Alternative im Auge behalten. ;-)

(Bevor ich eine Lagerhalle anmiete, probiere ich aber erst noch die beiden DVD-RAMs aus, die ich mir vor zwei Wochen gekauft habe. Wenn die wirklich 30 Jahre halten, reicht das für meine Zwecke auch aus.)

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6

Thursday, February 22nd 2007, 1:09pm

Hmm, das wäre aber sicher sperrig. Man könnte doch Digital-Platten pressen, die abgetastet werden, wie herkömmliche Schallplatten, stattdessen aber binäre Informationen enthalten. Das gabs doch schon mal bei der Telefunken Minidisc, oder wie die hieß.

Sicherlich würde sich so eine Platte bei Wiedergabe abnutzen, aber es wird wohl nicht oft vorkommen, daß man sowas oft abspielt.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.

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Thursday, February 22nd 2007, 2:21pm

Minidisc kommt meiner Meinung von Sony und basiert auf MO-Medien, nebenbei auch recht Zeitstabil.

Telefunken hatte in den 70er das TED-System. Siehe auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildplatte

Dann gab es von Philips noch die Laserdisk. Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Laserdisc

Aber es sind alles analoge Konzepte.

Thomas
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Thursday, February 22nd 2007, 2:21pm

Dass auf die Lochstreifen von Anno Dünnemals nicht viel drauf passt, sollte klar sein ;) Da müsste man sich eine neue Technik einfallen lassen oder die Lochstreiferei mal auf den Stand der Dinge bringen mit Laserabtastung usw. Auch die Quasi-Schallplatte im vorherigen Beitrag ist eine Idee in die richtige Richtung.

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9

Thursday, February 22nd 2007, 2:29pm

Quoted

The_Wayne postete
Hmm, das wäre aber sicher sperrig. Man könnte doch Digital-Platten pressen, die abgetastet werden, wie herkömmliche Schallplatten, stattdessen aber binäre Informationen enthalten. Das gabs doch schon mal bei der Telefunken Minidisc, oder wie die hieß.
Aber ob das dann wesentlich haltbarer ist als optische Medien...? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Informationen auf Schallplatten sich über längere Zeiträume überhaupt nicht veändern. Auch wenn das bei analogen Tonsignalen vom menschlichen Ohr vielleicht gar nicht wahrgenommen wird, können geringe Verfälschungen digitale Daten schnell wertlos machen.

Dazu kommen die zahlreichen Störfaktoren beim Auslesen. Staub, kleine Kratzer, Statik, Luftzug, Erschütterungen, unterschiedliche Beschaffenheit von Abtastmechanismen, Geschwindigkeitsabweichungen des Antriebs ...

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10

Thursday, February 22nd 2007, 2:32pm

Quoted

highlander postete
Da müsste man sich eine neue Technik einfallen lassen oder die Lochstreiferei mal auf den Stand der Dinge bringen mit Laserabtastung usw.
Dann bist Du irgendwann wieder bei der CD. :-) Was den Lochstreifen so robust gemacht hat, war ja einzig und allein die geringe Datendichte, die keine hohen Anforderungen an Materialien und Präzision aufgeworfen hat.

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11

Thursday, February 22nd 2007, 2:41pm

an timo:
Ich nutze die DVD-RAM schon seit ihrem Erscheinen als Datensicherung (immer
2 gleiche DVD-RAM pro Sicherung, falls eine später nicht mehr lesbar ist - vor-
her natürlich Datenvergleich mit den Orginaldaten auf Festplatte).

Meine CD´s (z. Zt. ca 350) auf DVD-RAM sichern? Sicher eine gute Alternative
zu analoger Datensicherung (Tonband/Cassette). Aber zum Abspielen immer
einen PC anschmeißen - ich weiß nicht ob ich das gut finde...

Na ja, ich hätte jedenfalls genug Leercassetten (ca. 400) dafür. Leere Tonbänder
habe ich leider bzu wenige (ca. 20x 1000m) dafür , nehmen auch zu viel Platz bei
mir weg.

Bisher habe ich keine Ausfälle bei CD´s - auch nicht bei den allerersten CD´s.
Das gilt besonders für die Kauf-CD´s, die ja wesentlich länger auf dem Markt
sind, als die "Gebrannten".

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12

Thursday, February 22nd 2007, 2:55pm

Quoted

Gyrator postete
Minidisc kommt meiner Meinung von Sony und basiert auf MO-Medien, nebenbei auch recht Zeitstabil.
Ich dachte dabei an dieses Medium:
http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic…9fb6952426dbd4f
Grüße,
Wayne

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Matze

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13

Thursday, February 22nd 2007, 3:39pm

Ich denke da ist auch Panikmache dabei.
Ein schlauer Amerikaner hat im Jahre 18xx ausgerechnet das im Jahr 2000 der Pferdemist auf den Strassen von New York viele Meter hoch liegen würde. Und? Tut er das? Eher nicht. Meine erste CDR wird dieses Jahr 10 und hat immernoch gute C1 Werte. Letztendlich besagt der Artikel nur, das es Fertigungsfehler bei CDs gegeben hat die dafür sorgen das die betreffenden Exemplare zerfallen. Und? Fertigt man halt richtig und gut. Es sind ca 200 von über 373000 Exeplaren betroffen.
Das sind 0,053 % ! Also, wenn das kein Argument für die CD ist, dann weis ich es auch nicht.

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14

Friday, February 23rd 2007, 12:28am

Hallo Matthias,

das Problem ist nur, welche CD-R´s sind ordentlich gefertigt.

Beim ersten Brennen bekommt man das ja vielleicht gar nicht mit.
Stimmt, meine ersten CD-R´s laufen noch. Billig Rohlinge von Porst und sogar durch Beschiss des Philips CDR 870 gebrannt (Also OPC auf einen anderen Rohling)

Die ein Jahr später erworbenen Red Zac Audio sind aber am Ende nicht mehr lesbar.

Band ab - Band läuft,

Rainer

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15

Friday, February 23rd 2007, 7:36am

Man sollte auch bedenken, daß sich die Fertigungsqualität der CD seit 1983 verändert hat. Wenn also jetzt, nach 24 Jahren, die ersten Exemplare Schwächeerscheinungen zeigen, kann man das nicht auf heute produzierte CD projezieren. Ich denke mal, daß die im Jahr 2031 24 Jahre alten CDs keine solchen Erscheinungen zeigen werden.

Es wäre also vermutlich sinnvoller zuerst die alten Exemplare auf Festplatten oder was weiß ich zu sichern, bevor man jetzt die Zeit damit verschwendet, nagelneue zu sichern.
Grüße,
Wayne

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Matze

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16

Friday, February 23rd 2007, 7:46am

Das heute kaum noch gute Rohlinge hergestellt werden ist ein anderes Problem.
Letztendlich kommen nur welche mit Gold-Refektionsschicht in Frage, aber da gibt es wohl nurnoch 2 Hersteller.

Worauf ich hinaus wollte ist einfach nur, das in diesem Artikel Tatsachen falsch dargestellt werden. Wenn man nach 20 Jahren eine Ausfallrate von 0,053% hat die wiederum auf Fertigungsfehler zurückzuführen ist, dann ist das garnicht so schlecht. Es wird aber so getan als wäre die Schellackplatte besser.

An der Stelle kommen normalerweise die Highender die auf der Platte die Frösche vor dem Tonstudio besser furzen hören und die so tun als wären die Erfinder der CD dumm wie ein stück Brot. Ich kann derlei gerede nicht mehr hören.

Dann wird noch gesagt das die CD als einziger Tonträger aus einem Materialmix besteht. Schwachfug! Tonbänder sind auch ein Materialmix und auch da gab es bekanntlich Fertigungsprobleme. Ob die gepriesene DVD-RAM wirlich 30 Jahre hält weis kein Mensch, weil es das Zeug keine 30 Jahre gibt.

Ausserdem, was ist mit Schwarzweis Filmen? Auch ein Materialmix und hält über 50 Jahre. Heinz Rühmann läuft ja immernoch im Fernsehen... (wie alt sind die ältesten erhaltenen Filme?) Man kann da auch digitale Informationen drauf belichten. (Dolby Digital macht das ja auch.) Und? Macht das einer zur Datenspeicherung?
Wenn nein, warum nicht? Zu teuer oder wurde es schlicht nicht für nötig empfunden?

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17

Friday, March 16th 2007, 8:34pm

Interessanter Heise-Artikel in dem Zusammenhang:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/86909

Die Lösung aller Datenprobleme ist das natürlich auch nicht - wenn ein Medium vergammelt ist, ist es vergammelt, dann bringen auch checksummenbasierte Recovery-Systeme nichts mehr. Aber wenn's kleine Fehler ausbügeln kann, ist das doch auch schon eine nette Sache.

Hoffentlich wird die Nutzung der Hardwarefeatures nicht Nero vorbehalten bleiben.

GXNet

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18

Friday, March 16th 2007, 8:46pm

Hallo
Da fällt mir noch was Besseres ein: Einfach zwei Kopien machen, das geht mit jedem alten Recorder ;-)

VG
Michael

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19

Sunday, May 20th 2007, 9:05pm

So, neues von der DVD-RAM-Front... ich hatte mir schon im Februar zwei Stück dieser Medien gekauft:



Kostenpunkt bei Saturn: 1,49 € pro Stück, also kaum mehr als eine normale DVD-RW.

Leider lagen sie aus Zeitgründen erst mal bis zu meinem Urlaub in der vergangenen Woche in der Schublade. Nun hab' ich es aber endlich geschafft, mal eine Datensicherung darauf zu machen.

Zum Vorgehen kann ich nur für Linux (in dem Fall Kubuntu 7.10 "Feisty") sprechen. Dort war das ganze wirklich eine einfache Sache. Orientiert habe ich mich an diesem HOWTO (unter (K)Ubuntu war's an einigen Stellen letztendlich noch etwas einfacher, Erklärung bei Bedarf). Nachdem das Laufwerk in beschriebener Weise eingemountet war, ließ sich die DVD-RAM wie ein Festplattenlaufwerk beschreiben, Dateien konnten also aus dem Dateimanager oder von der Befehlszeile einfach hineinkopiert werden. Nur die Geschwindigkeit war nicht berauschend, was aber wohl nicht zuletzt an meinem veralteten Laufwerk lag. Auf die Uhr gesehen habe ich nicht, aber schätzungsweise hat die Sicherung von 3,1 GB etwa 45 Minuten gedauert.

So, und jetzt habe ich für 30 Jahre Ruhe? Ich bin mal gespannt! :-)

GXNet

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20

Sunday, May 20th 2007, 9:59pm

Hallo Timo

Wieso 30 Jahre ? hat der Hersteller dort irgendwelche Angaben (Garantie) gemacht ? :confused:

VG
Michael

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21

Sunday, May 20th 2007, 10:25pm

Hersteller reden bei der Haltbarkeit der DVD-RAM-Medien auch schon mal von mehr als 100 Jahren. 30 Jahre und mehr werden aber bei der DVD-RAM auch von unabhängiger Seite genannt und sind - angeblich - auch in der Spezifikation dieser Medien vorgesehen.

In Dimensionen von 30 Jahren denke ich aber sowieso nicht, da wird sich bei Speichermedien ja eh noch vieles tun und die Notwendigkeit einer Umsicherung aufwerfen. Aber wenn ich meine Daten erst mal fünf, sechs Jahre in Sicherheit wähnen kann, ist mir das ~ 31 Cent pro Gigabyte wert, zumal die DVD-RAM ja auch sehr komfortabel ist. :-)

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22

Sunday, May 20th 2007, 11:24pm

Hallo,

auch MarketingXperten scheinen manchmal mit einem Ohr in die
"Sorgen der kleinen Leute" reinzuhören. Diese "30Jahre" geistern wohl zur
Zeit bei vielen Herstellern auf der Packung herum.

Zitat der Aufschrift eines Maxell-Verkaufsständers: "30 Jahre Archivsicher-
heit".
Interessant übrigens ist, dass die Maxell-CDs die mit positivem Leumund
behaftete Bezeichnung XL-II tragen. Kommt den MCC-Nutzern unter uns
bekannt vor, oder?

Gruss
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

GXNet

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23

Monday, May 21st 2007, 12:06am

Quoted

PeZett postete

Interessant übrigens ist, dass die Maxell-CDs die mit positivem Leumund
behaftete Bezeichnung XL-II tragen. Kommt den MCC-Nutzern unter uns
bekannt vor, oder?

Gruss
Und den GX-77-Besitzern auch "EE"

Michael

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24

Monday, May 21st 2007, 7:48am

Quoted

timo postete
Aber wenn ich meine Daten erst mal fünf, sechs Jahre in Sicherheit wähnen kann, ist mir das ~ 31 Cent pro Gigabyte wert, zumal die DVD-RAM ja auch sehr komfortabel ist. :-)
Dafür bekommst du eine externe SATA-Platte und kannst eine Runde Eis ausgeben ;) Die Platte ist sicher noch komfortabler, schneller und vermutlich langlebiger.

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25

Monday, May 21st 2007, 9:54am

Quoted

highlander postete
Dafür bekommst du eine externe SATA-Platte und kannst eine Runde Eis ausgeben ;)
Schon, aber das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Eine Wechselfestplatte als Sicherungsmedium lohnt sich doch eigentlich nur für eine komplette Systemspiegelung oder für extreme Video- und MP3-Sammler. Die wichtigen Daten der meisten Computerbenutzer dürften m.E. locker auf eine bis zwei DVDs passen. Und die kosten 3 Euro statt 70.

Quoted

Die Platte ist sicher noch komfortabler, schneller und vermutlich langlebiger.
Beim letzten bin ich nicht sicher. Ich hatte schon bei zwei Platten, die nach ein paar Jahren der Nichtbenutzung einfach nicht mehr funktionierten. Von der Empfindlichkeit einer Wechselfestplatte gegen Erschütterungen ganz zu schweigen.

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26

Monday, May 21st 2007, 11:58am

Ich war auch immer der Meinung Festplatten sind der ideale Archivspeicher für die Zukunft, aber ich mußte mich leider eines Besseren belehren lassen.
Mir sind bisher schon zwei große Wechselplatten mit nicht gesicherten Daten (Bildersammlung etlicher Urlaubsreisen und Familienfeiern) über Nacht aus unerklärlichen Gründen ausgestiegen.
Sie waren einfach nicht mehr ansprechbar, obwohl sie noch erkannt wurden.
Habe tagelang nach gescheiten Hilfetipps gesucht und auch angewendet, leider vergebens.
Ein Profi hat mir für Geld die Daten einer Platte durch probeweisen Austasch der gesamten Elektronik retten können, die zweite hatte einen mechanischen Defekt, da war dann für meinen Preis nichts mehr zu machen.
Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr so begeistert und schon garnicht überzeugt.
Sicherer scheint zu sein FP, wie der Name schon sagt, "fest" einzubauen, dann ist man wenigstens vor versehentlichen Kontaktproblemen sicher.
Mit USB- Platten habe ich keine Erfahrung, die sollen ja in dieser Hinsicht unempfindlicher sein?

Bernd

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27

Monday, May 21st 2007, 12:33pm

Hinter dem USB-Gehäuse verbirgt sich eine herkömmliche Festplatte.

Ich habe zur Datensicherung immer 2 gleiche Platten. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide abrauchen, ist relativ gering. Neben MP3 und Video gibt es immer öfter Fotos und Scans. Allein letzteres belegt bei mir bereits ein halbes Terrabyte... Die 45 Minuten Brennzeit für eine DVD sind für mich unerträglich - man kann nix am PC machen und die Zeit habe ich einfach nicht.

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28

Monday, May 21st 2007, 2:24pm

Quoted

highlander postete
Die 45 Minuten Brennzeit für eine DVD sind für mich unerträglich - man kann nix am PC machen
Warum das nicht? Ich arbeite am PC immer ganz ungestört weiter, während ich brenne.

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29

Monday, May 21st 2007, 5:51pm

Quoted

highlander postete
Hinter dem USB-Gehäuse verbirgt sich eine herkömmliche Festplatte.
Einverstanden, aber wie verhält sich eine USB-Platte, wenn man sie während des Betriebes abzieht, sowas soll ja bei USB schadlos funktionieren?
Sind nur die Dateien futsch, welche gerade in Arbeit waren oder?
Bei ATA- Wechselplatten kann (muß) man, bevor man sie entriegelt und rauszieht, die Betriebsspannung abschalten.
Auf diese Weise sind meine Platten ausgestiegen, wollte es nur testen.
Jetzt fahr ich prinzipiell erst den Rechner runter, bevor ich eine Platte abziehe.
Man lernt ja aus Schaden.

Bernd

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30

Monday, May 21st 2007, 6:13pm

@timo: ob das nun an Nero und oder Windows liegt? An meinem PC wird's nicht liegen, der gehört nicht zur langsamen Sorte. Ich kenne das auch nicht anders: der Brennvorgang bremst den PC aus und trotz aller Techniken, einem abreissenden Datenstrom beizukommen, kann es zu Fehlbränden kommen. Also muss ich tatenlos zusehen... :(

@Capstan: Man soll das ja nicht machen, aber es passiert halt ab und zu. Bei Platten hatte ich noch keine Probleme, wohl aber bei Speicherkarten, die dann eine neue Formatierung benötigten...

Viel schlimmer wird es, wenn man viele USB-Geräte anschließt! Da kann es passieren, dass der PC minutenlang nach einer Platte sucht, die Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben durcheinander gerät oder Platten schlicht nicht erkannt werden. Ich betreibe bis zu 12 USB-Geräte an einem PC, davon sind 6 Festplatten.